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Hapimag - Eine schweizerische Aktiengesellschaft fürchtet die Information!!

 


 

Einige Geschäftszahlen zur Hapimag AG - 2008-04-26 / 2012-04-12 / 2014-04-14

 

Konzernerfolgsrechnung

Allgemeine Informationen

Vermittlungsliste

 

Betriebswirtschaftliche Eigenmittel pro Aktie im Umlauf (Aktienwert nach Darstellung Hapimag)

 

Durchschnittl. Punktestand pro Aktie

Aktienanzahl

Umsatz aus Jahresbeiträgen

Mitglieder die den Zahlungsverpflichtungen nicht nachkamen - 2014-05-14

 

Durchschnittlicher Verkaufspreis je Aktie

Durchschnittlicher Rückkaufpreis je Aktie

Wohneinheiten

Mitarbeiter

 

Investitionen / Unterhaltsaufwand

Unterhalts- und Betriebsauswand

Umsatz Wohnrechtsprodukte

Umsatz Resorts

 

Umsatz Reiseservice und Tandem Tours

Herkunftsländer

Verweildauer der Hapimagaktionäre beim Unternehmen

Rückkaufliste

 

Objektverkäufe

Total Leistungen an Verwaltungsräte und Konzernleitungsmitglieder - 2013-10-05

Neue Anlagen - Renovierungen - Teilrenovierungen - 2013-10-14

Stillgelegte Aktien - 2014-05-14


Einige Geschäftszahlen zur Hapimag AG:

(2011-04-06 / 2012-04-12 / 2013-04-09 / 2014-04-14/2015-04-05/2016-04-10)

 

Hapimag
Konzernerfolgsrechnung

2017

TEUR

2016*

TEUR

2016

TEUR

2015

TEUR

2014

TEUR

2013

TEUR

2012

TEUR

 

 

 

 

 

 

 

 

Konsolidiertes Ergebnis

11.128

297

838

2.986

-12.305

-4.448

164

 

 

 

 

 

 

 

 

Umsatz

161.036

163.759

163.314

179.863

175.732

174.939

174.884

Ertrag aus abgewohnten Wohnrechten

 

12.587

 

10.225

 

10.225

 

9.987

 

7.217

 

7.427

 

6.995

Sonst. betr. Erträge

2.991

14.790

14.790

3.582

3.424

3.315

4.504

Betriebsertrag

176.614

188.774

188.329

193.432

186.373

185.681

186.383

 

 

 

 

 

 

 

 

Waren- und Serviceaufwand

-19.810

-19.605

-19.605

-25.450

-27.259

-29.125

-26.867

Personalaufwand

-58.343

-62.736

-62.161

-64.354

-60.934

-62.096

-61.093

Abschreibungen

30.610

32.550

-34.467

-36.608

-37.691

-38.761

-35.726

Amortisation auf immateriellen Werten

 

-1.207

 

-1.917

 

 

 

 

 

Unterhalts- und Betriebsaufwand

 

-26.952

 

-26.938

 

-26.938

 

-27.644

 

-27.373

 

-28.003

 

-26.548

Marketing- und Vertriebsaufwand

 

-1.655

 

-10.379

 

-10.379

 

-5.395

 

-5.210

 

-7.059

 

-9.611

Verwaltungsaufwand

-14.595

-14.842

-14.842

-15.329

-14.463

-14.531

-15.219

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonstiger betrieblicher Aufwand

 

-10.580

 

-11.347

 

-10.902

 

-14.310

 

-24.820

 

-10.214

 

-8.905

 

 

 

 

 

 

 

 

Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)

 

 

 

 

 

 

4.342

 

-11.377

 

-4.108

 

2.414

Betriebsergebnis

12.862

8.460

9.035

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Finanzergebnis

 

 

 

 

 

 

 

Finanzertrag

680

1.101

1.101

527

336

1.493

1.110

Finanzaufwand

-983

-4.097

-4.097

-1.146

-1.197

-1.145

-1.044

Ergebnis vor Steuern

12.559

5.464

6.039

3.723

-12.238

-3.760

2.480

 

 

 

 

 

 

 

 

Ertragssteuern

-1.431

-5.167

-5.201

-737

-67

-688

-2.316

Ergebnis nach Steuern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Minderheitsanteile am Ergebnis

 

 

 

 

 

 

0

 

 

 

 

 

 

 

 

Konsolidiertes Ergebnis

11.128

297

838

2.986

-12.305

-4.448

164*)

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Ergebnis enthaltene Buchgewinne

aus Verkauf von Sachanlagen, ca.:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Konsolidiertes Ergebnis 2001:           - 4.149 TCHF

 

*“Seit 2017 wird die konsolidierte Jahresrechnung in Übereinstimmung mit Swiss GAAP FER erstellt. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst (vg. Grundsätze der konsolidierten Rechnungslegung).“

 

 

Objektverkäufe

 

2002:   Morning ton (GB)

2003:   New York, Lauderdale-by-the-Sea (USA), Abano Montegrotto (Italien)

2005:   Lido di Pomposa, Lido di Jesolo, Bordighera (alle Italien)

2006:   Teilgrundstück Flims (2.600 TCHF, kein Buchgewinn)

2010:   Sörenberg (Schweiz - kein Buchgewinn)

2011:   Bad Neuenahr (Verkauf zum Buchwert - lt. Hapimagaussage auf der Generalversammlung für 2011)

2012:   Kanzelhöhe (Österreich - Verkauf erfolgte nicht, Anlage wurde vermietet; Nystedt und Hok Yxenhaga wurden vermietet bzw. stehen zum

            Verkauf.

(2013-10-02 - Bad Neuenahr wurde zum Buchwert verkauft, laut Protokoll der Generalversammlung vom 24.04.2013)

 

2008: Umstellung der Konzernrechnung auf EUR. Währungsumrechnungsdifferenz: -18.050.000,00 EUR (Buchung direkt gegen Eigenkapital).

2012: *) Nach Anpassung Ergebnis:   -74 TEUR

 

**Die Nebenkostenaufwendungen für Energie, Reinigung und Wäsche sind neu im „Unterhalts- und Betriebsaufwand“ ausgewiesen, bisher „Waren- und Serviceaufwand“.

(*) Rechnungslegung nach IFRS / Buchgewinn aus Verkauf von Sachanlagen: 10.895 TCHF

 

 

2015: Chamonix (Frankreich) – Ankündigung des Verkaufsabschlusses bis Ende 2015 im Oktober 2015. „Bis zur Übergabe an den Käuferanfangs April   2016 wird das Resort weiterhin von Hapimag betrieben.“

 

2015: Sea Garden Hotel in Bodrum (Türkei) „wird aber ab 1. November 2015 als eigenständiges Hotel außerhalb des Hapimag Resort Portfolios      geführt.“

 

  1. In der Türkei stehen zurzeit 1.300 Hotels im Gesamtwert von 10 Milliarden Euro zum Verkauf.
  2. In den türkischen Regionen an Mittelmeer und Ägäis stehen wegen des starken Nachfragerückgangs in der Tourismusbranche rund 1.300 Hotels zum Verkauf, wie lokale Massenmedien mitteilen.

 

2015:   Einnahmen aus dem Verkauf von Sachanlagen:                   20.393 TEUR

            Buchverluste aus dem Abgang von Sachanlagevermögen:        923 TEUR             (2014: 534 TEUR)

 

2016: Kanzelhöhe (Österreich) - Mitteilung am 12.01.2016, dass die Hapimag-Ferienanlage verkauft sei (Diese Anlage war seit Jahren vermietet)

 

2016: Hok Yxenhaga (Schweden) - Nach einer Mitteilung aus Februar 2016 wurde ein Käufer gefunden (Seit Jahren nur eingeschränkt im Hapimagangebot)

 

„Die Buchwerte der beiden Resorts Chamonix (FR) und Hok (SE) wurden in die Bilanzposition zur Veräusserung gehaltene Vermögenswerter umgegliedert (vgl. Erläuterung 4: Geschäftsbericht 2015)“: ca. 11.779 TEUR. Buchhalterische Berücksichtigung der Verkäufe demnach 2016?

 

(2016-05-04)

2015/2016: Auf der Generalversammlung antwortete Hapimag auf eine Frage zu den Objektverkäufen auszugsweise sinngemäß unter anderem wie folgt:

                              

Die Ferienanlagen in Chamonix, Hok Yxenhaga und Kanzelhöhe wurden verkauft, weil die Anlagen nie wirtschaftlich arbeiteten und hohe negative Ergebnisse erzielten. Der Verkaufserlös dieser Anlagen betrug 29,3 Mio. EUR, der Buchgewinn 11,5 Mio. EUR. Hinweis von Hapimag auf die Erläuterung 1 “Sach-Anlagen ”, Erläuterung 4 “zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte” und Erläuterung 20“ sonstige Verbindlichkeiten” im Geschäftsbericht 2015.

 

Wenn Hapimag auf der Generalversammlung für das Jahr 2015 einen Buchgewinn zum Geschäftsbericht 2015 erläutert könnte davon ausgegangen werden, dass dieser auch im Gesamtergebnis des Jahres 2015 enthalten ist? Ich kann nicht erkennen, dass dieser „Buchgewinn“ in der Konzernerfolgsrechnung ausgewiesen wird. Sollte dieser doch irgendwo verarbeitet worden sein, dann wäre mit dieser außerordentlichen Einnahme, Buchgewinn, von demnach ca. 11,5 Mio. EUR nur ein Gewinn von knapp drei Millionen Euro übrig geblieben? Es ist natürlich auch möglich, dass durch die zeitliche Abfolge Abläufe erst im Geschäftsjahr 2016 Berücksichtigung finden.

 

Buchgewinn: „de.mimi.hu“: „Ein Buchgewinn entsteht, wenn der Verkaufserlös eines Vermögensgegenstandes über dem Buchwert liegt. Im Börsenjargon wird auch ein noch nicht durch Verkauf realisierter Kursgewinn als Buchgewinn bezeichnet. rechnerischer Gewinn, book profit, accounting profit.“

 

„Der Buchgewinn entspricht im weiteren Sinne dem Gewinn, der sich beim Jahresabschluss aus der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung ergibt…“

 

Buchgewinn

 

(2017-01-24)

2016: November 2016. Bestätigung des Verkaufs der Hapimaganlage in Bad Kleinkirchheim (Österreich). Weiterführung der Anlage bis Anfang 2017 durch Hapimag, buchungsmäßige Verarbeitung dann wohl erst 2017.

 

2016: Verkauf der Anlagen Chamonix und Hok Yxenhaga.

 

 

 

 

Allgemeine Informationen

2017

2016

2015

2014

2013

 

 

 

 

 

 

Nicht eingelöste Punkte

2.277.000

2.192.000

2.205.000

2.108.000

 

Punkteangebot: Eigene Resorts

 

 

 

 

 

Gesamt:

18.286.000

19.283.000

20.331.000

19.230.000

19.393.000

Punkteangebot

18.286.000

19.286.000

 

 

 

Abgewohnte Punkte gesamt:

15.173.000

15.445.000

16.142.000

15.602.000

15.779.000

Ca.:

83,0 %

80,1 %

79,4 %

81,1 %

81,4 %

Generierte Aktienpunkte

12.830.000

13.049.000

13.882.000

14.430.000

14.653.000

Punkteverkauf über Punktekiosk

 

 

 

 

 

Durchschnittspreis/Punkt/

Punktekiosk

 

3,19 EUR

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktienverkäufe*

 

 

 

 

 

Verkauf Vorratsaktien

 

 

 

 

 

Rückkauf gem. Satzung

 

 

 

 

 

Rücknahme Vermittlungs-

aktien (Depotaktien)

 

 

 

 

 

Rückkauf Depotaktien

3.897

3.966

11.492

2.716

3.948

Verkauf aus Aktienvermittlung (Depotaktien)

 

 

 

 

 

Verkauf Depotaktien

 

265

283

738

2.528

Aktien auf Rückkaufliste

 

 

 

 

 

Aktien in Aktienvermittlung (Depotaktien)

 

 

 

 

 

Bestand Vorratsaktien

 

 

 

 

 

Bestand eigene Aktien (Anzahl)

 

 

6.791

 

3.090

 

27.131

 

25.153

 

 

 

 

 

 

Durchschn. Verkaufspreis Aktie

 

 

3.014 EUR

 

3.622 EUR

 

3.394 EUR

 

3.347 EUR

Durchschn. Rückkaufpreis Aktie

 

 

1.865 EUR

 

2.112 EUR

 

1.994 EUR

 

2.044 EUR

Übernachtungen

2.688.525

2.706.047

2.788.487

2.860.902

2.960.525

Durchschn. Punkteverbrauch/Übernachtung

 

ca. 5,6

 

ca. 5,7

 

ca. 5,8

 

ca. 5,5

 

ca. 5,4

Aufenthaltsdauer / Tage

7,04

7,25

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktionäre

107.815

109.291

 

 

 

Aktionäre und Mitglieder

128.539

129.421

 

 

 

Einheiten im Umlauf

275.463

281.977

289.650

298.024

301.103

Aktien in Umlauf

228.940

231.209

234.910

246.119

248.097

 

 

 

 

 

 

Personalbestand Vollzeit

1.304

1.379

1.442

1.436

1.432

 

 

 

 

 

 

Nettobankguthaben Mio. EUR

-7,4

20,5

7,0

8,6

20,1

Substanzwert pro Aktie im Umlauf

 

2.007

 

1.976

 

1.957

 

1.959

 

2.007

 

 

 

 

 

 

Resorts

57

58

60

58

58

Wohneinheiten

5.330

5.392

5.748

5.677

5.673

Gesamtbelegung in Prozent

71,8

68,1

68,7

71,4

74,1

Gäste

382.153

373.200

364.961

373.200

382.153

Übernachtungen

2.688.525

2.706.130

2.788.487

2.860.902

2.960.525

 

 

 

 

 

 

Umsatz Resorts in TEUR

86.412

84.311

86.308

84.719

84.895

Davon Vermarktung an Dritte

6.601

6.033

7.503

6.844

6.977

 

 

 

 

 

 

Anzahl Umschreibung

7.379

4.634

5.182

5.407

6.249

Punkteaustausch Kiosk

776.805

780.096

768.529

671.828

621.435

Punkteaustausch ausserhalb Kiosk

 

953.876

 

903.932

 

860.957

 

863.431

 

839.036

 

 

 

 

 

 

Anlagevermögen TEUR

589.229

574.814

593.105

588.322

594.683

Eigenkapital Bilanz TEUR

296.492

281.611

287.141

317.577

342.695

 

*Ab 2004 inklusive Weiterverkauf von Vermittlungsaktien.

 

**In dieser Position dürften auch die Aktien enthalten sein die aus Inzahlungnahmen bei den entsprechenden Hapimagprodukten resultieren, da diese nicht gesondert ausgewiesen werden.

 

*) Ab 2009 Punktemultiplikation (x5)

 

 

 

Betriebswirtschaftliche Eigenmittel pro Aktie im Umlauf (Substanzwert)

2017 EUR

2016

EUR

2016

EUR

2015

EUR

2014

EUR

2013

EUR

2012

EUR

2011

EUR

 

2.007

1.976*

1.956

1.957

1.959

2.007

2.062

2.045

 

2012: Nach Anpassung - 2.054 EUR

2016: *Umstellung der Rechnungslegung auf „Swiss GAAP FER“

 

 

Punktenutzung

2017

2016

2015

2014

2013

2012

2011

Durchschnittl. Punktestand pro Aktie

 

 

 

 

 

 

 

246,84

 

240,65

Verfallene Aktienpunkte

2.277.000

2.192.000

2.205.000

2.109.000

0++

1.593.099

2.040.754

 

*Ab 2009 Punktemultiplikation (x5)

**Ab 2010 inkl. Vorgriffspunkte

+Laut Aussage auf der Generalversammlung 2014 betrugen die Verfallpunkte „etwa 2.000.000“. Ein genauer Wert soll nachgeliefert werden, da der genaue Wert noch nicht ermittelt werden konnte.

++Verlängerung des Verfalldatums

 

Aktien

2017

2016

2015

2014

2013

2012

2011

2010

Aktionäre und Mitglieder

128.539

129.421

132.153

134.038

139.009

141.404

141.437

141.710

Einheiten im Umlauf

275.463

281.977

289.650

298.024

301.103

301.670

307.369

309.079

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktien im Umlauf

228.940

231.209

234.910

246.119

248.097

249.517

256.220

258.218

Verkaufte Aktien

1.1628

265

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umsatz aus Jahresbeiträgen

2017

TEUR

2016

TEUR

2015

TEUR

2014

TEUR

2013

TEUR

2012

TEUR

2011

TEUR

2010

TEUR

Aus Aktien

65.987

67.686

71.983

71.322

68.733

67.070

66.324

59.548

Sonst. Wohnrechtsprodukte

 

6.243

 

6.168

 

6.503

 

5.846

 

5.698

 

5.993

 

5.952

 

5.696

 

Zur Deckung der laufenden Aufwendungen wie Abgaben, Gebühren, Miteigentumsspesen, Versicherungen, Steuern, Abschreibungen, Reparaturen, Unterhalt an Gebäuden und Einrichtungen, Reservationsdienst, Verwaltung der Ferienanlagen und Gesellschaften wird ein Jahresbeitrag erhoben.

 

 

 

Mitglieder die den Zahlungsverpflichtungen

nicht nachkamen

2015

2014

2013

 

 

 

6.311

 

 

 

Durchschnittlicher

Verkaufspreis je Aktie

2017

EUR

2016

EUR

2015

EUR

2014

EUR

2013

EUR

2012

EUR

2011

 

1.886,00

 

3.014,00

3.622,00

3.394,00

3.347,00

4.659,00

4.998,00 EUR

6.090,00 CHF

 

 

 

Durchschnittlicher

Rückkaufpreis je Aktie

2017

EUR

2016

EUR

2015

EUR

2014

EUR

2013

EUR

2012

EUR

2011

 

1.875,00

1.865,00

2.112,00

1.994,00

2.044,00

2.155,00

2.308,00 EUR

2.812,00 CHF

 

 

 

Wohneinheiten

2017

2016

2015

2014

2013

2012

2011

 

5.330

5.392

5.748

5.677

5.673

5.636

5.458

Übernachtungen

2.688.525

2.706.130

2.788.487

2.860.902

2.960.525

 

 

Einheiten die genutzt

werden können:

 

 

 

 

5.310

 

5.240

 

5.242

 

5.166

 

 

 

 

Mitarbeiter

2017

2016

2015

2014

2013

2012

2011

2010

2009

Personal Vollzeit

1.304

1.379

1.442

1.436

1.432

1.437

1.403

1.397

1.370

Repräsentanten (Consultans)

im Agenturverhältnis

 

 

 

 

 

 

92

 

142

 

146

 

137

 

 

 

Investitionen / Unterhaltsaufwand

2017

2016

2015

2014

2013

2012

2011

2010

 

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

Neue Ressorts Immobilien

 

36.338

 

6.591

 

29.126

 

5.062

 

7.167

 

9.748

 

1.310

 

13.710

Renovationen Ressorts/Immobilien

 

25.584

 

12.510

 

17.655

 

21.335

 

26.597

 

26.458

 

25.190

 

20.126

Betriebs- und Geschäftsausstattung

 

294

 

1.656

 

1.183

 

1.891

 

2.806

 

5.155

 

3.319

 

 

2.789

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Investitionen in Sachanlagen

 

20.018

47.022

27.737

 

 

 

 

Investitionen in immaterielle Ver-

mögensgegenstände

 

739

942

551

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einnahmen aus Verkauf von Sachanlagen

 

4.760

20.393

465

 

 

 

 

Verkauf Svenska Hapimag AG abzüglich veräußerter flüssiger Mittel

 

3.355

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unterhalts- und Betriebsaufwand

26.952

26.938

27.644

27.373

28.003

26.548

25.803

25.348

 

 

 

Hapimag

Unternehmensgruppe

2017

TEUR

2016

TEUR+

2016

TEUR

2015

TEUR

2014

TEUR

2013

TEUR

2012

TEUR

Eigenkapital

296.492

281.611

277.041

287.141

317.577

342.695

351.609

Betriebswirtschaftliche Eigenmittel II

 

 

539.742

544.794

559.505

574.969

592.101

Buchwert Sachanlagen

 

 

571.212

588.711

582.538

585.629

597.422

Langfristige

Verbindlichkeiten

 

 

283.640

281.895

253.092

   

Kurzfristige Verbindlichkeiten

 

 

66.596

94.094*

66.179

   

Aufnahme Verbind-

lichkeiten gegenüber Kreditinstituten

 

 

 

9.302

 

9.245

 

7.745

   

Eigen-

finanzierungsgrad

 

 

86 %

82 %

88 %

90 %

 

 

*20.330 TEUR Anzahlung aus Verkauf von Sachanlagen

+Bilanzierung nach Swiss GAAP FER

 

Reserven

2017

TEUR

2016

TEUR*

2016

TEUR

2015

TEUR

2014

TEUR

2013

TEUR

2012

TEUR

Kapitalreserven

373.528

370159

370.159

366.753

427.292

424.191

419.753

Übrige Reserven

-74.683

79.242

-85.267

-77.797

-57.386

-45.375

-38.843

 

*Bilanzierung nach Swiss GAAP FER

 

 

Unterhalts- und Betriebsauswand

2017

2016

2015

2014

2013

2012

2011

2010

 

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

Unterhalt und Reparatur Ferienanlagen

 

 

5.980

 

 

5.570

 

 

5.527

 

 

5.381

 

 

5.339

 

 

4.499

 

 

4.498

 

 

4.590

Unterhalt und Reparatur Betriebs- u. Geschäftsausstattungen

 

 

511

 

 

521

 

 

489

 

 

541

 

 

637

 

 

722

 

 

671

 

 

658

Zumietungen

 

 

3

269

506

609

607

766

Sonstiger Miet- und Leasingaufwand

 

2.310

 

2.438

 

2.481

 

2.206

 

2.318

 

2.134

 

2.156

 

8.404

Energie, Wasser und Entsorgung

 

7.609

 

8.058

 

8.792

 

8.899

 

9.124

 

9.179

 

8.678

 

8.404

Reinigung Wäsche und Betriebsmaterial

 

10.159

 

9.911

 

9.913

 

9.679

 

9.593

 

8.950

 

8.787

 

8.357

Sonstige

383

440

439

398

486

455

406

571

 

**Die Nebenkostenaufwendungen für Energie, Reinigung und Wäsche sind im „Unterhalts- und Betriebsaufwand“ ausgewiesen, bisher „Waren- und Serviceaufwand“.

 

 

 

Umsatz Wohnrechtsprodukte

2017

2016

2015

2014

2013

2012

2011

2010

 

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

Verkaufserlöse Produkt Aktie

 

3.071

 

793

 

999

 

2.515

       

Verkaufserlöse sonstige Wohn-

rechtsprodukte

 

 

7.757

 

 

9.590

 

 

20.778

 

 

13.915

       

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Total Umsatz Wohnrechtsprodukte

2.658

3.409

6.868

4.694

3.973

12.616

15.778

14.940

 

 

 

Umsatz Resorts

2017

2016

2015

2014

2013

2012

2011

 

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

Nebenkosten und Zusatzleistungen,

jetzt Lokale Kostenbeiträge

 

44.218

 

43.678

 

42.994

 

43.320

 

43.173

 

39.145

 

36.756

Fremdvermietungen

6.601

6.033

7.503

 

 

 

 

Sonstige betriebliche Erträge

2.991

14.790

3.582

3.424

3.315

4.504

 

Sonstiger betrieblicher Aufwand

10.580

10.902

(11.347)

14.310

24.820

10.214

8.905

 

Sonstige Serviceerträge

6.230

6.285

5.797

 

 

   
 

 

 

 

 

 

   

Umsatz Gastrobetriebe

 

 

 

 

 

15.663

15.048

Umsatz Shops

 

 

 

 

 

3.410

3.478

Umsatz Sonstige Waren- und Serviceerträge

 

 

 

 

 

13.388

12.786

Gastrobetriebe und Shops

21.389

20.808

22.374

21.747

21.333

   

Umsatz Zusatzleistungen

7.974

7.507

7.640

7.350

7.419

6.799

6.381

Sonstige

 

 

 

12.302

12.970

 

 

 

 

 

 

   

 

 

Umsatz Reiseservice und Tandem Tours

 

 

 

 

 

11.755

12.273

 

 

 

 

 

 

 

 

Warenaufwand Gastrobetriebe und Shops

8.030

7.831

8.488

8.399

8.538

7.828

7.759

Einkauf Leistungen Reiseservice u. Tandem Tours

(Tandem Tours 2015 eingestellt)

765

1.015

6.635

8.562

10.388

10.105

10.290

Bearbeitungs- und Stornogebühren Wohnrechtsprodukte

 

 

 

 

 

 

 

Aufwand Zusatzleistungen

3.981

3.822

3.788

3.892

3.942

3.583

3.379

Sonstige

 

6.937

6.539

6.406

6.257

5.351

5.096

Serviceaufwendungen Resorts

 

5.340

 

 

 

 

 

 

Sonstige

1.518

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Erträge für fremdvermietete Gastrobetriebe und Shops sind den „sonstigen betrieblichen Erträgen“ zugeordnet.

 

„Tandem Tours“ wurde als Betriebsteil offensichtlich eingestellt (2014).

 

 

 

Umsatz Reiseservice

und Tandem Tours (2015 eingestellt)

2017

TEUR

2016

TEUR

 

2015

TEUR

2014

TEUR

2013

TEUR

2012

TEUR

2011

TEUR

2010

TEUR

Reiseservice

 

 

 

 

 

7.287

7.664

7.562

Tandem Tours

 

 

 

 

 

4.468

4.609

5.488

Gesamt

 

 

 

 

12.086

11.755

12.273

13.050

Sonstige Umsatzerlöse

3.983

4.627

11.947

13.170

 

 

 

 

Waren- und Serviceaufwand

 

 

 

 

 

 

 

 

Einkauf Leistungen Reiseservice u. Tandem Tours

 

 

 

 

10.388

10.105

10.290

10.927

 

„Tandem Tours“ wurde als Betriebsteil eingestellt.

 

 

 

Herkunftsländer

2016

2015

2014

2013

2012

2011

2010

2009

2008

2007

 

Aktionäre

%

Aktionäre

%

Aktionäre

%

Aktionäre

%

Aktionäre

%

Aktionäre

%

Aktionäre

%

Aktionäre

%

Aktionäre

%

Aktionäre

%

Deutschland

60,13

60,46

60,68

61,27

61,6

61,9

62,4

63,0

63,7

64,6

Frankreich

1,04

1,05

1,05

1,02

1,0

1,0

1,0

1,0

0,9

0,9

Großbritannien

1,54

1,56

1,56

1,55

1,6

1,6

1,6

1,6

1,6

1,6

Niederlande

9,28

9,23

9,15

9,05

9,0

9,0

8,9

8,8

8,7

8,6

Italien

9,09

8,95

8,82

8,53

8,4

8,3

7,9

7,4

6,8

6,1

Österreich

6,35

6,39

6,44

6,48

6,5

6,6

6,6

6,6

6,7

6,8

Schweiz

9,09

9,02

9,05

8,96

9,0

8,9

8,9

8,9

8,9

8,8

Spanien

 

 

 

 

0,2

0,2

0,2

0,2

0,2

0,2

Türkei

1,33

1,21

1,14

1,05

1,0

0,9

0,8

0,8

0,7

0,7

Sonstige

2,15

2,13

2,11

2,09

1,7

1,6

1,7

1,7

1,8

1,7

 

 

 

 

Verweildauer der Hapimagaktionäre beim

Unternehmen - Aktienkauf vor Jahren

Stand Ende 2011 in

Prozent - Ca.-Werte

Vor über 40 Jahren

2

Vor 30 bis 40 Jahren

5

Vor 20 bis 30 Jahren

32

Vor 10 bis 20 Jahren

37

Vor bis zu zehn Jahren

24

 

 

 

Rückkaufliste

Aktienanzahl auf der

Rückkaufliste

Ende 2011

Ca. 14.950

April 2012

18.197

Ende 2012

Ca. 17.104

April 2013

17.104

Ende 2013

Ca. 16.792

 

Aktienbestand Hapimag

Durchschnittlicher Rückkaufpreis

Es gibt keine Rückkaufliste mehr (2016-04-10)

 

 

Stillgelegte Aktien

und sonstige Wohnrechte

2015

2014

2013

 

 

11.892

8.131

 

 

 

Vermittlungsliste

Aktienanzahl auf der

Vermittlungsliste

Ende 2011

Ca. 3.150

 

 

 

2013-10-05 / 2016-04-10

Transaktionen mit Nahestehenden

(Total Leistungen an Verwaltungsräte

und Konzernleitungsmitglieder)

 

TEUR

2011

2.426

2012

2.641

2013

2.586

2014

2.536

2015

2.588

 

Laut Protokoll der Generalversammlung vom 24.04.2014 unter anderem: „…Hapimag sei nicht börsenkotiert und müsse daher die Gehälter nicht im Detail publizieren oder einen Vergütungsbericht erstellen. Hapimag halte sich an die IFRS-Richtlinien…“

 

 

 

2013-10-14

 

Neue Anlagen

Renovierungen

 

Wohneinheiten

Kosten je Wohneinheit

2013

 

Zell am See/AT*

Ca. 9.000.000,00 EUR

65

Ca. 138.461,53 EUR

 

 

 

 

 

 

 

 

*Verhaltensregeln für arabische Gäste


 

Wann erhalten Hapimag-Aktionäre zusätzlich eine Bardividende?

 


 

Hier können Sie mich per E-Mail erreichen

 


 

 

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Hapimag - eine schweizerische Aktiengesellschaft fürchtet die Information!!

 


 

Wert der Hapimag-Aktie zum Eigenkapital - 2006-05-07

War Ihnen bekannt... - 2005-12-20 / 2010-01-10

 

Welche Verantwortung übernimmt der Verwaltungsrat? - 2005-09-24 / 2009-12-30

Aktienverkäufe - 2008-04-26 / 2012-04-13

Verkäufe - 2014-05-12

Kommunikation wie Hapimag diese versteht - 2004-09-17 / 2009-12-30

 

Entwicklung des offiziellen Aktienverkaufspreises - 2003-09-23 / 2009-12-30

Der Ombudsmann der Schweizer Reisebranche - 2008-01-03

Zusammensetzung des Verwaltungsrats - 2004-01-14 / 2009-12-30

 

Geschäftsjahr 2005 - gesetztes Ziel wurde nicht erreicht - 2006-04-30

Geschmacklos und unsensibel - 2006-09-19

Furcht vor der weiteren Information - 2006-09-27

 

Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen... - 2006-10-10

Steuern auf Urlaub bei Hapimag - Abgeltungssteuer - 2006-12-20

Entwicklung der Jahresgebühr

 


Wert der Hapimag-Aktie zum Eigenkapital

(2006-05-07)

 

Welchen Wert hat eine Hapimagaktie. Gehen wir von der Bilanz per 31.12.2001 aus und nehmen als Vergleich die Zahlen per 31.12.2004, weiter zum 31.12.2005 um auch vergleichen zu können ob Änderungen eintraten.

 

Im Umlauf befanden sich 2001:                                                                254.793 Aktien,                              

Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug:                                            607.603.000,00 CHF      

 

Im Umlauf befanden sich 2004:                                                                259.269 Aktien

Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug:                                            615.358.000,00 CHF

 

Im Umlauf befanden sich 2005:                                                261.337 Aktien

Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug:                                            627.103.000,00 CHF

 

Aktien 2006:                                                                                                     273.250 Aktien

Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug:                                            630.224.000,00 CHF

 

 

Wert einer Aktie 2001:                                                                 ca. 2.384,69 CHF =           ca. 1.643,59 EUR             

 

Wert einer Aktie 2004:                                                                 ca. 2.373,43 CHF =           ca. 1.535,61 EUR

 

Wert einer Aktie 2005:                                                                 ca. 2.399,60 CHF =          ca. 1.537,59 EUR

 

Wert einer Aktie 2006:                                                                 ca. 2.306,40 CHF =          ca. 1.406,17 EUR (Kurs: 60,968 - 2007-04-24)

 

 

 

Deckungsgrad Anlagevermögen 2001:   1.053.937.000,00 CHF  =  ca. 57,65 Prozent durch Eigenkapital gedeckt,

ca. 4.136,44 CHF/Aktie = ca. 2.850,95 EUR/Aktie.

 

Deckungsgrad Anlagevermögen 2004:   1.002.947.000,00 CHF  =  ca. 61,5 Prozent durch Eigenkapital gedeckt

ca. 3.868,36 CHF/Aktie = ca. 2.502,83 EUR/Aktie.

 

Deckungsgrad Anlagevermögen 2005:   973.014.000,00 CHF       =  ca. 64,5 Prozent durch Eigenkapital gedeckt

ca. 3.723,22 CHF/Aktie = ca. 2.385,51 EUR/Aktie.

 

Deckungsgrad Anlagevermögen 2006:   961.654.000,00 CHF       =  ca. 65,5 Prozent durch Eigenkapital gedeckt

                                                                               ca. 3.519,32 CHF/Aktie =  ca. 2.145,66 EUR/Aktie.

 

 

Das Hapimag-Aktienkapital setzt sich jedoch zusammen aus insgesamt 273.250 Aktien. Diese sollten auch zur Berechnung des Aktienwertes herangezogen werden und nicht nur die von Hapimag verkauften Aktien. Dann stellen sich die Werte wie folgt dar:

 

2011-04-06 / 2011-06-09 / 2012-04-13 / 2013-04-07 / 2014-04-14 / 2015-04-05

Wert der Aktie zum Eigenkapital

Aktien

Gesamt in CHF

CHF/Aktie

Gesamt in EUR

EUR/Aktie

Eigenkapital per 31.12.2005

 

627.103.000,00

ca. 2.294,98

 

ca. 1.470,55

Eigenkapital per 31.12.2006

 

630.224.000,00

ca. 2.306,40

 

ca. 1.406,17

Eigenkapital per 31.12.2010

273.250

ca. 470.540.200,00

ca. 1.722,01

361.954.000,00

ca. 1.324,62

Eigenkapital per 31.12.2011

273.250

ca. 433.201.780,00

ca. 1.585,37

358.018.000,00

ca. 1.310,22

Eigenkapital per 31.12.2012

273.250

   

353.595.000,00

ca. 1.294,03

Eigenkapital per 31.12.2013

273.250

   

342.695.000,00

ca. 1.254,14

Eigenkapital per 31.12.2014

273.250

   

317.577.000,00

ca. 1.162.22

Eigenkapital per 31.12.2015

238.000

   

287.141.000,00

ca. 1.206,47

Eigenkapital per 31.12.2016

238.000

 

 

277.041.000,00

281.611.000,00

ca.

1.164,04

Eigenkapital per

31.12.2017

59.300

178.700

 

 

296.492.000,00

ca.

1.245,76

 

2011-04-06

Eigenkapital per 31.12.2010: Umgerechnet mit 1,30 CHF/EUR.

 

2012-04-13

Eigenkapital per 31.12.2011: Umgerechnet mit 1,21 CHF/EUR.

 

2006-05-07

Sämtliche Werte setzen voraus, dass die Anlagewerte richtig bewertet wurden. Dieser Wert unterliegt somit einer kritischen Prüfung.

 

2016-04-11

„An der Generalversammlung vom 22. April 2015 wurde eine Kapitalherabsetzung von 35.250 Aktien beschlossen. Zum Jahresende setzt sich das Aktienkapital aus 59.300 Namenaktien mit einem Nominalwert von je CHF 100 und 178.700 Namenaktien mit einem Nominalwert von je CHF 200 zusammen.“ Gesamtaktienanzahl: 238.000 Hapimagaktien.

