Time-Sharing II

 

Hapimag - eine schweizerische Aktiengesellschaft fürchtet die Information!!

 

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Neu:

 

 

Verwaltungsratssuche

 

„Was ist mein Hotel eigentlich wert?“

 

Hapimag beim Discounter buchen

Internetangebot Hapimagresort Interlaken

 

„Die Bewertungsmafia“

„TripAdvisor durchleuchtet sich selbst: 1,39 Millionen gefälschte Bewertungen identifiziert“

 

 

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Vorher

 

Hin zur Perfektionierung des Mehrklassensystems

Nur noch ein bisschen Sonderprüfung?

„So reklamieren Sie Mängel im Urlaub richtig.“

 

Nun zwei Sonderprüfungen bei Hapimag

Neue Regelungen im Reisevertragsrecht

Neue Partner bei der Beratungsgemeinschaft KMES Partner, Zürich

 

Ein „schlankes Management“?

Änderungen

Die schöne Geschichte vom Teilen – ein Marketing-Märchen

 

Schlimmste Steuertrickser erhalten Millionen-Beraterhonorare der EU

Angebote – Reisen und Erlebnisse – Was ist neu daran?

Hapimag Cavallino-Treporti eröffnet

 

Bad Gastein – Beginn eines Weges in die Zukunft?

Gekaufte Bewertungen

Verhältnismäßiger Mitteleinsatz

 

Hapimag-Punktekiosk

Anspruchdenken

"Hapimag-Finanzchef nimmt den Hut"

 

Prüfungsgesellschaften

Das Ende einer ursprünglich genialen Idee?

Ein weiterer “Officer“ für Hapimag

 

Weder Vision, noch geniale Idee

Cavallino – wohl eher ein „Campermekka“?

Wirksamkeit „vorformulierter Kündigungsfristen“

 

„Gekaufte Sterne - das Geschäft mit Fake-Bewertungen“

Traum oder Alb-Traum?

Hapimag Sonderprüfung – nächster Akt

 

Timesharing für Bestverdienende

Aktienpreissteigerung bei Hapimag

Hapimag – „kundenfreundlich“ wie immer?

 

Sistiert

Geschäftsmodell für den Prüfstand

Subventionierung des Hallenbades in Unterkirnach

 

Eindrücke einer Pressereise

Was kann ein „HolidayCheck-Award“ aussagen?

Wieder ein Gästerekord

 

„Timeshare-Fehlverkauf - der nächste Finanzskandal?“

Jahresgebühren

„Ein Vertrag mit unendlicher Laufzeit ist absurd – und daher ungültig“

 

Cavallino-Treporti

„Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen“…

Fehler bei einem E-Voting-System

 

Meine Sicht der Abläufe:

Buchungs-information?

Kurzfassung Geschäftsbericht 2018

 

Blauäugigkeit führt wohl nicht zum Ziel?

„Google platziert eigene Kader bei Schweizer Firmen“

Einige Zahlen des Geschäftsberichts 2018 – Hapimag

 

Währungsumrechnungsdifferenzen und Sachanlagevermögen

„Gut gebrüllt Löwe“…??

Reiselustige Senioren

 

Ferienwohnungen ohne Haustier

Generalversammlung mit „Kulturwandel“?

„Aufstand der Aktionäre“

 

Ende des Kuschelkurses??

Das Ende der Zimmerkategorien

  • Hapimag – Parahotellerie?
  • Neuer Finanzchef bei Hapimag
  • Eine weitere Einnahmequelle für Hapimag?
  • Hapimag Dresden - „Baustelle vor der Tür des Hotels bis mindestens 2021…

 

Parkplätze sind Teil der Ferienwohnung und können damit nicht kostenpflichtig sein

 

Abstimmungsresultate 55. ordentliche Generalversammlung der Hapimag AG

  • Nächste planmäßige Hapimaggeneralversammlung
  • Influencerin postet negativen Kommentar: Hotel in Binz bietet ihr kostenlosen Urlaub an

 

Sonderprüfung

Ankündigung zur neuen Punkte-Plattform

  • „Gast eines Hotels im Ausland darf die Einhaltung dort geltender Sicherheitsbestimmungen erwarten“
  • „Identität in der Industriezone“ – Hapimag – „Palast“ in Steinhausen
  • 5G: Gemeinde Baar fordert Moratorium

„Neues Rechtsgutachten zeigt: Den 5G-Antennen fehlt die Legitimation – der Gesundheitsschutz ist ausgehebelt

 

Neue Masche beim Time-Sharing-Betrug

Halbjahresbilanz Hapimag

„Hapimag zeigt die «Ferienmacher»“

 

Internetanbieter Hapimag?

„TripAdvisor durchleuchtet sich selbst: 1,39 Millionen gefälschte Bewertungen identifiziert“

Internetangebot Hapimagresort Interlaken

 

Hapimag Resort Braunlage

Hapimag beim Discounter buchen

„Was ist mein Hotel eigentlich wert?“

 

Verwaltungsratssuche

Vacation Ownership (Timesharing) Markt 2019

„Die Bewertungsmafia“

 

 

 

Hin zur Perfektionierung des Mehrklassensystems

10.06.2018

 

„Gut gebrüllt – Löwe.“ - Nur Realität und Wirklichkeit liegen wohl doch in einigen eklatanten Bereichen auseinander? Es werden die üblichen Phrasen wiederholt. Kennen wir so nun schon seit Jahren, eventuell geändert in Nuancen. Durch ständige Wiederholungen wird es nicht besser. Klare Aussagen zum Konzept der Zukunft fehlen. Vermutlich auch die Ideen dazu?

 

Nur bei den Aussagen zur Perfektionierung der Mehrklassengesellschaft wird man deutlich und es wird zielgerichtet vorangeschritten. Dies ist allerdings kein unternehmensdienliches Konzept und dürfte potentiellen Interessenten zu denken geben? Irgendwann wird dann auch deren Engagement möglicherweise nicht mehr für ausreichend erachtet?

 

„Zum Beispiel sollen Aktionäre, die sich mehr an der Hapimag Ferienwelt beteiligen, auch mehr profitieren können. Aktionäre mit mehreren Aktien erhalten ab 2019 einen Rabatt auf den Jahresbeitrag. Und unser Kernprodukt, die Aktie Hapimag Classic, wird für den Nachkauf ab der zweiten Aktie preislich attraktiver.“

 

Langjährige Aktionäre kennen es schon, Klassifizierung durch unterschiedlich gefärbte Plastikkärtchen, Frühbuchermöglichkeiten, Restaurantvergünstigungen usw. usw. Jetzt kräftige Nachlässe bei Jahresgebühren und Aktienpreisen. Mal sehen was als nächstes kommt. Oft war die Halbwertzeit dieser Zumutungen nur von geringer Dauer.

 

Vom genossenschaftlichen Gedanken, eine Stimme pro Genossen, ist das Unternehmen weit entfernt. Ebenso von den sozialen Vorgaben und Gedanken der Herren Raiffeisen und Schultze-Delitzsch (Solidarität und Hilfe zur Selbsthilfe). Ebenso aber wohl auch von den ursprünglichen Gedanken der eigenen „Gründerväter“. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass diese Führungsriege in Steinhausen diese Gedanken gar nicht kennt. Vielleicht damit gar nichts anfangen kann? Zumindest kann ich nicht feststellen, dass diese dort verstanden wurden bzw. zum Gedankengut gehören. Hapimag ist eben eine Zweckgemeinschaft mit Aktionären der gleichen Denkschiene. Kein Versuchsobjekt für alternative Ferienangebote und utopische Selbstverwirklichung durch das Führungspersonal welches Optionen auslotet und die Kosten den Aktionären überlässt.

 

Nur der Unterschied zwischen den Aktionären entsteht eben nicht dadurch, dass Aktionäre mit geringerer Aktienanzahl mit höheren Zahlungen bestraft werden. Der Unterschied entsteht durch die Einlage mit der ganz gewusst Anteile erworben werden gemäß den eigenen Erfordernissen und Möglichkeiten. Entsprechend werden die Wohnrechtspunkte zugeteilt und können Leistungen in Anspruch genommen werden und entsprechend sind die anfallenden Kosten gleich von allen entsprechend anteilig gemäß den Aktienzahlen zu übernehmen. Es kann nicht angehen, dass derjenige der das System weniger nutzt anfallende Kosten auch noch mit einem höheren Anteil trägt und andere Bereiche subventioniert.

