Time-Sharing II

 

Hapimag - eine schweizerische Aktiengesellschaft fürchtet die Information!!

 

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Neu:

 

 

Nur noch ein bisschen Sonderprüfung?

 

 

Hapimag-Finanzchef nimmt den Hut“

 

„Neuer Marketingchef bei Hapimag“

 

 

Das Ende einer ursprünglich genialen Idee?

 

 

„Skandalserie beim Wirtschaftsprüfer KPMG.“

 

„Binz September 2018“

 

Prüfungsgesellschaften

 

 

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Vorher

 

Hin zur Perfektionierung des Mehrklassensystems

Nur noch ein bisschen Sonderprüfung?

„So reklamieren Sie Mängel im Urlaub richtig.“

 

Nun zwei Sonderprüfungen bei Hapimag

Neue Regelungen im Reisevertragsrecht

Neue Partner bei der Beratungsgemeinschaft KMES Partner, Zürich

 

Ein „schlankes Management“?

Änderungen

Die schöne Geschichte vom Teilen – ein Marketing-Märchen

 

Schlimmste Steuertrickser erhalten Millionen-Beraterhonorare der EU

Angebote – Reisen und Erlebnisse – Was ist neu daran?

Hapimag Cavallino-Treporti eröffnet

 

Bad Gastein – Beginn eines Weges in die Zukunft?

Gekaufte Bewertungen

Verhältnismäßiger Mitteleinsatz

 

Hapimag-Punktekiosk

Anspruchdenken

"Hapimag-Finanzchef nimmt den Hut"

 

Prüfungsgesellschaften

Das Ende einer ursprünglich genialen Idee?

 

 

 

 

Hin zur Perfektionierung des Mehrklassensystems

10.06.2018

 

„Gut gebrüllt – Löwe.“ - Nur Realität und Wirklichkeit liegen wohl doch in einigen eklatanten Bereichen auseinander? Es werden die üblichen Phrasen wiederholt. Kennen wir so nun schon seit Jahren, eventuell geändert in Nuancen. Durch ständige Wiederholungen wird es nicht besser. Klare Aussagen zum Konzept der Zukunft fehlen. Vermutlich auch die Ideen dazu?

 

Nur bei den Aussagen zur Perfektionierung der Mehrklassengesellschaft wird man deutlich und es wird zielgerichtet vorangeschritten. Dies ist allerdings kein unternehmensdienliches Konzept und dürfte potentiellen Interessenten zu denken geben? Irgendwann wird dann auch deren Engagement möglicherweise nicht mehr für ausreichend erachtet?

 

„Zum Beispiel sollen Aktionäre, die sich mehr an der Hapimag Ferienwelt beteiligen, auch mehr profitieren können. Aktionäre mit mehreren Aktien erhalten ab 2019 einen Rabatt auf den Jahresbeitrag. Und unser Kernprodukt, die Aktie Hapimag Classic, wird für den Nachkauf ab der zweiten Aktie preislich attraktiver.“

 

Langjährige Aktionäre kennen es schon, Klassifizierung durch unterschiedlich gefärbte Plastikkärtchen, Frühbuchermöglichkeiten, Restaurantvergünstigungen usw. usw. Jetzt kräftige Nachlässe bei Jahresgebühren und Aktienpreisen. Mal sehen was als nächstes kommt. Oft war die Halbwertzeit dieser Zumutungen nur von geringer Dauer.

 

Vom genossenschaftlichen Gedanken, eine Stimme pro Genossen, ist das Unternehmen weit entfernt. Ebenso von den sozialen Vorgaben und Gedanken der Herren Raiffeisen und Schultze-Delitzsch (Solidarität und Hilfe zur Selbsthilfe). Ebenso aber wohl auch von den ursprünglichen Gedanken der eigenen „Gründerväter“. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass diese Führungsriege in Steinhausen diese Gedanken gar nicht kennt. Vielleicht damit gar nichts anfangen kann? Zumindest kann ich nicht feststellen, dass diese dort verstanden wurden bzw. zum Gedankengut gehören. Hapimag ist eben eine Zweckgemeinschaft mit Aktionären der gleichen Denkschiene. Kein Versuchsobjekt für alternative Ferienangebote und utopische Selbstverwirklichung durch das Führungspersonal welches Optionen auslotet und die Kosten den Aktionären überlässt.

 

Nur der Unterschied zwischen den Aktionären entsteht eben nicht dadurch, dass Aktionäre mit geringerer Aktienanzahl mit höheren Zahlungen bestraft werden. Der Unterschied entsteht durch die Einlage mit der ganz gewusst Anteile erworben werden gemäß den eigenen Erfordernissen und Möglichkeiten. Entsprechend werden die Wohnrechtspunkte zugeteilt und können Leistungen in Anspruch genommen werden und entsprechend sind die anfallenden Kosten gleich von allen entsprechend anteilig gemäß den Aktienzahlen zu übernehmen. Es kann nicht angehen, dass derjenige der das System weniger nutzt anfallende Kosten auch noch mit einem höheren Anteil trägt und andere Bereiche subventioniert.

 

Eine Leistung kann nur einen Preis für alle haben in diesem Hapimagsystem.

 

So kann ein System nicht funktionieren. Es gibt zwar keinen Anspruch auf Gleichheit im Unrecht, aber ein Teilbereiche benachteiligendes System kann keine Vorgabe sein bei einem Anspruch „korrekt betriebenes Timesharing seriös“ zu betreiben, „also gemeinsam erwerben, um individuell und nachhaltig zu nutzen.“ Dies kann nicht „ökonomisch attraktiv“ sein. Ein System welches mittlerweile durch Renovierungsstau und Aktionärsflucht an die Grenzen der Möglichkeiten stößt und welches nur noch in Teilbereichen durch Fremdvermietung ausgelastet wird. Durch eine Fremdvermietung bei der nicht erkennbar ist, dass hierdurch Mittel beschafft werden für Reparatur und Renovierung, also den Substanzerhalt, eigentlich Substanzverbesserung. Von Vergrößerung bzw. neuen Objekten ist dabei nichts mehr zu bemerken.

 

Nach den Vorstellungen der Hapimagführung sind offensichtlich nur noch „Großaktionäre“ gefragt? Aktionäre mit geringerer Aktienanzahl noch geduldete Anwesende deren Vertreibung beabsichtigt ist bzw. bevorsteht?

 

Gibt es keine Aktieninteressenten mehr außerhalb des Hapimagaktionärskreises und derer Bekannten und Freunde? Dann hat man es weit gebracht? Ist es vielleicht zu mühsam neuen Interessent das System verständlich zu erklären? Dann muss man weiter versuchen im „eigenen Saft zu kochen“. Nur das macht man nun schon, wohl eher erfolglos, seit Jahrzehnten? Wohin dies führt hat schon die letzte Aktienvernichtungsaktion gezeigt.

 

„Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Verbesserung der Kommunikation mit Aktionären und Mitgliedern. Hapimag informiert transparent und umfassend.“

 

Hierzu wäre dann noch zu klären was Hapimag unter „transparent“ und „umfassend“ meinen könnte?

 

„Wir setzen in diesem Jahr viele Änderungen und Verbesserungen um. Hapimag wird noch nutzerfreundlicher, vorteilhafter und flexibler…“

 

Hapimag bewegt sich preislich im sehr gehobenen Segment. Die Preisstellung entspricht nicht immer dem Angebot. Es dürfte dann zweckmäßig sein dann das Angebot auch so zu gestalten, dass dieses, ausgehend von der Preisstellung dem auch entspricht. Hier ist Engagement und Handlung jetzt erforderlich. Bei dieser Preisanforderung ist es eben nicht ausreichend „nutzerfreundlich, vorteilhaft und flexibel“ zu sein, die Ferienwohnungen müssen der Preisstellung und den aktuellen technischen Möglichkeiten entsprechen in Bezug auf Ausstattung und Zustand. Die Objekte müssen eben nicht nur in Ordnung sein, sondern tadellos und einwandfrei.

 

https://www.moneycab.com/2018/06/08/hassan-kadbi-ceo-hapimag-im-interview/

 

„Eine transparente, regelmässige und zeitgemässe Kommunikation ist mir enorm wichtig,“ so der Hapimag-CEO. Dann aber auch eine Kommunikation die jeden Aktionär erreicht. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wann ich den letzten Aktionärsbrief der Hapimag in Druckform erhielt mit dem alle Aktionäre angesprochen und erreicht wurden.

 

Wie viele Aktionäre erreicht diese „zeitgemässe Kommunikation“ über einige wenige nicht überregional erscheinende Schweizer Zeitungen und dem „Blog“ auf der Hapimaginternetseite? Wenn Hapimag nur mit perfekten Internetnutzern eine „transparente, regelmässige und zeitgemässe Kommunikation“ führen möchte oder kann, dann sollte dies zum Ausdruck gebracht werden? Für einen gewissen Personenkreis ist dann dieses System auch aus dieser Sicht heraus dann nicht mehr geeignet.

 

Für mich sind in diesem Interview des Hapimag-CEOs keine Verbesserungen für die grundlegenden Möglichkeiten der Aktionäre erkennbar. Es wird nur weiter reglementiert und die Nutzungsmöglichkeiten der eigenen Aktie und der daraus resultierenden Wohnrechtspunkte eingeschränkt. Der Hapimagaktionär ist im übertragenen Sinn der Eigentümer eines Autos, trägt sämtliche Folge- und Unterhalts- und Betriebskosten, einschließlich durch die über die Jahresgebühr belasteten Abschreibungen auch die Kosten einer Neuanschaffung. Die Festlegung wann, wo und wie lange gefahren werden darf erfolgt durch den Hersteller. Welche Reparaturen und Änderungen erfolgen dürfen bestimmt auch dieser. Ebenso ob das Auto überhaupt verkauft werden darf.

 

Bezahlte Wohnrechtspunkte verfallen, wenn diese nicht genutzt werden innerhalb eines gewissen Zeitraums und diese bezahlten Wohnrechtspunkte dürfen dann auch nur nach restriktiven Regeln des Herstellers verkauft bzw. genutzt werden. Eigentumsvorbehalt bzw. Eingriff in diesen auch hier.

 

Es wäre zweckmäßig und hilfreich gewesen:

 

wenn der Hapimag-CEO in Aussicht gestellt hätte die Aktionäre in Zukunft als gleichwertige Partner zu behandeln und nicht weiter nur zu bevormunden.

 

Liberalität und keine Planwirtschaft, keine ständige Bevormundung, klare Aussagen zur Rücknahme der Aktie und entsprechend akzeptable vernünftige Möglichkeiten auch für den Aktionär beim Ausstieg.

 

Anpassung der Vertragsbedingungen der Aktionäre an einen einheitlichen Standard.

 

Schaffung eines Marktplatzes für verkaufswillige Aktionäre und entsprechend für einstiegswillige Aktionäre.

 

Beibehaltung des Punktekiosks in der bisherigen Form mit verbesserter Flexibilität für den Anbieter.

