Time-Sharing II

 

Hapimag - eine schweizerische Aktiengesellschaft fürchtet die Information!!

 

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Neu:

 

 

„So reklamieren Sie Mängel im Urlaub richtig.“

 

Nur noch ein bisschen Sonderprüfung?

 

Hin zur Perfektionierung des Mehrklassensystems

 

 

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Vorher

 

Hin zur Perfektionierung des Mehrklassensystems

Nur noch ein bisschen Sonderprüfung?

„So reklamieren Sie Mängel im Urlaub richtig.“

 

 

 

Hin zur Perfektionierung des Mehrklassensystems

10.06.2018

 

„Gut gebrüllt – Löwe.“ - Nur Realität und Wirklichkeit liegen wohl doch in einigen eklatanten Bereichen auseinander? Es werden die üblichen Phrasen wiederholt. Kennen wir so nun schon seit Jahren, eventuell geändert in Nuancen. Durch ständige Wiederholungen wird es nicht besser. Klare Aussagen zum Konzept der Zukunft fehlen. Vermutlich auch die Ideen dazu?

 

Nur bei den Aussagen zur Perfektionierung der Mehrklassengesellschaft wird man deutlich und es wird zielgerichtet vorangeschritten. Dies ist allerdings kein unternehmensdienliches Konzept und dürfte potentiellen Interessenten zu denken geben? Irgendwann wird dann auch deren Engagement möglicherweise nicht mehr für ausreichend erachtet?

 

„Zum Beispiel sollen Aktionäre, die sich mehr an der Hapimag Ferienwelt beteiligen, auch mehr profitieren können. Aktionäre mit mehreren Aktien erhalten ab 2019 einen Rabatt auf den Jahresbeitrag. Und unser Kernprodukt, die Aktie Hapimag Classic, wird für den Nachkauf ab der zweiten Aktie preislich attraktiver.“

 

Langjährige Aktionäre kennen es schon, Klassifizierung durch unterschiedlich gefärbte Plastikkärtchen, Frühbuchermöglichkeiten, Restaurantvergünstigungen usw. usw. Jetzt kräftige Nachlässe bei Jahresgebühren und Aktienpreisen. Mal sehen was als nächstes kommt. Oft war die Halbwertzeit dieser Zumutungen nur von geringer Dauer.

 

Vom genossenschaftlichen Gedanken, eine Stimme pro Genossen, ist das Unternehmen weit entfernt. Ebenso von den sozialen Vorgaben und Gedanken der Herren Raiffeisen und Schultze-Delitzsch (Solidarität und Hilfe zur Selbsthilfe). Ebenso aber wohl auch von den ursprünglichen Gedanken der eigenen „Gründerväter“. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass diese Führungsriege in Steinhausen diese Gedanken gar nicht kennt. Vielleicht damit gar nichts anfangen kann? Zumindest kann ich nicht feststellen, dass diese dort verstanden wurden bzw. zum Gedankengut gehören. Hapimag ist eben eine Zweckgemeinschaft mit Aktionären der gleichen Denkschiene. Kein Versuchsobjekt für alternative Ferienangebote und utopische Selbstverwirklichung durch das Führungspersonal welches Optionen auslotet und die Kosten den Aktionären überlässt.

 

Nur der Unterschied zwischen den Aktionären entsteht eben nicht dadurch, dass Aktionäre mit geringerer Aktienanzahl mit höheren Zahlungen bestraft werden. Der Unterschied entsteht durch die Einlage mit der ganz gewusst Anteile erworben werden gemäß den eigenen Erfordernissen und Möglichkeiten. Entsprechend werden die Wohnrechtspunkte zugeteilt und können Leistungen in Anspruch genommen werden und entsprechend sind die anfallenden Kosten gleich von allen entsprechend anteilig gemäß den Aktienzahlen zu übernehmen. Es kann nicht angehen, dass derjenige der das System weniger nutzt anfallende Kosten auch noch mit einem höheren Anteil trägt und andere Bereiche subventioniert.

