Time-Sharing - Archiv 1

 

 

 


 


 

 

Hapimag - eine schweizerische Aktiengesellschaft fürchtet die Information!!

 

 


 

Hotel- und Appartementhaus Immobilien Anlage AG

(„Ferienverwaltungsunternehmen“ über vierzig Jahre - dann „unternehmerischer Erlebnisanbieter“ - jetzt Plattform für individuelle Lebensstile - was wird als nächstes auf Kosten der Aktionäre versucht?)

 

Laut Eintrag im Handelsregister Zug (Stand Juni 2010): Erwerb, Miete, Verwaltung und Betrieb von Feriendörfern, Appartementanlagen, Hotels und ähnlichen Einrichtungen. Glorifizierende Darstellungen sind gefragt.

 

„Das Wort Vertrauen ist seit dem 16. Jahrhundert bekannt und geht auf das gotische trauan zurück. Das Wort trauen gehört zu der Wortgruppe um treu = stark, fest, dick. - Vertrauen wird durch Glaubwürdigkeit, Verlässlichkeit und Authentizität begründet, wirkt sich in der Gegenwart aus, ist aber auf künftige Ereignisse gerichtet.“ (Vorwort zum Geschäftsbericht 2010 der Continental AG, Hannover)

 


 

 

Originaltext Hapimag:

 

„Als internationales Unternehmen und führender europäischer Anbieter von Ferienwohnrechten trägt Hapimag Verantwortung

 

gegenüber der Gesellschaft. Diese Verantwortung nehmen wir wahr. Wir fühlen uns der Öffentlichkeit verpflichtet. Deshalb

 

kommunizieren wir offen und klar.“

 


 

»Wenn jemand als Führungskraft etwas verändern möchte, ist er gut damit beraten, zunächst und ausschließlich bei sich selbst anzufangen.«

 


Nächste Hapimag-Generalversammlung:

 

Dienstag, 25. April 2017, in der Waldmannhalle in Baar/CH

 

Nutzen Sie Ihr Stimmrecht!

 

Erteilen Sie Weisung wie für Sie abgestimmt werden soll wenn Sie Vollmacht zur Wahrnehmung Ihres Stimmrechts erteilen!

 

2016-01-17

Originalton Hapimag:

 

Welche Rechte habe ich als Hapimag Aktionär?

 

Sie haben das Wohnrecht in über 60 Hapimag Resorts mit rund 6000 Ferienwohnungen und können dort über Generationen hinweg Urlaub machen, so oft Sie wünschen. Sie können Ihr Wohnrecht auch verschenken oder Punkte an andere Hapimag Mitglieder weitergeben. Sie haben Stimm- und Wahlrecht an der Hapimag Generalversammlung und gestalten die Zukunft von Hapimag.“

 


 

"Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin"…- 2016-11-11

 

 

„Hapimag AG mit neuer Führung - 2016-11-02

  • Hapimag AG mit neuer Führung? – 2016-11-04
  • Wie könnte eine zeitgemäße Unternehmensführung aussehen - 2016-11-06

 

 

„Alles meins - Urlaubsaktionäre: Was ist aus der Idee geworden, die Urlaubsimmobilien zu teilen?“ - 2016-10-27

  • Erhöhung der „Kopfprämie“ - 2016-11-01

 

 

Aus meiner persönlichen Sicht weder „genial“, noch „einfach“ - 2016-09-15

  • Beispielhafte Gegenüberstellung Aktienbesitz – Mitgliedschaft - 2016-10-02
  • Einige Preisstellungen des freien Marktes - 2016-10-07

 

Palazzo Prozzo” in Steinhausen in der Sumpfstraße - 2016-09-27

  • Budget“ für das Verwaltungsgebäude - 2016-09-29
  • Komplett von einer Bank finanziert“ - 2016-10-01

 

Wo kann der Wert für eine Hapimagaktie liegen? - 2016-06-15

 

 

Längst kratzt die Pannenserie an der Reputation der Eliteprüfer“ - 2016-07-23

 

„Den Seinen gibt's der Herr im Schlaf" - 2016-06-30

 

Bad Kleinkirchheim - 2016-06-02

 

 

Die Würfel sind gefallen - 2016-04-25

  • Hapimag steckt in der Krise“ - 2016-04-26
  • „Neuer Hauptsitz für Hapimag- 2016-04-26
  • Hapimag Mitgliedschaft für die Nebensaison - 2016-04-29

 

Die „neue“ Idee Hapimag…- 2016-05-01

 

Geschäftsbericht 2015 - 2016-04-12

  • Anlagenverkäufe - 2016-05-04
  • „Längere Prüfberichte – und trotzdem nicht mehr Sicherheit - 2016-08-11

 

 

Geschäftsberichtskurzfassung 2015 - 2016-03-28

 

Unbekannte Pfade? - 2016-03-17

  • Die Schein-Heiligen- 2016-03-21

 

Unterkirnach – Inklusionsbetrieb Fohrenhof - 2016-02-15

  • Unterkirnach – „Und das Hapimag hatte Schnupfen“ - 2016-02-21
  • Hapimaganlage in Unterkirnach hatte einen wesentlichen Besucherrückgang zu verzeichnen - 2016-04-28

 

 

Svenska Hapimag AB - 2016-01-11

  • Hok-Yxenhaga verkauft - 2016-02-04
  • Hapimag-Ferienanlage Chateau de Chabenet (Frankreich) - 2016-02-20
  • In der Türkei stehen zurzeit 1.300 Hotels im Gesamtwert von 10 Milliarden Euro zum Verkauf? - 2016-02-24

 

„Hapimag Mitgliedschaft – Vorteile, Anwendung und Nutzung“ - 2016-01-25

 

Hapimag - Bodrum (Türkei) - 2016-02-26

§Flüchtlingsbericht aus Bodrum - 2015-10-14

  • Nachfrage nach Türkei-Urlauben bricht ein - 2016-02-13

 

Jahresgebühr 2016 soll ca. 336 CHF betragen - 2016-01-12

  • Kanzelhöhe verkauft - 2016-01-13
  • Wer soll mit diesem Sponsoring angesprochen werden? - 2016-03-01

Wie sich die Bilder fast gleichen?? - 2016-01-10

Rückblick - 2015-12-27

Zufallsbedingte Wohnungsvergabe? - 2015-12-07

 

Nun kam das Protokoll der Generalversammlung doch noch - 2015-12-01

Intransparent - 2015-11-15

Was lange währt, wird endlich gut“? - 2015-10-26

„Städtetouristen und keine Urlauber“ - 2015-10-28

Beginnt der Ausverkauf bei Hapimag? - 2015-10-19

            Hohe Immobilienpreise in den Alpenskiorten - 2015-11-26

Informationspolitik - 2015-10-14

Neue Nachbarn für die Ferienanlage in Flims - 2015-10-04

KPMG – FIFA-Revisionsstelle - 2015-09-26

Rewards und Nebensaisonpunkte - 2015-09-04

Verjährungsfristen Schweiz - 2015-08-07

 

Wohin geht die Reise? - 2015-06-24

Abstimmungsergebnisse der Generalversammlung 2014 - 2015-04-27

  • Die Kapitalherabsetzung erfolgt durch Vernichtung von 8'200 eigenen Vorzugsnamenaktien zu nominell CHF 100.00 und von 27'050 eigenen Namenaktien zu nominell CHF 200.00“ - 2015-04-29

Geschäftsjahr 2014 - 2015-04-04

  • Aktuelle Preisstellung des Marktes - 2015-04-12
  • Aus „Aktien inkl. Wohnrechten“ wurden oder werden „Wohnrechtsprodukte“? - 2015-04-14

Generalversammlung April 2015 - 2015-03-22

Belastungsänderung für Winterberg kein Problem - 2015-03-11

Geschäft des Unternehmens mit der Rücknahme von Aktien - 2014-05-15

E-Voting - 2015-02-15

  • Wie machen es Andere - beispielhafter Ablauf - 2015-03-15
  • „Hapimag - Immer wieder gerne!“ - 2015-03-25

Mitgliederwerbung - 2015-02-22

Infragestellung des Systems? - 2015-01-27

 

„Kapitulation der SNB“ - 2015-01-18

Für was steht das Unternehmen Hapimag eigentlich noch? - 2015-01-05

„SWR“: „Wenn Versprechen nicht eingehalten werden“ - 2014-12-16

Eine „Idee“ am Scheideweg - 2014-12-06

Urlaub ohne Punkte - 2014-11-30

Protokoll der Generalversammlung 2014 - 2014-11-09

Wohl eher keine Schnäppchen - 2014-09-25

  • Teures Pflaster Schweiz - 2014-10-06

Ideologisierung der Nutzungsmöglichkeiten - 2014-09-14

Kosten eines Aufenthalts in der Hapimagferienanlage Tonda als Beispiel - 2014-08-16

 

Momentaufnahmen aus einem Arbeitgeberbewertungsportal - 2014-06-24

  • Hapimag als Arbeitgeber“ - 2014-09-12

„Geldanlage - wenn die Urlaubs-Aktie an Wert verliert“ - 2014-05-28

Neue Lösungen und Zukunftsprodukte - 2014-05-09

Tatsachen oder eventuell doch Mythen? - 2014-04-29

Hapimag konnte sich 2013 nicht vollumfänglich aus dem wirtschaftlichen Umfeld heraushalten - 2014-04-19

Rückkaufliste für Neuaufnahmen geschlossen? - 2014-03-11

Hapimag Kontaktformular Rückkauf - 2014-03-30

                Ausstiegsmöglichkeiten zurzeit in Ausarbeitung - 2014-04-10

Ausführungen im Hapimag-Geschäftsbericht 2013 unter anderem zum Rückkauf - 2014-04-14

Buchungsinformation - 2014-03-24

Einige Beispiele für anfallende Kosten bei einer Urlaubsbuchung - 2011-06-28 / 2014-04-06

Unzufriedene Aktionäre? - 2014-03-07

 

Ein „mittelständisches Schweizer Unternehmen“ - 2014-03-02

Die Schweiz igelt sich ein - 2014-02-11

- Steueroase Zug? - 2014-02-07

Hapimag - Plattform statt Beirat - 2014-02-06

Restrukturierung oder einmal mehr der übliche Aktionismus? - 2014-01-27

  • Schweizer Restrukturierungsgipfel 2014 - 2014-08-16
  • Frage zur Hapimag-Aktie - 2014-08-16

Aufstellung Jahresbeiträge - 2014-01-23

Wie komme ich da raus?“ - 2013-12-31

„Minder-Initiative“ - 2013-12-23

  • «Abzocker»-Verordnung - 2014-01-16
  • Uneinige Stimmrechtsberater bei der Umsetzung der Minder-Initiative - 2014-01-29

Belohnungsprogramm - 2013-12-16

Hapimag gibt Bauvorhaben in Cervo auf - 2013-12-06

 

Arbeitgeber Hapimag - 2013-12-02

Offensichtlich macht die Not den einen oder anderen ausstiegswilligen Hapimagaktionär erfinderisch? - 2013-11-11

  • faz.net“: „Angebot mit Haken - Die Hapimag-Aktie mag mancher nicht mal geschenkt“- 2013-11-11

Eintrittskarte oder Aktie? - 2013-10-30

Werbebeilagen - 2013-10-05

Internetseite - 2013-08-22

  • Die Transparenz fehlt - 2013-09-21

Jetzt waren es über 5 Millionen Euro - 2013-09-09

Urteil des Finanzgerichts Münster zur Besteuerung der Nutzung von Ferienimmobilien - 2013-08-16

Auszug Geschäftsjahr 2012 - 2013-08-06

Personalunion? - 2013-06-21

 

Kein Ende nach über einem Jahrzehnt auf der Warteliste - 2013-06-12

Die Politik begrüßt Nutzungskonzepte wie Timesharing? - 2013-06-02

KPMG-Skandal“ - 2013-05-14

Nun auch noch Hamburg - 2013-05-07

Abstimmungsergebnisse - 2013-05-01

  • Persönliche Präsenz bei den Generalversammlungen liegt weit unter dreißig Prozent - 2013-05-09

Geschäftsjahr 2012 - 2013-04-16

Nachrichten - 2013-04-05

Stimmrecht zur Generalversammlung im April 2013 - 2013-03-27

Paradigmenwechsel? - 2013-03-16

 

Pressemitteilung Hapimag - 2013-02-04

Nur Erinnerungen - 2013-03-06

Naturalien gegen Aktien - 2013-01-14

  • Kein Einzelfall - 2013-01-16
  • Visionen zum Aktienrückkauf - 2013-02-11

Jahresbeitrag steigt kräftig - 2013-02-08

Keine Anzeige der freien Wohnungen mehr in der Buchungsvorausschau - 2013-02-06

Fragebogen - 2012-12-22

Kampf um jedes Mandat bei KPMG“ - 2012-12-20

Die Rechnung zahlt immer das Mitglied - 2012-11-15

  • Der grösste Schwachpunkt des Hapimag-Systems ist die Beendigung der Mitgliedschaft…“ - 2013-09-21

Pächter im Haus - 2012-12-10

 

Schweizer Immobilien - 2012-11-14

„Infopost von Ihrer Gemeinde Unterkirnach“- 2012-10-28

Personalkarussell bei den Ressortleitungen dreht sich immer heftiger - 2012-10-22

Nicht alle Fragen sind offensichtlich gut - 2012-10-14

  • Wie können wir unsere Hapimag-Aktien verkaufen?“ - 2012-10-23

Die Katze im Sack - 2012-09-26

Hapimag selbst komponierte und realisierte Musical - 2012-09-14

Klagen gegen Wirtschaftsprüfer - 2012-08-30

  • Verhältnis Wirtschaftsprüfer und zu prüfendes Unternehmen - 2012-09-03

Verwaltungstempel für Hapimag - 2012-08-12

  • Aussage zu den Hapimagimmobilien - 2012-12-10
  • Die Schweiz kämpft gegen eine Immobilienblase“ - 2013-02-17
  • Investitionssumme 2012 Hamburg und neues Bürogebäude - 2013-10-01

Nicht gewinnorientiertes - genossenschaftliches Konzept - 2012-07-22

 

Hapimag war nie eine gehobene und geschlossene Gesellschaft der eigenen Aktionäre - 2012-07-20

Vergleich der Punktebelastung - 2012-07-18

Nebenkostenvergleich Nov. 2012 - Okt. 2013 / Nov. 2006 - April 2007 - 2012-06-22

Stand Rückkaufliste / Stand Vermittlungsliste - 2012-05-23

Caritasverband des Schwarzwald-Baar-Kreises steigt in Vier-Sterne Ferienanlage Unterkirnach ein - 2010-08-23

  • Wohl nur pfeifen im Wald - 2010-08-31
  • Subventionsbetrieb - 2010-12-01
  • Caritastochtergesellschaft betreibt Restaurant in der Unterkirnacher Hapimag-Ferienanlage - 2011-02-05
  • Sanierung verschlingt 3,5 Millionen Euro - 2011-08-14
  • Jetzt waren es über 5 Millionen Euro - 2013-09-09
  • Unterkirnach als Fallbeispiel - 2011-12-24
  • Tourismus-Chefin von Unterkirnach wirft nach drei Jahren den Bettel hin – 2011-12-26
  • Umwidmung nicht abgerufenen Mittel für einen Integrationsbetrieb beim Lorenzenhof auf den Fohrenhof - 2013-07-15
  • Projekt „Fohrenhof“ schrieb im Vorjahr rote Zahlen - 2014-06-17
  • Ferienanlage in Unterkirnach soll 2013 eröffnen - 2012-05-21
  • Unterkirnach - „richtig großes Ferienzentrum“ neben der Hapimaganlage - 2012-09-25
  • „Infopost von Ihrer Gemeinde Unterkirnach“ - 2012-10-28
  • Plan B - 2014-06-15

Kosten für einen Garagenplatz - 2012-05-20

2011 - Probleme durch ein angespanntes wirtschaftliches Umfeld? - 2012-04-15

Von 256.220 im Umlauf befindlichen Aktien wählten nur 46.397 Aktien diesen Verwaltungsrat - 2012-05-05

Am Rande notiert - 2012-04-22

 

Stimmrecht zur Generalversammlung 2011 - 2012-04-01

  • „Maulkorb-Erlass“ für den Deutschen Bundestag soll entschärft werden - 2012-04-17

Späte Einsicht - 2012-03-18

Geschichten die das Leben schreibt… - 2012-03-15

Was bleibt für den Aktionär? - 2012-03-13

Preis eines Hapimag-Anteils - 2007-01-07/2010-08-27/2012-09-28/

  • Punktepakete - 2010-12-12
  • Mitgliederpreis - 2011-08-11
  • INSIDER Lifetime Einheiten - 2012-09-28
  • Angebot für Hapimagaktionäre - 2012-11-15
  • Probeabonnement - 2013-01-05
  • Angebot vom 14.02.2013 - 2013-02-15
  • „…aus Anlass des 50-Jahre-Jubiläums sind es 5555 Franken…“ - 2013-09-21
  • Referenzpreis - 2013-10-23

Goliaths Kampf gegen David - 2012-03-03

Ausstiegsszenario - 2012-02-23

Einzelpunktezukauf möglich - 2012-02-15

Jahresbeitrag 2012 - 2012-02-05

 

Ca. 100.000,00 Euro für einen „Dorfladen a la Tante Emma“ - 2012-01-22

Hapimaganlage Kanzelhöhe verkauft - 2012-01-04

Aktienvermittlung durch Hapimag - 2011-12-31

Persönliches Umtauschangebot - 2011-12-22

Querelen oder Zwangsläufigkeiten? - 2011-12-20

Idee der gemeinschaftlichen Immobiliennutzung an sich - 2011-12-18

Vorzugspreis für treue Mitglieder - 2011-11-12

Chinesische Medizin ist nicht das Unternehmensziel - 2011-11-01

Danksagung - 2011-10-25

 

Buchungskanalisierung - 2011-10-21

Hat sich daran wirklich etwas geändert?? - 2011-10-14

Hapimaganlage Hörnum - „Niemandsland hinter Sansibar“ - 2011-10-04

Keine Zweifel an der Unabhängigkeit von KPMG - 2011-09-27

Neue EU-Richtlinie schützt die Anbieter, nicht die Erwerber - 2011-08-22

Mitgliederpreis - 2011-08-11

  • Eröffnung Salzburg für Frühjahr 2013 geplant - 2011-08-12
  • Sanierung verschlingt 3,5 Millionen Euro - 2011-08-14

Durchwachsenes Halbjahresergebnis - 2011-08-08

Wunsch, Traum oder Wirklichkeit? - 2011-08-05

Hapimag-Pensionskasse - 2011-07-28

 

Die Kursbelastungen dürften die Jahresgebühren in unerschwingliche Höhen treiben - 2011-07-15

Auf der Suche nach passenden Mitgliedern - 2011-07-11

Einige Beispiele für anfallende Kosten bei einer Urlaubsbuchung - 2011-06-28

  • Kaum abschätzen lässt sich zudem, wie teuer Hapimag-Ferien zu stehen kommen“ - 2013-09-21

Umtausch? - 2011-05-25

  • Keine genauen Angaben über den Zeitpunkt des Rückkaufes - 2011-06-02

Keine kundenfreundliche Vorgehensweise - 2011-05-12

Bisherige steuerliche Verfahrensweise war nicht rechtsfehlerhaft - 2011-05-04

Generalversammlung - einige Abstimmungsergebnisse - 2011-05-03

2010 ein ganz mieses Geschäftsjahr - 2011-04-10

Schweizerische Kundenschutzorganisationen - 2011-04-04

 

Aufstellung der Fehlinvestitionen - 2011-03-26

  • Hok-Yxenhaga - 2013-04-15
  • Svenska Hapimag AB - 2016-01-11

Freikaufangebot durch einen Hapimag-Repräsentanten - 2011-03-15

Werbeaussagen zur Hapimagaktie - 2011-02-19

Jahresbeitrag - 2011-02-08

Investitionen als „laufender Aufwand“ - 2011-01-26

Wohnungsverkäufer Hapimag - 2011-01-20

Rücknahmepreis - 2011-01-10

Fangprämie - 2010-12-01

  • Ein mitgliederfreundlicheres System täte not“ - 2013-09-21

Tipps dazu, wie lügenden Vorständen auf die Schliche gekommen werden kann - 2010-12-20

  • Durch wen erreichte dieses Unternehmen eigentlich seine derzeitige „Größe“? - 2010-12-21

 

Momentaufnahmen aus dem Protokoll der Generalversammlung vom 22. April 2010 - 2010-11-17

Brand in der Hapimaganlage Kanzelhöhe - 2010-11-13

Jeder Aktionär ist bei Hapimag Aktionär erster Klasse - 2010-10-31

Waren Sie auch im „Fernsehen? - 2010-10-22

Das Gutachten der KPMG über die Hypo Alpe Adria Bank aus dem Jahr 2007 sorgt weiterhin für Debatten - 2010-10-16

Apartment-Kategorien - 2010-10-10

Nebenkosten - 2010-09-21

Es war wohl nicht nur die Flugasche - 2010-09-06

  • Hapimag erinnert sich noch an Salzburg - 2010-10-25

„Es gibt nur zwei Arten von Time-Sharing-Anbietern: Schlechte und weniger schlechte“ - 2010-08-16

  • Hapimag ist kein Finanzinvestment - 2010-08-27
  • Hapimag im Pauschalangebot - 2010-11-21
  • Neckermann macht‘s möglich - 2011-02-12

 

Cefalu - „pizzo-free“? - 2010-08-11

Reduzierung der Umsatzsteuer bei lokalen Kostenbeiträgen für deutsche Hapimaganlagen - 2010-07-26

Bisherige steuerliche Verfahrensweise rechtsfehlerhaft? - 2010-07-11

Aktienwert - 2010-07-05

Inflationsresistent - 2010-06-09

Beispielhafte Berechnung der Kosten für eine Urlaubswoche mit Hapimag - 2010-06-01

Musste es nun Cervo sein? - 2010-05-20

Generalversammlung 2009 - 2010-05-16

Angemessen? - 2010-05-14

 

Durch welche Krise steuerte Hapimag? - 2010-04-12

Rettung der Welt - 2010-04-08

Stimmrecht zur Generalversammlung Hapimag - 2010-03-25

Mit einem Urlaub bei Hapimag werden für die Steuer Einkünfte aus Kapitalvermögen erzielt - 2010-03-22

Gestaltungsmöglichkeiten und Bewertungen - 2010-03-10

Leitsatz zur Arbeit bei Hapimag - 2010-03-07

Punkteblockierung bei Buchung des Urlaubs - 2010-03-01

Ausgleich von Altforderungen gegen Aktienrücknahme - 2010-02-09

Verwaltungsratsmandate in der Schweiz und deren mögliches Verständnis - 2010-01-23

 

Kein umfrisieren zu einem Werbeartikel - 2010-01-14

Vorteile für wen? - 2010-01-03

  • Doch keine Belastung gemäß Verursachung? - 2010-02-22

Buchungseröffnung bei Hapimag - 2009-12-27

Punktebelastung für Beispielwochen - 2009-12-19

Wer vertritt vor Ort die Interessen der Aktionäre? - 2009-12-12

Mittelbare Aktivitäten - 2009-12-03

Wellness- und Luxus-Getue - 2009-11-30

„Lokale Kostenbeiträge“ - früher Nebenkosten - 2009-11-25

Reservierungs- und Buchungsbestimmungen - 2009-11-17

 

Nystedt wird geschlossen - 2009-11-09

Treueaktien - 2009-11-01

Erstes Kaufangebot für Sörenberg - 2009-10-25

  • Die Gesamtinvestition beträgt bisher 18,8 Mio. Schweizer Franken - 2010-12-30

Flexibel - 2009-10-17

Erschwerung des Privatverkaufs von Hapimagaktien - 2009-09-29

KAMILOGLU LAW erzielt sofortige Rücknahme - 2009-09-22

Stillstand - 2009-05-17

  • Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts voraussichtlich Mitte Juni - 2009-06-07
  • Wiedererrichtung eines barocken Leitbaus ist nicht erkennbar - 2009-06-17
  • Die Stadt Dresden kaufte die umstrittene Fläche - 2009-09-16

KPMG warnte nicht vor der drohenden Pleite der Hypo Real Estate - 2009-09-10

Warum kein lebenslanges Nießbrauchsrecht? - 2009-08-30

 

Aktienverkauf zu Treuepreisen - 2009-08-24

Berufungsantrag abgelehnt (KPMG) - 2009-08-15

Dramatischer Preisverfall bei den Hapimagpunkten - 2009-07-30

Die Übertragbarkeit der Namenaktien ist nach Maßgabe der Statuten beschränkt - 2009-07-26

Forderung nach strengerer Aufsicht für den milliardenschweren deutschen „grauen Kapitalmarkt“ - 2009-07-19

Warnung vor Ferienclub- oder Timesharing-Modellen - 2009-07-12

Der Insolvenzverwalter des bankrotten amerikanischen Hypothekenfinanzierers New Century Financial verklagt KPMG - 2009-07-07

Wertverluste bei Gewerbeimmobilien - 2009-07-02

Für die Aktionäre bleibt der Hinterhof - 2009-06-03

 

Über die zukünftige Entwicklung eines Unternehmens liefert die Wirtschaftsprüfung keine Anhaltspunkte - 2009-06-02

Reduzierung der Jahresgebühren in Schweizer Franken - 2009-05-20

Rund fünf Prozent des Eigenkapitals wurden pulverisiert - 2009-04-24

Auskunftsrecht des Aktionärs bei einer Generalversammlung - 2009-04-16

„Unförmige Baumassen wie die drei Nebengebäude des Hotels Kaiserhof von Hapimag entwerten oder bedrängen die ehrwürdigen Gründerzeit-Palazzi“

- 2009-04-09

Verwaltungsgericht stoppt Neubau in Dresden - 2009-02-08

Der Größenwahn hat einen Namen -  2009-01-12

Bei einem Rating über Wirtschaftsprüfungsgesellschaften belegte KPMG auch schon einmal den letzten Platz - 2008-12-29

Freundliche Weihnachtsgrüße aus Baar - 2008-12-22

 

Hapimag - „Wir informieren offen und klar“ - Reduzierung des Punktezukaufs - 2008-12-01

Punktepakete - 2008-12-17

Hinweise zur Hapimagaktie - 2008-11-24

Gesamtpunktebelastung für eine Woche/2-Zimmer-Whg 19. KW - 43. KW - 2008-11-05

Eine weitere Fehlinvestition - 2008-10-15

Gericht kann einem Aktionär den Austritt bewilligen - 2008-09-30

Abspeisungsangebot - 2008-09-16

Eröffnungstermin für Hörnum verschoben - 2008-09-07

  • Hapimag kauft sich in der Salzburger Altstadt ein - 2008-09-02
  • Hapimag erinnert sich noch an Salzburg - 2010-10-25
  • Eröffnung Salzburg für Frühjahr 2013 geplant - 2011-08-12

Warum sollten noch Aktien gekauft werden? - 2008-09-01

 

Auch bei anderen Vertragsgestaltungen gilt das Teilzeitwohnrecht - 2008-08-27

Information einer Aktiengesellschaft sieht anders aus - 2008-08-17

Individualität oder Chaos - 2008-08-01

Ein Geschäft ist nur dann ein Geschäft, wenn es für beide Seiten ein Geschäft ist - 2008-07-09

Den Kunden IKB hat die KPMG bereits verloren - 2008-06-24

Keine Preisnennung bei Angeboten - 2008-06-17

KPMG: Die Prüfer hätten allerdings damals weggeschaut, um die Beziehung zu ihrem Großkunden Siemens nicht zu gefährden - 2008-06-14

Generalversammlung zum Geschäftsjahr 2007 - 2008-05-07 -

Geschäftsjahr 2007 - 2008-04-29

 

KPMG gerät wegen Kreditkrise in die Kritik - 2008-04-07

Jahresgebührenrechnung mit Klassifizierungskarte - 2008-02-18

Keine neue, eine andere Hapimag - 2008-01-30

Annullationen sind ein gutes Geschäft für Hapimag - 2008-01-22

Steigende Jahresgebühr als Verkaufsargument - 2008-03-12

Siemens zieht Konsequenzen aus der umstrittenen Rolle von KPMG - 2008-01-05

Hapimag erwartet wohl keine nennenswerten Aktienneuverkäufe mehr - 2007-12-23

Gerechte Punktebelastung? - 2007-11-19

Abkehr von der verursachungsgerechten Belastung der Nebenkosten - 2007-11-06

 

Schließungsgerüchte für das Hapimagobjekt Kanzelhöhe - 2007-10-27 / 13.11.2010

Bemerkenswerte Mitteilung - 2007-10-20

Allgemeine Bestimmungen der Ferienaktie 21 - 2007-09-29

Rückkaufwert - 2007-10-21

Der satzungsgemäße Rückkauf hat sich nicht erledigt - 2007-09-26

Wohnrechtspunkteverkaufsunternehmen - 2007-08-31

Großkotzigkeit - 2007-08-11

Orientalischer Basar - 2007-07-29

Hapimag - Bautätigkeit in Flims - 2007-07-15

 

Ferienaktie21 - 2007-05-24

Klassifizierungs-Karte - 2007-05-17

Geschäftsjahr 2006 - 2007-05-10

Zumietung oder Zumutung - 2007-04-24

Warum noch Aktien kaufen und Jahresgebühren zahlen? - 2007-04-12

Kontrollmaßnahmen - 2007-04-07

Den Beirat gibt es noch - 2007-03-31

Anleitung zur Ungleichbehandlung der Partner - 2007-03-20

2006 wurden 178 Aktien satzungsgemäß zurückgekauft - 2007-03-02

 

Nun ist es die Teuerungsrate der OECD - 2007-01-26

Beispielrechnung der Kosten für einen Urlaub mit Hapimag - 2007-01-22

Verbranntes Geld - 2006-12-27

Steuern auf Urlaub bei Hapimag - Abgeltungssteuer - 2006-12-20

Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen - 2006-10-10

Furcht vor weiteren Informationen - 2006-09-27

Geschmacklos und unsensibel - 2006-09-20

Wert der Hapimagaktie - 2006-05-07

War Ihnen bekannt... - 2005-12-20 / 2010-01-10

 

 

Hapimag - weitere Seiten:

 

Neues zu Hapimag

 

Hapimag - wann erhalten Hapimag-Aktionäre zusätzlich eine Bardividende?

Hapimag - Beispielrechnung der Kosten für einen Urlaub mit Hapimag / Höhe der Jahresgebühren seit 2001

Hapimag - KPMG gerät erneut ins Zwielicht

 

Hapimag - Einige Geschäftszahlen zu Hapimag ab 1999

Hapimag - Wert der Hapimag-Aktie

Hapimag - Vom „Ferienverwaltungsunternehmen“ zum „unternehmerischen Erlebnisanbieter“

 

Hapimag - Abkehr von der verursachungsgerechten Belastung der Nebenkosten

Hapimag - Keine soziale Komponente mehr beim Rückkauf

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Hapimag - Forderung nach strengerer Aufsicht für den milliardenschweren deutschen „grauen Kapitalmarkt“ - 2009-07-19

Hapimag - Wellness- und Luxus-Getue - 2009-11-30

Hapimag - Musste es nun Cervo sein? - 2010-05-21

 

Hapimag - Momentaufnahmen aus dem Protokoll der Generalversammlung vom 22. April 2010 - 2010-11-17

Hapimag - Die Kursbelastungen dürften die Jahresgebühren in unerschwingliche Höhen treiben - 2011-07-15

Hapimag - Hapimag war nie eine gehobene und geschlossene Gesellschaft der eigenen Aktionäre - 2012-07-19

 

Hapimag - Plattform statt Beirat - 2014-02-06

Hapimag - Rückblick – 2015-12-27

 


 

Stimmrecht zur Generalversammlung Hapimag

 

2012-04-01

Stimmrecht zur Generalversammlung 2011:

 

Isoliert betrachtet wies die Muttergesellschaft Hapimag AG für das Geschäftsjahr 2011 in ihrem Einzelabschluss einen Jahresverlust von 65,4 Mio. CHF aus, 2010 waren es im Einzelabschluss bereits 54,247 Mio. CHF. Ca. 119,6 Mio. CHF in zwei Jahren.

 

Das Unternehmen teilt zu 2011 unter anderem mit: „…Weitere Bewertungsanpassungen resultierten aus der negativen Entwicklung der für Hapimag relevanten Fremdwährungen gegenüber dem Schweizer Franken. Diese Wertberichtigungen im Einzelabschluss haben keine Geldabflüsse zur Folge. Zudem werden weder das operative Geschäft noch die zukünftigen Investitionsprogramme tangiert…“

 

Sehen wir uns dann die beigefügte Kurzfassung der Konzernerfolgsrechnung und Konzernbilanz 2011 (Bilanzierung in Euro) an dann schließt diese mit einem positiven Ergebnis.  Die Verluste der vergangenen Jahre werden dadurch nicht annähernd ausgeglichen, sondern nur geringfügig reduziert. Die Bilanzposition „Währungsdifferenzen“ steigt auf 38.854 TEUR (Vorjahr: 30.637 TEUR). Der ausgewiesene Verlustvortrag liegt bei 5.062 TEUR.

 

Aus der beigefügten Kurzfassung ist es für mich nicht möglich nachvollziehbare Schlüsse zu ziehen. Wenn in meinem Wertpapierdepot der Kurs eines Papiers fällt oder steigt dann wirkt sich dies dann aus, wenn ich diesen neuen Kurs durch Verkauf realisiere. In einer Bilanz ist es eine stichtagsbezogene Bewertung, in der Regel nach dem Niederstwertprinzip. In eine Konzernrechnung fließen die Ergebnisse sämtlicher Einzelunternehmen, also auch die der Muttergesellschaft ein. Verluste in einem Bereich können durch positive Ergebnisse in anderen Bereichen kompensiert werden. Bei einer Kumulierung von Ergebnissen ist es natürlich nicht nachvollziehbar wie sich das Endergebnis zusammensetzt, es können also Verluste in einem Bereich durch Erfolge in anderen Unternehmensteilen ausgeglichen werden.

 

Letztendlich bleiben 1.000 Euro eintausend Euro, egal ob diese nun mit 1.200 CHF oder 1.300 CHF bewertet werden. Es wirkt sich zunächst nur im bewertenden Unternehmen aus, letztendlich dann in der Konzernzusammenfassung. Nur in der Bilanz und der Erfolgsrechnung sollte erkennbar sein wo die daraus möglichen realisierten Verluste verbleiben. Nicht realisierte Gewinne können allerdings nicht erfolgswirksam ausgewiesen werden. Dieses Imparitätsprinzip ist allerdings eine Vorschrift aus dem deutschen Bilanzrecht. Hapimag ist eine Schweizer Aktiengesellschaft.

 

Vielleicht schafft es das Unternehmen Hapimag nach all diesen Bereinigungen auch einmal über stille Reserven zu verfügen? Bisher gingen die durchgeführten Bereinigungen offensichtlich immer mit Reduzierungen der Positionen einher? Vielleicht schaffen die Neubewertungen nunmehr die bilanziellen Voraussetzungen für bessere Geschäftsergebnisse? Rückschlüsse aufgrund dieser Maßnahmen auf die Werthaltigkeit der sonstigen derzeitigen Bewertungen anderer Positionen können nur rein spekulativ sein.

 

„Der Bilanzverlust der Hapimag AG von CHF -65.399.329 sei durch Entnahme aus den gesetzlichen Reserven zu decken.“ So Punkt zwei, Beschlussfassung der anstehenden Generalversammlung. Die „gesetzlichen Reserven“ werden folglich um diese -65.399.329 CHF reduziert (ca. 54.381.614 EUR).

 

Nach der beigefügten Kurzfassung der Konzernbilanz betragen die „Kapitalreserven 2011“ ca. 414.209.000 EUR, Vorjahr: ca. 395.301.000 EUR, somit eine Erhöhung um ca. 18.908.000 EUR. „Der Bilanzverlust der Hapimag AG von CHF -65.399.329 sei durch Entnahme aus den gesetzlichen Reserven zu decken.“ - ? Das Eigenkapital wurde, wie aus dem Kurzbericht ersichtlich, um ca. 3.936.000 EUR reduziert, hier fließen allerdings noch andere Faktoren mit ein.