 

Kein durch Hapimag reglementierter Verkauf und Kauf von Wohnrechtspunkten über nicht nachvollziehbare Abläufe im Rahmen der Buchung von Urlaubsaufenthalten.

 

Reglementierungsabbau in allen Bereichen, zumindest Vereinheitlichung.

 

Schaffung einer Fassung der Geschäftsbedingungen, klar und deutlich. Aufhebung der zahlreichen gesonderten Vertragsbedingen für jeden kleinen Bereich. Ein einheitliches „Grundgesetz“ für die gesamten Abläufe.

 

Es so gestalten, dass es jeder Aktionär versteht und nicht wie jetzt nur Teilbereiche zeitweise verständlich abgewickelt werden können. Bei mir entsteht immer mehr der Eindruck, dass selbst in der Hapimagverwaltung ein Großteil der Beteiligten nur Teile der eigenen Vorgaben kennt und somit wohl oft nur nicht nachvollziehbare Einzelfallentscheidungen entstehen.

 

 

 

„holidaycheck.de“: „Die Anlage in Interlaken hat einen guten Standort und könnte erholsam sein, wenn sie nur von Hapimaginteressierten genutzt wird. Die Preise entsprechen nicht dem Preisleistungsverhältnis, werden aber von den Indern bezahlt! Wenn Hapimag weiter so vermietet, wird es die Anlage in wenigen Jahren leider nicht mehr geben.

 

„holidaycheck.de“: Marbella - Jetzt noch die Wohnungen renovieren und das Ressort ist wieder SUPER! Die Voraussetzungen sind gut und wir freuen uns darauf!“

 

 

Nur noch ein bisschen Sonderprüfung?

14.06.2018

 

Sonderprüfung nur noch ein bisschen? „Als Tiger gestartet und als Bettvorleger gelandet“ oder „Es kreiste ein Berg und gebar eine Maus“, fällt mir dazu nur ein.

Sonderprüfung jetzt zum Diskontpreis, möglicherweise durch einen „namenlosen“ Wirtschaftsprüfer aus dem Billigsegment?

 

Wird geglaubt, dass Hapimag nun plötzlich „Kreide gefressen“ hätte um kooperativ aufzutreten? Wenn nichts dran wäre, dann würden wohl auch keine Zugeständnisse erfolgen?

 

Jahrzehntelang den Antragsteller verteufeln und nun Schmusekurs. Was soll diese Anmeierei jetzt in dieser Phase? Bzw. was darf der staunende Außenstehende davon halten? Sollte das Geld ausgegangen sein um die Möglichkeiten voll zu nutzen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass Hapimag ein Entgegenkommen in irgendeiner Form honorieren wird.

 

Es kann nicht nur ein bisschen Sonderprüfung geben, wenn man sich nun schon dazu entschlossen hat und es durchsetzen konnte. Dann hätte man vorher bis zum Ende denken sollen und nicht jetzt auf einmal Angst vor der eigenen Courage bekommen. War man sich nicht klar darüber was auf den Weg gebracht wurde? Eigentlich war und ist doch kompetente sachverständige Hilfe vorhanden?

 

Verstanden warum es ein so ellenlanger Katalog sein musste bei dem schon in Teilen der Überblick verloren gehen könnte habe ich ohnehin nie.

 

 

 

„faz.net“: So reklamieren Sie Mängel im Urlaub richtig.“

19.06.2018

 

 

„youtu.be“: "Rügen - Armenhaus mit Luxusstrand | WDR Doku" auf YouTube

 

 

Hapimag Interlaken„holidaycheck.de“: „Schaurig - Schön!“ – „Es hätte alles so schön sein können! Aber - der Busparkplatz für 13 Reisebusse, die im Stundentakt wechseln und Ladungen von überwiegend Asiaten ausspucken, macht alle Anstrengungen der Mitarbeiter zunichte! Balkonnutzung nur nach 20 Uhr möglich! Umgebung wunderschön, Spaziergänge am Aareufer erholsam! Fahrten in die Umgebung problemlos! Selbstverpflegung durch nahegelegene Supermärkte einfach! Hotelbetrieb störend!“

 

…und das Toilettenhäuschen auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist eine weitere „Attraktion“?

 

 

Hapimag Hörnum„holidaycheck.de“: „Flexibilität der Ressortleitung mangelhaft“. – „Für eine kurzfristige Nutzung einer 1-Zi.-Whg (in Hörnum auf Sylt bei bestem Wetter!) durch einen anderen Hapimag-Partner, die wir aus Krankheitsgründe nicht nutzen konnten, war nicht möglich. Eine zugesagte Information wurde uns - trotz einer Woche Zeit - nicht gegeben. Wir hatten das Gefühl, dass wir mit unseren Frage/Bitten der Ressortleitung die Zeit stehlen, denn wir wurden darauf hingewiesen, dass noch so viele andere Dinge erledigt werden mussten.“

 

 

Hapimag Binz„holidaycheck.de“: „Nebenkosten müssen gesenkt werden! - Das System sollte neu überdacht werden, damit es wieder konkurrenzfähiger und von den jüngeren Generationen angenommen wird.

 

Aus eigener Erfahrung kann ich nur empfehlen bei einem Aufenthalt in der Hapimaganlage Binz zu prüfen ob die zugewiesene Wohnung auch der gebuchten Kategorie entspricht.

 

 

Hapimag Marbella – „holidaycheck.de“: „Spitzenlage in Marbella mit Wohnungen von gestern“ – „Wir sind mit den neuen Stadtwohnungen von Hapimag natürlich sehr verwöhnt (Hamburg, Lissabon, Salzburg...) Die Ausstattung müsste Vorbild und Ziel für alle Hapimag Anlagen werden, um Aktionäre bei Laune zu halten. Hier ist sicher noch viel Nachholbedarf. Die Wohnungseinrichtung besonders die Bäder sind von gestern und unbedingt überholbedürftig.“

 

 

Nun zwei Sonderprüfungen bei Hapimag

23.06.2018

 

War es nun Absicht, Strategie oder nur eine falsche Beurteilung? Hapimag hätte es preisgünstiger haben können. Manche Abläufe können aber eine eigene Dynamik entwickeln

 

„luzernerzeitung.ch“: „Die Sonderprüfung bei Hapimag beschäftigt zwei Zuger Gerichte“

 

„Die Parteien versuchen den Inhalt der Sonderprüfung neu zu definieren, um sie auf ein Verfahren zu reduzieren. «Um die Kosten der Sonderprüfung möglichst gering zu halten, haben wir mit Hapimag vereinbart, einzelne Fragen möglichst schon im Vorfeld abzuklären», schreibt HFA -Obmann … auf Anfrage. Ein Expertenteam von HFA und Hapimag wollen nun versuchen, den Fragekatalog zu reduzieren. Zudem sie es das Ziel auf eine lokale Prüfgesellschaft zu setzen, um auch hier Kosten zu sparen.“

 

„luzernerzeitung.ch“: „So schnell kehrt keine Ruhe ein im Ferienparadies.“ – Nun den „Garten Eden“ gab es bei Hapimag noch nie und wenn dann hätte er seinen Preis gehabt.

 

 

14.11.2017

Es wird auch wenig Konkretes bringen Sonderprüfungen zu Abläufen der Vergangenheit auf den Weg zu bringen. Das ist „der Schnee von gestern“ der da untersucht wird…

 

 

 

23.06.2018

„nzz.ch“: „Britische Prüferaufsicht nimmt sich KPMG vor“

 

„Der britische Financial Reporting Council (FRC) übt scharfe Kritik an der Arbeit von KPMG. Die Qualität der untersuchten Abschlussprüfungen sinke seit fünf Jahren stetig, heisst es im Bericht der FRC.“

 

 

23.06.2018

„Gästewohnungen“ – „Ihr Besuch hat Besseres verdient als die Klappcouch. Für Freunde oder Verwandte können unsere Mitglieder modern eingerichtete und komplett ausgestattete Gästewohnungen zu günstigen Tarifen buchen.“

 

Als Service bietet eine Wohnungsgenossenschaft für Mitglieder Gästewohnungen an. Preislage je nach Personenzahl, zwei bis vier Personen, pro Nacht und Wohnung zwischen 30,00 EUR/Wohnung und 40,00 EUR/Wohnung zuzüglich Endreinigungspauschale von 35,00 EUR.

 

Die beispielhaft aufgeführten 2-Zimmerwohnungen im Erdgeschoss, 42 m2 bzw. 56 m2 verfügen unter anderem über eine Einbauküche mit Geschirrspüler, Grundausstattung Geschirr, Duschbad, TV und Loggia.

 

Auch wenn der Vergleich etwas hinken mag, bei Hapimag verfügen etliche Ferienwohnungen heute noch immer nicht über einen Geschirrspüler. Hier ist dieser bei dieser Preisstellung vorhanden.

 

 

Neue Regelungen im Reisevertragsrecht

29.06.2018

 

„haufe.de“: „Neue Regelungen im Reisevertragsrecht treten zum 1.7.2018 in Kraft“

 

 

Neue Partner bei der Beratungsgemeinschaft KMES Partner, Zürich

09.07.2018

 

„presseportal.ch“:Zürich (ots) - Der ehemalige Direktor des Bundesamtes für Migration und der frühere Sonderbotschafter für internationale Migrationszusammenarbeit im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten, …, und …, langjährige Verwaltungsratspräsidentin und CEO von Hapimag und Vice President Strategic Alliances der Swissair, stossen per 1. Juli 2018 zur Beratungsgemeinschaft KMES Partner.“

 

„Horizont“

 

 

Ein „schlankes Management“?

10.07.2018

 

„Weiter halten wir uns an die Philosophie eines „schlanken Managements“.“

 

 

Verwaltungsrat:       „Zurzeit besteht er aus fünf Mitgliedern“

 

Konzernleitung:       „Core Executive Board“ – Vier Mitglieder:

 

CEO,

CFO,

CHO,

CCO

 

„Extended Executive Board“ – Drei Mitglieder:

 

CHRO,

CREO,

GC

 

 

Weiter:

 

Business Development

 

Marketing Services

 

Corporate Communication Office

 

IT

 

Processes (inkl. CRM)

 

 

 

Das alles für:          „60 Standorten in den 16 Ländern“

 

„Rund 1400 Mitarbeitende“

 

„rund 130‘000 Aktionäre und Mitglieder“

 

„5000 Ferienwohnungen in rund 60 Resorts“

 

 

Eine „schlanke Verwaltung“ sieht für mich anders aus. Für knapp 60 Standorte und ca. 5.000 Ferienwohnungen, von denen in der Regel immer einige nicht zur Verfügung stehen, ca. 1.400 Beschäftigte. Zusätzlich dann die Beschäftigten aus beauftragten Dienstleistungsunternehmen die zusätzlich tätig sind und in dieser Beschäftigtenzahl wohl nicht enthalten sein dürften, da dort nur die festangestellten Hapimagmitarbeiter gezählt werden? Es verschließt sich für mich die Notwendigkeit der Höhe dieser Mitarbeiteranzahl.