 

Eine Leistung kann nur einen Preis für alle haben in diesem Hapimagsystem.

 

So kann ein System nicht funktionieren. Es gibt zwar keinen Anspruch auf Gleichheit im Unrecht, aber ein Teilbereiche benachteiligendes System kann keine Vorgabe sein bei einem Anspruch „korrekt betriebenes Timesharing seriös“ zu betreiben, „also gemeinsam erwerben, um individuell und nachhaltig zu nutzen.“ Dies kann nicht „ökonomisch attraktiv“ sein. Ein System welches mittlerweile durch Renovierungsstau und Aktionärsflucht an die Grenzen der Möglichkeiten stößt und welches nur noch in Teilbereichen durch Fremdvermietung ausgelastet wird. Durch eine Fremdvermietung bei der nicht erkennbar ist, dass hierdurch Mittel beschafft werden für Reparatur und Renovierung, also den Substanzerhalt, eigentlich Substanzverbesserung. Von Vergrößerung bzw. neuen Objekten ist dabei nichts mehr zu bemerken.

 

Nach den Vorstellungen der Hapimagführung sind offensichtlich nur noch „Großaktionäre“ gefragt? Aktionäre mit geringerer Aktienanzahl noch geduldete Anwesende deren Vertreibung beabsichtigt ist bzw. bevorsteht?

 

Gibt es keine Aktieninteressenten mehr außerhalb des Hapimagaktionärskreises und derer Bekannten und Freunde? Dann hat man es weit gebracht? Ist es vielleicht zu mühsam neuen Interessent das System verständlich zu erklären? Dann muss man weiter versuchen im „eigenen Saft zu kochen“. Nur das macht man nun schon, wohl eher erfolglos, seit Jahrzehnten? Wohin dies führt hat schon die letzte Aktienvernichtungsaktion gezeigt.

 

„Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Verbesserung der Kommunikation mit Aktionären und Mitgliedern. Hapimag informiert transparent und umfassend.“

 

Hierzu wäre dann noch zu klären was Hapimag unter „transparent“ und „umfassend“ meinen könnte?

 

„Wir setzen in diesem Jahr viele Änderungen und Verbesserungen um. Hapimag wird noch nutzerfreundlicher, vorteilhafter und flexibler…“

 

Hapimag bewegt sich preislich im sehr gehobenen Segment. Die Preisstellung entspricht nicht immer dem Angebot. Es dürfte dann zweckmäßig sein dann das Angebot auch so zu gestalten, dass dieses, ausgehend von der Preisstellung dem auch entspricht. Hier ist Engagement und Handlung jetzt erforderlich. Bei dieser Preisanforderung ist es eben nicht ausreichend „nutzerfreundlich, vorteilhaft und flexibel“ zu sein, die Ferienwohnungen müssen der Preisstellung und den aktuellen technischen Möglichkeiten entsprechen in Bezug auf Ausstattung und Zustand. Die Objekte müssen eben nicht nur in Ordnung sein, sondern tadellos und einwandfrei.

 

https://www.moneycab.com/2018/06/08/hassan-kadbi-ceo-hapimag-im-interview/

 

„Eine transparente, regelmässige und zeitgemässe Kommunikation ist mir enorm wichtig,“ so der Hapimag-CEO. Dann aber auch eine Kommunikation die jeden Aktionär erreicht. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wann ich den letzten Aktionärsbrief der Hapimag in Druckform erhielt mit dem alle Aktionäre angesprochen und erreicht wurden.

 

Wie viele Aktionäre erreicht diese „zeitgemässe Kommunikation“ über einige wenige nicht überregional erscheinende Schweizer Zeitungen und dem „Blog“ auf der Hapimaginternetseite? Wenn Hapimag nur mit perfekten Internetnutzern eine „transparente, regelmässige und zeitgemässe Kommunikation“ führen möchte oder kann, dann sollte dies zum Ausdruck gebracht werden? Für einen gewissen Personenkreis ist dann dieses System auch aus dieser Sicht heraus dann nicht mehr geeignet.