 

Wenn Sie also anhand der gegebenen Informationen die Ausführungen zur Konzernbilanz und -erfolgsrechnung der Hapimag nachvollziehen können dann sollten Sie dem Jahresbericht, der Jahresrechnung und Konzernrechnung 2011 zustimmen, weiter sollten Sie bei der Verwendung des Bilanzverlusts der Hapimag AG zustimmen, ebenso den Verwaltungsrat entlasten und die Mitglieder des Verwaltungsrats wieder wählen, ebenso die KPMG zur Revisionsstelle bestimmen.

 

Bedenken sollten Sie allerdings dabei auch, dass dieser Verwaltungsrat im Laufe seiner nun schon langjährigen Tätigkeit mehr Misserfolge aufwies als positive Ergebnisse. Das ausgewiesene und dargestellte positive Ergebnis des Jahrs 2011 vermag ich so noch nicht vollumfänglich nachvollziehen. Für die Aktionäre hat dieser Verwaltungsrat nun wirklich kaum etwas getan, zumindest nicht im positiven Sinn. Es sollte durchaus mehr als eine Überlegung wert sein diese Kandidatenliste nicht zu berücksichtigen. Wählen Sie ihn ab. Seinen Nachruf hat dieser ohnehin schon unter anderem auf den Seiten zwei und drei der „GV Info“ veröffentlicht. Es sind dort keine visionären Darstellungen aufgeführt, eher illusorische Phantasien.

 

Stellen Sie sich auch einmal die Frage warum Sie, geben Sie dem unabhängigen Stimmrechtsvertreter Vollmacht Sie zu vertreten, die Unterlagen dazu an das Stimmbüro der Hapimag AG senden müssen. Es gibt Schweizer Aktiengesellschaften die es mit einem zweiten Freiumschlag ihren Aktionären ermöglichen den unabhängigen Stimmrechtsvertreter direkt anzusprechen und ihm entsprechende Weisungen erteilen. Zumindest dürfte bei dieser Vorgehensweise wohl kaum nachvollziehbar sein wer wie abstimmte. Bei der Credit Suisse AG, einer wirklich namhaften Schweizer Bank, ist es kein Problem den abstimmenden Aktionären zwei Briefumschläge zuzusenden und freizustellen wem die Unterlagen zugesandt werden.

 

 

 

2011-04-10

Geschäftsjahr 2010:               - 7.826 TEUR

(Konzernergebnis)

                                               Auflaufend:     Ca. - 19.621 TEUR (1999 - 2010)

 

                                               Ohne Buchgewinne und mit Einbezug der direkten Eigenkapitalbelastung aus 2008:

                                               Ca. - 50.878 TEUR    (Ca. 50.878.000,00 EUR)

 

                                               Unter Berücksichtigung der direkten Eigenkapitalveränderung aus 2010 (Minus ca. 12,426 Mio. EUR):

                                               Ca. - 63.604 TEUR    (Ca. 63.604.000,00 TEUR)

 

Dies sind die Ergebnisse die von der Mehrzahl der jetzt noch im Verwaltungsrat befindlichen Mitglieder zu verantworten sind. Nicht zuordenbar ist welche, möglicherweise zusätzlichen, Belastungen noch in den „Währungsumrechnungsdifferenzen“ liegen.

 

 

(2010-03-25)

Wer sein Stimmrecht nicht ausübt kann nichts bewirken und ist letztendlich mit dem einverstanden wie es bei Hapimag gehandhabt wird. Jede Gegenstimme zählt. Machen Sie reichlich davon Gebrauch.

 

Fahren Sie selbst zur Generalversammlung, dies ist die beste Lösung, dann können Sie hautnah vor Ort erleben mit welcher Fairness, Transparenz und Ausführlichkeit dort Ihre und die Fragen der anderen Aktionäre, durch den Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung beantwortet werden und was diese Gremien unter diesen Begriffen verstehen.  In den meisten Fällen der dort von den Aktionären gestellten Fragen warte ich noch heute auf eine befriedigende Antwort. Fragestellung im Drei-Minuten-Takt, die Ampel ist geschaltet, mehr steht Ihnen als Aktionär nicht zu.

 

 

Was Hapimag von den „Votanten“ vor Ort hält, können Sie dem der Einladung beigefügten Blättchen „GV INFO“ unter anderem zum Beispiel entnehmen:

 

  • „Bereits eine Aktie als Eintrittsticket macht’s möglich: Votant aus Berufung. Inhalt (leider oft) nebensächlich.“

 

  • „…wo kann man sich leichter als Experte für alle Lebenslagen in Szene setzen und beklatschen lassen, als an den Jahresversammlungen von Aktiengesellschaften?“

 

  • „…Dabei könnte schon die Lektüre eines einschlägigen Lehrbuchs der Betriebswirtschaft oder eine solide Portion Grundschulwissen Wunder wirken…“

 

Es kann niemanden in Erstaunen versetzen, dass dieses Unternehmen sich auf die Spielarten der Aktionärsdemokratie beruft und diese für sich reklamiert. Doch zur Demokratie, auch zur Aktionärsdemokratie, gehört es den anderen anzuhören und nicht zu diffamieren, selbst wenn dieser sich nicht artikulieren kann und nicht über das nötige „Grundschulwissen“ verfügt und kein „einschlägiges Lehrbuch der Betriebswirtschaft“ gelesen hat. Es hätte dem Unternehmen auch angestanden den verunglimpften Kreis Gelegenheit zu geben sich zu äußern und nicht einseitig die hauseigene Monopolstellung zur Information zu benutzen und diese eigene subjektive Sachverhaltsdarstellung auf Kosten der Aktionäre zu verbreiten.

 

Aktionären die sich nicht ausdrücken können ist laut Schweizer Obligationenrecht Hilfestellung bei der Formulierung zu gewähren!

 

Die in dem Artikel ausgesprochenen Komplimente für die Gegenseite können dem Unternehmen ungebraucht zurückgegeben werden, denn von einer Tatsache kann man nach Kenntnis dieses Artikels ausgehen, die Botschaft der angesprochenen Kritiker ist in Baar offensichtlich angekommen und zur Kenntnis genommen worden. Das man dort die falschen Rückschlüsse ziehen wollte liegt in der Natur der Sache, es erstaunt wohl niemanden, denn auch dort sitzen in den Entscheidungsgremien nur „Experten für alle Lebenslagen“, wie wir immer wieder feststellen können.

 

Stimmen Sie also gegen die Entlastung des Verwaltungsrats und zeigen, dass die Möglichkeiten der „Aktionärsdemokratie“ den Aktionären bekannt und grenzenlos sind, denn auf der Generalversammlung in Baar sind nur Claqueure erwünscht, nur diese werden dort wohlwollend betrachtet und geduldet, haben aber zumindest bisher dieses Unternehmen nicht vorangebracht. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung sind aber auch bisher den Beweis schuldig geblieben über das nötige „Grundschulwissen“ zu verfügen und ein „einschlägiges Lehrbuch der Betriebswirtschaft“ gelesen zu haben.

 

 

Anmeldung Ihres Stimmrechts erfolgt mit dem Vordruck den Sie von Hapimag mit der Einladung zur Generalversammlung erhalten, der „Anmeldung und Stimmrechtsvollmacht“, auch wenn Sie selbst zur Generalversammlung fahren, müssen Sie mit diesem Vordruck Ihr Stimmrecht für sich selbst anmelden.

 

Weiter können Sie, falls Sie nicht selbst zur Versammlung fahren, Ihren Ehegatten, einen Verwandten in aufsteigender Linie, einen anderen Aktionär oder den unabhängigen Stimmrechtsvertreter mit der Wahrnehmung Ihres Stimmrechts beauftragen.

 

Datum einsetzen und ggf. auf beiden Seiten unterschreiben. Diesen Vordruck dann mit dem der Hapimag-Einladung beigefügten, bereits adressierten Freiumschlag, absenden, rechtzeitig, möglichst sofort und ohne Verzug nach Erhalt.

 

2006 wurden 6.500 Umschläge mit Stimmrechten nicht berücksichtigt, weil diese angeblich nicht rechtzeitig bei Hapimag eintrafen. Das Unternehmen Hapimag hatte damit keine Probleme. Senden Sie Ihre Vollmachten daher sofort ab. Briefe die nicht mindestens sieben Tage vor dem von Hapimag genannten Enddatum auf den Postweg gegeben werden kommen ohnehin nicht rechtzeitig an. Andere schweizerische Aktiengesellschaften händeln dies aktionärsfreundlicher, bei denen bestehen diese Probleme nicht. Hapimag legt ohnehin keinen großen Wert darauf, dass Sie sich an der Generalversammlung beteiligen.

 

Es gab Zeiten da wurde die Generalversammlung samstags abgehalten, jetzt erledigt man dies an einem Wochentag.

 

Sollten Sie sich entschließen Ihre Stimme dem unabhängigen Stimmrechtsvertreter zu geben, erteilen Sie bitte Weisungen. Er muss dann gemäß Ihren Vorgaben abstimmen. Eine Kontrollmöglichkeit, dass dies auch erfolgt, haben Sie nicht. Geben Sie keine Weisungen, stimmt er grundsätzlich für die Anträge wie diese der Verwaltungsrat stellt. Sollten Sie beabsichtigen so zu stimmen, können Sie auch auf die Rücksendung der Vollmachtserteilung verzichten.

 

Die Schweizer Bundesagentur für Außenwirtschaft stellte zum unabhängigen Stimmrechtsvertreter nachstehende Frage und fasste wie folgt kurz zusammen:

 

„Wie frei ist der unabhängige Stimmrechtsvertreter in der Schweiz? - Unabhängige Stimmrechtsvertreter sind als Teilnehmer an Generalversammlungen in der Schweiz auf dem Vormarsch. Doch es fehlen Regelungen, wie sich diese Vertreter verhalten sollen, wenn sie keine Weisungen erhalten haben oder über Anträge entscheiden müssen, die direkt auf der Generalversammlung gestellt werden...“

 

Denken Sie bei der Entlastung des Verwaltungsrats daran, Sie können die Entlastung versagen, denken Sie auch daran, dass Hapimag mit einem Minus in Höhe von 11.546.000,00 CHF beim Konzernergebnis für 2004 das schlechteste veröffentlichte Konzernergebnis seiner Firmengeschichte bekanntgab. In den Jahren 1999 bis einschließlich dem Geschäftsjahr 2007 hat Hapimag einen Verlust in Höhe von ca. 22.528.000,00 CHF erwirtschaftet, zieht man das verkaufte Sachanlagevermögen ab, sind es ca. 40.823.000,00 CHF.

 

Davon entfallen auf die Amtszeit des jetzigen Verwaltungsrats der jetzt zur Wiederwahl ansteht, einige Mitglieder sind bereits seit 2000 im Verwaltungsrat, ca. 12.689.000,00 CHF, bei Abzug des verkauften Sachanlagevermögens ca. 30.984.000,00 CHF (2001 bis 2007). Nur im Zeitraum 2004 bis 2007 ergibt sich demnach ein Verlust in Höhe von ca. 4.884.000,00 CHF, bei Abzug des verkauften Sachanlagevermögens ca. 15.779.000,00 CHF.

 

„Dank der rigiden Stabilisierung der Kosten... wurde ab 2005 auf die Linie des Erfolgs eingeschwenkt“ (2005 wurde Anlagevermögen in Höhe von ca. 16.078.000,00 CHF verkauft, der Gewinn betrug trotzdem nur ca. 1.562.000,00 CHF). Die „rigide Stabilisierung“ sieht wie folgt aus: 2007 Kosten über ca. 217.127.000,00 CHF, Plus ca. 7,3 Prozent (2006: ca. 202.421.000,00 CHF, unter anderem Personalaufwand + ca. 7,5 Prozent, Unterhalts- und Betriebsaufwand + ca. 10,1 Prozent, Marketing und Vertriebsaufwand + ca. 26,3 Prozent.

 

Nach dem Geschäftsergebnis 2008 wurden Teile des Eigenkapitals pulverisiert. Das Eigenkapital reduzierte sich um 19.654.000,00 EUR (entsprechend ca. 30.990.223,00 CF, Umrechnungskurs 0,6342). Aus der Konzernwährungsumstellung resultieren davon 18.050.000,00 EUR, entsprechend ca. 28.461.053,00 CF. Diese Beträge wurden nicht über die Konzernerfolgsrechnung abgerechnet, sondern direkt gegen das Eigenkapital gefahren. Optisch machte sich dies zunächst besser. Der Unternehmenserfolg hätte sich sonst direkt entsprechend reduziert. Das Eigenkapital wurde um ca. 5,1 Prozent reduziert.

 

Wie lange wird Hapimag benötigen um sich von diesen Verlustvorträgen zu erholen? Ausgehend von dem der Einladung beigefügten Faltblatt mit dem ausgewiesenen Konzernergebnis, 2,028 TEUR, und der Erwartung zukünftiger Ergebnisse in dieser Größenordnung, wird dies weit mehr als ein Jahrzehnt dauern.

 

 

Erteilen Sie dem Verwaltungsrat keine Entlastung.

 

 

Das Aktionärstreffen, das mindestens einmal im Jahr stattfinden muss, ist das höchste Beschlussorgan einer Aktiengesellschaft. Für die einen ist sie eine Last, weil sie als Verwaltungsrat mehrere Stunden auf dem Podium sitzen müssen. Für die anderen, meist die Aktionäre, eine willkommene Gelegenheit, mit den Führungsgremien abzurechnen. Die Generalversammlung wählt eigentlich ihre Vertreter in den Verwaltungsrat, bei Hapimag bestehen allerdings erhebliche Zweifel daran ob die derzeitigen Vertreter auch die Interessen der Aktionäre vertreten, wie die Praxis immer wieder zeigt, sie entscheidet auch letztlich über die Gewinnverteilung und entlastet die Führungsgremien. Über Kapitalerhöhungen oder die Änderung der Satzung liegt das letzte Wort bei der Generalversammlung. Eine Schweizer Generalversammlung ist allerdings meilenweit von den demokratischen Möglichkeiten entfernt die einem Aktionär auf einer deutschen Hauptversammlung laut Aktiengesetz zustehen, es wäre schon sehr hilfreich, wenn die Schweiz sich diesbezüglich zu einer Angleichung an europäische Rechtsnormen entschließen könnte.

 

 

2007-04-29

Ab diesem Jahr erhalten Sie von Hapimag, wenn Sie sich zur Teilnahme an der Generalversammlung anmelden, eine Zutrittskarte zugesandt. Diese müssen Sie dann zusammen mit dem Einladungsschreiben vorlegen damit Ihnen „Ihr Stimmmaterial vor der Generalversammlung effizienter ausgehändigt“ werden kann. An der Zutrittskarte befinden sich allerdings schon die Stimmzettel die Sie zur Generalversammlung benötigen. Was Hapimag Ihnen dann noch aushändigen will werden Sie vor Ort sehen, vielleicht auch zu welchem Zweck dann noch das Einladungsschreiben benötigt wird, denn ohne Einladungsschreiben können Sie keine Zutrittskarte beantragen. Des Weiteren benötigen Sie ein Personaldokument (Personalausweis, Reisepass).

 

Um die Versammlung besuchen zu dürfen benötigen Sie somit:

 

  1. Einladungsschreiben von Hapimag,
  2. Zutrittskarte (wird Ihnen nach Ihrer Anmeldung zur Teilnahme an der Generalversammlung von Hapimag zugesandt),
  3. Stimmzettel (befinden sich an der Zutrittskarte),
  4. Personaldokument (Personalausweis, Reisepass, Führerschein),
  5. Stimmmaterial (wird Ihnen am Ort der Generalversammlung durch Hapimag übergeben, nach Vorlage der vorstehend aufgeführten Unterlagen).

 

Bedenken Sie meine Damen und Herren, Sie nehmen an einer Generalversammlung bei Hapimag teil und benötigen dazu diese Vielzahl an Unterlagen, Sie wählen nicht den Präsidenten der Republik. Weiter darf ich vermuten, dass der von Hapimag engagierte Sicherheitsdienst ein wachsames Auge auf Ihre Tätigkeit vor Ort haben wird. Der Bürokratismus bei Hapimag lässt wieder einmal grüßen.

 

2010-04-16

„moneyhouse“ berichtete in seiner Newsletter-Ausgabe vom 16. April 2010 unter der Rubrik „Börse -  Die wichtigsten Termine vom 16. bis 23. April 2010“, im Gegensatz zu zahlreich aufgeführten anderen Schweizer Aktiengesellschaften, nicht darüber das in dieser Woche die Generalversammlung der Hapimag AG anstand.


 

2015-02-05

 

„Mitte März 2015 erhalten alle Aktionäre die Einladung zur Generalversammlung.“

 

„In diesem Jahr steht mit dem eVoting eine Neuerung für die Aktionäre zur Verfügung…“

 

„Natürlich wird es auch in Zukunft möglich sein, brieflich an der Abstimmung teilzunehmen…“

 

http://www.hapimag.com/de/unternehmen/news/hapimag-generalversammlung-2015.html

 

 

Ich persönlich halte es für sehr bedenklich, dass Hapimag „E-Voting“ jetzt schon einführt, auch ohne dazu einen Beschluss und eine Diskussion dieses Themas zeitnah auf einer Generalversammlung vorher zu ermöglichen. Nähere Angaben zur Vorgehensweise und insbesondere zur Datensicherheit erfolgten ebenfalls noch nicht. „E-Voting“ wird teilweise sehr kritisch gesehen. Ansonsten wäre der Weg die Stimmrechtsausübung durch die elektronische Stimmenabgabe demjenigen zu ermöglichen der dies in Anspruch nehmen möchte durchaus ein begrüßenswerter Vorgang, wenn hierzu ein ausgereifter, kontrollierbarer, nachvollziehbarer und allen verständlich erläuterter sicherer Weg beschritten wird und so lange auch alternative Möglichkeiten offen bleiben:

 

 

„swissinfo.ch“: „Sicherheitslücken haben das E-Voting in die Kritik gebracht. Vollelektronische und sichere Systeme sind technisch zwar machbar, aber ihre Umsetzung ist anspruchsvoll und liegt in weiter Ferne. Der nächste Schritt geht nicht ohne Papier. Eine Bestandsaufnahme aus Sicht der Wissenschaft…“

 

 

„Wikipedia“: „Kritik - Verschiedene Fachleute weisen auf die Probleme von E-Voting hin oder raten von elektronischen Abstimmungen ab. So meinte die Amerikanische Sicherheitsexpertin …: "Internet-Wahlen werden in manchen Ländern von Lieferanten, Abstimmungsbehörden und Wohlmeinenden, welche die dabei bestehenden Risiken nicht richtig verstehen, forciert." Und der Berner Informatiker … meinte: "Wenn man manche Kommentare zum Genfer Fall liest (z. B. man habe vermeiden wollen, dass Medien das E-Voting schlechtmachten), kann man dem nur zustimmen. Gefährden wir unsere demokratischen Institutionen nicht durch falsche Technikbegeisterung."“

 

 

„paperwahl.at“: Kritik an E-Voting.

 

 

„DirekteDemokratie.com“: E-Voting bringt unnötige Risiken mit sich. Die Ressourcen dafür würden besser für eine Optimierung der bewährten Abstimmung per Brief verwendet.“

 

 

„Netzpolitik.org“: E-Voting: Schweizer Systeme nun auch manipulierbar“

 

 

„swissinfo.ch“: „Eine Investition in die Zukunft.“

 

 

„Schweizerische Bundeskanzlei“: „Neue Bestimmungen für die elektronische Stimmabgabe“ - „Im Kern der neuen Bestimmungen steht die sogenannte Verifizierbarkeit. Diese stellt sicher, dass systematische Fehlfunktionen im Wahl- bzw. Abstimmungsablauf infolge von Softwarefehlern, menschlichen Fehlleistungen oder vorsätzlichen Manipulationsversuchen erkannt werden. Zur Verifizierbarkeit gehört insbesondere, dass Stimmende zuverlässig kontrollieren können, dass ihre Stimme das System unverändert erreicht hat und nicht - beispielsweise durch ein Schadprogramm auf dem verwendeten Computer - manipuliert wurde.“


 

2010-01-30

Welchen Stellenwert hat der Aktionär bei Hapimag? Keinen! Ohne zwingende Notwendigkeit, aber schon mit der entsprechenden Absicht, wurde die jahrzehntelange Handhabung die Versammlung an einem Sonnabend abzuhalten vor Jahren aufgegeben. Vermutlich entsprechend der üblichen Hapimag-Terminologie: „Auf Wunsch der Partner“.

 

In den beiden vergangenen Jahren erfolgte die Versammlung an einem Freitag, jetzt legt man den Termin ganz in die Woche in der Hoffnung es mögen wenig Aktionäre kommen, am besten keine. Die Claqueure sind ohnehin bestellt.

 

Diese Einschätzung wird sich zweifelsohne erfüllen. Der Informationswert einer Hapimag-Generalversammlung ist äußerst gering und wird immer uninteressanter. Seitens Geschäftsleitung und Verwaltungsrat wurden bisher immer nur Belanglosigkeiten zur Kenntnis gebracht, die negativen Folgen für die Aktionäre zeigten sich immer erst im Nachhinein. Wären da nicht die zahlreichen, die Realität widergebenden, negativen Beiträge engagierter Aktionäre die doch sehr bedenklich stimmen, die aber von Hapimag durch rigorose Redezeitbegrenzungen und durch sonstige Eingriffe in die Redefreiheit be- oder gar verhindert werden. Demokratieverständnis nach Schweizer Art. Es tun sich aber immer weniger kritische Aktionäre es an bei der Generalversammlung vorzutragen.

 

Hapimag macht nur was es will, die Meinung der Aktionäre interessiert nicht. Die Generalversammlung ist für die Führungsebene Hapimag nur ein erzwungenes Übel, der Gesetzgeber sieht dies so vor. Der Generalversammlungstermin bringt die weitere Geringschätzung zum Ausdruck den dieser Verwaltungsrat den Aktionären entgegenbringt. Es wundert ohnehin wohl kaum noch jemanden.

 

Ebenso der Veranstaltungsort in einer Sportarena. Sonst müssen es immer mindestens vier Sterne bei Hapimag sein, bei den Veranstaltungsorten ist man da flexibel, denken wir nur an die Eishalle in Zug, die Stadionhalle in Basel oder jetzt wieder die Turnhalle in Baar. Dabei gibt es in der Schweiz viele schöne Veranstaltungsorte, unter anderem in Luzern die Kongresshalle, wo eine Generalversammlung abgehalten werden könnte. Aber dann müssten die Aktionäre wohl Eintrittsgeld zahlen um daran teilnehmen zu dürfen?

 

Welchen Wert man auf Sie als Aktionär legt, können Sie auch aus der Tatsache ersehen, dass Ihnen Stimmrechtsunterlagen nur bis 12.30 Uhr am Tag der Generalversammlung ausgehändigt werden, die Generalversammlung beginnt um 13.00 Uhr, Abstimmungen frühestens zwei bis drei Stunden später. Bei einer Hauptversammlung in Deutschland können Sie bis zum Beginn der Abstimmung Ihre Unterlagen in Empfang nehmen und Ihren Rechten nachkommen. Diese Maßstäbe kann man aber an eine Generalversammlung bei Hapimag nicht anlegen. Dort wird während der Veranstaltung in der Regel nicht einmal eine Präsenzkontrolle durchgeführt, wie hier allgemein üblich. Der Standard ist eben erheblich niedriger als bei einer hier durchgeführten Aktionärsversammlung.

 

Der Unterhaltungswert einer Generalversammlung bei Hapimag muss sich eben doch in Grenzen halten. Dazu im Gegensatz stehen allerdings häufig die Vorträge von Geschäftsleitung und Verwaltungsrat. Wenn es nicht so traurig wäre, dann könnte man darüber häufig nur lachen.

 

Ab 2007 werden wir nun wieder die Turnhalle in Baar zur Durchführung der Generalversammlung aufsuchen, ein Erlebnis wird es so oder so nicht werden. Bei den bisherigen dortigen Veranstaltungen entfiel zumindest die Gebühr fürs Parkhaus.

 

Beachten Sie bitte die Hinweise zu Ihrem Stimmrecht.

 

 

 

2012-04-17

„Maulkorb-Erlass“ für den Deutschen Bundestag soll entschärft werden

 

Der Deutsche Bundestag hat offensichtlich Probleme mit abweichenden Redebeiträgen, Meinungen und Redezeiten. Ein „Maulkorb für Abweichler“ kann aber nicht akzeptabel sein. Inzwischen ist dort das Thema wohl erst einmal „vom Tisch“.

 

Berliner Morgenpost: http://www.morgenpost.de/politik/inland/article106187904/Maulkorb-Erlass-fuer-Bundestag-soll-entschaerft-werden.html

 

Süddeutsche Zeitung: http://www.sueddeutsche.de/politik/nach-kritik-am-maulkorb-fuer-bundestagsabgeordnete-rederechts-plaene-sollen-entschaerft-werden-1.1333561

 

Hamburger Abendblatt: http://www.abendblatt.de/hamburg/article2247849/Dreister-Maulkorb.html

 

Focus: http://www.focus.de/politik/deutschland/kritik-an-einschraenkung-des-rederechts-maulkorb-politiker-proben-den-aufstand_aid_737951.html

 

Die Zeit: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-04/bundestag-rederecht-verhandlungen

 


6.500 Umschläge zur Generalversammlung Mai 2006 wurden nicht berücksichtigt

(2006-09-19)

 

Mit „Holiday“, Ausgabe September 2006, teilt Hapimag nun Monate nach der betroffenen Generalversammlung (Mai 2006) mit, dass „rund 6.500 Umschläge (Stimmrechtsausweise) mit erheblicher Verspätung von bis zu 20 Tagen im Stimmbüro eintrafen“.

 

„Dass ein Teil der Stimmrechtsvollmachten wegen dieser Versandprobleme keine Berücksichtigung fand, hat viele Aktionäre verständlicherweise verärgert. Tatsächlich hatten diese Umstände aber auf die Abstimmungsergebnisse keinen erheblichen Einfluss.“ Hapimag hält dieses Verfahren mit den Rückantwortumschlägen aber für „bewährt“.

 

Wenn Sie also nicht abstimmen, Hapimag ist es ohnehin egal, dass Risiko der Versendung tragen Sie als Aktionär.

 

Gehen wir einmal davon aus, dass jeder dieser „Umschläge“ zwei Stimmen enthielt, durchschnittliche Aktienanzahl je Aktionär, dann wären mindestens ca. 13.000 (Dreizehntausend) Stimmen nicht berücksichtigt worden. Nehmen wir nun einmal die auf einer Generalversammlung vertretenen Stimmen, auf der Generalversammlung am 21. Juni 2003 waren dies 50.926 Stimmen und gehen einmal davon aus, dass es auf der Generalversammlung im Mai 2006 80.000 Stimmen waren, genaue Zahlen liegen nicht vor, da Hapimag bis heute, vier Monate danach nicht in der Lage war ein Protokoll dieser Generalversammlung zu versenden, dann wurden 16,3 Prozent der Stimmen und damit jede sechste Stimme nicht berücksichtigt. Gehen wir vom Wert 2003 aus, dann wären 25,5 Prozent der Stimmen und damit jede vierte Stimme nicht berücksichtigt worden. Die Zahl 2006 liegt wohl irgendwo dazwischen.

 

Hapimag hält dieses Verfahren für „bewährt“. Demokratie wie diese ein Schweizer Unternehmen versteht.

 

2006-09-30

Unter dem 25.09.2006 veröffentlicht Hapimag nunmehr, fast fünf Monate nach der entsprechenden Generalversammlung das Protokoll hierzu. Demnach waren 54.418 Aktien stimmenmäßig auf der Generalversammlung vertreten. Gehen wir von den vorstehenden Werten aus, dann wurden ca. 19,3 Prozent der Stimmen durch den von Hapimag berichteten verspäteten Eingang in Baar nicht berücksichtigt.


Stimmrecht zur Generalversammlung im April 2013

(2013-03-27)

 

Sie haben die Einladung zur Hapimag-Generalversammlung vorliegen. Wenn Sie damit einverstanden sind wie Verwaltungsrat und Geschäftsleitung vorgehen, und Sie die angekündigte „Rochade“ im Führungsbereich billigen und die damit verbundene Machtansammlung, auch ermöglicht durch die Änderung der Corporate Governance Bedingungen, über die Sie nicht abstimmen dürfen, für eine bestimmte Personengruppe begrüßen, dann müssen Sie eigentlich nichts unternehmen.

 

Sind Sie aber nicht einverstanden und es sprechen viele gute Gründe dafür diesen Vorgang kritisch zu sehen und diese Vorgehensweise abzulehnen, dann sollten Sie zu sämtlichen Tagesordnungspunkten ausnahmslos mit Nein stimmen.

 

Sicher sein, dass Ihre Stimme so gewertet wird können Sie aber nur, wenn Sie selbst in Baar zur Generalversammlung erscheinen.

 

Geben Sie dem unabhängigen Stimmrechtsvertreter Ihre Vollmacht, dann sollten Sie diesem unbedingt zu allen Tagesordnungspunkten Weisungen erteilen wie dieser für Sie abstimmen muss. Dann haben Sie zumindest die berechtigte Hoffnung, dass Ihre Stimme entsprechend Ihren Weisungen verwandt wird.

 

Letzte Sicherheit haben Sie hierbei natürlich nicht, denn transparent ist dieser Vorgang keineswegs. Warum muss diese Vollmacht an das Stimmbüro der Hapimag gesandt werden? Es gibt Schweizer Aktiengesellschaften, so zum Beispiel die „Credit Suisse“ die ebenfalls dieser Tage Einladungen zur Generalversammlung versandte, dort können Sie ebenfalls den unabhängigen Stimmrechtsvertreter beauftragen, Sie haben aber dort die Möglichkeit, wenn Sie es wünschen, diesen direkt anzusprechen bzw. zu bevollmächtigen und erhalten einen separaten Freiumschlag mit dessen Adresse. Sie erteilen Ihre Vollmacht also ohne Umweg über das Unternehmen direkt. Ob dies eine Option sein kann sei dahingestellt, zumindest habe ich dabei ein erheblich besseres Gefühl.

 

Im vergangenen Jahr konnten Sie beim Ergebnis der Abstimmungen sehen, dass selbst ein großer Interessenverein für Hapimagaktionäre sich bei der Entlastung des Verwaltungsrats nur der Stimme enthielt. Klare Verhältnisse bedürfen aber einer klaren Ansage und eine Enthaltung ist fast ebenso wenig wert wie das Stimmrecht gar nicht zu nutzen, im letzteren Fall haben Sie aber zumindest eindeutig nicht zugestimmt.

 

Der Vorgehensweise dieses Verwaltungsrats und dieser Geschäftsleitung, insbesondere bei der vorgesehenen „Rochade“ im Kompetenzbereich, kann nicht zugestimmt werden und es ist nicht ausreichend sich nur der Stimme zu enthalten oder gar nicht von seinem Stimmrecht Gebrauch zu machen. Zeigen Sie denen in Baar was Sie von diesen Abläufen halten.

 

Es ist an der Zeit „Flagge zu zeigen“.


Teilnehmer nach Ländern - Generalversammlung vom 24.04.2013

(2013-10-07)

 

Laut Protokoll waren „gemäss Präsenzliste 489 Aktionäre“ auf der Generalversammlung anwesend. 59.069 Aktienstimmen waren beim ersten Tagesordnungspunkt stimmberechtigt.

 

Anwesende Aktionäre nach Ländern (2013)

%

Schweiz

65

Deutschland

30

Österreich

2

Andere

3


Minder-Initiative“

(2013-12-23)

 

Kurz zusammengefasst verfolgte die „Minder-Initiative“ das Ziel die Rechte der Aktionäre zu stärken und diesen insbesondere zu den Themen Verwaltungsrats- und Geschäftsleitungsvergütungen, Wahl des Verwaltungsratsvorsitzenden, kürzere Wahlabstände, Verbindungen und Zuflüsse aus Aufgaben in Tochterfirmen usw. größere Informations- und Mitbestimmungsrechte zu geben.

 

„Wikipedia“: „Die Initiative bezweckt das Verbot von Abgangsentschädigungen und Vorauszahlungen für Verwaltungsräte börsenkotierter Unternehmen, ein Verbot des Organ- und Depotstimmrechts und verlangt, dass die Pensionskassen im Sinne ihrer Mitglieder an den Generalversammlungen abstimmen müssen. Gleichzeitig fordert sie die jährliche Wahl des Verwaltungsratspräsidenten und der einzelnen Verwaltungsratsmitglieder durch die Aktionäre und verlangt die Einführung der elektronischen Fernabstimmung.“

 

„Neue Zürcher Zeitung“: „Aber auch jetzt gebe es noch Unklarheiten, sagt … besonders darüber, in welcher Form über die Vergütung des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung abzustimmen sei.“

 

Das Schweizer Aktionärsrecht auf dem Weg in eine anlegerfreundliche Richtung? Wenn überhaupt, dann wohl vielleicht ein zarter Beginn in die richtige Richtung? Eher geht wohl ein „Kamel durchs Nadelöhr“ und auf welcher Generalversammlung wurden schon einmal umfassende und vollumfängliche Antworten und Auskünfte gegeben? Was die Schweizer Presse selbst von dieser nicht ansatzweise optimalen jetzt anwendbaren Minimallösung hält ergibt sich wohl aus der tendenziell negativen Berichterstattung der „NZZ“ wonach diese neue, völlig unzulängliche, Gesetzeslage wohl schon zu viel sein soll? Man befindet sich hier aber in „guter Gesellschaft“ mit den entsprechenden Vorgaben in vielen anderen Ländern. Rückschlüsse auf die betroffenen Unternehmen und deren Haltung dürften somit wohl im Einklang zu den Presseberichten stehen? Allerdings kann das eine oder andere doch interessant sein und man darf gespannt sein wie unser, oft begrenzt auskunftsfreudiges, Unternehmen in Erwägung ziehen könnte die neuen Vorgaben umzusetzen? Hapimag informiert doch nach eigenen Angaben offen und klar. Auf der letzten Generalversammlung wurde zum Themenbereich Vergütungen von Verwaltungsrat von Geschäftsleitung auf die Gesetzeslage verwiesen, große Erkenntnisse waren somit nicht möglich.

 

Da nicht an der Börse notiert könnte sich Hapimag beruhigt zurücklehnen, da nicht betroffen. Ob dies einer als Aktiengesellschaft, nennen wir es einmal so, firmierenden Publikumsgesellschaft, dienlich sein kann, welche für sich in Anspruch nimmt zumindest eines der größten Timesharingunternehmen Europas zu sein, diese Beurteilung bleibt dort den Akteuren überlassen. Zumindest diesen niedrigen und unzulänglichen Standard freiwillig anzuwenden könnte jedoch ein Schritt in eine richtige Richtung sein, wenn auch nur Minimallösung. Warum müssen es immer nur die gesetzlichen Mindestvorgaben sein?

 

Wikipedia: Eidgenössische Volksinitiative «gegen die Abzockerei»

 

Mehraufwand wegen Minder-Initiative

 

Aufgeblasene Mängelliste zu den neuen «Minder»-Regeln

 

Nachspiel zur Minder-Initiative

 

Minder-Initiative

 

Eidg. Volksinitiative «gegen die Abzockerei»

 

 

2014-01-16

Neue Zürcher Zeitung“: «Abzocker»-Verordnung

 

2014-01-29

Neue Zürcher Zeitung“: Uneinige Stimmrechtsberater bei der Umsetzung der Minder-Initiative


 

 

Wie unabhängig dürfen Stimmrechtsvertreter sein?

 

Wer mehr als eine Hapimag Aktie zeichnet hat das Hapimag-System offensichtlich nicht erkannt?

 

 

Wann erhalten Hapimag-Aktionäre zusätzlich eine Bardividende?

 

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Hapimag - eine schweizerische Aktiengesellschaft fürchtet die Information!!

 


Wann erhalten Hapimag-Aktionäre zusätzlich eine Bardividende?

(2010-01-30)

 

Wann erhalten Hapimag-Aktionäre zusätzlich zur jährlichen Punktgutschrift eine Bardividende?