 

Kernidee des „Lean Management“: „Wikipedia“ – „Lean Management bedeutet „Werte ohne Verschwendung schaffen“. Ziel ist es, alle Aktivitäten, die für die Wertschöpfung notwendig sind, optimal aufeinander abzustimmen und überflüssige Tätigkeiten (Verschwendung, japanisch „muda“) zu vermeiden. Dazu gilt es, das bestehende System aus zwei Perspektiven zu überprüfen und zu verbessern: aus der Sicht des Kunden, dessen Wünsche nach Verfügbarkeit, Individualität, Qualität und Preisgestaltung (Business on Demand) es möglichst optimal zu erfüllen gilt, und aus der Sicht des Unternehmens selbst, das profitabel funktionieren und seine Wettbewerbsfähigkeit verbessern muss…“

 

„Zehn Gestaltungsansätze für Lean Management“:

 

„Wikipedia“: „In der Fachliteratur finden sich mehr oder weniger lange Listen, die mit unterschiedlicher Gewichtung wiederkehrende Punkte auflisten, welche zu Lean führen sollen. Exemplarisch sei eine Liste von Graf-Götz und Glatz gezeigt:

 

Ausrichtung aller Tätigkeiten auf den Kunden (Kundenorientierung)

Konzentration auf die eigenen Stärken

Optimierung von Geschäftsprozessen

Ständige Verbesserung der Qualität (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess, KVP)

Interne Kundenorientierung als Unternehmensleitbild

Eigenverantwortung, Empowerment und Teamarbeit

Dezentrale, kundenorientierte Strukturen

Führen ist Service am Mitarbeiter

Offene Informations- und Feedback-Prozesse

Einstellungs- und Kulturwandel im Unternehmen (Kaikaku).“

 

 

„business-wissen.de“: „Lean Management bezeichnet die Gesamtheit der Methoden, Denkprinzipien und Verfahrensweisen zur effizienten Gestaltung der gesamten Wertschöpfungskette industrieller Güter.“

 

Lean Management heißt Kundenorientierung und Kostensenkung.

 

 

„de.ryte.com“: „Lean Management steht wortwörtlich für „schlankes“ Management. Damit sind vornehmlich der größtmögliche Kundennutzen und die maximale Kostensenkung gemeint, beides basierend auf Effizienz und Teamarbeit. Meist wird auf dem Gebiet der Produktion von Lean Management gesprochen, wo es am häufigsten zum Einsatz kommt. Doch auch für das Marketing erweisen sich die Ansätze als nützlich.

 

 

„digitaler-mittelstand.de“: „Verschwendung in Unternehmen zu vermeiden, das ist das Ziel von Lean Management.

 

 

 

Änderungen

17.07.2018

 

Hapimag veröffentlichte „Änderungen“ und „Verbesserungen“. Nun, „Änderungen“ sind es wohl. „Verbesserungen“? – Für wen? Die demnächst gültigen Jahresgebühren, stellen die Aktionäre mit geringerer Aktienanzahl beträchtlich schlechter, ebenso erhalten diese nur erheblich kleinere Nachlässe bei anderen Umsätzen und werden somit auch da benachteiligt. Bei der Neuregelung des Punkteverkaufs muss erst die Praxis zeigen bei wem da die Vorteile oder „Verbesserungen“ liegen könnten. Ebenso die monatliche Umwandlung der Rewards. Sollte Hapimag das dazu nutzen um dann die verbleibenden Restrewards verfallen zu lassen, dann kann dies ebenfalls keine befriedigende Lösung sein.

 

Vorab – die Nebenkosten vor Ort fallen unverändert wie bisher an, hinzu kommen die Wohnrechtspunkte, Kosten vor Ort, soweit diese anfallen, für den Parkplatz, örtliche Abgaben, Haustiere usw. An- und Abreise und sämtliche Kosten der Lebensführung ohnehin. Die Abzinsung für das eingesetzte Kapital sollten Sie auch nicht vergessen. „Verbesserungen“ konnte ich da nicht entdecken.

 

„Hapimag“: „Die erste Aktie Hapimag Classic kostet CHF 3430.–, die zweite Aktie CHF 2430.–*, ab der dritten Aktie bezahlen Sie für diese und jede weitere Aktie CHF 2130.–. Hinzu kommt ein jährlich wiederkehrender Jahresbeitrag. Dafür erhalten Sie 60 Wohnpunkte pro Jahr gutgeschrieben, mit denen Sie Ihren Urlaub in allen Hapimag Resorts geniessen – wann und solange Sie möchten. Preise Stand 01.07.2017.“ (Am 29.06.2018 auf der Hapimaginternetseite aufrufbar)

 

In Spitzenzeiten waren für eine Hapimagaktie ca. 9.100 CHF zuzüglich Bearbeitungsgebühr aufzuwenden. Das sich da zahlreiche Aktionäre „nur“ entschlossen ein oder zwei Aktien zu erwerben war verständlich. Bei diesen Preisstellungen wurde aber laufend neuer Ferienwohnraum geschaffen.

 

Etliche dieser Objekte dann Jahre danach wieder verkauft, teilweise um das Geschäftsergebnis der entsprechenden Jahre zu schönen.

 

Warum soll man jetzt die Aktienanzahl aufstocken und damit den eigenen Fixkostenblock weiter steigern nur weil das Unternehmen dies für opportun hält?

 

Langjährige Aktionäre haben durch frühere hohe Aktienpreise niedrige Aktienbestandszahlen. Haben aber einen kräftigen Beitrag zum Bestand des Immobilienbestandes des Unternehmens beigetragen. Sofern dieser dafür verwandt wurde? Wenn jetzt gesagt wird, wer viel investiert hat, der solle auch Vorteile genießen dürfen und dies an der Aktienzahl festmacht, der sollte mal einen Blick auf die Aktienverkaufspreise richten und dann über diese Bemerkung bzw. Grundlage nachdenken.

 

Eine niedrige Aktienanzahl bedeutet nicht zwangsläufig niedrige Investition. Hier werden wohl wieder einmal „Äpfel mit Birnen verglichen“. Immer so, wie man es benötigt.

 

Hapimag verkauft seit einigen Monaten Aktien zwischen 2.130,00 CHF und 3.430,00 CHF. Früher mussten Sie für eine Aktie ca. 9.100 CHF in Spitzenzeiten aufwenden, heute bekommen Sie bei der derzeitigen Preisstellung drei Aktien für 7.990,00 CHF. Allerdings müssen Sie dann auch für drei Aktien Jahresgebühren bezahlen. Wie gerecht kann aber ein System sein? Ein Aktionär der zu Spitzenzeiten einstieg bezahlte für drei Aktien ca. 27.300,00 CHF.

 

„Aktionäre, die sich mehr an der Hapimag Ferienwelt beteiligen, sollen auch mehr profitieren…“ Irgendwo „hinkt“ für mich diese Aussage gewaltig?

 

Mit der neuen Anlage Cavallino macht „eine Schwalbe noch keinen Sommer“. So wie es aussieht ist auch nicht zu erwarten, dass eklatante Änderungen im Standortangebot erfolgen werden. Sehen Sie sich aber mal die Punkte- und Nebenkostenbelastungen für Cavallino an und denken dabei an die ursprüngliche Hapimagidee. Da bekomme ich aber feuchte Augen – nicht vor Freude.

 

Zusätzliche Aktien, neben der ständigen Kostenverpflichtung, höhere Punktezuteilungen. Bei fast unverändertem Angebot.

 

79.583 Aktionäre, ca. 73,8 Prozent, hielten ein oder zwei Aktien. Insgesamt gab es 107.815 Aktionäre. (Geschäftsbericht 2017)

 

Von den Ende 2017 im Umlauf befindlichen 228.940 Aktien sind 116.751 Aktien Eigentümern mit ein oder zwei Aktien zuzuordnen. Ca. 51 Prozent der Aktien. 11.585 Aktien sind dem Bereich über sieben und mehr Aktien zuzuordnen. 1.354 Aktionäre, ca. 12,6 Prozent.

 

 

Hier können Sie entnehmen in welcher Kategorie Sie sich befinden (Aufstellung Hapimag):

 

Einige Beispiele:

 

 

 

 

 

Aktienanzahl

Rabatt auf

Jahresbeitrag

Jahresbeitrag

Aktie *

Jahresbeitrag

total

Rabatt

2

0

312,00 EUR

624,00 EUR

0

4

5 %

296,40 EUR

1.185,60 EUR

62,40 EUR

7

15 %

265,20 EUR

1.856,40 EUR

327,60 EUR

 

*Stand 2018

 

 

Höhere Treueprämien für „Großaktionäre“:

 

„Hapimag“: „Ab 2019 wird es zudem höhere Treueprämien für Aktionäre geben, welche vier oder mehr aktive Aktien besitzen. Mit anderen Worten: Ihr Umsatz in den Resorts wird belohnt. Bei vier bis sechs Aktien erhalten Sie pro Umsatz von 250 Schweizer Franken zwei Hochsaisonpunkte statt einen, ab sieben Aktien werden Ihnen pro Umsatz von 250 Franken drei Hochsaisonpunkte gutgeschrieben. Das heisst, Sie erhalten für einen Umsatz von 1000 Franken bei vier bis sechs Aktien 8 Wohnpunkte und ab sieben Aktien 12 Wohnpunkte (statt 4 Wohnpunkte).“

 

Es ist somit nur ein Rechenexempel ob es zweckmäßig sein kann das Hapimagangebot vor Ort anzunehmen oder auf andere örtliche Anbieter auszuweichen. „Verbesserungen“ als Rechenexempel? Ein Preisvergleich kann immer Vorteile bringen, auch im Urlaub. Oft ist schon die gleiche Brötchenart beim örtlichen Bäcker erheblich günstiger als die in der Hapimaganlage bestellten. Es ist nur ein kleiner Morgenspaziergang erforderlich.

 

Für einen Wohnrechtspunkt fallen, ausgehend von den oben aufgeführten Jahresgebühren, an Kosten an:

 

1 – 2 Aktien              ca. 5,98 CHF

3 – 4 Aktien              ca. 5,68 CHF

5 – 6 Aktien              ca. 5,39 CHF

7 und mehr Aktien   ca. 5,08 CHF

 

Beim „jährlichen Verwaltungsbeitrag“ (Stand 29.06.2018) gibt es bisher für ca. 90,00 CHF einen Reward. Für ca. 66,67 CHF Resort-Umsatz ebenso einen Reward.

 

Für 10 Rewards gibt es (Stand 29.06.2018) 3 Hauptsaisonpunkte bzw. 6 Nebensaisonpunkte.

 

Gehen wir nun von einem Mittelwert von ca. 5,53 CHF aus dann entspricht dies einer Rabattierung von ca. 16,60 CHF bezogen auf die Hauptsaisonpunkte nach der neuen Rechnung.

 

Bisher müssen Sie zum Beispiel einen Resort-Umsatz von ca. 666,70 CHF erreichen. Vergütungssatz ca. 2,5 Prozent, ausgehend vom Durchschnittswert 5,53 CHF.