 

 

Bedingt durch die jährlichen Abschreibungen reduziert sich das Anlagevermögen. Aus diesem Grund steigen die Prozentwerte und die Optik wird besser, sofern nicht neu investiert wird. Die CHF-Werte spiegeln die tatsächlichen Verhältnisse wider. Ob im Anlagevermögen stille Reserven enthalten sind kann nicht beurteilt werden, bei derartigen Anlagen, aber nicht unbedingt zu vermuten. Es würde somit, je weniger neu investiert wird, der Deckungsgrad weiter steigen.

 

Hapimag verkauft Aktien derzeit (2006-05-04) zu 9.100,00 CHF (ca. 5.831,00 EUR) zuzüglich 2 Prozent Bearbeitungsgebühr, von Sonderaktionen abgesehen, wo derzeit ca. 30 Prozent Nachlass gewährt werden. Ganz gleich von welchem der o. a. Werte ausgegangen wird, beide sind vom offiziellen Verkaufspreis weit entfernt. Der Anteil am Anlagevermögen pro Aktie ist auch nicht der klassische Wert zur Feststellung der Werthaltigkeit, sondern dient nur der ergänzenden Information, auszugehen ist vom Wert bezogen auf das Eigenkapital, also 2.294,98 CHF/Aktie.

 

Sämtliche Wertangaben werden natürlich dadurch relativiert, dass Jahresgebühren pro Aktie anfallen die einen ständigen Kostenfaktor darstellen, es gibt eine Punktegutschrift je Aktie, allerdings keine Dividende trotz erheblicher Einkünfte aus Tätigkeiten die das Unternehmen Hapimag anbietet.

 

Bei Nutzung der gebotenen Möglichkeiten sind Nebenkosten zusätzlich zu entrichten. Bedeutet somit, dass praktisch eine negative Verzinsung erfolgt. Allerdings sollte durch die teilweise Verwendung der Jahresgebühr zur Instandhaltung ein Werterhalt gewährleistet sein. Hiergegen spricht allerdings die Hapimag-Argumentation für den Verkauf von drei italienischen Anlagen in 2005. Den Verkauf begründete Hapimag mit einem bei diesen Anlagen anstehenden hohen Investitionsbedarf.

 

Die Vermögenssituation der Aktionäre wird auch nicht dadurch verbessert, dass Hapimag in den vergangenen Jahren mit zwei Ausnahmen immer negative Ergebnisse erzielte, die Ergebnisse aber dadurch „verbesserte“, dass Immobilien aus Firmeneigentum veräußert wurden. Von den Aktionären ermöglichtes Sachanlagevermögen wurde versilbert um den immensen Verwaltungsapparat am Laufen zu halten. 

 

Anfallenden Abschreibungen werden ebenfalls über die Jahresgebühren hereingeholt. Damit erhält Hapimag unmittelbar Geldzuflüsse aus den Abschreibungen. Diese Zuflüsse werden aber nicht zur weiteren Schaffung von Wohnraum verwandt, sondern ebenfalls benutzt zur Aufrechterhaltung der Geschäftstätigkeit. Es werden hiervon kaum Beträge wieder investiert. Selbst von den in 2005 verkauften 4.362 Aktien wurden nur 6.678 Mio. CHF den Kapitalreserven zugeführt, dies entspricht einem Betrag von ca. 1.530,95 CHF/Aktie, der durchschnittliche Verkaufspreis je Aktie lag laut Hapimag bei 7.747 CHF.

 

2006-10-05

„Beobachter“ zum Wert der Hapimag-Aktie

 

Unter dem Titel „Fort mit Schaden“ schreibt die in der Schweiz erscheinende Zeitschrift „Beobachter“ unter anderem: „...Im Wissen, dass dieser Zustand „unbefriedigend“ sei, biete Hapimag im kommenden Jahr ein Rückkaufprogramm an, das einen „klaren Rückkaufwert und Zeithorizont“ nennen werde. Gute Nachrichten also? Nicht wirklich, denn Scholl schränkt ein, dass sich der Rückkaufpreis „an der Eigenkapitalsubstanz“ der Aktie orientieren werde. Und diese liegt bei rund 3.900 Franken. Mit einem solch massiven Verlust gegenüber dem seinerzeit bezahlten Ankaufpreis kann man Hapimag-Aktien allerdings schon jetzt verkaufen...“

 

Mit den genannten 3.900 Franken geht man wohl auch nur vom derzeitigen ungefähren Deckungsgrad des Anlagevermögens aus. Der Wert der Hapimagaktie ist von dieser Zahl weit entfernt. Es ist nur interessant daran, dass nun auch schon die Presse zu niedrigeren Aktienwerten kommt.


War Ihnen bekannt...

(2005-12-20 / 2010-01-10)

 

das unter anderem:

 

  1. Hapimag gemäß Satzung, Artikel 2, Feriendörfer, Appartementanlagen, Hotels und ähnliche Einrichtungen erstellt, erwirbt, mietet, verwaltet und betreibt, um diese in erster Linie ihren Aktionären und Partnern im Rahmen der Hapimag Ferienidee, gemäß vom Verwaltungsrat festgesetzten Bedingungen und zu möglichst vorteilhaften Konditionen zur Verfügung stellen soll,

 

  1. gemäß Artikel 11 der Satzung die Einberufung zur ordentlichen Generalversammlung die Mitteilung zu enthalten hat, dass der Geschäftsbericht und der Revisionsbericht den Aktionären am Gesellschaftssitz mindestens 20 Tage vor der ordentlichen Generalversammlung zur Einsicht aufliegen und jedem Aktionär nur auf dessen Verlangen hin eine Ausfertigung dieser Unterlagen zugestellt wird.  Komplettausgabe, kein Kurzbericht,

 

  1. der Partner das Recht erwirbt, gemäß seinem Guthaben an Wohnpunkten in den jeweils verfügbaren Hapimag Ferienanlagen Urlaub zu verbringen.  Die nähere Ausgestaltung dieser Ferienrechte ergibt sich unter anderem aus den „Allgemeinen Bestimmungen zum Erwerb der Mitgliedschaft bei der Hapimag“ (abgedruckt jeweils auf der Rückseite der Kauf-Vereinbarungen), Schuldnerin dieser Ferienrechte ist die Hapimag,

 

  1. sich die Rechte als Aktionär der Hapimag aus den Statuten der Hapimag in Verbindung mit dem Schweizer Aktienrecht ergeben,

 

  1. dass die Geschäftstätigkeit der Hapimag nicht auf die Erzielung eines Gewinns ausgerichtet ist,

 

  1. Hapimag anbietet Partnern die ihre Aktien zum Rückkauf anmeldeten, daneben diese Aktien über ihren Außendienst an interessierte Käufer weiter zu vermitteln (Aktienvermittlungsprogramm). Hapimag berechnet für diesen „Service“ zur Abdeckung ihrer Aufwendungen eine Marge in unbekannter Höhe auf den vom Partner angegebenen Verkaufspreis (Angaben wie hoch diese Marge ist werden in den „Basisinformationen für Hapimag Partner“ nicht gemacht),

 

  1. Hapimag die Verkaufserlöse der Aktien inkl. Ferienrechten  in erster Linie zur Finanzierung von Ferienanlagen, um die den Ferienrechten entsprechende Wohnraumnachfrage sicherzustellen  (Angaben welcher Betrag  je Aktie direkt in die Wohnraumbeschaffung geht werden ebenfalls in den „Basisinformationen für Hapimag Partner“ nicht gemacht)  verwenden muss,

 

  1. sich die Hapimag Ferienanlagen im Eigentum der Hapimag oder von ihr beherrschter ausländischer Tochtergesellschaften befinden und das Sie als Partner an diesen Ferienanlagen keine Eigentums- oder eigentumsähnliche Rechte besitzen,

 

  1. Hapimag in allen Fällen des Verkaufs Ihrer Aktien ein Vorkaufsrecht ausüben kann,

 

  1. ein Anteil von jeweils CHF 1.100,00 des Aktienkaufpreises ein unverzinsliches Darlehen an Hapimag darstellt, ohne Laufzeitbegrenzung,

 

  1. die Beratung eines neuen Partners, kostenmäßig abgedeckt durch die Umschreibpauschale, nur eine Empfehlung von Hapimag ist und keine Pflichtübung, nur die Zahlung ist Pflicht,

 

  1. keine Dividende ausgeschüttet wird,

 

  1. der Aktionärsbeirat bei Hapimag nicht aus einer demokratischen Wahl heraus hervorging, sondern dessen Mitglieder lediglich vom Verwaltungsrat bestimmt wurden,

 

  1. der Jahresbeitrag seit Jahren ständig steigt und keine nachvollziehbare Abrechnung über den in Rechnung gestellten Betrag erteilt wird,

 

  1. die in den Urlaubsorten erhobenen pauschalen Nebenkosten entstehungsmässig nicht nachvollziehbar sind?

Aktienverkäufe

(2010-04-09 / 2012-04-13 / 2015-04-05 / 2016-04-10)

 

 

Aktienverkäufe

Neue Aktien

Vermittlungs-

Aktien und/oder

Depotaktien

Durchschnittlicher

Verkaufspreis durch Hapimag

je Aktie

Durchschnittlicher

Rückkaufpreis durch Hapimag

je Aktie

1998

11.704

 

 

 

1999

8.721

 

 

 

2000

7.274

 

 

 

2001

7.787

 

 

 

2002

3.963

 

 

 

2003

2.869

 

 

 

2004

2.532

1.418

 

 

2005

2.068

2.294

 

 

2006

1.574

2.604

7.593 CHF

3.759 CHF

2007

1.692

3.028

7.683 CHF

3.662 CHF

2008

1.445

2.712

4.864 EUR

2.105 EUR

2009

1.252

4.986

4.241 EUR

2.071 EUR

2010

 

1.073

 

4.778

4.673 EUR

6.372 CHF

2.085 EUR

2.843 CHF

2011

 

2.173

 

2.064

6.090 CHF

ca. 5.075 EUR

2.812 CHF

ca. 2.343 EUR

2012

13

2.256

ca. 4.659 EUR

ca. 2.155 EUR

2013

 

2.528

ca. 3.347 EUR

ca. 2.044 EUR

2014

 

738

ca. 3.394 EUR

ca. 1.994 EUR

2015

 

283

ca. 3.622 EUR

ca. 2.112 EUR

2016

 

265

ca. 3.014 EUR

ca. 1.865 EUR

2017

 

1.628

ca. 1.886 EUR

ca. 1.875 EUR

 

 

2012-04-13

2011 Kursumrechnung: 1,20 CHF/EUR

 

 

2014-05-12

Verkäufe

Aktien

Hapimag7Plus

Starter

Select

Flex

Aktienrückkäufe

2013

2.528

572

135

901

1.403

3.948

 

 

2016-04-11

Verkäufe

Verkaufserlös

Produkt Aktie

Verkaufserlös

Sonstige

Wohnrechtsprodukte

2014

2.515

13.915

2015

999

20.778

 

 


Kommunikation wie Hapimag diese versteht

(2004-09-17 / 2009-12-30)

 

Originaltext Hapimag: „Als internationales Unternehmen und führender europäischer Anbieter von Ferienwohnrechten trägt Hapimag Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Diese Verantwortung nehmen wir wahr. Wir fühlen uns der Öffentlichkeit verpflichtet. Deshalb kommunizieren wir offen und klar.“

 

Nichts als Worte?

 

Sind Sie zu folgenden Themen schon einmal zeitnah von Hapimag informiert worden? Wenn überhaupt, dann Monate nach Ende des alten Geschäftsjahrs, nachdem das neue Geschäftsjahr bereits etliche Monate alt war.

 

  1. Quartalsberichte während des laufenden Geschäftsjahrs,
  2. Halbjahresberichte zum laufenden Geschäftsjahr,
  3. sonstige Informationen zum Geschäftsverlauf während des laufenden Geschäftsjahrs, Aktienverkaufszahlen, usw.
  4. am Ende des Geschäftsjahrs weitere Vorabinformationen zu dessen Verlauf innerhalb der ersten Wochen des neuen Jahres,
  5. Abrechnung der Jahresgebühr, Positionen bei denen diese anfiel und wie diese verwendet wurde, positionelle Abrechnung, Mittelverwendung,
  6. nachvollziehbare Abrechnung über die Höhe der Nebenkosten bei den verschiedenen Ferienobjekten sowie deren Verursachung, objektgerecht,
  7. in den Ferienwohnungen ein Hinweis darauf welcher Kategorie die Wohnung zugeordnet wird,
  8. Informationen dazu wodurch Punkteerhöhungen der einzelnen Ressorts verursacht wurden und woraus sich diese dann ergeben,
  9. Nennung der aktuellen Werte zu welchen Hapimag die Vermittlung der Aktien durchführt, Anzahl, Preise, wie viel Aktien befinden sich in der Vermittlung, Ermittlung des Verkaufspreises usw.,
  10. Verbleib der Erträge aus dem Verkauf der vermittelten Aktien und deren Verwendung,
  11. Auslastungszahlen der Ressorts,
  12. Kostenzuordnung der verschiedenen Bereiche, wo bleiben die Erträge aus vermittelten Ausflügen, Restaurants, Läden usw.,
  13. Kostenabrechnung der Zumietungen,
  14. Preisermittlung beim Produkt „Residenz“ sowie Verwendung der eingenommenen Beträge, Sicherstellung der Zahlung der daraus resultierenden Jahresgebühren,
  15. Preisfestsetzung für Langzeiturlaube, Zuteilungsmodalitäten,
  16. Preisgestaltung für Vermietung an Nichtaktionäre,
  17. wo sind die Aktionärsbriefe geblieben?

 

Diese Liste ließe sich noch beliebig erweitern. „Hapimag fühlt sich der Öffentlichkeit verpflichtet. Deshalb kommuniziert Hapimag offen und klar.“ Was merken davon die Aktionäre, bzw. wer kommuniziert mit diesen?

 

Informationen erhalten Sie zu den Windrichtungen der Hurrikans in Florida vermutlich, solange diese nicht in der Nähe der Hapimag-Anlagen Unheil anrichten. Die Information endet schon, wenn es um die Betriebsdauer der dortigen Notstromanlage geht.

 

Weiter erhalten Sie Informationen zu Erdbeben in Bodrum, die richtigen Stärken und Angaben zum Epizentrum können Sie in den Tageszeitungen nachlesen.

 

Umfragen werden zu Themen abgehalten die nicht relevant sind. Teilweise sind diese Dateien tagelang nicht aufrufbar. Meistens können Sie aber, wenn verfügbar, am nächsten Tag erneut ein weiteres Mal abstimmen. Jeder stimmt ab, solange und so oft er mag. Sollte es nicht auf dem normalen Weg gehen, löschen Sie ganz einfach die Cookies, und Sie haben die Möglichkeit abzustimmen bis der Arzt kommt.

 

Informationen erhalten Sie darüber, dass die Planzahlen erreicht wurden, nur die Planzahlen werden nirgends genannt usw. usw. Planzahlen sind ohnehin geduldig.

 

„Hapimag fühlt sich der Öffentlichkeit verpflichtet. Deshalb kommuniziert Hapimag offen und klar.“


Welche Verantwortung übernimmt der Verwaltungsrat?

(2005-09-24 / 2009-12-30)

 

Nach Art. 716 a Schweizer Obligationenrecht hat der Verwaltungsrat folgende unübertragbare und unentziehbare Aufgaben:

 

  1. die Oberleitung der Gesellschaft und die Erteilung der nötigen Weisungen,
  2. 2.die Festlegung der Organisation,
  3. 3. die Ausgestaltung des Rechnungswesens, der Finanzkontrolle sowie der Finanzplanung, sofern diese für die Führung der Gesellschaft notwendig ist,
  4. die Ernennung und Abberufung der mit der Geschäftsführung und der Vertretung betrauten Personen,
  5. die Oberaufsicht über die mit der Geschäftsführung betrauten Personen, namentlich im Hinblick auf die Befolgung der Gesetze, Statuten, Reglemente und Weisungen,
  6. die Erstellung des Geschäftsberichtes sowie die Vorbereitung der Generalversammlung und die Ausführung ihrer Beschlüsse,
  7. die Benachrichtigung des Richters im Falle der Überschuldung.

 

Der Verwaltungsrat kann die Vorbereitung und die Ausführung seiner Beschlüsse oder die Überwachung von Geschäften Ausschüssen oder einzelnen Mitgliedern zuweisen. Er hat für eine angemessene Berichterstattung an seine Mitglieder zu sorgen.


Entwicklung des offiziellen Aktienverkaufspreises

(23.09.2003 / 2009-12-30)

 

1964 startete der Verkauf der Hapimag-Aktie mit einem Verkaufspreis, ohne Berücksichtigung von Nebenkosten, in Höhe von 1.200,00 CHF. Dafür gab es dann 12 Wohnrechtspunkte.

 

2003, vierzig Jahre danach, kostet eine Aktie 9.100,00 CHF, bei Hapimag. Nach wie vor gibt es nur 12 Wohnrechtspunkte.

 

Wurden 1964 100,00 CHF, nennen wir es einmal Grundkapital, eingesetzt, müssen heute 758,00 CHF eingesetzt werden. Eine Steigerung um das 7,6-fache oder ca. 758 Prozent.

 

Laut Hapimag betrug der durchschnittliche Verkaufspreis über diesen Zeitraum 5.600,00 CHF. Auch diese statistische Zahl, die ohne jegliche Relevanz ist, weist somit noch eine Steigerung vom 4,7-fachen aus.

 

Grundlage bei allen Werten ist der offizielle Hapimag-Verkaufspreis.

 

Geht man jetzt davon aus, dass die Qualität der Objekte sich steigerte und höhere Mittel für die Erstellung des gleichen Wohnraums in einer besseren Qualität benötigt wurden, dann hätten die neuen Aktionäre auf diese Art und Weise den höheren Standard bezahlt. Die bisherigen Aktionäre leisteten ihren Beitrag über die Jahresgebühren, die Jahr für Jahr stiegen.

 

Warum müssen dann aber laufend die Punkte für die einzelnen Objektnutzungen, sowie wieder für den Zeitraum 2004, kräftig erhöht werden? Gezahlt hat dieses alles schon der Aktionär, nur eine zusätzliche Punktegutschrift hat er nicht erhalten. Im Gegenteil, im Verhältnis zum Kapital musste er erheblich mehr einsetzen für einen Punkt, weiterhin muss er nun an vielen Ferienorten höhere Punktebelastungen zusätzlich hinnehmen.

 

Wo ist hier die Logik? Doppelzahlung für eine Sache?

 

Setzt man das im Jahre 1964 bestandene Verhältnis von Kapitaleinsatz zu jährlichem Punktertrag gleich 1, so liegt dieses Verhältnis heute lediglich bei 0,13. Berücksichtigt wurde hierbei allerdings nur das eingesetzte Kapital, Punkteerhöhungen für die Urlaubsziele blieben außen vor.

 

Ähnlich ist es bei der Jahresgebühr je Aktie. Diese betrug 1984 144,00 CHF (Werte für 1964 liegen mir leider nicht vor), im Jahr 2003 liegt die Jahresgebühr bei 285,00 CHF (Steigerung ca. 98 % innerhalb von ca. zwanzig Jahren).  Laut Hapimag entwickelte sich der Jahresbeitrag „über die letzten Jahre konstant unter der durchschnittlichen Teuerung in Europa.“ Welche Teuerungsrate hatten wir denn in der Schweiz oder in Deutschland?

 

Wie mir ein Aktionär jetzt berichtete betrug die Jahresgebühr im Oktober 1968 60,00 CHF, im Oktober 2003 285,00 CHF, Steigerung um das 4,75-fache. Keine guten Aussichten für die weitere Entwicklung.

 

2011-06-08 / 2012-04-13 / 2015-01-24

Entwicklung der

Jahresgebühr

bezogen auf 1968

CHF

EUR

Steigerung

ca.

2007

342,60

214,77

571 %

2008

361,80

219,14

603 %

2009

339,00

229,96

565 %

2010

344,40

232,75

574 %

2011

327,00

263,39

545 %

2012

327,00

272,25

545 %

2013

340,80

285,71

568 %

2014

362,40

299,33

604 %

2015

372,60

313,95

621 %

2016

336,00

314,17

560 %

2017

336,00

317,01

560 %

2018

358,80

311,67

598 %

 


Der Ombudsmann der Schweizer Reisebranche

(2008-01-03)

 

Sie haben Probleme mit Hapimag? Sie wollen einen gütlichen Versuch unternehmen, bevor Sie möglicherweise weitere Schritte in Erwägung ziehen? Dann wenden Sie sich an den „Ombudsmann der Schweizer Reisebranche“. Die Anrufung kostet nichts, am Ende steht eine „Empfehlung“ wie das Problem eventuell gelöst werden könnte. Wenn Sie Glück haben sagt Ihnen dieser Vorschlag zu, und wenn die Gegenseite, sprich Hapimag, ihn dann auch noch akzeptiert, können Sie sich auf dieser Basis einigen. Sagt Ihnen der Vorschlag nicht zu, dann wenden Sie ihn nicht an, sondern widersprechen ihm. Alle weiteren Wege stehen Ihnen dann wieder offen, Verjährungsfristen müssen Sie natürlich beachten.

 

Falls Sie den Schweizer Ombudsmann als Nichtschweizer anrufen sollten erwarten Sie nicht zu viel, es ist eine Schweizer Institution, die in erster Linie für Schweizer geschaffen wurde.

 

Eigentlich können Sie sich die Zeit und den Aufwand sparen diese Institution einzuschalten. In der Regel erhalten Sie eine telefonische Empfehlung oder Einschätzung zu Ihrem Vortrag. Es beinhaltet nicht einmal eine Beurteilung Ihrer rechtlichen Situation. Die Anrufung schadet nicht, bringt aber nicht wirklich etwas.

 

Anschrift:            Ombudsmann der Schweizer Reisebranche, Postfach, 4601 Olten

 

Tel.:                       0041 (0)62 212 66 60

Fax:                       0041 (0)62 212 66 80

 

Internet:             http://www.ombudsman-touristik.ch

                               http://www.ombudsman-touristik.ch/main.htm


Zusammensetzung des Verwaltungsrats

(2004-01-14 / 2009-12-30)

 

In den Stellungnahmen der vergangenen Wochen war unter anderem auch die Rede davon, dass ein deutscher Aktionär versucht im Verwaltungsrat die Macht zu übernehmen. Wahrscheinlich dann als graue Eminenz? Ein Verwaltungsrat aus Strohmännern und -frauen? Abgesehen davon, dass auf der nächsten Generalversammlung erst einmal entsprechend beschlossen werden muss, sei an folgenden Sachverhalt erinnert:

 

Hapimag ist eine Aktiengesellschaft nach Schweizer Recht. Art. 708 des Schweizer Obligationenrechts besagt folgendes:

 

  1. Die Mitglieder des Verwaltungsrates müssen mehrheitlich Personen sein, die in der Schweiz wohnhaft sind und das Schweizer Bürgerrecht besitzen.

 

Der Bundesrat kann für Gesellschaften, deren Zweck hauptsächlich in der Beteiligung an anderen Unternehmen besteht (Holdinggesellschaften), Ausnahmen von dieser Regel bewilligen, wenn die Mehrheit dieser Unternehmen sich im Ausland befinden.

 

  1. Wenigstens ein zur Vertretung der Gesellschaft befugtes Mitglied des Verwaltungsrates muss in der Schweiz wohnhaft sein.

 

  1. Ist mit der Verwaltung eine einzige Person betraut, so muss sie in der Schweiz wohnhaft sein und das Schweizer Bürgerrecht besitzen.

 

  1. Sind diese Vorschriften nicht mehr erfüllt, so hat der Handelsregisterführer der Gesellschaft eine Frist zur Wiederherstellung des gesetzmäßigen Zustandes zu setzen und nach fruchtlosem Ablauf die Gesellschaft von Amtes wegen als aufgelöst zu erklären.

 

Derzeit besteht der Hapimag-Verwaltungsrat aus fünf Mitgliedern. Die Mehrheit davon sind eindeutig drei Mitglieder, die somit das Schweizer Bürgerrecht besitzen müssen.

 

Sehen wir uns weiter den Artikel 713 an, danach ist folgendes festgelegt:

 

  1. Die Beschlüsse des Verwaltungsrates werden mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Der Vorsitzende hat den Stichentscheid, sofern die Statuten nichts anderes vorsehen.
  2. Beschlüsse können auch auf dem Wege der schriftlichen Zustimmung zu einem gestellten Antrag gefasst werden, sofern nicht ein Mitglied die mündliche Beratung verlangt.
  3. Über die Verhandlungen und Beschlüsse ist ein Protokoll zu führen, das vom Vorsitzenden und vom Sekretär unterzeichnet wird.

 

Es werden somit mehrere gleichgesinnte Mitglieder benötigt um Änderungen zu bewirken. Mindestens drei Mitglieder des Hapimag-Verwaltungsrats müssen Schweizer sein.


 

Wann erhalten Hapimag-Aktionäre zusätzlich eine Bardividende?

 


Geschäftsjahr 2005 - gesetztes Ziel wurde nicht erreicht

(2006-04-30)

 

Aussagen zum Geschäftsjahr 2005 stellen natürlich nur meine persönliche Meinung dar: Die von Hapimag proklamierte „Schwarze Null“ wurde zwar optisch in der Konzernbilanz ausgewiesen, letztendlich war man davon jedoch meilenweit entfernt. Selbst wenn wir diese Zahl zunächst einmal als gegeben hinnehmen steht die Hapimag-Gewinnreserve per 31.12.2005 immer noch auf der falschen Seite, nämlich mit 6.613 TCHF im Minus. Betrachten wir einmal weiter die kumulierten Ergebnisse der Jahre 2001 bis einschließlich 2006 so wurde in diesem Zeitraum ein Verlust von 17.784.000,00 CHF erwirtschaftet. „Eine Schwalbe macht nun eben doch keinen Sommer“.

 

Betrachten wir einmal zunächst den Geschäftszweck des Unternehmens, Seite 33, Absatz „Umsatzlegung und Geschäftsmodell“ des Geschäftsberichts 2005. Danach „betreibt und erstellt Hapimag eigene Resorts, welche in erster Linie den Hapimag Partner, d. h. den Inhabern von Hapimag Ferienprodukten (wie z. B. Aktie, Ferienpaß, Wohnplan, Feridence Zertifikat und Hapimag Residenz), gegen Belastung mit sog. Wohnrechtspunkten frei von Miete zur Verfügung gestellt werden. Die Aufwendungen für die Verwaltung und den Betrieb der Resorts werden durch Jahresbeiträge und Nebenkostenerträge finanziert...“

 

Demnach ist der Verkauf von im Hapimageigentum stehenden Immobilien nicht der Geschäftszweck und schon gar nicht ein Teil der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

 

Wie in der Vergangenheit bereits auch schon mehrfach praktiziert wurden, um optisch bessere Zahlen zu erreichen, Teile des Sachanlagevermögens verkauft. Natürlich handelt es sich dabei dann um Objekte für die es nicht mehr lohnte Investitionen zu tätigen. Sie, meine Damen und Herren, haben diese Objekte aber jahrelang mit den auf Sie umgelegten Abschreibungen hierfür und den Reparatur- und sonstigen Aufwendungen bezahlt, abgesehen vom Aktienkauf. Um beim Verkauf dieser Objekte einen ordentlichen Erlös zu erhalten, denn den brauchte man um die „Schwarze Null“ zumindest vorzuführen, benötigte man Objekte die von ihrem Wert her bereits kräftig abgeschrieben waren und nur noch einen niedrigen Buchwert auswiesen, gleichzeitig schnell verkäuflich waren. Außerdem durften die Objekte nicht zu groß sein, denn wer kauft schon von heute auf morgen eine Hapimag-Ferienanlage?

 

Die Feriendomizile in Bordighera, Lido di Jesolo und Lido di Pomposa boten sich zu diesem Zweck idealerweise an. In Lido di Pomposa blieb man ohnehin noch auf einem Stück Strand sitzen, dies steht jetzt noch mit 404 TCHF in den Büchern. Ob dieser Wert noch eine Werthaltigkeit besitzt dürfte das Geheimnis der Wirtschaftsprüfer sein, eine Sonderabschreibung darauf konnte man mit Sicherheit nicht gebrauchen?

 

Welche Objekte wird Hapimag dieses Jahr verkaufen um ähnliche Erfolge vorzuweisen? Die diesbezüglichen Möglichkeiten werden langsam knapp. Anbieten würden sich hier noch Bad Neuenahr, Saalbach, Nystedt oder Andeer.

 

Das Objekt Bordighera hatte einen Anschaffungswert von 4.436 TCHF (aufgelaufene Abschreibungen bis zum 31.12.2004: 2.379 TCHF – Buchwert: 2.057 TCHF), Lido di Jesolo, Anschaffungswert: 3.360 TCHF (aufgelaufene Abschreibungen bis zum 31.12.2004: 1.672 TCHF – Buchwert: 1.688 TCHF), Lido di Pomposa, Anschaffungswert: 4.416 TCHF (aufgelaufene Abschreibungen bis zum 31.12.2004: 2.715 TCHF – Buchwert: 1.701 TCHF).

 

Gesamtanschaffungswert der drei Objekte: 12.212 TCHF, aufgelaufene Abschreibung die Sie schon über die Jahresgebühr ausglichen: 6.766 TCHF, Buchwert somit noch: 5.446 TCHF. Hinzu kommen noch die anteiligen Abschreibungen aus 2005 ca. 200 TCHF.

 

Verkauft wurden diese Objekte insgesamt für ca. 16.078 TCHF. Dafür, dass diese laut Hapimag sich in einem nicht mehr für Investitionen lohnenden Zustand befanden wurde doch noch ein annehmbarer Preis erzielt. Für dieses Geschäft fielen ca. 4.200 TCHF an Steuern an, dies war Hapimag die „Schwarze Null“ wert. Es verblieb ein Buchgewinn aus dem Verkauf von Sachanlagen von ca. 10.895 TCHF. Was blieb Ihnen aus diesem Geschäft mit dem Teile Ihres Anlagevermögens verkauft wurden? Nichts. Es bleibt ein knapp ausgeglichenes Ergebnis, erreicht durch Sondereffekte, solange der Vorrat reicht und entsprechende Objekte des Anlagevermögens verkauft werden können. Nicht erreicht durch die gewöhnliche Geschäftstätigkeit, weiterhin verbleibt ein negativer Gewinnvortrag.

 

Betrachten wir unter diesem Aspekt jetzt noch einmal die „Schwarze Null“, dann können wir vom ausgewiesenen EBIT diesen Betrag abziehen und landen dann bei der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit bei ca. Minus 4.150 TCHF. Sehen wir uns das Konzernergebnis an, dann stehen wir auch dort bei ca. Minus 9.333 TCHF, hiergegen könnten wir bei großzügiger Betrachtung die 4.200 TCHF fahren die nicht angefallen wären, wenn dieser Verkauf nicht getätigt worden wäre.

 

Zu Jubelschreien, wie diese nun wieder einmal aus Baar kamen besteht nun wahrlich kein Anlass.

 

Die Rechnungslegung wurde wieder einmal den internationalen Vorgaben angepasst. Erneut stellt sich hier die Frage, ob dies bei einem Unternehmen der Größenordnung Hapimag, welches nicht an der Börse gehandelt wird, überhaupt erforderlich war. Hapimag stellte auf IFRS-Rechnungslegung um. Es gibt zahlreiche Experten die diese Rechnungslegung sehr kritisch sehen, da diese dem Ersteller des Geschäftsberichts wohl zahlreiche Möglichkeiten bieten könnte kreativ tätig zu sein.

 

Sehen wir uns noch die eine oder andere Zahl des Hapimag-Geschäftsberichts etwas näher an. Bei einigen Ausführungen kann auf die Vorjahre verwiesen werden, am Sachverhalt haben sich dort nur die Zahlen verändert, die früheren Aussagen haben dazu in vielen Fällen weiterhin Gültigkeit:

 

Für die vor einigen Jahren durchgeführte „Entsorgungsaktion“ gegen zahlreiche Verkaufsrepräsentanten fielen jetzt noch Kosten in Höhe von 1.000 TCHF durch einen geschlossenen Vergleich an. Aus den Angaben ist nicht ersichtlich, ob dieser Betrag bereits das Geschäftsjahr 2005 belastete oder ob hier noch Lasten zu tragen sind. Eine Rückstellung scheint zumindest nicht neu gebildet worden zu sein, vielleicht besteht diese schon aus vergangenen Jahren?

 

Verkauft wurden 4.362 Aktien, davon 2.294 Aktien vermittelt. Die Zahl der Partner wuchs um 1.354. Hapimag verfügt derzeit noch über 11.645 Aktien die zum Verkauf stehen. In Erinnerung habe ich noch eine von Geschäftsleitung und Verwaltungsrat auf einer der vergangenen Generalversammlungen genannte Zahl von 10.000 neuen Partnern pro Jahr oder waren es Aktien, um das Unternehmen Hapimag gesund am Leben zu erhalten? Dieses Ziel hätte man dann wohl auch gründlich verfehlt?

 

Erwähnenswert ist bei den finanziellen Kennzahlen die Position Geldfluss aus Investitionstätigkeit. Hier fielen in 2005 nur noch 15.731 TCHF an, gegenüber 34.732 TCHF in 2004. Ein Rückgang um ca. 55 Prozent. Wo bleiben eigentlich die Gelder aus dem Verkauf von Immobilien? Wird damit nur das Betriebsergebnis aufpoliert?

 

Zurück ging auch die Position Unterhalt und Reparatur Ferienanlagen um ca. 10 Prozent auf 5.888 TCHF (6.577 TCHF). Der Mietaufwand von Zumietungen wurde um ca. 40 Prozent reduziert, auf 3.281 TCHF (5.392 TCHF), eine ebenso drastische Reduzierung wiesen die Rechts- und Beratungskosten auf die um ca. 44 Prozent auf 2.452 TCHF (4.406 TCHF) verringert wurden. Nennenswerte Einsparungen resultieren somit nur aus diesen Bereichen, insgesamt 4.065 TCHF.

 

Es kann also gar keine Rede davon sein, dass „Herausforderungen nun gemeistert“ und „ein Meilenstein“ erreicht wurde. Einsparungen in diesen Bereichen dürfen kaum jemanden wundern, zum einen gehörten die hohen Rechts- und Beratungskosten des Vorjahres vermutlich noch zu Nachläufen der Aktion Schreiber, die Reduzierung der Kosten bei den Zumietungen dürfte ohnehin dadurch entstanden sein, dass viele Partner diese teuren Objekte nicht mehr buchten.

 

Damit haben wir auch schon den Hauptbereich der Hapimag-Maßnahmen zur Verbesserung der Situation erkannt und können sehen was von den Aussagen zum Geschäftsjahr zu halten ist.

 

Beim Rückkauf der Aktien weist Hapimag einen durchschnittlichen Rücknahmepreis von 4.037 CHF (Vorjahr: 5.050 CHF) aus, beim Verkauf von Aktien wurde danach ein durchschnittlicher Verkaufspreis von 7.745 CHF (8.177 CHF) erzielt. Beide Werte sind stark rückläufig. Offensichtlich lassen sich die Preisvorstellungen von Hapimag nicht durchsetzen, auch scheinen die Aktien weiter im Wert zu fallen. An den freien Märkten werden ohnehin noch niedrigere Werte erreicht. Anhand der sonst zugänglichen Zahlen des Geschäftsberichts sind diese Werte nicht nachvollziehbar, danach ergeben sich offensichtlich noch niedrigere Werte.