 

Haben Sie sich einmal die zahlreichen Aktivitäten angesehen die in den verschiedenen Hapimag-Ferienanlagen durchgeführt werden und die natürlich auch bezahlt werden müssen und somit bei Hapimag auch zu Mieteinnahmen, Provisions- und sonstigen Erträgen führen, da hier zum Teil auch unabhängige Unternehmer tätig sind, wenn Hapimag das Geschäft nicht direkt betreibt?

 

Unternehmerisches Risiko dafür, wenn Hapimag diese Bereiche selbst betreibt, liegt bei Ihnen als Aktionär. Verluste tragen Sie vermutlich über den Jahresbeitrag, die Nebenkosten vor Ort werden damit doch wohl hoffentlich nicht belastet? Diese sollen angeblich durch diese Erträge reduziert werden. Wo aber bleiben die Erträge, denn es können ja nicht nur Verluste erwirtschaftet werden? Wo werden diese Einkünfte je Objekt und Hapimaganlage nachvollziehbar abgerechnet und veröffentlicht?

 

Nehmen wir einmal das Beispiel Winterberg, ähnliche Aktivitäten finden in irgendeiner Form in fast allen Hapimag-Ferienanlagen statt. Es wird dort ein Restaurant betrieben, Besichtigungsfahrten veranstaltet, ein Kiosk und ein Lebensmittelgeschäft geführt, vorhanden ist ein Fitnesszentrum, Skizentrum, Nordic Walking, Veranstaltungsangebote, hotelmäßige Nutzung von Räumlichkeiten, Wellnessaktivitäten usw. usw. Daneben werden Pauschalangebote durchgeführt vom „Golf-Arrangements“ über Kurlaub bis hin zu Bikerwochenenden und Familienfeiern. Gebucht werden können diese Angebote auch von Nicht-Hapimag-Aktionären. Diese zahlen dann einen etwas höheren Preis, hoffentlich mindestens verursachungsgerecht?

 

Haben Sie das Wellnessgetue nach einem Urlaub bei Hapimag hinter sich, dann wissen Sie ohnehin nicht mehr, ob Sie den Obstsalat einreiben oder essen sollen.

 

Während Ihnen mindestens ca. 120 Punkte für eine Woche in der Hauptsaison abgezogen werden, fallen für die diversen punktepflichtigen Aktivitäten, die auch in der Hauptsaison durchgeführt werden, in der Regel erheblich niedrigere Punktebelastungen an, wenn überhaupt. Womit ist dieser Punkteunterschied zu rechtfertigen? Fremdvermietungen sind möglich.

 

Darüber hinaus können Sie bei Hapimag Versicherungen abschließen, Reisen mit Tandem-Tours durchführen, Anreisen buchen und andere Dinge erledigen. Tandem-Tours ist ein gewinnorientiertes Hapimag-Reiseunternehmen und wird bei der Wohnrechtszuteilung bevorzugt behandelt. Dieser Wohnraum steht Ihnen als Aktionär dann nicht zur Verfügung.

 

In diversen Ferienorten können Sie auch kürzere Aufenthalte buchen, die Nebenkosten fallen dann anteilig an. Punkte werden ebenfalls anteilig berechnet gemäß Punktetabelle, mindestens jedoch zwanzig Punkte. Ob die Höhe der Nebenkosten so gerechtfertigt ist und die kürzeren Zeiträume nicht doch zu gut dabei wegkommen mag dahingestellt bleiben.

 

Wo bleiben eigentlich die Erträge aus all diesen Aktivitäten vor Ort die Sie aus Ihrem Urlaub kennen und nutzen können? Welche Erträge erwirtschaften die zahlreichen betriebenen Firmen? Es kann doch wohl nicht sein, dass hier überall nur Geld gewechselt wird? Wenn die Aktionäre dieses unternehmerische Risiko bei Hapimag schon mittragen müssen, was bekommen diese dann dafür?

 

Durch die Vermittlung von Flügen an ihre Aktionäre und Partner im Fluggeschäft macht Hapimag einen Jahresumsatz von ca. 15 Millionen Schweizer Franken (2006). Das Unternehmen kauft für seine Aktionäre die Flüge direkt bei Fluggesellschaften ein und tritt damit als Vermittler auf. Dadurch ist Hapimag rechtlich gesehen bei Schadenfällen außen vor und kann nicht zur Rechenschaft gezogen werden.

 

Zumindest die Vermittlungsprovision dürfte bei Hapimag verbleiben. Das Risiko des Geschäfts trägt natürlich der Aktionär. Hiervon, wie von den zahlreichen anderen Hapimag-Aktivitäten, bleibt für ihn nichts übrig, denn eine Dividende zahlt Hapimag seinen Aktionären trotz der vielen sonstigen Aktivitäten nicht.

 

Übrig wird doch wohl bei allen diesen Geschäften etwas bleiben? Es gibt jährlich je Aktie nur eine Punktegutschrift, unverändert seit Firmengründung, dafür wurden aber Jahresgebühren entrichtet.

 

Wann erhalten Hapimag-Aktionäre zusätzlich eine Dividende?

 

Die Punktegutschrift ist der Ertrag aus den gegebenen Beträgen je Aktie. Der offizielle Aktienpreis stieg auf 9.100 CHF liegt dort seit etlichen Jahren, nur die Punktezuteilung blieb gleich.

 

Der Erhalt der Anlagen und deren Betrieb werden neben anderen Dingen mit der jährlich steigenden Jahresgebühr von den Aktionären abgegolten. Wo bleibt eine Dividende für die Erträge aus den zusätzlichen Aktivitäten und Erträgen? Wenn schon keine Dividende ausgezahlt wird, um welchen Betrag jährlich wird durch die zahlreichen, sich ständig erweiternden zusätzlichen Aktivitäten nachvollziehbar die Jahresgebühr reduziert? Hapimag geht in Richtung Hotelbetrieb, wo verbleiben die hieraus erwirtschafteten Erträge.


 

Hinweis: Wer mehr als eine Hapimag-Aktie zeichnet hat das Hapimag-System offensichtlich nicht erkannt!

 


Corporate Governance

(20.08.2002)

 

Durch den Corporate-Governance-Codex sollen

 

  • wesentliche gesetzliche Vorschriften zur Unternehmensleitung und -überwachung börsennotierter Gesellschaften zusammengefasst werden,
  • in Form von Empfehlungen international und national anerkannte Verhaltenstandards Berücksichtigung finden,
  • einzelnen Gesellschaften auch Anregungen für gute und verantwortungsvolle Unternehmensführung und -überwachung gegeben werden.

 

Es soll eine:

 

  1. stärkere Ausrichtung auf Aktionärsinteressen erfolgen,
  2. duale Unternehmensverfassung mit Vorstand und Aufsichtsrat,
  3. Transparenz in der Unternehmensführung,
  4. Stärkung der Unabhängigkeit der Aufsichtsräte,
  5. größere Unabhängigkeit der Abschlussprüfer.

 

Den von einer deutschen Regierungskommission erarbeiteten und zur Diskussion gestellten Vorschlag finden Sie hier.

 

Größere Unternehmen in Deutschland sind in der Regel erst dabei derartige Richtlinien für ihr Unternehmen auszuarbeiten. So erhielt ich z. B. von der TUI AG die Information, dass man einen Arbeitskreis eingesetzt habe um diesen Bereich umzusetzen. Die Volkswagen AG beabsichtigt die Umsetzung bis zum Jahresende. - Nur Hapimag hat die Richtlinien schon fertig.

 

Der Corporate-Governance-Kodex der deutschen Regierungskommission sieht vor folgende Punkte im Einzelnen zu regeln:

 

  • Aktionäre und Hauptversammlung
  • Zusammenwirken von Vorstand und Aufsichtsrat
  • Vorstand
  • Aufsichtsrat
  • Transparenz
  • Rechnungslegung und Abschlussprüfung.

 

Was regelt Hapimag nun in seinen Corporate-Governance-Regeln?:

 

  • Aktionäre
  • Verwaltungsrat und dessen Präsident
  • Ausschüsse des Verwaltungsrats
  • Management Team und CEO.

 

Die Hapimag-Corporate-Governance-Regeln finden Sie hier.

 

Was ist Hapimag keine Erwähnung wert?:

 

  • Transparenz
  • Rechnungslegung und Abschlussprüfung.

 

Die Deutsche Bank AG, ein Unternehmen, das schon sehr frühzeitig Corporate-Governance-Grundsätze aufstellte, hat ein sehr schönes Vorwort gefunden:

 

„Diese Corporate-Governance-Grundsätze haben Vorstand und Aufsichtsrat der Deutschen Bank

im März 2001 beschlossen. Sie gehen als freiwillige Selbstverpflichtung über die gesetzlichen Vorschriften hinaus. Wir legen damit ein klares Regelwerk vor, welches das gesamte System einer verantwortungsvollen, auf Wertschöpfung ausgerichteten Unternehmensleitung und Unternehmenskontrolle umfasst. Behandelt werden vor allem die Beziehungen zu unseren Aktionären, die Aufgaben und Pflichten von Vorstand und Aufsichtsrat, die Ausgestaltung und Veröffentlichung

der erfolgsorientierten Vergütung sowie die Anforderungen an Rechnungslegung und Transparenz.

 

Vorstand, Aufsichtsrat und Mitarbeiter der Deutschen Bank identifizieren sich mit diesen Grundsätzen.“

 

Ähnliches sollte sich Hapimag auch ins Stammbuch schreiben.

 

Deutsche Bank AG, Investor Relations.

 

Bemerkenswert ist zunächst die Feststellung von Hapimag, dass „jedes Mitglied des Verwaltungsrats in seinem Fachbereich im Rahmen eins gezielten Coachings das entsprechende Mitglied des Management-Teams unterstützt.“

 

„Der CEO wird vom Präsidenten des Verwaltungsrats gecoacht“.

 

Was ist nun eigentlich Coaching? Eine ausführliche Erläuterung finden Sie hier.

 

Hervorzuheben sind zunächst u. a. folgende Feststellungen zum „Coaching“, insbesondere:

 

  • Coaching kann durchaus über einen längeren Zeitraum stattfinden. Da es aber immer Ziel eines Coachs ist, sich überflüssig zu machen, muss ein Coaching logischerweise auch zeitlich begrenzt sein.

 

Weiter:

 

  • Beim Coaching wird keine Dienstleistung am Klienten vollzogen, sondern Coach und Klient sind gleichermaßen gefordert und arbeiten auf gleicher „Augenhöhe“ zusammen.
  • Die Selbstwahrnehmung des Klienten soll gefördert werden, d. h. blinde Flecken und Betriebsblindheit werden abgebaut, neue Gesichtspunkte werden erkannt und in der Folge ergeben sich auch neue Handlungsmöglichkeiten, die vorher nicht gesehen wurden.

 

So gesehen regelt man hier etwas, was von der Natur der Sache unlogisch ist und normalem Vorgehen widerspricht, zumal nach den Festlegungen eine der Hauptaufgaben des Verwaltungsrats die „Oberleitung der Gesellschaft und die Erteilung der nötigen Weisungen“ ist.

 

Wenn die beauftragte Geschäftsleitung der ständigen Hilfe bedarf, dürfte diese Geschäftsleitung wohl falsch berufen worden sein?

 

Sehen wir uns nun einmal „Die Rolle und Stellung der Aktionäre bei Hapimag“ an. Eigentlich hat man die Gunst der Stunde wieder genutzt um den Aktionären ihre Grenzen aufzuzeigen und die Rechte minimiert darzustellen, nicht „um über die gesetzlichen Vorschriften hinauszugehen.“

 

Nach den Hapimag Corporate Governance Regeln, Punkt

 

  1. sind „die Statuten der Hapimag im Internet publiziert und jederzeit von Hapimag erhältlich.“ - Der Punkt enthält keine Verpflichtung Änderungen mitzuteilen oder zuzusenden.

 

  1. Zu diesem Punkt bietet Hapimag die Möglichkeit einen Tagesordnungspunkt für die Generalversammlung traktandieren zu lassen, wohlgemerkt einen. Diesen aber nur, wenn die „unübertragbaren und unentziehbaren, dem Verwaltungsrat zugewiesenen Aufgaben und Kompetenzen nicht berührt werden.“

 

In der Satzung steht dazu nur: „Anträge von Aktionären, welche die Befugnisse der Generalversammlung betreffen und auf die Tagesordnung der kommenden Versammlung zu setzen sind, müssen bis spätestens 60 Tage vor der Generalversammlung bei der Verwaltung eingereicht sein.“

 

Laut Artikel 23 der Hapimag-Statuten „führt der Verwaltungsrat die Geschäfte der Gesellschaft, soweit er diese nicht nach Maßgabe eines Organisationsreglements ganz oder zum Teil an einzelne Mitglieder oder an Dritte übertragen hat. Er hat jedoch folgende unübertragbare und unentziehbare Aufgaben.

 

Weiter heißt es in Artikel 23 der Statuten:

 

  • Oberleitung der Gesellschaft.
  • Festlegung der Organisation.
  • Ausgestaltung des Rechnungswesens, Finanzkontrolle, Finanzplanung.
  • Erneuerung und Abberufung mit der Geschäftsführung und Vertretung betrauter Personen.
  • Erstellung des Jahresberichts, Vorbereitung der Generalversammlung, Ausführung ihrer Beschlüsse.
  • Benachrichtigung des Richters im Falle der Überschuldung.

 

Wie muss ein Tagesordnungspunkt aussehen der dagegen nicht verstoßen soll?

 

  1. Antrag muss 60 Tage vor der Generalversammlung eingereicht werden.

 

  1. Informationen der Generalversammlung. - Wo liegt hier die Besonderheit, dürfte doch wohl selbstverständlich sein und ist nach Gesetzeslage vorgesehen und Recht der Aktionäre.

 

  1. Ebenso die rechtzeitige Bekanntgabe des Termins der nächsten Generalversammlung.

 

  1. Ausüben des Stimmrechts - alles Selbstverständlichkeiten laut Gesetzeslage.

 

  1. Dass die Aktionärsrechte an der Generalversammlung umfassend gewährleistet sind sehen schon die entsprechenden gesetzlichen Regelungen vor. Hapimag versucht hier auch eine Einschränkung vorzunehmen.

 

  1. „Komplexe und vielgliedrige Fragen sollen dem Verwaltungsrat jedoch so frühzeitig vor der Generalversammlung vorgelegt werden, dass er die Antworten aufbereiten oder gar schriftlich erteilen kann.“

 

  1. Hierzu besteht keineswegs eine Verpflichtung. Die auch geübte Praxis mit der schriftlichen Beantwortung von Fragen die in der Generalversammlung gestellt wurden bzw. dafür vorgesehen sind, stellt eine Missachtung der Rechte der Teilnehmer an der Generalversammlung dar. Jeder Teilnehmer der Generalversammlung hat ein Recht auf Kenntnis der Antwort.

 

  1. „Der Verwaltungsrat informiert die Aktionäre auch während des Geschäftsjahres über die Entwicklung der Gesellschaft.“ -

 

Keine Festlegungen welche Informationen erfolgen und schon gar keine terminlichen Festlegungen. Haben Sie schon einmal einen Quartals- oder Halbjahresbericht gesehen? Ist ein Termin für die Vorlage des Jahresabschlusses festgelegt? Erfolgten Mitteilungen zu wichtigen geschäftsrelevanten Vorgängen? Welche Anzahl von Aktionärsbriefen werden wann herausgegeben? Wie viele Partnertreffen finden wann und wo statt und wer darf daran teilnehmen?

 

Sehen Sie sich zu diesem Bereich einmal den Corporate-Governance-Kodex der Regierungskommission an, danach soll „der Kodex die Rechte der Aktionäre, die der Gesellschaft das erforderliche Eigenkapital zur Verfügung stellen und das unternehmerische Risiko tragen“ aufzeigen. Er ist nicht Grundlage um die Rechte der Aktionäre einzuschränken, sondern Grundlage nachzuvollziehen was mit ihrem Geld geschieht und welche Rechte auch Ihnen als Aktionär zustehen.

 

Jeder Aktionär ist berechtigt, an der Hauptversammlung teilzunehmen, dort das Wort zu Gegenständen der Tagesordnung zu ergreifen und sachbezogene Fragen und Anträge zu stellen, gehört u. a. in die Corporate-Governance-Regeln.

 

Was sehen die Hapimag-Statuten u. a. an Rechten für die Aktionäre vor?  Danach hat die Generalversammlung folgende unübertragbare Befugnisse:

 

  • Fortsetzung und Abänderung der Statuten.
  • Wahl der Mitglieder des Verwaltungsrats, der Revisionsstelle und des Konzernrechnungsprüfers.
  • Genehmigung des Jahresberichts und der Konzernrechnung.
  • Genehmigung der Jahresrechnung sowie Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzergebnisses.
  • Entlastung der Mitglieder des Verwaltungsrates.
  • Beschlussfassung über die Gegenstände, die der Generalversammlung durch das Gesetz oder die Statuten vorbehalten sind, oder die der Verwaltungsrat oder die Revisionsstelle der Generalversammlung unterbreiten.

 

Zum Thema „Transparenz“ fiel Hapimag nichts ein. Es dürfte doch wohl selbstverständlich sein, die Praxis sieht allerdings anders aus, neue Tatsachen, die im Tätigkeitsbereich des Unternehmens eingetreten und nicht öffentlich bekannt sind, unverzüglich zu veröffentlichen, wenn sie wegen der Auswirkungen auf die Vermögens- und Finanzlage oder auf den allgemeinen Geschäftsverlauf geeignet sind die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft erheblich zu beeinflussen.

 

Ca. 84 Prozent der Hapimag-Aktionäre kommen aus Deutschland. Haben Sie schon einmal von einer Bilanzpressekonferenz der Hapimag mit einer namhaften überregionalen deutschen Zeitschrift gelesen?

 

Hierzu passt auch ins Bild, dass nichts zu Rechnungslegung und Abschlussprüfung bei den Hapimag Corporate-Governance-Regeln gesagt wird.

 

Warum übernimmt man nicht u. a. den Passus wonach der Konzernabschluss von der Geschäftsleitung aufgestellt, vom Abschlussprüfer sowie vom Verwaltungsrat geprüft wird und dann binnen 90 Tagen nach Geschäftsjahresende, die Zwischenberichte sollen 45 Tage nach Ende des Berichtszeitraums, öffentlich zugänglich ist?

 

Vielleicht war es ja nur der erste untaugliche Versuch der Hapimag sich Corporate-Governance-Regeln zu geben. Fehlbereiche sind ausreichend vorhanden. Allerdings macht es nur Sinn Regeln aufzustellen, wenn man sich hinterher auch danach richtet, vielleicht waren deshalb die Lücken durchaus sinnvoll.

 

Auch trägt dieses alles nur zur weiteren Verwirrung bei. Der Hapimag-Aktionär hat nun schon die

 

  • Hapimag-Statuten,
  • die Allgemeinen Bestimmungen zum Erwerb der Mitgliedschaft,
  • Basisinformationen für Hapimag-Partner,
  • Vereinbarung zur Regelung der Nutzung der Hapimag-Ferienanlagen,
  • Ergänzungen zu den Regelungen werden fast ständig in Tipp, Trips und Termine veröffentlicht
  • und die einschlägigen Gesetze des schweizerischen Obligationenrechts u. a. zu beachten.

 

Hinzu kommen nun die Corporate-Governance-Regeln die dem Grunde nach ja nur Verpflichtung für Verwaltungsrat, Geschäftsführung und Mitarbeiter der Hapimag sind, durch die eingearbeiteten Beschränkungen aber auch den Hapimag-Aktionär zusätzlich belasten.

 

Diese Aufzählung erhebt keineswegs Anspruch auf Vollständigkeit, wünschenswert und auch erforderlich wäre es schon, wenn Hapimag diese Gelegenheit genutzt hätte hier durch eine entsprechende Auflistung einmal für Klarheit zu sorgen, da auch auf der Hapimag-Webseite wohl nicht alle Bedingungen und Regeln abrufbar sind. Corporate Governance steht normalerweise für eine klare Linie.

 

Auch dürften wohl nur wenige Aktionäre, bedingt durch häufige Änderungen und Ergänzungen über einen aktuellen Stand verfügen.


Time-Sharing an Ferienimmobilien

(02.10.2002)

 

Hierzu einige Auszüge, für mich markante Punkte, ohne Erhebung eines Anspruchs auf Vollständigkeit, aus der 1989 von Herrn Dr. Stefan Schalch, jetzt stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrats der Hapimag, erstellten Dissertation „Time-Sharing an Ferienimmobilien“ an der Rechts- und staatswissenschaftlichen- Fakultät der Universität Zürich.

 

Bei Interesse können Sie diese Dissertation über jede deutsche Bibliothek ausleihen. Auch ist sie im Schulthess Polygraphischer Verlag AG, Zürich, Band 128 der Reihe Schweizer Schriften zum Handels- und Wirtschaftsrecht, ISBN 3 7255 2778 4, Druck: Huber Druck AG, Entlebuch erschienen.

 

Obwohl diese Ausführungen aus 1989 stammen, dürften etliche davon, auch heute noch Gültigkeit haben und bedenkenswert sein. Insbesondere einige Aussagen zum System und zur Werthaltigkeit und Erlangung von Eigentumsrechten durch die gezeichneten Anteile dürften sich durch die Entwicklung der vergangenen Jahre als richtige Erkenntnis herausgestellt haben und die Nachteile des Systems aufzeigen. Haben die Aktionäre eigentlich Rechte erworben?

 

Für mich ein rechtlich kompliziertes und nur für den Fachmann überschaubares System, mit über 300 Seiten Umfang, vielen Unwägbarkeiten, vielleicht sogar rechtlichen Unsicherheiten und wohl auch erheblichen Risiken. Wirft es doch ein bezeichnendes Bild auf die insgesamt praktizierte Handhabung.

 

Herr Dr. Schalch führt u. a. wie folgt aus, in Bezug auf den Standort Schweiz:

 

  • Zur geschichtlichen Entwicklung des Time-Sharing
  • Merkmale des Time-Sharing
  • Merkmale des flexiblen Time-Sharing
  • Der Erwerb eines Anteils und die Kapitalanlage
  • Rechte und Pflichten der Parteien beim vertragsrechtlichen Modell

·Aktienrechtliches Modell

  • Time-Sharing und die Schweizer Bundesgesetzgebung zum Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland

 

Zur geschichtlichen Entwicklung des Time-Sharing

 

„In die 60er Jahre fällt die Zeit der Time-Sharing-Pioniere. 1963 wird – soweit ersichtlich – das erste Time-Sharing-Modell realisiert, ein aktienrechtliches Modell mit Sitz in Zug (Schweiz).“

 

Merkmale des Time-Sharing

 

  • Der typische Erwerber
  • Rechtsverhältnis

 

Der typische Erwerber

 

“Time-Sharing ist in den verschiedenartigsten Ausgestaltungen anzutreffen. Das Spektrum der Leute, die Anteile erwerben, ist deshalb – auch infolge der weltweiten Verbreitung des Time-Sharing – außerordentlich groß.

 

Dennoch lässt sich ein „Durchschnittserwerber“ typisieren. Überaus häufig erwerben nämlich natürliche Personen Anteile im Hinblick auf ihre persönlichen oder familiären Ferienbedürfnisse. Diese Personen entstammen der Mittelklasse, ihr Durchschnittsalter beträgt beim Erwerb des Anteils ca. 45 Jahre, wobei die Bandbreite rund von 35 bis 80 Jahren reicht. Die meisten Erwerber sind verheiratet, sie haben vielfach Kinder, ihre Ausbildung ist überdurchschnittlich gut, und sie weisen häufig einen Hochschulabschluss auf. Ca. 75 % der Erwerber sind Eigentümer einer Wohnung oder eines Hauses. Rund je ein Drittel der Erwerber sind Akademiker, Kaderleute und Pensionisten.

 

Die Erwerber sind typische Konsumenten. Sie haben keinen Einfluss auf die Ausgestaltung des Modells und sind beim Erwerb des Anteils in einer reinen „take it or leave it Position“. Im Übrigen erwerben sie ihren Anteil häufig mehr emotionell denn rational und überprüfen weder das Modell noch ihre Rechtsposition sonderlich genau. Oft ist ihnen dies auch nicht möglich, besonders wenn sie, aus einem anderen Land stammend, die dem Modell zugrundeliegende rechtliche Konstruktion nicht vollumfänglich verstehen.“

 

Rechtsverhältnis

 

„Das Rechtsverhältnis kann grundsätzlich nicht vorzeitig aufgelöst werden. So können sich insbesondere die Erwerber nicht vorzeitig (z. B. durch Vertragskündigung oder durch Austritt) vom Modell (und ihren Zahlungspflichten diesem gegenüber) lösen.

 

Lässt sich dieses Merkmal aus rechtlichen Gründen nicht verwirklichen, so kann der Fortbestand des Modells gefährdet sein, denn ein Modell kann den „Ausstieg“ vieler Erwerber aus finanziellen Gründen nicht verkraften. Time-Sharing ist nämlich „innenorientiert“, d.h. ein Modell bezieht seine finanziellen Mittel primär von den Erwerbern. Scheiden mehrere Erwerber aus, so funktioniert das Gesetz der großen Menge nicht mehr; der Aufwand sinkt weniger stark als die Einnahmen, so dass jeder der verbleibenden Erwerber stärker belastet wird. Dies kann wiederum dazu führen, dass sich weitere Erwerber vom Modell lösen oder dass sie ihren finanziellen Pflichten nicht mehr nachkommen; ein richtiger Teufelskreis. Das Problem lässt sich meist nicht dadurch lösen, dass die „freigewordenen“ Anteile an neue Erwerber veräußert werden. Es ist nämlich keineswegs sicher, dass sich ohne weiteres neue Erwerber finden lassen.“

 

„Es gibt heute bereits relativ viele Erwerber, die sich von ihrem Anteil trennen möchten. In der Praxis hat sich jedoch herausgestellt, dass der bei der Veräußerung erzielte Erlös oft erheblich unter dem ehemaligen Erwerbspreis liegt und dass es für einen Erwerber vielfach schwierig ist, einen Abnehmer für den Anteil zu finden.“

 

Merkmale des flexiblen Time-Sharing

 

  • Zeitwahlsystem
  • Punktesystem
  • Objektpool
  • Dienstleistungen im Objekt
  • Sachwert

 

Zeitwahlsystem

 

„Zentral beim Zeitwahlsystem ist die Zuteilung der Ferienzeit an die Erwerber, welche durch die Objektverwaltung vorgenommen wird. Die Erwerber haben dieser ihre Ferienwünsche zu melden. Buchungswünsche für den Sommer werden z.B. ab 1. Januar des Jahres, solche für den Winter ab 1. Juli entgegengenommen. Die Objektverwaltung berücksichtigt die Wünsche der Erwerber in der Reihenfolge des Eingangs oder nach bestimmten anderen Kriterien. Kann ein Wunsch nicht erfüllt werden und findet sich auch keine Alternative, so genießt der betroffene Erwerber im folgenden Jahr i.d.R. „Einbuchungspriorität“. Erst durch die Buchungsbestätigung wird das jährliche Ferienrecht des Erwerbers konkretisiert und der Aufenthalt im Objekt möglich.“

 

Punktesystem

 

„Ferien in der Hochsaison in einem Dreizimmerappartement sind teurer als solche im gleichen Objekt in der Tiefsaison in einer Einzimmerwohneinheit. Diese Unterschiede werden mittels des sogenannten Punktesystems ausgeglichen. Jeder Anteil verkörpert eine gewisse Anzahl Punkte pro Jahr. Die Anzahl der für die Verwirklichung eines konkreten Ferienwunsches benötigten Punkte bestimmt sich nach Dauer und Zeitraum der Ferien und nach der Größe der Wohneinheit. So werden z. B. für eine Woche Tiefsaison in einem Zweibettappartement 4 Punkte, für eine Woche Hochsaison in einem Vierbettappartement 24 Punkte berechnet.“

 

Objektpool

 

„Von einem Objektpool spricht man, wenn einerseits mehrere Objekte zum selben Modell gehören und andererseits die Erwerber ihr Ferienrecht nicht nur in einem Objekt verbringen können, d.h. ihr Ferienrecht weder zeitlich noch örtlich, noch in Bezug auf die Wohneinheit fixiert ist, sondern sie grundsätzlich jedes Jahr zwischen den verschiedenen Objekten des Modells auswählen können. Flexibles Time-Sharing gewinnt seine volle Bedeutung erst dann, wenn es in einem Objektpool praktiziert wird, was die Regel ist. Umgekehrt bietet ein Objektpool immer flexibles Time-Sharing an.“

 

Dienstleistungen im Objekt

 

„Der Umfang und die Qualität der vorhandenen Dienstleistungsbetriebe (z.B. Restaurant, Bar, Disco) und Dienstleistungen (z. B. Informationsdienst, Zimmerservice, Organisation von Anlässen) hängen von verschiedenen Faktoren ab, so z. B. von der Preisklasse, von der Größe des Objektes, vom Zielpublikum, vom Anbieter, von der Objektverwaltung (welche die Dienstleistungen selber oder durch andere Leistungsträger zu erbringen hat) und vom Konzept. Das Spektrum der bei Time-Sharing üblicherweise erbrachten Dienstleistungen wird nach oben durch das Niveau eines guten Hotels begrenzt und nach unten durch ein (seltenes) Minimum, das etwa den Unterhalt, die Reinigung des Objektes und der Wohneinheiten, frische Wäsche und die Schlüsselübergabe umfasst.“

 

Sachwert

 

„Der in einem Anteil verkörperte Sachwert ist immer niedriger als der Erwerbspreis des Anteils. In diesem sind nämlich nicht nur die Kosten des Objektes, sondern auch die Vertriebskosten, der Gewinn des Anbieters und die Kosten der Übertragung des Anteils enthalten. Man rechnet damit, dass die Kosten des Objektes in vielen Fällen nur ungefähr 33 % der Gesamtkosten ausmachen. Dies ist einer der Gründe, warum Anteile oft nur mit Verlust weiter zu veräußern sind.“

 

Der Erwerb eines Anteils und die Kapitalanlage

 

„Wer einen Anteil erwirbt, tut dies im Hinblick auf seine persönlichen Ferienbedürfnisse. Die Erwerber sind Ferienkonsumenten. Sie sind keine Anleger; sie erwerben weder um der Spekulation noch um eines finanziellen Gewinnes Willen einen Anteil. Das von ihnen gemeinsam aufgebrachte Kapital wird nicht verzinst oder ertragbringend angelegt; aus den Tätigkeiten des Modells resultieren keine Gewinne, an denen sie partizipieren können, es resultiert kein Einkommen aus dem Anteil, und es ist auch höchst ungewiss, ob der Anteil je eine Wertsteigerung erfährt. Die Erwerber erstreben denn auch gar nicht einen Ertrag aus dem Anteil oder eine Wertsteigerung des Anteils.

 

Der Kapitaleinsatz der Erwerber ist immer aus einen relativ kleinen Betrag beschränkt; dieser ist zudem nicht durch „Anlage- „, sondern durch „ferientechnische“ Aspekte bestimmt. Das Time-Sharing-Engagement zieht zudem die Pflicht nach sich, die wiederkehrenden Kosten zu bezahlen. Im Übrigen findet nur ein relativ geringer Teil des Kapitaleinsatzes des Erwerbers einen bleibenden Gegenwert in Form des Objektes. Der Rest des für den Anteil bezahlten Betrages wird sofort verbraucht und kann keinesfalls als Investition betrachtet werden.

 

Auch die Objektverwaltung bezweckt keineswegs, eine Kapitalanlage für die Erwerber zu tätigen oder deren Kapital zu verwalten; ihre Tätigkeit bestimmt sich allein nach den persönlichen touristischen Bedürfnissen der Erwerber. Sie hat den Erwerbern einen reibungslosen Urlaub zu ermöglichen.“

 

Rechte und Pflichten der Parteien beim vertragsrechtlichen Modell

 

„Dem Erwerber steht das Recht zu, langfristig, für eine gewisse Zeit pro Jahr eine vollständig eingerichtete Wohneinheit, die gemeinsamen Anlagen und die gemeinsame Infrastruktur des Objektes zu gebrauchen. Der Anbieter hat das Objekt zu unterhalten und gegebenenfalls zu renovieren. Während seines Aufenthaltes hat der Erwerber Anspruch auf verschiedene Dienstleistungen und darauf, dass der Anbieter gewisse Dienstleistungsbetriebe unterhält; gewisse Dienste kann der Erwerber u.U. während des ganzen Jahres beanspruchen. Der Erwerber darf frei über seine Rechtsstellung und über das jährlich daraus entspringende Ferienrecht verfügen.

 

Der Erwerber ist verpflichtet, dem Anbieter ein Entgelt zu entrichten. Den größten Teil davon hat er als einmaligen Betrag bei Vertragsbeginn zu bezahlen, den Rest in wiederkehrenden Beträgen. Der Erwerber hat bei seinem Aufenthalt die vom Anbieter erlassenen Verhaltensregeln zu befolgen (Sorgfaltspflicht).“

 

Aktienrechtliches Modell

 

  • Zulässigkeit der AG
  • Vermögensmäßige Rechte
  • Schutzrechte

 

Zulässigkeit der AG

 

„Die AG kann sowohl wirtschaftliche wie auch nichtwirtschaftliche Zwecke verfolgen (OR 620 III); sie kann, aber muss nicht, gewinnstrebig arbeiten. Sie kann ihre Ziele mit einem kaufmännischen Unternehmen verfolgen. Unter diesen Gesichtspunkten ergeben sich keine Schwierigkeiten für Time-Sharing. Auch sonst ist kein Grund ersichtlich, der gegen die Zulässigkeit der AG als Mittel zur Verwirklichung des Time-Sharing spricht.“

 

„Die Time-.Sharing-Praxis löst dieses Problem derart, dass jeweils ein der AG nahestehender Dritter (z. B. der Anbieter, eine Großbank oder eine Tochtergesellschaft) die neu auszugebenden Aktien treuhänderisch fest übernimmt und dann später gegenüber den Interessenten als Aktienverkäufer auftritt. Ein solches Vorgehen ist grundsätzlich zulässig, kann jedoch im Einzelfall gegen das Verbot des Erwerbes (OR 659) resp. der Zeichnung eigener Aktien und der Unterpariemission (OR 624 I) verstoßen, insbesondere wenn eine Tochtergesellschaft der AG die Aktien übernimmt.“

 

Vermögensmäßige Rechte

 

„OR 646 III zählt den Anspruch auf Dividende zu den wohlerworbenen (unentziehbaren) Rechten des Aktionärs. „Damit der Aktionär seinen Anteil am Reingewinn erhalten kann, müssen derart zahlreiche Voraussetzungen erfüllt sein, dass der Satz von der Wohlerworbenheit des Dividendenrechts inhaltslos erscheint. Bei der Time-Sharing-AG fehlt es bereits an der ersten Voraussetzung: der Gewinnstrebigkeit. Die Time-Sharing-AG soll nämlich auf Selbstkostenbasis arbeiten und die Erwerber, die ihre hauptsächlichen Kunden sind, möglichst günstig bedienen. Die Gewinnstrebigkeit ist kein zwingendes Merkmal der AG (vgl. OR 620 III). die Erwerber haben demnach keinen Anspruch auf Dividende.“

 

Schutzrechte

 

„Die gesetzlichen Schutzrechte der Aktionäre (vgl. z. B. OR 696f, 699III,706, 708 IV, 736 Ziff. 4, 752ff) sind unverzichtbar. Sie dürfen deshalb selbst in den Urstatuten nicht davon abhängig gemacht werden, dass die Erwerber ihre Pflichten aus dem mit der AG geschlossenen Vertrag erfüllt haben.