 

Eine Leistung kann nur einen Preis für alle haben in diesem Hapimagsystem.

 

So kann ein System nicht funktionieren. Es gibt zwar keinen Anspruch auf Gleichheit im Unrecht, aber ein Teilbereiche benachteiligendes System kann keine Vorgabe sein bei einem Anspruch „korrekt betriebenes Timesharing seriös“ zu betreiben, „also gemeinsam erwerben, um individuell und nachhaltig zu nutzen.“ Dies kann nicht „ökonomisch attraktiv“ sein. Ein System welches mittlerweile durch Renovierungsstau und Aktionärsflucht an die Grenzen der Möglichkeiten stößt und welches nur noch in Teilbereichen durch Fremdvermietung ausgelastet wird. Durch eine Fremdvermietung bei der nicht erkennbar ist, dass hierdurch Mittel beschafft werden für Reparatur und Renovierung, also den Substanzerhalt, eigentlich Substanzverbesserung. Von Vergrößerung bzw. neuen Objekten ist dabei nichts mehr zu bemerken.

 

Nach den Vorstellungen der Hapimagführung sind offensichtlich nur noch „Großaktionäre“ gefragt? Aktionäre mit geringerer Aktienanzahl noch geduldete Anwesende deren Vertreibung beabsichtigt ist bzw. bevorsteht?

 

Gibt es keine Aktieninteressenten mehr außerhalb des Hapimagaktionärskreises und derer Bekannten und Freunde? Dann hat man es weit gebracht? Ist es vielleicht zu mühsam neuen Interessent das System verständlich zu erklären? Dann muss man weiter versuchen im „eigenen Saft zu kochen“. Nur das macht man nun schon, wohl eher erfolglos, seit Jahrzehnten? Wohin dies führt hat schon die letzte Aktienvernichtungsaktion gezeigt.

 

„Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Verbesserung der Kommunikation mit Aktionären und Mitgliedern. Hapimag informiert transparent und umfassend.“

 

Hierzu wäre dann noch zu klären was Hapimag unter „transparent“ und „umfassend“ meinen könnte?

 

„Wir setzen in diesem Jahr viele Änderungen und Verbesserungen um. Hapimag wird noch nutzerfreundlicher, vorteilhafter und flexibler…“

 

Hapimag bewegt sich preislich im sehr gehobenen Segment. Die Preisstellung entspricht nicht immer dem Angebot. Es dürfte dann zweckmäßig sein dann das Angebot auch so zu gestalten, dass dieses, ausgehend von der Preisstellung dem auch entspricht. Hier ist Engagement und Handlung jetzt erforderlich. Bei dieser Preisanforderung ist es eben nicht ausreichend „nutzerfreundlich, vorteilhaft und flexibel“ zu sein, die Ferienwohnungen müssen der Preisstellung und den aktuellen technischen Möglichkeiten entsprechen in Bezug auf Ausstattung und Zustand. Die Objekte müssen eben nicht nur in Ordnung sein, sondern tadellos und einwandfrei.

 

https://www.moneycab.com/2018/06/08/hassan-kadbi-ceo-hapimag-im-interview/

 

„Eine transparente, regelmässige und zeitgemässe Kommunikation ist mir enorm wichtig,“ so der Hapimag-CEO. Dann aber auch eine Kommunikation die jeden Aktionär erreicht. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wann ich den letzten Aktionärsbrief der Hapimag in Druckform erhielt mit dem alle Aktionäre angesprochen und erreicht wurden.

 

Wie viele Aktionäre erreicht diese „zeitgemässe Kommunikation“ über einige wenige nicht überregional erscheinende Schweizer Zeitungen und dem „Blog“ auf der Hapimaginternetseite? Wenn Hapimag nur mit perfekten Internetnutzern eine „transparente, regelmässige und zeitgemässe Kommunikation“ führen möchte oder kann, dann sollte dies zum Ausdruck gebracht werden? Für einen gewissen Personenkreis ist dann dieses System auch aus dieser Sicht heraus dann nicht mehr geeignet.

 

Für mich sind in diesem Interview des Hapimag-CEOs keine Verbesserungen für die grundlegenden Möglichkeiten der Aktionäre erkennbar. Es wird nur weiter reglementiert und die Nutzungsmöglichkeiten der eigenen Aktie und der daraus resultierenden Wohnrechtspunkte eingeschränkt. Der Hapimagaktionär ist im übertragenen Sinn der Eigentümer eines Autos, trägt sämtliche Folge- und Unterhalts- und Betriebskosten, einschließlich durch die über die Jahresgebühr belasteten Abschreibungen auch die Kosten einer Neuanschaffung. Die Festlegung wann, wo und wie lange gefahren werden darf erfolgt durch den Hersteller. Welche Reparaturen und Änderungen erfolgen dürfen bestimmt auch dieser. Ebenso ob das Auto überhaupt verkauft werden darf.

 

Bezahlte Wohnrechtspunkte verfallen, wenn diese nicht genutzt werden innerhalb eines gewissen Zeitraums und diese bezahlten Wohnrechtspunkte dürfen dann auch nur nach restriktiven Regeln des Herstellers verkauft bzw. genutzt werden. Eigentumsvorbehalt bzw. Eingriff in diesen auch hier.

 

Es wäre zweckmäßig und hilfreich gewesen:

 

wenn der Hapimag-CEO in Aussicht gestellt hätte die Aktionäre in Zukunft als gleichwertige Partner zu behandeln und nicht weiter nur zu bevormunden.

 

Liberalität und keine Planwirtschaft, keine ständige Bevormundung, klare Aussagen zur Rücknahme der Aktie und entsprechend akzeptable vernünftige Möglichkeiten auch für den Aktionär beim Ausstieg.

 

Anpassung der Vertragsbedingungen der Aktionäre an einen einheitlichen Standard.

 

Schaffung eines Marktplatzes für verkaufswillige Aktionäre und entsprechend für einstiegswillige Aktionäre.

 

Beibehaltung des Punktekiosks in der bisherigen Form mit verbesserter Flexibilität für den Anbieter.

 

Kein durch Hapimag reglementierter Verkauf und Kauf von Wohnrechtspunkten über nicht nachvollziehbare Abläufe im Rahmen der Buchung von Urlaubsaufenthalten.

 

Reglementierungsabbau in allen Bereichen, zumindest Vereinheitlichung.

 

Schaffung einer Fassung der Geschäftsbedingungen, klar und deutlich. Aufhebung der zahlreichen gesonderten Vertragsbedingen für jeden kleinen Bereich. Ein einheitliches „Grundgesetz“ für die gesamten Abläufe.

 

Es so gestalten, dass es jeder Aktionär versteht und nicht wie jetzt nur Teilbereiche zeitweise verständlich abgewickelt werden können. Bei mir entsteht immer mehr der Eindruck, dass selbst in der Hapimagverwaltung ein Großteil der Beteiligten nur Teile der eigenen Vorgaben kennt und somit wohl oft nur nicht nachvollziehbare Einzelfallentscheidungen entstehen.

 

 

 

„holidaycheck.de“: „Die Anlage in Interlaken hat einen guten Standort und könnte erholsam sein, wenn sie nur von Hapimaginteressierten genutzt wird. Die Preise entsprechen nicht dem Preisleistungsverhältnis, werden aber von den Indern bezahlt! Wenn Hapimag weiter so vermietet, wird es die Anlage in wenigen Jahren leider nicht mehr geben.

 

„holidaycheck.de“: Marbella - Jetzt noch die Wohnungen renovieren und das Ressort ist wieder SUPER! Die Voraussetzungen sind gut und wir freuen uns darauf!“

 

 

Nur noch ein bisschen Sonderprüfung?