 

Im Kerngeschäft, dem Verkauf von Wohnrechtsprodukten, ging der Umsatz um ca. 15 Prozent auf 20.492 TCHF zurück, dass gerade so erreichte Umsatzergebnis des Vorjahres resultiert aus Steigerungen im Bereich der Jahresbeiträge plus ca. 2 Prozent und dem Ressortumsatz plus ca. 6,1 Prozent. Der Marketing- und Vertriebsaufwand liegt immer noch auf dem hohen Niveau des Vorjahres, 16.487 TCHF (17.012 TCHF), er wurde lediglich um marginale ca. 3 Prozent reduziert, überwiegend im Bereich Public Relations 631 TCHF.

 

Ausgehend von 4.362 verkauften Aktien entfällt für eine Aktie ein Betrag in Höhe von 3.779,69 CHF an Marketing- und Vertriebsaufwand an. Laut Hapimag wurde ein durchschnittlicher Verkaufserlös je Aktie von 7.747,00 CHF erreicht. Dies entspricht ca. 48,8 Prozent des Verkaufserlöses. 

 

Interessant sind auch die Ausführungen zum Wellnessangebot: „...In den kommenden Jahren wird das Wellnessangebot geprüft und wenn notwendig auch durch bauliche Maßnahmen der Nachfrage angepasst.“ Sollte hieraus geschlossen werden können, dass man auf diesem Gebiet bereits zu viel des „Guten“ getan haben könnte?

 

Auffallend ist, dass in der Rubrik Touristik zu fast allen Unterpunkten betrags- oder zahlenmäßige Erfolge vermeldet werden. Im Bereich Tandem Tours wird es schon als Erfolg gewertet, dass ein Nachrichtensender zwei Berichte im Laufe des vergangenen Jahres darüber brachte. Insgesamt ging der Umsatz im Bereich Reiseservice/Tandem Tours um ca. 10 Prozent auf 22.687 TCHF zurück.

 

Die Anzahl der Beschwerden reduzierte sich laut dem Geschäftsbericht um 25 Prozent auf 2.733. Offensichtlich kennen inzwischen die meisten Hapimag-Aktionäre die Antworten von Hapimag und tun sich derartige Dinge nicht mehr an.

 

Zur allseits bekannten Aktion Schreiber, zu der Hapimag sämtliche Aktionäre wochenlang mit dubiosen Berichten traktierte und vollmundig gewaltige Maßnahmen ankündigte, vermeldet das Unternehmen nun: „ ...Von der angekündigten Schadenersatzklage der Hapimag gegen Schreiber wurde aus Kostengründen und mangels Masse Abstand genommen, da Vollstreckungsversuche aus einem bestehenden Zahlungstitel gegen ihn bereits erfolglos verliefen.“ Sollte hier vielleicht das Unternehmen und deren Führungspersönlichkeiten, einschließlich deren Rechtsabteilung, die Möglichkeiten grenzenlos falsch eingeschätzt oder sich selbst überschätzt haben? Vielleicht war es auch nur eine Fehleinschätzung und der eigene Rechtsstandpunkt doch schwächer als ständig verkündet?

 

Was hat sich nun wirklich geändert? Für mich eigentlich nur die Überschrift der ersten Seite der Berichterstattung Hapimag.

 

Vergleichszahlen


Geschmacklos und unsensibel

(2006-09-20)

 

Wahrscheinlich haben Sie dieser Tage auch, wie ca. 152.000 andere Postempfänger des Unternehmens Hapimag, den Ferienkatalog „Pluspunkte“ erhalten. Ein Katalog für Zusatzangebote und Zumietungen über Hapimag.

 

Dieser Katalog hat doch wohl die Absicht Urlaubsstimmung und Vorfreude auf schöne Ereignisse und schöne Stunden herüber zu bringen?

 

Haben Sie sich das Bild auf den Außenseiten einmal etwas genauer angesehen? Bei mir kam dabei keine Urlaubsstimmung auf und Vorfreude auf schöne Dinge schon gar nicht, eher an etliche unangenehme Vorkommnisse dieser Zeit. Unangebrachte, eventuell auch unbeabsichtigte, „Schleichwerbung“ und nur dies will ich hier einmal vermuten, für „USAF“, eventuell auch nur Gedankenlosigkeit. Erschreckenderweise aber hat der Versender offensichtlich keine Probleme damit hierfür auch noch Kinder zu verwenden?

 

Sehen wir uns doch einmal an wofür dieses „Unternehmen USAF“ steht...  „USAF“ (United States Air Force), dies sind die Luftstreitkräfte der Vereinigten Staaten von Amerika. Das Budget dieser Teilstreitkraft für das Haushaltsjahr 2006 umfasst rund 125 Milliarden US-Dollar, das entspricht 28 % des gesamten Verteidigungshaushalts der USA von 454 Milliarden Dollar. Unterteilt, unter anderem, in die nachstehend aufgeführten Bereiche:

 

Air Combat Command (ACC) –                                  Angriff, Bombardierung, Aufklärung, Überwachung,

Air Force Materiel Command (AFMC) –                 Forschung, Technologie, Wartung, USAF-Museum,

Air Force Reserve Command (AFRC) –                   Luftwaffe der Reserve,

Air Force Space Command (AFSPC) –                      Raketen, Satelliten, GPS,

Air Force Special Operations Command (AFSOC) –           Spezialeinsätze,

Air Mobility Command (AMC) –                                                Lufttransport, Luftbetankung.

 

Betrachten wir die jüngste Geschichte dieser Einrichtung, dann waren es wohl seit der Berliner Luftbrücke kaum gewaltlose Vorgänge an denen diese Institution beteiligt war. Unter anderem im vergangenen Jahrzehnt:

 

1995                      Operation Deliberate Force,       Bombenangriff in Bosnien-Herzegowina,

1996                      Operation Desert Strike,                              Bombenangriff im Irak,

1997 - 2003        Operation Northern Watch,        Flugverbotszone Nord für 36°N im Irak,

1998                      Operation Dessert Fox,                 Bombenangriff im Irak,

1999                      Operation Allied Force,                 Bombenangriff im Kosovo und Serbien,

2001                      Operation Enduring Freedom,   Bombenangriff in Afghanistan,

2003                      Operation Iraqi Freedom,                            Invasion des Irak.

 

Es ist wohl nicht angemessen soweit zu gehen dem Broschürenversender zu unterstellen, dass er Gewalt verherrlicht und die Anwendung von kriegerischen Mitteln zur Konfliktlösung für geboten hält, es kann jedoch nicht angemessen sein ein kleines Mädchen Werbung damit auf einem Informationsprospekt laufen zu lassen mit dem man Urlaubsstimmung herüberbringen möchte.

 

Für ein Unternehmen welches für Urlaub und Erholung steht doch wohl ein merkwürdiges Unterfangen, insbesondere bei einem Unternehmen welches in einem Land angesiedelt ist welches für Neutralität und Konfliktvermeidung steht.


Furcht vor der weiteren Information

(2006-09-27)

 

Im „Holiday“, Ausgabe September 2006, teilt Hapimag unter anderem mit, dass die „Rechtskommission des Nationalrates (Volkskammer) beantragt auf eine spezielle Gesetzgebung zur Teilzeitnutzung von Immobilien zu verzichten.“

 

Weiter im Originaltext Hapimag: „Dank Hapimags Bemühungen konnte die unnötige und für uns äußerst nachteilige Gesetzgebung vorerst gestoppt werden. Als seriöses Unternehmen wären wir mit zusätzlichen Auflagen

 

(z. B. Ausweitung der Informationspflicht und Vertragspflicht)

 

bestraft worden.“

 

Hapimag sieht in einer „Ausweitung der Informationspflicht“ eine Bestrafung. Ausgehend welche „Informationen“ die Hapimagaktionäre bekanntermaßen zum Unternehmen bekommen, dann ist für mich klar, wer hier der Bestrafung unterliegt. Dieses Unternehmen hat sich schon immer vor der Information gefürchtet.

 

Es kommt aber noch kurioser. Hapimag führt aus: „Weiter wiesen wir darauf hin, dass es wenig sinnvoll ist, eine eigene schweizerische Gesetzgebung für diesen sehr international tätigen Wirtschaftszweig zu beschließen. Zumal derzeit in der europäischen Union eine Konsultation zur Revision der Timeshare Richtlinie (94/47/EC) läuft.“

 

Dem Leser dürften hier die Worte fehlen. Hapimag ein Schweizer Unternehmen, die Schweiz Nichtmitglied in der EU, was Hapimag von der EU hält können wir ohnehin immer aus den spitzen Bemerkungen auf den Generalversammlungen entnehmen, beruft sich auf EU-Recht. Setzen Sie dieses einmal in der Schweiz durch, wenn dies dort kein gängiges Recht ist, denn die Schweiz ist kein EU-Mitgliedstaat und übernimmt auch nicht notwendigerweise EU-Recht. Welches Recht wollen Sie, falls erforderlich, gegenüber Hapimag durchsetzen? Vor welchem Gericht?

 

Dieser Tage sagte der Geschäftsführende Vorstand des Deutschen Instituts für Anlegerschutz, Volker Pietsch in einem Zeitungsinterview, in Bezug auf den Anlegerschutz bei einem Schweizer Unternehmen, unter anderem: „zudem macht es der Firmensitz in der Schweiz schwierig, mögliche Ansprüche juristisch durchzusetzen“. Setzen Sie in der Schweiz nun ein Recht durch welches dort nicht einmal gängiges Recht ist, Ihre Erfolgsaussichten werden dort wie anderswo voraussichtlich gleich Null sein. Befindet sich Hapimag im rechtsfreien Raum? Der Versuch ist zumindest nicht strafbar.

 

Sehen wir uns nun aber einmal an welche EU-Richtlinie hier überhaupt im Gespräch ist und was diese beinhaltet. Diese Richtlinie ist so alt, dass diese nun nur noch für weniges zu gebrauchen ist und für den Eigentümer von Timesharingrechten nun wirklich nur noch eine minimale Rechtsgrundlage bietet, wenn überhaupt. Es handelt sich um die Richtlinie 94/47/EG vom 26. Oktober 1994 zum Schutz der Erwerber im Hinblick auf bestimmte Aspekte von Verträgen über den Erwerb von Teilzeitnutzungsrechten an Immobilien (veröffentlicht im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften Nr. L 280 vom 29.10.1994, S. 83). Wohlgemerkt der Erwerber, nicht dem Schutz der Anteilsbesitzer. Die Richtlinie dürfte aber nun wirklich der Schnee von gestern sein.

 

Die Europäische Kommission startete eine öffentliche Konsultation. Erst einmal nur Konsultation. Sollten die Ergebnisse dieser Konsultation und der Zusammenkunft mit den Interessenvertretern bestätigen, dass Bedarf an einer Überarbeitung der Richtlinie besteht, so wird die Kommission bis Ende 2006 einen Legislativvorschlag für eine Neufassung der Richtlinie auf den Weg bringen.

 

Es dürfte somit wohl voraussichtlich dauern bis hier etwas geändert wird und mögliche Lücken geschlossen werden, wenn überhaupt, ganz abgesehen von der Umsetzung einer möglichen neuen Richtlinie in das Recht der einzelnen EU-Staaten. Weiter steht wohl auch zu befürchten, dass wie bei EU-Recht üblich, nur wieder einmal Minimalanforderungen bedient werden. Die Schweizer waren hier schon um einiges weiter, dort hätte es eine Verbesserung der rechtlichen Situation zumindest in Teilbereichen gegeben. Diese ist nun wohl vom Tisch. Hapimag wollte keine Erweiterung der Informationspflichten, wohl auch generell keine Verbesserung der Situation der Verbraucher durch dieses Gesetz und hat sich durchgesetzt, vorbehaltlich der Entscheidung des Schweizer Parlaments. Geht man von der Hapimag Mitteilung aus erwartet man dort wohl keine Schwierigkeiten mit der Umsetzung des Verzichts.

 

Ob bei all diesen Regelungen überhaupt Verbesserungen für den Eigentümer von Timesharingprodukten herauskommen bleibt noch sehr fraglich, die Hauptrichtung neuer Initiativen scheint nur im Bereich des Erwerbs zu liegen und hilft den übrigen Nutzern somit wohl wenig. Wer vertritt eigentlich die Interessen der Timesharingeigentümer? Welches Recht schützt diese?

 

Durch die Timesharing-Richtlinie werden die Verbraucher insoweit geschützt, wie effizient dies sein mag sei dahingestellt, als sie Folgendes zwingend vorschreibt:

 

  • Der Verkäufer ist dem potenziellen Erwerber gegenüber verpflichtet, vor Vertragsabschluss bestimmte Informationen (z. B. in Form eines Prospekts) zu erteilen, etwa eine Beschreibung der betreffenden Immobilie.

 

  • Der Vertrag muss bestimmte Mindestangaben für den Erwerber enthalten, z. B. über den Stand der Bauarbeiten oder die effektive Fertigstellung der Immobilie.

 

  • Die Verkaufsunterlagen und der Vertrag müssen in einer für den Verbraucher verständlichen Sprache verfasst, dürfen also nicht in „Juristenlatein verklausuliert“ sein.

 

  • Dem Erwerber muss eine bestimmte Bedenkzeit eingeräumt werden, innerhalb der er vom Vertrag zurücktreten kann.

 

  • Während dieser Widerrufsfrist darf vom Erwerber keine Anzahlung oder Kaution verlangt werden.

 

Eigentlich alles nur Selbstverständlichkeiten und minimale Vorgaben. Somit interessant und wesentliche Änderungen nur in Bezug auf neue Erwerber und da hat Hapimag schon Probleme mit Informationspflichten? Wenn Hapimag angeblich so gut ist, warum lässt man dann den eigenen Standard nicht zum Gesetz erheben oder geht freiwillig über die gesetzlichen Vorgaben hinaus? Dann Muss man doch nicht auf die Minimalisten aus Brüssel warten und auch dort noch versuchen Einfluss zu nehmen.

 

Originaltext Hapimag: „Als internationales Unternehmen und führender europäischer Anbieter von Ferienwohnrechten trägt Hapimag Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Diese Verantwortung nehmen wir wahr. Wir fühlen uns der Öffentlichkeit verpflichtet. Deshalb kommunizieren wir offen und klar.“

 

„Der Verbraucher sollte in jeder Hinsicht darauf vertrauen können, dass er nicht übers Ohr gehauen wird, wenn er sich für den Kauf eines Ferienwohnrechts im Rahmen des Timesharings oder einer ähnlichen Formel entscheidet“, erklärte der für Gesundheit und Verbraucherschutz zuständige EU-Kommissar Markos Kyprianou. „Ich möchte sicherstellen“, so der Kommissar weiter, „dass potenziellen Erwerbern von Teilzeitwohnrechten - die sich vielfach für diese Form der Sicherung eines Feriendomizils entscheiden, nachdem sie als Touristen einen Ferienort kennen und schätzen gelernt haben - von skrupellosen Geschäftemachern übervorteilt werden.“

 

 

Weitere Informationen unter:
http://ec.europa.eu/comm/consumers/cons_int/safe_shop/timeshare/index_en.htm

 

Das Konsultationspapier ist abrufbar unter:

http://ec.europa.eu/comm/consumers/cons_int/safe_shop/timeshare/consultation_paper010606_en.doc


Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen...

(2006-10-10)

 

Wie wir alle dem Hapimag-Holiday, Ausgabe September 2006, entnehmen durften befindet sich Hapimag auf dem Weg zur multikulturellen Gesellschaft. Aus 96 Ländern kommen nun schon Hapimag-Partner. Welchen Stellenwert hat es da schon, dass in 25 Ländern jeweils nur ein Partner wohnt, der wird den Rest der Bevölkerung dort schon von der Idee Hapimag überzeugen. Es wird wohl nicht lange dauern bis das einhundertste Land hinzukommt. Hoffentlich müssen wir nicht über die Jahresgebühr in jedem Land die Verkaufsrepräsentanten bezahlen?

 

Die Bedienungsanleitung für den Umgang der unterschiedlichen Kulturen wurde uns nun schon auf den Seiten zwei bis vier dieses „Holidays“ erstmalig dargestellt. Wahrscheinlich werden dazu in nicht allzu weiter Ferne weitere umfangreiche Ausführungen und Anweisungen folgen. Kulturelle Sensibilisierung ist angesagt.

 

Vier Fünftel der Partner stammen aus dem deutschsprachigen Raum, bis jetzt noch. Die Anzahl der Partner in Italien wächst derzeit am schnellsten. Von Null auf Hundert geht es eben meistens immer in der kürzesten Zeit, dies ist auch in der Formel 1 so.

 

Ist Ihnen aufgefallen, dass die „deutsch geprägte Hapimag Kultur“ sich in der kritischen Prüfphase befindet? Sofern es diese „deutsch geprägte Hapimag Kultur“ überhaupt jemals bei Hapimag gab, ich konnte diese nie feststellen, dann war und ist es wohl eher die schweizerdeutsch geprägte Hapimag Kultur die in den Hapimag-Ressorts zum Tragen kommt und kam. Lediglich Mark und Euro flossen größtenteils aus deutschen Kassen. Die Schweizer hätten und werden sich doch wohl nie das Heft aus der Hand nehmen lassen, zumal man dort letztendlich die Urheberrechte besitzt. Derjenige der bei Hapimag die Musik bezahlt, hat dort den geringsten Einfluss darauf was gespielt wird.

 

Nachdem Hapimag nun auf dem deutschen Markt nach langen Jahren „verbrannte Erde“ hinterließ und dort kein Interesse mehr oder nur ein sehr minimales an Aktien dieses Unternehmens besteht, aus guten Gründen, hat der Mohr eben seine Schuldigkeit getan. Aufbruch zu neuen Horizonten, brechen wir die Brücken hinter uns ab.

 

Freuen wir uns also mit Hapimag auf das „babylonische Sprachengewirr“ und die multikulturelle Gesellschaft in den Urlaubsorten. Nach den Hapimag-Ausführungen hat sich gezeigt, dass „die englische Sprache oft der kleinste gemeinsame Nenner ist“. Wie anspruchslos ist man doch auch hier bei Hapimag geworden? Einst waren wir Partner und es war eine Gemeinschaft, jetzt suchen wir nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner.

 

Der vom Hapimag-Verwaltungsrat bestellte und nicht von den Aktionären gewählte Aktionärsbeirat bei Hapimag übt nun schon einmal diesen „kleinsten gemeinsamen Nenner“, denn die Amtssprache dort ist Englisch. Zumindest ein Bereich in dem der Aktionärsbeirat schon einmal etwas für die Aktionäre machen kann, nämlich feststellen, dass man nur mit wenigen Aktionären eine gemeinsame Sprache spricht. Laut „Holiday“ stammen nur 1,5 Prozent der Aktionäre aus Großbritannien. Minderheiten soll man unterstützen. Ein Beirat eben, der weder die Stimmen der Aktionäre hat, noch deren Sprache sprechen will, vertritt bei Hapimag die Aktionäre. Man denke sich seinen Teil dazu.

 

Vielleicht sollte Hapimag in die Veranstaltungen vor Ort schon einmal Sprachkurse mit aufnehmen und Schulungen im zwischenmenschlichen Umgang. Allerdings dann bitte nicht, wie die meisten Hapimagveranstaltungen vor Ort, kurz nach dem Aufstehen im Urlaub, denn auch dort beginnen schon die Unterschiede zwischen den Kulturen, vielleicht würde man einige dann nicht erreichen.

 

Weiter könnte es auch zweckmäßig sein demnächst übersichtliche Landkarten den Hapimagaktionären zur Verfügung zu stellen, insbesondere den Neuaktionären. Hapimag hätte dann den Vorteil nicht nur neue Großstadtquartiere auflegen zu müssen. Mit Städten die weltweit bekannt sind, wie jetzt in Berlin und vorgesprächsweise in Dresden oder Ressorts an gehabten Standorten zu wählen, wie jetzt auch Sylt, vielleicht wäre dann das ein oder andere wirkliche Urlaubsgebiet und davon soll es in Europa noch viele geben, sogar an der See, auch im Bereich der neuen Möglichkeiten. Es wäre nicht auszudenken, wenn sich dann auch ein Teil der ursprünglichen Hapimagidee, Urlaub in Feriengebieten, wieder mit verwirklichen ließe, durch neue Ressorts und nicht durch Zumietungen.


Steuern auf Urlaub bei Hapimag - Abgeltungssteuer

(2006-12-20)

 

Der Einfallsreichtum des deutschen Fiskus macht das Thema der Steuern auf Urlaub bei Hapimag zu einem Fortsetzungsroman. Das letzte Kapitel dabei dürfte wohl noch lange nicht geschrieben sein, denn es werden möglicherweise weitere Belastungen folgen, allerdings bleibt, wenn diese Regelung so eintritt wie geplant, ohnehin nur noch wenig übrig was noch gestrichen werden kann.

 

Ab 2007 haben wir die Reduzierung der Freibeträge mit den sich daraus ergebenden Nachteilen bei einer Versteuerung der „Erträge“ aus der Hapimagaktie.

 

Der nächste Schlag folgt, wenn die Planung eingehalten werden sollte, dann ab 2009. Abgeltungssteuer nennt sich die ganze Posse, nur lachen kann darüber niemand, außer den Steuerbehörden. Auf den ersten Blick für etliche erfreulich, insbesondere für diejenigen die über hohe Einkünfte und einen hohen Steuersatz verfügen. Doch nicht alles was auf den ersten Blick vernünftig aussieht, muss bei näherer Betrachtung dann auch so sein. Der Teufel steckt wieder einmal für viele Anleger im Detail.

 

Von 2009 an ist für Kapitalerträge wie Zinsen und Dividenden nicht mehr der persönliche Steuersatz fällig, stattdessen führen die Banken automatisch 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag ab, die sogenannte Abgeltungssteuer.

 

Für die 25-Prozent-Regel müssen Anleger etliche Kröten schlucken. Hier sollen nur die möglichen zusätzlichen Belastungen in Bezug auf die Hapimagaktie angesprochen werden. Der Werbungskostenabzug von Kapitalerträgen wird 2009 gekappt. Selbst mit belegten Mehrausgaben gibt's nur noch die Pauschale von 51 Euro pro Steuerpflichtigen.

 

Es brachte zwar nicht allzu viel den Jahresbeitrag als Werbungskosten gegenzurechnen, denn hier musste zunächst der Freibetrag von 51 EUR, bzw. 102 EUR überschritten werden, wenn keine anderen Werbungskosten vorhanden waren. Trotzdem lag die Jahresgebühr in den letzten Jahren immer noch kräftig darüber und brachte somit an Steuererstattung gemäß dem eigenen Steuersatz.

 

Nach Inkrafttreten der Abgeltungsteuer bringt es aber in den meisten Fällen gar nichts mehr, zumindest wenn andere Werbungskosten auch noch anfallen, denn der Werbungskostenabzug von Kapitalerträgen, bei Hapimagaktien zum Beispiel Fahrten zur Hauptversammlung, Stammblattauszüge usw., entfällt ab 2009. Darunter werden dann auch die Jahresgebühren fallen. Selbst mit belegten Mehrausgaben gibt's nur noch die Pauschale von 51 Euro pro Steuerpflichtigen.

 

Warten wir auch ab wann die EU-Vereinbarungen mit der Schweiz die derzeitigen Kontrolllücken bei Hapimagaktien auch abdecken und dann hierauf eine Schweizer Quellensteuer erhoben wird, denn bis jetzt wird die Hapimagaktie noch von keinem Kontrollsystem des Fiskus erfasst. Dafür bleibt es bei den „Erträgen“ aus der Hapimagaktie aber beim persönlichen Steuersatz, nur die angesprochenen Kürzungen der Abzugsmöglichkeiten greifen.


 

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Hapimag - eine schweizerische Aktiengesellschaft fürchtet die Information!!

 


 

Vom „Ferienverwaltungsunternehmen“ zum „unternehmerischen Erlebnisanbieter“ - 2006-12-01

Allgemeine Bestimmungen der Ferienaktie_21 - 2007-09-29

Rückkaufpreis - 2007-10-20

 

Verbranntes Geld - 2008-04-26 / 2012-04-16 / 2014-04-14

Geschäftsjahr 2013 - 2014-04-14

                Eigenkapitalentwicklung Hapimag AG Konzern - 2014-04-14

                Eigenkapitalentwicklung Hapimag AG Einzelabschluss - 2014-04-14

 

Nun ist es die Teuerungsrate der OECD - 2007-01-26

2006 wurden 178 Aktien satzungsgemäß zurückgekauft - 2007-03-02

 

Anleitung zur Ungleichbehandlung der Partner - 2007-03-20

Den Beirat gibt es noch - 2007-03-31

Kontrollmaßnahmen - 2007-04-07

 

Warum noch Aktien kaufen und Jahresgebühren zahlen? - 2007-04-12

Zumietung oder Zumutung? - 2007-04-24

Klassifizierungs-Karte - 2007-05-17

 

Ferienaktie21 - 2007-05-24

Allgemeine Bestimmungen der Ferienaktie_21 – 2007-09-07

 

Geschäftsjahr 2006 - 2007-05-10

Geschäftsjahr 2007 - 2008-04-26

Generalversammlung für das Geschäftsjahr 2007 - 2008-05-07

 


Vom „Ferienverwaltungsunternehmen“ zum „unternehmerischen Erlebnisanbieter“

(2006-12-01)

 

Es war schon immer erstaunlich was dieses Unternehmen seinen Aktionären so mitzuteilen hatte. Erstaunlich, nicht interessant. An dieser Tradition ändert sich im neuen „Holiday“, Ausgabe November 2006, nichts, aber auch gar nichts. Dort durften wir nun lesen, dass es sich bei Hapimag bis jetzt um ein „Ferienverwaltungsunternehmen“ handelte, bemerkenswert diese Erkenntnis. Viele Aktionäre werden aus ihren Erfahrungen der vergangenen Jahre heraus dies mit Sicherheit bestätigen, vermutet hatten es die Aktionäre wohl schon lange, dass sie verwaltet wurden. Die Urlaubsorte wurden vielen sowieso nur „zugeteilt“, da zumindest in der Hauptsaison die gewünschten Ferienorte nicht zur Verfügung standen. Informationen wurden nur rationiert ausgegeben, wenn es denn welche gab die verteilt wurden. Die Jahresgebühren stiegen regelmäßig ohne deren Höhe und Berechtigung nachvollziehen zu können, ebenso verhält es sich mit den Nebenkosten vor Ort die ebenfalls nur pauschal umgelegt werden. Inzwischen werden in einigen Resorts die Aktivitäten (Active-Team) in der Hauptsaison kostenmäßig zusätzlich belastet, allerdings ist die Teilnahme noch nicht Pflicht. Wenn wir weiter überlegen fallen uns bestimmt noch weitere Punkte ein.

 

Zumindest wissen wir jetzt worauf dieses alles zurückzuführen ist. Unsere Ferien haben wir durch Hapimag verwalten lassen. Hapimag wusste eben was gut für uns war und ist. Viele werden an dieses Obrigkeitsdenken unangenehme Erinnerungen haben. So ganz hat es dann mit der Zuteilung in der Vergangenheit aber wohl doch nicht immer geklappt? Vielleicht waren auch unsere Ansprüche zu hoch. Hätten wir doch nur gewusst, dass wir uns an einem Ferienverwaltungsunternehmen beteiligt hatten, vieles wäre dann eventuell verständlicher gewesen.

 

Allerdings passen dann die Publikationen der vergangenen Jahre nicht in dieses Bild, welche das Unternehmen Hapimag verteilte um uns zumindest Glauben zu machen, dass es alles unsere Wünsche waren die dort erfüllt wurden und man sich nur nach den „werten Partnern“ richtete. Irgendetwas ist dann wohl doch nicht so ganz herüber gekommen in nun über vierzig Jahren Hapimag. So lange benötigte man um festzustellen, dass es sich bei Hapimag um ein Verwaltungsunternehmen handelt. Die Hapimagidee ein Verwaltungsunternehmen. Eigentlich wollte ich eine Ferienwohnung um dort den Urlaub zu verbringen, diese reicht mir auch heute noch, ohne das ganze neu eingeführte Getue drum herum. Allerdings benötige ich auch keinen kostenträchtigen Vorturner, mein Urlaub wird auch ohne fremdes Zutun zum Erlebnis.

 

Nach über vierzig Jahren bemerkt Hapimag nun (endlich), dass man sich „unternehmerisch“ betätigen möchte und dies nun plötzlich auch noch als „Erlebnisanbieter“, Wellness usw. wahrscheinlich. Vielleicht wird jetzt in jeder Anlage ein Karussell aufgestellt, Floh- und Wochenmärkte abgehalten oder etwas Ähnliches angeboten, Zirkus wird es wohl so oder so werden? Eventuell bekommen dann die Aktionäre eines Tages auch eine Dividende, das Risiko tragen diese schon immer, ohne dafür etwas zu erhalten, man will sich schließlich „unternehmerisch“ betätigen, also erfolgsorientiert (hoffentlich). Bisher konnte davon keine Rede sein, denn betrachten wir die kumulierten Ergebnisse der Jahre 2001 bis einschließlich 2006 so wurde in diesem Zeitraum ein Verlust von 17.784.000,00 CHF erwirtschaftet, trotz „Tafelsilberverkauf“.

 

„Die Unternehmensführung diskutiert die Zukunft von Hapimag“, konnten wir nun weiterlesen. Wieder einmal, das hatten wir doch erst. Fast jedes Jahr wird dort die Richtung geändert. Jetzt vom „Ferien-Verwaltungsunternehmen zum unternehmerischen Erlebnisanbieter.“ Warten wir einmal ab was als nächstes kommt. Die Ideen scheinen dort nicht auszugehen. Jeder darf dort offensichtlich einmal, vielleicht auch öfter. Die Abstände werden immer kürzer.

 

Es besteht auch in einem anderen Punkt Anlass der zu Hoffnung berechtigen könnte, vielleicht auch nur falschen, warten wir auf die entsprechenden Ideen, darüber erfolgten noch keine Ausführungen, denn „Hapimag will für seine Partner der lebenslange Ferienbegleiter und Erlebnisanbieter bleiben.“ Es bleibt Hapimag auch nichts anderes übrig, denn zurzeit sind die Hapimagaktien praktisch unverkäuflich, trotz nun fast weltweiter Verkaufsaktivitäten.

 

Hoffentlich besteht die jetzt neu erkannte beabsichtigte unternehmerische Tätigkeit nicht nur darin „das beste Preis-/Leistungsverhältnis in allen Angeboten“ als einen der „Eckpunkte“ zu erkennen und dieses nicht nur dazu zu nutzen herauszuholen was der Hapimagmarkt hergibt, kennen wir bereits, sondern auch mit den vorhandenen Mitteln im Sinne der Aktionäre kostensparend umzugehen und sich nicht endgültig von der ursprünglichen Hapimagidee zu verabschieden, viel ist ohnehin davon nicht mehr geblieben. Bisher kannten die Kosten für die Aktionäre ohnehin nur eine Richtung, nach oben, die der Aktie auch, allerdings entgegengesetzt, nach unten.

 

All dies was hier abläuft hat mit der Ursprungsidee Hapimag nichts mehr zu tun und was man dann wohl in Zukunft als „unternehmerisch“ bezeichnen will zeigt bisher doch nur die Hilflosigkeit dieses Unternehmens eine klare Linie zu fahren und diese einmal länger als sechs Monate durchzuhalten.

 

Verstehen Sie etwa welchen Richtungswechsel Ihnen der Verfasser des Artikels „Innen und Aussen“ mitteilen wollte? Er hat doch wohl nur die Grundlage dafür gelegt Ihnen im nächsten Jahr eine neue, weitere Version zur Kenntnis zu geben, wahrscheinlich früher. Vielleicht sollte er sich zunächst einmal mit dem Grundgedanken der Hapimagidee vertraut machen, könnte sehr hilfreich sein.

 

„Unternehmerischer Erlebnisanbieter“, die langjährigen Hapimagaktionäre haben mit diesem Unternehmen schon manches, vielleicht sogar vieles, erlebt.


Allgemeine Bestimmungen der Ferienaktie_21

(2007-09-29)

 

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit nachstehend die mir vorliegenden „Allgemeinen Bestimmungen der Ferienaktie_21“:

 

„1. Das Ferienrecht

 

1.1Der Partner erwirbt das Recht, gemäss seinem Guthaben an Wohnpunkten in den jeweils verfügbaren Hapimag Ferienanlagen Urlaub zu verbringen.

 

1.2 Dem Partner werden jährlich 12 Wohnpunkte pro Aktie gutgeschrieben. Ein Vorgriff bis zu einer Jahresgutschrift ist zulässig. Wohnpunkte, die älter als 5 Jahre sind, verlieren ihre Gültigkeit.

 

1.3 Die jeweils gültige Punktetabelle zeigt auf, wie der Partner seine Wohnpunkte pro Ferienort und Wohneinheit einsetzen kann.

 

1.4 Die Reservation erfolgt nach dem jeweils gültigen Reservationsbestimmungen, die dem Partner periodisch zugestellt werden.

 

2. Die Hapimag Aktie

 

2.1 Der Partner wird mit einem Kapitalanteil von CHF 100.--oder CHF 200,-- ins Aktienregister der Hapimag eingetragen und damit Aktionär der Hapimag. Er verzichtet ausdrücklich auf die Aushändigung von Aktienzertifikaten.

 

2.2 Bei Kapitalerhöhungen verzichtet der Partner auf sein gesetzliches Bezugsrecht zugunsten der Hapimag.

 

3. Kaufpreiszahlung

 

3.1 Zahlungen des Partners erfolgen auf ein Konto der Hapimag. Mitarbeiter oder Repräsentanten der Hapimag sind nicht zum Inkasso befugt.

 

3.2 Im Falle des Zahlungsverzuges des Partners kann Hapimag vom Vertrag zurücktreten und Schadenersatz bis zur Höhe von 20 % der Vertragssumme verlangen. Auf den Zeitpunkt des Rücktritts tritt der Partner seine Rechte aus der Aktie bereits heute an die Hapimag ab und ermächtigt diese, ihn aus dem Aktienbuch zu streichen.

 

4. Sicherheit/Stammblattregister

 

4.1 Die Kaufpreise werden in erster Linie zur Finanzierung bestehender und in Bau oder Planung befindlicher Ferienanlagen oder von Rückkäufen ausgegebener Hapimag Aktien verwendet, um die den Ferienrechten der Partner entsprechende Wohnraumnachfrage gemäss Ziffer 4.2 sicherzustellen.

 

4.2 Die Übereinstimmung der Anzahl verkaufter Ferienrechte mit den zur Verfügung stehenden Wohneinheiten wird wie folgt gewährleistet: Innerhalb von 12 Monaten nach vollständiger Zahlung des Kaufpreises wird die verkaufte Aktie in das am Sitz der Hapimag geführte Stammblattregister auf eine Wohneinheit eingetragen. Pro Wohneinheit werden nur so viele Aktien eingetragen, dass deren Zahl, mit 12 multipliziert, die Summe der gemäss Punktetabelle in dieser Wohneinheit abzuwohnenden Wohnpunkte nicht übersteigt.