 

Ab Januar 2019 gibt es dann (noch) die Treueprämien für „Großaktionäre“ ab vier Aktien in Form von Wohnrechtspunkten. Ob dies nun Einfluss auf das Reward-Programm hat ist so für mich nicht erkennbar. Vermutlich soll dieses modifiziert werden?

 

Bei 4 bis 6 Aktien würde dies dann einer Vergütung von ca. 4,4 Prozent entsprechen, ab sieben Aktien ca. 6,6 Prozent.

 

https://www.hapimag.com/de/was/reward-program.html:

 

Zum Beispiel:           „Produktkauf 3.750,00 CHF“         1,0 %  -  „38 Rewards

 

                                    Jährlicher Verwaltungsbeitrag      1,0 %

 

                                    Resort-Umsatz 800,00 CHF         1,5 %  -  12 Rewards“

 

 

Ich werde wohl diesem Aktionärskreis einen Platz im Hapimagrestaurant nicht wegnehmen damit diese diese „Verbesserung“ auch nutzen können.

 

Sollte, wie eventuell die Ausführungen gedeutet werden könnten, für Aktienbesitzer mit vier Aktien oder weniger für Umsätze in Höhe von 250,00 CHF es nur einen Wohnrechtspunkt geben, dann wäre dies eine prozentuale Vergütung von ca. 2,2 Prozent.

 

Unter anderem fallen die Nebenkosten bei einem Hapimagaufenthalt ohnehin zunächst in voller Höhe an, unabhängig von der Aktienanzahl. Die Belastung mit Wohnrechtspunkten wird ohnehin flexibilisiert und kann der Nachfrage jederzeit angepasst werden.

 

Wo liegt da eine Verbesserung? Die zugeteilten Rewards werden getauscht in Wohnrechtspunkte. Somit in die Grundlage für einen weiteren kostenpflichtigen Aufenthalt in einer Hapimaganlage. Einlösung durch weitere Nutzung.

 

Wer somit zum „falschen“ Zeitpunkt bucht hat dann möglicherweise eine andere Punktebelastung als sein Wohnungsnachbar. Demnächst dann auch die Fragestellung bei den Hapimaggästen ähnlich den Pauschalurlaubern? Bei welcher Gesellschaft haben Sie gebucht und wie hoch war der Preis? Zumindest ist bei Hapimag vordergründig die Gesellschaft zunächst klar. Es ist aber inzwischen bei zahllosen Pauschalanbietern möglich einen Urlaub in einer Hapimaganlage zu buchen. Laut Hapimag nur, wenn die Anlage von eigenen Aktionären und Mitgliedern nicht ausreichend nachgefragt wurde. Nichtmitglieder zahlen auch laut Hapimag immer mindestens den Preis, den ein Hapimagmitglied bzw. -aktionär zahlen würde?

 

 

Die schöne Geschichte vom Teilen – ein Marketing-Märchen

20.07.2018

 

„t-online.de“: „Autos, Wohnungen, Fahrräder: Alles lässt sich heute teilen. Die Sharing Economy wird uns gerne als nachhaltige Alternative zum Kapitalismus verkauft. Dabei ist sie dessen reinste Form.“

 

„Es klingt so schön: Teilen ist das neue Haben. Die jungen Menschen des 21. Jahrhunderts brauchen kein Eigentum mehr. Sie teilen sich Dinge wie Autos, Wohnungen, Musik, Abendkleider und Fahrräder einfach. Durch den Verzicht auf persönlichen Besitz sparen sie Ressourcen und schonen die Umwelt. So geht die Geschichte der Sharing Economy – an der so gut wie nichts wahr ist.

 

 

Schlimmste Steuertrickser erhalten Millionen-Beraterhonorare der EU

21.07.2018

 

„kontrast.at“: „Die “Big Four”, das sind die vier großen europäischen Steuerberatungs-Unternehmen KPMG, Ernst & Young, PricewaterhouseCoopers (PwC) und Deloitte. Bekannt sind die “Big Four”, weil sie Konzernen dabei helfen, bei der Steuer zu tricksen. Sie machen ein Geschäft daraus, das Geld multinationaler Konzerne vor den Steuerbehörden zu verstecken. Dabei agieren sie schamlos und versprechen wie PwC, dass nur jeder vierte Steuertrick als ungesetzlich eingestuft wird.“

 

 

„perspektive-online.net“: „Beraterfirmen entwickeln Steuertricks – und kassieren trotzdem Millionen“ – „Zuletzt erhielten KPMG, PwC und Deloitte Anfang 2018 einen Auftrag in Höhe von mehr als 10 Millionen Euro – für eine Studie zum Thema “Steuern und Zölle”. Insgesamt soll die Europäische Kommission den “Big Four” allein im Jahr 2016 mehr als 100 Millionen Euro gezahlt haben.“

 

 

„finews.ch“: „Prominenter Wirtschaftsprüfer: Anklage wegen Insiderhandel.“

 

 

„nzz.ch“: „Ehemaliger Revisor kommt vor den Richter.“ – „Am 25. Juli muss sich … vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona verantworten. Die Anklage wirft dem ehemaligen Partner und Geschäftsleitungsmitglied der Prüfgesellschaft KPMG vor, Insiderinformationen genutzt zu haben.“

 

 

22.07.2018

Hapimag: Angebote – Reisen und Erlebnisse – Was ist neu daran? – „Tandem Tours“ und ähnliche Unternehmensteile bzw. -angebote hatten wir doch schon alles. Aus guten Gründen, vor allem wohl wegen ständig rückläufiger Nachfrage, wurden diese Pauschalreisen abgeschafft? Nun wieder „alter Wein in neuen Schläuchen“? Wann kommt mal eine wirklich neue sinnvolle Idee? Es wird eben nichts dadurch besser, dass nach einiger Zeit Wiederholungen erfolgen bei Abläufen die wegen Erfolglosigkeit fallen gelassen wurden. Pauschalreisen im Timesharingprogramm? Wer es mag? Auch wer Vieles hat, kann nicht immer jedem etwas bieten. Ein Preisvergleich kann immer hilfreich sein?

 

Hapimag würde es wohl sehr gut anstehen, wenn man sich zumindest einen gewissen Grad an „Kernkompetenz“ (wieder) zulegen würde. Danach sieht es für mich aber nicht aus. Offensichtlich will man Fehler der Vergangenheit wiederholen?

 

 

22.07.2018

„holidaycheck.de“: Binz: „Gepflegtes Resort in 1b-Lage, kompetente und freundliche Mitarbeiter, Restaurant preislich über Durchschnitt, so dass abends oft 'auswärts' gespeist wird.“

 

„holidaycheck.de“: Binz: „Schlechte Organisation bei der Reservierung“ - „Trotz Buchung von drei Wohnungen auf einer Partnernummer für uns und Familie wurde wir in unterschiedlichen Häusern untergebracht. Erst nach intensiver Rücksprache bekamen wir dann wenigstens Wohnungen im gleichen Haus.“

 

 

22.07.2018

„luzernerzeitung.ch“: „Kaufleute EFZ - Erweiterte Grundbildung.“

 

 

22.07.2017

„wiwo.de“: „Drei Gründe für den Übertourismus“ – „Immer mehr Reiseziele laufen über. Entscheidend dafür ist nicht die höhere Anzahl der Alleinreisenden, sondern ein verändertes Reiseverhalten von uns allen. Die bisherigen Marktführer haben das unterschätzt.“

 

 

Hapimag Cavallino-Treporti eröffnet

04.08.2018

 

„hapimag.com“: „Benvenuti a Cavallino-Treporti! - Das Hapimag Resort an der italienischen Adria öffnete Ende Juli nach knapp zweijähriger Bauphase seine Tore.“

 

Hapimag Resort Cavallino, Via Tamigi 6, 30013 Cavallino-Treporti

 

 

Top 10 Campingplätze Italien 2018

 

Platz 4: Camping Enzo Stella Maris - Standort: Via delle Batterie, 100, I-30013 Cavallino-Treporti

 

 

Bad Gastein – Beginn eines Weges in die Zukunft?

05.08.2018

 

„tageskarte.io“: „Hirmer will Hotels in Bad Gastein übernehmen“. – „Die Münchner Hirmer-Gruppe will im österreichischen Bad Gastein gleich drei Hotels übernehmen.“

 

Teile von Bad Gastein hielt und halte ich für eine Geisterstadt. Die Absperrgitter standen dort seit Jahren, es änderte sich nur die Stärke des Rostbefalls dieser Gitter. Leere Geschäfte und Lokalitäten gibt es weiter reichlich, viele suchen nach neuen Betreibern. Auch das Traditionsareal „Grüner Baum“ hat seine guten Tage lange hinter sich. Das Umfeld der Hapimaganlage bot für mich keinen ansprechenden Bereich. Diese drei Hotels können nur ein Anfang sein. Ich fürchte, dass es noch Jahre dauern wird wirklich etwas zu bewirken. Der Wasserfall im Ort ist zwar eine Attraktion, aber eben nur eine.

 

 

Gekaufte Bewertungen

06.08.2018

 

„tageskarte.io“: „Gekaufte Fake-Bewertungen und Erpressungsversuche an der Rezeption“

 

„Spiegel TV hat nicht nur die Hoteliers besucht, sondern auch windige Agenturen, die mit den mit Bewertungen im Internet richtig viel Geld verdienen. Das Magazin spricht von einem Betrug mit gekauften Punkten und Sternen - um die Online-Shopper zu beeinflussen.“

 

„ahgz.de“: „Bewertungen kaufen „aus Notwehr“? – „Gute Hotel-Kritiken fürs Netz gibt es bei diversen Firmen zum Kauf. Diese sehen das als legales Geschäftsmodell.“

 

„tageskarte.io“: „Manipulation von TripAdvisor-Bewertungen: Drei Millionen Dollar Strafe für Hotelkette.“

 

06.08.2018

„holidaycheck.de“: Hapimag Marbella – „sanierungsbedürftig“ – „Die Anlage ist an einem traumhaften Platz, die Infrastruktur passt einfach nicht mehr zum heutigen Standard, Die Badesimmer sind veraltet, dass Schlafzimmer zu klein.“

 

 

Verhältnismäßiger Mitteleinsatz

14.08.2018

 

„luzernerzeitung.ch“: „Hapimag-Führung auf Versöhnungskurs mit den Aktionären -

Der Zuger Feriendienstleister sieht sich mit einer Sonderprüfung konfrontiert. Das Management setzt nun auf Annäherung. Die neusten Zahlen stimmen positiv. Unter dem Strich resultiert im ersten Halbjahr ein Betriebsergebnis von 8,3 Millionen Euro (Vorjahr 6 Millionen). Zumindest die Zahlen stimmen also positiv bei Hapimag. «An der Beziehung zu den Aktionären arbeiten wir noch», so CEO ...“

 

Wenn es so gut läuft wie dargestellt, dann dürfte es doch wohl generell möglich sein über die Preisgestaltung und über die Höhe der Nebenkosten und Jahresgebühren nachzudenken? Hapimag ist schließlich ein „Non-Profit-Unternehmen“.  Ein höherer Gewinn resultiert entweder neben Umsatzsteigerungen und Kostenreduzierungen vornehmlich aus höheren Preisen. Oder aus einer Verschlechterung der Qualität des Leistungsangebots.