 

Die Schutzwirkung dieser Rechte ist jedoch mangelhaft. Die Erwerber sind vor einem Machtmissbrauch des Anbieters, der die Stimmenmehrheit innehat, wie auch vor der Unsorgfalt und Untreue der Verwaltung schlecht geschützt. Für Time-Sharing als ungenügend erweist sich namentlich das Anfechtungsrecht (OR 706) der Aktionäre (Erwerber). Zum einen sind die Beschlüsse der Verwaltung nicht anfechtbar, zum anderen legt das Bundesgericht in ständiger Rechtsprechung einem Anfechtungsprozess das Gesamtinteresse der AG als Streitwert zugrunde, was für Kleinaktionäre (also für die Erwerber) ein unverhältnismäßiges Prozessrisiko mit sich bringt. Das Bundesgericht lässt die Anfechtungsklage zudem dann nicht zu, wenn dieser ein Sachverhalt zugrunde liegt, der Gegenstand einer Verantwortlichkeitsklage gegen die Gesellschaftsorgane bilden kann. Auch die Schutzwirkung der Verantwortlichkeitsklagen (OR 752ff) ist beschränkt. Sind die Erwerber nur indirekt geschädigt, so geht ihr Schadenersatzanspruch nämlich bloß auf Leistung an die Gesellschaft (OR 755), wobei der Streitwert gleich berechnet wird wie bei den Anfechtungsklagen.“


Time-Sharing und die Schweizer Bundesgesetzgebung zum Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland

(04.10.2002)

 

·Allgemein

·Bewilligungspflicht

·Personenkreis die einer Bewilligung bedürfen

·Ergebnis Bewilligungspflicht

 

Allgemein

 

„Das BewG beschränkt den Erwerb schweizerischer Grundstücke durch Personen im Ausland drastisch (vgl. BewG 1), indem diese Personen praktisch ausnahmslos einer Bewilligung bedürfen, um ein in der Schweiz gelegenes Grundstück erwerben zu können (BewG 2 i.V.m. 7), und die zuständige Behörde diese Bewilligung nur unter sehr einschränkenden Bedingungen erteilt (BewG 8ff i.V.m. BewV 3ff).“

 

Bewilligungspflicht

 

„Wirft man jedoch einen Blick auf BewV 1 I lit. C, so scheint sich die Bewilligungspflicht ohne weiteres aus dem Wortlaut dieser Bestimmung zu ergeben. Analysiert man den Wortlaut, so ist nicht zu übersehen, dass dieser sehr weit gefasst ist. Für die Bewilligungspflicht verlangt er lediglich, dass jemand einen Körperschaftsanteil erwirbt und dass ihm eine Wohnung dieser Körperschaft als Haupt-, Zweit- oder Ferienwohnung dient. Der Erwerb eines Körperschaftsanteils soll also bewilligungspflichtig sein unabhängig von jedem Zusammenhang zwischen dem Erwerb des Körperschaftsanteils und dem Gebrauch der Wohnung, unabhängig davon, wieso, infolge welchen Rechtsgeschäfts und wie die Wohnung dem ausländischen Körperschaftsmitglied dient, und unabhängig davon, ob und wie das ausländische Körperschaftsmitglied die Körperschaft beeinflussen kann.

 

Hielte man sich konsequent an den Wortlaut, so hätte das unhaltbare Konsequenzen. Der Illustration möge ein Beispiel dienen: eine natürliche Person erwirbt eine Aktie einer zu 99 % schweizerisch beherrschten AG, deren Vermögen zu 1 % aus Immobilien in der Schweiz besteht. Mit dem Aktienerwerb schließt sie mit der AG einen Mietvertrag, der sie berechtigt, eine schweizerische Ferienwohnung der AG einmalig für zwei Wochen zu gebrauchen. Nach dem Wortlaut von BewV 1 lI lit. C würde dieser Aktienerwerb als Erwerb eines Grundstückes qualifiziert, was im Hinblick auf Sinn und Zweck der Norm und auch im Hinblick auf BewG 4 I lit. d, e und g nicht gemeint sein kann, im Übrigen auch völlig unpraktikabel wäre.“

 

„Andererseits kann aber mehreren ausländischen Erwerbern zusammen eine besonders starke Position zukommen. Wo die Grenze zu ziehen ist, kann nur im Einzelfall anhand der konkreten Ausgestaltung des Modells entschieden werden. Beim Entscheid ist zu berücksichtigen, ob gewisse Wohneinheiten besonders intensiv von ausländischen Erwerbern gebraucht werden und ob die Ausländer die Time-Sharing-Körperschaft beherrschen.“

 

„Ob und wann eine Time-Sharing-Körperschaft durch die ausländischen Erwerber beherrscht wird, ist nicht einfach zu entscheiden. Es ist nämlich zu beachten, dass die Anteile sehr weit gestreut sind und der Einfluss des einzelnen Erwerbers auf das Modell minimal ist. In der Praxis ist vielfach auch der Einfluss der Erwerber gemeinsam auf das Modell relativ gering; umso größer ist dafür der Einfluss der Verwaltung der Körperschaft, insbesondere weil diese ganz oder teilweise die Aufgaben der Objektverwaltung erfüllt. Ob eine Time-Sharing-Körperschaft ausländisch beherrscht ist, hängt demnach nicht nur vom prozentualen Anteil der ausländischen Erwerber, sondern auch von der tatsächlichen Zusammensetzung ihrer Verwaltung ab. Selbst wenn ausländische Erwerber über mehr als einen Drittel aller Stimmen oder des Kapitals verfügen, ist nicht unbedingt von einer beherrschenden Stellung von Personen im Ausland auszugehen, solange die Verwaltung schweizerisch dominiert ist. Umgekehrt kann die Time-Sharing-Körperschaft auch bei einem Anteil ausländischer Erwerber von deutlich unter 33 % ausländisch beherrscht sein, wenn Personen im Ausland die Verwaltung dominieren. Ob die ausländischen Erwerber eine Time-Sharing-Körperschaft beherrschen, kann deshalb nur im Einzelfall festgestellt werden, wobei jeweils auch die zukünftige Entwicklung der Verhältnisse zu berücksichtigen ist.“

 

Personenkreis die einer Bewilligung bedürfen

 

„Da der Erwerb eines Anteils trotz der erwähnten Ausnahmen häufig als bewilligungspflichtiges Geschäft zu qualifizieren sein dürfte, ist im Folgenden zu prüfen, wer einer Bewilligung bedarf. Die Antwort darauf geben BewG 5f und BewV 2. Demnach bedürfen alle natürlichen Personen einer Bewilligung, die nicht das Recht haben, sich in der Schweiz niederzulassen (BewG 5 I lit. a i.v.m. BewV 2 I), in gewissen Fällen alle Ausländer (BewG 5 II). Umgehungsgeschäften schiebt BewG 5 I lit. d einen Riegel.“

 

Ergebnis Bewilligungspflicht

 

„Sobald ein Objekt des Time-Sharing-Modells in der Schweiz liegt und Anteile an Personen im Ausland veräußert werden, greift das BewG ein. Dieses übt zweifellos einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die konkrete Ausgestaltung aus, sei es, weil sein Geltungsbereich das konkrete Modell erfasst, sei es, damit das konkrete Modell gerade nicht davon erfasst wird.

 

Das Time-Sharing-Konzept ist im BewG nicht besonders berücksichtigt. Viele Fragen sind deshalb noch offen. Geht man bei der Beantwortung der Fragen, wann der Erwerb eines Anteils bewilligungspflichtig ist und wann eine Bewilligung erteilt werden kann, jeweils von einer restriktiven Auffassung aus, so gelangt man zum Resultat, dass der Anteilserwerb, außer bei einem ganz speziellen Typ des vertragsrechtlichen Modells, immer bewilligungspflichtig ist und eine Bewilligung nur für den Erwerb eines Anteils an einem auf einem sachenrechtlichen Institut basierenden Modell erteilt werden kann. Die sachenrechtlichen Institute eignen sich jedoch nicht für die Verwirklichung des Time-Sharing. Das BewG würde demnach Time-Sharing an Objekten in der Schweiz weitgehend verunmöglichen, sofern ausländische Erwerber am Modell beteiligt sind.“

 


 

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Hapimag - eine schweizerische Aktiengesellschaft fürchtet die Information!!

 


 

Warum sollten noch Aktien gekauft werden? - 2008-09-01

Abspeisungsangebot - 2008-09-16

 

Einnahmen aus Jahresbeitrag - Nebenkosten - Ressorts - 2012-04-12

Rückkaufwert eines Hapimag-Anteils - 2007-10-21

 

Preis eines Hapimag-Anteils - 2007-01-07/2010-08-27/2012-09-28

  • Punktepakete - 2010-12-12
  • Mitgliederpreis - 2011-08-11
  • INSIDER Lifetime Einheiten - 2012-09-28
  • Angebot für Hapimagaktionäre - 2012-11-15
  • Probeabonnement - 2013-01-05
  • Angebot vom 14.02.2013 - 2013-02-15
  • Angebot in „Member News April 2013“ - 2013-04-14
  • „…aus Anlass des 50-Jahre-Jubiläums sind es 5555 Franken…“ - 2013-09-21
  • Referenzpreis

 

Offensichtlich macht die Not den einen oder anderen ausstiegswilligen Hapimagaktionär erfinderisch? - 2013-11-11

  • „faz.net“: „Angebot mit Haken - Die Hapimag-Aktie mag mancher nicht mal geschenkt“ - 2013-11-11

 

Punktekiosk - 2007-01-07

Durchschnittliche Nebenkosten - 2007-01-10

Beispielrechnung der Kosten für einen Hapimag-Urlaub - 2007-01-17

 

Treueaktien - 2009-11-01

Hinweis zur Hapimag-Aktie - 2010-01-30

 

Jahresbeitrag ab 2001

Jahresbeitrag - 2011-02-08

Jahresbeitrag 2012 - 2012-02-05

Jahresbeitrag 2013 - 2013

Jahresbeitrag 2014 - 2014-01-23

Jahresbeitrag 2015 - 2015-01-24

Jahresbeitrag 2016 – 2016-04-10

Jahresbeitrag 2017 – 2017-01-24

 

 

Aufstellung Jahresbeiträge - 2014-01-23 / 2017-01-24

 

 


Jahresbeitrag

(2011-02-08)

 

Hapimag bilanziert in EUR. Bilanztechnisch ergeben sich somit keine Zwangsläufigkeiten aus der Euroschwäche zum Jahresbeginn 2011 gegenüber dem Schweizer Franken, zumal sich auch der überwiegende Teil der Hapimaganlagen im Euroraum befindet. Eventuell vorhandene Restwährungsrisiken lassen sich somit bei geschickt betriebener Kurssicherung problemlos ausgleichen, zumindest weitestgehend minimieren.

 

2010 befanden sich ca. 257.907 Hapimagaktien im Umlauf, darüber hinaus weitere Einheiten, die zum Großteil auch jahresbeitragspflichtig waren und noch sind, in Höhe von ca. 51.751 Papieren. Gehen wir einmal nur von den im Umlauf befindlichen Aktien aus, dann spült diese Erhöhung der Jahresbeiträge, um ca. 13,2 Prozent, ca. 7,9 Mio. EUR Hapimag in die Kasse. Vorauszahlung für 2011.

 

Was ist im Unternehmen schon schief gelaufen oder droht aus dem Ruder zu gehen, dass eine derart überdimensionale Erhöhung nur der Jahresgebühren erforderlich wird, zumal ohnehin schon seit Jahren nur Anpassungen nach oben laufen? Wo bleiben nur die Beträge die für Abschreibungen anfallen und denen keine direkte kostenmäßige Belastung und denen kein direkter Mittelabfluss gegenübersteht? Bei Hapimag werden aus den Abschreibungen Mittelzuflüsse im beträchtlichen Umfang generiert. Abschreibungen und Amortisationen lagen 2009 bei ca. 32,8 Mio. EUR.

 

Die Jahresgebühren sind vorgesehen: Zur Deckung der laufenden Aufwendungen wie Abgaben, Abschreibungen, Gebühren, Miteigentumsspesen, Versicherungen, Steuern, Reparaturen, Unterhalt an Gebäuden und Einrichtungen, Reservationsdienst, Verwaltung der Ferienanlagen und Gesellschaften…

 

In Anbetracht dieser Steigerung der Jahresgebühren kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier wie in einem Selbstbedienungsladen vorgegangen wird. Egal was kommt, der Aktionär zahlt alles.

 

Jahresbeitrag 2012

(2012-02-05)

 

Dank der Eingriffe der Schweizer Notenbank ins Währungsgeschehen und der damit einhergehenden inoffiziellen Anbindung des Schweizer Frankens an die Eurozone sind größere Turbulenzen im Verhältnis Schweizer Franken / Euro zunächst wohl verhindert worden. Wie lange dies anhält wird sich zeigen. Die kräftige Veränderung der Wertstellung der Jahresgebühren in Euro im vergangenen Jahr hat somit wohl einiges vorweggenommen zumal der Umrechnungskurs wohl auch recht flexibel berechnet wurde? Hapimag betreibt ca. 50 seiner derzeit 57 Anlagen im Euroraum, bilanziert wird in Euro. Dies sollte zumindest die Wechselkursbeeinträchtigungen mildern. Auch sind mindestens ca. 87 Prozent der Aktionäre dem Euroraum zuzuordnen. Von den ca. 28 konsolidierten Gesellschaften der Hapimagunternehmensgruppe haben ca. 13 Unternehmen ihren Firmensitz in einem EU-Land, nur ca. vier im Währungsgebiet des Schweizer Franken (zwei davon in Vaduz, Liechtenstein). Wenn Hapimag Probleme mit dem Schweizer Standort der Muttergesellschaft hat, dann könnte man darüber nachdenken diesen, wie bei zahlreichen anderen Unternehmen schon geschehen, gemäß den wirtschaftlichen Anforderungen zu verlegen, zumindest Teilbereiche? Eine vorausschauend arbeitende Geschäftsleitung prüft auch derartige Möglichkeiten. Jeder vermeintliche Steuerflüchtling kann aber doch angeblich in der Schweiz den Steuersatz aushandeln? Vielleicht bestehen in umgekehrter Richtung auch Möglichkeiten zur Verhinderung einer Abwanderung?

 

Optisch, bezugnehmend auf den Schweizer Franken, ergibt sich oberflächlich betrachtet zunächst eine erfreuliche Entwicklung der Jahresgebühren. Davon hat der in Euro begleichende Aktionär aber wenig und es ist auch nur eine Teilbetrachtung, die möglicherweise erhebliche Fehlbeurteilungen zur Folge haben kann. Es sieht zwar zunächst nach Stabilität aus, die abschließende Aussagemöglichkeit ergibt sich jedoch erst wenn das Jahresergebnis vorliegt.

 

Mit der Höhe der Jahresgebühren steht und fällt nun einmal das Ergebnis bei Hapimag. Sämtliche anderen Bereiche sind Nebenkriegsschauplätze.

 

Es wird zwar ein „positives operatives Jahresergebnis“ angekündigt, der Teufel lag bisher bei Hapimag aber oft im Detail. Warten wir also erst einmal ab wie es dann unter dem Strich aussehen wird. Erst das Endergebnis zählt. Die Jahresgebühren sind für den Urlauber mit Hapimag nur ein Teil der Kosten eines Hapimagurlaubs. Betrachten wir da die übrigen Bereiche dann sind wir von einer Stabilität der Kosten wohl weit entfernt und diese darf kaum erwartet werden. Auch kommt es immer auf das hinter den Gebühren stehende Angebot und die Vorgehensweise an. Ich für meinen Teil kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich zumindest erste kleine Anzeichen häufen, dass teilweise der Standard des Hapimagangebots dahin tendiert, dies etwas lockerer anzugehen? Noch sind die Veränderungen marginal, hoffentlich wird aus der sich für mich tendenziell abzeichnenden Entwicklung kein Trend?

 

Letzte Änderung: 2014-02-23 / 2015-01-23 / 2016-04-10 / 2017-01-24

 

Jahres-

beitrag

Ca. EUR

Veränderung

gegenüber

Vorjahr in EUR

Kurs vom

CHF/

EUR

 

Anforderung

Hapimag in

CHF

Veränderung

gegenüber

Vorjahr in CHF

 

Kurs

Hapimag

Anforderung

Hapimag in

EUR

Veränderung

gegenüber

Vorjahr in EUR

2001

178,95

 

 

 

 

268,80

 

 

 

 

 

2002

196,00

+ 17,05

 

 

 

276,60

+ 7,80

 

 

 

 

2003

199,00

+ 3,00

 

 

 

285,00

+ 8,40

 

 

 

 

2004

202,00

+ 3,00

01/2004

 

 

312,00

+ 27,00

 

 

 

 

2005

204,33

+ 3,78

2005-01-18

 

 

315,60

+ 3,60

 

 

205,78

 

2006

209,59

+ 4,73

2006-01-27

 

 

325,20

+ 9,60

 

 

210,51

+ 4,73

2007

212,77

+ 4,26

2007-01-14

 

 

342,60

+ 17,40

 

 

214,77

+ 4,26

2008

224,12

+ 4,37

2008-01-26

 

 

361,80

+ 19,20

 

 

219,14

+ 4,37

2009

228,36

+ 10,82

2009-01-17

 

 

339,00

-22,80

 

 

229,96

+ 10,82

2010

233,41

+ 2,79

2010-01-19

 

 

344,40

+ 5,40

 

 

232,75

+ 2,79

2011

253,45

+ 20,04

2011-02-05

 

 

327,00

-17,00

 

 

263,39

+ 30,64

2012

271,25

+ 17,80

2012-01-31

 

 

327,00

0,00

 

 

272,25

+ 8,86

2013

276,70

+ 5,45

2013-02-02

 

 

340,80

+ 13,80

 

 

285,71

+ 13,46

2014

292,47

+ 15,77

2014-01-22

1,2391

 

362,40

+ 21,60

 

1,21070

299,33

+ 13,62

2015

310,29

+17,82

2015-01-14

1,2008

 

372,60

+ 10,20

 

1,18680

313,95

+ 14,62

2016

309,20

-1,09

2016-01-12

1,0867

 

336,00

-36,60

 

1,0695

314,17

+ 0,22

2017

317,01

+2,53

2017-01-24

1,0739

 

336,00

0,00

 

1,0599

317,01

+2,84

2018

311,67

-5,34

 

 

 

358,80

22,80

 

 

311,67

 

 

 

 

 

Jahresbeitrag 2001 Aktie:           268,80 CHF

                                                                               (ca. 178,95 EUR)

 

 

 

Jahresbeitrag 2002 Aktie:          276,60 CHF

 

(ca. 196,00 EUR)

 

                                                           Erhöhung gegenüber Vorjahr:           7,80 CHF

 

 

 

Jahresbeitrag 2003 Aktie:      285,00 CHF

 

(ca. 199,00 EUR)

 

                                                           Erhöhung gegenüber Vorjahr:           8,40 CHF

                                   

Ferienpaß:       233,00 CHF (ca. 163,00 EUR)

                                                                               Feridence:            72,00 CHF (ca.   50,00 EUR)

 

 

 

Jahresbeitrag 2004 Aktie:      312,00 CHF

 

(ca. 202,00 EUR, Kursstand: 01/2004)

 

                                                           Erhöhung gegenüber Vorjahr:           27,00 CHF

 

                                                           Ferienpaß:       256,00 CHF (ca. 166,00 EUR, Kursstand: 01/2004)

                                                                               Feridence:            79,00 CHF (ca.   51,00 EUR, Kursstand: 01/2004)

 

 

 

Jahresbeitrag 2005 Aktie:      315,60 CHF

(ca. 204,33 EUR, Kursstand: 2005-01-18, Anforderung Hapimag: 205,78 EUR)

 

                                                           Erhöhung gegenüber Vorjahr:           3,60 CHF

 

 

 

Jahresbeitrag 2006 Aktie:      325,20 CHF

 

(ca. 209,59 EUR, Kursstand: 2006-01-27, Anforderung Hapimag: 210,51 EUR)

 

                                                           Erhöhung gegenüber Vorjahr:           9,60 CHF

 

                                                           Ferienpaß:                                          264,00 CHF

(ca. 175,41 EUR, Kursstand: 2006-01-27, Anforderung Hapimag: 176,07 EUR)

 

 

 

Jahresbeitrag 2007 Aktie: 342,60 CHF

                                                                              

(ca. 212,77 EUR, Kursstand: 2007-01-14, Anforderung Hapimag: 214,77 EUR) 

 

                                                                               Erhöhung gegenüber Vorjahr:   17,40 CHF

                                                                               Erhöhung seit 2001:                                       73,80 CHF

 

                                                           Ferienpaß:       287,00 CHF

                                                                               (ca. 178,24 EUR, Kursstand: 2007-01-14, Anforderung Hapimag: 179,71 EUR)

 

 

Bei ca. 260.000 im Umlauf befindlichen Aktien, ohne Berücksichtigung der sonstigen jahresgebührenpflichtigen Produkte, erhält Hapimag aus der erneuten Erhöhung der Jahresgebühren heraus 4.524.000 CHF. Der von Hapimag festgelegte Wechselkurs bringt durch den niedrigeren Ansatz zusätzlich weitere ca. 837.304 CHF an Kursgewinnen.

 

 

Jahresbeitrag 2008 Aktie: 361,80 CHF         

 

(ca. 224,12 EUR, Kursstand: 2008-01-26, Anforderung Hapimag: 219,14 EUR)

 

Erhöhung gegenüber Vorjahr:           19,20 CHF

Erhöhung seit 2001:                           93,00 CHF

 

Hapimagumrechnungskurs laut Jahresgebührenrechnung 1,6510 CHF/Euro. Stand 26.01.2008 lag der Umrechnungskurs bei ca. 1,610 CHF/Euro.

 

 

 

Jahresbeitrag 2009 Aktie: 339,00 CHF         

 

(ca. 228,36 EUR, Kursstand: 2009-01-17, Anforderung Hapimag: 229,96 EUR)

 

Veränderung gegenüber Vorjahr:      -22,80 CHF

Erhöhung seit 2001:                           70,20 CHF

 

Hapimagumrechnungskurs laut Jahresgebührenrechnung 1,4742 CHF/Euro. Stand 17.01.2009 lag der Umrechnungskurs bei ca. 1,4846 CHF/Euro.

 

 

 

Jahresbeitrag 2010 Aktie:        344,40 CHF

 

(ca. 233,41 EUR, Kursstand: 2010-01-19, Anforderung Hapimag: 232,75 EUR)

 

                                                                               Veränderung gegenüber Vorjahr:            5,40 CHF

                                                                               Erhöhung seit 2001:                                       75,60 CHF

 

 

Jahresbeitrag 2011 Aktie:        327,00 CHF

 

(ca. 253,45 EUR, Kursstand: 2011-02-05, Anforderung Hapimag: 263,39 EUR)

 

Veränderung gegenüber Vorjahr in CHF:               -17,40 CHF

                                                                               Erhöhung seit 2001 in CHF:                                          58,20 CHF

 

                                                                               Veränderung gegenüber Vorjahr in EUR:                30,64 EUR

                                                                               Erhöhung seit 2001 in EUR:                                          84,44 EUR         (Erhöhung:                         ca. + 47,2 Prozent.

Gegenüber Vorjahr:       ca. + 13,2 Prozent)

 

 

Jahresbeitrag 2012 Aktie:        327,00 CHF

 

(ca. 271,25 EUR, Kursstand: 2012-01-31, Anforderung Hapimag: 272,25 EUR)

 

Veränderung gegenüber Vorjahr in CHF:                   0,00 CHF

                                                                               Erhöhung seit 2001 in CHF:                                          58,20 CHF

 

                                                                               Veränderung gegenüber Vorjahr in EUR:                  8,86 EUR

                                                                               Erhöhung seit 2001 in EUR:                                          93,30 EUR         (Veränderung:                 ca. + 52,1 Prozent.

Gegenüber Vorjahr:       ca. + 3,4 Prozent)

 

 

Jahresbeitrag 2013 Aktie:        340,80 CHF

 

                                               (ca. 276,70 EUR, Kursstand: 2013-02-02, Anforderung Hapimag: 285,71 EUR)

 

Veränderung gegenüber Vorjahr in CHF:               13,80 CHF

                                                                               Erhöhung seit 2001 in CHF:                                        72,00 CHF

 

Veränderung gegenüber Vorjahr in EUR:                  13,46 EUR

                                                                               Erhöhung seit 2001 in EUR:                                          106,76 EUR      (Veränderung:                 ca. + 59,7 Prozent.

Gegenüber Vorjahr:       ca. + 4,9 Prozent)

 

 

Jahresbeitrag 2014 Aktie:        362,40 CHF

 

                                               (ca. 292,47 EUR, Kursstand: 2014-02-22, Anforderung Hapimag: 299,33 EUR)

 

Veränderung gegenüber Vorjahr in CHF:               21,60 CHF

                                                                               Erhöhung seit 2001 in CHF:                                        93,60 CHF

 

Veränderung gegenüber Vorjahr in EUR:                  13,62 EUR

                                                                               Erhöhung seit 2001 in EUR:                                          120,38 EUR      (Veränderung:                 ca. + 67,3 Prozent.

Gegenüber Vorjahr:       ca. + 4,8 Prozent)

 

 

Jahresbeitrag 2015 Aktie:        372,60 CHF

 

                              (ca. 358,34 EUR, Kursstand: 2015-01-31 (1,0398), Anforderung Hapimag: 313,95 EUR)

 

Veränderung gegenüber Vorjahr in CHF:                                 10,20 CHF

Erhöhung seit 2001 in CHF:                                                        103,80 CHF

 

Veränderung gegenüber Vorjahr in EUR:                                14,62 EUR

Erhöhung seit 2001 in EUR:                                                        135,00 EUR

 

 

Jahresbeitrag 2016 Aktie:        336,00 CHF

 

                              (ca. 309,20 EUR, Kursstand: 2016-01-12 (1,0867), Anforderung Hapimag: 314,17 EUR)

 

Veränderung gegenüber Vorjahr in CHF:                               - 36,60 CHF

Erhöhung seit 2001 in CHF:                                                           67,20 CHF

 

Veränderung gegenüber Vorjahr in EUR:                                  0,22 EUR

Erhöhung seit 2001 in EUR:                                                        135,25 EUR

 

 

 


Einnahmen aus Jahresbeitrag - Nebenkosten - Ressorts

(2011-04-07/2012-04-12/2014-04-14)

 

Zur Deckung der laufenden Aufwendungen wie Abgaben, Gebühren, Miteigentumsspesen, Versicherungen, Steuern, Abschreibungen, Reparaturen, Unterhalt an Gebäuden und Einrichtungen, Reservationsdienst, Verwaltung der Ferienanlagen und Gesellschaften wird ein Jahresbeitrag erhoben:

 

 

Hapimag Unternehmensgruppe

2017

2016

2015

2014

2013

2012

2011

 

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

Erlöse Jahresbeitrag

72.230

73.854

78.486

77.168

74.431

73.063

72.276

Davon aus Aktien:

65.987

67.686

71.983

71.322

68.733

67.070

66.324

Davon sonstige

Wohnrechtsprodukte

 

6.243

 

6.168

 

6.503

 

5.846

 

5.698

 

5.993

 

5.952

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lokale Kostenbeiträge

 

44.218

 

43.678

 

42.994

 

43.320

 

43.173

 

39.145

 

36.756

 

 

 

 

 

 

 

 

Erlöse Gastrobetriebe

 

 

 

 

 

15.663

15.048

Erlöse Shops

 

 

 

 

 

3.410

3.478

Erlöse Gastrobetriebe und

Shops

 

21.389

 

20.808

 

22.374

 

21.747

 

21.333

   

Zusatzleistung

7.974

7.507

7.640

7.350

7.419

6.799

6.381

Sonst. Waren- u. Serviceerträge 

 

 

 

 

 

12.302

 

12.970

 

13.388

 

12.786

Sonstige Serviceerträge

6.230

6.285

5.797

5.458*

     
 

 

 

 

       

Fremdvermietungen,

Vermarktung an Dritte

 

6.601

 

6.033

 

7.503

 

6.844*

     

 

Beträge in TEUR

*2014 Aufteilung „Sonst. Waren- u. Serviceerträge“


Hinweis zur Hapimag-Aktie                          
(2010-01-30)

Wenn Sie Hapimag Anteile erwerben denken Sie an die beträchtlichen jährlichen Kosten die auf Sie zukommen, und die Sie auch bezahlen müssen, wenn Sie keine Urlaubsreise in einer Hapimaganlage verbringen. Sie gehen eine ständige Verpflichtung ein.

Allein Kursschwankungen des Euros können, bedingt durch den Wechselkurs zum Schweizer Franken, für zusätzliche Belastungen sorgen, selbst wenn, Hapimag die Kosten in den Griff bekommt und keine Erhöhung erfolgt.

Jahresgebühr - ca. 233,41 EUR - für 2010 je Aktie, bisher in Euro ausnahmslos jährlich steigend. Dafür erhalten Sie 60, vorher 12, Wohnrechtspunkte. In der Hauptsaison benötigen Sie ca. 110 - 150 Punkte für eine Urlaubswoche/Zwei-Zimmer-Komfort-Wohnung, bei einigen Objekten und Kategorien mehr. Die jährlichen Punkte aus zwei Anteilen reichen oft nicht aus.

 

Vergessen Sie nicht den Ertrag (Benutzung der Ferienwohnung) in Ihrer Steuererklärung anzugeben, wenn Sie die Punkte abgewohnt haben, Einkünfte aus Kapitalvermögen.

Das von Ihnen gewährte Darlehen (1.100,00 CF entsprechend ca. 745,51 EUR, Kursstand: 01/2010) wird nicht gesondert verzinst. Es erfolgt auch keine Tilgung. Bis ca. 1998 reduzierte sich das Darlehen jährlich um 15,00 CF bis zur Selbstauflösung. Diese Vorgehensweise betrifft nur die Aktien bis ca. 1998. Bei Verkauf oder Übertragung verbleibt Ihnen nur noch der Rest, Stand 1998, der im Verkaufsfall aufgefüllt werden muss. Ab diesem Zeitpunkt wurden die Jahresgebühren einschließlich dieser 15,00 CF erhoben.

 

Eine Dividende zahlt Hapimag nicht, obwohl zahlreiche Einkünfte aus Bereichen generiert werden für die Sie als Aktionär das Risiko tragen.

 

Im Verkaufsfall (Aktie) eine Beratungspauschale an, wenn der Verkauf nicht an einen Hapimagaktionär oder innerhalb der Verwandtschaft erfolgt, 500,00 CF.

 

Aktien die nicht über Hapimag oder einen Hapimagrepräsentanten gekauft, bzw. also direkt vom Aktionär oder einem freien Vermittler verkauft werden, erhalten keine HapimagCard und dürfen diverse Angebote des Unternehmens nicht nutzen.


Haben Sie schon jemals nachvollziehbare Abrechnungen erhalten wie Hapimag die Jahresgebühren ermittelt? Bisher erfolgte dies in keinem Jahr.

Der Preis eines Hapimag-Anteils liegt zurzeit bei 9.100,00 CF (ca. 6.167,40 EUR - Kursstand: 01/2010) incl. Ihres Darlehns, zusätzlich zwei Prozent Bearbeitungsgebühr und sonstige Kosten. Da sie insbesondere in der Hauptsaison mit dem Punktertrag einer Aktie nicht weit kommen, müssen sie mehrere Aktien kaufen. Das führt zu einer entsprechenden Vervielfachung des Anschaffungspreises und der Jahresgebühren.

 

Rückgaben der Ferienaktie 21 sind zum Substanzwert möglich, nach den entsprechenden jahrelangen Fristen unter Beachtung der Höchstgrenzen. Es sei denn es ergeht ein anderslautendes Hapimagangebot an Sie, wenn Ihre Aktie noch nicht auf die neuen Bedingungen umgestellt wurde. In der Regel erfolgt dies, wenn Sie jahrelang die Jahresgebühren nicht zahlten, dann versucht man Sie auf diese Art und Weise los zu werden und dabei dann die Außenstände mit zu verrechnen.

 

Derzeit erhalten Sie ca. 3.300 CF, wenn der Substanzwert zugrunde gelegt wird. Bei Verkaufsvermittlung liegen die Werte in der Regel erheblich darunter.

 

Die Besitzer der Aktien für die noch der Rückkauf im Rahmen der 10-Prozentregel gültig ist (Rückkauf in Höhe von 10 Prozent der jährlichen Aktienneuverkäufe) dürfen noch Jahrzehnte auf Rückkauf warten, es sei denn diese stellen irgendwann, natürlich nach entsprechendem Hapimagangebot, auf die neuen Aktienbedingungen um und werden dann auch zum Substanzwert abgespeist. Die alte Rückkaufregel besteht nach wie vor, mit den entsprechend jahrzehntelangen Wartezeiten.
 

Wie lange könnten Sie für diesen Einsatz in Urlaub fahren, Anschaffungspreis für drei Aktien ca. 18.502,00 EUR und der Abzinsung die nicht vergessen werden sollte, mit dem Standard den Hapimag bietet, ohne Vorauszahlung und Eingang von ständigen Verpflichtungen, hier die jährlichen Zahlungen der Jahresgebühren und bei Nutzung der Nebenkosten vor Ort? Vor allen Dingen, welche zahlreichen zusätzlichen Möglichkeiten bieten sich Ihnen? Keine Beschränkung auf ca. 56 Objekte und eine auf ca.17 begrenzte Länderanzahl. Es gibt bei Hapimag keine Pauschalreisen, diverse Dienstleistungen vor Ort werden jetzt nach und nach eingeführt, gegen entsprechende zusätzliche Gebühren. Die Kosten für Hin- und Rückfahrt und alle anderen Dinge des Urlaubs gehen zu Ihren Lasten und „All-Inclusive“ gibt es auch nicht.
 

2002 führte Hapimag unterschiedliche Appartementkategorien ein. Wenn Sie dann nicht „bescheidenere Grundrisse, eingeschränkte Aussicht und mögliche Lärmimmissionen“ in Kauf nehmen möchten, benötigen Sie zusätzliche Wohnrechtspunkte. Dafür soll sich aber jetzt in zahlreichen Wohnungen der „Premium“-Klasse ein Geschirrspüler befinden, in ausgesuchten anderen Wohnungen auch schon. Der Rest würfelt weiter wer den Abwasch im Urlaub tätigt - Kategorie vier Sterne. Insgesamt sind bisher nur wenige Objekte entsprechend eingerichtet. Dafür wurde aber in einigen Objekten eine weitere Appartementkategorie eingeführt, die zusätzliche Punkte kostet.

 

Übernehmen Sie eine ausreichend hohe Anzahl an Aktien dann dürfen Sie den ersten Buchungstermin nutzen, acht und mehr Aktien, bei fünf bis sieben Aktien zwei Wochen später. Der Buchungstermin für die anderen Aktionäre, ab vier Aktien und darunter, liegt dann weitere zwei Wochen danach.

Weiter sollten Sie auch an die Nebenkosten denken die Sie bei jedem Aufenthalt vor Ort bezahlen müssen und die pauschal je Wohnung erhoben werden. Diese Kosten fallen in der Höhe je Ferienort an ob Sie diese verursachen oder nicht, bzw. ob Sie die gebotenen Möglichkeiten nutzen oder es lassen.

Die Nebenkosten sind je Objekt stark unterschiedlich und liegen für eine Woche/Zwei-Zimmer-Komfort-Wohnung 2008 bei durchschnittlich ca. 215,33 EUR für die erste Woche, 2009 bei ca. 248,72 EUR, Steigerung ca. 15,51 Prozent. Steigerungen erfolgen jährlich, oft kräftig. Nicht enthalten hierin sind Garagenplatz (ab ca. 16,00 EUR je Woche, meistens erheblich darüber, gelegentlich auch enthalten), die Kurtaxe, Gebühren für Haustiere und Überbelegung (Stand: 2009).

 

Haben Sie einen Anteil erworben, kaufen Sie Punkte dazu, je nach Bedarf, damit vermeiden Sie feste Verpflichtungen. Beachten Sie die eingeführten Höchstgrenzen für den Punktezukauf. Bei Hapimag ist alles reglementiert. Entsprechend diesen Höchstgrenzen dürfen Sie als Aktionär auch nur Punkte an Interessenten verkaufen. Denken Sie zunächst aber an die Möglichkeit Punkte vom nächsten Jahr vorzuziehen oder im Rahmen der Möglichkeiten Überträge von Freunden und Verwandten zu nutzen.