 

4.3 Der Partner kann am Sitz der Hapimag Einsicht in seine Eintragungen im Stammblattregister nehmen.

 

5. Kündigung und Rückkauf

 

5.1. Kündigung des Ferienrechts durch den Partner

  1. Der Partner kann das Ferienrecht ab dem 7. Jahr des Erwerbs mit einer Frist von 12 Monaten zum Ende eines Kalenderjahres kündigen. Für diese Frist wird das Jahr des Erwerbs nicht mitgerechnet.
  2. Die Kündigung hat zur Folge, dass der Partner ab dem 2. Kalenderjahr seit dem Zugang der Kündigung keinen Jahresbeitrag mehr zahlen muss und keine Punktegutschriften mehr erhält. Bereits gutgeschriebene Wohnpunkte können aufgebraucht werden.
  3. Der Partner kann die Kündigung des Ferienrechts widerrufen, solang er seine Aktie der Hapimag noch nicht gemäss Ziffer 5.2 zum Rückkauf angeboten hat.
  4. Im Falle eine Widerrufs gemäss Ziffer 5.1.c) oder einer rechtsgeschäftlichen Übertragung der Ferienaktie_21 inkl. Ferienrechten beginnt die Frist gemäss Ziffer 5.1.a) neu zu laufen

 

5.2.Rückkauf der Aktie

Im Falle der Kündigung gemäss Ziffer 5.1 kann der Partner der Hapimag seine mit dem Ferienrecht erworbene Hapimag Aktie zum Rückkauf anbieten. Hapimag wird derartigen Rückkaufgesuchen wie folgt nachkommen:

  1. Hapimag verpflichtet sich, Aktien im Umfang von höchstens der Aktienverkäufe des entsprechenden Kalenderjahres zurückzukaufen. Rückkaufgesuche werden unter Berücksichtigung der zeitlichen Reihenfolge ihres Eingangs abgewickelt.
  2. Der Rückkaufpreis wird ermittelt, indem der Betrag der betriebswirtschaftlichen Eigenmittel gemäss Konzern-Bilanz der Hapimag (=Eigenkapital und unbefristete Darlehen der Aktionäre) durch die Anzahl der per Ende des Geschäftsjahres im Umlauf befindlichen Hapimag Aktien dividiert wird. Ausschlaggebend ist die Bilanz des der Auszahlung vorangehenden Geschäftsjahres.

 

6. Die Übertragung

 

6.1 Hapimag Ferienrechte und Aktien können nur gemeinsam erworben und übertragen werden. Die Übertragung bedarf der Zustimmung der Hapimag, die diese aus den in Art. 5 ihrer Statuten genannten Gründen verweigern darf.

 

6.2 Im Falle des Verkaufs räumt der Partner der Hapimag ein Vorkaufsrecht ein, für das der Rücknahmepreis gemäss Ziffer 5.2 b) gilt.

 

6.3 Die Übertragung von Wohnpunkten auf das Punktekonto eines anderen Partners ist möglich.

 

6.4 Bei Abtretung einer Urlaubsbestätigung an einen Nichtpartner haftet der Partner für Verpflichtungen des Nichtpartners aus der Benutzung der Ferienanlage, insbesondere für von dem Nichtpartner geschuldete Nebenkosten und Schadensersatzverpflichtungen.

 

6.5 Ein kommerzieller Handel mit Punkten und Urlaubsbestätigungen ist nicht zulässig.

 

6.6 Für Übertragungen und Abtretungen kann eine angemessene Gebühr verlangt werden.

 

7. Die Laufenden Kosten

 

7.1 Hapimag Partner entrichten pro Ferienrecht/Aktie einen Jahresbeitrag, der sich nach den Kosten der Verwaltung richtet, z. B. solchen für

  • Reparaturen und Unterhalt der Ferienanlagen inkl. Ersatzbeschaffungen, sowie Abschreibungen
  • Allgemeine und örtliche Verwaltung, Reservationsdienst
  • Steuern, Abgaben, Versicherungen, Miteigentumsspesen usw.

 

7.2 Zusätzlich trägt der Partner im Falle der Urlaubsbuchung die Nebenkosten, gemäss der für jede Ferienanlage aufgestellten Nebenkostentabelle. Diese decken die durch Benutzung und Betrieb der Ferienanlagen notwendigen Leistungen ab und werden nach dem Kostendeckungsprinzip festgelegt.

 

7.3 Kommt ein Partner mit Zahlungen gegenüber der Hapimag Unternehmensgruppe in Verzug, kann Hapimag die Ausübung der Ferienrechte während der Dauer des Verzugs sperren und die Ferienrechte nach dreimaliger Androhung kündigen. Im Falle einer Kündigung hat Hapimag das Recht, die Aktie gegen ein angemessenes Entgelt zurückzukaufen und den Rückkaufspreis mit Forderungen der Hapimag zu verrechnen. Für die Berechnung des Rückkaufpreises gilt Ziffer 5.2 b) bezogen auf das der Ausübung des Rückkaufsrechts vorausgehende Geschäftsjahr. Auf den Zeitpunkt der Ausübung dieses Rückkaufrechtes tritt der Partner seine Rechte aus der Aktie bereits heute an die Hapimag ab und ermächtigt diese, ihn aus dem Aktienbuch zu streichen.

 

8. Zustellungen, Schriftform, Vertragsänderungen

 

8.1 Erklärungen an den Partner sind wirksam, wenn sie an die letzte von dem Partner mitgeteilte Adresse zugestellt werden.

 

8.2 Von diesen Bestimmungen abweichende und ergänzende Vereinbarungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

 

8.3 Mit Rücksicht auf die unbeschränkte Dauer der Vertragsbeziehung kann die Generalversammlung der Hapimag Aktionäre auf Antrag des Verwaltungsrates Anpassungen einzelner Regelungen dieser Bestimmungen an geänderte Gegebenheiten auf wirtschaftlichem und rechtlichem Gebiet beschließen.

 

9. “Hapimag“, Anzuwendendes Recht, Gerichtsstand

 

9.1. „Hapimag“ im Sinne dieser Bestimmungen bezeichnet die Aktiengesellschaft gleichen Namens oder ihre Tochtergesellschaft „Hapimag Verwaltungs- und Vertriebsgesellschaft Havag AG“, beide mit Sitz in 6349 Baar/Schweiz, Neuhofstrasse 8.

 

9.2 Für diese Vereinbarung und Ausübung der Ferienrechte gilt Schweizer Recht. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Baar/Schweiz. Hapimag ist befugt, wegen finanzieller Verbindlichkeiten des Partners auch ein Gericht an dessen Wohnsitz anzurufen und den Forderungsbetrag zu diesem Zweck zum Ankaufskurs einer Schweizer Grossbank in die Landeswährung des Landes des Partners umzurechnen.“

 

Die Widersprüche zu dem was Hapimag bis heute verbreitete werden Sie sicher erkennen.

 

 

2007-10-01

Aktienpreise nicht mehr durchsetzbar

 

Nun haben wir es offiziell. Hapimag bietet die Ferienaktie_21 in einem „exklusiven Angebot“, befristet bis zum 30. November 2007, für 6.000,00 CHF an, jahresgebührenbefreit im ersten Jahr. Warten wir ab, wie dann der offizielle Dauerverkaufspreis lauten wird. Vielleicht erfolgt die Preisstellung nach Angebot und Nachfrage und wird somit zur Verhandlungssache? Preisstellung dann nach Beliebigkeit.

 

Bisher lautete für die „alten“ Aktien die offizielle Preisstellung über 9.100 CHF plus zwei Prozent Bearbeitungsgebühr. Ein beträchtlicher Werteverfall gegenüber dem neuen Modell, denn auch bisher gab es „nur“ eine Aktie mit zwölf Wohnrechtspunkten je Jahr, wie jetzt auch bei der Ferienaktie_21. Eventuell erleben wir dann aber auch bei der Ferienaktie_21 jährliche „Wertsteigerungen“ (bisherige Lesart Hapimag) wie bei der „alten“ Aktie, bis hin zur Unverkäuflichkeit derselben.

 

Die Aktienkäufer auf Jahre zurück werden über diese Entwicklung kaum erfreut sein. Der Verkaufspreis von 9.100,00 CHF stand bereits seit ca. 2002, so lange war Hapimag nicht in der Lage Preissteigerungen durchzusetzen, jetzt dieser Wertschnitt.

 

Auf dem freien Markt fielen und fallen die Aktienpreise ins bodenlose, diese Entwicklung will Hapimag nun dadurch vorbeugen, dass sich Hapimag für die neue Aktie ein Vorkaufsrecht einräumen lässt und dann zu geänderten hauseigenen Konditionen zurückkauft.

 

2007-10-21

Rückkaufpreis

 

Wie einem „höchstpersönlichen“ Angebot wegen „langjähriger Treue zur Hapimag“, Stand September 2007, zu entnehmen ist, beträgt der „Rückkaufpreis“ „nach aktueller Rechnungslegung“ für eine in eine Hapimag Ferienaktie_21 umgetauschte Hapimagaktie 3.314,00 CHF. Dieser Wert dürfte dem Verkaufspreis so um die Jahre 1981/1982 entsprechen. Der letzte offizielle Verkaufspreis der Hapimagaktie lag bis zur Einführung der Ferienaktie_21 bei 9.100,00 CHF zuzüglich 2 Prozent Bearbeitungsgebühr.

 

Die Grundlage der Wertermittlung ist nicht nachvollziehbar.

 

2008-11-22

Dieser Tage schrieb Hapimag einem Aktionär:

 

"Wir beziehen uns auf die erwähnte E-mail und informieren Sie gerne wie folgt:

Der Verkaufspreis einer Hapimag Aktie liegt momentan bei CHF 9100.00.
Der Nettorückkaufswert Ihrer Aktie liegt bei CHF 7462.00.

Der Substanzwert jedoch lag per 31. Dezember 2007 bei CHF 3323.00…"

 

2017-01-24

Hapimag Classic – „Sichern Sie sich bis zum 30. Juni 2017 eine von 2017 Hapimag Aktien zum Spezialpreis von CHF 2017,00“.


Verbranntes Geld

(2008-04-26 / 2009-04-20 / 2012-04-16 / 2014-04-14)

 

Geschäftsjahr 1999:                       -    9.900 TCHF

               

Geschäftsjahr 2000:                       +       58 TCHF* 

 

Geschäftsjahr 2001:                       -   4.149 TCHF   (Bilanzierung gemäß IAS)

 

Geschäftsjahr 2002:                       +  1.074 TCHF    (Aus dem Verkauf „Mornington wurde ein Buchgewinn in Höhe von 2,9 Mio. CHF erzielt)

 

Geschäftsjahr 2003:                       -   4.727 TCHF   (Die Buchgewinne aus Objektverkäufen betrugen 4,5 Mio. CHF)

 

Geschäftsjahr 2004:                       - 11.546 TCHF

 

Geschäftsjahr 2005:                       +  1.562 TCHF    (Verkauft wurden die Objekte: Bordighera, Lido di Jesolo und Lido di Pomposa,

                                                                                                              Verkaufspreis insgesamt ca. 16.078 TCHF, Buchgewinn ca. 10.895 TCHF.)

 

Geschäftsjahr 2006:                       + 2.156 TCHF     (Ab 2006 werden Punktepakete über „Residenz Free“ verkauft.

                                                                                                              Umsatz 2006: 6,5 Mio. CHF)

 

Geschäftsjahr 2007:                       + 2.944 TCHF     (Ständige Erhöhungen von Jahresgebühren und Nebenkosten seit Jahren, Verkaufserlös sonstige

                                                                                                               Wohnrechtsprodukte (keine Aktien)

 

 

- 22.528 TCHF    (1999 - 2007)                    Ohne Buchgewinne:      Ca. - 40.823 TCHF

 

Umrechnungskurs: 0,6342:

                                               Ca. - 14.287 TEUR   (1999 - 2007)             Ohne Buchgewinne:   Ca. - 25.890 TEUR

 

 

*Nach Umstellung auf IAS waren es im Geschäftsjahr 2000 dann +11.173 TCHF (Gesamt dann: -16.513 TCHF, ohne Buchgewinne: ca. -34.808 TCHF). Wie hoch wären die Verluste ab 2001 gewesen hätte man in der alten Form weiter bilanzieren müssen? Zu den Jahren 1998 und früher.

 

Der International Accounting Standards Board (IASB) und das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) haben eine Reihe von Änderungen bei bestehenden IFRS sowie einige neue Standards und Interpretationen verabschiedet, die seit dem 1. Januar 2006 anzuwenden sind. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind hinsichtlich der Aussagekraft nicht unumstritten.

 

 

Geschäftsjahr 2008:               + 466 TEUR   Umstellung der Konzernrechnungswährung auf EUR. Die Währungsumrechnungsdifferenz betrug:

- 18.050 TEUR.

 

Das Eigenkapital reduzierte sich in diesem Geschäftsjahr von 384.628 TEUR auf 364.974 TEUR, also um 19.654 TEUR,                        (ca. 30.990 TCHF).

 

(Währungsumrechnungsdifferenzen (18.050 TEUR) wurden direkt gegen das Eigenkapital genommen.

 

Darüber hinaus wurde das Eigenkapital um weitere 1.604 TEUR, insgesamt 19.654 TEUR reduziert).

 

 

Ca. - 13.821 TEUR (1999 - 2008)     Ohne Buchgewinne und mit Einbezug der direkten Eigenkapitalbelastung aus 2008:

 

Ca. - 45.078 TEUR    (Ca. 45.078.000,00 EUR)

 

 

Geschäftsjahr 2009:               + 2.026 TEUR

 

                                               Ca. - 11.795 TEUR (1999 - 2009)

 

Ohne Buchgewinne und mit Einbezug der direkten Eigenkapitalbelastung aus 2008:

                                               Ca. - 43.052 TEUR    (Ca. 43.052.000,00 EUR)

 

 

2011-04-06

Geschäftsjahr 2010:                       - 7.826 TEUR

 

                                                               Auflaufend:       Ca. - 19.621 TEUR (1999 - 2010)

 

Ohne Buchgewinne und mit Einbezug der direkten Eigenkapitalbelastung aus 2008:

                                                               Ca. - 50.878 TEUR            (Ca. 50.878.000,00 EUR)

 

Unter Berücksichtigung der direkten Eigenkapitalveränderung aus 2010 (Minus ca. 12,426 Mio. EUR):

                                                               Ca. - 63.604 TEUR            (Ca. 63.604.000,00 EUR)

 

Dies sind die Ergebnisse die von der Mehrzahl der jetzt noch im Verwaltungsrat befindlichen Mitglieder zu verantworten sind. Nicht zuordenbar ist welche, möglicherweise zusätzlichen, Belastungen noch in den „Währungsumrechnungsdifferenzen“ liegen.

 

 

2012-04-16

Geschäftsjahr 2011                         + 1.189 TEUR

 

                                                               Auflaufend:       Ca. - 18.432 TEUR (1999 - 2011)

 

Ohne Buchgewinne und mit Einbezug der direkten Eigenkapitalbelastung aus 2008:

                                                               Ca. - 49.689 TEUR            (Ca. 49.689.000,00 EUR)

 

Unter Berücksichtigung der direkten Eigenkapitalveränderung aus 2010 (Minus ca. 12,426 Mio. EUR):

                                                               Ca. - 62.415 TEUR            (Ca. 62.415.000,00 EUR)

 

Dies sind die Ergebnisse die von einigen der jetzt noch im Verwaltungsrat befindlichen Mitglieder zu verantworten sind. Nicht zuordenbar ist welche, möglicherweise zusätzlichen, Belastungen noch in den „Währungsumrechnungsdifferenzen“ liegen.

 

 

Beim Einzelabschluss der Hapimag AG, der isoliert betrachtet werden muss, werden für 2011 Verluste in Höhe von ca. - 65.399 TCHF (Ca. 65.399.000,00 CHF) ausgewiesen. Zum Abschluss der Hapimag AG wird unter anderem auszugsweise ausgeführt: „…Der Einzelabschluss der Hapimag AG, der nur einen Teil des Geschäfts der Hapimag Unternehmensgruppe widerspiegelt, wird in Schweizer Franken geführt…“

 

„…Weitere Bewertungsanpassungen resultierten aus der negativen Entwicklung der für Hapimag relevanten Fremdwährungen gegenüber dem Schweizer Franken. Diese Wertberichtigungen im Einzelabschluss haben keine Geldabflüsse zur Folge. Es werden weder das operative Geschäft noch die zukünftigen Investitionsprogramme tangiert.“

 

Ca. - 119.647 TCHF für die Jahre 2010 - 2011.

 

 

2013-10-03

Geschäftsjahr 2012                         + 164 TEUR

                                                              

                                                               Auflaufend:       Ca. -18.268 TEUR (1999 - 2012)

                                                               (Nähere Ausführungen siehe Vorjahre)

 

Der Einzelabschluss der Hapimag AG, der isoliert betrachtet werden muss, wies 2012 einen Verlust in Höhe von ca.

- 67.382 TCHF aus. Die Kapitalrücklagen betrugen 518.285 TCHF (Vorjahr: 574.985 TCHF).

(Nähere Ausführungen siehe Vorjahre)

 

2014-04-14                                          Nach Anpassung:            - 74 TEUR

 

 

 

2014-04-14 / 2015-04-05 / 2016-04-12

 

Hapimag AG

Konzernrechnung

Entwicklung Eigenkapital

Gewinn / Verlust

ca.

Auflaufend

ab 1999 ca.

Eigenkapital

ca.

Differenz Eigenkapital

zum Vorjahr ca.

Differenz Eigenkapital

auflaufend ab 2012

Geschäftsjahr 2012

 

 

351.609 TEUR

 

 

Geschäftsjahr 2013

-4.448 TEUR

-18.506 TEUR

342.695 TEUR

-8.914 TEUR

-8.914 TEUR

Geschäftsjahr 2014

-12.305 TEUR

-30.811 TEUR

317.577 TEUR

-25.118 TEUR

-34.032 TEUR

Geschäftsjahr 2015

2.986 TEUR

-27.825 TEUR

287.141 TEUR

-30.436 TEUR

-64.468 TEUR

Geschäftsjahr 2016

838

TEUR

-26.987

TEUR

277.041

TEUR

-10.100

TEUR

-74.568

TEUR

Geschäftsjahr 2016

Swiss GAAP FER

297 TEUR

 

281.611

TEUR

 

 

Geschäftsjahr 2017

11.128 TEUR

 

296.492 TEUR

 

 

 

 

Hapimag AG

Konzernrechnung -

einige Einzelpositionen

2017

TEUR

2016

TEUR

2015

TEUR

2014

TEUR

Kapitalreserven

373.528

370.159

366.753

427.292

Übrige Reserven

 

-74.683

-85.267

-79.242

-77.797

-57.386

Kumulierte Jahresergebnisse

 

-8.392

-18.065

-19.520

-18.903

-21.889

Anlagevermögen

 

589.229

574.083

574.814

593.105

588.322

.

 

 

   

Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte

 

1.000

11.779

 

Einnahmen aus Verkauf von Sachanlagen

 

 

20.393

465

Rückstellungen (langfristige Verbindlich-

keiten)

 

19.211

20.562

23.545

14.962

10.871

Buchgewinne aus Verkauf von Sachanlagen

 

11.559

21

 

Sonstiger betrieblicher Aufwand

 

10.580

10.902

11.347

14.310

24.820

Buchverluste aus Abgang von Sachanlagen

 

232

923

534

 

2016 GAAP FER

 

 

 

Hapimag AG

Einzelabschluss

Entwicklung Eigenkapital

Gewinn / Verlust

ca.

Auflaufend

ab 2010 ca.

Eigenkapital

ca.

Differenz Eigenkapital

zum Vorjahr ca.

Differenz Eigenkapital

auflaufend ab 2009

Geschäftsjahr 2009

 

 

653.396 TCHF

 

 

Geschäftsjahr 2010

-54.248 TCHF

-54.248 TCHF

608.897 TCHF

-44.499 TCHF

-44.499

TCHF

Geschäftsjahr 2011

-65.399 TCHF

-119.647 TCHF

557.486 TCHF

-51.411 TCHF

-95.910 TCHF

Geschäftsjahr 2012

-67.362 TCHF

-187.009 TCHF

498.823 TCHF

-58.663 TCHF

-154.573 TCHF

Geschäftsjahr 2013

-43.730 TCHF

-230.739 TCHF

458.908 TCHF

-39.915 TCHF

-194.488

TCHF

Geschäftsjahr 2014

-23.356 TCHF

-254.095 TCHF

438.898 TCHF

-20.010 TCHF

-214.498 TCHF

Geschäftsjahr 2015*

   

365.359 TCHF

-73.539 TCHF*

-288.037 TCHF

Geschäftsjahr 2015

   

320.990 TCHF

-44.369 TCHF

-332.406 TCHF

Geschäftsjahr

2016

 

 

299.932

TCHF

-21.058

TCHF

-311.348

TCHF

Geschäftsjahr 2017

 

 

302.922 TCHF

 

 

 

*Die Vorjahreszahlen wurden an die Gliederungsvorschriften des neuen Rechnungslegungsrechts angepasst.“

 

 

Hapimag AG

Einzelabschluss

Entwicklung Kapitalreserve

Gesetzliche

Kapitalreserve

TCHF

Differenz Vorjahr

ges. Kapitalreserve

TCHF

Übrige

Kapitalreserven

TCHF

Veränderung Vorjahr

übrige Kapitalreserven

TCHF

Veränderungen

Gesamt

TCHF

Geschäftsjahr 2013

141.400

 

250.025

 

 

Geschäftsjahr 2014

141.400

0

209.641

-40.384

 

Geschäftsjahr 2015

55.143

-86.257

197.598

-12.043

-138.684

Geschäftsjahr

2016

55.143

0

170.857

-26.741

-165.424

 

 

 

 

 

 

Freiwillige

Gewinnreserven

2015

 

 

63.313

 

 

 

 

Freiwillige

Gewinnreserven

2016

 

 

63.313

 

 

 

 

Freiwillige

Gewinnreserven

2017

 

 

63.313

 

 

 

 

 

Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahrs wird im Folgejahr berücksichtigt.

 


Mark to market


Nun ist es die Teuerungsrate der OECD

(2007-01-26)

 

Nach der Hapimagjahresgebührenrechnung, datiert vom 08.01.2007 über den Jahresbeitrag für das Jahr 2007, wird die erneute Erhöhung des Jahresbeitrags, diesmal um ca. 5,4 Prozent, mit der „Teuerungsrate in der OECD“ begründet.

 

Die vorläufige Preissteigerungsrate der EU-Länder für 2006 lag nach vorläufigen Berechnungen zwischen ca. 1,7 Prozent (Deutschland) und ca. 4,0 Prozent (Irland). In der Schweiz betrug die Preissteigerungsrate für 2006 1,1 Prozent.

 

Die OECD, Organisation for Economic Cooperation and Development, ist eine Internationale Organisation mit Sitz in Paris, Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Mitgliedstaaten sind: Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Japan, Kanada, Kommission der Europäischen Union, Korea, Luxemburg, Mexiko, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowakische Republik, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, Vereinigte Staaten von Amerika, Vereinigtes Königreich.

 

Die OECD veröffentlicht keinen Gesamtindex über eine Teuerungsrate, dies wäre auch bei den unterschiedlichen beteiligten Volkswirtschaften Schwachsinn, schon gar nicht ist ein Bericht für das betroffene Jahr 2007 erschienen, wie sollte auch, 2007 hat gerade begonnen. Zum Erstelldatum des Hapimagschreibens lagen nicht einmal endgültige Jahreszahlen des Vorjahres 2006 vor.

 

Hapimag versucht die Jahresgebühr durch diesen Hinweis auf eine „Teuerungsrate der OECD“ zu dynamisieren. Diese Vorgehensweise ist in keiner Weise korrekt, außer Hapimag kennt wohl auch niemand die Berechnungsgrundlage. Die Jahresgebührenerhebung darf erfolgen um laufende Kosten für genau definierte Bereiche (Verwaltungskosten, Instandhaltung und Abschreibungen, der Betrieb der Ferienressorts geht zu Lasten der Nebenkosten) abzudecken. Diese sind an keinen Index, auf welchen sich hier Hapimag beruft ist ohnehin schleierhaft, gebunden, sondern lediglich an deren Anfall bzw. Verursachung. Kostendeckungsprinzip ist angesagt.

 

Somit dürfen die Jahresgebühren nur für diese Verwendungszwecke erhoben werden. Sie dienen nicht dazu durch höhere Festsetzung das Hapimagjahresergebnis auszugleichen oder in positive Bereiche weiterzuentwickeln, denn Hapimag ist ein Non-Profit-Unternehmen. Erträge aus diesem bzw. aus anderen Bereichen müssen dazu verwandt werden die Jahresgebühren zu reduzieren.

 

Somit kann gar keine Rede davon sein, dass eine „Teuerungsrate der OECD“ dazu führt, dass bei Hapimag die Jahresgebühren steigen. Hapimag möge eine Abrechnung der Jahresgebühren in Bezug auf die angefallenen Kosten unter Berücksichtigung der sonstigen Unternehmenserträge den Aktionären zur Verfügung stellen, ggf. im Voraus, eine Planung mit Soll- Ist-Vergleich bei der anschließenden Gebührenrechnung.

 

Dies hat Hapimag bisher grundsätzlich unterlassen.


2006 wurden 178 Aktien satzungsgemäß zurückgekauft

(2007-03-02)

 

Laut „Cash“ besteht „derzeit (10.01.2007) bei Hapimag eine Warteliste von 27.182 Aktien“ für angemeldete Rückkäufe laut Satzung. Für 2006 wurden satzungsgemäß 178 Aktien zurückgekauft, denn es wurden nur noch 1.576 neue Aktien von Hapimag verkauft die unter diese Regelung fielen. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr liegt selbst bei diesem niedrigen Niveau noch bei ca. 23,8 Prozent.

 

Seit Sommer 2003, nunmehr seit fast vier Jahren, wurden von Hapimag über das Hapimagvermittlungsprogramm ca. 12.000 Aktien vermittelt. Die Warteliste bei den Rückkäufen nahm damit nicht ab, im Gegenteil, denn in 2003 befanden sich „nur“ 23.528 Aktien bereits auf dieser Liste.

 

Hapimag empfiehlt den Verkaufswilligen diesen Weg zu gehen und schlägt vor eine Preisspanne zwischen 2.000 CHF und 3.900 CHF für den Verkauf zu nennen. Hapimag verkauft die Aktien aus dieser Aktion für 7.200 CHF, der Differenzbetrag geht an Hapimag. Der offizielle Hapimag-Verkaufspreis liegt derzeit bei 9.100 CHF ohne Gebühren, für Vermittlungsaktien bei 7.200 CHF. Vorteil Hapimag: Zum einen günstiger Einstandspreis, des Weiteren erfolgt für vermittelte Aktien keine satzungsgemäße Rücknahme von Aktien, da kein Neuverkauf und dann niedrigerer Verkaufspreis.

 

Hapimag empfiehlt das Vermittlungsprogramm zu nutzen auch mit dem Hinweis: „wir sind überzeugt, Ihnen hiermit eine attraktive Alternative zum regulären Rückkauf anbieten zu können“. Eine Lachnummer. Beim regulären Rückkauf, erhalten Sie ausgehend vom offiziellen Aktienverkaufspreis ca. 7.300 CHF, beim Verkauf über das Vermittlungsprogramm den von Ihnen genannten Preis abzüglich Gebühren. Im optimalen Fall dürfen Sie dann vermutlich maximal in etwa höchstens beim halben Ergebnis liegen, in der Regel wahrscheinlich darunter. Je niedriger Ihre Preisvorstellung ist, je größer sind die Verkaufschancen. Oberhalb der von Hapimag aufgeführten Preisspanne werden diese wohl gleich Null tendieren.

 

Die Wartezeit beim regulären Rückkauf beträgt, ausgehend vom Verkaufsergebnis des Vorjahres, für Neueinsteiger einhundertundfünfzig Jahre. Ein Lotteriespiel mit der Hoffnung, dass möglichst viele vor der eigenen Meldung liegende Anmeldungen die Geduld verlieren und abspringen und somit die eigene Wartezeit verkürzen. Für Vermittlungsaktien liegen keine Erkenntnisse zum zeitlichen Ablauf vor.

 

Es ist auch nicht erstaunlich, dass die Verkaufszahlen bei den Aktien weiter sinken. Abgesehen davon, dass an Hapimagaktien kein Interesse mehr besteht, verkauft Hapimag problemlos Punktepakete für die nicht einmal Jahresgebühren zu entrichten sind. Wen wundert es da, dass es kaum noch neue Aktionäre gibt die den offiziellen Aktienpreis zahlen. Punktepaket kaufen, verbrauchen und damit sind sämtliche Verpflichtungen erledigt. Es kann doch auch dann niemanden in Erstaunen versetzen, wenn der Hapimagvertrieb hier den einfacheren Verkaufsweg geht. Warum soll man sich dann noch die Mühe machen und Aktien verkaufen, insbesondere neue Aktien zum regulären Preis die dann auch noch satzungsgemäße Rücknahmen nach sich ziehen? So kann man natürlich auch freundlichere Jahresergebnisse erreichen, mit weniger Aufwand und Anstrengung, denn auch die Verpflichtung zum Bau neuer Anlagen resultiert nur aus dem Verkauf von neuen Aktien.

 

Das bestehende System wird hier unterlaufen, die Aktionäre auf der Rückkaufliste können so „warten bis sie schwarz werden“ und Hapimag erhält so auch noch ein kostenloses und gewinnbringendes Äquivalent für ca. 200.000 im Jahr verfallende, nicht genutzte Punkte für die ohnehin die Jahresgebühren schon bezahlt wurden.

 

Die restlichen Aktionäre werden schon nicht die Flucht ergreifen, denn bevor kein neuer Aktionär gefunden wurde der die Aktie übernimmt, solange ist man dabei und selbst für den Fall, dass Sie die Jahresgebühren nicht mehr begleichen sollten, hat Hapimag eine Lösung für Sie parat: „...sollten Sie die Jahresbeiträge nicht bezahlen werden die Ausstände mit dem Rückkaufs- / Vermittlungserlös verrechnet. Ihre Mitgliedschaft endet, wenn Hapimag Ihre Aktien zurückkaufen kann.“ Hoffentlich reicht der Aktienwert aus bis Sie an der Reihe sind, sonst dürfen Sie auch noch nachzahlen.


Anleitung zur Ungleichbehandlung der Partner

(2007-03-20)

 

Mit Datum vom 28.12.2006 erhielten Hapimag-Repräsentanten ein „Factsheet - Rückwirkend Gratispunkte aus 2006“. Factsheet bedeutet übersetzt: Tatsachendokument. Darin wird unter anderem ausgeführt,

 

Originaltext Hapimag:

 

„Beschreibung Zeitlich limitierte Verkaufsförderungsmassnahme zur kurzfristigen Kaufstimulation aller Produkte

Zielgruppe                         Neupartner und Partner

Zielsetzung                        Gemäss Zielvereinbarung Repräsentanten

Inhalt                                   12 Hauptsaisonpunkte zusätzlich beim Kauf innerhalb der Aktionsdauer

Einsatz                                 Die Punkte dürfen nur in Zusammenhang mit dem Kauf von Produkten abgegeben werden. Ferienaktie 12 Punkte pro Ferienaktie (ebenfalls bei UNO - QUINTO und ExploUNO bis ExploQUINTO) V-Ferienaktie 12 Punkte pro V-Ferienaktie

 

Residenz* 12 Punkte

Residenz 4plus* 12 Punkte

Residenz Free* 12 Punkte

* pro Abschluss, unabhängig von der Anzahl gekauften Einheiten

Für Explorer können keine zusätzlichen Punkte abgegeben werden!

 

Beispiele:

1 UNO = 12 Punkte

1 UNO und 1 Woche Residenz = 24 Punkte

1 DUO und 2 Wochen Residenz = 36 Punkte (24 Punkte DUO & 12 Punkte Residenz)

1 TRIO = 36 Punkte

1 ExploTRIO = 36 Punkte

1 ExploQUATTRO = 48 Punkte

1 Woche Residenz und 1 V-Aktie = 24 Punkte

1 Residenz 4plus (4 Wochen) und 1 Aktie = 24 Punkte

1 Residenz 4plus (5 Wochen) und 1 Aktie = 24 Punkte

2 Residenz Free = 12 Punkte

Aktionsdauer 1. Januar – 28. Februar 2007

 

Die auf der Liste gemeldeten Verträge müssen bis am 07.03.2007 im Original in Baar eintreffen. Für später eintreffende oder nicht gemeldete Verträge mit Abgabe der Punkte, werden dem Repräsentanten CHF 300. — pro 12 Punkte belastet.

 

Kommunikation an Partner:

Erwähnung der Aktion als Beilage im Jahresbrief (Versand Januar 2007) an die Hapimag Partner aus DE, AT und CH an Neukunden: Über den Direktvertrieb Region / POS

 

Im Rahmen einer einheitlichen Kommunikation (Corporate Design & Corporate Identity) verwenden Sie bitte keine handschriftlichen Flyer und

leiten Sie keine Details der Verkaufsförderungsmassnahme in schriftlicher Form an die Partner/Neuinteressenten weiter.

 

Wichtig Der Repräsentant hat die Wahl, die zusätzlichen Punkte abzugeben. Beschwerden von Partnern sollen vermieden werden, die später

erfahren, dass es eine solche Aktion gegeben hat. Bei Anfragen / Beschwerden wird von der Zentrale aus kommuniziert, dass es eine Aktion war, die im Ermessen des Repräsentanten lag.

 

Alle Repräsentanten sollen sich dieser Tatsache bewusst sein und bei Anfragen Gründe nennen können, warum sie bei einem Partner diese

Aktion nicht angewendet haben. Wir wirken damit der Unzufriedenheit der Partner entgegen.

 

Besonderheiten kumulierbar mit Cash-in (Erlass Bearbeitungsgebühr)“


Den Beirat gibt es noch

(2007-03-31)

 

Wahrscheinlich erinnern Sie sich, vor einigen Jahren hatte Hapimag einen Aktionärsbeirat durch den Verwaltungsrat bestellen lassen der Ihre Interessen vertreten sollte, da diesem bekannt ist was Sie wünschen. Vor einigen Tagen kam wieder einmal liebe Post aus Baar, neben den üblichen Listen mit den Erhöhungen der Nebenkosten und der Garagenplätze (genannt Erlebniswelten) und den Ergüssen zum 44-jährigen Bestehen des Unternehmens Hapimag, in Deutschland begehen nur Karnevalsvereine die Elfersprünge, wurde auf Seite 11, rechts unten in der Ecke, unter anderem über die zweite Sitzung des Beirats, fand schon im November 2006 statt, mit einigen nichtssagenden Halbsätzen informiert.

 

Was man dort allerdings zwei Tage machte wird wohl für viele im Dunkeln bleiben, denn außer der Tatsache, dass man mit etlichen Fremdwörtern herumwarf, wurde zumindest über nichts Konkretes berichtet. Nehmen wir es mit dem Hapimagspruch des Heftes (Seite 2 oben, letzter Absatz):

„Die Freiheit besteht darin, dass man alles das tun kann, was einem anderen nicht schadet (Matthias Claudius)“.

 

Hoffen wir in dem Sinn das Beste! Nicht das wir eines Tages zu dem Ergebnis kommen müssen: „... vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun (Lukas 23,32-43), “ denn „oft tut auch der Unrecht, der nichts tut...“ (Marc Aurel).

 

 

2007-04-03

Nach einer Mitteilung die mich dieser Tage erreichte werden die Mitglieder des Aktionärsbeirats von Hapimag zum „Schweigen verdonnert“. Die Mitglieder dieses „geheimnisumwitterten Gesangsvereins“ nehmen dies offensichtlich hin. Ein Gremium ohne Stimme, man lässt über den Vormund sprechen, dafür aber im Gleichklang im Chor Hapimag. Stellt sich nach wie vor für mich die Frage was in einem derartigen Gremium noch die sogenannten „Aktionärsschützer“ suchen. Hat zum Beispiel der HFA nichts Wichtigeres zu tun als dort die Zeit zu vergeuden? Die Spesensätze die Hapimag dafür offiziell vergütet sind doch bestimmt kein Anreiz zur Teilnahme?