 

Warum wurden dann aber nur einzelne Positionen dargestellt und kein kompletter Halbjahresbericht veröffentlicht mit Vergleichszahlen zum Vorjahr, wenn das Ergebnis so hervorragend ist? Warum gibt es dann keine Darstellung, zumindest konnte ich bis zum vergangenen Wochenende keine finden, auf der Hapimaginternetseite und warum wird kein Gesamtergebnis genannt? Warum gibt es nicht generell aussagefähige Halb- oder Quartalsberichte für interessierte Aktionäre?

 

Die Darstellung in einigen wenigen Schweizer Zeitungen, die in der Regel nicht einmal überregional gelesen werden, kann nicht ausreichend, schon gar nicht informativ sein, wenn nur ein kleiner Teil der Aktionäre seinen Wohnsitz in der Schweiz (2016 – ca. 9 Prozent) hat?

 

Abgesehen davon haben für die überregionalen Zeitungen die Mitteilungen von Hapimag wohl eher keinen so großen Stellenwert, dass diese dort berücksichtigt werden, denn wie viele der Leser dieser Zeitungen kennen überhaupt das Unternehmen Hapimag? Vielleicht ergingen die Einladungen zur Pressekonferenz auch nur an einen handverlesenen Kreis?

 

Die Schalmeientöne aus Steinhausen mögen zwar die Presse und einige Aktionärsschützer beeindrucken, langjährige Aktionäre werden es wohl eher mit Johann Wolfgang von Goethe halten:

 

„Der Worte sind genug gewechselt,
Laßt mich auch endlich Taten sehn!
Indes ihr Komplimente drechselt,
Kann etwas Nützliches geschehn.“

 

Umsatzsteigerungen in diesem Halbjahr hat nun wohl die gesamte Touristikbranche erreicht, teilweise im zweistelligen Bereich, immer nach Betrachtungsweise und Ausgangssituation.

 

 

Betrachten wir doch alles mit ein bisschen Abstand - Die Haupturlaubszeit läuft, einige sind schon wieder zu Hause angekommen. Der richtige Zeitpunkt um darüber nachzudenken ob die Kosten dafür gerechtfertigt waren und dem Angebot entsprachen bzw. dies diese rechtfertigte?

 

Es gab durchaus Zeiten, sehr lange ist dies her, da hielt ich Hapimag für das Maß aller Dinge bei der Vermietung von Ferienwohnungen. Hapimag war da auch der Maßstab und setzte Zeichen. Es war ausnahmslos alles zu mindestens 110 Prozent in Ordnung.

 

Wie sich die Zeiten ändern - dies liegt nun aber für mich in der nebulösen Vergangenheit und die Wirklichkeit hat mich und wohl auch Hapimag eingeholt. Die Unterschiede zu früheren Selbstverständlichkeiten werden immer größer.

 

Die Maßstäbe werden heute von anderen vorgegeben und das Maß der Dinge sehe ich heute ganz anders bzw. anderswo liegen. Meine Erwartungen und Ansprüche haben sich aber nicht grundlegend geändert, etwas der Zeit angepasst. Das heutige Hapimagangebot lässt manche Erwartungen und Wünsche für mich offen. Ich benötige davon einiges ganz einfach nicht.

 

Dies betrifft aus meiner Sicht auch den Zustand etlicher Objekte und auch den Zustand von Wohnungen die zur Nutzung freigegeben werden.

 

Wie ich bei einigen Aufenthalten außerhalb des Hapimagangebots feststellen konnte gibt es durchaus Angebote die mindestens dem ursprünglichen Hapimagstandard entsprechen und preislich erheblich günstiger liegen oder deren finanzielle Belastungen niedriger sind, bei besserem Ausstattungsangebot. Der Suchaufwand ist dabei gar nicht einmal so groß.

 

Das von Hapimag, aus meiner Sicht, angebotene „betreute ferienwohnen“ hat seinen Preis und es muss jeder für sich selbst entscheiden ob er dies in dieser Form und Umfang benötigt und bereit ist die potentiellen Angebote zu honorieren auch wenn diese nicht benötigt werden oder kein Gebrauch davon gemacht wird. Nur warum soll ich etwas voll mitbezahlen was ich nicht benötige? Das Preis- / Leistungsverhältnis muss eben stimmen. Damit habe ich seit einigen Jahren bei Hapimag so meine Probleme.

 

Mein persönlicher Standpunkt ist, dass der wer „betreutes ferienwohnen“ sucht und braucht der liegt bei Hapimag richtig. Nur „betreutes ferienwohnen“ hat aber seinen Preis und Pauschalen helfen in der Regel dem Nutzer nicht weiter.

 

Ich habe jetzt außerhalb des Hapimagangebots zu erheblich günstigeren Konditionen eine Ferienwohnung genutzt die ich über keinen „Billiganbieter“ buchte. Sehr geräumige Zwei-Zimmer-Wohnung. Ausgerüstet war diese unter anderem mit Geschirrspüler, Mikrowelle, Vier-Platten-Herd mit Backofen, Wasserkocher und alles was sonst erwartet wird war in ausreichender Anzahl und gutem Zustand vorhanden.

 

Es gab natürlich keine umweltschädliche Nespressomaschine, „nur“ eine konventionelle Kaffeemaschine, auch keine Klimaanlage. Eine Klimaanlage gibt es bei Hapimag aber meistens auch nicht. Ein funktionierender WLAN-Anschluss war in der Ferienwohnung vorhanden.

 

Selbst im Schlafzimmer befand sich ein weiterer, dem heutigen technischen Stand entsprechender Fernseher. Ein Belüftungsgerät um die Wärme etwas erträglicher zu gestalten gehörte auch standardmäßig dazu.

 

Natürlich musste ich mir die Touristinformationen in der drei Minuten entfernten Touristinformation besorgen. Diese hatte ähnliche Öffnungszeiten wie die von mir, zumindest nicht im angebotenem Umfang benötigten, bei Hapimag angebotenen Öffnungszeiten der Rezeptionen, deren Kosten aber in die Nebenkostenbelastungen voll einfließen. Die Informationen der Touristikinformation vor Ort waren kostenlos. Durch die Kurtaxe abgegolten.

 

Ausreichend gastronomische Angebot stand in unmittelbarer Nähe adäquat zur Verfügung. Zu akzeptablen Preisen, ansprechendem Angebot und guter Qualität. Es gab dort natürlich keine Nachlässe für Großaktionäre und ähnlich verdiente Mitglieder. Die Möglichkeiten zur Selbstversorgung lagen „um die Ecke“.

 

Mein Vermieter erschien nun allerdings auch nicht morgens vor dem Frühstück um mit mir Morgengymnastik durchzuführen und anschließend eine Runde im Schwimmbad zurückzulegen. Dies war nicht vorhanden. Die Badelandschaft am See war ca. zwei Kilometer entfernt. Freier Eintritt durch die Kurkarte.

 

Auch bot der Vermieter mir keine kostenpflichtige Wanderung in die Umgebung oder einen gemeinsamen Spaziergang an. Eigeninitiative war angesagt. Diese wurde aber auch nicht berechnet, war auch in keinen Nebenkosten mit enthalten.

 

All dies gab es aber im Angebot der örtlichen Touristikinformation. Es war ein umfängliches Angebot. Dies konnte ich mir individuell zusammenstellen und nutzen. Vor allen Dingen habe ich aber auch nur das bezahlt was ich buchte bzw. in Anspruch nahm.

 

Die Gartenpflege und diverse sonstige übliche Leistungen waren im Mietpreis der Ferienwohnung enthalten und wurden nicht über Nebenkosten zusätzlich belastet.

Ebenso waren, neben weiteren üblichen Belastungen beim Timesharing, hier nun beispielhaft keine Investitionszuschüsse vorab zu leisten und keine Konzernverwaltung zu bezahlen.

 

Es war ein Individualurlaub ohne Vorturner und Animateure. Trotzdem mit allen Möglichkeiten. Selbst der abgeschlossene Parkplatz wurde nicht kostenmäßig separat belastet.

 

Der Urlaubsort lag zentral, ich habe nicht auf dem freien Feld gewohnt. Nicht kurz vor dem Ende der Welt. In einer gut besuchten deutschsprachigen Ferienregion. Belastungsmäßig habe ich für die Anmietung der Ferienwohnung nicht einmal die Hälfte dessen erreicht was bei Hapimag üblich ist und es war trotzdem ein sehr schöner gelungener Aufenthalt bei dem es an nichts fehlte, mit entsprechender Qualität.

 

Das Hapimagangebot werde ich trotzdem bei nächster Gelegenheit auch wieder in Anspruch nehmen. Nur es wird darüber nachzudenken sein ob dies dann der Marktlage dort entspricht und ob es ein „betreutes ferienwohnen“ werden soll. Es kann hilfreich sein auch andere Möglichkeiten zu kennen.

 

Ich benötige eben es nicht, zumindest nicht bei jedem Aufenthalt:

 

„…Active Teams und unzählige Angebote für Aktivitäten sorgen dafür, dass immer etwas los ist. In den Mini- & Maxi-Clubs kümmern sich die Betreuerinnen mit einem gut durchdachten Edutainment-Konzept liebevoll um die Kinder und auch für die Jugendlichen gibt es volles Programm…“

 

Ich stelle mir mein „liebevolles“ Konzept und meine Aktivitäten für den Urlaub selbst zusammen und nehme mir nach eigener Einschätzung Zeit für die Dinge die sonst vielleicht etwas zu kurz kommen. Die ursprüngliche Hapimagidee bestand in „grauer Vorzeit“ auch einmal daraus preiswerten Wohnraum für einen Urlaubsaufenthalt in einer ansprechenden Ferienregion zur Verfügung zu stellen?

 

 

 

Offensichtlich funktioniert es auch eine Nummer kleiner?

14.08.2018

 

„tageskarte.io“: „Nachbarschaftlicher Service im 25hours Hotel - Nachbarn und Gäste des 25hours Hotels HafenCity kommen seit Ende Juli in den Genuss einer neuen Serviceleistung. Als erstes Hotel der kleinen Gruppe setzt das Haus einen Concierge ein, der gleichermaßen die Wünsche der Hotelgäste und Nachbarn im Quartier erfüllen soll.“

 

14.08.2018

„btw.de“: „Reiseziel Deutschland profitiert 2018 von anhaltender Reisefreude“ – „„Unter dem Strich werden sie sich dieses Jahr voraussichtlich noch einmal rund 30 Millionen mehr Tage Erholung, Erlebnisse, Genuss und Abenteuer im In- und Ausland gönnen.““

 

14.08.2018

„willhaben.at“: „Hapimag Aktie inklusive 120 Wohnpunkten für 1.400,- Euro zu verkaufen zzgl. Umschreibungsgebühr von CHF 150,- (= ca. 130,- Euro), weitere Kosten fallen keine an. Aktie kann sofort für Urlaube genutzt werden.“

 

14.08.2018

„willhaben.at“: „Verkaufe 4 Wohnrechtsaktien der Feriengesellschaft Hapimag inkl. 700 Wohnrechtspunkten, es handelt sich um Top 5* Anlagen auf der ganzen Welt, von Top Schiresorts über gemütlichen Strandurlaub bis hin zu Städtereisen. - € 5.750,- Verkaufspreis.“

 

14.08.2018

Angebote für Hapimagpunkte finden Sie zum Beispiel bei „eBay“ unter der Rubrik „Übernachtungen in Ferienwohnungen & -häusern“.