14.06.2018

 

Sonderprüfung nur noch ein bisschen? „Als Tiger gestartet und als Bettvorleger gelandet“ oder „Es kreiste ein Berg und gebar eine Maus“, fällt mir dazu nur ein.

Sonderprüfung jetzt zum Diskontpreis, möglicherweise durch einen „namenlosen“ Wirtschaftsprüfer aus dem Billigsegment?

 

Wird geglaubt, dass Hapimag nun plötzlich „Kreide gefressen“ hätte um kooperativ aufzutreten? Wenn nichts dran wäre, dann würden wohl auch keine Zugeständnisse erfolgen?

 

Jahrzehntelang den Antragsteller verteufeln und nun Schmusekurs. Was soll diese Anmeierei jetzt in dieser Phase? Bzw. was darf der staunende Außenstehende davon halten? Sollte das Geld ausgegangen sein um die Möglichkeiten voll zu nutzen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass Hapimag ein Entgegenkommen in irgendeiner Form honorieren wird.

 

Es kann nicht nur ein bisschen Sonderprüfung geben, wenn man sich nun schon dazu entschlossen hat und es durchsetzen konnte. Dann hätte man vorher bis zum Ende denken sollen und nicht jetzt auf einmal Angst vor der eigenen Courage bekommen. War man sich nicht klar darüber was auf den Weg gebracht wurde? Eigentlich war und ist doch kompetente sachverständige Hilfe vorhanden?

 

Verstanden warum es ein so ellenlanger Katalog sein musste bei dem schon in Teilen der Überblick verloren gehen könnte habe ich ohnehin nie.

 

 

 

„faz.net“: So reklamieren Sie Mängel im Urlaub richtig.“

19.06.2018

 

 

„youtu.be“: "Rügen - Armenhaus mit Luxusstrand | WDR Doku" auf YouTube

 

 

Hapimag Interlaken„holidaycheck.de“: „Schaurig - Schön!“ – „Es hätte alles so schön sein können! Aber - der Busparkplatz für 13 Reisebusse, die im Stundentakt wechseln und Ladungen von überwiegend Asiaten ausspucken, macht alle Anstrengungen der Mitarbeiter zunichte! Balkonnutzung nur nach 20 Uhr möglich! Umgebung wunderschön, Spaziergänge am Aareufer erholsam! Fahrten in die Umgebung problemlos! Selbstverpflegung durch nahegelegene Supermärkte einfach! Hotelbetrieb störend!“

 

…und das Toilettenhäuschen auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist eine weitere „Attraktion“?

 

 

Hapimag Hörnum„holidaycheck.de“: „Flexibilität der Ressortleitung mangelhaft“. – „Für eine kurzfristige Nutzung einer 1-Zi.-Whg (in Hörnum auf Sylt bei bestem Wetter!) durch einen anderen Hapimag-Partner, die wir aus Krankheitsgründe nicht nutzen konnten, war nicht möglich. Eine zugesagte Information wurde uns - trotz einer Woche Zeit - nicht gegeben. Wir hatten das Gefühl, dass wir mit unseren Frage/Bitten der Ressortleitung die Zeit stehlen, denn wir wurden darauf hingewiesen, dass noch so viele andere Dinge erledigt werden mussten.“

 

 

Hapimag Binz„holidaycheck.de“: „Nebenkosten müssen gesenkt werden! - Das System sollte neu überdacht werden, damit es wieder konkurrenzfähiger und von den jüngeren Generationen angenommen wird.

 

Aus eigener Erfahrung kann ich nur empfehlen bei einem Aufenthalt in der Hapimaganlage Binz zu prüfen ob die zugewiesene Wohnung auch der gebuchten Kategorie entspricht.

 

 

Hapimag Marbella – „holidaycheck.de“: „Spitzenlage in Marbella mit Wohnungen von gestern“ – „Wir sind mit den neuen Stadtwohnungen von Hapimag natürlich sehr verwöhnt (Hamburg, Lissabon, Salzburg...) Die Ausstattung müsste Vorbild und Ziel für alle Hapimag Anlagen werden, um Aktionäre bei Laune zu halten. Hier ist sicher noch viel Nachholbedarf. Die Wohnungseinrichtung besonders die Bäder sind von gestern und unbedingt überholbedürftig.“

 

 

Nun zwei Sonderprüfungen bei Hapimag

23.06.2018

 

War es nun Absicht, Strategie oder nur eine falsche Beurteilung? Hapimag hätte es preisgünstiger haben können. Manche Abläufe können aber eine eigene Dynamik entwickeln

 

„luzernerzeitung.ch“: „Die Sonderprüfung bei Hapimag beschäftigt zwei Zuger Gerichte“

 

„Die Parteien versuchen den Inhalt der Sonderprüfung neu zu definieren, um sie auf ein Verfahren zu reduzieren. «Um die Kosten der Sonderprüfung möglichst gering zu halten, haben wir mit Hapimag vereinbart, einzelne Fragen möglichst schon im Vorfeld abzuklären», schreibt HFA -Obmann … auf Anfrage. Ein Expertenteam von HFA und Hapimag wollen nun versuchen, den Fragekatalog zu reduzieren. Zudem sie es das Ziel auf eine lokale Prüfgesellschaft zu setzen, um auch hier Kosten zu sparen.“

 

„luzernerzeitung.ch“: „So schnell kehrt keine Ruhe ein im Ferienparadies.“ – Nun den „Garten Eden“ gab es bei Hapimag noch nie und wenn dann hätte er seinen Preis gehabt.

 

 

14.11.2017

Es wird auch wenig Konkretes bringen Sonderprüfungen zu Abläufen der Vergangenheit auf den Weg zu bringen. Das ist „der Schnee von gestern“ der da untersucht wird…

 

 

 

23.06.2018

„nzz.ch“: „Britische Prüferaufsicht nimmt sich KPMG vor“

 

„Der britische Financial Reporting Council (FRC) übt scharfe Kritik an der Arbeit von KPMG. Die Qualität der untersuchten Abschlussprüfungen sinke seit fünf Jahren stetig, heisst es im Bericht der FRC.“

 

 

23.06.2018

„Gästewohnungen“ – „Ihr Besuch hat Besseres verdient als die Klappcouch. Für Freunde oder Verwandte können unsere Mitglieder modern eingerichtete und komplett ausgestattete Gästewohnungen zu günstigen Tarifen buchen.“

 

Als Service bietet eine Wohnungsgenossenschaft für Mitglieder Gästewohnungen an. Preislage je nach Personenzahl, zwei bis vier Personen, pro Nacht und Wohnung zwischen 30,00 EUR/Wohnung und 40,00 EUR/Wohnung zuzüglich Endreinigungspauschale von 35,00 EUR.

 

Die beispielhaft aufgeführten 2-Zimmerwohnungen im Erdgeschoss, 42 m2 bzw. 56 m2 verfügen unter anderem über eine Einbauküche mit Geschirrspüler, Grundausstattung Geschirr, Duschbad, TV und Loggia.

 

Auch wenn der Vergleich etwas hinken mag, bei Hapimag verfügen etliche Ferienwohnungen heute noch immer nicht über einen Geschirrspüler. Hier ist dieser bei dieser Preisstellung vorhanden.

 

 

Neue Regelungen im Reisevertragsrecht

29.06.2018

 

„haufe.de“: „Neue Regelungen im Reisevertragsrecht treten zum 1.7.2018 in Kraft“

 

 

Neue Partner bei der Beratungsgemeinschaft KMES Partner, Zürich

09.07.2018

 

„presseportal.ch“:Zürich (ots) - Der ehemalige Direktor des Bundesamtes für Migration und der frühere Sonderbotschafter für internationale Migrationszusammenarbeit im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten, …, und …, langjährige Verwaltungsratspräsidentin und CEO von Hapimag und Vice President Strategic Alliances der Swissair, stossen per 1. Juli 2018 zur Beratungsgemeinschaft KMES Partner.“

 

„Horizont“

 

 

Ein „schlankes Management“?