Kontrollmaßnahmen

(2007-04-07)

 

Während meines Aufenthalts in einer Hapimag-Ferienanlage fand ich dort nachstehenden Hinweis vor:

 

„Bitte beachten Sie, dass unsere Hausdamen während Ihres Aufenthaltes nach Vereinbarung in Ihrem Appartement vorbeischauen, um zu kontrollieren ob Ihre Wohnung sich in ordentlichem Zustand befindet (Mauern, Holzbalken, Inventar etc.)“

 

Beruhigend war es nun gerade nicht, denn bisher hatte ich immer größtes Zutrauen zur Bausubstanz der Hapimaganlagen, dass man es dort nun für erforderlich hielt Holzbalken und Mauerwerk einer regelmäßigen Kontrolle zu unterziehen konnte ich so ohne weiteres nicht nachvollziehen. Es hat mich doch sehr überrascht und mir zu denken gegeben. Ob nun die „Hausdamen“ die erforderliche Qualifikation für eine derartige Prüfung besaßen konnte ich nicht feststellen, da mir leider dieses mögliche Schauspiel nicht geboten wurde. Vielleicht sollte auch nur ein „Stubendurchgang“ angekündigt werden, den ich noch aus meiner Zeit als Soldat kenne. Hapimag hat eben grenzenloses Vertrauen zu seinen Aktionären.


Warum noch Aktien kaufen und Jahresgebühren zahlen?

(2007-04-12)

 

Es ist ein reines Rechenexempel mit vielen Variablen, mit Vorsicht zu betrachten, vor allem für Aktionäre die sich auf diesem Weg von ihrer Hapimagaktie verabschieden möchten. So oder so kommen noch die Nebenkosten dazu, wenn die Punkte genutzt werden. „Residenz FREE“ heißt das Zauberwort unter dem Hapimag Hochsaisonpunktepakete anbietet. Jahresgebühren sind auf die Punktenutzung nicht zu entrichten, so die Verlautbarung, allerdings liegt der Preis je Punkt bei ca. 52 CHF. Bei der Hapimagpunktebörse können Sie Punkte für ca. 25 CHF kaufen. Die Jahresgebühr ist bei „Residenz FREE“ bereits im Punktepreis enthalten und kann somit nicht wie sonst üblich im jährlichen Takt steigen. Folgekosten, mit Ausnahme der Nebenkosten im Urlaubsfall, werden vermieden und das Ende ist absehbar.

 

Entscheidend ist natürlich immer der Einstandspreis für eine neue Aktie, zum offiziellen Verkaufspreis erwirbt diese wohl kaum noch jemand. Ein späterer Verkauf derselben und auch der dann zu erzielende Erlös, das ist eine höchst schwierige und mit vielen Unwägbarkeiten versehene Angelegenheit. Je Aktie gibt es auch nur zwölf Punkte/Jahr und die bisher jährlich steigenden Jahresgebühren fallen regelmäßig an, auch wenn kein Ferienaufenthalt in einem Jahr in Anspruch genommen wird. Nicht so bei diesem Produkt, mit dem Verbrauch der Punkte ist alles erledigt, keine ständigen jährlichen Zusatzkosten, aber auch keine Rechte als Aktionär, sofern dem Aktionär bei Hapimag welche gewährt werden sollten.

 

Die Vorteile liegen bei Hapimag: Es werden keine Aktien verkauft, mit Verbrauch der Punkte ist alles erledigt. Somit müssen für diese Verkaufsform keine neuen Objekte geschaffen werden, keine satzungsgemäßen Rückkäufe erfolgen, keine Aktionärsrechte für den Erwerber gewährt werden und darüber hinaus können damit noch Punkte verkauft werden die durch Nichtnutzung bereits verfielen und für die die Jahresgebühr gezahlt wurde. Ein gutes Geschäft für einen Einsatz dem keine wirkliche Leistung zu Grunde liegt und mit dem wenig Rechte gewährt werden.

 

150 Punkte werden derzeit für ca. 52 CHF/Punkt angeboten, Kosten des Gesamtpakets somit 7.750 CHF. Bei Zahlung innerhalb 30 Tagen erhalten Sie darauf noch 5 Prozent Rabatt. Nehmen Sie gleich zwei dieser Pakete fallen dafür jeweils 7.440 CHF an, bei drei Paketen 7.130 CHF, abzüglich ggf. Rabatt.

 

Das Punktepaket läuft über fünf Jahre, je Jahr werden Ihnen 30 Punkte gutgebracht, ein Jahr mit 30 Punkten können Sie vorziehen. Fünf Jahre plus zehn Monate nach dem Jahr der Punktegutschrift müssen Sie die Punkte verbraucht haben. Kennen wir alles von den Aktien.

 

Eine Möglichkeit kommt noch zusätzlich hinzu. Mit diesem Produkt können Sie auch je Einheit 48 Punkte je Jahr hinzukaufen, über die Punktebörse Hapimag oder auf dem freien Markt und somit weit unter ca. 52 CHF/Punkt. Also gut überlegen, ob Sie nun wirklich zwei Einheiten benötigen.

 

Um „Residenz FREE“ zu erwerben müssen Sie nicht Aktionär sein oder werden. Als Aktionär können Sie auch eine Aktie für 4.500 CHF in Zahlung geben, wohl eher ein schlechtes Geschäft rechnen Sie den Kaufpreis je Punkt. 3.250 CHF müssten Sie immer noch hinlegen. Berücksichtigen Sie auch den Wert Ihrer Aktie bei einer solchen Transaktion. Diese hat sich damit dann erledigt, Jahresgebühren sind dafür nicht mehr zu zahlen, Ihr Einstandspreis ist aber auch dahin und alle möglichen Träume von eventuellen Wertsteigerungen die wohl die wenigsten Hapimagaktionäre je erreicht und realisiert haben dürften. Allerdings müssen Sie dann auch nicht mehr bis zu ca. einhundertfünfzig Jahre warten bis Ihre Aktie satzungsgemäß zurückgenommen wird.

 

Für Aktienkäufer eventuell mit Einschränkungen noch interessant, wenn diese noch keine Aktie besitzen, unter Berücksichtigung des Einzelfalls, für Aktionäre uninteressant, schon gar nicht interessant um sich auf diese Art und Weise der Aktie zu entledigen.


Zumietung oder Zumutung?

(2007-04-24)

 

Haben Sie schon einmal eine der „Zumietungen“ bei Hapimag gemäß dem Katalog „Pluspunkte“ gebucht? „...den vielfältigen Bedürfnissen der Menschen zu begegnen, bedeutet für Hapimag vor allem eins, flexibel zu sein. Weil Hapimag das erkannt hat, haben Sie mit Ihrer Ferienaktie nicht nur die Möglichkeit Urlaub in der Hapimag Ferienwelt zu machen, sondern auch die Chance, Ihre Punkte für ausgewählte Urlaubsangebote außerhalb der Ferienwelt zu nutzen.“

 

Wohlgemerkt „die Chance“. Lottospielen ist wahrscheinlich effektiver. So versuchte ich für Mitte Mai eines der Objekte des „Pluspunkte-Katalogs“ zu buchen. Bad Zwischenahn, nun ganz bestimmt nicht der Nabel der Welt, aber für einen Kurzurlaub von einer Woche durchaus angemessen und nicht zu weit entfernt.

 

Gesagt - getan, die von Hapimag vielgerühmte hauseigene Internetbuchungsseite kannte dieses Objekt gar nicht, analog andere deutsche Objekte bei den Zumietungen ebenfalls nicht. Soviel zu Hapimag und Internetseite. Folglich suchte ich einen der noch vorhandenen alten Buchungsbelege heraus und brachte die Anmeldung per Fax auf den Weg. Am nächsten Arbeitstag wurde ich vom Hapimagferiendienst angerufen und gefragt, ob ich diese Buchung tatsächlich tätigen wolle. Weiter wurde ich dann darauf hingewiesen, dass für die in Anspruch genommene Dienstleistung, Buchung einer Zumietung, dreißig Franken an zusätzlichen Gebühren anfallen. Auf entsprechende Frage wurde mir allerdings bestätigt, nur im Erfolgsfall. Weiter erhielt ich die Mitteilung, dass ich zunächst, wenn ich den Urlaubsort dann erreichen sollte 55 Euro Kaution für die Schlüssel zu hinterlegen hätte und sofort die Kurtaxe bezahlen müsste.

 

Dann erhielt ich die Mitteilung, dass nun von Seiten Hapimag mit dem Ferienziel Kontakt aufgenommen würde um festzustellen, ob mein Urlaubswunsch realisierbar sei. Sollte dies nicht möglich sein, würde man mich anrufen, anderenfalls erhielte ich die Rechnung, denn die Nebenkosten sind im Voraus in Schweizer Franken zu entrichten.

 

Am nächsten Tag wurde ich natürlich angerufen, dass Objekt sei zum gewünschten Zeitpunkt total belegt, wenn ich es wünsche würde man sich aber nach einem Ersatztermin erkundigen.

 

Zumietung oder Zumutung? Hat man nun eine Anzahl von Wohnungen bei den Objekten der Zumietungen im Zugriff? Offensichtlich nicht? Buchung nach Verwertbarkeit der Restposten vor Ort? Hapimag hat offensichtlich keinen Zugriff auf eine bestimmte Anzahl von Ferienwohnungen. Vorgehensweise wie im Reisebüro, nur dort erhalte ich gleich Alternativen angeboten falls die angefragte Möglichkeit ausfällt. Mit den Zumietungen sollen laut Hapimag die Angebote erhöht werden. Offensichtlich hat man nur einen schönen Katalog erstellt mit begrenzten Möglichkeiten, wenn selbst schon abgelegene Urlaubsorte nicht buchbar sind.

 

Die Frequentierung der Zumietungen scheint ohnehin gering zu sein, denn der dafür benötigte finanzielle Aufwand durch Hapimag ging 2006 um 22,4 Prozent zurück. Es bleibt natürlich ein Trost, zu den von Hapimag angebotenen Konditionen bekommen Sie vor Ort in der Regel immer ein adäquates Objekt, oft auch noch günstiger und qualitativ nicht unbedingt schlechter. Zumietung, also doch Zumutung?


Klassifizierungs-Karte

(2007-05-17)

 

Haben Sie das gelbe Blättchen gelesen welches Ihnen Hapimag anlässlich der Einladung zur Generalversammlung zusandte? Zum 01. Januar 2008, für Hapimag schon eine sehr frühe Ankündigung, denn eine so vorausschauende Planung ist man von diesem Unternehmen in der Regel nicht gewohnt, will man eine „HapimagCard“ einführen.

 

Mit dieser Klassifizierungskarte, um nicht Diskriminierungskarte zu sagen, werden Sie dann zum gläsernen Hapimagkunden, Sie kennen dies von anderen Gelegenheiten. Entsprechend Ihrer Umsatztätigkeit im bzw. mit dem Unternehmen Hapimag wird Ihnen dann eine Karte von Bronze (für hartnäckige Wenignutzer) bis hin zu Platin (für die Freunde des Unternehmens) zugeteilt werden.

 

In Zukunft wird man dann sofort erkennen wie verdient Sie sich um das Unternehmen Hapimag gemacht haben, wie umsatzträchtig Sie waren, Anzahl der Neukundenwerbungen, von Ihnen gekaufte Produkte usw.

 

Mehr noch, man wird auch feststellen was Sie bevorzugen. So kann das hauseigene Hapimagrestaurant die Bar rechtzeitig mit den geistigen Getränken auffüllen die Sie dort in der Vergangenheit zu sich nahmen oder wie viel Sie davon oder von anderen Dingen im Geschäft des Ressorts einkauften. Hapimag weiß dann in Zukunft nicht mehr nur was die Partner wünschen, sondern auch was diese mögen. Entsprechende Dispositionen sind dann schon im Voraus möglich, bevor Sie das Ressort erreichen. Ihre Lieblingssorte wird dann überall vorrätig sein, denn auch die Umsätze in den Ressorts werden gnadenlos erfasst werden. Ihre morgendlichen Brötchen werden dann ebenso bereitliegen wie Ihre Lieblingszeitung und das ohne vorherige Bestellung. Wann hat es so etwas bei Hapimag jemals gegeben?

 

Sie kennen dies vielleicht bereits von Ihren Kreditkarten her, entsprechend werden Sie in der Regel beim Empfang im gebuchten Hotel zugeordnet, bedient oder abgefertigt, dürfen die VIP-Lounge Ihrer Fluggesellschaft benutzen oder sich eine Sitzgelegenheit in der Halle suchen, erhalten eine Erfrischung gereicht oder suchen sich selbst den Kiosk, der Möglichkeiten sind da noch viele, Vorgehensweise kennen wir wohl alle.

 

Im Hapimagressort erkennt man dann auch sofort auf den ersten Blick Ihre Umsatzfreudigkeit und Ihre Verdienste im Unternehmen Hapimag. Probleme bei der Zuordnung gibt es dann nicht mehr. Bronze, möglicherweise Wohnung mit Blick auf den Hinterhof, Platin, eventuell Ausblick in die Weite der Landschaft, ebenso bei der Tischvergabe im Restaurant, wenn Sie dort die entsprechende Karte unauffällig aus der Hand gleiten lassen, sofern die Farbe stimmt. Auch bei anderen Gelegenheiten wird eine entsprechend hochwertige Farbe wohl nicht schaden. Der Anreiz eine höhere Farbe zu erreichen muss doch wohl durch Vorteile honoriert werden? Zu welchem Zweck benötigt man sonst farblich unterschiedliche Klassifizierungskarten? Vergessen Sie also in Zukunft bei telefonischen Reservierungen nicht auf Ihre Kartenfarbe hinzuweisen.

 

Die Hapimaggesellschaft hat sich eben verändert, die Würdigkeit der Person wird festgestellt und festgelegt, früher waren wir eben Partner und eine Gemeinschaft, jetzt werden Kasten eingeteilt. Hapimag weiß eben was die Partner wünschen. Vielleicht dann auch Veranstaltungen nur für Partner mit der entsprechenden Kartenfarbe, möglicherweise ist man ja gerne unter sich um Erfahrungen auszutauschen?


Ferienaktie21

(2007-05-24)

 

Eine originelle Bezeichnung, jedoch nicht selbsterklärend. Entweder war es der 21. Versuch, wahrscheinlich aber wohl eher der Hinweis auf das laufende Jahrhundert, solange benötigen nämlich viele verkaufswillige Aktionäre bis diese ihre Aktie satzungsgemäß zurückgeben können. Somit also wohl doch nicht originell, aber sehr spitzfindig.

 

Für Neuaktionäre ohnehin erst in sieben Jahren interessant, Altaktionäre braucht diese Variante gar nicht zu interessieren, denn deren bestehende Vertragsgrundlagen werden dadurch nicht tangiert. Es sei denn, Sie verzichten freiwillig auf Ihre Rechte. Besser dürfte wohl sein die Angebote, auf die Bedingungen der Ferienaktie21 umzusteigen, dorthin zu tun, wo diese hingehören, in den Papierkorb.

 

Somit bedarf dieser erneute Versuch Probleme zu Lasten der Partner zu regeln und deren Belange zu verschlechtern, zurzeit auch keiner weiteren Ausführungen. „Innerer Wert = Anteil des Aktionärs am wirtschaftlichen Eigenkapital der Hapimag“. Auf die betriebswirtschaftliche Definition dieser Ausführung Hapimag bin ich schon heute gespannt. Insbesondere was der „Innere Wert“ mit dem „wirtschaftlichen Eigenkapital“ zu tun hat. Die Gestaltungsmöglichkeiten des Ergebnisses dürfen vermutlich grenzenlos sein, wenn man auch noch die stichtagsbezogenen Komponenten hinzunimmt.

 

Ein Unternehmen von dem man ohnehin kaum Informationen zur Geschäftslage und nachvollziehbare Zahlen erhält, im Geschäftsbericht 2005 war nicht einmal die Anzahl der seinerzeitigen Aktionäre zweifelsfrei feststellbar, will den „inneren Wert“ der Hapimagaktie zur Grundlage des Auseinandersetzungsguthabens des Aktionärs bei Auflösung des Vertragsverhältnisses, Rückgabe der Aktie, machen. Auf die Ergebnisse bin ich schon heute gespannt, insbesondere auf deren Nachvollziehbarkeit. Wahrscheinlich wird ein Treuhänder diese Aufgabe übernehmen damit nicht nachgefragt werden kann?


Geschäftsjahr 2006

(2007-05-10)

 

Ein „kerngesunder“ Patient?

Sehen wir uns zunächst einmal die vergangenen Jahre an. 2003 vermeldete Hapimag ein „befriedigendes Ergebnis“, Minus 4.727.000,00 CHF, 2004 „zeichnete sich dann die Trendwende ab“, erreicht wurde das schlechteste Ergebnis der Hapimagfirmengeschichte mit Minus 11.546.000,00 CHF, 2005 „schuf man die Basis für Neues“ Plus 1.564.000,00 CHF, dafür verkaufte man in dem Jahr Sachanlagevermögen in Höhe von 16.078.000,00 CHF.

 

In den Jahren 2001 bis einschließlich 2006 wurde insgesamt ein Verlust in Höhe von 15.633 TCHF erreicht und dies nur weil beträchtliches Sachanlagevermögen versilbert wurde, insgesamt wurden Buchgewinne aus dem Verkauf von Ferienanlagen in Höhe von ca. 18.300 TCHF mit einbezogen. Um diesen Betrag wäre sonst der Verlust (dann: ca. 33.933 TCHF) höher gewesen.

 

Jetzt ist man „kerngesund“, weil man lange genug regelmäßig und ohne jegliche Rücksichtnahme die Gebühren ständig erhöhte und weiter erhöht.

 

Ist es aber kerngesund, wenn:

 

  1. Die Anzahl der Aktionäre sinkt. Zur Höhe der Rückkaufliste wurden gar keine Angaben gemacht, die Schweizer Zeitung „Cash“ schrieb Anfang 2007 von 27.182 Aktien. 2005 befanden sich 261.605 Hapimagaktien im Umlauf, 2006 waren es nur noch 260.663 Aktien, 942 Aktien weniger und dies trotz des Neuverkaufs von 1.576 Aktien,
  2. der Gewinnvortrag ein Minus in Höhe von 4.460 TCHF ausweist, trotz des Jahresgewinns 2006 in Höhe von 2.153 TCHF,
  3. die Anzahl der insgesamt abgewohnten Punkte in 2006 um ca. sechs Prozent sank und zusätzlich ca. 11,2 Prozent mehr Punkte verfielen, weil diese nicht genutzt wurden,
  4. die Summe der Abschreibungen um 652 TCHF niedriger als im Vorjahr ist, eindeutig ein Zeichen dafür, dass weniger investiert wurde und letztendlich,
  5. das um 1.737 TCHF bessere Finanzergebnis und die um 3.313 TCHF reduzierten Steuern schwarze Zahlen ermöglichten? Allerdings war das EBIT positiv, Erläuterungen dazu folgen.

 

Die Präsidentin des Verwaltungsrats und der Vorsitzende der Konzernleitung verkünden in deren kurz gefasster „Berichterstattung“, die mehr Ausführungen zum Hapimag Golfclub und zu unnötigen politischen Aktivitäten enthält, die nicht im Interesse der Aktionäre liegen, da Ihnen dadurch zusätzliche Rechte durch den Schweizer Gesetzgeber nun wohl nicht gewährt werden, zum Geschäftsjahr, unter anderem:

 

Hiernach legte der Verkauf um „rund zehn Prozent“ zu. Woher kommt die Steigerung? An neuen Aktien wurden 1.576 Stück verkauft, im Vorjahr waren dies 2.068 Aktien, somit rund minus 24 Prozent (- 492 Aktien). Von dieser Verkaufszahl wird auch die Anzahl der satzungsgemäß zurückzunehmenden Aktien errechnet, zehn Prozent von 1.576. An Vermittlungsaktien wurden 2.604 Aktien verkauft, Vorjahr 2.294 Aktien, plus 13,5 Prozent (+ 310 Aktien). Hieraus können die rund zehn Prozent Steigerung wohl kaum gekommen sein, denn die Aktien wurden zu einem Durchschnittspreis von 7.593 CHF (Vorjahr: 7.747, minus 154 CHF) verkauft.

 

Der Rückkaufpreis der Aktien lag bei 3.769 CHF (Vorjahr: 4.037 CHF, minus 268 CHF). Der Durchschnittspreis der zurückgekauften Aktien wird ermittelt aus den Vermittlungsaktien und den satzungsgemäß zurückgenommenen Aktien. Wo erscheinen die Aktien die im Rahmen der Produktverkäufe zurückgenommen wurden? Vermutlich sind diese in diesen Bereichen mit untergegangen. Dies bedeutet allerdings nur, dass die Erlöse aus den Vermittlungsaktien für die betroffenen Aktionäre weit unter den angegebenen 3.769 CHF/Aktie liegen müssen, da für Produktverkäufe relativ geringfügig bessere Beträge gezahlt werden. Hapimag verkaufte diese, wie die Vermittlungsaktien, zu einem Durchschnittspreis von 7.593 CHF.

 

Der große Renner und Hoffnungsträger für die Zukunft im Hause Hapimag scheint offensichtlich das Produkt „Residenz Free“ zu sein. Hiermit wurden 6,5 Mio. CHF erwirtschaftet und es hat damit „wesentlich zur Steigerung beigetragen“. Umgerechnet entspricht dies ca. 850 Produkten, der Verkaufspreis lag bei ca. 7.750 CHF. Umgesetzt wurden damit ca. 127.500 Punkte. Die ursprüngliche Hapimagidee des Aktienverkaufs lässt nur noch grüßen. Diejenigen Aktionäre die ihre Punkte verkaufen werden schon bemerkt haben, dass die Preise dafür in den Keller rutschten, Hapimag macht das Geschäft lieber selbst.  „Residenz Free“, nur Punkteverkauf, sonst wenig Rechte. Weitere Ausführungen dazu hier.

 

Diese Werte erklären das positive Geschäftsjahresergebnis somit nicht. Dazu müssen wir uns die Positionen Jahresbeiträge und Ressortumsatz ansehen. Beides Positionen bei denen Sie ausnahmslos kräftig zur Kasse gebeten wurden, denn bei den Kosten sparte man kaum. Bei diesen beiden Positionen stiegen die Einnahmen Hapimag um 7.656 TCF. Die Einnahmen aus Jahresgebühren stiegen um ca. 3,7 Prozent (3.162 TCHF), bezogen auf die Umlaufaktien wurden ca. 327,08 CHF je Aktie an Jahresgebühren bezahlt. Die Rechnung lautete aber über 325,20 CHF. Ausgehend davon, dass nicht sämtliche Jahresgebühren gezahlt wurden erklärt sich dieser Betrag nicht. Woher kommen möglicherweise zusätzliche Beträge, da davon auszugehen ist, dass nicht sämtliche Aktionäre auch ihre Jahresgebühren bezahlen.

 

Noch interessanter ist die Position Ressortumsatz, diese stieg um ca. 8,0 Prozent. Diese Kosten sind von Ihnen bei Inanspruchnahme des Urlaubsangebots an Nebenkosten vor Ort zu entrichten. Hierbei ist es doch sehr erstaunlich, dass die in 2006 abgewohnten Aktienpunkte auf 2.704.892 sanken, 2005 wurden noch 2.867.515 Punkte verbraucht. Ein Minus von 162.623 Punkten.

 

Die insgesamt abgewohnten Punkte sanken auf 3.482.149 (2006) von 3.704.544 (2005), ein Minus von insgesamt ca. 6,0 Prozent. In 2006 verfielen 257.438 Punkte (2005: 231.109).

 

Es war wohl nicht nur die „schwache touristische Nachfrage während der Hauptsaison für die Destination Bodrum“ die zu diesem Rückgang führte, sondern auch der Verkauf sämtlicher norditalienischen Quartiere für die kein adäquater Ersatz bisher erfolgte. Die ständigen Probleme mit Bodrum sind doch bekannt und reißen seit Jahren dort nicht ab, hinzu kommt wohl auch noch, dass seit dem Wechsel in der dortigen Ressortleitung die Probleme offensichtlich nicht kleiner geworden sind. Hapimag versucht dieses Problem nun schon seit Fertigstellung des Objekts zu lösen, bisher ohne Erfolg.

 

2005 fielen somit je verbrauchten Punkt noch Nebenkosten und Zusatzleistungen (Gesamteinnahme: 46.416 TCHF) in Höhe von ca. 12,53 EUR/Punkt an, 2006 lag dieser Wert bei ca. 14,39 EUR/Punkt (Gesamteinnahme: 50.109 TCHF), Steigerung: ca. 14,8 Prozent. Ihr Urlaub mit Hapimag wurde somit teurer. Die Einnahmen aus den Nebenkostenerhebungen stiegen, laut Hapimag gilt hier das Kostendeckungsprinzip. Der Unterhalts- und Betriebsaufwand betrug 2006: 33.679 TCHF, 2005: 34.613 TCHF, minus ca. 2,7 Prozent. Die nächsten Erhöhungen der Nebenkosten wurden aber bereits angekündigt und das bei offensichtlich sinkenden Kosten.

 

Es hat lange gedauert. Die ständigen Erhöhungen der Jahresgebühren und Nebenkosten zeigen nun also Wirkung. Hierdurch wird das Unternehmen saniert, ausnahmslos auf Kosten der Nutzer, also der Aktionäre durch rigorose ständige Erhöhung der Gebühren. Entkommen kann diesem Kreislauf niemand, einmal dabei, immer dabei, es sei denn es gelingt jemanden zu finden der die Aktie übernimmt. Preisstellung eines Monopolunternehmens? Insgesamt wurde 2006 aus den Bereichen Jahresbeiträge und Ressortumsatz Mehrerlöse in Höhe von 7.656 TCHF generiert.

 

Was wurde nun unternommen um auf der Kostenseite gegenzusteuern? Gesamtaufwand 2006: 202.421 TCHF, 2005: 199.944 TCHF, Steigerung gegenüber Vorjahr: ca. 1,2 Prozent, 2.477 TCHF. 1.300 TCHF wurden für ein Delkredere eingebucht, Absicherung Forderungsausfall. Warum geht Hapimag dieses Risiko ein? Keine weitere Erläuterung. Die restlichen 1.177 TCHF Erhöhung werden auch nicht erläutert, die nicht erläuterte Gesamtposition beträgt insgesamt 2.580 TCHF. Peanuts für Hapimag. Es fällt ohnehin auf, dass der Geschäftsbericht mehrere nicht näher erläuterte sonstige Positionen enthält, deren Höhen zwischen den Jahren teilweise erheblich unterschiedlich sind.

 

Mehr als unangenehm bemerkenswert ist dabei die Steigerung der Position Verwaltungsaufwand. Plus 8,9 Prozent. Bei näherer Betrachtung noch unverständlicher, wenn man dort dann sieht, dass ein Unternehmen welches ausführt: „Weitere Rechtsfälle von Bedeutung wurden nicht bearbeitet“, für eine Steigerung des Rechts- und Beratungsaufwands in 2006 1.842 TCHF ausgibt, auf 4.293 TCHF, entsprechend ca. 75 Prozent. Wofür benötigt man Verwaltungskosten in Höhe von 19.153 TCHF? Das sind, isoliert betrachtet, ca. 73,48 CHF Verwaltungskosten je in Umlauf befindlicher Aktie, Vorjahr ca. 67,25 CHF/Aktie.

 

Offensichtlich hatte man mit Flims seinerzeit weitere große Pläne? Sie kennen die Gerüchte aus der Bauzeit. Jetzt verkauft man dort „eine nicht mehr benötigte Landreserve“ zum Buchwert. So klein scheint die Parzelle nicht gewesen zu sein. Die Forderung aus dem Verkauf von Sachanlagen beträgt 2.600.000,00 CHF. An wen erfolgte der Verkauf? Hoffentlich fließt der Ertrag neuen Hapimagobjekten zu, denn aus dem Verkauf der Aktien dürften derzeit keine großen Neubauten zu erwarten sein. Aus dem Verkauf der norditalienischen Ressorts Ende des Jahres 2005 werden wohl keine Mittel für Neubauten verwandt werden. Woher nimmt dann Hapimag für neue Reiseziele die erforderlichen Beträge?

 

Hapimag kaufte laut eigenen Angaben 10.000 Aktien zurück, in den vergangenen drei Jahren. Statt Rückkauf wohl eher im Rahmen des Vermittlungsprogramms oder durch Inzahlungnahme beim Produkteverkauf. Rückkauf ist wohl eine sehr kreative Darstellung, denn die satzungsgemäßen Rückkäufe gemäß der Zehn-Prozent-Regelung lagen bei insgesamt ca. 676 Stück von 2004 bis 2006. Im Bestand befanden sich davon per Ende 2006 noch 4.939 Aktien, also weniger als die Hälfte der genannten Zahl. Der durchschnittliche Verkaufspreis je Aktie lag bei 7.593 CHF (2006), 7.747 CHF (2005). Damit flossen aus den verkauften Vermittlungsaktien dem Unternehmen ca. 19.772 TCHF zu, nur in 2006, in den Vorjahren verkaufte man auch regelmäßig.

 

Der Schmerz über die über die Jahre abgeflossenen Mittel für die 10.000 Aktien in Höhe von 48 Mio. CHF, entsprechend 4.800 CHF je Aktie dürfte sich wohl in Grenzen halten, denn das Geschäft mit diesen Papieren war und ist für das Unternehmen Hapimag doch eine weitere begehrte und gute Einnahmequelle geworden nachdem man kaum noch neue Aktien verkauft und dürfte bei der bekannten zurückhaltenden Vorgehensweise des Unternehmens mit Sicherheit nicht zu Liquiditätsengpässen geführt haben, ebenso wenig wie die für das Renovationsprogramm abgeflossenen Mittel, denn diese werden doch immer bereits Anfang des Jahres von den Aktionären durch die Jahresgebühren einbezahlt. Es ist also nicht erforderlich Taschentücher nach Baar zu schicken um die Tränen dort zu trocknen.

 

Lesen Sie sich diesen Absatz auf Seite 5 des Geschäftsberichts bitte genau durch, eigentlich ist es ein Bericht über das Geschäftsjahr, vielleicht hat man es einigen nicht gesagt, die Werte dort beziehen sich auf die vergangenen drei Jahre, auch bei den Beträgen für die Renovationsprogramme. Im Jahr 2006 wurden Renovationen und Erweiterungen für 39,7 Mio. CHF durchgeführt, nicht etwa für 92,8 Mio. CHF in einem Jahr. Es gab einmal Zeiten, da wurden die Beträge für Renovationen jährlich separat ausgewiesen, zusätzlich zu den übrigen Angaben.

 

Erheblich höhere Einnahmen bei zumindest leicht gesunkener Inanspruchnahme und etwas niedrigeren Aktienumlaufzahlen, Hapimag ist noch teurer geworden. Leicht gestiegene Kosten, zum Teil in einigen Fällen nicht nachvollziehbar, trotzdem benötigt das Unternehmen noch das um 1.737 TCHF höhere Finanzergebnis, dem niedrigen Kurs des Schweizer Franken sei vermutlich Dank, um das Ergebnis auf 2.153 TCHF zu verbessern. Auf den ersten Blick, isoliert auf das Geschäftsjahr bezogen, zunächst ein erträgliches Ergebnis. Beim näheren Hinsehen ist festzustellen, dass dieses nur erreicht wurde indem man wieder einmal die ursprüngliche Firmenidee verließ, jetzt werden Punktepakete verkauft. Zwar ein positives EBIT, aber vollumfänglich zu Lasten der Aktionäre. Kein „kerngesundes“ Unternehmen, sondern ein Unternehmen welches in seinem ureigensten Bereich keinem Wettbewerb unterliegt und somit bei der Gebührenstellung keine Probleme hat, denn Preise gibt es bei Hapimag nicht, nur Gebühren, denn einen Preis bestimmt der Markt durch Angebot und Nachfrage.


Geschäftsjahr 2007

(2008-04-29)

 

Mittlerweile kennen wir die kabarettreifen Überschriften aus Baar um uns einmal ein vermeintlich erfolgreiches Geschäftsjahr vorzustellen. Mit dem höchsten Minus aller Zeiten schaffte man 2004 „die Basis für Neues“. Jetzt, für 2007, hat Hapimag „nachhaltig Erfolg“. Laut „Wikipedia“ stellt „die ökonomische Nachhaltigkeit das Postulat auf, dass die Wirtschaftsweise so angelegt ist, dass sie dauerhaft eine tragfähige Grundlage für Erwerb und Wohlstand bietet. Von besonderer Bedeutung ist hier der Schutz wirtschaftlicher Ressourcen vor Ausbeutung.“

 

Eine äußerst interessante Feststellung, „…der Schutz wirtschaftlicher Ressourcen vor Ausbeutung“. Hier sollten wir uns einmal Gedanken zur Stellung des Aktionärs im System Hapimag machen… Betrachten wir aber zunächst einige der uns zur Kenntnis gegebenen Zahlen des Geschäftsjahres 2007 des Unternehmens Hapimag. „Nachhaltig“ sollte man nicht mit statisch verwechseln und „gemachte Hausaufgaben“ bedeuten nicht, dass ein befriedigendes Ergebnis erreicht wurde.

 

Eigentlich hat sich etliches wie im Jahr 2006 abgespielt, eher systembedingt statisch, dies bedeutet aber noch keine Nachhaltigkeit, höchstens Wiederholung und dass man es nicht anders, vermutlich auch nicht besser machte und konnte. Trotz aller „Nachhaltigkeit“ steht die Gewinnreserve immer noch auf der falschen Seite, eigentlich müsste dieser Verlustvortrag benannt werden. Minus 1.520.000,00 EUR, es wird allmählich weniger. Vielleicht gibt es für dieses Geschäftsjahr eine Dividendenausschüttung, denn Hapimag ist ein Non-Profit-Unternehmen und Hapimag wird zumindest beabsichtigen den vorstehenden Betrag in diesem Jahr als Gewinn auszuweisen. Beträge darüber hinaus könnten zur Ausschüttung genutzt oder zur Reduzierung der Jahresbeiträge genutzt werden. Bis jetzt besteht die Nachhaltigkeit offensichtlich also nur darin, dass es weiter einen Verlustvortrag gibt.

 

„Die Preise der Dienstleistungen im Kerngeschäft basieren auf dem Prinzip der Selbstkostendeckung…“ Wie kann dieses Unternehmen dann „nachhaltig“ Gewinne erwirtschaften?

 

Die Erfolgsgeschichte, eher Erfolglosigkeitsgeschichte, dieses Verwaltungsrats zeigt sich darin, dass dieser in den Jahren 2004 bis einschließlich 2007 einen Gesamtverlust von ca. 4.884.000,00 CHF erwirtschaftete. Nehmen wir das verkaufte Tafelsilber hinzu, dann sind wir schon bei einem Verlust von ca. 15.779.000,00 CHF. Wahrlich ein stolzes Ergebnis. Sehen wir auf die Geschäftsabschlüsse seit 1999 sieht es erheblich schlechter aus.

 

Betrachten wir nun einmal einen Teil der angeblichen Erfolgsgeschichte des vergangenen Geschäftsjahrs, dann stellen wir fest, dass die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien doch tatsächlich um 43 Aktien auf 260.706 stieg. In Prozenten ist dies nicht auszudrücken, eher in Promille, aber auch dabei wird es schwierig. Die in Umlauf befindlichen Einheiten gingen um 46 Stück zurück, die Anzahl der Partner stieg um 616. Zehntausend neue Aktionäre je Jahr sollten es einmal werden. Sie erinnern sich?

 

Sehen wir uns die Anzahl der abgewohnten Wohnrechtspunkte an, dann stellen wir auch dort einen Rückgang fest. 25.158 Punkte wurden weniger eingesetzt, die Anzahl der auf den umlaufenden Aktien befindlichen Punkte stieg auf 34,28/Aktie, Vorjahr: 33,78/Aktie (plus ca. 1,5 Prozent). Eigentlich auch keine Erfolgsgeschichte, da diese Werte auch schon im Vorjahr rückläufig waren. Die Hapimagaktionäre bleiben zu Hause, zumindest fahren diese nicht mit Hapimag in Urlaub.