 

14.08.2018

„moneycab.com“: „Hapimag steigert Gewinn und Umsatz im 1. Halbjahr.“

 

14.08.2018

„travelnesw.ch“: Bessere Zeiten für Hapimag“ – „Das oft gescholtene Schweizer Timesharing-Unternehmen Hapimag hat einen Kulturwechsel eingeleitet sowie zahlreiche Massnahmen für die Zufriedenheit ihrer Aktionäre, die auch die Betten der 60 Resorts belegen – mit Erfolg.“

 

 

Hapimag-Punktekiosk

29.08.2018

 

Ankündigung geänderter Teilnahmebedingungen für den Hapimag-Punktekiosk. Interessant könnte für Aktionäre mit entsprechender Zielrichtung der Zukauf von Nebensaisonpunkten sein durch den Hapimag wohl versucht die Nebensaisonzeiten günstiger zu gestalten und die betroffenen Anlagen besser auszulasten. Allerdings ändert sich bei der Höhe der Nebenkosten für die Zeiträume nichts in denen die Nebensaisonpunkte eingesetzt werden können.

 

Nebenkostenreduzierung nur im Rahmen der ohnehin in der Buchungsinformation vorgesehenen Größenordnung bei festgelegten Zeiträumen, bzw. Nebenkostenerhöhung für einige Zeiträume bei einem Teil der Anlagen. Dort entfallen dann häufig im Gegenzug auch in den Nebenkosten enthaltene Angebote die „kostenlos“ vor Ort genutzt werden konnten.

 

Bei der Höhe der ohnehin anfallenden Kosten für einen Urlaub mit Hapimag ist es allerdings völlig uninteressant Hauptsaisonpunkte einzusetzen in Zeiten wo Nebensaisonpunkte möglich sind. Ein Schnäppchen sind diese Nebensaisonpunkte allerdings kaum, denn mit ca. 4,45 EUR/Nebensaisonpunkt liegen die Kosten dafür auch nur um ca. 0,74 EUR/Wohnrechtspunkt geringfügig niedriger als die Kosten für einen der jährlich über die Jahresgebühr zugeteilten Wohnrechtspunkte, ca. 5,19 EUR/Wohnrechtspunkt. (Ausgehend vom Devisenkurs August 2018)

 

Hapimag propagiert zwar die Einstellung des Verkaufs der Hauptsaisonwohnrechtspunkte, die Nebensaisonpunkte können aber nur direkt von Hapimag bezogen werden. Eine Übertragung zwischen den Aktionären ist bei Nebensaisonpunkten nicht möglich. Einmal erhaltene bzw. erworbene Nebensaisonpunkte können daher nur vom Besitzer selbst verbraucht werden. Eine Bevorratung birgt dann möglicherweise Risiken.

 

Eine wirkliche Änderung und Verbesserung wäre es gewesen, wenn die Aktionäre die Möglichkeit hätten von anderen Aktionären Wohnrechtspunkte ohne Beschränkung kaufen und damit auch verkaufen zu können. Insbesondere die zugeteilten Hauptsaisonpunkte. Es ist schon eine große Dreistigkeit, dass hier der freie Verkauf behindert bzw. reglementiert wird und so in das Eigentumsrecht der Aktionäre eingegriffen wird. An der Planwirtschaft ändert sich somit nichts. Auf den ersten schnellen Blick mag es vielleicht optisch zunächst moderater aussehen. Ein Blick hinter die Fassade lohnt hier immer.

 

Denken Sie aber daran, dass die Möglichkeit besteht einen Urlaubsaufenthalt durch einen anderen Aktionär zu buchen und dann selbst zu nutzen.

 

„hapimag.com“: „Teilnahmebedingungen für den Punktekauf / -verkauf.“ – „Ab dem 01.11.2018 gelten neue Teilnahmebedingungen für den Kauf und den Verkauf von Punkten. Auf dieser Webseite finden Sie ausführliche Informationen dazu.“

 

„Nebensaisonpunkte können für Buchungen in der Nebensaison eingelöst werden.“ - „… erhältlich und ein Nebensaisonpunkte kostet CHF 5.–.“

 

Im freien Handel sind Preise für Hauptsaisonpunkte, der Erwerb von Nebensaisonpunkten ist im freien Handel nicht möglich, um drei Euro/Hauptsaisonwohnrechtspunkt keine Seltenheit. Bei einigen Anbietern, so zum Beispiel über „eBay“ werden teilweise auch Mondpreise bis weit über vier Euro eingestellt. Wenn Sie über keine Nebensaisonpunkte verfügen können Sie auch Hauptsaisonpunkte einsetzen, wenn Sie nicht zukaufen möchten. Bevor Punkte verfallen wäre das zumindest eine überdenkenswerte Alternative.

 

„Hapimag“: „Für Ihre Planung finden Sie die möglichen Punktebelastungen in der Buchungsinformation (Buchungsperiode vom November 2018 bis Oktober 2019). Die Abweichungen können vom Durchschnittspreis in der A-Saison zwischen +/– 10 Prozent liegen, in der B-Saison zwischen – 25 Prozent und + 20 Prozent. In der C- und D-Saison kann die Punktebelastung um 50 Prozent reduziert oder maximal um 2 Punkte pro Nacht erhöht werden. In der Buchungsinformation finden Sie die detaillierten Beispiele auf den Seiten 6 und 7.“

 

Sollten Sie nur eine höhere Punktebelastung im Angebot finden, buchen Sie eben einen Tag weniger oder eine tiefere Kategorie. So sparen Sie Punkte und dazu noch Nebenkosten.

 

 

29.08.2018

„insideparadeplatz.ch“: „KPMG & Co. in Krise, Aufsicht mit Filz.“

 

„Revisionsaufsicht in Bern hätte bei Post-, Raiffeisen- und weiteren Skandalen viel zu tun – Verbandelte Revisoren ganz oben – Selten Strafen.“

 

 

29.08.2018

„ktipp.ch“: „Hapimag: Zu den Ferien kommen Pflichten und hohe Kosten.“

 

„Hapimag ist nicht verpflichtet, die Aktien zurückzunehmen.“

 

„Mit ihren 120 Punkten pro Jahr kann … zum Beispiel auf Mallorca in der Hochsaison elf Tage Ferien machen…“

 

Bei Hapimag reichen allerdings 120 Hauptsaisonwohnrechtspunkte nicht um dort in der Hochsaison „elf Tage Ferien machen“ zu können.

 

Nach der Hapimag-Buchungsinformation, gültig bis Ende Oktober 2018, wurden für eine Zwei-Zimmer-Wohnung der Kategorie „Budget“ pro Nacht im Juli und August 19 Hauptsaisonwohnrechtspunkte belastet. Für zehn Nächte somit 190 Punkte. 120 Punkte reichen somit bei Hapimag nur für ca. 6,32 Übernachtungen, also sechs Übernachtungen in dieser Kategorie.

 

In der nächsten Saison, bis einschließlich Oktober 2019 ist sogar die Belastung mit bis zu 21 Wohnrechtspunkten je Nacht in dieser Kategorie möglich, in der besten Kategorie mit bis zu 29 Wohnrechtspunkten/Nacht.

 

Wurde 2018 in diesem Zeitraum die Kategorie „Komfort“ gewählt, dann wäre die Belastung mit 21 Wohnrechtspunkten erfolgt. Dann wären fünf Übernachtungen möglich gewesen.

 

In der Kategorie „Premium“ lag die Belastung bei 26 Wohnrechtspunkten je Nacht, somit vier Übernachtungen.

 

Durch die belasteten Punkte wird aber nur ein Teil der anfallenden Kosten abgedeckt.

 

 

29.08.2018

„nachrichten.at“: „Aktionäre rebellieren gegen Ferien-Anbieter Hapimag.“

 

„Ausstieg kaum möglich.“

 

 

29.08.2018

„holidaycheck.de“: Pentolina - „Toskana intensiv“ – „Es war ein schöner Urlaub. Leider ist die Anlage veraltet. Keine Klimaanlage bei fast 40 Grad. Nachts immer noch 28 Grad im Schlafzimmer. Die Temperatur war nicht runterzukriegen. Schade.“

 

 

29.08.2018

„holidaycheck.de“: Cannero – „…Mann sollte die Apartements trennen nach mit Hund und ohne Hund Vermietung…

 

Bei Hapimag wird ein Haustier in der Ferienwohnung mit Kosten zwischen ca. 50,00 EUR bis ca. 80,00 EUR belastet, entsprechend Unterschiede bei den Ferienanlagen. In einigen wenigen Anlagen sind keine Haustiere erlaubt. Durch diese Gebühr dürfte eine zusätzliche Sonderreinigung abgedeckt sein, die hoffentlich auch durchgeführt wird?

 

29.08.2018

„welt.de“: „Bitte einmal das Fell schamponieren und massieren…“

 

 

29.08.2018

„holidaycheck.de“: Binz – „Hapimag ist grundsätzlich gut. Muss aber in den Gebühren wieder runter kommen. Die jährlichen Kosten für die Aktien sind zu teuer. Auch die dauernde Steigerung der notwendigen Wohnpunkte für die Ressorts ist nicht mehr hinnehmbar.“

 

 

Cavallino-Treporti/Italien

29.08.2018

 

„presseportal.de“: „ADAC Campingführer“ – „Camping Marina di Venezia (Cavallino-Treporti/Italien) verfügt über die meisten Standplätze (2108) und zusätzlich 911 Mietunterkünfte.“

 

28.08.2018

„tripadvisor.de“: Cavallino-Treporti-Hapimag

 

„tripadvisor.de/Hotels“: Treporti - Hotels

 

 

29.08.2018

„willhaben.at“: „…verkaufe 4 Hapimag A- Aktien mit 1100 Punkten (inkl. 240 Vorgriffspunkten).“ „€ 8.000,- Verkaufspreis“ - „Einzeln pro Aktie und 240 Punkten, 2.200,- Euro.“

 

 

Anspruchdenken

04.09.2018

 

„all-in.de“: „Wenn Gäste auf Allgäuer Berghütten WLAN und Kinderanimation erwarten.“

 

„Vor ein paar Jahren übernachtete eine Familie im Prinz-Luipoldhaus im Hintersteiner Tal. Am nächsten Tag fragte der Vater, „wann denn das Kinderprogramm losgeht“, erinnert sich Hüttenwirt…“

 

Wie sich die Bilder gleichen? - Eine Ferienwohnung ist eben eine Ferienwohnung für Eigeninitiative und Eigenprogramm. Keine Pauschalreise, Bildungsurlaub oder ein Aufenthalt mit Unterhaltungsprogramm, ständig erreichbarem Animateur und laufenden Sport- und Spaßveranstaltungen. Eine Ferienwohnung ist kein „betreutes Wohnen“, sondern Individualurlaub.