 

Für mich sind in diesem Interview des Hapimag-CEOs keine Verbesserungen für die grundlegenden Möglichkeiten der Aktionäre erkennbar. Es wird nur weiter reglementiert und die Nutzungsmöglichkeiten der eigenen Aktie und der daraus resultierenden Wohnrechtspunkte eingeschränkt. Der Hapimagaktionär ist im übertragenen Sinn der Eigentümer eines Autos, trägt sämtliche Folge- und Unterhalts- und Betriebskosten, einschließlich durch die über die Jahresgebühr belasteten Abschreibungen auch die Kosten einer Neuanschaffung. Die Festlegung wann, wo und wie lange gefahren werden darf erfolgt durch den Hersteller. Welche Reparaturen und Änderungen erfolgen dürfen bestimmt auch dieser. Ebenso ob das Auto überhaupt verkauft werden darf.

 

Bezahlte Wohnrechtspunkte verfallen, wenn diese nicht genutzt werden innerhalb eines gewissen Zeitraums und diese bezahlten Wohnrechtspunkte dürfen dann auch nur nach restriktiven Regeln des Herstellers verkauft bzw. genutzt werden. Eigentumsvorbehalt bzw. Eingriff in diesen auch hier.

 

Es wäre zweckmäßig und hilfreich gewesen:

 

wenn der Hapimag-CEO in Aussicht gestellt hätte die Aktionäre in Zukunft als gleichwertige Partner zu behandeln und nicht weiter nur zu bevormunden.

 

Liberalität und keine Planwirtschaft, keine ständige Bevormundung, klare Aussagen zur Rücknahme der Aktie und entsprechend akzeptable vernünftige Möglichkeiten auch für den Aktionär beim Ausstieg.

 

Anpassung der Vertragsbedingungen der Aktionäre an einen einheitlichen Standard.

 

Schaffung eines Marktplatzes für verkaufswillige Aktionäre und entsprechend für einstiegswillige Aktionäre.

 

Beibehaltung des Punktekiosks in der bisherigen Form mit verbesserter Flexibilität für den Anbieter.

 

Kein durch Hapimag reglementierter Verkauf und Kauf von Wohnrechtspunkten über nicht nachvollziehbare Abläufe im Rahmen der Buchung von Urlaubsaufenthalten.

 

Reglementierungsabbau in allen Bereichen, zumindest Vereinheitlichung.

 

Schaffung einer Fassung der Geschäftsbedingungen, klar und deutlich. Aufhebung der zahlreichen gesonderten Vertragsbedingen für jeden kleinen Bereich. Ein einheitliches „Grundgesetz“ für die gesamten Abläufe.

 

Es so gestalten, dass es jeder Aktionär versteht und nicht wie jetzt nur Teilbereiche zeitweise verständlich abgewickelt werden können. Bei mir entsteht immer mehr der Eindruck, dass selbst in der Hapimagverwaltung ein Großteil der Beteiligten nur Teile der eigenen Vorgaben kennt und somit wohl oft nur nicht nachvollziehbare Einzelfallentscheidungen entstehen.

 

 

 

„holidaycheck.de“: „Die Anlage in Interlaken hat einen guten Standort und könnte erholsam sein, wenn sie nur von Hapimaginteressierten genutzt wird. Die Preise entsprechen nicht dem Preisleistungsverhältnis, werden aber von den Indern bezahlt! Wenn Hapimag weiter so vermietet, wird es die Anlage in wenigen Jahren leider nicht mehr geben.

 

„holidaycheck.de“: Marbella - Jetzt noch die Wohnungen renovieren und das Ressort ist wieder SUPER! Die Voraussetzungen sind gut und wir freuen uns darauf!“

 

 

Nur noch ein bisschen Sonderprüfung?

14.06.2018

 

Sonderprüfung nur noch ein bisschen? „Als Tiger gestartet und als Bettvorleger gelandet“ oder „Es kreiste ein Berg und gebar eine Maus“, fällt mir dazu nur ein.