 

275.322 verfielen wegen Nichtnutzung, gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um ca. 6,9 Prozent. 2006 verfielen 257.438 Punkte. Ein gutes Geschäft für Hapimag, so lassen sich gut Punktepakete ohne Wareneinsatz verkaufen, denn die verfallenen Punkte wurden von den Aktionären bereits bezahlt.

 

Der Aktienverkauf zog auf niedrigem Niveau ein bisschen an. Es wurden 542 Aktien mehr als im Vorjahr verkauft, 4.720 Aktien (2007), 4.178 (2006). Gesamtumsatz hieraus ca. 26.734.000.00 CHF einschließlich dem Verkaufserlös aus sonstigen Wohnrechtsprodukten. Der Verkauf von Wohnrechtspunkten scheint offensichtlich besser zu laufen als der Verkauf und die Vermittlung von Aktien. Von den vorstehend genannten Aktien wurden 2007 3.028 Aktien vermittelt.

 

Woher kommen nun die Umsatzsteigerungen des Hauses Hapimag. In wesentlichen Teilen daraus, dass man höhere Preise durchsetzte. Jahresgebühren und Nebenkosten wurden ständig erhöht. Die Anzahl der in Umlauf befindlichen Produkte ging leicht zurück, die Anzahl der in Umlauf befindlichen Aktien stieg marginal. Die Einnahmen aus den Jahresgebühren stiegen aber um ca. 4.526.000,00 CHF, entsprechend ca. 4,8 Prozent von ca. 85.258.000,00 CHF auf ca. 89.589.000,00 CHF.

 

Ebenso verhält es sich bei den Nebenkosten. Rückgang der Punktenutzung um 25.158 Punkte, ca. 0.7 Prozent. Anstieg der Einnahmen aus Nebenkosten von ca. 50.109.000,00 CHF auf ca. 56.4430.000,00 CHF um ca. 12,6 Prozent, entsprechend ca. 6.321.000,00 CHF. Kräftig zugelangt. Keine Sorge die neuen Preislisten weisen weitere Erhöhungen auf. Insbesondere die Wertsteigerung der Garagenplätze kennt kaum Grenzen. Vielleicht versteht Hapimag dies unter Nachhaltigkeit?

 

Verkauft wurden 542 Aktien mehr als im Vorjahr. Betrachten wir nun einmal Marketing- und Vertriebsaufwand. Dieser stieg um ca. 4.201.000,00 CHF auf insgesamt jetzt ca. 20.164.000,00 CHF, Steigerung ca. 26,3 Prozent. Auf den Verkauf einer Aktie, von denen der überwiegende Teil Vermittlungsaktien waren, fallen somit umgerechnet Marketingkosten von ca. 4.272 CHF. Der Umsatz stieg lediglich um ca.15,1 Prozent. Laut Geschäftsbericht erzielte Hapimag 7.683,00 CHF für jede verkaufte Aktie. Für jede Vermittlungsaktie wurden aber im Durchschnitt noch ca. 3.662,00 CHF gezahlt. 4.272,00 CHF plus 3.662,00 CHF ergeben 7.934,00 CHF…

 

Betrachten wir diesen Bereich noch einmal näher. Isoliert betrachtet, ohne die erforderlichen Gegenrechnungen wurde im Bereich Aktie ein Verkaufserlös von ca. 36,265 Mio. CHF, bei den sonstigen Wohnrechtsprodukten ein Verkaufserlös von ca. 17,327 Mio. CHF, gesamt ca. 53.592 Mio. CHF erzielt. Erinnern wir uns, die Marketingkosten betrugen ca. 20,164 Mio. CHF. Davon wurden 9,494 Mio. CHF an Verkaufsprovisionen gezahlt, Steigerung gegenüber 2006: ca. 20,2 Prozent. 2006 wurden ca. 7,897 Mio. CHF gezahlt.

 

Auch in anderen Gebieten war man recht großzügig, so stieg der Personalaufwand um ca. 7,5 Prozent. Warum sollte die Konzernleitung dann Zurückhaltung üben? Steigerung der Gehälter um ca. 15,6 Prozent, bei den Leistungen für die Personalvorsorge um ca. 30,4 Prozent. Insgesamt stiegen die Gehälter der Verwaltungsräte und Konzernleitungsmitglieder um ca. 272.000,00 CHF auf ca. 2.457.000 CHF, entsprechend ca. 12,4 Prozent.

 

Etwas sparsamer war man dann allerdings bei den Investitionen für die Renovationen der Ressorts. Diese sanken um ca. 1.446.000,00 CHF auf ca. 22.451.000,00 CHF, ca. 6,1 Prozent. Wen wundert es, wenn dann, nachdem diese Absenkungen bereits seit Jahren üblich sind, dass analog dazu die Kosten für Unterhaltung und Betriebsaufwand steigen. 2007: ca. 37.085.000,00 CHF, Steigerung um ca. 10,1 Prozent.

 

Ausgehend von der Konzerngeldflußrechnung erfolgten Investitionen in Höhe von ca. 55,355 Mio. CHF in Sachanlagen. Bei der Entwicklung der finanziellen Kennzahlen können wir dagegen für neue Ressorts eine Investitionssumme von ca. 60,815 Mio. CHF entnehmen. Inklusive Renovationen und Betriebs- und Geschäftsausstattung ergibt sich eine Investitionssumme von ca. 86,855 Mio. CHF. Im Anhang zur Konzernrechnung wird hierzu ein Betrag von ca. 82,475 Mio. CHF ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag bestehen weitere Verpflichtungen für Investitionsvorhaben in Höhe von ca. 39,0 Mio. CHF. Ausgehend von den vorstehend genannten Zahlen erbrachte der Umsatz aus Wohnrechtsprodukten, die aber nur zum Teil für die Investitionsvorhaben verwandt werden sollen, ca. 26,734 Mio. CHF. Woher kommt das Geld für die durchgeführten bzw. anstehenden Investitionen? Welche Liquidität wird hier verbraucht? Der Umsatz der Wohnrechtsprodukte hat diese Summe nicht erbracht. Woher kommt der Gewinn des Unternehmens im Jahr 2007? Die Jahresgebühren decken die verursachten Kosten ab und sind gemäß entsprechenden Vorgaben zu verwenden. Die Nebenkosten sollen kostendeckend erhoben werden, gemäß Verursachungsprinzip.

 

Warum sind überhaupt Neubauten erforderlich, wenn die Anzahl der ausgegebenen Aktien nicht steigt und die Nutzung, siehe Rückgang der Wohnrechtspunktenutzungen rückläufig ist. Die verbliebenen Aktionäre werden hier mit neuen Kosten belastet die diese über die Jahresgebühren abdecken müssen, zum Teil auch bedingt dadurch, weil in den vergangenen Jahren zum Ausgleich der Jahresergebnisse Objekte verkauft wurden und jetzt neue Ferienstandorte geschaffen werden. Für die alten Objekte wurden zumindest Teile der Abschreibungen schon erbracht. Neue Objekte nur durch den Verkauf neuer Aktien, es darf keine zusätzliche ausschließliche weitere Belastung der Altaktionäre geben.

 

In der Schlußbetrachtung beantwortet sich jetzt die Fragestellung nach dem „Schutz wirtschaftlicher Ressourcen vor Ausbeutung“. Im System Hapimag ist der Aktionär der Goldesel. Dieser kann das Schiff Hapimag nur verlassen, wenn er ein anderes Besatzungsmitglied findet welches einsteigt. Preisfindung nach wirtschaftlichen Maßstäben findet bei Hapimag nicht statt, es kann genommen werden was benötigt wird, vielleicht auch mehr. Ein wirtschaftlicher Wettbewerb findet nicht statt und wird auch nie stattfinden, zusätzlich wird ein viel zu aufwändiger Verwaltungsapparat in Baar betrieben. Nachvollziehbare Abrechnungen in Bezug auf Nebenkosten und Jahresgebühren gibt es nicht. Eine feine Sache. Fragt sich nur für wen.


Generalversammlung für das Geschäftsjahr 2007

(2008-05-07)

 

Am 30. April 2008 fand in einer Sporthalle zu Baar die Generalversammlung des Unternehmens Hapimag für das Geschäftsjahr 2007 statt. Zunächst, bevor auf weitere Einzelheiten eingegangen wird, möchte ich feststellen, dass es sich bei meinen Ausführungen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, hierzu um meine persönliche Wahrnehmung, die gelegentlich auch subjektiv sein dürfte, handelt. Zu Beginn deshalb zunächst Ausführungen zum Auskunftsrecht eines Aktionärs auf einer Generalversammlung in der Schweiz.

 

Das Schweizer Obligationenrecht besagt hierzu unter anderem: „Jeder Aktionär ist berechtigt, an der Generalversammlung vom Verwaltungsrat Auskunft über die Angelegenheiten der Gesellschaft und von der Revisionsstelle über Durchführung und Ergebnis ihrer Prüfung zu verlangen. Die Auskunft ist insoweit zu erteilen, als sie für die Ausübung der Aktionärsrechte erforderlich ist. Sie kann verweigert werden, wenn durch sie Geschäftsgeheimnisse oder andere schutzwürdige Interessen der Gesellschaft gefährdet werden.“

 

Zu diesem Thema schreibt in „Revue“ Dr. Christoph D. Studer, LL. M., Rechtsanwalt bei Probst & Heinzelmann, Rechtsanwälte in Winterthur, unter anderem: „Das Auskunftsbegehren muss sich auf eine Gesellschaftsangelegenheit beziehen und für die Ausübung der Aktionärsrechte erforderlich sein. Nach herrschender Lehre kann grundsätzlich alles, was Gegenstand des Geschäftsberichts sein kann, Gegenstand eines Auskunftsbegehrens bilden. Dies betrifft insbesondere Jahresrechnung und Jahresbericht, Personalpolitik, Unternehmensstrategien, Umstrukturierungen, Organisationsänderungen, Forschung und Entwicklung. Zur Beurteilung der Frage, ob eine Information zur Ausübung der Aktionärsrechte erforderlich ist, muss vor allem darauf abgestellt werden, was Zweck des Auskunftsbegehrens ist. So ist einem Auskunftsbegehren grundsätzlich Folge zu leisten, wenn es dem Aktionär insbesondere zu folgenden Zwecken dient: Bessere Beurteilung seiner Kapitalanlage, Vorbereitung allfälliger Investitionsentscheide, Geltendmachung seiner Mitverwaltungsrechte, sinnvolle Nutzung der allgemeinen Aktionärsrechte sowie Willensbildung als Mitglied der Generalversammlung, namentlich im Hinblick auf Wahlen des Verwaltungsrates, Sonderprüfungen sowie Anfechtungs- und Verantwortlichkeitsklagen.

 

Einige Autoren vertreten die Meinung, den Aktionären seien Informationen lediglich in allgemeiner Form preiszugeben. Es wird teilweise auch ausgeführt, ein Auskunftsbegehren sei unzulässig, wenn es nicht ein Traktandum der aktuellen Generalversammlung betreffe, bzw. wenn es Sachverhalte betreffe, die sich nicht auf das in der Generalversammlung behandelte Geschäftsjahr beziehen. Diesen Auffassungen ist in ihrer allgemeinen Formulierung nicht zuzustimmen.

 

Ein Aktionär hat Anspruch darauf, dass seine Fragen so detailliert beantwortet werden, wie dies für die Ausübung seiner Rechte erforderlich ist. Dabei spielt es keine Rolle, welches Geschäftsjahr betroffen ist oder ob sich eine Frage einem Traktandum zuordnen lässt. Der angegangene Verwaltungsrat hat sogar über das konkrete Begehren

eines Aktionärs hinaus Auskünfte zu erteilen, soweit dessen Informationsbedürfnis für ihn erkennbar war.

 

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass bei der Beurteilung der Frage, ob sich ein Begehren auf eine Gesellschaftsangelegenheit bezieht, von einer weiten Interpretation des Begriffs „Gesellschaftsangelegenheit“ auszugehen ist. Absolute Abgrenzungskriterien gibt es kaum. Sowohl die Zusammensetzung des Aktionariats als auch die Situation, in welcher sich eine Unternehmung befindet, kann den Umfang des Auskunftsrechts beeinflussen.“

 

Der Unterhaltungswert einer derartigen Veranstaltung durch Hapimag ist äußerst gering, negativ interessant ist eventuell noch die Vorgehensweise mit der man gegen die eigenen Aktionäre vorgeht und wie man diese, zumindest deren kritischen Teil, behandelt. Dies muss man einmal miterlebt haben um zu wissen wie dies abläuft. Informativ ist eine derartige Versammlung kaum, zumindest nicht bei Hapimag, daher lohnt auch der weite Weg nach Baar nicht. Es kamen ohnehin nur noch 638 Aktionäre persönlich zur Generalversammlung.

 

Den Vorsitz führte Frau Dr. Spitz, Verwaltungsratspräsidentin der Hapimag, mit auf dem Podium waren nur noch die wohl engsten Vertrauten, ihr Geschäftsführer, der Leiter Finanzen und ihr Stellvertreter. Bei anderen, auch schweizerischen Gesellschaften, bemüht zumindest sich auch noch der Rest des Verwaltungsrats mit auf das Podium. Diese Vorgehensweise könnte darauf hindeuten, dass dieses Unternehmen autokratisch geführt wird? Es wäre, wie der Ablauf der Versammlung zeigte, zumindest zu wünschen, dass sich die Vorsitzende einmal andere Generalversammlung ansieht, sie könnte sicher vieles aus der Vorgehensweise dort lernen. Im Laufe der Jahre in denen sie die Vorsitze führte hat sich jedenfalls nichts geändert, von Gemeinsamkeit und Wahrung insbesondere der Interessen andersdenkender Aktionäre kann nicht die geringste Rede sein. Schon gar nicht davon diese auch nur ansatzweise zu respektieren oder diese einer Prüfung für würdig zu halten. Es wurden ganz bewusst Feindbilder aufgebaut und vertieft.

 

Vielen von den vor Ort anwesenden Aktionären dürfte zu empfehlen sein ebenfalls einmal eine andere Generalversammlung zu besuchen damit diese kennenlernen welchem Zweck eine Generalversammlung dient. Es ist keine Kaffeefahrt und keine launige Unterhaltungsveranstaltung von begrenztem Wert, sondern dem einzelnen Aktionär stehen dort gesetzlich verbriefte Rechte zu die er wahrnehmen kann oder wie dieser Personenkreis es auch lassen kann. Zumindest hat jeder zu respektieren, dass der Fragesteller sein Anliegen vorträgt und ihm dafür auch ausreichend Zeit zur Verfügung steht. Viele aus diesem Bereich würden etwas dazulernen, wenn sie sich die Zeit nähmen den vortragenden Aktionären zuzuhören, ansonsten wären viele von diesen im nahegelegenen Gasthof besser aufgehoben. Wer eine Generalversammlung mit einer Wahlveranstaltung verwechselt sollte die Reise dorthin unterlassen.

 

Einige Dinge ändern sich eben nie in Baar, die süffisante Vorgehensweise der Präsidentin, wenn für den nächsten Tagesordnungspunkt mehrere Redner angekündigt werden. Es ist deren gutes Recht dort Fragen zu stellen, es ist keine Gnade des Verwaltungsrats dort gehört zu werden. Diese Zeiten haben wir hinter uns. Es hätte ihr ohnehin schon vor Jahren nicht geschadet einen Grundkurs für Schauspielunterricht zu besuchen, dann wären ihr vermutlich bei kritischen Beiträgen nicht wieder sämtliche Gesichtszüge entglitten. Von einer Führungsperson darf man auch ein gewisses Maß an Demokratieverständnis erwarten, zumindest aber Toleranz gegenüber Andersdenkenden. Die Ampel in Baar war wieder geschaltet, bei unkritischen Beiträgen oder bei Beträgen pro Unternehmen nahmen die drei Minuten Redezeit eigenartigerweise kaum ein Ende.

 

Laut Frau Dr. Spitz werfen große Ereignisse ihre Schatten voraus. „Die Neuausrichtung der Hapimag auf individuelle Lebensstile der Kunden, ein wichtigstes Thema in der Zukunft.“ Was haben denn die Aktionäre bisher bei Hapimag gemacht, eine Jugendherberge war es in der Regel nicht und eigentlich hat jeder seinen individuellen Urlaub dort gestaltet auch ohne Hapimagprogramm. Der Verwaltungsrat versteht allerdings unter „individuell“, dass bei Hapimag demnächst möglicherweise „chinesische Medizin“ „Yachtcharter“ und „Zahnarztbehandlungen“ angeboten werden, um nur einige Beispiele zu nennen. Für mich sind dies alles Spinnereien mit wenig Sinn und Verstand.

 

„Es besteht die Absicht in Zukunft überschaubare Gewinne zu erzielen.“ Die Kanzelhöhe wurde geschlossen. Offensichtlich trägt man sich mit Verkaufsabsichten. „Der Verlust der Kanzelhöhe betrug 1.2 -1,5 Mio. CHF.“ Es ist ganz einfach der Fluch der bösen Tat, eine unternehmenspolitische Fehlentscheidung rächt sich hier innerhalb weniger Jahre. Die Hapimaganlagen in St. Michael, Bad Kleinkirchheim und Sonnleitn sind fast von der Kanzelhöhe aus mit dem Fahrrad zu erreichen. Nicht genug damit, es musste mit Bad Gastein ein weiteres Prestigeobjekt dieses Unternehmens in Österreich geschaffen werden. Die Konkurrenz kommt hier aus dem eigenen Haus und kostet dem Aktionär Millionen. Eine wirklich gemütliche Anlage geht auf diese Art und Weise vor die Hunde. Jetzt zeigt man Aktionismus und will Entscheidungsstärke beweisen, die Konsequenzen hätte man bereits beim Ausbau der anderen bzw. neuen österreichischen Anlagen überdenken sollen. Wo blieb da der unternehmerische Weitblick?

 

Der Partner soll die Möglichkeit haben „zu bleiben oder auszusteigen“. Ausstieg natürlich nach den Vorgaben und dem Zeitplan von Hapimag. „Allen Partnern soll im Laufe der nächsten Jahre der Umtausch in die Ferienaktie 21 angeboten werden.“ Konkrete Zeitabläufe wurden nicht genannt.

 

In Zukunft Möglichkeit zur tageweisen Buchung. Hapimag verfügt über 57 Standorte. Das Unternehmen will sich zum Dienstleister entwickeln, es wird keine Zweckgemeinschaft mehr sein. „Verbindung von Immobilien mit Feriendienstleistung.“ Hapimag bedeutet demnach „Urlaub und Dienstleistung an einem bestimmten Ort mit einer Plattform für individuelle Ansprüche für alle Aspekte des Lebens, mit grenzenloser Mobilität. Distanzen sind kein Problem. Zugriff jederzeit für jedermann. Schwerpunkt wird Europa sein.“

 

2008 soll eine „Individualisierung zu einer Kollektion von Lebensgewohnheiten“ werden. Was immer dies auch sein mag. „Über die persönlichen Anforderungen hinaus Verwirklichung des eigenen Lebensstils.“ Warten wir mit Spannung darauf was nun passiert.

 

Offensichtlich beabsichtigt man in Zukunft einen Gemischtwarenladen zu betreiben, der nächste Schritt wird dann, wie bei vielen Unternehmen, die Rückkehr zum Ursprung sein.

 

Die Geschäftsleitung berichtete, dass in 2007 1.875 Kritikpunkte bei Hapimag von den Aktionären angesprochen wurden, ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Angebot und Nachfrage wären so, dass „Hapimag wieder buchbar wurde.“ Die Rückkaufwarteliste hatte 2005 einen Stand von über 29.000 Aktien, per 2007 waren es immer noch ca. 25.900 Aktien. Nach Aussage des Geschäftsführers ist Hapimag „kostendeckend-, nicht gewinnorientiert“. Neue Töne? Bisher ging es nicht ohne Gewinne, sofern welche erreicht wurden. Die Jahresgebühren werden „subventioniert“ durch Überschüsse aus den Bereichen Verkauf, Reiseservice und Tandem Tours. Eine „Subventionierung“ der Nebenkosten vor Ort erfolgt aus den Bereichen Gastro, Shops und Kartenverkauf. Die Jahresgebühren wiesen eine Unterdeckung von 1,8 Mio. CHF aus, somit ist die nächste Steigerung vorprogrammiert. Die durchschnittlichen Nebenkosten betrugen 2007 laut Hapimag, ohne Umsatzsteuer, 271,00 CHF je Wohnung/Woche.

 

Aktionären denen der Umtausch in die Ferienaktie 21 angeboten wird haben dann ein Kündigungsrecht auf Ende des nächsten Jahres, Rücknahme zum Substanzwert. Dieser betrug 2006: 3.314,00 CHF, 2007: 3.323,00 CHF. „Rückkauf erfolgt nur gegen neue Aktien.“ Die vor einiger Zeit groß angekündigte „Kinderstiftung“, finanziert durch Rückgabe von Aktien, hat sich erledigt, es besteht kein Interesse seitens der Aktionäre. Bis dato wurde den Aktionären die bis 1968 Aktien kauften ein Umtauschangebot ihrer Aktien in die Ferienaktie 21 gemacht. Ein weiterer Zeitplan wurde nicht genannt.

 

Auf der einen Seite möchte man Orlando verkaufen und damit das US-Engagement beenden hat aber neue Immobilien in New York und den USA im Blickfeld. „Orlando wird durch Fremdvermietungen am Leben erhalten. Orlando wird abgestoßen, wenn es der Markt zulässt.“ Stellt sich die Frage, ob Orlando dann unter Beachtung dieser Betrachtungsweise buchhalterisch noch richtig bewertet sein kann?

 

Vertreten waren auf der Generalversammlung 69.734 Stimmen, 60.994 Stimmen hielt der unabhängige Stimmrechtsvertreter. 638 Aktionäre waren persönlich anwesend, diese vertraten 8.740 Stimmen. Die Abstimmung im Saal erfolgte über Abstimmungsgeräte. Jedem Gerät wurde die Partnernummer zugeordnet. Auf diese Art und Weise war es zumindest möglich das Abstimmungsverhalten jedes einzelnen Aktionärs nachzuvollziehen. Von geheimer Abstimmung kann somit wohl keine Rede sein, Demokratieverständnis in der Schweiz.

 

„Spannend“ wurde es als seitens Hapimag schriftlich eingereichte Fragen beantwortet wurden. Lachhaft wurde dann die Durchführung, die Antworten wurden verlesen, die Fragen können dem voraussichtlich frühestens ab Mitte September 2008 vorliegenden Protokoll entnommen werden. Die Beantwortung der in der Generalversammlung gestellten Fragen wurde ebenfalls zur Farce. Auf einen Großteil wurde überhaupt nicht reagiert, so auch auf die Frage „welche Vereinbarungen mit der ehrenwerten Gesellschaft bei der Anlage auf Sizilien getroffen wurden.“ Die übrigen Fragen hatten auch durchweg konstruktiven Charakter und zeugten von einer hohen Sachkenntnis der Fragesteller. Erfolgte eine Beantwortung wurde zum Teil auf Seiten im Geschäftsbericht verwiesen, den nicht alle Aktionäre im Saal hatten, ansonsten gingen viele der Fragen nach Ansicht der Vorsitz führenden Verwaltungsratspräsidentin über ein „Auskunftsbegehren hinaus“ oder „gehörten nicht zum anstehenden Traktandum,“ ganz abgesehen von den zahlreichen Fragen die nicht zur Kenntnis genommen wurden. Auf Generalversammlungen bei denen der gedankliche Austausch kein Fremdwort ist werden Generaldebatten über sämtliche Tagesordnungspunkte geführt, da sind solche Spitzfindigkeiten nicht angesagt. Diese kennt fast nur noch Hapimag.

 

Fragen einer Aktionärsvereinigung wurden ohnehin nur verunglimpft, man „wisse schon aus welcher Ecke diese kommen“. Diese Aktionärsvereinigung vertrat die Anliegen ihrer Aktionäre leidenschaftlich und mit großem Engagement. Die Kritik einiger weniger demagogisch geschulter Sprecher gegen diese Vereinigung waren unangebracht, der Vortragende diskreditierte sich selbst so gut er konnte. Er erhielt hierzu aber auch aus der entsprechenden „Saalecke“ uneingeschränkt Applaus und es spielte hier nicht die geringste Rolle, dass die Ampel schon lange auf Rot stand.

 

Es stellt sich die Frage wer die Interessen der Aktionäre bei Hapimag vertritt. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung jedenfalls nicht. Im Verwaltungsrat gibt es kein Mitglied welches für diesen Bereich zuständig ist. Es gibt einen vom Verwaltungsrat ausgesuchten und bestellten Beirat, dieser vertritt angeblich die Interessen der Aktionäre. Keiner kennt die Mitglieder persönlich und keines der Mitglieder wurde demokratisch gewählt. Was der Beirat tut und wozu er überhaupt benötigt wird weiß ohnehin niemand. Er ist ganz einfach über.

 

Die Vorsitzende des Verwaltungsrats ist nicht bereit ein Gespräch mit einem kritisch aber konstruktiv auftretenden Aktionärsverein zu führen. Ihre Verhaltensweise lässt eindeutig darauf schließen, dass ihr an einer zunehmenden Konfrontation gelegen ist und das von ihr gepflegte feindliche Verhältnis nicht entspannt werden soll. Sie hat im Laufe der Jahre wenig dazu gelernt. Man kennt es ohnehin von Hapimag, es werden Fragen beantwortet die nicht gestellt wurden, immer dicht am Thema vorbei.

 

Nach knapp vier Stunden war diese Veranstaltung beendet. Es bleibt festzuhalten, ein unbefriedigender Ablauf, denn viele kritische Aktionäre haben den Weg nach Baar nicht mehr gesucht. Ein Großteil der Kritiker hat inzwischen auch einen Weg gefunden sich von den Aktien zu trennen, der Gegenwert spielte dabei keine Rolle mehr. Das Unternehmen sucht nicht den Zusammenhalt, sondern die Konfrontation, zumindest gegenüber einem Teil der Aktionäre. Es findet kein Dialog mehr statt, ein uneinsichtiger Verwaltungsrat verfolgt kompromisslos seine ständig wechselnden Ziele. Wer nicht für Hapimag ist, ist dagegen, so einfach ist die Formel. Die Vorsitzende des Verwaltungsrats ist nicht kritik- und konsensfähig. Es ist nicht zum Wohl des Unternehmens, wenn sie diesen Posten weiter ausüben kann. Wie wir allerdings aus Baar vernehmen können hat ein schwacher Verwaltungsrat sie erneut zur Vorsitzenden gewählt, offensichtlich einstimmig, Angaben dazu erfolgten jedoch nicht.

 

Der Verwaltungsrat wurde bedauerlicherweise im Amt bestätigt, wer hätte es anders erwartet. Von 260.706 Aktien (31.12.2007) waren 69.540 Aktien auf der Generalversammlung vertreten. Für den Verwaltungsrat stimmten 59.776 Aktien, 9.571 Aktien stimmten nicht für diesen Verwaltungsrat, 193 Aktien enthielten sich der Stimme. 85,96 Prozent der Aktien die auf der Generalversammlung anwesend waren stimmten nur für diesen Verwaltungsrat, 14,04 Prozent stimmten gegen ihn.

 

Bezogen auf die Gesamtanzahl der in Umlauf befindlichen Aktien (31.12.2007) wurde dieser Verwaltungsrat nur von 22,9 Prozent der Aktien gewählt, nur von jeder ca. 5. Aktie. Keine Grundlage für eine gedeihliche Entwicklung.


 

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Hapimag - eine schweizerische Aktiengesellschaft fürchtet die Information!!

 


Bautätigkeit in Flims - 2007-07-15

Orientalischer Basar - 2007-07-29

Großkotzigkeit - 2007-08-11

 

Wohnrechtspunkteverkaufsunternehmen - 2007-08-31

Der satzungsgemäße Rückkauf hat sich nicht erledigt - 2007-09-26

Bemerkenswerte Mitteilung - 2007-10-20

 

Schließungsgerüchte für das Hapimagobjekt Kanzelhöhe - 2007-10-27

  • Brand in der Hapimaganlage Kanzelhöhe - 2010-11-13
  • Sonnleitn bekommt die Schneemassen nicht in den Griff - 2014-02-25

Abkehr von der verursachungsgerechten Belastung der Nebenkosten - 2007-11-06

Gerechte Punktebelastung? - 2007-11-19

 

Hapimag erwartet wohl keine nennenswerten Aktienneuverkäufe mehr - 2007-12-23

Annullationen sind ein gutes Geschäft für Hapimag - 2008-01-22

Keine neue, eine andere Hapimag - 2008-01-30

 

Jahresgebührenrechnung mit Klassifizierungskarte - 2008-02-18

Steigende Jahresgebühr als Verkaufsargument - 2008-03-12

 


Bautätigkeit in Flims

(2007-07-15)

 

Nicht in der Hapimaganlage und auch nicht durch Hapimag, allerdings direkt neben der Anlage. Die Besucher dieses Jahres werden wahrscheinlich nicht nur Freude an dieser Baustelle haben.

 

Gebaut wird auf der von Hapimag verkauften, weil nicht mehr benötigten „Landreserve“ der Hapimaganlage in Flims. Sie erinnern sich? Beim Bau der dortigen Anlage kamen so einige nicht näher ausgesprochene Probleme auf die dazu führten, dass die Anlage dann nicht in der ursprünglich geplanten Größe gebaut wurde und das diese nach Fertigstellung über einen langen Zeitraum nicht mit Punkten, sondern nur gegen Barzahlung genutzt werden konnte. Auf den Notfallplänen und sonstigen derzeitigen Unterlagen der Anlage Flims sind diese nicht gebauten Häuser auch heute noch als in Planung befindliche Häuser Nr. 12 und 13 aufgeführt. Das Thema hat sich nun erledigt.

 

Eine Flimser Ferienwohnungsbaugesellschaft baut dort nun wohl die von Hapimag nicht errichteten Gebäude. Laut Hinweistafel entstehen dort zwei Häuser mit jeweils 14 Ferienwohnungen. Hapimag verkaufte das Grundstück für 2.600.000,00 CHF zum seinerzeitigen eigenen Erwerbspreis. Eine Wertsteigerung hat es offensichtlich nicht gegeben oder wurde nicht durchgesetzt, merkwürdig bei der florierenden Wirtschaftentwicklung in der Schweiz. Nach einer Schweizer Statistik lagen die Grundstückpreise zum Zeitpunkt des Kaufs in der Schweiz bei ca. 485,00 CHF/ m2 (Durchschnitt 1998 - 2002). Gekauft und verkauft wurde für ca. 520,00 CHF/m2. Offensichtlich war der seinerzeitige Kaufpreis doch nicht so günstig?

 

Betrachten Sie das Baustellenschild vor Ort, dann werden Sie feststellen, dass für die dort errichtete unternehmensfremde Ferienanlage, Hapimag den hauseigenen Wellnessbereich für die Bewohner dieses betriebsfremden Objekts zur Verfügung stellt. Ist Hapimag nun, wie wir es von anderen Hapimagobjekten her kennen, so zum Beispiel St. Michael (Kindergarten) und die neue Anlage auf Sylt (Kurverwaltung) nun auch dort für die funktionierende Infrastruktur der Umgebung zuständig?

 

Dann dürfte der Verkaufspreis des Grundstücks wohl doch zu niedrig gewesen sein, insbesondere wenn der jetzige Eigentümer auch auf  ehemalige und somit bereits existierende Planungsunterlagen Hapimag zurückgreifen kann und wenn man durch diese Maßnahmen, insbesondere den Verzicht auf Bau und Unterhalt einer eigenen Wellnessanlage, dem neuen Eigentümer dort erhebliche Investitionssummen erspart werden, auch in Anbetracht dessen, dass für die Nutzung zumindest angemessene jährliche Zahlungen (hoffentlich) erfolgen werden. Es dürfte hinlänglich bekannt sein welche Summen nur die energiemäßigen Folgekosten eines Schwimmbades verursachen, ganz abgesehen von den übrigen dort eingebauten Spielarten.

 

Was bringt diese Vorgehensweise dem Hapimagaktionär, hier speziell dem Nutzer des Objekts Flims? Eigentlich müssten die Nebenkosten für die nächsten Jahre erheblich sinken? Will Hapimag jetzt auch noch öffentliche Schwimmbäder betreiben, nachdem schon Busladungen mit Zufallstouristen in diversen Resorts abgeladen werden? Die Nebenkosten dieses Objekts sind exorbitant hoch und stehen in keinem Verhältnis zum dortigen Angebot, auch wenn keine Sondergebühren für Sauna und Solarium zu entrichten sind. Ein Großteil der Besucher nutzt Sauna und Solarium nicht und subventioniert diese mit über die pauschalen Nebenkosten.

 

Wer steht hinter der Gesellschaft die dort den Neubau durchführt und auf die Hapimaganlage zugreift? Vielleicht werden wir diesen Bereich demnächst bei den Hapimagzumietungen finden? Jahresgebühren und Nebenkosten steigen ständig, obwohl Hapimag die eigenen Einnahmequellen ständig erweitert. Der Moloch Verwaltungsapparat Hapimag ist wohl unersättlich, dieser wird den Hals nie voll bekommen.


Orientalischer Basar

(2007-07-29)

 

Originaltext Hapimag: „Als internationales Unternehmen und führender europäischer Anbieter von Ferienwohnrechten trägt Hapimag Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Diese Verantwortung nehmen wir wahr. Wir fühlen uns der Öffentlichkeit verpflichtet. Deshalb kommunizieren wir offen und klar.“

 

In diesem Sinn berichtet Hapimag Anfang Juli 2007 zur Neueinführung der „Ferienaktie_21“: „Ab dem 1. Juli 2007 gibt Hapimag die Ferienaktie_21 mit neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen aus. Mit der Ferienaktie_21 kann der Partner in Zukunft selbst bestimmen, wann und wie lange er von der Hapimag Ferienwelt profitieren will.

 

Die neuen AGB’s beinhalten ein Kündigungsrecht, das bereits nach einer Besitzzeit von sieben Jahren ausgeübt werden kann. Mit der flexiblen Gestaltung profitieren Sie in Zukunft von den Vorteilen des Miteigentums, wie auch von der Flexibilität, über die Dauer Ihrer Partnerschaft jederzeit frei zu entscheiden.

Die Rechte der bestehenden Aktionäre werden durch die Einführung der neuen Ferienaktie_21 nicht tangiert. Künftig werden auch bestehende Aktionäre von den neuen Allgemeinen Bedingungen profitieren können: Sie erhalten in den nächsten Jahren, abgestuft nach der Dauer ihrer Partnerschaft, persönliche Angebote für die wesentlichen Inhalte der neuen AGB’s.

 

Wichtig:

Für bestehende Partner ändert sich in der Nutzung ihrer Aktien nichts. Sie profitieren weiterhin von den vielfältigen Resorts an besten Lagen.“

 

Soweit der Originaltext Hapimag.

 

Keine Preisangaben, keine Veröffentlichung der neuen Geschäftsbedingungen, keine weiteren Angaben zu sonstigen Abläufen. Es wird wohl wieder einmal alles nach freier Gestaltungsmöglichkeit ablaufen, nehmen was zu bekommen ist, wie auf dem orientalischen Basar. Hapimag „kommuniziert offen und klar“.

 

Der Hapimag-CEO, im Moneycab-Interview: „Generell möchte ich im laufenden Jahr (2007) die organisatorische Effizienz weiter verbessern und die Kommunikation ausbauen.“ Sollte dies der erste Schritt dazu gewesen sein, dann ging es wohl gründlich daneben?