 

Die Nebenkosten sollen die verursachten Kosten für die Wohnungsnutzung decken. Nicht ein eingeschlossenes Unterhaltungsprogramm, Animateure, Kinderbetreuung, Seniorenveranstaltungen und Instandhaltungs- oder Verschönerungsaufwendungen usw. möglicherweise mit beinhalten. Kein Pauschalangebot bei dem Angebote auch von denen bezahlt werden die diese „Musik“ eben nicht bestellten und auch nicht nutzen möchten. Aber der Zeitgeist ist wohl so, Anspruchdenken bei Vergesellschaftung der anfallenden Kosten?

 

Wie groß wäre wohl die Teilnehmerzahl bei derartigen Angeboten, wenn diese, was Sinn machen würde, über eine Pauschale oder direkt zuzubuchen wären und nicht vermeintlich „kostenlos“ wären? Ich muss ein wöchentliches Sportstudio auch nach Inanspruchnahme bezahlen. Auch wenn die Kinderbetreuung mittlerweile in Deutschland fast überall von den Kommunen „kostenlos“ angeboten wird, so ist dies eine Sozialleistung des Staates. Dieser ist für entsprechende Wohltaten zuständig, solange er meint sich diese leisten zu können. Nicht für die Kostenübernahme derartiger Angebote zuständig sind die Pauschalumlagen bei den Nebenkosten einer Ferienwohnung.

 

 

Hapimag-Finanzchef nimmt den Hut

11.09.2018

 

„luzernerzeitung.ch“: „… Finanzchef der Hapimag Unternehmensgruppe, hat sich entschieden, eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen. Er wird das Unternehmen laut einer Medienmitteilung per Ende September 2018 verlassen.“

 

„… war seit 2007 Finanzchef von Hapimag.“

 

Was darf ich davon halten, wenn kurz vor der Monatsmitte mitgeteilt wird, dass der seit ca. elf Jahren tätige Finanzchef der Hapimag AG zum Monatsende das Unternehmen verlässt, weil er sich entschied „eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen“?

 

Aus meiner Sicht ein höchst denkwürdiger und rätselhafter Vorgang, der wohl weiterer Erklärung bedarf und es wohl mit der Verlautbarung: „«… hat viel zur Entwicklung von Hapimag beigetragen», lässt sich Hapimag-CEO … zitieren“, nicht getan ist.

 

Es bleibt für mich nur zu hoffen, dass dieser Vorgang nicht in Verbindung mit der Geschäftsentwicklung der Gesellschaft oder eines Tochterunternehmens steht?

 

Für mich sieht dies nach Flucht aus? Aus welchem Grund?

 

Der plötzliche Abgang des Finanzchefs verschreckt normalerweise die Aktionäre, sollte diese zumindest aufhorchen lassen. Ein gewöhnlicher Vorgang ist dies so nicht. Es ist in der Regel immer ein ungewöhnlicher und zu registrierender Vorgang, wenn dies so kurzfristig abläuft.

 

Wenn dieser Abgang voraussehbar und planmäßig gewesen wäre, dann hätte man doch wohl eine Nachfolgelösung schon publiziert und zumindest einem Nachfolger Gelegenheit zu einem fließenden Übergang gegeben? Normalerweise befindet sich der Nachfolger in den eigenen Reihen, es sei denn einiges muss korrigiert werden.

 

Aus der Mitteilung: „Der Ferienanbieter mit Sitz in Steinhausen hat die Nachfolgesuche bereits eingeleitet“, schließe ich, dass das Unternehmen diese Entwicklung nicht voraussah? Einen geordneten Übergang kann ich nicht feststellen.

 

 

 

15 % Frühbucherrabatt und kundenfreundliche Vorgehensweise

11.09.2018

 

Es geht auch anders:

 

„clubmed.de“: „Sie möchten bis zu 15% Frühbucherrabatt für Ihren Sommerurlaub?“

 

„Dann registrieren Sie sich hier ganz leicht und unverbindlich online:

 

1. Klicken Sie auf den Button unten.
2. Füllen Sie das Formular vollständig aus und tragen Sie Ihren Wunschtermin sowie Ihr Traumresort ein.
3.
Schicken Sie das Formular ab!“

 

„Wir senden Ihnen zur Buchungseröffnung zwischen dem 26.09. und 28.09.2018 Ihr individuell zugeschnittenes und unverbindliches Angebot zu, welches Sie nur noch bestätigen müssen.“

 

 

11.09.2018

„booking.com“: „Hapimag Resort Flims heißt Booking.com-Gäste seit 25. Aug. 2017 willkommen.“

 

 

11.09.2018

„tripadvisor.de“: Flims - „Die besten Restaurants der mittleren Preiskategorie.“

 

 

11.09.2018

„nzz.ch“: „Der Franken hat gegenüber dem Euro in diesem Jahr um rund 4% zugelegt und ist damit deutlich stärker als erwartet. Bankökonomen sehen vier Hauptgründe für die Entwicklung.“

 

 

11.09.2018

„nzz.ch“: „Touristiker stehen Schlange für Subventionen“ – „Die Finanzkrise von 2008 hat den Tourismus so hart getroffen wie keine andere Branche der Schweiz. Eine Folge dieses Epochenjahres ist, dass sich der Sektor zunehmend an Staatshilfe klammert. So verkauft er sich unter seinem Wert.“

 

 

Prüfungsgesellschaften

28.09.2018

 

Welche Wertstellungen können oder sollten Testate von Prüfungsgesellschaften haben? Was darf erwartet werden oder soll mindestens nur Hoffnung bestehen in Bezug auf eine sachgerechte unvoreingenommene, der Rechtslage entsprechende, Prüfung? Hapimag wurde und wird seit Jahren von einer Schweizer Tochtergesellschaft der KPMG geprüft. Das soll sich demnächst ändern, so beschlossen durch die Generalversammlung, gegen den Vorschlag der Verwaltung. Wie dürfen aber die bisherigen Prüfungsergebnisse eingeordnet werden? Beanstandungen durch die Prüfungsgesellschaft hat es nach meinem Kenntnisstand bei Hapimag nie gegeben.

 

„sueddeutsche.de“: „Und im Fall von KPMG häufen sich überall Probleme. Zuletzt stellte das Financial Reporting Council, die britische Kontrollbehörde für Wirtschaftsprüfer, der Firma ein verheerendes Zeugnis aus. Die Qualität der untersuchten Abschlussprüfungen in diesem Jahr und die "qualitative Verschlechterung" in den vergangenen fünf Jahren seien "inakzeptabel", heißt es dort. In den USA ließen KPMG-Prüfer jahrelang die Bilanztricks des früheren GE-Chefs … durchgehen. Noch schwerer wiegt der Skandal um die frühere US-Führungsriege, die von 2015 an gezielt Verbindungen in die Aufsichtsbehörde PCAOB aufbaute und von dort Mitarbeiter abwarb um vorab zu erfahren, welche Testate die Aufseher genauer untersuchen wollten. In Südafrika müssen im Zuge eines Korruptionsskandals 400 Mitarbeiter gehen; KPMG ist dort auf Jahre hinaus für den öffentlichen Sektor gesperrt…“

 

 

29.09.2018

„bilanz.ch“: „Neue Skandale zehren an der Glaubwürdigkeit von KPMG, EY, Deloitte und PwC. BILANZ schaut hinter die Kulisse der verschwiegenen Wirtschaftsprüfer.“

 

 

Das Ende einer ursprünglich genialen Idee?

01.10.2018

 

Geniale Ideen haben aber oft den Nachteil, dass nur der diese versteht und umsetzt, der diese einführt. Die Generationen danach begreifen es dann meist nicht mehr…

 

Für wen wurde Cavallino nun gebaut? Für die Aktionäre oder für die Internetplattformen auf denen u. a. Ferienwohnungen angeboten werden?

 

Verlängerung der Vorlaufzeit bei der Buchung der Wohnungen durch die Aktionäre um hier mehr Planungssicherheit zu haben beim verschieben der Kapazitäten? Ein zusätzlicher Service ist dies für mich nicht.

 

Es ist doch durchaus bequem für zeitlose Aktionäre, wenn ich dann höre, dass bei der Abmeldung vor Ort an der Rezeption gleich der Satz fällt, dass man für das nächste Jahr schon gebucht hätte. Was machen aber die die über einen solchen Planungshorizont nicht verfügen bzw. vielleicht auch nicht verfügen wollen? Andere Mütter haben eben auch schöne Töchter. Buchung eben anderswo? An adäquaten Angeboten fehlt es sicher nicht. Dort werden kurzfristige Buchungen oft noch honoriert. Warum soll ich dann noch Aktien kaufen und mir eine ständige Kostenbelastung zulegen, wenn das Unternehmen selbst wohl nicht mehr so ganz von seiner Geschäftsidee überzeugt sein könnte und lieber fremdvermietet?

 

„travelnews.ch“: „Vermehrt stellt Hapimag Verfügbarkeiten auch auf Hotelbuchungsportale wie Booking.com…“

 

55 Jahre nach Unternehmensgründung war es wohl einmal, dass günstiger Ferienwohnraum an guten Lagen zur Nutzung durch die Aktionäre zu vertretbaren Preisen gebaut wurde bzw. angeboten wird? Die Aktionäre haben schließlich das Kapital für diese Investitionen zur Verfügung gestellt.

 

Verzichten kann man wohl nicht auf diesen Aktionärskreis, denn letztendlich kommen von dort die berechenbaren und verlässlichen Einkünfte, die Jahresgebühren, meistens jährlich steigend. Schließlich müssen Instandhaltung und Reparaturen auch von jemanden bezahlt werden? So lässt sich das Unternehmensrisiko natürlich gewaltig reduzieren und das Marktrisiko erheblich einschränken. Allerdings ermuntert dies auch nicht zu erforderlichen Veränderungen und ein Druck die Preisstellung zu überdenken folgt daraus auch nicht. Von den pauschalen Nebenkosten vor Ort bleibt ohnehin wohl noch genug „hängen“ um damit auskömmlich wirtschaften zu können. Zumindest dürfte dadurch die Liquidität des Unternehmens mindestens gesichert sein?

 

Hotelportale berechnen für deren Bemühungen um ca. 12 Prozent vom eingestellten Preis.

 

Wenn Objekte aber schon möglicherweise mit dem Hintergedanken platziert werden diese außerhalb des Aktionärskreises zu verwerten, dann hat sich die Ursprungsidee erledigt. Die gebauten Anlagen sollten dem Bedarf der Aktionäre entsprechen und nicht den freien Markt bedienen.