10.07.2018

 

„Weiter halten wir uns an die Philosophie eines „schlanken Managements“.“

 

 

Verwaltungsrat:       „Zurzeit besteht er aus fünf Mitgliedern“

 

Konzernleitung:       „Core Executive Board“ – Vier Mitglieder:

 

CEO,

CFO,

CHO,

CCO

 

„Extended Executive Board“ – Drei Mitglieder:

 

CHRO,

CREO,

GC

 

 

Weiter:

 

Business Development

 

Marketing Services

 

Corporate Communication Office

 

IT

 

Processes (inkl. CRM)

 

 

 

Das alles für:          „60 Standorten in den 16 Ländern“

 

„Rund 1400 Mitarbeitende“

 

„rund 130‘000 Aktionäre und Mitglieder“

 

„5000 Ferienwohnungen in rund 60 Resorts“

 

 

Eine „schlanke Verwaltung“ sieht für mich anders aus. Für knapp 60 Standorte und ca. 5.000 Ferienwohnungen, von denen in der Regel immer einige nicht zur Verfügung stehen, ca. 1.400 Beschäftigte. Zusätzlich dann die Beschäftigten aus beauftragten Dienstleistungsunternehmen die zusätzlich tätig sind und in dieser Beschäftigtenzahl wohl nicht enthalten sein dürften, da dort nur die festangestellten Hapimagmitarbeiter gezählt werden? Es verschließt sich für mich die Notwendigkeit der Höhe dieser Mitarbeiteranzahl.

 

Kernidee des „Lean Management“: „Wikipedia“ – „Lean Management bedeutet „Werte ohne Verschwendung schaffen“. Ziel ist es, alle Aktivitäten, die für die Wertschöpfung notwendig sind, optimal aufeinander abzustimmen und überflüssige Tätigkeiten (Verschwendung, japanisch „muda“) zu vermeiden. Dazu gilt es, das bestehende System aus zwei Perspektiven zu überprüfen und zu verbessern: aus der Sicht des Kunden, dessen Wünsche nach Verfügbarkeit, Individualität, Qualität und Preisgestaltung (Business on Demand) es möglichst optimal zu erfüllen gilt, und aus der Sicht des Unternehmens selbst, das profitabel funktionieren und seine Wettbewerbsfähigkeit verbessern muss…“

 

„Zehn Gestaltungsansätze für Lean Management“:

 

„Wikipedia“: „In der Fachliteratur finden sich mehr oder weniger lange Listen, die mit unterschiedlicher Gewichtung wiederkehrende Punkte auflisten, welche zu Lean führen sollen. Exemplarisch sei eine Liste von Graf-Götz und Glatz gezeigt:

 

Ausrichtung aller Tätigkeiten auf den Kunden (Kundenorientierung)

Konzentration auf die eigenen Stärken

Optimierung von Geschäftsprozessen

Ständige Verbesserung der Qualität (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess, KVP)

Interne Kundenorientierung als Unternehmensleitbild

Eigenverantwortung, Empowerment und Teamarbeit

Dezentrale, kundenorientierte Strukturen

Führen ist Service am Mitarbeiter

Offene Informations- und Feedback-Prozesse

Einstellungs- und Kulturwandel im Unternehmen (Kaikaku).“

 

 

„business-wissen.de“: „Lean Management bezeichnet die Gesamtheit der Methoden, Denkprinzipien und Verfahrensweisen zur effizienten Gestaltung der gesamten Wertschöpfungskette industrieller Güter.“

 

Lean Management heißt Kundenorientierung und Kostensenkung.

 

 

„de.ryte.com“: „Lean Management steht wortwörtlich für „schlankes“ Management. Damit sind vornehmlich der größtmögliche Kundennutzen und die maximale Kostensenkung gemeint, beides basierend auf Effizienz und Teamarbeit. Meist wird auf dem Gebiet der Produktion von Lean Management gesprochen, wo es am häufigsten zum Einsatz kommt. Doch auch für das Marketing erweisen sich die Ansätze als nützlich.

 

 

„digitaler-mittelstand.de“: „Verschwendung in Unternehmen zu vermeiden, das ist das Ziel von Lean Management.

 

 

 

Änderungen

17.07.2018

 

Hapimag veröffentlichte „Änderungen“ und „Verbesserungen“. Nun, „Änderungen“ sind es wohl. „Verbesserungen“? – Für wen? Die demnächst gültigen Jahresgebühren, stellen die Aktionäre mit geringerer Aktienanzahl beträchtlich schlechter, ebenso erhalten diese nur erheblich kleinere Nachlässe bei anderen Umsätzen und werden somit auch da benachteiligt. Bei der Neuregelung des Punkteverkaufs muss erst die Praxis zeigen bei wem da die Vorteile oder „Verbesserungen“ liegen könnten. Ebenso die monatliche Umwandlung der Rewards. Sollte Hapimag das dazu nutzen um dann die verbleibenden Restrewards verfallen zu lassen, dann kann dies ebenfalls keine befriedigende Lösung sein.

 

Vorab – die Nebenkosten vor Ort fallen unverändert wie bisher an, hinzu kommen die Wohnrechtspunkte, Kosten vor Ort, soweit diese anfallen, für den Parkplatz, örtliche Abgaben, Haustiere usw. An- und Abreise und sämtliche Kosten der Lebensführung ohnehin. Die Abzinsung für das eingesetzte Kapital sollten Sie auch nicht vergessen. „Verbesserungen“ konnte ich da nicht entdecken.

 

„Hapimag“: „Die erste Aktie Hapimag Classic kostet CHF 3430.–, die zweite Aktie CHF 2430.–*, ab der dritten Aktie bezahlen Sie für diese und jede weitere Aktie CHF 2130.–. Hinzu kommt ein jährlich wiederkehrender Jahresbeitrag. Dafür erhalten Sie 60 Wohnpunkte pro Jahr gutgeschrieben, mit denen Sie Ihren Urlaub in allen Hapimag Resorts geniessen – wann und solange Sie möchten. Preise Stand 01.07.2017.“ (Am 29.06.2018 auf der Hapimaginternetseite aufrufbar)

 

In Spitzenzeiten waren für eine Hapimagaktie ca. 9.100 CHF zuzüglich Bearbeitungsgebühr aufzuwenden. Das sich da zahlreiche Aktionäre „nur“ entschlossen ein oder zwei Aktien zu erwerben war verständlich. Bei diesen Preisstellungen wurde aber laufend neuer Ferienwohnraum geschaffen.

 

Etliche dieser Objekte dann Jahre danach wieder verkauft, teilweise um das Geschäftsergebnis der entsprechenden Jahre zu schönen.

 

Warum soll man jetzt die Aktienanzahl aufstocken und damit den eigenen Fixkostenblock weiter steigern nur weil das Unternehmen dies für opportun hält?

 

Langjährige Aktionäre haben durch frühere hohe Aktienpreise niedrige Aktienbestandszahlen. Haben aber einen kräftigen Beitrag zum Bestand des Immobilienbestandes des Unternehmens beigetragen. Sofern dieser dafür verwandt wurde? Wenn jetzt gesagt wird, wer viel investiert hat, der solle auch Vorteile genießen dürfen und dies an der Aktienzahl festmacht, der sollte mal einen Blick auf die Aktienverkaufspreise richten und dann über diese Bemerkung bzw. Grundlage nachdenken.

 

Eine niedrige Aktienanzahl bedeutet nicht zwangsläufig niedrige Investition. Hier werden wohl wieder einmal „Äpfel mit Birnen verglichen“. Immer so, wie man es benötigt.

 

Hapimag verkauft seit einigen Monaten Aktien zwischen 2.130,00 CHF und 3.430,00 CHF. Früher mussten Sie für eine Aktie ca. 9.100 CHF in Spitzenzeiten aufwenden, heute bekommen Sie bei der derzeitigen Preisstellung drei Aktien für 7.990,00 CHF. Allerdings müssen Sie dann auch für drei Aktien Jahresgebühren bezahlen. Wie gerecht kann aber ein System sein? Ein Aktionär der zu Spitzenzeiten einstieg bezahlte für drei Aktien ca. 27.300,00 CHF.

 

„Aktionäre, die sich mehr an der Hapimag Ferienwelt beteiligen, sollen auch mehr profitieren…“ Irgendwo „hinkt“ für mich diese Aussage gewaltig?