 

Deutlich wird bei dieser Vorgehensweise, wie bei allen anderen Korrekturversuchen seitens Hapimag in den vergangenen Monaten, die Altaktionäre zahlen weiter und ständig mehr. Vor den „angedrohten“ Angeboten an die Altaktionäre sei diesen schon heute empfohlen vor diesen Angeboten sehr aufmerksam zu sein. Bis heute hat Hapimag diesbezüglich kaum, um nicht „nie“ zu schreiben, etwas getan was den „Partnern“ einen Vorteil brachte.

 

Dadurch, dass bei diesem Angebot erst nach sieben Jahren die erste Kündigungsmöglichkeit besteht verschafft sich Hapimag erst einmal Luft im Kessel Anteilscheine. Die Überraschungen für die Neukäufer werden dann kommen, wenn diese dann erfahren werden welche Abfindung Ihnen dann angeboten werden wird. Eine Lebenserfahrung wird es mit Sicherheit wohl werden und diese muss nicht unbedingt positiv sein. Die Informationspolitik zu diesem Produkt lässt Böses ahnen.


Großkotzigkeit

(2007-08-11)

 

British Hotel in Dresden als neues Hapimag Städteressort. In der Nähe der weltbekannten Frauenkirche in Dresden entsteht bis Ende 2008 ein neues Hapimag Ressort. Der Bau ist mehr als anspruchsvoll, denn die Fassade wird getreu der Originalfassade des 1945 zerstörten British Hotels nachgebaut.

 

„Hapimag eröffnet damit in Dresden ein weiteres Städteresort mit rund 34 Appartements. Dabei handelt es sich um das 11. Hapimag Städteresort. Das Grundstück wurde von Hapimag gekauft. Am 2. April gab der Finanzausschuss der Stadt Dresden grünes Licht für den Verkauf des Grundstücks an der Landhausstrasse 6. Das Eigentum wird an Hapimag übertagen, wenn die Baugenehmigung für das neue Resort vorliegt. Hapimag reicht die Baueingabe noch vor den Sommerferien ein und hofft, im Herbst mit den Bauarbeiten beginnen zu können. Historische Fassade, historisches Kellergewölbe. Dort, wo Ende 2008 das neue Hapimag Resort stehen soll, befand sich früher das British Hotel. Das Gebäude besaß eine für seine Zeit ungewöhnlich monumentale Fassade. Es wurde bei einem Bombenangriff am 13. Februar 1945 völlig zerstört.

 

Bekannt ist, dass auf dem heutigen Grundstück Teile historischer Kellergewölbe liegen. Die Ausmaße des Gewölbes sind größer als bisher angenommen. Hapimag hat sich verpflichtet, beim Neubau sowohl die Fassade detailgetreu nachzubauen, als auch die Kellergewölbe wiederherzustellen. Diese Arbeiten werden in enger Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege und dem Stadtplanungsamt geschehen.

 

Zurzeit ist es noch unklar, wie die renovierten Kellergewölbe genutzt werden könnten. Eine Möglichkeit bestände darin, Weine zu lagern, zu degustieren und eventuell zu verkaufen. Hapimag wird mit den Architekten von IPRO Dresden ein Nutzungskonzept für die historischen Kellermauern entwerfen.“

 

Der Hapimag-CEO, im Moneycab-Interview: „Zentral für die Attraktivität von Hapimag bei der jüngeren Generation sind die Resorts. Hier wollen wir den Bedürfnissen der Partner künftig noch besser gerecht werden. Kleinere Bijou-Resorts, neue Städte-Resorts und weitere Strandresorts sind nach dem Geschmack jüngerer Hapimag Partner, weshalb wir solche Optionen verfolgen.“ Weiter: „Wichtig scheint mir der Hinweis, dass wir unsere Zielgruppe nicht bei den ganz jungen Leuten sehen. Unser Angebot richtet sich in erster Linie an Familien und an Personen ab 40 bis 45 Jahren.“ Ab einhundert Jahren wird dann ohnehin Urlaub in der Hapimag-Ferienanlage in Braunlage gemacht.

 

Sie, meine Damen und Herren, werden die Kosten für diese Großkotzigkeit tragen, auch die Folgekosten. Dieser Aufwand für 34 Appartements. Die Jahresgebühren lassen grüßen.

 

Was soll nun „Bijou“ bedeuten? Offensichtlich steht es für Abgehobenheit dieses Unternehmens und Verlust jeglichen Realitätssinns. Luxus koste es was es wolle, ohne Beachtung der Erfordernisse, der Aktionär hat ohnehin keine Wahl, er darf es nur bezahlen. Laut „Wikipedia“ ist „Bijou“ eine französische Bezeichnung für ein Kleinod, eine Kostbarkeit, ein Juwel, ein Schmuckstück. In Bezug auf Menschen entspricht es dem Kosewort „Schatz“. In der freimaurerischen Terminologie bezeichnet Bijou ein meist aufwändig gearbeitetes Logenabzeichen. Anwendung in der Praxis findet „Bijou“ bei Luxusbetten, Saunen, bisexuellen Journalen bis hin zu Mineralien und Fossilien. Somit wohl eher keine originelle Zuordnung für ein Hapimag-Resort.

 

Auf der einen Seite verkauft Hapimag die kleineren Ferienstandorte, schafft dann aber neue „Bijou“-Ressorts. „Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln“, Widersprüche par Excellence, immer wie man es gebrauchen kann, heute so, morgen so. Das Risiko trägt ohnehin der Aktionär.

 

Was hat dies alles noch mit der satzungsgemäßen Idee, den Hapimagaktionären Ferienwohnungen zu akzeptablen Preisen zur Verfügung zu stellen, zu tun? Ein Unternehmen hebt ab, lässt die eigenen Ideen hinter sich und für die eigenen Visionen die Aktionäre zahlen. Der Aktionär hat keine Alternative. Wobei sich hier die Frage stellt wovon zahlt Hapimag diese Neubauten und Zukäufe? Die Beträge dafür sollen aus den neu verkauften Aktien resultieren. Bei der Anzahl der in den vergangenen Jahren verkauften neuen Aktien dürfte es wohl schwer gewesen sein die benötigten Beträge dafür aufzubringen?

 

In 2006 machte Hapimag nach eigenen Angaben einen Umsatz in Höhe von ca. 230 Mio. CHF. Im Umlauf befanden sich 312.171 Einheiten, davon 260.663 Aktien. Hieraus resultiert ein Umsatz je Einheit in Höhe von ca. 737,51 CHF. Die Jahresgebühr je Aktie, die bei Hapimag als Umsatz ausgewiesen wird betrug 325,20 CHF/Aktie. Sollte jeder Aktionär seine Jahresgebühr bezahlt haben ergibt dies einen Betrag in Höhe von ca. 84.767.607,60 CHF. Ausgehend von ca. 230.000.000,00 CHF Jahresumsatz (2006) wurde aus anderen Bereichen ein Umsatz in Höhe von ca. 145.232.392,00 CHF erwirtschaftet.  Die Umsatzrendite Hapimag betrug für 2006 nur: ca. 1,93 %.

 

Wann erhalten die Hapimagaktionäre für das unternehmerische Risiko welches durch die zahlreichen Unternehmensaktivitäten mitgetragen werden muss zusätzlich eine Bardividende? Durch diese zusätzlichen Aktivitäten sollen sich die Jahresgebühren reduzieren, davon hat bisher niemand etwas bemerkt. Unternehmerisches Risiko mit mäßigem Erfolg, unternehmerische Tätigkeit als durchlaufender Posten.

 

Bei der neuen Hapimaganlage in Hörnum wird sogar der Bauzaun künstlerisch gestaltet. Geld spielt eben bei Hapimag keine Rolle. „Foto der Superlative - Sylts größte Ansichtskarte passt in keinen Briefkasten: 136 Meter lang und 80 Zentimeter hoch ist das rekordverdächtige Foto-Kunstwerk, das die 40 Kilometer lange Westküste der Insel Sylt - von der Hörnum Odde bis zum Lister Ellenbogen - aus der Vogelperspektive zeigt. Angefertigt hat das fototechnische Meisterwerk aus 84 Einzelbildern, die auf 20 Lkw-Planen gedruckt wurden, der Sylter Fotograf Holger Widera. Auftraggeber ist der Ferienkonzern Hapimag, der mit dem viel bestaunten Motiv den Bauzaun für sein neues Ferienresort schmückt, das bis Ende 2008 in Hörnum entsteht.“

 

Es war eben schon immer einfach das Geld anderer auszugeben.


Wohnrechtspunkteverkaufsunternehmen

(2007-08-31)

 

Ende Juli schaffte es Hapimag tatsächlich einige nichtssagende Zahlen zum Geschäftsverlauf des ersten Halbjahrs 2007 zu veröffentlichen. Kein bemerkenswerter Vorgang. Ein Halbjahresbericht einer Aktiengesellschaft sieht anders aus, auch die von anderen schweizerischen Aktiengesellschaften. Dafür gibt es ausreichend gute Beispiele. Der Hapimagbericht kann nicht einmal als schlechtes Beispiel dienen, eigentlich bedarf er keiner Erwähnung, denn es erfolgt keine nachvollziehbare Aussage. Der „Bericht“ war nachzulesen in den „FN FinanzNachrichten.de“ in denen „News zu Aktien Börse und Wirtschaft“ veröffentlicht werden. Eine Publikation die für sich in Anspruch nehmen kann kritiklos und vollständig die Pressemitteilungen der jeweiligen Unternehmen ungeprüft zu übernehmen.

 

Da für andere namhafte Publikationen das Unternehmen Hapimag von Größe, Publikumsinteresse und Verbreitung her eher uninteressant ist Muss man sich offensichtlich dieses Multiplikators bedienen, wohl ein Armutszeugnis. Vielleicht sollte man sich vorher einmal ansehen welche informativen Informationen andere Unternehmen ihren Anteilsinhabern zukommen lassen, dabei könnte man kräftig dazulernen, sofern man lernfähig ist. Dies ist bei diesem Unternehmen mehr als zu bezweifeln. In dieser Liga spielt Hapimag ohnehin nicht. Desinformation ist in allen Punkten ständig angesagt.

 

Nach den dort erfolgten Aussagen gelang „der Hapimag die Steigerung beim Verkaufsumsatz von Wohnrechtsprodukten um 19,1% auf CHF 28.6 Mio. Das operative Ergebnis konnte Hapimag gegenüber dem Vorjahr, wie geplant, um CHF 3,5 Mio. auf CHF 5 Mio. verbessern.“

 

Eine Aussage die das Unternehmen nicht weiter bringt, wenn überhaupt ein zweifelhafter Erfolg. Es erfolgte keine Aussage dazu welche Anzahl an neuen Aktien verkauft wurden und wie viele Aktien laut Satzung zurückgenommen wurden. Nein, der kleinste Nenner wird als Erfolg „verkauft“. Das Unternehmen verkauft offensichtlich mittlerweile Wohnrechtspunkte, wohin ist man eigentlich gesunken?

 

„Wir führen unsere bisher erfolgreichen Verkaufsanstrengungen im nicht-deutschsprachigen Raum weiter. In Italien oder der Türkei haben sich die Verkäufe in den letzten Jahren sehr erfreulich entwickelt. Weitere Länder werden folgen. So planen wir noch dieses Jahr in Großbritannien, Frankreich und ab 2008 in Ungarn die Verkaufsaktivitäten zu intensivieren“, so der Hapimag-CEO im Moneycab-Interview. Die bisherigen länderbezogenen Verkaufserfolge sind wohl keiner Erwähnung wert? Offensichtlich sind diese bescheiden.  Jetzt dürfen Sie die europaweite „Expansion“ des Unternehmens Hapimag, wobei die Türkei wohl dazu gehört, über die Jahresgebühren mit finanzieren. Die Aussichten für die verbliebenen Aktionäre werden immer schlechter. 

 

Wen kann es da bei dieser Vorgehensweise wundern, wenn „das operative Ergebnis, wie geplant, verbessert werden konnte?“ Bei einem Wareneinsatz gleich Null, zumindest beim Punkteverkauf, auf die früheren Ausführungen zu diesem Thema sei verwiesen, kann es nur aufwärts gehen und es muss etwas übrigbleiben. Nur wen hilft dies, den Aktionären nicht, Hapimag deckt nur die eigenen Verwaltungskosten auf dem einfachsten Weg. Neue Objekte werden dadurch nicht zwangsläufig erschlossen.

 

Nur gehen wir einmal von folgender Theorie aus, eigentlich sollte es die Praxis sein, Hapimag versteht sich als Non-Profit-Unternehmen, erzielte Einnahmen reduzieren die Jahresgebühren. Warum steigen diese dann ständig, ebenso wie die Nebenkosten, wenn zusätzliche Einnahmequellen requiriert werden? Insbesondere, wenn Wohnrechtspunkte verkauft werden die ohnehin verfallen und von den Aktionären schon bezahlt wurden.

 

Solange die Jahresgebühren und die Nebenkosten steigen kann es für die Aktionäre kein positives Ergebnis gegeben haben.

 

Betrachten wir nur die Aussagen des Hapimag-CEOs im Moneycab-Interview: „Wir haben rund 5.000 Aktien zurückgekauft. Durch Erbschaft oder Schenkung haben rund 3.200 Aktien einen neuen Besitzer bzw. eine neue Besitzerin gefunden. Schließlich sind rund 1.700 Aktien von Partnern über private Kanäle verkauft worden. Insgesamt sind im letzten Jahr also rund 10.000 Hapimag Aktien „gedreht“ worden.“ Dies sind Rechtfertigungen für angekündigte großspurige Versprechungen in der Vergangenheit. Mit der Arithmetik lässt sich alles beweisen. Dieses Unternehmen schreckt vor nichts zurück.

 

Nur: „Gut gebrüllt Löwe“, als Löwe gestartet, aber als Bettvorleger gelandet. Von den in 2006 zurückgenommenen 5.120 Aktien befanden sich per 31.12.2006 noch 4.949 Aktien im Bestand der Hapimag.

 

Rhetorik ist eben alles.


Der satzungsgemäße Rückkauf hat sich nicht erledigt

(2007-09-26)

 

Hat Hapimag mit der Ferienaktie 21 wirklich wie behauptet ein neues, innovatives Produkt auf den Markt gebracht? Hierzu nachstehend meine persönliche Meinung: Zunächst ein geschäftstüchtiger Schachzug der Hapimag, denn durch die Ausgabe der Ferienaktie 21 verkauft Hapimag natürlich nun die neuen Aktien mit neuen AGBs, die nach wie vor niemand kennt und zu denen nur scheibchenweise und bruchstückhaft Teilinformationen veröffentlicht werden. Preise scheinen auch Verhandlungssache geworden zu sein. Hapimag möchte somit wohl kaum noch alte Aktien zurückkaufen. Damit meint Hapimag offensichtlich dieses leidige Problem gelöst zu haben. Allerdings nur für Hapimag, nicht für die betroffenen Aktionäre.

 

Bisher musste Hapimag beim Aktienneuverkauf zehn Prozent an Aktien von verkaufswilligen Aktionären satzungsgemäß zurücknehmen, ausgehend vom offiziellen Verkaufspreis 9.100 CHF, abzüglich Abschlag. 2006 waren es ohnehin nur noch 178 Aktien die satzungsgemäß und damit zu ordentlichen Werten zurückgenommen wurden. Die Ferienaktie 21 ist ebenfalls eine Aktie, nur mit geringfügig anderen Rahmenbedingungen, eine Satzungsänderung wurde nicht beschlossen. Aktienverkäufe fallen somit unter die satzungsgemäße Rückkaufregelung für Altaktionäre, denn Hapimag hat keine neuen allgemeinen Geschäftsbedingungen, Satzungsänderungen usw. hierzu veröffentlicht. Dann gilt eben das alte Recht, für die Altaktionäre ohnehin.

 

Derzeit bestehen nur Erfolgsaussichten Aktien über Hapimag zurückgeben, zu miesen Erlösen, wenn das Vermittlungsprogramm Hapimag in Anspruch genommen wird. 3.700 CHF und darunter genannte Preisvorstellungen führten vor Auflage des Neuprodukts Ferienaktie 21 zum Erfolg. Zumindest bei denjenigen Aktionären die ständig am Ball blieben, die übrigen hörten oft kaum etwas zu ihrem Angebot. Beim Wiederverkauf erzielt Hapimag erheblich höhere Beträge.

 

Mit 3.700 CHF war ein sehr aktiver Hapimagaktionär beim Hapimagvermittlungsprogramm erfolgreich, dies könnte natürlich auch die Ausnahme gewesen sein und Hapimag wollte ihn nur loswerden, denn Aktionäre die dieser Tage Hapimag danach fragen welche Preisvorstellungen bei der Vermittlungsaktion erfolgversprechend sein könnten wird empfohlen 2.300 CHF anzugeben um Aussicht auf eine baldige Vermittlung zu haben.

 

Ob sich der Rückgabewert der Ferienaktie 21 einmal in dieser Größenordnung bewegen wird, wird erst das Jahr 2016 zeigen, denn zu diesem Zeitpunkt erst wird die erste konditionsgemäße Rückgabe einer heute gekauften oder umgewandelten Ferienaktie 21 möglich sein. Wahrlich ein weiterer geschickter Schachzug von Hapimag. So lange hat man sich Luft im Kessel verschafft. Derzeit gehen die Aktienwerte immer weiter in den Keller, die Tendenz wird sich wohl verstetigen. Freie Vermittler liegen dieser Tage bei 2.200 CHF zuzüglich 60 Punkten je Aktie.

 

Laut „Moneycab“ hat Hapimag in den letzten drei Jahren über 10.000 Aktien für rund 48 Mio. Franken zurückgekauft“. Der Durchschnitt lag damit bei 4.800 CHF/Aktie und somit weit entfernt vom offiziellen Verkaufspreis. Der Hapimag-CEO ging auf diese Zahlen nicht näher ein, er wusste sicher warum er hierzu nichts bestätigen wollte. Diese Werte sollten auch mit großer Vorsicht zur Kenntnis genommen werden. Es ist der Durchschnitt der vergangenen drei Jahre. Satzungsgemäße Rückkäufe haben dabei nur einen Bruchteil betragen, trotzdem den Durchschnitt erhöht. Heute sieht die Realität anders aus, die erzielten Werte sind weiter gefallen.

 

Ferienaktie 21, ein Programm welches ausschließlich der Enteignung der Altaktionäre dient, wenn Sie dieses annehmen. Entweder werden die Aktien fast verschenkt im Rahmen der derzeit bestehenden Hapimagprogramme und -angebote oder die Altaktionäre halten dem Unternehmen notgedrungen die Treue, denn ein freihändiger Verkauf zu vernünftigen Preisen ist fast aussichtslos. Wer kauft noch eine „alte“ Aktie nach Einführung der Ferienaktie 21. Es ist wie bei einem alten Auto, wer kauft noch ein altes Modell, nachdem eine neue Version angeboten wird? Eventuell nur mit kräftigen weiteren preislichen Abschlägen. Hapimag macht hierzu keine Aussage.

 

Der Verkauf einer Altaktie dürfte in Zukunft ohne die Mitwirkung Hapimag kaum möglich werden. Hapimag wird beabsichtigen die alten Konditionen im Laufe der Jahre abzuschaffen. Rechtlich zumindest bedenklich.

 

Laut Hapimag-CEO, im Moneycab-Interview, ist „die Herausforderung für unser Unternehmen eine zweifache: einerseits müssen wir den Generationenwechsel bei den Partnern vollziehen, und gleichzeitig gilt es, neue Partner sowohl in den relativ jungen als auch in den traditionellen Märkten zu gewinnen.“

 

Bei der Ferienaktie 21 wird sich die Schlussabfindung für ausstiegswillige Aktionäre im Rahmen der derzeitigen Erlöse außerhalb des satzungsgemäßen Verkaufs bewegen, vermutlich, die Entwicklung und die Ideen des Unternehmens Hapimag kann niemand voraussagen, es kann alles noch viel schlimmer kommen, besser wurde es bis jetzt für die Aktionäre nie. Für zunächst sieben Jahre ist die Bindung an das Unternehmen durch die Ferienaktie 21 zunächst festgeschrieben. Sehr lange, wenn einiges nicht den Vorstellungen entsprechen sollte. Nach Kündigung der Ferienaktie 21 kommen dann zwei weitere Jahre hinzu, denn erst danach, ab dem zweiten Jahr sind keine Jahresgebühren mehr zu zahlen, also bedingter Abschied erst im neunten Jahr. Trotz dieser Kündigung behalten Sie zunächst die Hapimagaktie. Diese müssen Sie dann in einem gesonderten Vorgang zum Verkauf anbieten. Hapimag zahlt Ihnen dann den „Anteil am wirtschaftlichen Eigenkapitel der Hapimag“. Auf den Auszahlungsbetrag bin ich schon heute gespannt. Danach erst haben Sie sich von Hapimag verabschiedet.

 

Satzungsgemäß stehen Ihnen derzeit für die Hapimagaktie, ausgehend von einem offiziellen Verkaufspreis von 9.100 CHF, 7.462,00 CHF für die zurückgenommene Aktie zu. Bei der derzeitigen Warteliste in ca. einhundert Jahren, es sei denn verkaufwillige Aktionäre verkaufen auf anderen Wegen, dann aber zu erheblich niedrigeren Preisen, denn diesen Wert wird wohl niemand mehr zahlen.

 

Das was Hapimag mit der Ferienaktie 21 anbietet, Verbleib der Aktie beim Aktionär, Kündigung der aktiven Mitgliedschaft unter Einstellung der Zahlung der Jahresgebühren, all dies steht Ihnen bei der jetzigen Aktie auch schon zu. Dies ist gängiges Recht, denn jegliche Nutzung ist kündbar. Machen Sie davon Gebrauch und kündigen unter Berücksichtigung entsprechender Kündigungsfristen. Hapimag erkennt diese Vorgehensweise allerdings nicht an und verweigert Ihnen die Punktenutzung, wenn Sie die Jahresgebühren nicht zahlen. Vielleicht gelingt es Ihnen Ihre Rechte durchzusetzen, trotz der bockigen Unternehmenshaltung. Ob es dafür lohnt einen Prozess zu riskieren sei dahingestellt, die diesbezüglichen Erfolgsaussichten zumindest mit dem üblichen Risiko verbunden.

 

Nehmen Sie die von Hapimag für die Ferienaktie 21 vorgesehene Frist, diese dürfte angemessen sein, wenn Hapimag diese schon selbst verwendet. Kündigen Sie mit einjähriger Frist zum Jahresende des Folgejahres. Nur was machen Sie dann mit der Aktie, Dividenden gibt es keine bei Hapimag, die Punktezuweisung erfolgt durch Zahlung der Jahresgebühr, auch sonst haben Sie keine Vorteile durch den Besitz einer Hapimagaktie, wenn Sie so vorgehen und kaufen wird diese Aktie wohl auch niemand. Das zweifelhafte Vergnügen an den Generalversammlungen der Hapimag teilnehmen zu dürfen, sollte wohl kein Grund sein, die Kündigung nicht auszusprechen. Für drei Minuten Rederecht lohnt ohnehin die Anreise nicht. Es dürfte keine Perspektive und kein erstrebenswertes Ziel sein an den Generalversammlungen der Hapimag weiter teilnehmen zu dürfen. So interessant ist es auf diesen Veranstaltungen nun auch wieder nicht. Die Werthaltigkeit der Aktie lässt sich auch schwerlich beziffern und ein Börsenhandel findet sowieso nicht statt.

 

Sie brauchen also nicht auf das entsprechende Angebot von Hapimag zu warten um auf die Ferienaktie umzustellen, wenn Sie die genannten Risiken eingehen wollen. Die Ferienaktie 21 ist ohnehin nur eine Mogelpackung. Ihre bisherigen Rechte gehen Ihnen verloren, etwas Gleichwertiges bekommen Sie dafür nicht in Bezug auf den satzungsgemäßen Ausstieg.

 

Rückkäufe, Angaben zu den Modalitäten zur Ferienaktie 21 liegen nur lückenhaft vor und lassen Abläufe nur vermuten. Rücknahmen bei der Ferienaktie 21 maximal in Höhe der jährlich verkauften Ferienaktien. Was ist, wenn dann eines Tages der Verkauf der Ferienaktie 21 eingestellt wird und die Ferienaktie 22 folgt? Die Länge der Wartelisten für die Aktienrücknahme bei Hapimag kennen Sie. Meinen Sie, dass dies in Zukunft anders wird? Das Unternehmen ist mit seinem Rückkaufprogramm bereits einmal gescheitert und die Altlasten bestehen fort. Daran ändert auch die Einführung der Ferienaktie 21 nichts. Das nächste Programm, resultierend aus der Ferienaktie 21, beginnt aber erst im Jahr 2016, wenn Sie sich noch in diesem Jahr entscheiden. Besserungsschein auf eine ungewisse Zukunft, wohl auch mit erheblichen Risiken.

 

Was passiert, wenn die derzeit auf der Warteliste stehenden verkaufswilligen Aktionäre ihre Aktien komplett jetzt in Ferienaktien 21 umtauschen und diese dann kündigen. Dann stehen zum erstmöglichen Ablauftermin zehntausende von Aktien bereits zum Umtausch an. Umgetauscht wird aber nur in Höhe der dann jährlichen Verkäufe.

 

In einer Hapimag-Pressemitteilung heißt es zum Auseinandersetzungsguthaben unter anderem: „Hapimag verpflichtet sich, die Aktie zum „Substanzwert“ zurückzukaufen. Der „Substanzwert“ entspricht dem Anteil des Aktionärs am wirtschaftlichen Eigenkapital der Firma.“ Keine Beispielrechnung, keine weiteren Erläuterungen und Bedingungen aufgrund aktueller Geschäftszahlen. Was hätte dagegen gesprochen, wenn Hapimag anhand des letztjährigen Geschäftsberichts den sich daraus ergebenden Rückkaufwert genannt hätte? „Wir informieren offen und klar“, so der Originaltext Hapimag. Bei der Ferienaktie 21 ist davon wie in anderen Fällen auch nichts zu bemerken.

 

Der Präsidentin des Hapimag-Verwaltungsrats fiel dieser Tage (veröffentlicht am 24.08.2007) bei einer Selbstdarstellung, veröffentlicht von der „ARGUS Medienbeobachtung“ auch weiter nichts ein als die üblichen Darstellungen zu wiederholen, keine Erläuterungen, keine Bedingungen.

 

„Substanzwert“, nun das magische Wort. Bisher wurde noch von „Innerer Wert = Anteil des Aktionärs am wirtschaftlichen Eigenkapital der Hapimag“ gesprochen. Diese Formulierung ging sicher zu weit, der Aktionär hätte daraus eventuell Rechte ableiten können. Wahrscheinlich werden wir noch etliche Wortschöpfungen von Seiten Hapimag zu sehen bekommen. Ein nachvollziehbares Rechenbeispiel mit aktueller Wertangabe wäre sinnvoller gewesen.

 

Der „Substanzwert“ ist nicht unbedingt mit dem „inneren Wert“ identisch. Vielleicht sollte das Unternehmen Hapimag sich zunächst einmal überlegen was es nun eigentlich zur Grundlage des Auseinandersetzungsguthabens machen möchte. Sollte man vielleicht doch den Buchwert meinen? Es gibt noch diverse andere Möglichkeiten. Wenn nicht einmal das Unternehmen selbst weiß welchen Wert es nun ausschütten möchte, wovon soll dann der Aktionär ausgehen?

 

All diese Werte aber haben eins gemeinsam, die Gestaltungsmöglichkeiten sind grenzenlos, insbesondere wenn noch stichtagsbezogene und bewertungsrechtliche Maßstäbe mit hineinspielen.

 

Wie groß die Not der verkaufswilligen Hapimagaktionäre ist konnte ich dieser Tage in der Umgebung der Hapimaganlage Kanzelhöhe feststellen. Dort hatte ein Hapimagaktionär sein Verkaufsangebot, Hapimagaktien und -ferienpass, zwar nicht umweltgerecht, dafür aber doch sehr originell, jeweils an Fichten an den von den in der Nähe dieser Anlage ausgehenden Höhenwanderwegen zu den diversen Hütten geschraubt. Wetterfest und sehr beständig. Mit schnellen Erfolgen scheint der Aktionär nicht zu rechnen.

 

Im Holiday September 2007 macht Hapimag einige nichtssagende Angaben zur Ferienaktie 21. Finden Sie dort einen Verkaufspreis? Sind dort die Allgemeinen Geschäftsbedingungen abgedruckt? Finden Sie dort Beispielrechnungen für das dann zu ermittelte Auseinandersetzungsguthaben?  Bis jetzt ist nur eines aus den dürftigen und unvollständigen Ausführungen zu entnehmen. Die neue Aktie beinhaltet nichts was dem Aktionär elementare Vorteile bringt, lediglich das Unternehmen Hapimag profitiert von den neuen Konditionen. Grundsätzlich ist alles mindestens eine Nummer schlechter gegenüber der bisherigen Regelung. Die alten Regelungen bestehen als Grundlage nach wie vor und sind auch auf die Ferienaktie 21 anzuwenden, solange nichts anderes mit den einzelnen Aktionären vereinbart wird. Dies ist bisher nicht der Fall. Es sei denn Sie unterschreiben eine abweichende Vereinbarung.

 

Nach sieben Jahren können dann die Besitzer der Ferienaktie 21 ihre aktive Mitgliedschaft bei Hapimag kündigen. Im neunten Jahr brauchen Sie dann keine Jahresgebühren mehr zahlen. Die Aktie können Sie dann im Rahmen der vorgesehenen Vorgaben zurückgeben, aber nur in Höhe der in dem Jahr von Hapimag getätigten Aktienverkäufe der Ferienaktie 21 erfolgen Rücknahmen. Wie lange dies dauern kann kennen viele. Erst dann wird wohl das Auseinandersetzungsguthaben ausgezahlt, nähere Angaben zu diesem Punkt erfolgten nicht, auch nicht zu welchem Zeitpunkt die Auszahlung dann durchgeführt wird.

 

Haben Sie schon irgendwo eine Preisliste gesehen aus der hervorgeht zu welchem Preis Hapimag die Ferienaktie 21 verkauft?

 

Originaltext Hapimag: „Als internationales Unternehmen und führender europäischer Anbieter von Ferienwohnrechten trägt Hapimag Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Diese Verantwortung nehmen wir wahr. Wir fühlen uns der Öffentlichkeit verpflichtet. Deshalb kommunizieren wir offen und klar.“


Bemerkenswerte Mitteilung

(2007-10-20)

 

Bemerkenswerte negative Erkenntnisse aus dem Hause Hapimag, die wohl keiner weiteren Kommentierung bedürfen und für sich selbst und das Geschäftsgebaren des Unternehmens sprechen.

 

Hapimag versandte nachstehende Information, zunächst die Übersetzung, ohne Gewähr, anschließend der englische Originaltext:

 

„...Wir erhielten Ihre e-mail vom ... 2007. wir verstehen, dass Sie über die erhaltene Information enttäuscht sind, aber wir möchten Ihnen diese Angelegenheit gern erklären.

 

Zunächst hier der korrekte Wert eines Anteilscheines: CHF 3.314 -/ 1.996,38 (entspricht dem Wechselkurs)

 

Die Information über den Verkauf eines Anteilscheines aus privatem Weiterverkauf ist korrekt, weil mit dem neuen Produkt, dem „Hapimag-Share 21“ einige neue Regeln und Konditionen verbunden sind. Der Jahresbeitrag und die Ferienpunkte bleiben unverändert.

 

Der Grund, weshalb neue Eigentümer (die Anteile aus privatem Weiterverkauf und aus zweiter Hand erwarben), die gemieteten Unterkünfte und neuen Urlaubsorte nicht benutzen dürfen, liegt darin, dass wir den „grauen Markt“ nicht unterstützen möchten. Zurzeit ist es möglich, auf dem grauen Markt Anteilscheine zu wesentlich billigeren Preisen zu erwerben.

 

Mit den neuen Anteilscheinen geben wir auch eine neue „Hapimag-Mitgliederkarte“ aus, die Ihnen die Möglichkeit spezieller Dienstleistungen und Ferienaufenthalte in den neuen Ferienorten bietet.

 

Der Grund, weswegen Sie keinerlei Informationen über das neue Angebot erhielten, liegt darin, dass Mitglieder, die Anteilscheine aus 1963 – 1968 besitzen, als Erste diese Informationen über Hapimag 21-Anteile erhielten und in einem zweiten Schritt die anderen Mitglieder informiert werden.

 

Ihre Hapimag-Anteilscheine werden weiterhin von Interesse für Sie und neue Kunden sein.

 

Wir hoffen, dass unsere Erläuterungen Sie zufrieden stellen. Für weitere Auskünfte über diese Angelegenheit rufen Sie uns bitte an...“

 

 

“…We received your e-mail dated on … 2007. We understand that you are disappointed about the informations that you received.
But in this matter we would like explain it to you.

First of all, here's de correct value of one share:      CHF    3314.-    /    EUR   1996.38   (it depends on the exchange)

The information about to sell a share on a private resale is correct. Because with the new product the "Hapimag share 21", will also follow some new rules and conditions. But the the yearly amount and the holiday points will stay the same.

The reason why new owners (bought shares at the private resale and second hand sellers) can't visit the hired accommodations and new resorts is, because we would not like to support the "grey market"! Today on the grey market, its possible to buy shares to a very cheap price offer.

With the new share, we also made a new "Hapimag Member Card" that gives you the opportunity for special services and vacations in the new resorts.
The existently members and the new members that will buy their shares directly at Hapimag, will have the opportunity to visit the hired accommodiation and new resorts.

The reason because you never received informations about the new product, is because in the first step members that have shares from 1963 - 1968 will receive the first informations about the Hapimag share 21. In a second step the other members will be informed.

Your Hapimag shares will still be interested for you and for newcomers.

We hope that our explanations are to your satisfaction. For more informations about this matter, please call us.

Kind regards…”


Schließungsgerüchte für das Hapimagobjekt Kanzelhöhe

(2007-10-27)

 

Die „Kleine Zeitung“, Österreich/Kärnten berichtet unter anderem wie folgt: „Sorgen um schlecht ausgelastete 600-Betten-Anlage auf der Gerlitzen. Das Hapimag-Dorf wird nur mehr im Winter die Pforten öffnen. Während die Gerlitzen investitionsmäßig einen Boom erlebt, grundelt die Time-Sharing-Ferienanlage Hapimag mit ihren 600 Betten bei einer Auslastung von 40 Prozent herum. Das Gerücht einer Schließung ist aufgetaucht.

 

Die Kanzel-Anlage hat die schlechtesten Belegzahlen aller österreichischen Hapimag-Dörfer, stellt Stefan Jürsz vom Hapimag-Konzern fest. „Wir werden die Kanzelhöhe zunächst nur mehr im Winter aufsperren.“ Dann würde man Kosten senken, 30 Mitarbeiter sind dort beschäftigt. Im Übrigen wäre an der 16 Jahre alten Anlage einiges zu renovieren. Auch über neue Vermarktungsstrategien denke man nach, die Zukunft sei ungewiss.

 

„Das ist für die Gerlitzen atypisch“, sagt Hans Hopfgartner von der Gerlitzen-Kanzelbahn-Liftgesellschaft. „Rundherum wird modernisiert, ausgebaut und werden gute Zahlen geschrieben.“ Das Hapimag-Dorf habe eine Top-Lage, es kranke an der Vermarktung. Hopfgartner: „Die Probleme sind dort hausgemacht. Man müsste das Incoming auf professionelle Beine stellen.“ Sollte sich Hapimag verabschieden, wäre dies ein Schlag für die gesamte Infrastruktur. Vielleicht wäre die Verpachtung des Betriebes ein gangbarer Weg. Er selbst sei gerade in Gesprächen mit potentiellen Investoren für ein neues Hotel auf der Kanzel. In Arriach verhandelt Bürgermeister Karl-Gerfried Müller mit einem interessierten Betreiber über die Schaffung eines 400-Betten-Hauses an der Klösterle-Talstation.