 

Vermeiden Sie es weitere Aktien zu erwerben. Dies ist nicht erforderlich, auch nicht nach den von Hapimag ab 2009 mit fadenscheinigen Begründungen angekündigten erneuten Verschlechterungen der Rahmenbedingungen für die Hapimagaktie. Es ist unsinnig dadurch weitere ständige Verpflichtungen einzugehen. Zusätzliche Punkte können Sie über eBay, den Hapimag-Punktekiosk sowie weitere zahlreiche Möglichkeiten erwerben (direkt von anderen Aktionären und freien Anbietern). Höchstgrenzen für den Zukauf beachten.

 

Selbst Hapimag bietet Punktepakete an, deren Ursprung vermutlich in den jährlich von den Aktionären nicht genutzten Punkten liegt und somit zusätzlichen Ertrag für das Unternehmen bringt. Der Verkauf erfolgt allerdings zu Konditionen jenseits jeder wirtschaftlichen Vernunft. Es ist im Bedarfsfall aber immer noch besser diese Pakete zu nutzen als eine Aktie zu kaufen.

 

Sie müssen nicht Aktionär sein um diese Punktepakete bei Hapimag kaufen zu können, der Verkauf durch Hapimag erfolgt auch an Nichtaktionäre. Sie haben dann sogar die Möglichkeit für jedes Punktepaket Punkte im Rahmen der für Aktienbesitz festgelegten Höchstgrenzen zuzukaufen, egal ob Aktionär oder nicht.

 

Einige weitere Möglichkeiten nachstehend:

 

Wollen Sie Punkte übertragen oder hinzukaufen, dann unterliegt dies Beschränkungen. Haben Sie Ihre Aktie zum Verkauf angemeldet dürfen Sie keine Punkte mehr zukaufen.

 

Mit Einschränkungen gibt es aber auch durchaus zahlreiche andere Wege und es ist nicht erforderlich zusätzliche Aktien zu ordern. Zunächst können Sie weiter zusätzlich Punkte erwerben, im Rahmen der Vorgaben sechzig Stück je Produkt, also bei zwei Aktien 120 Punkte. Punktekauf nicht unbedingt über Hapimag, denn durch die Beschränkung der Zukaufmöglichkeit werden die Punkte demnächst preisgünstiger werden. Verkaufswillige Aktionäre werden Schwierigkeiten bekommen Ihre Punkte los zu werden.

 

Kaufen Sie eventuell vom Anbieter nicht mehr die Punkte, sondern lassen diesen die Reise buchen die Sie antreten, sofern der Punktezukauf nicht ausreichend sein sollte oder die Höchstgrenzen überschreitet.

 

Eine weitere Möglichkeit, die Zwei-Zimmer-Wohnung können Sie mit mindestens vier Personen bewohnen, der Hapimag-Pauschalregelung sei Dank ohne zusätzliche Nebenkosten. Warum sollen Sie dafür nicht auch die Punkte von zwei Hapimag-Konten (oder mehr) abbuchen lassen? Wenn anschließend nur ein Partner anreist, weil der andere plötzlich verhindert ist, ist die Wohnung trotzdem im Sinne der Geschäftsbedingungen genutzt, Hapimag spart sogar noch die Bettwäsche und zusätzliche Handtücher für die zusätzlichen Personen. Wie Sie die Punkte dabei aufteilen bleibt schließlich Ihnen überlassen. Den Gestaltungsmöglichkeiten sind dabei keine Grenzen gesetzt. Schließlich bestimmen Sie wie bezahlt wird. Da das Hapimag Internet-Buchungsprogramm diese Regelung nicht hergibt lassen Sie sich von Hapimag Buchungsvordrucke zusenden, schriftlich ist es ohnehin immer besser. Sie können es auch telefonisch versuchen, wenn Sie mit dem Reisedienst Hapimag diskutieren möchten.

 

Auch darf Ihnen doch wohl auch noch bei Hapimag ein Bekannter, Freund oder Verwandter eine Reise zu einem Hapimagferiendomizil schenken, aus welchen Gründen auch immer.

 

Zahlreiche Objekte, eigentlich fast alle, können Sie auch extern buchen und ohne Punkte bezahlen. Stellt sich natürlich immer die Frage der Verhältnismäßigkeit und dem Preisleistungsverhältnis. Hapimag oder Hapimag nahestehende Firmen bieten über zahlreiche örtliche Fremdenverkehrsvereine und sonstige Institutionen Vermietungsmöglichkeiten an.

 

Sprechen Sie direkt mit dem Objekt, die sind oft recht flexibel und finden Möglichkeiten Sie unterzubringen, auch außerhalb der vorgegebenen Anreisetage. Preise können Sie oft verhandeln.

 

Womit sich grundsätzlich die Frage stellt ob es zwingend erforderlich ist den Urlaub bei und mit Hapimag abzuhandeln. Zu den Preisen bei Hapimag finden Sie überall ein qualitativ ansprechendes und entsprechendes Angebot und vor allen Dingen zahlreiche weitere zusätzliche Möglichkeiten. Die Hapimagkonditionen sind in der Regel nicht marktgerecht und halten einem Preisvergleich und dem Wettbewerb nicht stand. Warum wollen Sie Dinge im Voraus bezahlen und ständige Verpflichtungen eingehen die Sie jederzeit anderweitig in gleicher Güte und Qualität erhalten können, ohne jahrelange Verpflichtungen? Hapimag verschlechtert ständig die Konditionen für seine Aktionäre und diese lassen sich dies immer wieder bieten. Erhalten Sie sich Ihre Freiheit, natürlich auch die Freiheit gelegentlich ein Hapimagangebot zu nutzen, wenn es der Marktlage und den Marktkonditionen entspricht.


Punktekiosk

2007-01-07

 

Der Hapimag-Punktekiosk ist nun seit Ende 2004 abrufbar. Geschaffen nur um Ihre Rechte als Aktionär weiter zu beschränken und weiter zu verschlechtern. Unter den „Teilnahmebedingungen für den Hapimag-Punktekiosk“ steht u. a.:

 

„Nutzungsbeschränkung: Der Zukauf von Punkten ist auf 48 Punkte pro Produkt und Kalenderjahr limitiert, d.h. ein Partner mit z.B. einer Aktie kann 48 Punkte pro Kalenderjahr dazukaufen. Besitzt er zwei Aktien (oder eine Aktie und einen Ferienpaß/Wohnplan), kann er 96 Punkte pro Kalenderjahr zukaufen.“

 

Achten Sie auf die Feinheiten, hier werden die „Teilnahmebedingungen für den Hapimag-Punktekiosk“ genannt. Die Reservationsbedingungen Ferienappartements für den Punktetransfer auf ein anderes Partnerkonto wurden bereits mit Tipps, Trips und Termine Mai 2004 geändert, somit bereits zu einem Zeitpunkt als man noch alles für die Partner tat um wiedergewählt zu werden. Ein ungeheuerlicher Vorgang wie hier Rechte der Aktionäre begrenzt werden, einmalig im Bereich der Aktiengesellschaften, keinesfalls partnerfreundlich.

 

Sie zahlen die Jahresgebühr, erhalten dafür die Punkte und verlieren Ihr Eigentum durch Zeitablauf.

 

Nicht nur, dass nach fünf Jahren Ihre Punkte verfallen, nein jetzt dürfen Sie auch nur noch begrenzt darüber verfügen. Ganz abgesehen davon, dass die Punkte im Laufe der Jahre ständig an Wert verloren. Beim Start des Unternehmens gab es für umgerechnet für 100,00 CHF zur Verfügung gestelltes Kapital einen Wohnrechtspunkt, jetzt müssen Sie, nach vierzig Jahren, 758,33 CHF einsetzen um einen Wohnrechtspunkt/Jahr zu erhalten, parallel stiegen für die einzelnen Ferienorte ständig die benötigten Punkte. Wie hoch die Jahresgebühren im Startjahr waren ist mir nicht bekannt, aber diese stiegen ebenfalls jährlich kräftig an und liegen für 2008 bei 361,80 CHF.

 

Es ist wohl nicht nachvollziehbar den Aktionären zu erklären warum diese für etwas wofür diese eine Leistung erbringen (Aktienkauf, Jahresgebühr) Beschränkungen hinnehmen müssen. Offensichtlich legt es Hapimag darauf an, dass möglichst viele Punkte verfallen und diese von Hapimag ertragbringend verwandt werden können?

 

Generell stellt sich natürlich auch die Frage ob die Verwendung der Wohnrechtspunkte in den „Reservationsbedingungen für Ferienappartements“ abgehandelt werden darf? Ein wohl mehr als merkwürdiges Rechtsverständnis dieses Unternehmens.

 

Interessant an den Teilnahmebedingungen ist u. a. folgende Formulierung: „Nicht zu einem Punktezukauf berechtigen: Produkte, für die der Partner mindestens die vertraglich vorgesehene Anzahlung noch nicht geleistet hat oder keinen Jahresbeitrag mehr zahlt.

 

Was mag man hiermit wohl meinen? Die Ferienpässe für die keine Jahresgebühren mehr zu zahlen sind wurden bereits gesondert ausgeschlossen. Sollten für Aktien keine Jahresgebühren gezahlt werden und das mit Einverständnis Hapimag?

 

Aktien, die bei Hapimag zur Vermittlung oder zum Rückkauf angemeldet sind berechtigen nicht mehr dazu Punkte hinzuzukaufen, obwohl hierfür sämtliche vertraglichen Leistungen seitens der Eigentümer zu erbringen sind.

 

Niemand kann Sie zwingen den Punktekiosk in Anspruch zu nehmen, Sie können Punkte kaufen oder verkaufen, wo Sie möchten, sofern Ihnen Hapimag dann nicht „gewerbsmäßigen“ Handel mit den Punkten unterstellt.

 

Bei Ebay zum Beispiel werden fast ständig Punkte angeboten, dort ist allerdings ein Bieter unterwegs der die Preise in die Höhe zu treiben versucht, steigen Sie dort also nicht auf alles ein was angeboten wird. Ebenso sollten Sie die „Mondpreise“ die im Hapimag-Punktekiosk immer wieder auftauchen als solche erkennen. Der tatsächliche Wert für langlaufende Punkte liegt bei ca. 19,00 EUR, Hapimag hätte gerne Werte darüber. In der Realität werden Preise zwischen 16,00 EUR und 18,00 EUR gezahlt, daran sollten Sie sich orientieren. Bedingt durch die restriktiven Maßnahmen von Hapimag werden in 2009 die Punktepreise sinken.

 

Punkte werden allerdings für die Buchung nur berücksichtigt, wenn diese zum Buchungszeitpunkt Ihrem Punktekonto bereits gutgeschrieben wurden.

 

2008-11-16

Ab 2009 beschränkt Hapimag den Punkteerwerb auf 12 Punkte pro jahresbeitragspflichtiges Produkt (für sämtliche Erwerbsvorgänge - laut Hapimag). An der Abtretung von Punkten ändert sich nichts. Den vorstehenden Ausführungen ist nichts hinzuzufügen.

 

2010-01-30

Punktemultiplikation - aus einem bisherigen Wohnrechtspunkt werden ab Januar 2010 fünf Wohnrechtspunkte. Sonst alles wie gehabt, nur die Inflation hat zugeschlagen. Punktezukauf je Hapimagprodukt somit 60 Punkte, entsprechend 12 bisherigen Punkten.


Beispielrechnung der Kosten für einen Hapimag-Urlaub

(2007-01-17)

 

a) Ausgehend von einer Urlaubswoche im Sommer oder in einer Stadtresidenz, bei einer Punktebelastung von 24 Punkten

(Stand: 2002-06-11), Zwei-Zimmer-Wohnung:

 

Jährlich 12 Punkte, hierfür fallen 196,00 EUR/Jahr an, somit Gebühren für zwei Jahre:                                       392,00 EUR

Durchschnittliche Nebenkosten für eine Woche (Stand: 2002-06-11)                                                                    140,82 EUR

Verzinsung des Hapimag-Anteils mit 4 % für langfristige Anlagen,

Anteilspreis (Stand: 2002-06-11 - ca. 6.428,00 EUR, zwei Jahre EUR incl. Bearbeitungsgebühr                         514,24 EUR

 

Gesamt:                                                                                                                                                        Ca. 1.047,06 EUR

 

 

Ausgehend von einer Urlaubswoche im Sommer, ohne Stadtresidenz, bei einer durchschnittlichen Punktebelastung von 26 Punkten

(Stand 05/2007), Zwei-Zimmer-Wohnung:

 

Jahresgebühren je Punkt (Stand: 2007) ca. 17,80 EUR (12 Punkte: 214,77 EUR), somit für 26 Punkte:              462,80 EUR

Durchschnittliche Nebenkosten für eine Woche (Stand: 05/2007):                                                                        207,27 EUR

Verzinsung des Hapimag-Anteils mit 4 % für langfristige Anlagen, offizieller Listenpreis einschl. Bearbeitungs-

Gebühr: ca. 5.764,00 EUR (Kursschwankung des Schweizer Franken), 2,2 Jahre, (Stand: 2007-01-14):             507,23 EUR

 

                                                                                                                                                          Ca. 1.177,30 EUR

 

Steigerung gegenüber Vorzeitraum: Ca. 12,4 Prozent.

 

 

b) Bei einem zweiwöchigen Urlaub im Sommer oder in einer Stadtresidenz, dann Punktebelastung 48 Punkte

(Stand: 2002-06-11), Zwei Zimmer-Wohnung:

 

Jährlich 12 Punkte, hierfür fallen 196,00 EUR/Jahr an, somit Gebühren für vier Jahre:                                        784,00 EUR

Durchschnittliche Nebenkosten für zwei Wochen:                                                                                      217,48 EUR   

Verzinsung des Hapimag-Anteils mit 4 % für langfristige Anlagen, Anteilspreis derzeit ca. 6.428,00 EUR, vier Jahre:       1.028,48 EUR

 

Gesamt:                                                                                                                                                        Ca. 2.029,96 EUR

 

 

Ausgehend von einem zweiwöchigen Urlaub im Sommer, ohne Stadtresidenz, bei einer durchschnittlichen Punktebelastung von 26 Punkten (Stand 05/2007), Zwei Zimmer-Wohnung:

 

Jahresgebühren je Punkt (Stand: 2007) ca. 17,80 EUR (12 Punkte: 214,77 EUR), somit für 52 Punkte:                925,60 EUR

Durchschnittliche Nebenkosten für zwei Wochen (Stand: 05/2007):                                                                       324,96 EUR

Verzinsung des Hapimag-Anteils mit 4 % für langfristige Anlagen, offizieller Listenpreis einschl. Bearbeitungs-

Gebühr: ca. 5.764,00 CHF (Kursschwankung des Schweizer Franken), 2,2 Jahre, (Stand: 2007-01-14), 4,4 Jahre:   1.014,46 EUR

 

                                                                                                                                                                     Ca. 2.265,02 EUR

 

Steigerung gegenüber Vorzeitraum: Ca. 11,6 Prozent.

 

Hinzu kommen noch ggf. Kosten für Garage/Parkplatz, Haustiere, Überbelegung, Kurtaxe, Anreise, Verpflegung vor Ort usw.

 

Die Kurssteigerung des von Hapimag als Teuro bezeichneten Euro gegenüber dem Schweizer Franken betrug in diesem Zeitraum ca. 13,7 Prozent. Hieraus ergibt sich aus dieser Kursveränderung zumindest zurzeit ein Vorteil der EUR-Währung gegenüber dem schwächelnden Schweizer Franken. Wäre die Parität unverändert geblieben, wären die Kosten für einen Urlaub mit Hapimag entsprechend gestiegen, da Hapimag keine Probleme damit hat die Kosten in CHF kräftig zu erhöhen. Als Schweizer Unternehmen bilanziert Hapimag in CHF. Durch die Kurssteigerungen des Euro gegenüber dem Schweizer Franken schlagen diese zurzeit nur nicht in voller Höhe durch. Hapimag saniert sich somit auf Kosten von Kurssteigerungen kräftig.

 

Durchschnittliche Nebenkosten.

 

Zumietungen bei Hapimag (externer Bericht)

 

Ausstieg aus den Jahresgebühren.


Durchschnittliche Nebenkosten

(2007-01-10)

 

Für den Zeitraum Januar bis Oktober 2003 ergaben sich durchschnittliche Nebenkosten je Wohnung:

 

Ohne Stadtquartiere:

2 Zimmer, 1 Woche:                      ca. 154,56 Euro                bisher:  ca. 140,82 Euro Veränderung:   ca. +   9,7 %

2 Zimmer, 2 Wochen:    ca. 242,36 Euro bisher:  ca. 217,48 Euro Veränderung:   ca. + 12,9 %

 

Von Mai 2007 bis Oktober 2007 fallen durchschnittliche Nebenkosten an:

 

Ohne Stadtquartiere:

2 Zimmer, 1 Woche:                      ca. 207,27 Euro bis Oktober 2003:                            ca. 154,56 Euro Veränderung:   ca. + 34,1 %

2 Zimmer, 2 Wochen:    ca. 324,96 Euro bis Oktober 2003:                            ca. 242,36 Euro Veränderung:   ca. + 34,1 %

 

Zusätzlich fallen Kosten für Haustiere, Ortstaxe und Parkplatz (Parkplatzgebühren, wenn erhoben, durchschnittlich ca. 19,37 Euro/Woche) an. Für einige Urlaubsorte werden erhöhte Hauptsaisonnebenkosten erhoben, wo erhoben betragen die Nebenkosten dort durchschnittlich ca. 232,34 Euro/371,76 Euro.

 

Stadtquartiere (Für den Zeitraum Januar bis Oktober 2003 ergaben sich durchschnittliche Nebenkosten je Wohnung, ohne New York):

 

Eine Woche:                                      ca. 148,42 Euro bisher:  ca. 146,57 Euro Veränderung:   ca. + 1,3 %

Zwei Wochen:                   ca. 228,75 Euro bisher:  ca. 227,08 Euro Veränderung:   ca. + 0,1 %

 

Von Mai 2007 bis Oktober 2007 fallen durchschnittliche Nebenkosten an:

 

Eine Woche:                                      ca. 202,40 Euro bis Oktober 2003:                            ca. 148,42 Euro Veränderung:   ca. + 36,4 %

Zwei Wochen:                   ca. 295,10 Euro bis Oktober 2003:                            ca. 228,75 Euro Veränderung:   ca. + 29,0 %

 

Zusätzlich fallen Kosten für Haustiere, Ortstaxe und Parkplatz (Parkplatzgebühren, wenn vorhanden, durchschnittlich ca. 76,40 Euro/Woche) an.

 

 

Durchschnittliche Nebenkosten je Land, ohne Zusatzkosten während der Hauptsaison und ohne Ortstaxen, Haustier- und Parkplatzgebühren, Zwei-Zimmer-Komfort-Wohnung, eine Woche/zwei Wochen, jeweils Ca.-Werte:

 

Türkei                   150,00 EUR         288,00 EUR

Portugal              170,50 EUR         281,50 EUR

Spanien               174,00 EUR         278,80 EUR

 

Griechenland    177,50 EUR         272,50 EUR

Österreich          196,29 EUR         312,29 EUR

Schweiz               198,88 EUR         289,26 EUR

 

Deutschland      213,13 EUR         289,75 EUR

Schweden          236,29 EUR         370,91 EUR

Frankreich          238,75 EUR         428,00 EUR

 

Italien                   240,40 EUR         399,80 EUR

Dänemark          260,91 EUR         417,46 EUR

Finnland              285,00 EUR         445,00 EUR

 

Bedenken Sie, dass noch die Kosten für die Punktebelastung (Jahresgebühr), An- und Abreise, Aufenthaltskosten vor Ort und die Verzinsung der Hapimagaktie hinzuzurechnen sind um die Kosten einer Urlaubswoche mit Hapimag zu berechnen.

 

Meiden Sie die kostenungünstigen Objekte innerhalb eines Landes. Hapimag verfügt zwar nur in einigen Fällen in den einzelnen Ländern über verschiedene Objekte, diese sind zum Beispiel in der Schweiz oder in Österreich häufig nur wenige Kilometer voneinander entfernt und bieten daher regionsmäßig keine große Alternative. Wählen Sie Ihr Urlaubsziel auch unter kostenmäßigen Gesichtspunkten aus, wenn möglich.

 

Konnten Sie schon einmal die Entstehung der in der Hapimag-Nebenkostenabrechnung aufgeführten Kosten prüfen? Wissen Sie wie diese sich zusammensetzen und wie Hapimag diese ermittelt? Abgesehen davon, dass diese ständig steigen, müssen Sie diese hinnehmen ohne eine Prüfungsmöglichkeit zu haben, hier, ebenso wie bei den Jahresgebühren.

 

Was spricht dagegen, wenn bei jedem Objekt Einsicht in die Berechnungsgrundlagen genommen werden kann? Ermittelt werden müssen diese Kosten doch, auch nachvollziehbar. Woher sollen sonst die Werte für deren Festlegung kommen? Warum hat dann der einzelne Partner, der diese Kosten tragen muss, nicht die Möglichkeit deren Entstehung nachzuvollziehen?

 

Die durchschnittlichen Nebenkosten für eine Urlaubswoche, Stand 25.06.2002 lagen bei ca. 140,82 EUR, wo wir uns heute befinden sehen Sie vorstehend, Tendenz ständig weiter steigend.

 

Verluste aus Nebenkosten gehen zu Lasten des Jahresbeitrags, mitgeteilt auf der Generalversammlung am 29.06.2002, wo bleiben eventuelle Erträge? Ein entsprechender Ausweis war bisher im Geschäftsbericht nicht erkennbar, eine entsprechend zuordenbare Verlustzuweisung allerdings auch nicht.


Preis eines Hapimag-Anteils:   

(2007-01-07)

 

9.100,00 - (ca. 5.828,00 EUR, Kursstand: 01/2004, ca. 5.648,00 EUR Kursstand 01/2007, der Wertverfall des Schweizer Franken macht es möglich, optisch niedrigere Preise), ohne 2 % Bearbeitungsgebühr und sonstige Kosten.

 

Für 2006, 2005 und 2004 wurde, ebenso wie für die Vorjahre 2002 und 2003, keine Wertsteigerung, d. h. Preiserhöhung, angekündigt. Die Listenpreise sind seit Jahren nicht mehr durchsetzbar.

 

Im Gegenteil, fast ständig, kündigt Hapimag Sonderangebote an. Genaue Angaben, wie bei Hapimag üblich, auf Anfrage zum gegebenen Zeitpunkt. Immer alle Türen offen halten.

 

Listenpreis einer Hapimagaktie ab 01.01.2007:                                  9.100,00 CHF (ohne Bearbeitungsgebühr)

 

Listenpreis einer Hapimagaktie aus Vermittlung ab 01.01.2007:                7.200,00 CHF (ohne Bearbeitungsgebühr)

 

 

2008-08-29

Verkauf Ferienaktie 21 - keine aktuelle Preisliste.

 

 

2007-09-29

Ab Juli 2007 Ferienaktie_21:

Ferienaktie_21 (Preis bis 30.11.2007):                                                    6.000,00 CHF (im ersten Jahr jahresgebührenbefreit)

 

 

2008-08-29

Keine aktuelle Preisliste.

 

 

2010-01-20

Keine aktuelle Preisliste. Offizieller Verkaufspreis, wie gehabt, 9.100 CHF, ständige Sonderaktionen.

 

 

2010-07-25

Hapimag hat den Referenzpreis der Hapimag Aktie_21 per 1. April 2010 neu bei CHF 7.600,00 (ca. 5.840,00 EUR - Kurs: 1,3014) festgelegt.

 

„Interessierte können zwischen den Mitgliedschaften Bronze bis Platinum wählen. Interessante Einstiegsmöglichkeiten sind für neue Mitglieder bereits ab CHF 12'760 möglich“, Originaltext Hapimag. Offensichtlich beabsichtigt das Unternehmen an neue Aktionäre die Aktien nur noch mindestens im Doppelpack auszugeben. Daraus resultiert dann zwangsläufig auch für jede weitere Aktie zusätzlich die ständig anfallende Jahresgebühr.

 

 

2010-08-27

In einem Interview mit „time!golf“ „Österreichs Webmagazin für Reise und Golf“ führte der Geschäftsführer der Hapimag AG unter anderem aus: „Da gibt es verschiedene Möglichkeiten, das hängt vor allem von den Destinationen ab. Anbieten würde sich in diesem Fall eine sogenannte „Gold-Mitgliedschaft“, die zurzeit etwas mehr als 23.000 Euro kostet, einmalig 480 Punkte und jährlich 300 Punkte bringt. Die Punkte berechtigen Sie zu Aufenthalten in allen Hapimag-Ressorts, pro Woche werden je nach Ressort und Jahreszeit zwischen 20 und 200 Punkte abgebucht. Dazu kommt ein Jahresbeitrag von in diesem Fall knapp 1.165 Euro und die jeweils lokalen Kostenbeiträge für Reinigung und so weiter.“

 

Die „Hapimag-Card“ sieht für den Status Gold den Besitz von 5 - 7 Aktien vor. Hier geht man offensichtlich von fünf Aktien aus, Kaufpreis für eine Aktie somit 4.600,00 EUR, entsprechend ca. 5.986,44 CF (Kurs: 1,3014). Jahresgebühr je Aktie ca. 233,00 EUR.

 

 

2010-09-05

Beitrag zu Hapimag aus der neuesten Bord-Zeitschrift der Air Berlin:

 

„…Man kann Mitgliedschaften in verschiedenen Stufen erwerben: …Silver. Der Einstiegspreis liegt bei 8.700,00 EUR.

 

…Mitgliedschaft Gold: …Die kostet 23.700 Euro, ihr liegen fünf Hapimag-Aktien 21 zugrunde…“

 

Ausgehend von einem Umrechnungskurs von ca. 1,3017 (CF zu EUR) liegt der Preis beim Modell „Silver“ je Aktie bei

 

ca. 4.350,00 EUR (ca. 5.663,00 CF),

 

beim Modell „Gold“ bei

 

ca. 4.740,00 EUR (ca. 6.170,00 CF).

 

Recht krasse Unterschiede zum genannten Referenzpreis.

 

 

2011-08-10

Mitgliederpreis (Angebot von August 2011) 6.470.00 CF (statt 7.600,00 CF) je Aktie.

 

Kein Jahresbeitrag 2011. Eine Woche kostenloser Aufenthalt in einem Hapimagressort Ihrer Wahl, es fallen keine lokalen Kostenbeiträge an. Umrechnungskurs vom 11.08.2011: ca. 0,9568 EUR / 1,00 CF, da bringt auch ein Nachlass von 15 Prozent nichts. Kursmäßig ein ungünstiger Einstiegszeitpunkt. Experten rechnen mit einer baldigen Parität von Franken und Euro, wenn die Maßnahmen der Schweizer Notenbank nicht greifen sollten. Allerdings haben Eingriffe der Notenbanken noch nie zu einer nachhaltigen Wirkung geführt.

 

 

2011-11-12

Aktienpreis ohne Aktion: 7.600,00 CF (ca. 6.163,30 EUR - Umrechnungskurs: 0,81096 EUR / 1,00 CF).

 

Vorzugspreis für treue Mitglieder, Angebot von November 2011, 5.400,00 CF je Aktie (ca. 4.379,18 EUR - Umrechnungskurs: 0,81096 EUR / 1,00 CF) abzüglich einiger Sondervergünstigungen (Erlass eines Jahresbeitrags - ca. 327,00 CF (ca. 265,18 CF)).

 

Hapimag nimmt die Rechnungstellung für diese Produkte in Schweizer Franken vor. Das Währungsrisiko trägt somit der Kunde.

 

Bei der von Hapimag angebotenen Vermittlung sind derzeit nur Vermittlungen erfolgreich, wenn die Preisstellung unter 2.200 CF erfolgt. Tendenz somit auch hier Richtung Süden, offensichtlich „flüchten“ weiter Aktionäre aus ihrem Engagement. Bemerkenswert ist allerdings die Wertstellung. Der Umrechnungskurs des Schweizer Frankens steigt, der Vermittlungswert sinkt offensichtlich, bzw. über einer bestimmten Höhe sind keine Vermittlungen durch Hapimag möglich. Ich kann in diesem Verfahren keine Transparenz und keine Zwangsläufigkeiten der Vermittlungspreisfestlegung erkennen.

 

Denken Sie daran, dass bei einem privaten Verkauf Ihrer Aktien, neben möglichen weiteren Kosten dieses Vorgangs, unter anderem eine Umschreibgebühr in Höhe von 60,00 CHF je Aktie anfällt und eine Abschreibungsgebühr je Aktie entsprechend dem Einzelfall, insbesondere für langjährige Aktionäre eine doch merkbare Belastung.

 

 

2012-09-28

INSIDER Lifetime“ Einheiten - nach Hapimagangaben entsprechen diese der Aktie_21.

 

Bis einschließlich 15. Dezember 2012 verkauft Hapimag 3.976 „INSIDER Lifetime Einheiten“ zum Preis von 3.976,00 CHF an „treue“ Hapimagmitglieder.

 

2012-10-11

Vorstehendes Angebot nur für bestehende Mitgliedschaften. Laut Hapimag: 30 % Rabatt. Laut Hapimag: CHF 3.976 statt CHF 6.200 pro Stück. (Nach meiner eigenen Prozentausrechnung komme ich zu anderen Prozentsätzen - für mich sind es ca. 36 Prozent von 6.200 CHF)

 

2012-11-15

Angebot für Hapimagaktionäre: „Hapimag INSIDER Lifetime (bisherige Hapimag Aktie_21) mit jährlich 60 Wohnpunkten…“ „… Aktionspreis von CHF 3976.– pro Einheit. Das Angebot ist limitiert (nur noch 2000 Stück) und bis zum 15. Dezember 2012 gültig.“

 

 

2013-01-04

Probeabonnement

 

Von den Zeitungen kennen wir es, Abonnement auf Probe zu günstigeren Preisen mit einigen unnötigen Zugaben, hier bei Hapimag Teilnahme an der Verlosung von „Jubiläumsferienwochen“. Was dann zunächst wie das Schnäppchen aussieht wird dann schnell zur ständigen Belastung.

 

„Testen Sie jetzt Hapimag auf Probe“, zwei Jahre. „Bereits mit CHF 5040.– erleben Sie je nach Saison bis zu fünf Reisen nach Ihrer Wahl.“

 

Ca. 4.178,00 EUR (Umrechnungskurs: 1,2063 CHF/EUR). Entspricht, ausgehend von zehn Reisewochen in zwei Jahren ca. 418 EUR/Reise/Woche (ca. 60 EUR/Tag). Abgedeckt ist damit offensichtlich aber nur die Unterkunft, dann wohl in der totalen Nachsaison, sonst gar nichts. Je saisonnäher, je teurer. Bei nur sechs Reisewochen sind es dann schon ca. 696 EUR/Reise/Woche (ca. 100 EUR/Tag).

 

 

2013-02-15

Angebot vom 14.02.2013

 

Hapimagangebot vom 14.02.2013 an Hapimagaktionäre: „Wohnrechtsprodukt Hapimag INSIDER Lifetime zum Spezialpreis von CHF 5050.– anstatt CHF 5900.– pro Produkteinheit.“ (Ca. 4.114,72 EUR, Umrechnungskurs: 1,2273 CHF/EUR)

 

 

2013-04-14

Angebot in „Member News April 2013“: „„Hapimag INSIDER Lifetime“ - Spezialpreis von CHF 5.050.– (statt CHF 5900.–)“

 

Beachten Sie bei „Insider Lifetime“ sämtliche Geschäftsbedingungen und sonstige Nutzungsvorgaben für dessen Handhabung. Einige Festlegungen weichen gegenüber den anderen Produkten ab.

 

2013-06-03

Von der „Service-Hotline“ wurde im Mai der vorstehende Preis für eine Aktie weiter genannt.

 

 

2013-09-21

„…aus Anlass des 50-Jahre-Jubiläums sind es 5555 Franken…“

 

„bilanz.ch“ - Das Schweizer Wirtschaftsmagazin „Bilanz“ berichtete unter anderem:

 

„Eine Aktie kostete über die letzten Jahre im Schnitt 7500 Franken, aus Anlass des 50-Jahre-Jubiläums sind es 5555 Franken…“

 

 

2013-10-23

Referenzpreis

 

5.550,00 CHF

 

 

2015-05-14

Befristete Sonderaktion für Hapimagmitglieder, bei Altaktionären mit Umstellungsmöglichkeit der bereits vorhandenen Aktien auf die aktuelle Vertragslage, Rücknahmemöglichkeit der Aktien nach sieben Jahren zum Substanzwert unter Beachtung der anstehenden Fristen: Ca. 3.950,00 CHF.


 

Offensichtlich macht die Not den einen oder anderen ausstiegswilligen Hapimagaktionär erfinderisch?

(2013-11-11)

 

Hapimag- „Anteil“ mit 360 Wohnrechtspunkten bei „ebay“ verkauft für 1.610,02 EUR

 

 

 

360 Wohnpunkten aus Altersgründen abzugeben, Hapimag Anteil inclusive.

Mitgliedsname robbyvinc | Bewertungspunktestand von 308 | 96.4%

39

EUR 1.610,02

Kostenloser Versand

Beendet

Aktion

 

Es kommt bei „ebay“ wohl auch nur auf die Darstellung an, denn nach der bisherigen Handhabung wurden bei „ebay“ Aktienangebote in der Regel gelöscht? Das erzielte Ergebnis und die Erfordernis das Angebot so darstellen zu müssen um sich von einem „Hapimag-Anteil“ trennen zu können stimmen doch recht bedenklich, ganz abgesehen vom generellen Ablauf. Es kann nur merkwürdig anmuten auf solche Wege angewiesen zu sein um ein Vertragsverhältnis zu beenden. Viele Aktionäre mit, nennen wir es einmal so, Altaktien, stehen mit ihrem Aktienengagement bei Hapimag im „Regen“, wenn es um eine rechtlich einwandfreie, beanspruchbare und zumutbare Beendigung des Vertragsverhältnisses geht. Ob die neuen Vertragsregelungen zum Ausstieg, die nach Unternehmensandeutungen allen Aktionären nach und nach angeboten werden sollten, wirklich belastbar sind wird die Zeit wohl erst zeigen müssen. Im vorstehend aufgeführten Vorgang bestand Nachfrage, zumindest hier, auch nur auf einem sehr niedrigen Niveau und dies ist kein Einzelfall. Das finanzielle Ergebnis ist doch lächerlich?

 

Hapimag teilte im Oktober 2013 einem seit ca. über einem Jahrzehnt auf der Rückkaufliste stehenden Aktionär unter anderem mit:

 

„Bereits mit unserem Schreiben vom … haben wir Ihnen mitgeteilt, dass die Anzahl der Rückkäufe gemäß den Allgemeinen Bestimmungen bereits ausgeschöpft ist und weitere Käufe im laufenden Jahr nicht getätigt werden können. Deshalb müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir Ihre Aktie weder jetzt noch in absehbarer Zukunft zurückkaufen können, da sich die Rückkaufsliste mittlerweile über mehrere Jahre erstreckt.“

 

„Die Limite der Anzahl Aktien im Aktiendepot ist erreicht. Aus diesem Grund können zurzeit keine weiteren Rückkäufe getätigt werden, weshalb wir Ihnen empfehlen, Ihre Aktien privat zu verkaufen.“

 

Laut Protokoll der letzten Hapimag-Generalversammlung standen Ende 2012 17.104 Aktien auf einer Rückkaufliste. Ob der Einsteller des ebay-Angebots auch auf dieser Liste stand ist nicht bekannt, auch nicht was ihn bewog so vorzugehen.

 

Die Empfehlung die Aktien „privat zu verkaufen“ ist eigentlich die „Ironie des Schicksals“, des Schicksals Hapimagaktien zu besitzen. Es wurde allerdings niemand gezwungen Hapimagaktien zu kaufen. Empfehlung vom Unternehmen für einen Weg den das Unternehmen dadurch erschwert, dass „privat“ verkaufte Aktien eben nicht sämtliche Rechte und Möglichkeiten erhalten wie Aktien die über Hapimag direkt erworben werden. Ob diese zusätzlichen Möglichkeiten benötigt werden und im Einzelfall interessant sein können sei dahingestellt. Es wird eine Aktie übernommen die eben nicht sämtliche Möglichkeiten bietet und so auch im Falle des Wiederverkaufs Problemstellungen aufweisen kann. Ganz abgesehen von den in bestimmten Fällen (z. B. wenn bisher kein Hapimagaktionär oder naher Verwandter) dann zusätzlich anfallenden nicht unbeträchtlichen Gebühren. Es gibt keinen Markt oder Börse über die Hapimagaktien frei handelbar sind und Interessenten stehen aus guten Gründen ganz bestimmt nicht Schlange nach Hapimagaktien. Die private Suche nach einem Interessenten für eine Hapimagaktie ist die Suche nach dem „verlorenen Schatz“. Zeitaufwendig, ein Geduldsspiel mit unsicherem Ausgang, im Erfolgsfall oft zweifelhaftem bzw. unbefriedigendem Ergebnis und häufig nur reduziert auf die Frage wie viel man bereit war nachzulassen.