 

Mit der neuen Anlage Cavallino macht „eine Schwalbe noch keinen Sommer“. So wie es aussieht ist auch nicht zu erwarten, dass eklatante Änderungen im Standortangebot erfolgen werden. Sehen Sie sich aber mal die Punkte- und Nebenkostenbelastungen für Cavallino an und denken dabei an die ursprüngliche Hapimagidee. Da bekomme ich aber feuchte Augen – nicht vor Freude.

 

Zusätzliche Aktien, neben der ständigen Kostenverpflichtung, höhere Punktezuteilungen. Bei fast unverändertem Angebot.

 

79.583 Aktionäre, ca. 73,8 Prozent, hielten ein oder zwei Aktien. Insgesamt gab es 107.815 Aktionäre. (Geschäftsbericht 2017)

 

Von den Ende 2017 im Umlauf befindlichen 228.940 Aktien sind 116.751 Aktien Eigentümern mit ein oder zwei Aktien zuzuordnen. Ca. 51 Prozent der Aktien. 11.585 Aktien sind dem Bereich über sieben und mehr Aktien zuzuordnen. 1.354 Aktionäre, ca. 12,6 Prozent.

 

 

Hier können Sie entnehmen in welcher Kategorie Sie sich befinden (Aufstellung Hapimag):

 

Einige Beispiele:

 

 

 

 

 

Aktienanzahl

Rabatt auf

Jahresbeitrag

Jahresbeitrag

Aktie *

Jahresbeitrag

total

Rabatt

2

0

312,00 EUR

624,00 EUR

0

4

5 %

296,40 EUR

1.185,60 EUR

62,40 EUR

7

15 %

265,20 EUR

1.856,40 EUR

327,60 EUR

 

*Stand 2018

 

 

Höhere Treueprämien für „Großaktionäre“:

 

„Hapimag“: „Ab 2019 wird es zudem höhere Treueprämien für Aktionäre geben, welche vier oder mehr aktive Aktien besitzen. Mit anderen Worten: Ihr Umsatz in den Resorts wird belohnt. Bei vier bis sechs Aktien erhalten Sie pro Umsatz von 250 Schweizer Franken zwei Hochsaisonpunkte statt einen, ab sieben Aktien werden Ihnen pro Umsatz von 250 Franken drei Hochsaisonpunkte gutgeschrieben. Das heisst, Sie erhalten für einen Umsatz von 1000 Franken bei vier bis sechs Aktien 8 Wohnpunkte und ab sieben Aktien 12 Wohnpunkte (statt 4 Wohnpunkte).“

 

Es ist somit nur ein Rechenexempel ob es zweckmäßig sein kann das Hapimagangebot vor Ort anzunehmen oder auf andere örtliche Anbieter auszuweichen. „Verbesserungen“ als Rechenexempel? Ein Preisvergleich kann immer Vorteile bringen, auch im Urlaub. Oft ist schon die gleiche Brötchenart beim örtlichen Bäcker erheblich günstiger als die in der Hapimaganlage bestellten. Es ist nur ein kleiner Morgenspaziergang erforderlich.

 

Für einen Wohnrechtspunkt fallen, ausgehend von den oben aufgeführten Jahresgebühren, an Kosten an:

 

1 – 2 Aktien              ca. 5,98 CHF

3 – 4 Aktien              ca. 5,68 CHF

5 – 6 Aktien              ca. 5,39 CHF

7 und mehr Aktien   ca. 5,08 CHF

 

Beim „jährlichen Verwaltungsbeitrag“ (Stand 29.06.2018) gibt es bisher für ca. 90,00 CHF einen Reward. Für ca. 66,67 CHF Resort-Umsatz ebenso einen Reward.

 

Für 10 Rewards gibt es (Stand 29.06.2018) 3 Hauptsaisonpunkte bzw. 6 Nebensaisonpunkte.

 

Gehen wir nun von einem Mittelwert von ca. 5,53 CHF aus dann entspricht dies einer Rabattierung von ca. 16,60 CHF bezogen auf die Hauptsaisonpunkte nach der neuen Rechnung.

 

Bisher müssen Sie zum Beispiel einen Resort-Umsatz von ca. 666,70 CHF erreichen. Vergütungssatz ca. 2,5 Prozent, ausgehend vom Durchschnittswert 5,53 CHF.

 

Ab Januar 2019 gibt es dann (noch) die Treueprämien für „Großaktionäre“ ab vier Aktien in Form von Wohnrechtspunkten. Ob dies nun Einfluss auf das Reward-Programm hat ist so für mich nicht erkennbar. Vermutlich soll dieses modifiziert werden?

 

Bei 4 bis 6 Aktien würde dies dann einer Vergütung von ca. 4,4 Prozent entsprechen, ab sieben Aktien ca. 6,6 Prozent.

 

https://www.hapimag.com/de/was/reward-program.html:

 

Zum Beispiel:           „Produktkauf 3.750,00 CHF“         1,0 %  -  „38 Rewards

 

                                    Jährlicher Verwaltungsbeitrag      1,0 %

 

                                    Resort-Umsatz 800,00 CHF         1,5 %  -  12 Rewards“

 

 

Ich werde wohl diesem Aktionärskreis einen Platz im Hapimagrestaurant nicht wegnehmen damit diese diese „Verbesserung“ auch nutzen können.

 

Sollte, wie eventuell die Ausführungen gedeutet werden könnten, für Aktienbesitzer mit vier Aktien oder weniger für Umsätze in Höhe von 250,00 CHF es nur einen Wohnrechtspunkt geben, dann wäre dies eine prozentuale Vergütung von ca. 2,2 Prozent.

 

Unter anderem fallen die Nebenkosten bei einem Hapimagaufenthalt ohnehin zunächst in voller Höhe an, unabhängig von der Aktienanzahl. Die Belastung mit Wohnrechtspunkten wird ohnehin flexibilisiert und kann der Nachfrage jederzeit angepasst werden.

 

Wo liegt da eine Verbesserung? Die zugeteilten Rewards werden getauscht in Wohnrechtspunkte. Somit in die Grundlage für einen weiteren kostenpflichtigen Aufenthalt in einer Hapimaganlage. Einlösung durch weitere Nutzung.

 

Wer somit zum „falschen“ Zeitpunkt bucht hat dann möglicherweise eine andere Punktebelastung als sein Wohnungsnachbar. Demnächst dann auch die Fragestellung bei den Hapimaggästen ähnlich den Pauschalurlaubern? Bei welcher Gesellschaft haben Sie gebucht und wie hoch war der Preis? Zumindest ist bei Hapimag vordergründig die Gesellschaft zunächst klar. Es ist aber inzwischen bei zahllosen Pauschalanbietern möglich einen Urlaub in einer Hapimaganlage zu buchen. Laut Hapimag nur, wenn die Anlage von eigenen Aktionären und Mitgliedern nicht ausreichend nachgefragt wurde. Nichtmitglieder zahlen auch laut Hapimag immer mindestens den Preis, den ein Hapimagmitglied bzw. -aktionär zahlen würde?

 

 

Die schöne Geschichte vom Teilen – ein Marketing-Märchen

20.07.2018

 

„t-online.de“: „Autos, Wohnungen, Fahrräder: Alles lässt sich heute teilen. Die Sharing Economy wird uns gerne als nachhaltige Alternative zum Kapitalismus verkauft. Dabei ist sie dessen reinste Form.“

 

„Es klingt so schön: Teilen ist das neue Haben. Die jungen Menschen des 21. Jahrhunderts brauchen kein Eigentum mehr. Sie teilen sich Dinge wie Autos, Wohnungen, Musik, Abendkleider und Fahrräder einfach. Durch den Verzicht auf persönlichen Besitz sparen sie Ressourcen und schonen die Umwelt. So geht die Geschichte der Sharing Economy – an der so gut wie nichts wahr ist.