 

Treffens Bürgermeister Karl Wuggenig will sich beim Land stark dafür machen, dass die öffentliche Hand Hapimag hilft.“

 

Das Hapimagobjekt Kanzelhöhe wurde 1991 in Betrieb genommen, ca. 153 Wohneinheiten. Die Konkurrenz zum Objekt kommt aus dem eigenen Haus. Fast „mit dem Fahrrad“ sind von dort aus die Hapimagobjekte Bad Kleinkirchheim, ca. 35 Wohneinheiten und St. Michael, ca. 115 Wohneinheiten zu erreichen. Unwesentlich weiter entfernt liegen die Hapimaganlagen Sonnleitn, ca. 122 Wohneinheiten und Bad Gastein, ca. 160 Wohneinheiten. Die Nachfrage nach Objekten in Österreich dürfte damit für die Hapimagaktionäre mehr als gedeckt sein.

 

585 Wohneinheiten nicht weit voneinander entfernt, da ist nach einer gewissen Zeit ein Gebiet ganz einfach abgeradelt. Es stellt sich hier, wie bei zahlreichen anderen Hapimaganlagen auch, allerdings die Frage, ob die Hapimaganlagen noch den Bedürfnissen der Altersstruktur der Hapimagaktionäre entsprechen. Dies dürfte wohl zu bezweifeln sein. Einsame Lagen entsprechen nun einmal nicht immer den Bedürfnissen.

 

Kanzelhöhe, eine Anlage die sich im Laufe der Zeit wohl als Fehlinvestition darstellt. Wie viele dieser Fehlinvestitionen bezahlen die Aktionäre noch über die Jahresgebühren? Der Anschaffungswert dieser Anlage betrug 38.972.000,00 CHF, Auslastung laut „Kleine Zeitung“ ca. 40 Prozent.

 

Erst liefen dem Unternehmen die Aktionäre fort, bleiben diese jetzt auch noch zu Hause? Auslastungszahlen je Objekt werden von Hapimag nicht veröffentlicht. Für 2006 wurde im Gegensatz zu den Vorjahren nicht einmal eine Gesamtprozentzahl genannt. Die Anzahl der abgewohnten Punkte war jedenfalls stark rückläufig.

 

2010-11-13

Brand in der Hapimaganlage Kanzelhöhe

 

„kaernten.orf.at“ berichtete unter anderem: „Gerlitzen - Brandstiftung in Ferienanlage. … Unbekannte hatten in einer leer stehenden Ferienanlage auf der Gerlitzen Feuer gelegt. Der Brand erlosch von selbst. Unbekannte drangen in die seit einiger Zeit leer stehende Ferienanlage (ehemals Hapimag) auf der Kanzelhöhe ein. Im zweiten Stock der Anlage legten sie im Vorraum, einer Abstellkammer und einem Zimmer jeweils mit Brandbeschleuniger, Tüchern und Grillanzündern Feuer. Durch die Rauchentwicklung schlugen die noch aktiven Brandmelder Alarm…“

 

Offensichtlich hatten die Brandstifter alle Zeit der Welt, was nicht darauf schließen lässt, dass vor Ort auch nur eine effiziente stichprobenartige Kontrolle funktioniert, sofern diese stattfinden sollte. Beim Wert dieses Objekts doch eine bemerkenswerte Tatsache. Die Hapimaganlage Kanzelhöhe wird seit Jahren von Hapimag nicht mehr betrieben. Bei keinem nicht betriebenen Objekt verbessert sich die Substanz. Es ist eine „Affenschande“, dass diese Anlage so vor sich hingammelt. Wir kennen dies hinlänglich mit ähnlichen Objekten aus anderen nicht hapimagbezogenen Gegebenheiten, zuerst werden die Fenster eingeworfen, dann wird versucht das Objekt in Brand zu setzen und dann gibt die Feuchtigkeit allem den Rest. Der Anschaffungswert dieser Anlage betrug 38.972.000,00 CHF. Hapimag kann es sich seit Jahren leisten dieses Objekt nicht zu nutzen.

 

2014-02-25

Sonnleitn bekommt die Schneemassen nicht in den Griff

 

„Kleine Zeitung“: „Das Hapimag-Resort mit 520 Betten am Nassfeld sperrt eine Woche zu, weil die Dächer ihre statischen Grenzen erreicht haben und aus Sicherheitsgründen geräumt werden müssen.“

 

„Auch wenn die Schneemassen heuer eine lange Saison und schöne Sonnenskitage versprechen, verzichten Hapimag und Robinson darauf. Auf Anfrage hieß es: "Wie geplant, schließen wir am letzten Wochenende im März". Die Bergbahnen im Skigebiet Nassfeld sind allerdings noch bis 21. April in Betrieb.“

 

http://www.kleinezeitung.at/kaernten/hermagor/koetschach_mauthen/3555643/zu-viel-schnee-hotel-muss-zusperren.story


Abkehr von der verursachungsgerechten Belastung der Nebenkosten

(2007-11-06)

 

Dieser Tage erhielt ein Hapimagaktionär auf dessen entsprechende Anfrage folgende Antwort, Originaltext Hapimag:

 

„...Besten Dank für Ihre Nachricht. Der Kostenunterschied zwischen Hoch- und Nebensaison haben wir vor ca. 1-2 Jahren eingeführt. Die Preissenkung in der Nebensaison dient dazu, dass wir die Nebensaison mit günstigeren Nebenkosten attraktiver machen. Da Sie im September reisen, gelten immer noch die „Sommer- bzw. Hochsaison-Preisen“ (Woche 19 - 43) ...“

 

Am Beispiel Damnoni stellte der Aktionär fest: „Nach den Informationen über die Nebenkosten sollen wir hierfür 316 Euro zahlen, ab der 44.

Woche betragen die Nebenkosten für den 2-Wochenzeitraum „nur“ 258 Euro.“

 

Die langjährigen Aktionäre erinnern sich noch daran, dass die Nebenkosten personenbezogen abgerechnet wurden. Diese bewährte Zuordnung verließ Hapimag dann ohne Not vor etlichen Jahren. Die pauschale Belastung der Nebenkosten je Wohnung ist seitdem angesagt. Nach langjährigen Protesten erhalten seit geraumer Zeit Einzelreisende marginale Abschläge auf die festgelegten Pauschalen.

 

Jetzt kommt Hapimag auf die glorreiche Idee die Hauptsaison nebenkostenmäßig zusätzlich zu belasten und dafür die Nebensaison zu entlasten. Was unterscheidet nun ein Urlaub von Hapimag noch von einem Pauschalurlaub mit einem der Anbieter am Markt? Nichts. Mittlerweile bewegt sich Hapimag im Rahmen des Pauschaltourismus, nur der ist preisgünstiger, flexibler und bietet mehr Möglichkeiten.

 

Zum Beispiel: Château de Chabenet (Frankreich), 350,00 EUR/Person/Woche und jetzt Marrakesch 149,00 EUR/drei Nächte/Person (Marokko) gehen schon weiter über diese Handhabung hinaus, ebenso wie Bodrum Sea Garden Hotel, weiter die zahlreichen Zumietungen.

 

Beim Objekt Unterkirnach wird bis ins Jahr 2008 hinein eine Ferienwohnung ab 315,00 EUR vermietet, Vermietungen für einen Tag sind möglich, Verlängerungen selbstverständlich auch, zuzüglich täglich Frühstück im Restaurant für 7,50 EUR/Person. Hier stellt sich dann allerdings die Frage, ob es für den normalen Hapimagaktionär überhaupt noch opportun sein kann dieses Objekt auf dem herkömmlichen Weg zu buchen. Die Nebenkosten im Juli 2008 betragen für eine Zwei-Zimmer-Wohnung 214,00 EUR, zuzüglich Garage und Kurtaxe und zehn Wohnrechtspunkten. Rechnen wir den Wohnrechtspunkt mit 19,00 EUR um dann ergibt sich aus Nebenkosten und Wohnrechtspunkten, ohne Kurtaxe und Garage, schon eine Belastung in Höhe von 400,00 EUR und somit 85,00 EUR mehr als bei einer Direktbuchung des Objekts über das Internet.

 

Das Hapimag sich als Reisebüro verstehen möchte sehen Sie aus der Tatsache, dass Hapimag „allen Besuchern seiner Webseite“ und somit auch Nichtaktionären anbietet „Flüge selber zu buchen“. „Besuchern der Website stehen Linien-, Charter- und Low-Cost-Flüge offen“. Hapimag Hochsauerland bietet Ihnen, „Feste feiern, wie sie fallen“. Das Risiko des Geschäfts trägt der Aktionär.

 

Hapimag verabschiedet sich hier, wie in allen anderen Bereichen von den eigenen Grundideen, hier auch von den üblichen Handhabungen der Vermieter von Ferienwohnungen. Die Nebenkosten sollten verursachungsgerecht und analog zum Anfall auf die Verursacher umgelegt werden, so auch die bisherige Handhabung Hapimag. Hiervon hat bzw. will sich Hapimag nun auch verabschieden. Für einen Pauschalurlaub benötigen Sie Hapimag nicht.

 

Bei diesem Ablauf sollten Sie die kostenungünstigen Objekte innerhalb eines Landes bei Buchung über Hapimag meiden. Vergleichen Sie auch mit Angeboten außerhalb Hapimag. Wenn Hapimag sich in diese Bereiche begibt muss sich Hapimag auch damit vergleichen lassen. Hapimag verfügt zwar nicht in allen Fällen in den einzelnen Ländern über mehrere Objekte, in der Schweiz, Italien oder in Österreich zum Beispiel sind diese häufig nur wenige Kilometer voneinander entfernt und bieten daher regionsmäßig keine große Alternative. Wählen Sie dort Ihr Urlaubsziel auch unter kostenmäßigen Gesichtspunkten aus.

 

Konnten Sie schon einmal die Entstehung der in der Hapimag-Nebenkostenabrechnung aufgeführten Kosten prüfen und nachvollziehen? Ich bis jetzt nicht. Wissen Sie wie diese sich zusammensetzen und wie Hapimag diese ermittelt? Abgesehen davon, dass diese ständig steigen, müssen Sie diese hinnehmen ohne eine Prüfungsmöglichkeit zu haben, hier, ebenso wie bei den Jahresgebühren.

 

Was spricht dagegen, wenn bei jedem Objekt Einsicht in die Berechnungsgrundlagen genommen werden kann und wenn die abgerechneten Kosten betragsmäßig genannt werden? Ermittelt werden müssen diese Kosten, auch nachvollziehbar. Woher hat Hapimag sonst die Werte für deren Festlegung? Vieles spricht bei Hapimag allerdings dafür, dass diese nur geschätzt werden. Warum hat dann der einzelne Partner, der diese Kosten tragen muss, nicht die Möglichkeit deren Entstehung nachzuvollziehen? Weitergegeben werden angeblich nur die anfallenden Kosten.

 

Unabhängig von allen neuen Regelungen ist die Tendenz der Nebenkosten bei Hapimag weiter ständig steigend. Hapimag stellt sich als familienfreundliches Unternehmen dar. Familien machen in der Regel ihren Urlaub notgedrungen durch die Ferienzeiten in der Hauptsaison. Weitere Ausführungen erübrigen sich hierzu.

 

Hapimag hat die Nebenkosten in keiner Weise im Griff. Bedenkenlos werden hier zweimal jährlich die entsprechenden Gebühren bis in den zweistelligen Bereich hinein erhöht. Wie lange wollen sich die Aktionäre dies noch bieten lassen? Offensichtlich haben die Hapimagaktionäre keine Probleme damit sich ausnehmen zu lassen?

 

Beispiel aus der letzten Nebenkostenliste „Erlebniswelten“, denn ein Erlebnis ist es immer die neue Preisliste zu betrachten, nur jeweils ein negatives Erlebnis. Der Erlebnisurlaub mit Hapimag beginnt immer dann, wenn die neue Preisliste erscheint. Antibes: Steigerung der Nebenkosten um ca. 13 Prozent, Erhöhung der Garagengebühr für einen seit Bauerstellung vorhandenen Garagenplatz 33,3 Prozent, Erhöhung der Gebühren für ein mitreisendes Haustier ca. 12 Prozent. Der Garagenplatz in Flims erhöht sich laut dieser neuen Preisliste gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 28,00 CHF auf 42,00 CHF, bei gleicher Ausstattung, um somit 50 Prozent. Wie schrieb Hapimag bei unpassender Gelegenheit, „Teuerungsrate der OECD“, die wird es nun wohl auch wieder gewesen sein. Nur niemand, außer Hapimag, weiß was dies sein soll.

 

Flims ist ca. 46 Wochen im Jahr geöffnet. Einnahme aus einem Garagenplatz dann ca. 1.932,00 CHF. Spitzenreiter bei den Nebenkostenerhöhungen ist für die ausgewiesene Periode diesmal Bodrum Sea Garden, Erhöhung um ca. 20 Prozent.

 

Das „Maß der Dinge“ bei den Nebenkosten Hapimag ist eigentlich schon lange erreicht. Bei einem Urlaub mit Hapimag stellt die finanzielle Seite und damit die Nebenkosten keine zu vernachlässigende Größe dar, sie ist ein Kriterium für eine Entscheidung für oder gegen die Wahl des Urlaubsveranstalters. Am freien Markt sind derartige ständigen Preissteigerungen normalerweise nicht durchzusetzen. Das kann nur Hapimag, denn ein Aktionär entkommt diesem Unternehmen in der Regel nur, wenn er einen neuen Aktionär findet.


Gerechte Punktebelastung?

(2007-11-19)

 

Sehen wir uns hierzu einmal die Punktebelastung für das Objekt Binz, ähnlich geht Hapimag bei anderen Ferienorten und zu anderen Zeiten vor, in der 2. bis 9. KW 2008 an:

 

                                                               1-Zimmer                           2-Zimmer                            3-Zimmer

 

Punktebelastung „Budget“                         3                                             4                                             10

 

Punktebelastung „Komfort“                       4                                             8                                             14

 

 

 Nehmen wir analog dazu einmal eine „Hauptsaisonwoche“, hier die 1. KW/2008:

 

Punktebelastung „Budget“                         12                                           16                                          22

 

Punktebelastung „Komfort“                       16                                           20                                          26

 

 

In der Kategorie „Budget“ in der 2. bis 9. KW/2008 ergibt sich für ein weiteres Zimmer eine Belastung von einem Punkt, wird ein weiteres Zimmer gebucht ergibt sich hieraus eine Belastung von sechs weiteren Punkten. Steigerung der Punktebelastung um 33 bzw. 150 Prozent.

 

In der Kategorie „Komfort“ müssen für das zweite Zimmer schon vier Punkte zusätzlich aufgewandt werden, plus einhundert Prozent, das dritte Zimmer wird dann mit sechs weiteren Punkten belastet, plus 75 Prozent.

 

Betrachten wir dann einmal die Hochsaison, 1. KW/2008, Kategorie „Budget“. Vier Punkte für ein weiteres Zimmer, plus 33 Prozent, sechs weitere Punkte für das dritte Zimmer, plus 37,5 Prozent.

 

In der Kategorie „Komfort“ kostet dann die Steigerung um ein Zimmer auf die Zwei-Zimmer-Wohnung vier weitere Punkte, plus 25 Prozent, die Steigerung auf drei Zimmer, Belastung sechs Punkte, plus 30 Prozent.

 

Je ungünstiger die Saison, je höher ist die Steigerungsrate bei der Punktebelastung in Bezug auf die Größe der Wohnung. Durch diese Punktebelastung wird eine Buchung in der Nebensaison nicht interessanter.

 

Katalogpreisbindung wird fallen.


Hapimag erwartet wohl keine nennenswerten Aktienneuverkäufe mehr

(2007-12-23)

 

Nachstehende Antwort erhielt unlängst ein Aktionär der seine Aktien zum Rückkauf anmeldete auf die Frage nach dem Stand des Rückkaufs:

 

„...betreffend Rückkauf Ihrer Hapimag Aktien

 

...Ihre Hapimag Aktien befinden sich auf den Positionen ... und ... der Rückkaufliste. Der Rückkauf gemäß Allgemeinen Bestimmungen würde zum Referenzpreis von CHF 9.100,00 minus 18 % erfolgen. Ein solcher Rückkauf ist gemäß Allgemeinen Bestimmungen jedoch auf 10 % der jährlichen Aktien-Neuverkäufe beschränkt.

 

Diese Beschränkung muss von Hapimag eingehalten werden, da eine wesentliche Überschreitung der Rückkaufmengen zu diesem Rückkaufpreis zulasten des Eigenkapitals der Hapimag und damit zulasten der verbleibenden Aktionäre gehen würde.

 

Hinzu kommt, dass sich im Depot der Hapimag nur noch ca. 6.500 Aktien aus Kapitalerhöhungen (Neu Aktien) befinden. Wenn es zu keiner Kapitalerhöhung kommt (und eine solche ist gegenwärtig nicht geplant), wäre Hapimag nach der Regelung in den Allgemeinen Bestimmungen nur noch verpflichtet, im Laufe der nächsten Jahre insgesamt 650 Aktien (d.h. 10 % der Verkäufe von Neu-Aktien) zurückzunehmen. Bei der heutigen Position Ihrer Aktien auf der Rückkaufliste ist es somit wenig wahrscheinlich, dass Sie mit Ihrem Rückkaufbegehren überhaupt zum Zug kommen werden, wie Sie aus der nachfolgenden Übersicht entnehmen können:

 

 

Jahr

Aktien-Neuverkäufe

Rückkäufe gemäß Allg. Bestimmungen

 

2004

2.534

299

11,8 %

2005

2.080

200

10,0%

2006

1.574

177

11,3 %

 

 

Weil der Rückkauf zum vertraglich festgelegten Rückkaufpreis zu längeren Wartezeiten führt, bietet Ihnen Hapimag eine weitere, interessante Möglichkeit an:“. Soweit die erste Seite des Hapimagschreibens.

 

Was sind bzw. waren die Hapimagbedingungen zum Aktienrückkauf wert mit denen jahrzehntelang Hapimagaktien verkauft wurden, wenn man jetzt derartige Formschreiben an rückgabewillige Aktionäre verteilen Muss. Die Entwicklung hat das Unternehmen schon längst eingeholt Was sind dann die heutigen diesbezüglichen Versprechungen dieses Unternehmens wert?

 

Hapimags Zukunft wird vermutlich ohnehin nur in der Aktienvermittlung liegen, denn woher sollen noch zusätzliche neue Interessenten kommen? Wer kauft noch neue Aktien, wenn „gebrauchte“ für einen Bruchteil des regulären Listenpreises zu haben sind. Genaue Angaben dazu unterlässt Hapimag ohnehin geflissentlich. Es dürfte auch wohl nur eine Frage der Zeit sein bis sich die Aktionäre nicht mehr die Hapimagrestriktionen beim Verkauf der eigenen Aktien bieten lassen.

 

Gehen wir einmal von den Ausführungen dieses Schreibens aus, wonach eine Aufstockung der 6.500 Aktien zurzeit nicht beabsichtigt ist, dann liegt die Hoffnung des Unternehmens zumindest nicht darin durch die Ausgabe neuer Aktien bzw. durch deren Verkauf, Wachstum zu generieren. Offensichtlich hat man nur geringes Vertrauen in das Interesse am eigenen Produkt. Nach den letztjährigen Verkaufszahlen würde Hapimag ohnehin mindestens ca. vier Jahre benötigen bis die Aktien im Bestand verbraucht wären. Das Unternehmen ist offensichtlich voll damit beschäftigt die Aktien wieder in Umlauf zu bringen die aufgrund von Vermittlungs- und anderen -Aktionen zurücklaufen und verdient damit vermutlich recht ordentlich durch die für den zurückgebenden Aktionär schlechten Konditionen, dazu frei von satzungsgemäßen Verpflichtungen. Ist Hapimag überhaupt wettbewerbsfähig?

 

Was die Ausführung, „...da eine wesentliche Überschreitung der Rückkaufmengen zu diesem Rückkaufpreis zulasten des Eigenkapitals der Hapimag und damit zulasten der verbleibenden Aktionäre gehen würde“, sagen soll mag wohl das Geheimnis von Hapimag bleiben, denn Aktien werden nur zurückgenommen, wenn neue Aktien verkauft wurden. So oder so ein glatter Umtausch der nicht zulasten der verbleibenden Aktionäre geht, es sei denn Hapimag ist nicht in der Lage den Aktienpreis von 9.100,00 CHF durchzusetzen und verkauft zu niedrigeren Beträgen.

 

Dies ist mit der Ferienaktie 21 zweifelsohne der Fall, wenn der Einführungspreis dieser Aktie zum Standardpreis wird. Dann legt Hapimag zumindest bei der satzungsgemäßen Rücknahme jeweils Geld dazu, allerdings nur bei den zehn Prozent die zur Rücknahme anstehen und damit hält sich der „Verlust“ in minimalen Grenzen. Geduld ist somit bei der Rückgabe an Hapimag angesagt um auf einen ordentlichen Preis zu kommen, allerdings ein schlechtes Geschäft, denn eine Verzinsung findet für das eingesetzte Kapital nicht statt, zusätzlich werden noch ständig Jahresgebühren fällig. Bei dem oben zitierten Aktionär dauert es zumindest noch mehrere Jahrzehnte bis er bei diesen Aktienverkaufszahlen Berücksichtigung finden dürfte. Kein Wunder, wenn sich zahlreiche Aktionäre entschließen ihre Hapimagaktien abzustoßen egal welcher Erlös erzielt wird, der schnelle Verlust ist in der Regel dann noch der bessere Weg. 

 

Betrachten wir nun aber noch die zweite Seite dieses Hapimagschreibens, es kommt noch interessanter, Originaltext Hapimag:

 

„Aktienvermittlung: Mit Hilfe der Aktienvermittlung haben Sie die Möglichkeit, über unseren Aussendienst einen Käufer für Ihre Aktien zu finden (siehe beigeschlossenen Merkblatt). Die Geschwindigkeit der Vermittlung hängt von Ihrem Preisangebot ab, das Sie als Verkäufer abgeben! Je günstiger Sie die Aktien zum Verkauf anbieten, desto schneller werden diese an einen neuen Käufer weitervermittelt werden können. Sie erhalten nach erfolgter Transaktion den von Ihnen geforderten Preis vergütet.

 

Im Rahmen der Aktienvermittlung konnten bereits über 12.000 Hapimag Aktien erfolgreich weitervermittelt werden. Diese Vermittlung ist für die Aktionäre kostenlos.

 

Wir empfehlen Ihnen diese Möglichkeit zu prüfen und stehen Ihnen für weitere Fragen gerne zur Verfügung...“

 

Erinnern wir uns, die Empfehlung des Hauses Hapimag für eine erfolgreiche Vermittlung einer Aktie lag vor einigen Wochen bei 2.300,00 CHF. „Die Geschwindigkeit der Vermittlung hängt von Ihrem Preisangebot ab.“ Gehen Sie also unter diese Preisvorstellung und flugs sind Sie Ihre Aktie los. Sie sind also selbst der Schuldige, wenn Sie Ihre Aktie behalten und nicht verschenken wollen und nicht diese „weitere, interessante Möglichkeit“ nutzen.

 

Welche „weiteren“ interessanten Möglichkeiten angeboten werden dazu schweigt der Verfasser des Hapimagschreibens. Die hier angebotene „interessante“ Möglichkeit, die ca. unterhalb von 25 Prozent des letzten bekannten offiziellen Listenpreises einer Hapimagaktie liegt, dürfte wohl eher als „Witz des Jahres“ zu bezeichnen sein, lachen kann darüber aber nur Hapimag, denn beim Verkauf Ihres Sonderangebots verdient nur das Unternehmen kräftig.

 

2011-01-30 / 2011-06-08

Jahr

Aktien-Neuverkäufe

Rückkäufe gemäß Allg. Bestimmungen

 

2007

1.692

179

10,6 %

2008

1.445

161

11,1 %

2009

1.420

128

10,0 %

 

 

Ab 2010 keine Veröffentlichung

 

 


Annullationen sind ein gutes Geschäft für Hapimag

(2008-01-22)

 

Waren Sie schon einmal in der Situation einen bei Hapimag gebuchten Aufenthalt kurzfristig, einige Tage vorher, absagen zu müssen? In diesem Fall schlägt das Imperium hart und unerbittlich zu. Nicht nur, dass Sie mit den vollen Punkten belastet werden, nein, darüber hinaus dürfen Sie dann noch weitere 36,91 EUR hinlegen.

 

Bei den 36,91 Euro handelt es sich vermutlich um die 60 CHF Bearbeitungsgebühr, die gemäß Punkt 4.2. der Reservations- und Buchungsbestimmungen bei Stornierungen erhoben werden. Gehen Sie nicht davon aus, dass die Zahlungsaufforderung außer dem Überweisungsträger einen Hinweis enthält. Hapimag lässt sich jeden Handschlag bezahlen, selbst wenn er möglicherweise nur aus 2 Mausklicks und einem vorformulierten Mail an das Ressort, dass Gast XY nicht erscheint, besteht.

 

Sollte es Hapimag gelingen die Wohnung anderweitig zu vermieten haben Sie davon keine Vorteile, Sie zahlen weiter vollumfänglich.

 

Da im Preis, hier Punktebelastung, auch Kosten enthalten sind, die bei einer Stornierung nicht anfallen, sind 100% Kostenbelastung schon etwas kräftig. Bei Hapimag kommen aber noch zusätzliche Bearbeitungsgebühren dazu, Belastung somit über 100 Prozent. Mit Annullationen lässt sich auch ein Geschäft machen, ganz besonders dann, wenn das Objekt für den ausgefallenen Zeitraum doch noch anderweitig vermietet werden kann.

 

Fragen Sie dann bei Hapimag an, Antwort im typischen Hapimag-Stil, haarscharf am Thema vorbei und Beantwortung von Fragen, die nicht gestellt worden sind, denn nicht immer greift eine Reisekostenausfallversicherung. Hapimag bietet diese zwar an, Versicherungsbedingungen werden aber nie mit zugesandt.
 

In Deutschland ist es von der Rechtsprechung her so, dass in diesen Fällen nur der entstandene Schaden zu ersetzen ist und auch nach der Rechtsprechung der Gegenseite eine Verpflichtung zur Schadenminderung obliegt. Bei Hapimag kann davon natürlich keine Rede sein.


Keine neue, eine andere Hapimag

(2008-01-30)

 

Die FAZ schreibt unter anderem: „Hapimag will in Zukunft stärker auf individuelle Ferienwünsche eingehen. 30. Dezember 2007.“  Sie sollten Hapimag bei diesem Wort nehmen.

 

„Der Schweizer Anbieter von Ferienwohnrechten ist saniert und stellt sich neu auf.“ - „Wir (Hapimag) haben restrukturiert, umgebaut, neu positioniert, und nun entwickeln wir eine neue Hapimag".

 

Keine neue, eine andere Hapimag wurde entwickelt. Aus dieser Selbstdarstellung des Geschäftsführers der Hapimag in dem Zeitungsartikel der FAZ sind, mit Einschränkungen, eigentlich nur zwei Dinge interessant, der Anfang („Der Schweizer Anbieter von Ferienwohnrechten ist saniert und stellt sich neu auf.“ ) und das Ende („Wir (Hapimag) haben restrukturiert, umgebaut, neu positioniert, und nun entwickeln wir eine neue Hapimag"...)

 

Hapimag versucht es wieder einmal. Es wird und wurde allerdings keine „neue Hapimag“ entwickelt, es wird und wurde eine andere Hapimag entwickelt. Minimalismus ist angesagt. („Nachdem früher Deutsche (Anteil 65 Prozent) die meisten Anteile kauften, entschließen sich immer mehr Italiener zum Erwerb der Ferienwohnrechte. Sie stellen jetzt 5,5 Prozent aller Anteilsscheinbesitzer bei Hapimag. Schweizer und Niederländer kommen auf einen Anteil von etwa 9 Prozent.“)

 

Der Artikel umfasst eine Aufzählung von Fehlentscheidungen, Fehleinschätzungen und Ignorierung von Kundenwünschen (bei Hapimag ohnehin Aktionäre) („Unwirtschaftliche Anlagen wurden verkauft, Standortentscheidungen der Vergangenheit korrigiert und neue Akzente gesetzt. Zu diesen zählen Großstadthäuser in London, Paris, Berlin und demnächst in Dresden. Aber auch der Tausch von Zielen wie Italienische Riviera gegen Sylt oder deutsche Ostseeküste sind sichtbare Zeichen von Scholls Wirken.“)

 

Ein Non-Profit-Unternehmen strebt Gewinnmargen an („... jede Ferienimmobilie, die im Portfolio verbleibt, wie eine einzelne Marke von Hapimag an diesem Standort zu positionieren.“), erstrebt höhere Umsätze bei fast gleichbleibender Aktionärszahl und versucht die europaweite Ausdehnung, weil die ursprünglichen Aktionäre scharenweise das Unternehmen verlassen wollen. Genossenschaftlicher Gedanke wie bei den deutschen Volksbanken, auch dort interessiert letztendlich das Mitglied nicht im Geringsten. („Bei einem Wachstum von gut 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr stiegen die Umsätze in den 57 Ferienresorts auf 43,7 Millionen Franken. Das will Scholl künftig steigern...“)

 

Wodurch werden höhere Gewinne erreicht? Durch die ständige Erhöhung von Jahresgebühren und Nebenkosten.

 

Wodurch werden höhere Umsätze erreicht? Durch direkten Verkauf von Wohnrechtspunkten, in der Regel an Nichtaktionäre und Anbietung der Wohnungen auf dem freien Markt, ebenfalls an Nichtaktionäre. Die Aktienverkäufe direkt haben keine erheblichen Umsatzsteigerungen generiert, zumindest nicht in den bekannten Jahren. („Die „Ferienaktie 21" kostet 9.100 Schweizer Franken, hinzu kommt ein jährlicher Betrag von 342,60 Franken. Es geht auch billiger für Neukunden: Für 5.900 Franken erwirbt er ein Wohnrecht, welches durch Nutzung immer weniger wird“.)

 

Wodurch hat man das Unternehmen Hapimag „restrukturiert, umgebaut, neu positioniert? Indem zahlreiche Standorte in den vergangenen Jahren zum Ausgleich der Bilanzen verkauft wurden, nicht zum Strukturwandel. Folglich bestand Handlungsbedarf neue Objekte irgendwo zu erwerben oder zu bauen. Wenn bei den neuen Objekten aber in diversen Fällen der Größenwahn Einzug hält bei deren Ausrichtung und Einrichtung, dann hat man sich nach eigenen Angaben „neu aufgestellt“. Soll dies jetzt das neue Unternehmensziel sein? Die ursprüngliche Hapimagidee, günstiger Wohnraum für die beteiligten Aktionäre zur Verfügung zu stellen wurde längst verlassen. Jedes All-Inklusive-Angebot des sonstigen Marktes ist günstiger und qualitativ nicht unbedingt schlechter.

 

(„Vor allem deutsche Kunden gingen vor drei Jahren auf die Barrikaden und sorgten in Baar für ein kleines Beben, bei dem nicht nur Köpfe rollten, sondern mit Scholl eine neue Führung gefunden wurde, die seitdem versucht, eine befriedigende Lösung für den „Aktienrückkauf" zu gestalten, ohne die Finanzmasse (Eigen finanzierungsgrad 91,2 Prozent) von Hapimag zu sehr schrumpfen zu lassen.“)  „Befriedigende Lösung?“. Einem Aktionär der dieser Tage seine Aktie zum satzungsgemäßen Verkauf anmeldete erhielt von Hapimag eine Rückkaufposition die weit jenseits von 27.000 liegt. Es müssen demnach also ca. 270.000 Aktien verkauft werden bis dieser Berücksichtigung finden wird.

 

Urlaub „unter Gleichgesinnten“ war vielleicht noch eine Motivation bis weit vor Ende des vergangenen Jahrtausends, dann kamen aber die neuen Ideen bei Hapimag. Es gab durchaus Zeiten bei diesem Unternehmen, wo sich die Aktionäre vor Ort auch noch eine Tageszeit boten. Bei den heutigen Großobjekten und der Vielzahl der Nationen wird es dort heute vielfach schon schwierig in der hapimageigenen Sauna vor Ort noch eine gemeinsame Linie zu finden.

 

Urlaub „unter Gleichgesinnten“, fragen wir doch einmal die Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung wann diese ihren letzten Urlaub „unter Gleichgesinnten“ und in welcher Hapimaganlage verbrachten? Weiß dieser Personenkreis aus eigener Erfahrung überhaupt wovon er spricht?

 

Was mag denn nun die neue Idee Hapimag sein? Noble Urlaubsquartiere zu entsprechend noblen und überzogenen Preisen? Vier-Sterne-Standard? Nespressomaschinen soll es dafür nach und nach geben, entsprechend der heutigen Lebensqualität, für den der dies für sich für erforderlich hält eine gute, nicht aber zwangsläufige Erfordernis. Nur was machen die Teetrinker, die nehmen weiter, soweit vorhanden, den alten Wasserkocher in der Anlage. Sinnvoller dürfte es sein erst einmal in jeder Wohnung eine Geschirrspülmaschine aufzustellen, damit kommt man vielleicht dem Vier-Sterne-Standard näher. Es wird wohl wieder einmal in diesem Unternehmen Vision und Wirklichkeit meilenweit auseinander liegen und eine neue Idee hielt bei Hapimag in der Regel ohnehin immer nur einen Sommer lang, sofern dies überhaupt eine neue Idee ist. Ob eine Nespressomaschine ausreicht um den Standard zu verbessern sei ohnehin dahingestellt. Ich für meinen Teil kann gut darauf verzichten.

 

Ein Geschäftsführer übt die eigene Legendenbildung mit propagandistischer Darstellung der Versäumnisse der vergangenen Jahre, ohne die wirklichen Probleme zu erkennen und Lösungen aufzuzeigen. Er ist eben mit kleinen Dingen zufrieden, große wird er ohnehin nie bewegen können. Die Fehler der Vergangenheit werden nur so dargestellt wie man es derzeit gebrauchen kann, Selbsterkenntnis und -kritik darf nicht erwartet werden. Die „Fehler der Vergangenheit“ sitzen ohnehin noch als Ehrenvorsitzende im Unternehmen oder sind verwandtschaftlich mit dem Verwaltungsrat und damit dem Unternehmen Hapimag verbunden. („Wir haben restrukturiert, umgebaut, neu positioniert, und nun entwickeln wir eine neue Hapimag", sagt Scholl.“)

 

Ständig die „Pferde zu wechseln“ mag zwar für den Verursacher interessant sein, Hapimag wird dadurch keineswegs vorangebracht. Die Idee Hapimag wurde ohnehin schon vor Jahren zu Grabe getragen. Das was jetzt passiert sind nicht einmal Wiederbelebungsversuche. Hilflos versucht dieses Unternehmen eine eigene Identität zu finden, auf Kosten der Aktionäre. Diese haben schon zahlreiche dieser dubiosen Ideen finanziert.

 

Die jetzt angedeutete Richtung wird wohl nicht die letzte „geniale“ Idee dieses Unternehmens bleiben, spätestens im übernächsten Sommer wird es eine neue Idee geben. Gefangen in der Idee Hapimag, aus der es nur ein Entkommen gibt, wenn ein neuer Aktionär gefunden wird, bleibt den derzeitigen Aktionären nichts anderes übrig als gute Miene zum bösen Spiel zu machen und weiter zu zahlen.