Sonderprüfung jetzt zum Diskontpreis, möglicherweise durch einen „namenlosen“ Wirtschaftsprüfer aus dem Billigsegment?

 

Wird geglaubt, dass Hapimag nun plötzlich „Kreide gefressen“ hätte um kooperativ aufzutreten? Wenn nichts dran wäre, dann würden wohl auch keine Zugeständnisse erfolgen?

 

Jahrzehntelang den Antragsteller verteufeln und nun Schmusekurs. Was soll diese Anmeierei jetzt in dieser Phase? Bzw. was darf der staunende Außenstehende davon halten? Sollte das Geld ausgegangen sein um die Möglichkeiten voll zu nutzen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass Hapimag ein Entgegenkommen in irgendeiner Form honorieren wird.

 

Es kann nicht nur ein bisschen Sonderprüfung geben, wenn man sich nun schon dazu entschlossen hat und es durchsetzen konnte. Dann hätte man vorher bis zum Ende denken sollen und nicht jetzt auf einmal Angst vor der eigenen Courage bekommen. War man sich nicht klar darüber was auf den Weg gebracht wurde? Eigentlich war und ist doch kompetente sachverständige Hilfe vorhanden?

 

Verstanden warum es ein so ellenlanger Katalog sein musste bei dem schon in Teilen der Überblick verloren gehen könnte habe ich ohnehin nie.

 

 

 

„faz.net“: So reklamieren Sie Mängel im Urlaub richtig.“

 

19.06.2018

 

 

„youtu.be“: "Rügen - Armenhaus mit Luxusstrand | WDR Doku" auf YouTube

 

 

Hapimag Interlaken„holidaycheck.de“: „Schaurig - Schön!“ – „Es hätte alles so schön sein können! Aber - der Busparkplatz für 13 Reisebusse, die im Stundentakt wechseln und Ladungen von überwiegend Asiaten ausspucken, macht alle Anstrengungen der Mitarbeiter zunichte! Balkonnutzung nur nach 20 Uhr möglich! Umgebung wunderschön, Spaziergänge am Aareufer erholsam! Fahrten in die Umgebung problemlos! Selbstverpflegung durch nahegelegene Supermärkte einfach! Hotelbetrieb störend!“

 

…und das Toilettenhäuschen auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist eine weitere „Attraktion“?

 

 

Hapimag Hörnum„holidaycheck.de“: „Flexibilität der Ressortleitung mangelhaft“. – „Für eine kurzfristige Nutzung einer 1-Zi.-Whg (in Hörnum auf Sylt bei bestem Wetter!) durch einen anderen Hapimag-Partner, die wir aus Krankheitsgründe nicht nutzen konnten, war nicht möglich. Eine zugesagte Information wurde uns - trotz einer Woche Zeit - nicht gegeben. Wir hatten das Gefühl, dass wir mit unseren Frage/Bitten der Ressortleitung die Zeit stehlen, denn wir wurden darauf hingewiesen, dass noch so viele andere Dinge erledigt werden mussten.“

 

 

Hapimag Binz„holidaycheck.de“: „Nebenkosten müssen gesenkt werden! - Das System sollte neu überdacht werden, damit es wieder konkurrenzfähiger und von den jüngeren Generationen angenommen wird.

 

Aus eigener Erfahrung kann ich nur empfehlen bei einem Aufenthalt in der Hapimaganlage Binz zu prüfen ob die zugewiesene Wohnung auch der gebuchten Kategorie entspricht.

 

 

Hapimag Marbella – „holidaycheck.de“: „Spitzenlage in Marbella mit Wohnungen von gestern“ – „Wir sind mit den neuen Stadtwohnungen von Hapimag natürlich sehr verwöhnt (Hamburg, Lissabon, Salzburg...) Die Ausstattung müsste Vorbild und Ziel für alle Hapimag Anlagen werden, um Aktionäre bei Laune zu halten. Hier ist sicher noch viel Nachholbedarf. Die Wohnungseinrichtung besonders die Bäder sind von gestern und unbedingt überholbedürftig.“

 

 


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© Jürgen Keitel