 

 

Betrachten wir einmal die Ausgangslage: Eine Hapimagaktie wurde gekauft. Der investive Teil davon wurde zur Schaffung von Ferienwohnraum verwandt. Über die Jahresgebühren werden die anfallenden Abschreibungen darauf ausgeglichen, Renovierungen und Instandhaltungen bezahlt. Somit der Wert der Objekte bzw. des Engagements über die Jahre erhalten. Die anfallenden Kosten vor Ort werden durch die zu zahlenden Nebenkosten ausgeglichen. Alles werterhaltend von der finanziellen Seite her. Originalton Hapimag: „Die „Leistung“ des Jahresbeitrags ist, dass damit die Kosten für den Werterhalt der Resorts und die Verwaltung gedeckt werden, ohne Gewinnaufschlag.“

 

Im geschilderten Fall wurden für 360 Wohnrechtspunkte und einen Anteil 1.610,02 EUR erlöst. Gehen wir einmal vom bei Hapimag im Punktekiosk zeitweise genannten Durchschnittspreis für einen Wohnrechtspunkt von ca. 4,07 EUR aus, dann betrug allein der Wert der Punkte ca. 1.465,20 EUR, verbleibt somit:

 

144,82 EUR für einen (den) „Anteil“.

 

So hier der freie Markt.

 

 

„faz.net“: „Angebot mit Haken - Die Hapimag-Aktie mag mancher nicht mal geschenkt“

 

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/aktien/angebot-mit-haken-die-hapimag-aktie-mag-mancher-nicht-mal-geschenkt-12650036.html

 

„faz.net“ unter anderem: …bekommt als Rendite einen traumhaften Urlaub geschenkt…“

 

Von „geschenkt“ kann nun wohl bei Hapimag wirklich nie die Rede sein, denn alles hat überall seinen Preis und bei Hapimag hat alles ganz bestimmt seinen Preis und für den „traumhaften Urlaub“ ist man ohnehin nur selbst zuständig, denn Hapimag bietet mit der Wohnung nur eine der vielen Grundlagen für ein mögliches Gelingen. Mit Hapimag wird ein Urlaub in eigener Initiative auf den Weg gebracht, für dessen Erfolg jeder selbst verantwortlich ist, von der selbst organisierten Anreise, den eigenen Urlaubsansprüchen, bis zur Rückfahrt im eigenen Zugriff. Hapimag ist kein Hotel, wenn dies auch oft suggeriert wird und Hapimag sich jetzt möglicherweise gerne so sieht, auch kein Pauschalreiseanbieter, Tendenz wohl eher Richtung Reisebüro mit hauseigener Angebotspalette, wenngleich vor Ort einiges angeboten wird von dem Hapimag meint, dass dies die eigenen Mitglieder unbedingt benötigen und somit auch über die Nebenkosten bei Nichtnutzung mit bezahlen müssen, weil in den Nebenkosten enthalten und daher auch genutzt werden darf von dem der meint es zu benötigen, nicht aber genutzt werden muss, aber auch nicht zwingend zu einer zur Verfügung gestellten Ferienwohnung passt oder gehört und erforderlich ist, deren Nutzung aber verteuert.


 

http://www.bilanz.ch/unternehmen/geschaeftsmodell-tolle-idee-mit-schwaechen

 

 

http://www.stern.de/noch-fragen/hapimag-aktien-1000422631.html

 


Punktepakete

2010-12-12

 

Beim „Weihnachtspaket“ verkauft Hapimag 150 Wohnpunkte für 1.111,00 CHF (ca. 7,41 CHF/Punkt).

 

2011-11-12

Ein Hapimagpunktepaket, 750 Wohnrechtspunkte verteilt über fünf Jahre, somit Zuteilung von 150 Punkten je Jahr wird für 8.250,00 CF (ca. 6.690,42 EUR - 0,81096 EUR / 1,00 CF) angeboten. Preis je Wohnrechtspunkt: 11,00 CF (ca. 8,92 EUR - 0,81096 EUR / 1,00 CF).

 

Umgerechnet auf 150 Wohnrechtspunkte: 1.650,00 CF - 0,81096 EUR / 1,00 CF).


Rückkaufwert eines Hapimag-Anteils

(2007-10-21)

 

3.314,00 CHF

 

wie einem „höchstpersönlichen“ Angebot wegen „langjähriger Treue zur Hapimag“, Stand September 2007, zu entnehmen ist, beträgt der „Rückkaufpreis“ „nach aktueller Rechnungslegung“ für eine in eine Hapimag Ferienaktie_21 umgetauschte Hapimagaktie 3.314,00 CHF. Dieser Wert dürfte dem Verkaufspreis so um die Jahre 1981/1982 entsprechen. Der letzte offizielle Verkaufspreis der Hapimagaktie lag bis zur Einführung der Ferienaktie_21 bei 9.100,00 CHF zuzüglich 2 Prozent Bearbeitungsgebühr.

 

Die Grundlage der „Wertermittlung“ ist nicht nachvollziehbar.

 

2010-01-20

Angaben zum aktuellen Substanzwert liegen nicht vor.


Warum sollten noch Aktien gekauft werden?

(2008-09-01)

     
           

Preise laut Aufstellung Hapimag:

         

Explo

         

Aktien

1

2

3

4

5

Punkte

148

160

172

184

196

           

Preis

16.370,00 CF

23.170,00 CF

29.970,00 CF

36.570,00 CF

42.570,00 CF

           

Preis je Aktie:

6.800,00 CF

6.800,00 CF

6.800,00 CF

6.600,00 CF

6.000,00 CF

 

(geschätzt)

       
       

3 Aktien je 6.800,00 CF

3 Aktien je 6.800,00 CF

       

1 Aktie je 6.600,00 CF

1 Aktie je 6.600,00 CF

         

1 Aktie je 6.000,00 CF

           

Preis Aktien gesamt:

6.800,00 CF

13.600,00 CF

20.400,00 CF

27.000,00 CF

33.000,00 CF

           

Preis Punkte gesamt:

9.570,00 CF

9.570,00 CF

9.570,00 CF

9.570,00 CF

9.570,00 CF

           

Preis je zugekauften Punkt:

70,37 CF

70,37 CF

70,37 CF

70,37 CF

70,37 CF

Zusätzlich Jahresgebühren für die Aktie

         

(2008: 361,80 CF/Aktie - Wert je Punkt 30,15 CF)

         
           
           

Residenz Free

         

Residenz Free (Punktepaket)

1

2

3

4

5

Punkteanzahl

150

300

450

600

750

           

Preis

7.950,00 CF

14.950,00 CF

21.650,00 CF

28.150,00 CF

34.450,00 CF

           

Durchschnittspreis für 1 Residenz Free

7.950,00 CF

7.475,00 CF

7.216,67 CF

7.037,50 CF

6.890,00 CF

           

Preis je zugekauften Punkt:

53,00 CF

49,83 CF

48,11 CF

46,92 CF

45,93 CF

Keine Jahresgebühren

         
           

Letztendlich ein interessantes Ergebnis, auf den Punkt berechnet. Warum noch Aktien kaufen?

 
           

Treueaktien

(2009-11-01)

 

Sonderausgabe von Treueaktien - 45 Jahre Hapimag:

 

Ausgangsverkaufspreis für eine Hapimagaktie nach wie vor: ca. 9.100,00 CF (vermutlich zuzüglich der üblichen Gebühren). Es sind also immer noch Mondpreise von denen Hapimag ausgeht. Sonderaktion bis Oktober 2009, solange der Vorrat reichte. Es stehen bei allen derartigen Aktionen immer nur noch einige Stücke zur Verfügung, in der Regel reicht es wohl aber immer für alle Interessenten, ansonsten dauert es meistens nur sehr kurze Zeit bis die nächste ähnliche Aktion läuft.

 

Nachlass: 3.500 CF. Verkaufspreis somit ca. 5.600 CF.

 

Das Unternehmen bilanziert seit diesem Jahr (2009) in EUR, Verkäufe von Aktien, ebenso anderer Produkte erfolgen nach wie vor in Schweizer Franken. Warum verlässt man hierbei die vorgegebene Linie und bringt durch Kursschwankungen unklare Verhältnisse in Bezug auf die Höhe der Verkaufspreise? Vorgehensweise nach Art des Hauses Hapimag.

 

Wie bei jeder anderen Aktion auch lautete die Ankündigung der Hapimag Repräsentanz auch nur: „Sie sparen 3.500 Schweizer Franken“. Von welchem Wert ausgegangen wurde dazu wurde auch hier, analog zur Vorgehensweise des Unternehmens, zunächst keine Angabe gemacht.

 

Vorgenannte Werte beziehen sich auf mögliche Käufer die eine Hapimagaktie besitzen und den Bestand um eine weitere Aktie erhöhen wollen.

 

Das Hapimagpunktepaket, 150 Ferienpunkte, wurde für 7.590 CF angeboten, ca. 50,60 CF/Punkt. 

 

Im Mai 2008 bot ein Hapimagrepräsentant 450 Ferienpunkte (3 x 150) für 21.650,00 CHF (ca. 48,11 CHF/Punkt) an (ca. 7.217,00 CHF/Punktepaket). Zwei Aktien sollten bei Abschluss dieses Geschäfts in Zahlung genommen werden, Abzug je Aktie 3.900,00 CHF.

 

Andere Varianten:

 

UNO                                     1 Aktie plus 48 Punkte  -              11.670,00 CF

 

DUO                                      2 Aktien plus 60 Punkte -              18.470,00 CF

 

TRIO                                      3 Aktien plus 72 Punkte -              25.270,00 CF

 

QUATTRO                           4 Aktien plus 84 Punkte -              31.870,00 CF

 

QUINTO                              5 Aktien plus 96 Punkte -              37.870,00 CF


Abspeisungsangebot

(2008-09-16)

 

Beabsichtigt eine Aktiengesellschaft eigene Aktien zurückzukaufen so bedarf es bei deutschen Aktiengesellschaften eines entsprechenden Beschlusses der Hauptversammlung bei der auch die Beträge festgelegt werden und die Aktienanzahl die zurückgekauft werden darf. Bei Hapimag, einer Gesellschaft nach Schweizer Recht, läuft dies anders. Dort erhalten die Aktionäre die ihre Aktien zur satzungsgemäßen Rückgabe, teilweise schon vor zahlreichen Jahren anmeldeten, ein „Abspeisungsangebot“. Anders kann man einen derartigen Versuch eigene Aktien zurückzunehmen nicht bezeichnen, eigentlich ein Tauschgeschäft gegen Naturalien, hier Wohnrechtspunkte unter Zuzahlung von Geldbeträgen. Auf die satzungsgemäßen Rechte des einzelnen Aktionärs wird dabei gar nicht eingegangen.

 

Bei der satzungsgemäßen Rückgabe wären von Hapimag ca. 7.462,00 CF je Aktie zu entrichten sofern es zur Berücksichtigung kommt, dies dauert jedoch Jahrzehnte. Hapimag sucht erfolgreich Wege dies zu verhindern und für sich vorteilhaftere Geschäfte zu tätigen. So verbreitete Hapimag Angebote an Aktionäre die per 31.12.2007 auf der satzungsgemäßen Rückkaufliste oder der Vermittlungsliste standen, natürlich mit den üblichen Hinweisen um diese unter Zeitdruck zu setzen: „Angebot freibleibend Stand 30.6.2008, Aktienrücknahme solange verfügbares Kontingent vorhanden, Abwicklung in der Reihenfolge des Einganges.“ Der Absatz scheint nicht so reißend zu sein, wenn das dieser Tage verteilte Angebot dem Stand vom 30.06.2008 entspricht, vermutlich nimmt man aber zu diesen Konditionen gerne jede Anzahl an Aktien zurück, billiger geht es zurzeit noch nicht.

 

Im Hapimag-Angebot steht dazu unter anderem: „HAPIMAG RESIDENZ FREE - Sonderaktion - Eine Information Ihrer Hapimag Repräsentanz - …

 

Mit sofortiger, direkter Anrechnung von je 2 Aktien bei jeweils 1 Wohnpunktepaket mit 150 Wohnpunkten (für Partneraktien die per Stichtag 31.12.07 auf der Rückkaufsliste, oder der Vermittlungsplattform gelistet waren) (ACHTUNG: mengenmäßig bzw. zeitlich begrenzte Sonderaktion zur Aktienumwandlung für Wohnrechtspunkte. Abwicklung in der Reihenfolge des Einganges, nur solange Kontingent vorhanden)

 

Angebotspaket für 1 Residenz free Wohnpunktepaket mit 150 HS Punkten (Ausschüttung 5 Jahre x 30 Punkte ? max. Gültigkeit 10 Jahre) CHF 7.950,00 Bruttopreis = 7.950,00 ./. direkte Verrechnung von 2 Aktien mit je CHF 3.300,-- (keine weiteren Abzüge von CHF 15,-- /pro Jahr z.B. durch AfA Satz bei Aktien bis 1997 - Abzug entfällt bei diesem Angebot)./. 6.600,00

 

Restsaldo zahlbar innerhalb 60 Tage nach Abschluss (Umrechnungswert in € ca. 840,-- abhängig nach Wechselkurs) CHF 1.350,00…“

 

Der mögliche Vorteil für Sie liegt nur darin, dass Sie Ihre Aktien sofort los werden, allerdings nach der Methode koste es was es wolle. Die Punkte dürfen Sie dann verbrauchen (natürlich nicht sofort, sondern verteilt über mindestens fünf Jahre) oder veräußern. Gehen Sie von den Preisvorgaben dieses „Angebots“ aus, dann zahlen Sie für einen Punkt 53,00 CF. Bei Ebay können Sie einen Hapimagpunkt für ca. 25,00 CF erwerben, ein ordentlicher Aufschlag. Die Preisstellung täuscht jedoch, denn diese lässt den Preis außer Acht den Sie tatsächlich für Ihre Aktie zahlten.

 

Es kommt aber noch „besser“, nämlich dann, wenn Sie mehr als die angegebenen 3.300,00 CF für eine Hapimagaktie einmal aufbringen mussten, ganz abgesehen von der Nichtverzinsung Ihres eingesetzten Kapitals, denn für die jährlichen Wohnrechtspunkte zahlten Sie Jahresgebühren.

 

Haben Sie nun seinerzeit 6.600 CF für Ihre Aktie bezahlt, dann steigt in diesem Fall der Preis für einen Punkt schon auf 97,00 CF, und sollten Sie gar den jetzt noch gültigen Verkaufspreis von 9.100,00 CF plus Bearbeitungsgebühr bezahlt haben, dann kostet Sie ein Punkt ca. 132,76 CF. Dafür könnten Sie Ihren nächsten Urlaub im Adlon verbringen. Diesen Gegenwert wird nur niemand zahlen, Hapimag hat aber keine Probleme damit.

 

Warum müssen Sie aber für dieses Punktepaket überhaupt Beträge aufbringen? In 2007 verfielen bei Hapimag rund 275.000 nicht genutzte Punkte. Sie tauschen bei diesem „Angebot“ Ihre Aktien gegen etwas ein was Ihnen eigentlich ohnehin schon gehört. Normalerweise müssten die nicht genutzten Punkte an die Aktionäre verteilt werden. Hapimag nutzt dieses um das eigene Ergebnis aufzubessern, so lassen sich schwarze Zahlen schreiben. Kein Wareneinsatz, aber Ertrag. Die Jahresgebühren werden trotzdem nicht reduziert. Hapimag ist ein Non-Profit-Unternehmen.

 

An den genossenschaftlichen Ursprungsgedanken erinnert sich ohnehin in diesem Unternehmen niemand mehr. Wahrscheinlich hatten auch die Gründer andere Absichten von Beginn an, diese waren wahrscheinlich vom „Erfolg“ dieses Unternehmens selbst überrascht. Neuerdings erscheinen in den Ablichtungen der Postillen des Hauses Hapimag diese immer wieder. Die Erinnerung und die Jahre verklären die Dinge und glorifizieren diese, die Erfolge dieser Generation waren aber marginal und bedürfen keiner gesonderten Erwähnung. Die Gewinnreserve steht auch dank dieser Generation bei Hapimag immer noch auf der falschen Seite. Abgesehen davon lassen die verwandtschaftlichen Banden zum derzeitigen Verwaltungsrat grüßen. Vielleicht ist Hapimag doch ein Familienunternehmen, wir haben es nur noch nicht zur Kenntnis genommen bzw. erkannt?

 

Da ist es auch kein Wunder, wenn Hapimag sich darüber Gedanken macht sich von der „eigenen“ Urlaubsadresse zu verabschieden und sich dazu berufen fühlt sich um schützenswerte Bauteile und lokale Baustile zu kümmern. Ist es etwa schon an der Zeit Denkmale zu setzen? Der Aktionär wird auch diese Visionen zahlen müssen. Dieses Unternehmen hat einen Weg gefunden mehr Geld hereinzubekommen als man benötigt. Es wird allerdings mit vollen Händen sofort ausgegeben für nicht nachvollziehbare Illusionen, um nicht eine andere Formulierung zu gebrauchen. Die Aktionäre dürfen dafür zahlen bis zum Schluss, selbst der Ausstieg bringt dem Unternehmen noch kräftige Beträge. Es stellt sich nur die Frage wofür dieses Geld ausgegeben wird und wer davon Vorteile hat. Die Aktionäre sind es jedenfalls nicht…

 

Diese werden nur immer wieder mit irgendwelchen, teilweise auch nur vermeintlichen, Neuerungen konfrontiert die nach Art des Hauses Hapimag irgendwann einmal mit einem Halbsatz angekündigt werden ohne diese näher zu erläutern um dann später mit dem Hinweis einführt zu werden, dass man bereits vor geraumer Zeit darüber berichtete. Nehmen Sie die Ihnen dieser Tage zugegangenen Erlebniswelten, Seite 71, Absatz 3.3, letzter Satz: „Mit der Einführung eines neuen Reservationssystems im Frühling/Sommer 2009…“ Haben Sie dazu schon irgendwelche Hinweise und Erläuterungen gesehen?

 

Originaltext Hapimag: „Als internationales Unternehmen und führender europäischer Anbieter von Ferienwohnrechten trägt Hapimag Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Diese Verantwortung nehmen wir wahr. Wir fühlen uns der Öffentlichkeit verpflichtet. Deshalb kommunizieren wir offen und klar.“

 

So erfährt dann der staunende Aktionär nebenbei, dass er die von seinem Geld gekauften Urlaubsziele Sörenberg (Schweiz) und Hok-Yxenhaga (Schweden) nicht bzw. nicht mehr nutzen darf. Angaben zur weiteren Verwendung erfolgen nicht in den Hapimagpublikationen. Aus einer Entlebucher Zeitung, diese wird den meisten Hapimagaktionären auch zur Verfügung stehen, kann dann zu Sörenberg entnommen werden, dass dort im Sommer ausschließlich fremdvermietet wird. Hok-Yxenhaga ist ganz aus dem Angebot. Hierzu wie auch zur weiteren Verwendung der Kanzelhöhe (Österreich) erfolgen keine Mitteilungen. Zu Bodrum wird aber mitgeteilt, dass man dort All-inklusive-Angebote einführte, zu dem Zeitpunkt an dem die „türkischen Behörden den Standpunkt vertreten, dass die Anzahl der gesetzlich zulässigen Küchen in den Appartements des Village im Resort Sea Garden, Bodrum überschritten wurde. …Hapimag hat entschieden, die Küchen in ca. 20 % der Appartements provisorisch zu schließen.“ Eine Küche ist Hapimag zwei Punkte wert, entsprechend reduziert sich die Punktebelastung. Es ist schon merkwürdig, dass den türkischen Behörden nach so langer Zeit dieser Sachverhalt nun gerade jetzt auffiel.


 

Mitteilungen per E-Mail

 


 

 

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Hapimag - eine schweizerische Aktiengesellschaft fürchtet die Information!!

 


 

Wie in den Vorjahren wurde die KPMG AG von der Generalversammlung, auf Vorschlag des Verwaltungsrats, als Revisionsstelle und Konzernprüfer gewählt der Hapimag gewählt. Ergebnis im Mai 2008:

 

Wahl von KPMG AG, Zürich als Revisionsstelle:

 

Ja  11 945 600 CHF (97.5%), Nein 265 800 CHF (2.1%), Enthaltungen 43 300 CHF (0.4%).

 

Wahl von KPMG AG, Zürich als Konzernprüfer

 

Ja 11 905 100 CHF (97.2%), Nein 293 400 CHF (2.4%), Enthaltungen 51 900 CHF (0.4%).

 


 

U. a. beantragte der Verwaltungsrat auf der Generalversammlung im Juni 2001 die Wahl neuer Revisoren.

KPMG

KPMG gerät erneut ins Zwielicht

KPMG prüft noch einmal

 

KPMG Ermittlungen gegen Phenomedia

KPMG Bilanzprüfer bei Kirch

KPMG schloss am schlechtesten ab

KPMG und der Berliner Bankskandal

 

Verfahrenseinstellung nach fast vier Jahren - 2003-10-24

KPMG Klagewelle durch Pleite der BFI-Bank - 2003-11-04

KPMG - Keine Schadenersatzansprüche erhoben - 2004-07-04

Swissair-Konkursverwalter erwägt Ansprüche an KPMG - 2004-12-23

 

Steuerberater vor allem des Wirtschaftsprüfers KPMG sollen sehr wohlhabenden Kunden Steuersparmodelle empfohlen haben - 2006-02-19

KPMG weist Vorwürfe zurück - 2006-12-31

Siemens zieht Konsequenzen aus der umstrittenen Rolle von KPMG - 2008-01-05

KPMG gerät wegen Kreditkrise in die Kritik - 2008-04-07

 

Die Prüfer hätten allerdings damals weggeschaut, um die Beziehung zu ihrem Großkunden Siemens nicht zu gefährden - 2008-06-14

Den Kunden IKB hat die KPMG bereits verloren - 2008-06-24

Bei einem Rating über Wirtschaftsprüfungsgesellschaften belegte KPMG auch schon einmal den letzten Platz - 2008-12-29

Der Insolvenzverwalter des bankrotten amerikanischen Hypothekenfinanzierers New Century Financial verklagt KPMG - 2009-07-07

 

Berufungsantrag abgelehnt - 2009-08-15

KPMG warnte nicht vor der drohenden Pleite der Hypo Real Estate - 2009-09-10

Das Gutachten der KPMG über die Hypo Alpe Adria Bank aus dem Jahr 2007 sorgt weiterhin für Debatten - 2010-10-16

Keine Zweifel an der Unabhängigkeit von KPMG - 2011-09-27

 

Klagen gegen Wirtschaftsprüfer - 2012-08-30

  • Verhältnis Wirtschaftsprüfer und zu prüfendes Unternehmen - 2012-09-03

Kampf um jedes Mandat bei KPMG“ - 2012-12-20

Viel Verbesserungspotenzial in der Gestaltung von Finanzberichten – 2013-01-02

KPMG-Skandal“ - 2013-05-14

  • „Fehler im Werft-Gutachten.“ - 2015-04-02

 

 

KPMG: Bäume wachsen für KPMG nicht in den Himmel - 2013-11-18

KPMG: KPMG Schweiz schliesst Geschäftsjahr mit 3,3 Prozent Umsatzplus ab - 2013-11-18

KPMG auf Schadensersatz verklagt - 2014-04-02

KPMG: Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung - 2014-05-16

 

Prüfungsgesellschaften - 2015-08-16

KPMG – FIFA-Revisionsstelle - 2015-09-26

  • „Der FIFA-Skandal und die KPMG“ - 2015-12-15

„Insolvenzverwalter verklagt Wirtschaftsprüfer“ - 2015-12-15

 

Revisionsaufsicht des Bundes (Schweiz) wird aktiv - 2016-01-04

„Ein Wechsel der Revisionsstelle nach acht Jahren sei bei vielen Unternehmen üblich“ - 2016-01-12

  • Neuer Buchprüfer - 2016-02-23

KPMG-Präsident wegen Fifa-Mandat unter Druck - 2016-01-20

  • KPMG legt Fifa-Mandat nieder - 2016-06-18

„KPMG: Weitere Zunahme der Fälle von Wirtschaftskriminalität in der Schweiz“ - 2016-02-05

 

„Wirtschaftsprüfer sollen in Deutschland strenger reguliert werden“ - 2016-03-17

KPMG-Gutachten über städtische Kultureinrichtungen in Leverkusen - 2016-03-26

Neuer Leiter Marktregion Zentralschweiz bei KPMG - 2016-03-28

Was hat KPMG geprüft? - 2016-07-04

 

Opposition in Schwerin fordert Klage gegen KPMG - 2016-07-04

Flughafenverkauf „krachend gescheitert“ - 2016-07-15

Längst kratzt die Pannenserie an der Reputation der Eliteprüfer“ - 2016-07-23

„Flughafen Hahn: Jeder KPMG-Berater kostet 1800 Euro am Tag“ - 2016-08-01

 

Fragwürdige Zahlen? - 2016-08-01

„Keiner prüft mehr genau“ - 2016-09-15

Keine Vergleichsverhandlungen - 2016-10-26

Syscom-Käuferin Spot GmbH sieht neue Gründe für Anzeige gegen Raiffeisen-Tochter und KPMG - 2016-11-11

 


 

Gericht stellt fest:

 

Hapimag verstieß gegen die Grundsätze der ordnungsgemäßen Rechnungslegung und verweigerte die Auskunft ungerechtfertigterweise

(Sonntags-Zeitung vom 26.11.2000)

"Schwarzes Loch" in den Bilanzen der Hapimag. Unabhängige Revisionsstelle prüft, ob Rechnungslegungspraxis rechtswidrig war.

Das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug ist eindeutig. Am 25. August bestätigte es eine Verfügung der Vorinstanz: Das Ferienunternehmen Hapimag wird verpflichtet, innert 30 Tagen über die "effektive Höhe der Gewinne oder Verluste in den Jahren 1997 und 1998 schriftlich Auskunft zu erteilen."

Gefordert hatte dies der deutsche Hapimag-Aktionär Helmut H. Frühauf. Das konsolidierte Jahresergebnis der Hapimag betrage für 1997 und 1998 genau null, wunderte sich Frühauf in seiner Begründung. Es sei ausgeschlossen, dass eine Firma mit über 1000 Mitarbeitern und 4000 Ferienwohnungen ihr Geschäft so steuern könne, dass jeweils ein Ergebnis von genau null erzielt werde. "Die wahre Situation wird verschleiert und dem Aktionär vorenthalten", so Frühauf.

Im September 1999 folgte der Einzelrichter dieser Argumentation: Indem die Hapimag nicht einmal ansatzweise Aufschluss über das effektive Jahresergebnis gegeben habe, verstoße sie "gegen die Grundsätze der ordnungsgemäßen Rechnungslegung" und verweigere die Auskunft ungerechtfertigterweise.

Die Hapimag wehrte sich mit einer Beschwerde. Ihre - gemäß eigener Einschätzung - "ungewöhnliche Verbuchungsmethode" erklärte sie damit, dass sie "als Non-Profit-Organisation nach dem Selbstkostenprinzip" arbeite. Deshalb gleiche man eine Aufwandüber- oder -unterdeckung stets über Verwaltungs-, Vertriebs- und Finanzierungsaufwendungen beziehungsweise über Investitionsrücklagen aus.

Das Zuger Obergericht zeigte dafür nun kein Verständnis und verpflichtete die Hapimag zur Offenlegung ihrer Gewinn- und Verlustzahlen. Allerdings hat sich das Unternehmen inzwischen von sich aus mehr Transparenz auferlegt: Im vergangenen Mai wurden nicht nur der Verlust 1999 von 9,9 Millionen Franken ausgewiesen, sondern gleichzeitig auch die entsprechenden Zahlen von 1993 bis 1998 nachgereicht.

Zu erklären ist der Gesinnungswandel sicherlich mit der Klage Frühauf's, der über den "Österreichisch-deutschen Hapimag-Ferienklub" mit mehreren hundert Aktionären verbunden ist. Kommt hinzu, dass mittlerweile der gesamte Verwaltungsrat sowie die Geschäftsleitung der Hapimag ersetzt wurden.

Die strittigen Geschäftsjahre werden unter die Lupe genommen. "Wir wollen jetzt reinen Tisch machen", betont der frühere Schweiz-Tourismus-Chef Marco Hartmann, der vor gut einem Jahr das Ruder bei der Hapimag übernommen hat. Deshalb werden nun die strittigen Geschäftsjahre 1997 und 1998 doch noch einmal unter die Lupe genommen. Ein entsprechender Auftrag wurde diese Woche der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG erteilt. "Geprüft wird, ob die bisherige Rechnungslegungspraxis dem Gesetz entsprochen hat", bestätigt Hartmann.

Die Revisionsfirma Ernst & Young, die der Hapimag jeweils das Testat erteilt hat, zeigt sich gelassen. Man begrüße es, dass eine zweite Meinung eingeholt werde, sagt Sprecher Markus Bernhard: "Wir blicken dem Gutachten zuversichtlich entgegen, da wir den Auftrag konsequent in Übereinstimmung mit den Gesetzen und Normen ausgeführt haben."

Falls die Konkurrentin KPMG zu einem anderen Schluss kommen sollte, wäre dies nicht nur für Ernst & Young peinlich. Auch die Hapimag-Verwaltungsräte und der langjährige Verwaltungsratspräsident Walter Bippus, die im vergangenen Juni gemeinsam zurückgetreten sind, müssten sich im Nachhinein unangenehme Fragen gefallen lassen.


U. a. beantragte der Verwaltungsrat auf der Generalversammlung im Juni 2001 die Wahl neuer Revisoren.

Die Begründung lautete wie folgt: "Generell ist ein periodischer Wechsel der Prüfungsgesellschaften sinnvoll, um neue Gesichtspunkte in die Prüfung einfließen zu lassen. Die für das Geschäftsjahr 2001 beabsichtigte Umstellung der Rechnungslegung auf IAS (International Accounting Standards) ist zudem für einen solchen Wechsel ein geeigneter Anlass. Schließlich ist die Prüfungsgesellschaft KPMG Fides Peat zur Übernahme des Mandats besonders qualifiziert, da sie auf Grund der vom Verwaltungsrat veranlassten Überprüfung der Rechnungslegung der Jahre 1997 bis 1999 bereits über Hapimag spezifische Kenntnisse verfügt."

Der Antrag fand seine Mehrheit. Zu der vom Verwaltungsrat gegebenen Begründung fällt mir jedoch wenig ein. Es gab doch wohl ausreichend gute Gründe die bisherige Prüfungsgesellschaft abzulösen, jedoch hierfür die Umstellung auf IAS-Rechnungslegung dafür zu nennen bedeutet doch die Aktionäre für dumm zu verkaufen.

Die bisherige Gesellschaft ist eine international tätige Prüfungsgesellschaft die wohl kaum Probleme hat nach dem neuen Standard zu prüfen - gibt es nicht vielleicht doch schwerwiegendere Gründe sich von der langjährig für das Unternehmen Hapimag tätigen Prüfungsgesellschaft zu trennen? Ohne gute Gründe nimmt man einen solchen Schritt nicht vor. Vielleicht war ja auch ein Grund, dass die Gemeinsamkeiten mit dem Fortgang des alten Verwaltungsrats aufgebraucht waren? Oder sollte sich etwa die Prüfungsgesellschaft von Hapimag verabschiedet haben?

Es wird doch nicht etwa der Vorschlag der Dank, für die doch sehr moderate Stellungnahme der KPMG, nachzulesen im 2. Aktionärsbrief von Mai 2001, für einen erwiesenen Dienst sein?

Der Prüfungsauftrag von Hapimag lautete u. a. "... ob die konsolidierten Jahresrechnungen 1997 bis 1999 der Hapimag gesetzeskonform waren."

Hierzu sagt die KPMG u. a.: "Die Darstellung im Geschäftsbericht 2000 erfüllt die schweizerischen gesetzlichen Vorschriften."

Ansonsten neue nicht relevante Fragestellungen - die dann langatmig beantwortet werden - kaum zutreffende Vergleiche und Problemstellungen sowie Absichtserklärungen, nur Veröffentlichung neuer Erfolgsrechnungen ohne neue Bilanzen und Aufführung welche Auswirkungen sich evtl. für andere Bereiche ergeben.

Auf 5 Seiten verwirrende Ausführungen ohne die Absicht den Sachverhalt zu klären. Die Gesellschaft, die Ihnen als Auftraggeber und Kostenträger keine klare Antwort auf eine klar gestellte Frage gab, stand zur Wahl als Prüfungsgesellschaft und wurde gewählt.

 

Die KPMG kann nicht das Vertrauen haben um in Zukunft für Sie den Verbleib Ihrer Gelder zu prüfen.


KPMG

 

Die KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft war Prüfungsgesellschaft bei der Holzmann AG. Die Situation dort ist hinlänglich bekannt, die KPMG hat in ihren vorangegangenen Prüfungsberichten keine Unregelmäßigkeiten und Besonderheiten festgestellt.

Flowtex AG - Prüfungsgesellschaft ebenfalls KPMG. Aufgrund der Gutachten und Berichte verlangten die Banken Schadenersatz in Höhe von ca. 2 Milliarden DM von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. 100 Millionen DM werden jetzt ohne Anerkennung einer Rechtspflicht gezahlt.


KPMG gerät erneut ins Zwielicht

(19.04.2002)

 

Seit der Generalversammlung 2001 ist KPMG Prüfungsgesellschaft bei Hapimag. Nach einem Bericht der „Netzeitung.de“ vom 11.April 2002 gerät KPMG erneut ins Zwielicht.

 

Unter anderem wird dort berichtet: Mit erfundenen Umsätzen in Asien hat der Telematik-Anbieter Comroad offenbar jahrelang seine Bilanz aufpoliert. Das wirft ein schlechtes Licht auf seinen Wirtschaftprüfer KPMG.

 

Skandale hat der Neue Markt schon viele erlebt. Doch an Dreistigkeit ist Comroad nicht zu überbieten. Mit fingierten Umsätzen in Asien hat der Telematik-Anbieter seit Herbst 1999 alle hinters Licht geführt. Anleger, Analysten und nicht zuletzt die eigenen Wirtschaftsprüfer. Obwohl die Gerüchte schon seit längerem am Markt kursierten, kamen bei KPMG Zweifel an der Richtigkeit der Angaben erst Mitte Februar 2002 auf. Zuvor hatten die Prüfer Comroad die Zahlen zwei Jahre lang abgenommen. Dann kam plötzlich die fristlose Kündigung.

 

Zu spät, meinen die Kritiker. Von „totalem Versagen“ spricht die Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre. Dass der Betrug unbemerkt blieb, versteht auch die Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz nicht: „Wenn fast der gesamte Umsatz auf eine Gesellschaft im Ausland konzentriert ist, frage ich mich, warum man da nicht genauer geprüft hat.“

 

„Nicht unsere Aufgabe.“ Die Existenz einer Firma zu überprüfen, sei nicht Aufgabe eines Wirtschaftsprüfers, erklärte KPMG-Sprecher Thomas Blees gegenüber der Netzeitung. „Wir prüfen, ob Rechnungen, Überweisungen und Lieferscheine korrekt in die Jahresendabrechnung einbezogen wurden, mehr nicht.“ Und die waren offensichtlich gefälscht.