 

 

Schlimmste Steuertrickser erhalten Millionen-Beraterhonorare der EU

21.07.2018

 

„kontrast.at“: „Die “Big Four”, das sind die vier großen europäischen Steuerberatungs-Unternehmen KPMG, Ernst & Young, PricewaterhouseCoopers (PwC) und Deloitte. Bekannt sind die “Big Four”, weil sie Konzernen dabei helfen, bei der Steuer zu tricksen. Sie machen ein Geschäft daraus, das Geld multinationaler Konzerne vor den Steuerbehörden zu verstecken. Dabei agieren sie schamlos und versprechen wie PwC, dass nur jeder vierte Steuertrick als ungesetzlich eingestuft wird.“

 

 

„perspektive-online.net“: „Beraterfirmen entwickeln Steuertricks – und kassieren trotzdem Millionen“ – „Zuletzt erhielten KPMG, PwC und Deloitte Anfang 2018 einen Auftrag in Höhe von mehr als 10 Millionen Euro – für eine Studie zum Thema “Steuern und Zölle”. Insgesamt soll die Europäische Kommission den “Big Four” allein im Jahr 2016 mehr als 100 Millionen Euro gezahlt haben.“

 

 

„finews.ch“: „Prominenter Wirtschaftsprüfer: Anklage wegen Insiderhandel.“

 

 

„nzz.ch“: „Ehemaliger Revisor kommt vor den Richter.“ – „Am 25. Juli muss sich … vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona verantworten. Die Anklage wirft dem ehemaligen Partner und Geschäftsleitungsmitglied der Prüfgesellschaft KPMG vor, Insiderinformationen genutzt zu haben.“

 

 

22.07.2018

Hapimag: Angebote – Reisen und Erlebnisse – Was ist neu daran? – „Tandem Tours“ und ähnliche Unternehmensteile bzw. -angebote hatten wir doch schon alles. Aus guten Gründen, vor allem wohl wegen ständig rückläufiger Nachfrage, wurden diese Pauschalreisen abgeschafft? Nun wieder „alter Wein in neuen Schläuchen“? Wann kommt mal eine wirklich neue sinnvolle Idee? Es wird eben nichts dadurch besser, dass nach einiger Zeit Wiederholungen erfolgen bei Abläufen die wegen Erfolglosigkeit fallen gelassen wurden. Pauschalreisen im Timesharingprogramm? Wer es mag? Auch wer Vieles hat, kann nicht immer jedem etwas bieten. Ein Preisvergleich kann immer hilfreich sein?

 

Hapimag würde es wohl sehr gut anstehen, wenn man sich zumindest einen gewissen Grad an „Kernkompetenz“ (wieder) zulegen würde. Danach sieht es für mich aber nicht aus. Offensichtlich will man Fehler der Vergangenheit wiederholen?

 

 

22.07.2018

„holidaycheck.de“: Binz: „Gepflegtes Resort in 1b-Lage, kompetente und freundliche Mitarbeiter, Restaurant preislich über Durchschnitt, so dass abends oft 'auswärts' gespeist wird.“

 

„holidaycheck.de“: Binz: „Schlechte Organisation bei der Reservierung“ - „Trotz Buchung von drei Wohnungen auf einer Partnernummer für uns und Familie wurde wir in unterschiedlichen Häusern untergebracht. Erst nach intensiver Rücksprache bekamen wir dann wenigstens Wohnungen im gleichen Haus.“

 

 

22.07.2018

„luzernerzeitung.ch“: „Kaufleute EFZ - Erweiterte Grundbildung.“

 

 

22.07.2017

„wiwo.de“: „Drei Gründe für den Übertourismus“ – „Immer mehr Reiseziele laufen über. Entscheidend dafür ist nicht die höhere Anzahl der Alleinreisenden, sondern ein verändertes Reiseverhalten von uns allen. Die bisherigen Marktführer haben das unterschätzt.“

 

 

Hapimag Cavallino-Treporti eröffnet

04.08.2018

 

„hapimag.com“: „Benvenuti a Cavallino-Treporti! - Das Hapimag Resort an der italienischen Adria öffnete Ende Juli nach knapp zweijähriger Bauphase seine Tore.“

 

Hapimag Resort Cavallino, Via Tamigi 6, 30013 Cavallino-Treporti

 

 

Top 10 Campingplätze Italien 2018

 

Platz 4: Camping Enzo Stella Maris - Standort: Via delle Batterie, 100, I-30013 Cavallino-Treporti

 

 

Bad Gastein – Beginn eines Weges in die Zukunft?

05.08.2018

 

„tageskarte.io“: „Hirmer will Hotels in Bad Gastein übernehmen“. – „Die Münchner Hirmer-Gruppe will im österreichischen Bad Gastein gleich drei Hotels übernehmen.“

 

Teile von Bad Gastein hielt und halte ich für eine Geisterstadt. Die Absperrgitter standen dort seit Jahren, es änderte sich nur die Stärke des Rostbefalls dieser Gitter. Leere Geschäfte und Lokalitäten gibt es weiter reichlich, viele suchen nach neuen Betreibern. Auch das Traditionsareal „Grüner Baum“ hat seine guten Tage lange hinter sich. Das Umfeld der Hapimaganlage bot für mich keinen ansprechenden Bereich. Diese drei Hotels können nur ein Anfang sein. Ich fürchte, dass es noch Jahre dauern wird wirklich etwas zu bewirken. Der Wasserfall im Ort ist zwar eine Attraktion, aber eben nur eine.

 

 

Gekaufte Bewertungen

06.08.2018

 

„tageskarte.io“: „Gekaufte Fake-Bewertungen und Erpressungsversuche an der Rezeption“

 

„Spiegel TV hat nicht nur die Hoteliers besucht, sondern auch windige Agenturen, die mit den mit Bewertungen im Internet richtig viel Geld verdienen. Das Magazin spricht von einem Betrug mit gekauften Punkten und Sternen - um die Online-Shopper zu beeinflussen.“

 

„ahgz.de“: „Bewertungen kaufen „aus Notwehr“? – „Gute Hotel-Kritiken fürs Netz gibt es bei diversen Firmen zum Kauf. Diese sehen das als legales Geschäftsmodell.“

 

„tageskarte.io“: „Manipulation von TripAdvisor-Bewertungen: Drei Millionen Dollar Strafe für Hotelkette.“

 

06.08.2018

„holidaycheck.de“: Hapimag Marbella – „sanierungsbedürftig“ – „Die Anlage ist an einem traumhaften Platz, die Infrastruktur passt einfach nicht mehr zum heutigen Standard, Die Badesimmer sind veraltet, dass Schlafzimmer zu klein.“

 

 

Verhältnismäßiger Mitteleinsatz

14.08.2018

 

„luzernerzeitung.ch“: „Hapimag-Führung auf Versöhnungskurs mit den Aktionären -

Der Zuger Feriendienstleister sieht sich mit einer Sonderprüfung konfrontiert. Das Management setzt nun auf Annäherung. Die neusten Zahlen stimmen positiv. Unter dem Strich resultiert im ersten Halbjahr ein Betriebsergebnis von 8,3 Millionen Euro (Vorjahr 6 Millionen). Zumindest die Zahlen stimmen also positiv bei Hapimag. «An der Beziehung zu den Aktionären arbeiten wir noch», so CEO ...“

 

Wenn es so gut läuft wie dargestellt, dann dürfte es doch wohl generell möglich sein über die Preisgestaltung und über die Höhe der Nebenkosten und Jahresgebühren nachzudenken? Hapimag ist schließlich ein „Non-Profit-Unternehmen“.  Ein höherer Gewinn resultiert entweder neben Umsatzsteigerungen und Kostenreduzierungen vornehmlich aus höheren Preisen. Oder aus einer Verschlechterung der Qualität des Leistungsangebots.

 

Warum wurden dann aber nur einzelne Positionen dargestellt und kein kompletter Halbjahresbericht veröffentlicht mit Vergleichszahlen zum Vorjahr, wenn das Ergebnis so hervorragend ist? Warum gibt es dann keine Darstellung, zumindest konnte ich bis zum vergangenen Wochenende keine finden, auf der Hapimaginternetseite und warum wird kein Gesamtergebnis genannt? Warum gibt es nicht generell aussagefähige Halb- oder Quartalsberichte für interessierte Aktionäre?