 

Welche Interessen können dann noch bestehen die Anlagen mit den eigenen Aktionären zu belegen? Buchen diese, dann ist es eben so, wenn nicht, was soll es? Alternativen wurden bereits ausgesucht. Bei Hapimag ist dies nun wohl so?

 

Diese Vorgehensweise, auf der einen Seite Verkauf über Internetportale, andererseits Mitgliederanspruch mit gehobenem Niveau, passt aber nicht zusammen. Auf verschiedenen Hochzeiten lässt es sich gleichzeitig schlecht tanzen. Eine verständliche Richtung muss her die miteinander harmoniert, wobei diese durchaus mehrgleisig sein kann. Ich kann aber nicht auf der einen Seite eine fast lebenslange und darüber hinausgehende Verbindung verkaufen, andererseits aber die Laufkundschaft suchen? Der Verkauf über diese Internetportale ist doch so für das Selbstverständnis der Idee Hapimag kein Geschäftsmodell, denn bei den Portalen erscheint man doch gemeinsam und zusammen mit Anbietern von „Wohnklos“ und Luxusvillen undifferenziert und in trauter Gemeinsamkeit.

 

Hapimag propagiert einen neuen Internetauftritt. Ich konnte bisher nie eine Möglichkeit finden dort direkt eine Hapimagaktie zu zeichnen. Warum gab es bisher auf dem eigenen Portal nie die Möglichkeit direkt einzusteigen? Jetzt lässt man die Buchung von Ferienwohnungen über Fremdanbieter zu. Warum müssen freie Ferienwohnungen über Fremdanbieter auf den Markt gebracht werden? Wenn das Angebot stimmt kann man doch auch über den eigenen Internetauftritt verkaufen? Auch an Nichtmitglieder, wenn dies dann schon so sein soll. Warum benötigt man dazu fremde Hilfe?

 

Warum lässt sich beim hauseigenen Internetauftritt kein entsprechendes Angebot und keine Buchungsmöglichkeit finden, wenn man schon Mitglieder und Aktionäre außen vor lassen möchte und den Direktverkauf präferiert?

 

Vielleicht fehlt es dem gesamten Internetauftritt des Unternehmens an der Ausrichtung auf den Verkauf, auch dem Verkauf von Restposten? Vielleicht würde bei entsprechender Informationslage und entsprechendem Angebot auch noch der eine oder andere Aktionär zugreifen? Information ist eben auch hier alles.

 

Nur der hauseigene Internetauftritt ist für mich so umfangreich und die Suchmaschine so unflexibel, dass dort kaum noch jemand etwas finden wird oder das Gefundene gar versteht? Hapimag ist leider nicht selbsterklärend. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass dies so gewollt ist um Informationen zwar einzustellen und nur wer Glück hat findet diese dann auch. Das kann aber kein Konzept sein? Wenn man schon an Fremdinteressenten vermieten möchte warum bewegt man sich dann zunächst nicht selbst? Der hauseigene Internetauftritt war doch so genial, dass er alles Dagewesene in den Schatten stellte, dann aber urplötzlich wieder ausgelagert wurde. Die entsprechende Investition war nicht unbeträchtlich.

 

Warum hat die Unternehmensseite im Internet keine direkte Sprungmöglichkeit zu einem eigenen Angebots- und Verkaufsbereich?

 

„travelnews.ch“: „Das neue Hapimag-Resort an der Adria“ – „Grundsätzlich sind die Hapimag-Ferienwohnungen für die Mitglieder und Aktionäre des Timeshare-Unternehmens vorreserviert. Vermehrt stellt Hapimag Verfügbarkeiten auch auf Hotelbuchungsportale wie Booking.com, um die Auslastung zu optimieren, insbesondere in der Nebensaison...“

 

In Italien beginnt nun mal die Saison frühestens ca. Mitte Mai und endet spätestens ca. Mitte September. Sieben Monate sind da in der Regel nicht nur wenigstens Nebensaison und zwei oder drei Wochen Karneval in Venedig sind auch nur für einen begrenzten Personenkreis von Wichtigkeit. Vielleicht wäre etwas weniger dort mehr gewesen? In manchen Regionen lassen sich Anlagen nicht durchgängig ganzjährig betreiben, auch wenn dies krampfhaft versucht wird?

 

Ich habe es aber schon selbst erlebt, dass in einer italienischen Hapimaganlage eine Busladung mit Gästen anreiste und dafür auch das Restaurant nur für diesen Kreis außerhalb der üblichen Zeiten geöffnet wurde. Pauschalreisen in der ruhigen Zeit für Vereine, Kirchengemeinden und Kegelclubs. Es wird doch wohl zu schaffen sein eine Anlage auszulasten, ggf. koste es was es wolle. Mit der ursprünglichen Hapimagidee hat aber auch dies nichts zu tun…

 

Wenn aber ein „Non-Profit-Unternehmen“ 2017 ein positives Ergebnis über gut 11 Millionen Euro ausweist, für 2018 befindet man sich ebenso „auf einem guten Weg“, wo kann dieser Überschuss dann herkommen? Die fast ausschließlichen Einnahmen des Unternehmens bestehen aus den Jahresgebühren, den Nebenkosten vor Ort und den sonstigen Aktivitäten vor Ort und im bescheideneren Rahmen weitere allgemeine Zuflüsse. Überschüsse aus diesen Aktivitäten reduzieren laut Angabe des Unternehmens die Nebenkosten. Die Nebenkosten sollen nur die anfallenden laufenden Kosten vor Ort decken, also nur kostendeckend erhoben werden. Überschüsse kann es somit aus dieser Einnahmequelle nicht geben?

 

Folglich können Unternehmensüberschüsse nur aus den Jahresgebühren generiert werden? Bei 107.815 Aktionären und 275.463 im Umlauf befindlichen „Einheiten“ ergibt sich somit je „Einheit“ ein Anteil am Unternehmensergebnis in Höhe von ca. 40,40 EUR oder je Aktionär über ca. 103,21 EUR. Ob da wohl etwas zu hoch bemessen sein könnte?

 

Allerdings steht in den Büchern immer noch die „Erfolgsgeschichte“ der vergangenen Jahre. Somit geht der Überschuss 2017 voll gegen diese Position der Verlustvorträge und es bleiben dann immer noch ca. 8.392 TEUR die ausgeglichen werden müssen. Die Idee des „Non-Profit-Unternehmens“ mit genossenschaftlichem Charakter war und ist somit wohl auch nur ein verklärter Wunsch?

 

 

„willhaben.at“: „Hapimag HS Punkte - 3,- Preis pro Punkt“

 

 

„willhaben.at“: „Hapimag Aktien - 900,- - Hapimag Aktien Preis pro Aktie Preis verhandelbar“

 

 

„reiseveranstalter.com“: „Marbella – „Club Med ab 2019 wieder in Spanien

 

 

„willhaben.at“: „Hapimag A-Aktie - Urlaub und Anteil an derzeit 58 Lokationen Weltweit + 240 Punkte - 2.200,- EUR“

 

 

Binz September 2018“

09.10.2018

 

„holidaycheck.de“: „Hapimag ist nach wie vor von uns gewählt und besucht. Einige Punkte sind trotzdem beanstangswert und insgesamt ist alles sehr teuer geworden, die Nebenkosten und die Garage. Anstatt 300 € (Juni 2012) habe ich jetzt 450€ für vergleichbare Leistungen bezahlt, wobei die Kurtaxe nur unwesentlich gestiegen ist, worauf sie auch keinen Einfluß haben. Das sind in 6 Jahren ziemlich genau 50% mehr. Das hat man bei vergleichbaren Übernachtungsbetrieben nicht, zumal die Jahresgebühr ja auch noch anteilmäßig dazu gerechnet werden muß.“

 

 

„travelnews.ch“: Hapimag: „Prozesse optimieren, Kosten reduzieren und die Fokussierung aufs Kerngeschäft Gastfreundschaft…“

 

 

Die Erhebung von Parkgebühren in den Hapimaganlagen ist für mich ein Ärgernis. Als Beispiel, bei zweiwöchiger Nutzung fallen bei den meisten Schweizer Anlagen Kosten in Höhe von ca. 126 CHF bis 168 CHF an. Hochgerechnet auf den Monat bringen diese Einstellplätze bis zu ca. 372 CHF je Einstellplatz. Weiter hochgerechnet auf das Jahr bis zu ca. 4.464 CHF/Einstellplatz.

 

Die Objekte wurden mit den Geldern der Aktionäre, somit der überwiegenden Nutzer und Eigentümer der Wohnanlagen erstellt. Somit sind die Stellplätze auch den einzelnen Wohnungen zuzuordnen. Gesonderte Kosten können da nicht anfallen. Instandhaltungen gehen zu Lasten des Objekts, gelegentlich nötige Reinigungsarbeiten oder sonstige Dienstleistungen ebenfalls. Was soll bei einer Parkgarage aber schon anfallen? Einstellplätze sind aus meiner Sicht Teil der Wohnung und deren Nutzung in der Punktebelastung enthalten bzw. dadurch abgegolten.

 

Die derzeitigen Autogrößen, bzw. Entwicklung derselben über die Jahre, waren wohl bei der Schaffung der Einstellplätze im überwiegenden Teil der Anlagen ohnehin nicht vorgesehen?

 

 

„luzernerzeitung.ch“: Neuer Marketingchef bei Hapimag“

 

„pr-journal.de“: „… wird neuer Chief Marketing Officer bei Hapimag“

 

„depak.de“: „…In verschiedenen Positionen war er insgesamt fünf Jahre in der sächsischen Landespolitik tätig – unter anderem als Landesgeschäftsführer der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Sachsen…“

 

Woher der neue „Chief Marketing Officer“ bei Hapimag Erfahrungen für diese Tätigkeit dort erwarb war für mich nicht erkennbar.

 

 

15.10.2018

Bankraub in Südafrika – Mitarbeiter der Genossenschaftsbank VBS stehlen 110 Millionen Euro

 

„handelsblatt.com“: „Zwei Drittel der Angestellten haben die südafrikanische Bank VBS bestohlen. Verwickelt in den Skandal ist die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG...“

 

 

16.10.2018

„badische-zeitung.de“: Wenige Monate vor der Pleite der Bank war ihr vom Rechnungsprüfungsunternehmen KPMG noch ordentliche Buchführung und ein guter Gesundheitszustand attestiert worden…“

 

„manager-magazin.de“: „KPMG in Finanzskandal in Südafrika involviert.“ – „Wenn Manager die eigene Bank ausrauben…“

 

„manager-magazin.de“: „Skandalserie beim Wirtschaftsprüfer KPMG.“ – „Der Pannengigant…“

 

 

Im Tourismus wohl überall gestiegene Auslastungen?

16.10.2018

 

„faz.net“: „Urlaubsreisen haben die Deutschen in diesem Sommer so viele gebucht wie nie zuvor.“

 

Wer es in diesem Jahr nicht schaffte die Auslastung der eigenen Anlagen zu steigern, der muss sich wohl Gedanken um das eigene Konzept machen?

 

 

 


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