 

Misstrauen erregten die Vorgänge erst bei der Prüfung des Abschlusses für 2001. „Deshalb haben wir unser Mandat ja auch niedergelegt“, so Blees. Ob die testierten Jahresabschlüsse 1998 bis 2000 ebenfalls zum größten Teil falsch waren, wird sich noch zeigen. „Solange die Ermittlungen nicht abgeschlossen sind, können wir dazu nichts sagen.“

 

Der Umsatzsprung von 1998 auf 1999 hätte die Prüfer allerdings aufhorchen lassen können: Der Umsatz stieg um das Fünffache, der Großteil davon wurde angeblich im Ausland gemacht. Auch Comroad selbst glaubt, dass es schon früher Unregelmäßigkeiten gab“: Man muss davon ausgehen, dass auch für diese Jahre die Zahlen nicht stimmen, sagte Comroad-Aktionärsbetreuer Thomas Mehler gegenüber der Netzeitung.

 

Imageverlust droht. Trotzdem könnte der Imageverlust für KPMG beträchtlich sein, zumal Comroad nicht der erste Skandal für die Gesellschaft ist. Auch bei Flowtex kamen die Wirtschaftsprüfer nicht dahinter, dass die verkauften Bohrsysteme eine Erfindung des Firmengründers Schmider waren. Damals konnte KPMG eine Klage noch in letzter Minute durch eine Schadenersatzzahlung von 50 Millionen Euro an die geschädigten Unternehmen abwenden.

 

Ein „uneingeschränkt testierter Jahresabschluss“ - schon die Formulierung weckt Ehrfurcht - muss wahr sein. Von wegen, Comroad-Chef Bodo Schnabel hat die KPMG-Prüfer offensichtlich seit Herbst 1999 vorgeführt. Was der mutmaßliche Hochstapler vorlegte, nickten sie ab. Offensichtliche Zweifel an Comroads Zahlen gab es zwar schon seit einem Jahr. Wirtschaftsprüfer lesen aber anscheinend keine Zeitung.

 

Unternehmen, so auch Hapimag, stellen ihre Bilanzen nicht nach deutschem Recht auf, sondern nach den angelsächsischen Normen, IAS oder US-GAAP. Die aber beherrscht kaum jemand.


KPMG prüft noch einmal

(26.04.2002)

 

Die wegen der jüngsten Bilanzskandale unter Druck geratene Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG zieht jetzt die Notbremse. Sie will alle testierten Jahresabschlüsse von Unternehmen am Neuen Markt erneut kontrollieren, sagte Harald Wiedmann, Vorstandssprecher der KPMG Deutschland dem „Handelsblatt“. Dem Bericht zufolge prüft die KPMG rund 45 Firmen am Neuen Markt.

 

Damit muss sich am Neuen Markt nun fast jedes siebente Unternehmen darauf einstellen, dass seine Bücher noch einmal durchgecheckt werden.

 

Die Ankündigung ist fast schon historisch. Dass ein Prüfer bereits testierte Jahresabschlüsse systematisch noch einmal auf aufgeblähte Umsätze, Scheingeschäfte und sonstige Tricksereien absucht gilt Branchenbeobachtern jedenfalls als einmalig in der Geschichte deutscher Wirtschaftsprüfungsgesellschaften.


Ermittlungen gegen KPMG-Kunden Phenomedia

(03.05.2002)

 

Gegen den Moorhuhn-Erfinder und KPMG-Kunden, Phenomedia ermittelt die Bochumer Staatsanwaltschaft wegen frisierter Bilanzen. Phenomedias Vorstandschef und sein Finanzvorstand wurden vom Aufsichtsrat fristlos entlassen.


KPMG Bilanzprüfer bei Kirch

(04.05.2002)

 

Auch bei der spektakulärsten Pleite der deutschen Nachkriegsgeschichte spielt die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, laut Spiegel Online, eine Rolle: dem Insolvenzverfahren des Münchner Medienunternehmers Leo Kirch.

 

Schon 1998 hatte Kirch die KPMG zu seinem Bilanzprüfer bestellt. Seither wälzten die Profis die Abschlüsse aller wesentlichen Kirch-Gesellschaften und hatten somit tiefen Einblick in das schwer durchschaubare Firmengeflecht.

 

Noch im Frühjahr 2001 sahen die Prüfer bei der Kernfirma KirchMedia keinen Anlass zur Beunruhigung: Mit Datum vom 25. Mai testierte die KPMG in ihrem „Bestätigungsvermerk“ die KirchMedia-Bilanz für das am 31.12.2000 abgelaufene Geschäftsjahr uneingeschränkt: „Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.“.

 

Ein Urteil, das nach Eröffnung der vorläufigen Kirch-Insolvenz Ende März 2002 erheblich Fragen aufwirft – zumal Wirtschaftsprüfer laut Gesetz ein uneingeschränktes Testat nur erteilen dürfen, wenn sie die Liquidität und damit den Fortbestand einer Firma für mindestens zwölf weitere Monate gesichert sehen.

 

Die KirchMedia musste aber bereits Anfang April zum Konkursrichter – nur knapp elf Monate nach dem Vermerk. KPMG kann sich nur auf die bei Wirtschaftsprüfern beliebte Argumentation zurückziehen, es gelte das Datum des abgelaufenen Geschäftsjahres und nicht das des Testats – eine Auffassung, die in der Fachliteratur und der Branche umstritten ist.

 

„Zumindest ungewöhnlich“ nennt das Kirch-Urteil Claus-Peter Weber, Professor für Wirtschaftsprüfung an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken, gegenüber Spiegel-Online. „Schon die im Geschäftsbericht veröffentlichten Zahlen“, so Weber, „zeigen doch, dass Kirch-Media auf eine erhebliche Liquiditätsenge zumarschierte – darauf wird nicht hingewiesen.


KPMG schloss am schlechtesten ab

(18.07.2002)

 

Das Düsseldorfer Handelsblatt berichtet zu den internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften: Die „Big Five“ der internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften haben in ihren Jobs teilweise kläglich versagt: Bei knapp der Hälfte ihrer Unternehmenskunden, die seit Anfang 2001 Gläubigerschutz beantragen mussten, übersahen die Prüfer finanzielle Schwierigkeiten, statt eine Warnung abzugeben und die so genannte Red Flagg (rote Flagge) zu hissen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Weiss Ratings Inc., einer US-Gesellschaft für Fondsresearch und Fondsbewertungen aus Palm Beach Gardens, Florida.

 

Die Bilanz ist alarmierend: 42 % der 228 börsennotierten Unternehmen, die seit dem 01. Januar 2001 Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragt hatten, bescheinigten die WP-Gesellschaften zuvor eine intakte Finanzstruktur. Den Großteil ihrer Prüfungsberichte, so die Studie, hatten sie zwischen neun und 12 Monate vor Beantragung des Gläubigerschutzes angefertigt.

 

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG LLP schloss bei der Studie am schlechtesten ab. Bei 16 der von ihr geprüften 28 Unternehmen, die später Gläubigerschutz beantragten, gab sie keinen Warnschuss in Form der so genannten „Going-concern Warnings“ ab.

 

Als erfolgreichste Gesellschaft ging Pricewaterhouse Coopers LLP aus der Studie hervor: Sie wies bei 24 von 28 untersuchten Unternehmen darauf hin, dass das Unternehmen künftig in finanzielle Schwierigkeiten kommen könnte.

 

Dass Wirtschaftsprüfer an den Jahresabschlüssen meist erst dann etwas korrigieren, wenn den Unternehmen das Wasser schon bis zum Hals steht, liegt nach Ansicht von Douglas Carmichael, Professor für Rechnungslegung am Baruch College in New York, an der engen Beziehung zwischen den Auftraggebern und ihren Prüfern. „Je wichtiger der Kunde, desto mehr Druck kann er auf die WP-Gesellschaft ausüben“.


KPMG und der Berliner Bankskandal

(29.08.2002)

 

Das „Handelsblatt“ berichtet u. a.: „Auch die Prüfgesellschaften KPMG Deutsche Treuhandgesellschaft AG und die PWC Deutsche Revision AG haben in Berlin offenbar nicht zur vollen Zufriedenheit der Bonner Kontrolleure gearbeitet. Carmen Kobinger-Windpassinger, Vertreterin des Bundesaufsichtsamts für das Finanzwesen (BAFin), hatte in einem Schreiben an die KPMG darauf hingewiesen, dass KPMG in den Jahresabschlüssen der BGB-Tochter Landesbank von 1998 und 1999 die Risiken zu niedrig bewertet habe. Deshalb sei im Jahr 2000 eine erheblich höhere Risikovorsorge nötig gewesen...“

 

Weiter berichtet das Handelsblatt: „Doch auch andere Prüfungsgesellschaften hatten offenbar nicht zur Zufriedenheit des BAKred gearbeitet. Deren Leistungen würden deshalb überprüft, erklärte Kobinger-Windpassinger dem Untersuchungsausschuss. Dieser allgemeine Hinweis war wenig überraschend. Denn in einem Schreiben an die KPMG Deutsche Treuhandgesellschaft AG hatte das Aufsichtsamt die Jahresabschlusstestate 1998 und 1999 der KPMG für die zum BGB-Konzern gehörende Berliner Landesbank kritisiert.

 

Die Prüfer hätten der Landesbank bescheinigt, sämtliche Risiken im Kreditgeschäft ausreichend Rechnung getragen zu haben. Tatsächlich sei aber im Jahr 2000 eine erheblich höhere Risikovorsorge notwendig geworden. Ursache seien strukturelle Mängel gewesen, so das BAKred. Die von der KPMG erarbeiteten Prüfungsberichte hätten den aufsichtsrechtlichen Regelungen „nicht in vollem Umfang“ genügt.“

 

Die Schieflage der Bankgesellschaft Berlin war auch zu großen Teilen aus Fehleinschätzungen bei Immobiliengeschäften der Tochter Landesbank entstanden.

 

KPMG Anfang


Verfahrenseinstellung nach fast vier Jahren

(24.10.2003)

 

Im Fall Holzmann stellt die Staatsanwaltschaft Frankfurt nach fast vier Jahren ihre Ermittlungen gegen Verantwortliche der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG ein. Das meldete der „Focus“. Nach der Beinahe-Pleite des Baukonzerns im Jahr 1999 waren die Wirtschaftsprüfer in Verdacht geraten die Holzmann-Konzernabschlüsse mit falschen Testaten gedeckt zu haben.


KPMG - Klagewelle durch Pleite der BFI-Bank

(04.11.2003)

 

Den Wirtschaftsprüfern der KPMG (Deutschland) droht im Zusammenhang mit der Pleite der BFI-Bank eine Welle von Klagen. Der Rechtsanwalt Mattil kündigte im Magazin „Focus“ Klage gegen die KPMG an, da deren Bestätigungsvermerk für das BFI-Geschäftsjahr 2001 fehlerhaft erteilt worden sei.

 

„Den KPMG-Prüfern war das bestandsfähige Chaos bewusst“, so Mattil. Er habe hunderte Mandate geschädigter Anleger. „Focus zufolge hätten die Prüfer lange vor der Pleite im April 2003 die aussichtlose Lage der Bank sehen müssen.

 

Laut „Focus“ weist ein Bericht von KPMG der BFI-Bank bereits im Jahr 2002 „mängelbehaftete Bearbeitung von Kreditmanagements“ nach und verweist auf Defizite bei der „Übersichtlichkeit der Aktenführung“ und „dem erforderlichen Umfang zeitnaher aktueller Bonitätsunterlagen“.

 

KPMG Fides Peat, Zürich ist bei Hapimag Konzernprüfer und Revisionsstelle. Der Vorsitzende der Konzernleitung (CEO) von Hapimag, Kurt Scholl, war bei KPMG Fides Peat Mitarbeiter in leitender Position, vor Übernahme der Hapimag-Konzernleitung. Von KPMG Fides Peat aus war er im Rahmen eines  Reorganisations- und Strategieprojektes bereits für Hapimag tätig.


KPMG - Keine Schadenersatzansprüche erhoben

(2004-07-04)

 

Nach einem Bericht der Berliner Morgenpost wird der Vortrag des Vorstandsvorsitzenden der Bankgesellschaft Berlin, Hans-Jörg Vetter, auf der anstehenden Hauptversammlung großes Interesse finden. Dieser Vortrag wird sich voraussichtlich unter anderem mit Regressforderungen an Wirtschaftsprüfer seines Konzerns beschäftigen.

 

Bekannt wurde bislang, dass die BDO Deutsche Warentreuhand in einem Vergleich zwölf Mio. Euro Schadenersatz zahlen wird, um einen aufwendigen Prozess zu vermeiden. Schadenersatzklage soll zudem gegen Deloitte Touche Deutsche Baurevision, die die Bücher der Berlin Hyp geprüft hatte, erhoben werden. "Wir halten diese Forderungen für abwegig, nicht zuletzt auch nach Rücksprache mit unseren Rechtsberatern", sagte Peter Hausmann, Sprecher von Deloitte Touche der Berliner Morgenpost.

 

Gegen die KPMG wiederum sind nach Angaben einer Sprecherin keine Schadenersatzansprüche erhoben worden. Offenbar auch nicht gegen den Konzernprüfer Price Waterhouse Coopers (PWC).


Swissair-Konkursverwalter erwägt Ansprüche an KPMG

(2004-12-23)

 

KPMG Fides Peat ist Konzernprüfer und Revisionsstelle für Hapimag, Seite 55 und 61 des Geschäftsberichts 2003.

 

Wie das „Handelsblatt“ in seiner Ausgabe vom 20.12.2004 unter anderem schreibt will der Swissair-Konkursverwalter, Karl Wüthrich, auch die Wirtschaftsprüfer von KPMG sowie Vertreter der Anteilseigner der Swissair möglicherweise zur Kasse bitten. Unterm Strich geht es um einen Schaden von bis zu umgerechnet 3,3 Mrd. Euro. Das Verfahren um die spektakuläre Pleite wird die Schweiz noch länger beschäftigen.

 

Zunächst will der Konkursverwalter einen Millionenbetrag von der Deutschen Bank zurück erhalten. Nach Angaben des „Handelsblatts“ hatte die Deutsche Bank vor gut drei Jahren gemeinsam mit anderen Instituten der notleidenden Schweizer Fluggesellschaft einen Kredit von umgerechnet rund 660 Millionen Euro gewährt. Gleichzeitig mussten die Schweizer zwischen März und September 2001 knapp 80 Millionen Euro an die Deutsche Bank zurückzahlen. Zu diesem Zeitpunkt, so schreibt Wüthrich nun in einem Brief an die damaligen Gläubiger der Swissair, hätte die Deutsche Bank jedoch bereits erkennen müssen, dass die anderen Gläubiger durch die Zahlungen an die Deutschen das Nachsehen haben würden. Deswegen seien die Voraussetzungen erfüllt, um die damalige Zahlung juristisch in Frage zu stellen.

 

Die Strafuntersuchungen der Staatsanwaltschaft dauern derzeit noch an. Die Ermittlungsbehörde rechnet nicht damit, vor Ende des Jahres 2005 Anklage erheben zu können.

 

Die Vorsitzende des Verwaltungsrats der Hapimag, war vor ihrem Engagement bei Hapimag im Bereich der Swissair-Unternehmensgruppe tätig. Der zurzeit amtierende Hapimag Geschäftsführer kam von KPMG Fides Peat.


Steuerberater vor allem des Wirtschaftsprüfers KPMG sollen sehr wohlhabenden Kunden Steuersparmodelle empfohlen haben

(2006-02-19)

 

Das Handelsblatt berichtet unter anderem wie folgt: Millionenstrafe. Die Vorwürfe der US-Ermittler beziehen sich auf die Jahre 1996 bis 2002. In dieser Zeit sollen Steuerberater vor allem des Wirtschaftsprüfers KPMG sehr wohlhabenden Kunden Steuersparmodelle empfohlen haben, die nach Auffassung der Ermittler de facto Scheingeschäften zur Erlangung von Steuervorteilen gleichkamen. Einem Bericht des „Wall Street Journal Europe“ zufolge gingen dem US-Fiskus so rund 2,5 Mrd. Dollar verloren. KPMG hatte sich im vergangenen Sommer mit den US-Behörden auf die Zahlung von 465 Mill. Dollar geeinigt.

 

Ein früherer HVB-Mitarbeiter hatte im August 2005 die Manipulation von Unterlagen zugegeben. dadurch sollen dem amerikanischen Fiskus 500 Mill. Dollar entgangen sein. Mit dem Eingeständnis kriminellen Fehlverhaltens durch die HVB könnten die Ermittler der Zeitung zufolge den Druck auf eine Reihe von Personen, andere Banken, Finanzberater und Anwaltskanzleien erhöhen. Im Visier der Ermittler stehen auch die Deutsche Bank und die Schweizer Großbank UBS.

 

Die Hypo-Vereinsbank hat sich mit den US-Behörden darauf geeinigt, durch die Zahlung einer Millionenstrafe weitere Ermittlungen im Zusammenhang mit Steuerhinterziehungen von Kunden abzuwenden. HVB gibt Mithilfe bei Steuerhinterziehung zu.

 

Die Bank habe ihre Mitwirkung an Steuersparmodellen zugegeben und sich zur Zahlung von 29,6 Mill. Dollar (24,8 Mill. Euro) bereit erklärt, teilte die HVB in New York mit. Auch künftig werde die Bank mit den US-Behörden voll kooperieren. Aus Finanzkreisen verlautete, für die Millionenzahlung habe die HVB bereits Rückstellungen gebildet.

 

Die Deutsche Bank wird in USA wegen Nutzung von Steueroasen untersucht. Wie die "New York Times" berichtet, untersuchen Staatsanwälte in New York zurzeit die Rolle der Deutsche Bank AG bei fragwürdigen Steuerschlupflöchern. Der Zeitung zufolge gingen der Untersuchung Nachforschungen des Büros der Staatsanwaltschaft in Manhattan zu vermeintlich künstlichen Steuerschlupflöchern voraus, die von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG geschaffen wurden. Mit Hilfe dieser Steueroasen konnten vermögende Investoren Milliarden Dollar an Steuern hinterziehen, hieß es.


KPMG weist Vorwürfe zurück

(2006-12-31)

 

Die Berliner Morgenpost berichtete Mitte Dezember 2006 unter anderen: „Alle Zahlungen waren verbucht, sagen die Siemens-Prüfer.

Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) erhebt schwere Vorwürfe gegen die Abschlussprüfer der Siemens AG: "Wenn in einem einzigen Bereich wie der Kommunikationssparte Com 200 Millionen Euro verschwinden, dann muss das einem Wirtschaftsprüfer auffallen, außer man hat mit Absicht nicht hingesehen", sagt SdK-Vertreter Willi Bender.

 

Dabei wähnten sich die großen Prüfungsgesellschaften KPMG, Ernst & Young, PWC und Deloitte nach einigen Bilanzskandalen eigentlich wieder in ruhigem Fahrwasser. Immerhin hatte die Bundesregierung die Aufgaben und Kompetenzen von Wirtschaftsprüfern seither mit mehreren Gesetzen präzisiert und die Haftungsregeln verschärft. In den neuen Normen stellte der Gesetzgeber auch fest, dass Wirtschaftsprüfer Anlegern lediglich Sicherheit zu geben haben, dass die Jahresabschlüsse aussagekräftige und international vergleichbare Zahlen enthalten. Zur Aufdeckung von Bilanztricksereien hingegen sollten die Prüfer nicht zuständig sein.

 

"Ich sehe im Fall Siemens keine Anhaltspunkte für ein Fehlverhalten der Abschlussprüfer", sagt Klaus-Peter Naumann vom Institut der Deutschen Wirtschaftsprüfer. Sie hätten nicht zu bewerten, ob ein Konzern Geld für sinnlose oder gar kriminelle Zwecke ausgibt. Untersucht werde nur, ob Zahlungsströme ordnungsgemäß verbucht wurden und das war bei Siemens laut Berichten der Fall.

 

"Aufgrund des uneingeschränkten Bestätigungsvermerks gehe ich davon aus, dass den Prüfern ordentlich verbuchte und von hochrangigen Managern gegengezeichnete Zahlungsbelege vorlagen", sagt Naumann. Ob dahinter eine echte Gegenleistung stand, haben die Prüfer nicht zu beurteilen: "Das herauszufinden wäre Aufgabe der internen Revision gewesen."

 

Die KPMG, die seit Jahren die Siemens-Bücher prüft, weist deshalb die Vorwürfe zurück.“


Siemens zieht Konsequenzen aus der umstrittenen Rolle von KPMG

(2008-01-05)

 

Die „Börsen-Zeitung“ berichtete unter anderem: „Siemens sucht neuen Prüfer. Langjährigem Mandatsträger KPMG droht Verlust eines Großkunden. Siemens hat aus der umstrittenen Rolle von KPMG bei der Aufdeckung der Korruptionsaffären Konsequenzen gezogen und will im laufenden Geschäftsjahr 2007/08 (30. September) das Mandat des Abschlussprüfers neu ausschreiben. Das kündigte der von Schmiergeldaffären gebeutelte Konzern in der Einladung zur Hauptversammlung an.

 

KPMG soll nach dem Vorschlag des Aufsichtsrats für das laufende Geschäftsjahr noch als Abschlussprüfer bestellt werden, muss sich danach aber dem Wettbewerb stellen, weil das Mandat neu ausgeschrieben wird. Zugleich schreibt Siemens, dass sich bei den bisherigen Untersuchungen der Ermittlungsbehörden und sonstiger Aufsichtsstellen keine Zweifel an der Qualität der Abschlussprüfung durch die KPMG ergeben hätten, die noch nicht abgeschlossenen Untersuchungen würden aber „fortlaufend und aufmerksam“ beobachtet. Siemens würdigte, dass KPMG das Prüfungsteam neu aufgestellt und erweitert habe.

 

Für KPMG ist die angekündigte Neuausschreibung ein schwerer Schlag. Der Gesellschaft droht der Verlust eines ihrer wichtigsten Kunden unter den Dax-Unternehmen. Beobachter rechnen damit, dass KPMG angesichts der Ereignisse bei Siemens das Mandat verlieren wird.

KPMG ist in Deutschland Marktführer unter den Wirtschaftsprüfern und prüft die Siemens-Abschlüsse seit Jahrzehnten. Unter den 30 Dax-Unternehmen verfügt KPMG fast über eine Monopolstellung, Ernst & Young und PricewaterhouseCoopers sind weit abgeschlagen.

 

Im Zuge der Schmiergeldaffären war KPMG zunehmend in die Kritik geraten. Viele fragen sich, wie ein System von schwarzen Kassen bei Deutschlands größtem Industriekonzern jahrelang unentdeckt bleiben konnte, wobei KPMG uneingeschränkte Testate gab. Auf der zurückliegenden Siemens-Hauptversammlung wurde deshalb KPMG von den Kleinaktionärsvertretern scharf angegriffen. Aber auch institutionelle Anleger wie die zur Deutschen Bank gehörende Fondsgesellschaft DWS kritisierten die Rolle von KPMG. Der DWS-Vertreter forderte, den Abschlussprüfer auszuwechseln. Diese Forderung hatte deshalb hohe Brisanz, weil Josef Ackermann, Vorstandschef der Deutschen Bank, im Aufsichtsrat von Siemens sitzt. Trotz der harschen Kritik erhielt KPMG mit einer Zustimmung von 94 % erneut das Prüfungsmandat.

 

Aber auch Cromme rügte im Frühjahr die hausinterne Aufklärung der Affäre. So sei der Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats nicht rechtzeitig über die Defizite in der internen Kontrolle informiert worden. Dem Vernehmen nach hatte ein KPMG-Mitarbeiter seinen Arbeitgeber auf Unregelmäßigkeiten in den Siemens-Büchern hingewiesen, was aber von KPMG und Siemens zunächst ignoriert worden sei.

 

KPMG geriet bereits Jahre zuvor wegen der Testate bei den Skandalfirmen Comroad und Flowtex unter Beschuss. Auch Epcos erwägt, ihre Bilanzen nicht mehr von KPMG testieren zu lassen.“

 

Focus-Money-Online berichtet unter anderem: „Siemens setzt Bilanzprüfer vor die Tür. Siemens sucht einen neuen Wirtschaftsprüfer und wendet sich damit offenbar vom langjährigen Partner KPMG ab. Die Prüfer waren im Zuge der Korruptionsaffäre in die Kritik geraten.

Die Position des Prüfers werde im Verlauf des Geschäftsjahres neu ausgeschrieben, heißt es in der veröffentlichten Einladung zur Hauptversammlung im Januar. Siemens-Aufsichtsratschef Gerhard Cromme hatte KPMG im Frühjahr dafür gescholten, dass sie den Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats nicht rechtzeitig über Defizite der internen Kontrolle informiert hätten. Bei der Hauptversammlung in diesem Jahr hatten auch Großaktionäre wie die Deutsche-Bank-Fondstochter DWS gefordert, KPMG den Auftrag zu entziehen.

 

Die Staatsanwaltschaft hatte neben den Büros und Wohnungen von führenden Siemens-Mitarbeitern auch die Räume von KPMG durchsucht.

 

Der Siemens-Aufsichtsrat bescheinigte KPMG aber, keine Fehler gemacht zu haben. Bei den „bisherigen Untersuchungen der Ermittlungsbehörden“ hätten sich „keine Zweifel an der Qualität der Abschlussprüfung durch die KPMG ergeben“. Der Fortgang und die Ergebnisse der Ermittlungen würden aber „aufmerksam beobachtet“. Auch der Elektrobauteile-Hersteller Epcos erwägt, seine Bilanzen künftig nicht mehr von KPMG testieren zu lassen.

 

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft war auch früher schon kritisiert worden. So hatte KPMG die Abschlüsse der Skandalfirmen Flowtex und Comroad testiert. Im Fall von Comroad hatte sich später herausgestellt, dass fast der ganze verbuchte Umsatz frei erfunden war. Bei Flowtex waren im großen Stil Scheingeschäfte abgewickelt worden. In beiden Fällen widerrief KPMG das Prüfsiegel erst, nachdem die Betrügereien aufgeflogen waren.“

 

Das „Handelsblatt“ berichtet unter anderem: „Die Staatsanwaltschaft hatte bei ihren Ermittlungen auch Büros von KPMG durchsucht. Insgesamt sind im Siemens-Konzern nach bisherigen Angaben 1,3 Milliarden Euro in dubiosen Kanälen versickert.


KPMG gerät wegen Kreditkrise in die Kritik

(2008-04-07)

 

Bei der Suche nach Verantwortlichen der Kreditkrise geraten auch die Wirtschaftsprüfer in die Kritik. Die Prüfungsgesellschaft KPMG habe bei der inzwischen insolventen Hypothekenfirma New Century Financial unsaubere Bilanzpraktiken zugelassen, berichtete die „New York Times“. Dies habe eine Untersuchung im Auftrag des amerikanischen Justizministeriums ergeben.

 

Der Zusammenbruch des Finanziers gehörte zu den ersten Anzeichen der Immobilien- und Kreditkrise, die in der Folge die Finanzmärkte ins Taumeln gebracht hat. KPMG-Mitarbeiter hätten bei Bilanzierungspraktiken von New Century Zweifel angemeldet, hieß es. Die Bedenken seien aber von Vorgesetzten bei KPMG, die den Kunden nicht hätten verlieren wollen, zurückgewiesen worden. Eine KPMG-Sprecherin wies die Anschuldigungen zurück.


Die Prüfer hätten allerdings damals weggeschaut, um die Beziehung zu ihrem Großkunden Siemens nicht zu gefährden

(2008-06-14)

 

Die Berliner Morgenpost berichtet unter anderem: „KPMG sollen von Schmiergeldzahlungen gewusst haben. Siemens will die Rolle der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG in der Korruptionsaffäre genauer beleuchten. Nach Informationen der Berliner Morgenpost soll auch untersucht werden, ob der Konzern möglicherweise Schadensersatzansprüche erheben kann. KPMG hat laut Aussagen von ehemaligen Siemens-Managern von Schmiergeldzahlungen gewusst. Die Prüfer hätten allerdings damals weggeschaut, um die Beziehung zu ihrem Großkunden Siemens nicht zu gefährden. KPMG testiert seit langer Zeit die Bilanzen des Technologiekonzerns.

 

„Wir werden uns noch anschauen müssen, ob KPMG ihre Aufgaben ordentlich wahrgenommen hat“, sagte ein Aufsichtsrat von Siemens. Ein Sprecher des Konzerns wollte sich mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen nicht äußern. Bei KPMG hieß es, Vorstand und Aufsichtsrat von Siemens hätten noch auf der Hauptversammlung Ende Januar bekräftigt, dass alle bisherigen Untersuchungen „keine Zweifel an der Qualität der Abschlussprüfung durch die KPMG ergeben haben.“ „Daran hat sich nichts geändert“, sagte ein Sprecher.

 

Im Schmiergeldprozess vor dem Münchener Landgericht waren die Wirtschaftsprüfer in den vergangenen Tagen allerdings wiederholt belastet worden. Den Prüfern seien Zahlungen regelmäßig aufgefallen, allerdings sei nichts weiter geschehen. Ein ehemaliger Bereichsvorstand hatte in seiner Vernehmung auch einen konkreten Fall geschildert: Ein neuer KPMG-Mitarbeiter soll auf verdächtige Geldtransfers nach Nigeria gestoßen sein. Die Prüfer hätten daraufhin den damaligen Siemens-Finanzchef informiert. Der habe jedoch den Zentralvorstand nicht informiert und die Angelegenheit zu vertuschen versucht. Anschließend soll sich die Leiterin des KPMG-Prüferteams sogar für den „Übereifer“ des neuen Kollegen entschuldigt haben. Ein Sprecher von KPMG betont hingegen, dass man „sämtliche Berichtspflichten im Rahmen der Abschlussprüfung der Siemens AG jederzeit in vollem Umfang“ erfüllt haben.

 

Im Aufsichtsrat des Technologiekonzerns mehren sich nun Stimmen, die das noch mal intensiv überprüfen wollen, zunächst im Compliance-Ausschuss des Gremiums. Dort will man sich von den Ermittlern von Debevoise & Plimpton Bericht erstatten lassen. Die US-Anwaltskanzlei untersuche auch die Rolle von KPMG, heißt es im Konzern. Bis zu einer Entscheidung, ob eine Schadenersatzklage gegen die Wirtschaftsprüfer erhoben wird, werde es allerdings noch dauern, möglicherweise bis Anfang kommenden Jahres.

 

Eine Konsequenz der Schmiergeldaffäre steht aber den Angaben zufolge schon so gut wie fest, KPMG dürfte sein Prüfungsmandat bei Siemens verlieren. Bereits vor einigen Monaten hatte Siemens bekannt gegeben, dass man den Auftrag für das kommende Geschäftsjahr, das Anfang Oktober beginnt, neu ausschreibt. Zwar kann sich KPMG erneut bewerben. Es gebe allerdings eine starke Tendenz, die Prüfungsgesellschaft zu wechseln, heißt es im Konzern.

 

Eine Schadenersatzklage gegen KPMG könnte auch für die ehemalige Siemens-Führungsriege unangenehm werden. Die Prüfer würden dann möglicherweise versuchen nachzuweisen, dass sie Vorstände und Aufsichtsräte sehr wohl über entdeckte Schmiergeldzahlungen informierten.“


Den Kunden IKB hat die KPMG bereits verloren

(2008-06-24)

 

Nach Zeitungsberichten sah ein Siemens-Prüfer der KPMG keine Mitschuld an den Praktiken um Bestechungsgelder. Man habe versucht die Prüfer zu täuschen. Nach kritischen Nachfragen des Richters entstand allerdings ein zumindest zwiespältiges Bild der KPMG im größten Bestechungsskandal der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Denn, wie die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ unter anderem weiter berichtet, als die Prüfer bei einer routinemäßigen Bilanzprüfung bei Siemens 2003 auf eine anrüchige Barzahlung nach Nigeria über 4 Millionen Euro gestoßen waren, galt nicht Aufklärung, sondern „Diskretion als oberstes Ziel“. KPMG hatte sich mit der Zusage des Siemens-Managements begnügt, dass dem Vorfall nachgegangen werde und derartige Praktiken abgestellt würden. Andere Zeugen hatten zuvor ausgesagt, dass die KPMG kritische Prüfer in den eigenen Reihen zurückgepfiffen und dabei mitgeholfen habe, den Vorfall unter den Teppich zu kehren.

 

Spiegel-Online berichtet unter anderem, dass einem Siemens-Sprecher zufolge die Gesellschaft (KPMG) beziehungsweise deren Vorgängerfirma, die deutsche Treuhand-Gesellschaft, die Bilanzen des deutschen Traditionskonzerns seit 1931 prüft. Es mutet bizarr an, dass Prüfer, die den Konzern so gut kannten, nichts von den Schmiergeldpraktiken gemerkt haben. Allein zwischen 1999 bis 2006 betrug die Summe dubioser Zahlungen bei Siemens satte 1,3 Milliarden Euro.

 

Siemens ist schließlich selbst für einen Giganten wie die KPMG, die 2007 in Deutschland 1,2 Milliarden Euro Umsatz machte, ein Kunde, den man ungern vergrätzt. 87 Millionen Euro zahlte der Mischkonzern den Prüfern allein im vergangenen Jahr an Honoraren.

 

Der Imageschaden für die KPMG ist trotzdem da. Zumal es nicht die erste Affäre in den vergangenen Monaten ist, die dem Ansehen der Wirtschaftsprüfer schadet. So war die KPMG auch seit Jahren mit den Bilanzen der Mittelstandsbank IKB befasst, die dann im Zuge der Kreditkrise wegen hochriskanter Geschäfte am US-Immobilienmarkt heftig in die Bredouille geriet. Das, obwohl kurz vor dem Ausbruch der Krise eine Sonderprüfung bei der KPMG in Auftrag gegeben worden war.

 

Die KPMG wehrt sich auch in diesem Fall gegen Kritik an ihrer Arbeit. Die vom damaligen IKB-Vorstand zum Jahresabschluss im März vorgenommene Risikobewertung „spiegelte die damalige Markteinschätzung 1:1 wider und war daher vom Abschlussprüfer nicht zu beanstanden“, erklärt die Gesellschaft gegenüber Spiegel-Online.

 

Den Kunden IKB hat die KPMG bereits verloren. Bei der Mittelstandsbank prüft inzwischen die Konkurrenz von Pricewaterhouse Coopers (PwC) die Bücher.


Bei einem Rating über Wirtschaftsprüfungsgesellschaften belegte KPMG auch schon einmal den letzten Platz

(2008-12-29)

 

„Unser-Braunschweig.de“ berichtet unter anderem: „Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zu hören war, habe die Beraterfirma KPMG unter fragwürdigen Umständen zum wiederholten Mal einen lukrativen Auftrag aus dem Braunschweiger Rathaus ergattert.

 

Nur für die Erarbeitung der Ausschreibung der Privatisierung der kommunalen Gebäudewirtschaft und der Gebäudesanierung von Schulgebäuden durch private Investoren will die Verwaltung unter OB … seitens der Stadt einen Betrag zahlen, der angeblich wieder in Millionenhöhe liegt. Dabei hätten mehr als ein Dutzend der renommiertesten Beratungsfirmen aus aller Welt fast einstimmig den gleichen Beratungsauftrag für einen Bruchteil des Geldes angeboten, das jetzt KPMG von der Stadt dafür bekommen soll. Es stelle den Sinn und Zweck von Ausschreibungen auf den Kopf, wenn am Ende der Anbieter einen Auftrag erhalte, der das mit weitem Abstand höchste Angebot abgebe.

 

Gerade in letzter Zeit erfreut sich der Name KPMG zunehmend eines schlechten Rufes. Unter dem Namen KPMG verbirgt sich eine Gruppe von selbständigen Berater-Firmen mit Niederlassungen in allen Steueroasen der Welt. Immer wieder taucht der Name im Zusammenhang mit Finanzskandalen auf. KPMG in Amerika habe vor kurzem erst „freiwillig“ 456 Mio. $ gezahlt, um eine Anklage wegen Beihilfe zu Steuerhinterziehung und Urkundenfälschung zu vermeiden. In Deutschland habe KPMG falsche Zahlen der IKB Bank testiert, bei Siemens Schmiergeldzahlungen in Milliardenhöhe „übersehen“, und geschädigte Anleger im Fall der betrügerischen Flowtex-Pleite mussten in Millionenhöhe entschädigt werden.

 

Siehe dazu die Seite kpmg-pleiten.de.