 

Die Darstellung in einigen wenigen Schweizer Zeitungen, die in der Regel nicht einmal überregional gelesen werden, kann nicht ausreichend, schon gar nicht informativ sein, wenn nur ein kleiner Teil der Aktionäre seinen Wohnsitz in der Schweiz (2016 – ca. 9 Prozent) hat?

 

Abgesehen davon haben für die überregionalen Zeitungen die Mitteilungen von Hapimag wohl eher keinen so großen Stellenwert, dass diese dort berücksichtigt werden, denn wie viele der Leser dieser Zeitungen kennen überhaupt das Unternehmen Hapimag? Vielleicht ergingen die Einladungen zur Pressekonferenz auch nur an einen handverlesenen Kreis?

 

Die Schalmeientöne aus Steinhausen mögen zwar die Presse und einige Aktionärsschützer beeindrucken, langjährige Aktionäre werden es wohl eher mit Johann Wolfgang von Goethe halten:

 

„Der Worte sind genug gewechselt,
Laßt mich auch endlich Taten sehn!
Indes ihr Komplimente drechselt,
Kann etwas Nützliches geschehn.“

 

Umsatzsteigerungen in diesem Halbjahr hat nun wohl die gesamte Touristikbranche erreicht, teilweise im zweistelligen Bereich, immer nach Betrachtungsweise und Ausgangssituation.

 

 

Betrachten wir doch alles mit ein bisschen Abstand - Die Haupturlaubszeit läuft, einige sind schon wieder zu Hause angekommen. Der richtige Zeitpunkt um darüber nachzudenken ob die Kosten dafür gerechtfertigt waren und dem Angebot entsprachen bzw. dies diese rechtfertigte?

 

Es gab durchaus Zeiten, sehr lange ist dies her, da hielt ich Hapimag für das Maß aller Dinge bei der Vermietung von Ferienwohnungen. Hapimag war da auch der Maßstab und setzte Zeichen. Es war ausnahmslos alles zu mindestens 110 Prozent in Ordnung.

 

Wie sich die Zeiten ändern - dies liegt nun aber für mich in der nebulösen Vergangenheit und die Wirklichkeit hat mich und wohl auch Hapimag eingeholt. Die Unterschiede zu früheren Selbstverständlichkeiten werden immer größer.

 

Die Maßstäbe werden heute von anderen vorgegeben und das Maß der Dinge sehe ich heute ganz anders bzw. anderswo liegen. Meine Erwartungen und Ansprüche haben sich aber nicht grundlegend geändert, etwas der Zeit angepasst. Das heutige Hapimagangebot lässt manche Erwartungen und Wünsche für mich offen. Ich benötige davon einiges ganz einfach nicht.

 

Dies betrifft aus meiner Sicht auch den Zustand etlicher Objekte und auch den Zustand von Wohnungen die zur Nutzung freigegeben werden.

 

Wie ich bei einigen Aufenthalten außerhalb des Hapimagangebots feststellen konnte gibt es durchaus Angebote die mindestens dem ursprünglichen Hapimagstandard entsprechen und preislich erheblich günstiger liegen oder deren finanzielle Belastungen niedriger sind, bei besserem Ausstattungsangebot. Der Suchaufwand ist dabei gar nicht einmal so groß.

 

Das von Hapimag, aus meiner Sicht, angebotene „betreute ferienwohnen“ hat seinen Preis und es muss jeder für sich selbst entscheiden ob er dies in dieser Form und Umfang benötigt und bereit ist die potentiellen Angebote zu honorieren auch wenn diese nicht benötigt werden oder kein Gebrauch davon gemacht wird. Nur warum soll ich etwas voll mitbezahlen was ich nicht benötige? Das Preis- / Leistungsverhältnis muss eben stimmen. Damit habe ich seit einigen Jahren bei Hapimag so meine Probleme.

 

Mein persönlicher Standpunkt ist, dass der wer „betreutes ferienwohnen“ sucht und braucht der liegt bei Hapimag richtig. Nur „betreutes ferienwohnen“ hat aber seinen Preis und Pauschalen helfen in der Regel dem Nutzer nicht weiter.

 

Ich habe jetzt außerhalb des Hapimagangebots zu erheblich günstigeren Konditionen eine Ferienwohnung genutzt die ich über keinen „Billiganbieter“ buchte. Sehr geräumige Zwei-Zimmer-Wohnung. Ausgerüstet war diese unter anderem mit Geschirrspüler, Mikrowelle, Vier-Platten-Herd mit Backofen, Wasserkocher und alles was sonst erwartet wird war in ausreichender Anzahl und gutem Zustand vorhanden.

 

Es gab natürlich keine umweltschädliche Nespressomaschine, „nur“ eine konventionelle Kaffeemaschine, auch keine Klimaanlage. Eine Klimaanlage gibt es bei Hapimag aber meistens auch nicht. Ein funktionierender WLAN-Anschluss war in der Ferienwohnung vorhanden.

 

Selbst im Schlafzimmer befand sich ein weiterer, dem heutigen technischen Stand entsprechender Fernseher. Ein Belüftungsgerät um die Wärme etwas erträglicher zu gestalten gehörte auch standardmäßig dazu.

 

Natürlich musste ich mir die Touristinformationen in der drei Minuten entfernten Touristinformation besorgen. Diese hatte ähnliche Öffnungszeiten wie die von mir, zumindest nicht im angebotenem Umfang benötigten, bei Hapimag angebotenen Öffnungszeiten der Rezeptionen, deren Kosten aber in die Nebenkostenbelastungen voll einfließen. Die Informationen der Touristikinformation vor Ort waren kostenlos. Durch die Kurtaxe abgegolten.

 

Ausreichend gastronomische Angebot stand in unmittelbarer Nähe adäquat zur Verfügung. Zu akzeptablen Preisen, ansprechendem Angebot und guter Qualität. Es gab dort natürlich keine Nachlässe für Großaktionäre und ähnlich verdiente Mitglieder. Die Möglichkeiten zur Selbstversorgung lagen „um die Ecke“.

 

Mein Vermieter erschien nun allerdings auch nicht morgens vor dem Frühstück um mit mir Morgengymnastik durchzuführen und anschließend eine Runde im Schwimmbad zurückzulegen. Dies war nicht vorhanden. Die Badelandschaft am See war ca. zwei Kilometer entfernt. Freier Eintritt durch die Kurkarte.

 

Auch bot der Vermieter mir keine kostenpflichtige Wanderung in die Umgebung oder einen gemeinsamen Spaziergang an. Eigeninitiative war angesagt. Diese wurde aber auch nicht berechnet, war auch in keinen Nebenkosten mit enthalten.

 

All dies gab es aber im Angebot der örtlichen Touristikinformation. Es war ein umfängliches Angebot. Dies konnte ich mir individuell zusammenstellen und nutzen. Vor allen Dingen habe ich aber auch nur das bezahlt was ich buchte bzw. in Anspruch nahm.

 

Die Gartenpflege und diverse sonstige übliche Leistungen waren im Mietpreis der Ferienwohnung enthalten und wurden nicht über Nebenkosten zusätzlich belastet.

Ebenso waren, neben weiteren üblichen Belastungen beim Timesharing, hier nun beispielhaft keine Investitionszuschüsse vorab zu leisten und keine Konzernverwaltung zu bezahlen.

 

Es war ein Individualurlaub ohne Vorturner und Animateure. Trotzdem mit allen Möglichkeiten. Selbst der abgeschlossene Parkplatz wurde nicht kostenmäßig separat belastet.

 

Der Urlaubsort lag zentral, ich habe nicht auf dem freien Feld gewohnt. Nicht kurz vor dem Ende der Welt. In einer gut besuchten deutschsprachigen Ferienregion. Belastungsmäßig habe ich für die Anmietung der Ferienwohnung nicht einmal die Hälfte dessen erreicht was bei Hapimag üblich ist und es war trotzdem ein sehr schöner gelungener Aufenthalt bei dem es an nichts fehlte, mit entsprechender Qualität.