 

Bei einem Rating über Wirtschaftsprüfungsgesellschaften belegte KPMG auch schon einmal den letzten Platz.

 

Herr … kennt KPMG schon aus früheren Geschäftsbeziehungen. Z.B. hat KPMG für die Abwicklung der Privatisierung der kommunalen Braunschweiger Abwasserwirtschaft 2005 zusammen mit assoziierten Beratungsfirmen über 3 Mio. € Honorar erhalten. Die von KPMG ausgedachte Transaktion für diese Privatisierung führte u.a. zur unwiderruflichen Verpfändung eines Teils der Braunschweiger Abwassergebühren bis zum Jahr 2035, um im Tausch dafür kurzfristig Geld für das angebliche Braunschweiger „Haushaltswunder“ zu vereinnahmen…“


Der Insolvenzverwalter des bankrotten amerikanischen Hypothekenfinanzierers New Century Financial verklagt KPMG

(2009-07-07)

 

„Unser-Braunschweig.de“ schreibt am 27.04.09 unter anderem:

 

„KPMG in den USA erneut vor Gericht.

 

Der Insolvenzverwalter des bankrotten amerikanischen Hypothekenfinanzierers New Century Financial verklagt KPMG auf 1 Mrd. $ Schadenersatz.

 

KPMG hatte von 1995 bis 2007 die Bilanzen des kalifornischen Konzerns testiert und damit die wirtschaftlichen Verhältnisse dargestellt. Im April 2007 musste das Unternehmen „überraschend“ Insolvenz anmelden und zahlreiche Gläubiger wurden geschädigt. In der Klage wird KPMG vorgeworfen, die Bilanzen testiert zu haben noch bevor die Buchprüfung beendet war.

 

Eine testierte Bilanz muss die tatsächlichen wirtschaftlichen Verhältnisse des geprüften Unternehmens darstellen. Darauf verlassen sich Geldgeber bei ihren Kreditentscheidungen.

 

Wirtschaftsprüfer werden von den Kunden für ihre Testate bezahlt. Jetzt steht für KPMG mit dieser Klage zum wiederholten Mal die Frage nach der Unabhängigkeit ihrer Wirtschaftsprüfungen im Raum steht. In anderen Klagefällen hat KPMG sich einer juristischen Verurteilung nur durch „freiwillige“ Zahlungen in Höhe von mehreren hundert Mio. $ entziehen können.

 

Die Klage wirft ein neues Schlaglicht auf die Rolle von KPMG als unabhängiger Bilanzkontrolleur und auf die Rolle der großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in der Finanzkrise.“


Berufungsantrag abgelehnt

(2009-08-15)

 

„FinanzNachrichten.de“ berichtete Anfang Juli 2009 unter anderem: „Das Höhere Volksgericht der Provinz Jiangsu hat vor kurzem den von KPMG und einer Zweigfirma in Guangzhou eingereichten Berufungsantrag abgelehnt und das ursprüngliche Urteil bestätigt. Damit ist das mit Spannung verfolgte „KPMG-Gerichtsverfahren“ (Danone gegen Wahaha) abgeschlossen und Danone muss zum 7. Mal in drei Monaten eine Niederlage gegen Wahaha hinnehmen. Diese Entscheidung erfolgte im Anschluss an ähnliche Urteile im „Henan-Verfahren“, im „Liaoning-Verfahren“ und im „Markenzeichen-Verfahren“.
 

Einige Informationen von „FinanzNachrichten.de“ zum KPMG-Gerichtsverfahren:

Das Verfahren begann im November 2007, als Danone auf den Britisch Virgin Islands, den britischen Jungferninseln (im Folgenden abgekürzt als „BVI“ bezeichnet), und auf Samoa eine Klage gegen ausländische Teilhaber von Wahaha einreichte. Bei den Beklagten handelte es sich um Wahaha-Teilhaber, die an nicht mit Wahaha zusammenhängenden Joint Ventures beteiligt sind, die nichts mit dem Rechtsstreit zwischen Danone und Wahaha zu tun haben. Den Teilhabern wurde vorgeworfen, dass sie an einem mit Wahaha gemeinsam angestrengten Komplott mit betrügerischen Absichten gegenüber Danone beteiligt seien. In diesem Verfahren führte Danone einerseits an, dass in Schweden ein Schiedsverfahren gegen Wahaha beantragt worden sei und Danone nun hoffe, dass die Gerichte von BVI und Samoa das „Verfahren aussetzen“, um die endgültige Entscheidung abzuwarten.
Andererseits stellte Danone den Fall gegenüber dem Gericht in stark übertriebener Form dar und behauptete, dass es sich um eine „sehr gefährliche“ Situation für Danone handele, die es erforderlich mache, dass das Gericht das Vermögen der Beklagten sofort einfriere und die Kontrolle darüber übernehme. Ohne Anhörung der Beklagten erliessen die Gerichte von BVI und Samoa daraufhin eine einstweilige Verfügung, durch die das Vermögen der Beklagten eingefroren und unter Kontrolle des von Danone benannten Unternehmens KPMG gestellt wurde.


Ab diesem Zeitpunkt begann das von Danone beauftragte Unternehmen KPMG ohne Genehmigung eines Gerichts in China und ohne entsprechende
Befugnis damit, die Übernahme in China durchzusetzen. Zu diesem Zweck wurden Übernahmebenachrichtigungen an viele nicht mit Wahaha in
Verbindung stehende Joint Ventures und deren Wirtschaftsprüfer, an die Industrie- und Handelskammer sowie an Banken gesendet. Gegen dieses Vorgehen wurde schließlich von Suqian Wahaha Beverage Co., Ltd und anderen Firmen ein Gerichtsverfahren eingeleitet. Am 20. November 2008 fällte das Mittlere Volksgericht von Suqian das erste Urteil in dieser Sache. In diesem Urteil wurde festgestellt, dass die Verlautbarungspraktik von KPMG eine Verletzung der chinesischen Gerichtshoheit darstellt und dass damit gegen die Rechte von Wahaha verstossen wird. KPMG wurde aufgefordert, diese Praktiken sofort zu unterlassen, eine Entschuldigung auszusprechen und Wiedergutmachung in Höhe von RMB 300.000 Yuan zu leisten.

KPMG weigerte sich, dieses Urteil zu akzeptieren, und legte dagegen beim Höheren Volksgericht der Provinz Jiangsu Berufung ein. Am 25. Februar 2009 wurde der Fall vor dem Höheren Volksgericht der Provinz Jiangsu erneut verhandelt. Das Gericht erklärte in seiner abschliessenden Entscheidung, die unter der Nummerierung 0043 Sumin Er Zhong Zi (2009) eingetragen wurde, dass die Benachrichtigungspraktik von KPMG gegen das Prinzip der chinesischen Gerichtshoheit(1) verstösst und einen offensichtlichen Verlust für Wahaha verursacht hat; alle angewendeten Gesetze sind massgeblich; es traten keine unfairen Verfahrenspraktiken auf.

Das höhere Volksgericht der Provinz Jiangsu entschied darum in seinem abschliessenden Urteil, dass der Berufungsantrag abgelehnt wird und das ursprüngliche Urteil gültig ist.“


KPMG warnte nicht vor der drohenden Pleite der Hypo Real Estate

(2009-09-10)

 

„Wiwo.de“ berichtete in der ersten Augustwoche 2009 unter anderem wie folgt: „Die Wirtschaftsprüfer von KPMG sollen weiterhin die Bilanzen der Hypo Real Estate (HRE) prüfen - obwohl sie vor der drohenden Pleite des Immobilienfinanzierers nicht gewarnt hatten.“

 

Wie die WirtschaftsWoche berichtete, schlug dies der Aufsichtsrat zur Hauptversammlung am 13. August 2009 vor. Dagegen gab es demnach Kritik. „Es sei „allein schon eine Frage der Hygiene, den Abschlussprüfer zu wechseln“, sagt der baden-württembergische Bundestagsabgeordnete Florian Toncar (FDP). Toncar ist Mitglied im parlamentarischen Kontrollgremium zum Finanzmarktstabilisierungsfonds (Soffin), über den die HRE-Rettungsaktion finanziert wurde.

 

Laut Gerhard Schick von Bündnis 90/Die Grünen, der im HRE-Untersuchungsausschuss sitzt, haben „die KPMG-Leute Anteil am kollektiven Versagen.“ Es lagen auch Gegenanträge von mehreren Aktionären vor, die einen Wechsel der Abschlussprüfer forderten. Zudem wollte die Verbraucherzentrale für Kapitalanleger auf der Hauptversammlung den Antrag einbringen, zu klären, ob „sich der Abschussprüfer im erforderlichen Umfang mit den hier bestehenden Risiken und zu beachtenden Normen befasst“ hätte.

 

„Intern hat KPMG nach eigenen Angaben zwar inzwischen das HRE-Prüferteam ausgetauscht, beruft sich aber darauf, die Bilanz der Bank ordnungsgemäß geprüft zu haben. Zwar steht im Zwischenprüfbericht vom 12. August 2008, wenige Wochen vor der dramatischen HRE-Rettungsaktion: „Selbst bei einem Worst-Case-Szenario ist sichergestellt, dass die HRE-Gruppe und ihre Tochterunternehmen jederzeit uneingeschränkt zahlungsfähig sind.“

 

Darunter hatten die Prüfer ihren Stempel gesetzt. Doch KPMG verweist jetzt darauf, es habe sich hier nur um eine prüferische Durchsicht gehandelt, nicht um eine ordentliche Prüfung.“


Das Gutachten der KPMG über die Hypo Alpe Adria Bank aus dem Jahr 2007 sorgt weiterhin für Debatten

(2010-10-16)

 

„Die Presse.com“ berichtete unter anderem: „Das Gutachten der KPMG über die Hypo Alpe Adria Bank aus dem Jahr 2007 sorgt weiterhin für Debatten. Zwar bestreitet der ehemalige KPMG-Chef und jetzige Vorstandsvorsitzende der Hypo Alpe Adria Bank jedes Naheverhältnis zum Investor Tilo B. und betont, die KPMG habe ihre Expertise für B.‘s Partner K. erstellt. Doch der „Kurier berichtet in seiner Dienstag-Ausgabe (10.08.2010), dass die KPMG im Jahr davor für B. ebenfalls einen Auftrag erledigt habe.

 

Demnach hat die KPMG für B. & Co die Gestaltung der Genussscheine ausgearbeitet, welche die Investoren für den Hypo-Einstieg zeichneten. Laut APA-Recherchen ging es dabei um die Frage der Vermeidung von Doppelbesteuerungen, speziell bei nicht-österreichischen Investoren. K. selbst will von diesem Auftrag nichts gewusst haben.

 

Die Expertise der KPMG-Prüfer, die der APA vorliegt, umfasst mehr als 220 Seiten. Drei Monate lang, von Ende Jänner bis Ende April 2007, waren die Prüfer in Klagenfurt, um die Hypo zu durchleuchten. Im Mai schließlich war die „Due Diligence“-Prüfung (Sorgfaltspflicht) fertig. Sie wurde, wie aus einem Schreiben hervorgeht, übrigens nicht nur an K. und B. & Co übermittelt, sondern in vollem Umfang auch der Chefetage der Bayerischen Landesbank.

 

Durchleuchtet wurden von KPMG nicht nur die Hypo International, sondern auch die Balkan-Töchter. Im gesamten Bericht finden sich keine gravierenden Warnungen, welche potenzielle Investoren zum Rückzug veranlassen hätten können.“

 

derStandard.at“ berichtete unter anderem: „Der kroatische Ex-General Vladimir Z., gegen den in der Affäre um die Kärntner Hypo Alpe Adria Bank die Justiz ermittelt, hat über seine Anwältin sämtliche Vorwürfe gegen ihn zurückgewiesen…“ „Z. wird bei der Staatsanwaltschaft Klagenfurt als Beschuldigter im Hypo-Verfahren geführt, er soll unter anderem in dubiose Grundstücksgeschäfte in Kroatien verwickelt gewesen sein. Die Anwältin betont in ihrer Stellungnahme, Z. habe sich in seiner Geschäftsverbindung mit der Hypo auf die Expertise deren qualifizierter Mitarbeiter und auf externe Beraterfirmen wie KPMG verlassen…“ „Er hatte keinen Einfluss auf den Entscheidungsprozess innerhalb der Bank. Die Projekte wurden entsprechend den Vorgaben der Bank sowie der Sachverständigen und unter Begleitung professioneller Berater abgewickelt.“

 

Das „WirtschaftsBlatt“ berichtete unter anderem: „Die Gesellschaft von Hypo Alpe Adria-Investor und -Chef Tilo B. überwies laut neuesten Infos insgesamt fast 700.000 an den Wirtschaftsprüfer KPMG. Pikant dabei: Der damalige KPMG-Chef war der nunmehrige Hypo-Boss... Dieser weist Beziehungen zu Berlin zurück und sieht keinen Interessenkonflikt.“


Keine Zweifel an der Unabhängigkeit von KPMG

(2011-09-27)

 

„Der Tagesspiegel“, Berlin berichtete unter anderem zu „Berlin Partner“, einem Unternehmen mit der Zielsetzung - „Wir sind Ihr Partner bei der Unternehmensansiedlung, der Außenwirtschaftsberatung und im Hauptstadt-Marketing. Das heißt, wir unterstützen Investoren am Standort, helfen Berliner Firmen, Märkte außerhalb Deutschlands zu erschließen und machen die Stadt zu einer starken Marke:“

 

„Die Marketingfirma vergab offenbar einen weiteren Auftrag ohne die erforderliche Ausschreibung. Zudem ist die Firma KPMG, die das Geschäftsgebahren untersucht, selbst mit Berlin Partner wirtschaftlich verbunden.“

 

Eine Sonderprüfung soll folgen: „Dabei soll erneut die KPMG zum Zuge kommen. Im politischen Raum war Kritik an der Auswahl der Wirtschaftsprüfer für die Sonderprüfung aufgekommen. Denn die KPMG ist selbst ein Sponsor von Berlin Partner. Nach Recherchen des Tagesspiegels ist sie durch lukrative Aufträge wirtschaftlich verbunden mit der Marketingfirma, die sie überprüfen soll: In den vergangenen fünf Jahren hat die KPMG den Jahresabschluss der Berlin Partner überprüft und testiert - und dafür laut Handelsregister jeweils 30 000 Euro kassiert.“

 

Der Aufsichtsratschef von „Berlin Partner“ sagte: „An der Unabhängigkeit von KPMG habe ich keinerlei Zweifel.“

 

2011-09-29

EU will die Wirtschaftsprüfer entmachten

 

Die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ berichtete: “Die europäische Union will die Macht der großen Wirtschaftsprüfer radikal beschneiden. Nach dem Willen von Binnenmarktkommissar Michel Barnier soll es den Marktführern KPMG, Ernst & Young, Deloitte und PwC künftig nicht mehr erlaubt sein, in demselben Konzern als Wirtschaftsprüfer und Unternehmensberater aufzutreten…“


Klagen gegen Wirtschaftsprüfer

(2012-08-30)

 

„wirtschaftsblatt.at:“ „Immofinanz-Anleger klagten KPMG. Frage der Verjährung bis dato ungeklärt.“

 

„Klagen gegen Wirtschaftprüfer: OLG stärkt Anlegern den Rücken.

 

In der Causa Immofinanz ist der Wirtschaftsprüfer KPMG mit über 400 Anlegerklagen konfrontiert.“

 

http://wirtschaftsblatt.at/home/1278347/Klagen-gegen-Wirtschaftpruefer_OLG-staerkt-Anlegern-den-Ruecken

 

 

Verhältnis Wirtschaftsprüfer und zu prüfendes Unternehmen

(2012-09-03)

 

„Financial Times Deutschland:“ schrieb zum Verhältnis Wirtschaftsprüfer und zu prüfendes Unternehmen unter anderem:

 

„Das Problem ist das Verhältnis zwischen Auftraggeber und Dienstleister. Die Firmen bezahlen die Prüfer. Es wäre paradox, würde das Management darauf dringen, scharf zu kontrollieren. Denn das würde sein Geschäft erschweren. Und tatsächlich: Wenn ein Wirtschaftsprüfer mal ein sogenanntes eingeschränktes Testat ausstellt, also die öffentlich zugängliche Bilanz mit ein paar Minuspunkten versieht, wird er nicht selten kurze Zeit später ausgetauscht.

 

Die EU überlegt deswegen, eine Zwangsrotation einzuführen. Unternehmen müssten dann alle paar Jahre den Prüfer wechseln. Das würde Betriebsblindheit oder gar Kumpanei erschweren. Möglicherweise wäre dann etwa Siemens die Wucht des Korruptionsskandals erspart geblieben: Die Münchner hatten sich über Jahrzehnte von KPMG prüfen lassen, wo sie von den schwarzen Kassen nichts gewusst haben wollen. Erst nach dem Ausbruch des Skandals wechselte der Konzern zu Ernst & Young.“


Kampf um jedes Mandat bei KPMG“

(2012-12-20)

 

„msn.com:“ „Das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG Schweiz ist in einem von Preisdruck geprägten Markt leicht geschrumpft.“

 

„Damit vergrösserte sich der Abstand auf die Branchenführer PWC und Ernst & Young, die in ihren jeweils Ende Juni abgeschlossenen Geschäftsjahren die Umsätze um rund 4 Prozent gesteigert haben.“

 

http://nachrichten.ch.msn.com/wirtschaft/kpmg-schweiz-sucht-nach-umsatzstagnation-neue-gesch%c3%a4fte


Viel Verbesserungspotenzial in der Gestaltung von Finanzberichten

(2013-01-02)

 

http://derstandard.at/1355460092702/Studie-Viel-Verbesserungspotenzial-in-der-Gestaltung-von-Finanzberichten#forumstart

 

Nach diesen „neuen“ tiefschürfenden Erkenntnissen dürfen wir wohl gespannt sein was davon dann demnächst bei der Erstellung der Hapimaggeschäftsberichte Anwendung finden wird.


„KPMG-Skandal“

(2013-05-14)

 

„Deutsche Wirtschafts Nachrichten:“ „KPMG-Skandal: Wirtschaftsprüfer erhält Rolex für Insider-Tipps“

 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/12/kpmg-skandal-wirtschaftspruefer-erhaelt-rolex-fuer-insider-tipps/

 

 

„faz.net:“ „Bargeld in schwarzen Plastiktüten“

 

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/aktien/insiderskandal-um-kpmg-bargeld-in-schwarzen-plastiktueten-12146737.html

 

 

„The Wall Street Journal:“ „KPMG bemüht sich nach Skandal um Schadensbegrenzung“

 

http://www.wallstreetjournal.de/article/SB10001424127887324493704578432141430220754.html

 

 

Die Generalversammlung für das Geschäftsjahr 2012 wählte die KPMG AG, Zürich, weiter als Revisionsstelle.

 

 

 

„NDR.de“: KPMG hielt P + S Werften für sanierungsfähig.

 

http://www.ndr.de/regional/mecklenburg-vorpommern/werften279.html

 

 

2015-04-02

„SVZ.de“:Fehler im Werft-Gutachten.“

 


(2013-11-18)

 

KPMG: Bäume wachsen für KPMG nicht in den Himmel

 

KPMG: KPMG Schweiz schliesst Geschäftsjahr mit 3,3 Prozent Umsatzplus ab


KPMG auf Schadensersatz verklagt

(2014-04-02)

 

„ndr.de“: „Werftenpleite: Wirtschaftsprüfer unter Druck - Der Streit um die gescheiterte Rettung der P+S Werften in Stralsund und Wolgast beschäftigt jetzt die Justiz. Der ehemalige Eigentümer - die Bremer Hegemann-Gruppe - hat die Wirtschaftsprüfer-Gesellschaft KPMG auf Schadensersatz verklagt. Das bestätigte Hegemann-Vorstandschef ... Die Klage wird vor dem Landgericht Hamburg verhandelt (Az. 326 O 227/13). Außerdem geht es um Betrugsvorwürfe gegen KPMG…“

 

http://www.ndr.de/regional/mecklenburg-vorpommern/pswerften317.html

 

 

„svz.de“: „Schadenersatzforderung gegen Sanierungsgutachter“:

 

http://www.svz.de/mv-uebersicht/mv-wirtschaft/schadenersatzforderung-gegen-sanierungsgutachter-id6093181.html

 

 

„focus.de“: „Im Fall der Millionenpleite der P+S-Werften in Stralsund und Wolgast gibt es erste Schadenersatzforderungen“

 

http://www.focus.de/regional/rostock/landtag-p-s-werftenpleite-schadenersatzforderung-gegen-sanierungsgutachter_id_3712433.html


KPMG: Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung

(2014-05-16)

 

„SpiegelOnline“: „Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung: KPMG-Chef in den Niederlanden tritt zurück“

 

„Neue Vorwürfe gegen die Firma KPMG: In den Niederlanden geraten die Wirtschaftsprüfer jetzt wegen eines Verdachts auf Steuerhinterziehung ins Visier der Ermittler. Der Vorstandsvorsitzende räumte deshalb bereits seinen Posten.“

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/kpmg-chef-in-den-niederlanden-tritt-zurueck-steuerhinterziehung-a-969002.html

 

Niederländischer KPMG-Chef tritt wegen Ermittlungen zurück

 

Früherer KPMG-Partner Scott London muss wegen Insiderhandel in Haft


Prüfungsgesellschaften

(2015-08-16)

 

„WDR“: „Wenn der Prüfer auch Berater ist“. „Bei der EU ist eine solche Konzentration auf dem Markt nicht gern gesehen. 2010 wurde ein Vorhaben auf den Weg gebracht, das unter anderem ein Verbot von gleichzeitiger Prüfung und Beratung, die verpflichtende Prüfung durch zwei Gesellschaften und einen Wechsel der Prüfer nach spätestens sechs Jahren vorsah. Große Pläne, von denen aber in der letztlich verabschiedeten Verordnung nicht mehr viel übrig ist. Das Vier-Augen-Prinzip und das Beratungsverbot sind gestrichen, aus dem Wechsel nach sechs Jahren wurde ein Wechsel nach 20 Jahren. Möglich machte diese Abschwächung offenbar massive Lobbyarbeit der "Big Four", wie Monitor berichtet.


KPMG – FIFA-Revisionsstelle

(2015-09-26)

 

„toponline.ch“: „FIFA-Revisionsstelle KPMG geht nochmals über die Bücher“ – „Wegen der Bestechungsvorwürfe um die FIFA geht KPMG - seit 1999 Revisionsgesellschaft des Weltfussballverbands - nochmals über die Bücher. Eine interne Untersuchung soll zeigen, ob bei der FIFA-Buchprüfung genau genug hingeschaut wurde.“

 

KPMG prüft auch bei Hapimag.

 

2015-12-15

Der FIFA-Skandal und die KPMG“

 

„wpwatch.de“: „KPMG ist seit 1999 Revisionsgesellschaft des Weltfußballverbandes (FIFA) und überprüft derzeit - in Übereinstimmung mit KPMG International - die eigenen Arbeitspapiere daraufhin, ob man bei der FIFA "genau genug hingeschaut" hätte.

 

„Handelsblatt“: „Die Wirtschaftsprüfer der KPMG, die die Bilanz der Fifa testieren, hätten aber nie etwas über eine solche Zahlung berichtet, was normalerweise der Fall hätte sein müssen, betonte der Däne.“


„Insolvenzverwalter verklagt Wirtschaftsprüfer“

(2015-12-15)

 

„spiegel.de“:Fast 100 Millionen Euro Schadensersatz - darauf verklagt der Arcandor-Insolvenzverwalter Jauch die Wirtschaftsprüfer KMPG und BDO. Beide haben lange für den ehemaligen Warenhaus-Konzern gearbeitet - und sollen nicht rechtzeitig über die Insolvenz informiert haben.“


Revisionsaufsicht des Bundes (Schweiz) wird aktiv

(2016-01-04)

 

„sonntagszeitung.ch“: „Fifa: Revisionsaufsicht des Bundes wird aktiv - Behörde untersucht Buchprüfung der KPMG“

 

„Die Revisionsaufsicht sei «zurzeit daran, ausgewählte Aspekte der Arbeit der KPMG im Zusammenhang mit der Prüfung der Jahresrechnung der Fifa zu beurteilen», bestätigt Direktor ...“


Ein Wechsel der Revisionsstelle nach acht Jahren sei bei vielen Unternehmen üblich“

(2016-01-12)

 

„soaktuell.ch“: „Buchprüfer KPMG tritt bei Rennstall Sauber zurück“

 

„finanznachrichten.de“: „Kurz vor Abschluss des Geschäftsjahres 2015 hat der Hinwiler Rennstall Sauber Motorsport einen eingeschriebenen Brief von seinem langjährigen Buchprüfer KPMG erhalten. «Wie bereits früher mitgeteilt, tritt die KPMG AG per 16. Dezember 2015 als Revisionsstelle der Gesellschaft zurück», heisst es im Schreiben, das unter anderem an Sauber-Chefin ... gerichtet war und der «Handelszeitung» vorliegt.

 

„Sauber teilt mit, ein Wechsel der Revisionsstelle nach acht Jahren sei bei vielen Unternehmen üblich; es entspreche auch der Unternehmenspolitik von Sauber…“

 

 

Neuer Buchprüfer

2016-02-23

 

„Handelszeitung“: „In der Vergangenheit war Sauber mit seiner ganzen Formel-1-Aura ein begehrtes Mandat für eine Buchprüfungsgesellschaft. Bei KPMG stand es gar unter den Fittichen von KPMG-Präsident … persönlich.“

 

„finanznachrichten.de“: „Neuer Buchprüfer für Sauber Motorsport.“


KPMG-Präsident wegen Fifa-Mandat unter Druck

(2016-01-20)

 

„bilanz.ch“: „…, der Verwaltungsratspräsident der KPMG Schweiz, gerät intern wegen seiner Testate unter die Finanzberichte der Fifa unter Druck. Der Prüfkonzern musste auf Drängen seiner internationalen Kollegen eine interne Untersuchung von … Revisionstätigkeit beim Fussballverband einleiten.“

 

KPMG hat mit sofortiger Wirkung das Mandat beim Internationalen Fußball-Verband (Fifa) als Revisionsstelle niedergelegt

2016-06-18

 

„faz.net“:Die internationale Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG hat mit sofortiger Wirkung das Mandat beim Internationalen Fußball-Verband (Fifa) als Revisionsstelle niedergelegt. Das bestätigte das Unternehmen auf Nachfrage von FAZ.NET. Gründe der Trennung nach 16 Jahren wurden von KPMG nicht genannt.“


KPMG: Weitere Zunahme der Fälle von Wirtschaftskriminalität in der Schweiz“

(2016-02-05)

 

„moneycab.com“: Der jüngste «KPMG Forensic Fraud Barometer» zeigt, dass im vergangenen Jahr 91 Fälle von Wirtschaftskriminalität vor Schweizer Gerichten behandelt wurden – so viele wie noch nie.“

 

„KPMG Schweiz gehört mit rund 1’700 Mitarbeitenden an 11 Standorten zu den führenden Anbietern von Audit, Tax und Advisory: Audit zur Schaffung von Transparenz und Vertrauen im Zeichen der Corporate Governance, Tax und Advisory Services für eine erfolgreiche und ganzheitliche Unternehmensführung. KPMG Schweiz erwirtschaftete 2015 einen Nettoumsatz von CHF 402 Millionen.“


Wirtschaftsprüfer sollen in Deutschland strenger reguliert werden“

(2016-03-17)

 

„finanzwebblog.de“: „Wirtschaftsprüfer sollen in Deutschland strenger reguliert werden: Das geplante Abschlussprüfungsreformgesetz (AReG), das EU-Recht umsetzen soll, steht überraschend auf der Tagesordnung des Rechtsausschusses des Bundestags für kommenden Mittwoch und soll wahrscheinlich noch in der gleichen Woche auch vom Plenum beschlossen werden. Das schreibt der „Spiegel“ in seiner am Samstag erscheinenden Ausgabe. Vor allem die Grünen üben scharfe Kritik an dem Entwurf.“

 

Diese vom deutschen Gesetzgeber geplante Vorgehensweise hier hat natürlich keine Auswirkungen auf die gesetzlichen Regelungen in der Schweiz. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass auch dort Handlungsbedarf bestehen könnte. Hapimag ist ein Schweizer Unternehmen und wird durch die KPMG Schweiz geprüft. Die vom Unternehmen herausgegebenen und von der KPMG testierten Geschäftsberichte waren in den vergangenen Jahren für mich nicht sehr informativ dargestellt. Diverse Abläufe waren für mich nicht nachvollziehbar.

 

Die Unzulänglichkeiten des Wirtschaftsprüfers KPMG sind für mich offenkundig und für mich durch etliche Beispiele belegt.


KPMG-Gutachten über städtische Kultureinrichtungen in Leverkusen

(2016-03-26)

 

Leverkusener Anzeiger“: „Die CDU-Stadtratsfraktion hat ihre Hausaufgaben gemacht und das Gutachten, das die Unternehmensberatung KPMG im Auftrag der Gemeindeprüfungsanstalt über die städtischen Kultureinrichtungen gefertigt hat, gründlich studiert.

 

Ihr Fazit: „In der Gesamtschau fällt auf, dass handwerkliche Fehler, falsche oder zumindest fragwürdige Annahmen und vor allem teils sehr »mutige«, nicht belegte Schlussfolgerungen das Vertrauen in die Solidität und Qualität dieses Gutachtens nicht stärken.“ Diese kritische Wertung, ergänzt um einige Nachfragen, hat Fraktionschef …  Oberbürgermeister ... zukommen lassen.“


Neuer Leiter Marktregion Zentralschweiz bei KPMG

(2016-03-28)

 

„KPMG“: „Als Vorstandsmitglied der Zuger Wirtschaftskammer und deren Vertreter im Vorstand der Zürcher Handelskammer wird … zudem weiterhin aktiv dazu beitragen, den Wirtschaftsraum Zentralschweiz zu stärken.“


Was hat KPMG geprüft?

(2016-07-04)

 

„swr.de“: „Der vermeintliche Flughafenkäufer haust in einem leicht schäbigen Büro mit Pappkartons. Und wo dessen millionenschwerer Geldgeber residieren soll, befindet sich ein Autoreifenhändler.“

 

„Was hat KPMG geprüft? - Der Hahn-Investor und sein Mehrheitsgesellschafter seien umfassend geprüft worden, sagt Innenminister … (SPD). Geprüft und empfohlen von der weltweit agierenden Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG. Doch wie hat KPMG die Chinesen geprüft? Es scheint, als hätten die hochbezahlten Wirtschaftsberater lediglich ins Handelsregister geschaut und sich Bankbestätigungen vorlegen lassen.“

 

„spiegel.de“: „Hinter der Investorenfirma stehe noch ein großes, finanzstarkes Bauunternehmen aus Shanghai. Überdies habe die bekannte Beratungsgesellschaft KPMG alles genau geprüft und für seriös befunden. Doch an diesem Befund und der Gründlichkeit der Prüfung sind inzwischen nun auch Dreyers Leuten massive Zweifel gekommen.“

 

„manager-magazin“: „Dubioser Flughafen-Investor aus China - Wie Top-Prüfer von KPMG sich im Hunsrück blamieren“ – „Die Pappkartonfirma aus Shanghai“

 

„Allgemeine Zeitung“: „Die Frage zum Verkaufsflop Hahn: Wer hat uns beraten? - KPMG gerät ins Schussfeld der Kritik“


Opposition in Schwerin fordert Klage gegen KPMG

(2016-07-04)

 

„Die Welt“: „Die Opposition im Landtag hat ihre Forderung nach einer Klage der Landesregierung gegen die Wirtschaftsberatungsgesellschaft KPMG bekräftigt. Am Dienstag war bekannt geworden, dass der Insolvenzverwalter der P+S-Werften, …, 514 Millionen Euro von KPMG fordert, weil das Unternehmen im Dezember 2009 der Werftengruppe «ins Blaue hinein» Sanierungsfähigkeit attestiert habe, ohne dies ausreichend geprüft zu haben. Später habe KPMG dann wider besseren Wissens an der positiven Sanierungsaussage festgehalten.“


Flughafenverkauf „krachend gescheitert“

(2016-07-15)

 

„faz.net“: „Mit dem gescheiterten Flughafen-Verkauf hat sich nicht nur die Regierung blamiert. Auch die Wirtschaftsprüfer sollten sich schämen. Jetzt müssen Konsequenzen folgen.“


„Längst kratzt die Pannenserie an der Reputation der Eliteprüfer“

(2016-07-23)

 

„WirtschaftsWoche“: „Hahn, P+S, Arcandor, Nürburgring“. „Bei drei Vorzeigeprojekten, bei denen die Politik die Hand im Spiel hatte, blamierten sich die KPMG-Experten: beim Verkauf des Nürburgrings, bei der gescheiterten Sanierung der Mecklenburger Pleitewerft P+S und jüngst beim geplatzten Einstieg eines chinesischen Möchtegerninvestors beim Flughafen Hahn.“


Flughafen Hahn: Jeder KPMG-Berater kostet 1800 Euro am Tag“

(2016-08-01)

 

„Rhein-Zeitung“: „Flughafen Hahn: Jeder KPMG-Berater kostet 1800 Euro am Tag“


Fragwürdige Zahlen?

(2016-08-01)

 

„General-Anzeiger“: „Das Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG hatte bei seinem Gutachten über Sparmöglichkeiten in der Leverkusener Kultur – Höhepunkt war die Empfehlung, das Museum Morsbroich zu schließen und die Kunstsammlung zu verkaufen – unter anderem mit fragwürdigen Zahlen operiert.“


Keiner prüft mehr genau“

(2016-09-15)

 

„finance-magazin.de“: „„Keiner prüft mehr genau“: So wurde KPMG viele Jahre lang spöttisch in Branchenkreisen übersetzt. Der Grund dafür waren die schwarzen Kassen bei Siemens – KPMG hatte jahrelang die Bilanzen des Konzerns geprüft und soll von den dubiosen Praktiken nichts mitbekommen haben.“

 

„Der jüngste Fall waren die Bilanzierungsfehler bei Bastei Lübbe. Dem Verlag wurde vorgeworfen, dass Beteiligungen falsch bilanziert waren. Zu Beginn bestritt Bastei-Lübbe-Chef … die Vorwürfe noch vehement und bezog sich dabei darauf, dass KPMG die Passagen genau geprüft und testiert hatte. Doch dann musste der Verlag zurückrudern: KPMG hat sich die Bilanz noch einmal angesehen und ist zu dem Entschluss gekommen, dass doch ein Fehler vorliegt.


 

Sind die Unternehmensberater schuld?

 


Keine Vergleichsverhandlungen

(2016-10-26)

 

„mittelbayerische.de“: „Ein Klageentwurf der Wirtschaftsprüfer von KPMG liegt vor. Die Mehrheit im Stadtrat lehnte Vergleichsverhandlungen dazu ab.“

 

„Statt dem im ursprünglichen Angebot von KPMG veranschlagten Kostenrahmen von 71 400 Euro summierte sich die Rechnung am Ende auf 172 498,60 Euro – der „Kassensturz“ wurde damit also fast zweieinhalbmal so teuer. Gezahlt hatte die Stadt bislang nur eine Abschlagsrechnung vom 16. Januar 2015 (noch vor Fertigstellung des Prüfberichts) über 68 552,25 Euro. Somit verbleibt eine Hauptforderung von 103 946,35 Euro sowie 1973,90 Euro Nebenkosten plus Zinsen. So weist es der bereits vorliegende Klageentwurf auch aus.“


Syscom-Käuferin Spot GmbH sieht neue Gründe für Anzeige gegen Raiffeisen-Tochter und KPMG

(2016-11-11)

 

„derstandard.at“: „Wien – Der Verkauf der Raiffeisen-IT-Gesellschaft Syscom GmbH an die Spot AG beschäftigt nun zum zweiten Mal die Staatsanwaltschaft. Die heutige Spot GmbH hat erneut eine Anzeige gegen die Verkäuferin, die Raiffeisen Informatik BeteiligungsgmbH (RIB), und (Ex-)Manager sowie gegen Wirtschaftsprüfer KPMG und einen Prüfer erstattet. Sie wirft ihnen Betrug und Untreue vor. Die Spot behauptet, beim Kauf über den Tisch gezogen worden zu sein.



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