 

Das Hapimagangebot werde ich trotzdem bei nächster Gelegenheit auch wieder in Anspruch nehmen. Nur es wird darüber nachzudenken sein ob dies dann der Marktlage dort entspricht und ob es ein „betreutes ferienwohnen“ werden soll. Es kann hilfreich sein auch andere Möglichkeiten zu kennen.

 

Ich benötige eben es nicht, zumindest nicht bei jedem Aufenthalt:

 

„…Active Teams und unzählige Angebote für Aktivitäten sorgen dafür, dass immer etwas los ist. In den Mini- & Maxi-Clubs kümmern sich die Betreuerinnen mit einem gut durchdachten Edutainment-Konzept liebevoll um die Kinder und auch für die Jugendlichen gibt es volles Programm…“

 

Ich stelle mir mein „liebevolles“ Konzept und meine Aktivitäten für den Urlaub selbst zusammen und nehme mir nach eigener Einschätzung Zeit für die Dinge die sonst vielleicht etwas zu kurz kommen. Die ursprüngliche Hapimagidee bestand in „grauer Vorzeit“ auch einmal daraus preiswerten Wohnraum für einen Urlaubsaufenthalt in einer ansprechenden Ferienregion zur Verfügung zu stellen?

 

 

 

Offensichtlich funktioniert es auch eine Nummer kleiner?

14.08.2018

 

„tageskarte.io“: „Nachbarschaftlicher Service im 25hours Hotel - Nachbarn und Gäste des 25hours Hotels HafenCity kommen seit Ende Juli in den Genuss einer neuen Serviceleistung. Als erstes Hotel der kleinen Gruppe setzt das Haus einen Concierge ein, der gleichermaßen die Wünsche der Hotelgäste und Nachbarn im Quartier erfüllen soll.“

 

14.08.2018

„btw.de“: „Reiseziel Deutschland profitiert 2018 von anhaltender Reisefreude“ – „„Unter dem Strich werden sie sich dieses Jahr voraussichtlich noch einmal rund 30 Millionen mehr Tage Erholung, Erlebnisse, Genuss und Abenteuer im In- und Ausland gönnen.““

 

14.08.2018

„willhaben.at“: „Hapimag Aktie inklusive 120 Wohnpunkten für 1.400,- Euro zu verkaufen zzgl. Umschreibungsgebühr von CHF 150,- (= ca. 130,- Euro), weitere Kosten fallen keine an. Aktie kann sofort für Urlaube genutzt werden.“

 

14.08.2018

„willhaben.at“: „Verkaufe 4 Wohnrechtsaktien der Feriengesellschaft Hapimag inkl. 700 Wohnrechtspunkten, es handelt sich um Top 5* Anlagen auf der ganzen Welt, von Top Schiresorts über gemütlichen Strandurlaub bis hin zu Städtereisen. - € 5.750,- Verkaufspreis.“

 

14.08.2018

Angebote für Hapimagpunkte finden Sie zum Beispiel bei „eBay“ unter der Rubrik „Übernachtungen in Ferienwohnungen & -häusern“.

 

14.08.2018

„moneycab.com“: „Hapimag steigert Gewinn und Umsatz im 1. Halbjahr.“

 

14.08.2018

„travelnesw.ch“: Bessere Zeiten für Hapimag“ – „Das oft gescholtene Schweizer Timesharing-Unternehmen Hapimag hat einen Kulturwechsel eingeleitet sowie zahlreiche Massnahmen für die Zufriedenheit ihrer Aktionäre, die auch die Betten der 60 Resorts belegen – mit Erfolg.“

 

 

Hapimag-Punktekiosk

29.08.2018

 

Ankündigung geänderter Teilnahmebedingungen für den Hapimag-Punktekiosk. Interessant könnte für Aktionäre mit entsprechender Zielrichtung der Zukauf von Nebensaisonpunkten sein durch den Hapimag wohl versucht die Nebensaisonzeiten günstiger zu gestalten und die betroffenen Anlagen besser auszulasten. Allerdings ändert sich bei der Höhe der Nebenkosten für die Zeiträume nichts in denen die Nebensaisonpunkte eingesetzt werden können.

 

Nebenkostenreduzierung nur im Rahmen der ohnehin in der Buchungsinformation vorgesehenen Größenordnung bei festgelegten Zeiträumen, bzw. Nebenkostenerhöhung für einige Zeiträume bei einem Teil der Anlagen. Dort entfallen dann häufig im Gegenzug auch in den Nebenkosten enthaltene Angebote die „kostenlos“ vor Ort genutzt werden konnten.

 

Bei der Höhe der ohnehin anfallenden Kosten für einen Urlaub mit Hapimag ist es allerdings völlig uninteressant Hauptsaisonpunkte einzusetzen in Zeiten wo Nebensaisonpunkte möglich sind. Ein Schnäppchen sind diese Nebensaisonpunkte allerdings kaum, denn mit ca. 4,45 EUR/Nebensaisonpunkt liegen die Kosten dafür auch nur um ca. 0,74 EUR/Wohnrechtspunkt geringfügig niedriger als die Kosten für einen der jährlich über die Jahresgebühr zugeteilten Wohnrechtspunkte, ca. 5,19 EUR/Wohnrechtspunkt. (Ausgehend vom Devisenkurs August 2018)

 

Hapimag propagiert zwar die Einstellung des Verkaufs der Hauptsaisonwohnrechtspunkte, die Nebensaisonpunkte können aber nur direkt von Hapimag bezogen werden. Eine Übertragung zwischen den Aktionären ist bei Nebensaisonpunkten nicht möglich. Einmal erhaltene bzw. erworbene Nebensaisonpunkte können daher nur vom Besitzer selbst verbraucht werden. Eine Bevorratung birgt dann möglicherweise Risiken.

 

Eine wirkliche Änderung und Verbesserung wäre es gewesen, wenn die Aktionäre die Möglichkeit hätten von anderen Aktionären Wohnrechtspunkte ohne Beschränkung kaufen und damit auch verkaufen zu können. Insbesondere die zugeteilten Hauptsaisonpunkte. Es ist schon eine große Dreistigkeit, dass hier der freie Verkauf behindert bzw. reglementiert wird und so in das Eigentumsrecht der Aktionäre eingegriffen wird. An der Planwirtschaft ändert sich somit nichts. Auf den ersten schnellen Blick mag es vielleicht optisch zunächst moderater aussehen. Ein Blick hinter die Fassade lohnt hier immer.

 

Denken Sie aber daran, dass die Möglichkeit besteht einen Urlaubsaufenthalt durch einen anderen Aktionär zu buchen und dann selbst zu nutzen.

 

„hapimag.com“: „Teilnahmebedingungen für den Punktekauf / -verkauf.“ – „Ab dem 01.11.2018 gelten neue Teilnahmebedingungen für den Kauf und den Verkauf von Punkten. Auf dieser Webseite finden Sie ausführliche Informationen dazu.“

 

„Nebensaisonpunkte können für Buchungen in der Nebensaison eingelöst werden.“ - „… erhältlich und ein Nebensaisonpunkte kostet CHF 5.–.“

 

Im freien Handel sind Preise für Hauptsaisonpunkte, der Erwerb von Nebensaisonpunkten ist im freien Handel nicht möglich, um drei Euro/Hauptsaisonwohnrechtspunkt keine Seltenheit. Bei einigen Anbietern, so zum Beispiel über „eBay“ werden teilweise auch Mondpreise bis weit über vier Euro eingestellt. Wenn Sie über keine Nebensaisonpunkte verfügen können Sie auch Hauptsaisonpunkte einsetzen, wenn Sie nicht zukaufen möchten. Bevor Punkte verfallen wäre das zumindest eine überdenkenswerte Alternative.

 

„Hapimag“: „Für Ihre Planung finden Sie die möglichen Punktebelastungen in der Buchungsinformation (Buchungsperiode vom November 2018 bis Oktober 2019). Die Abweichungen können vom Durchschnittspreis in der A-Saison zwischen +/– 10 Prozent liegen, in der B-Saison zwischen – 25 Prozent und + 20 Prozent. In der C- und D-Saison kann die Punktebelastung um 50 Prozent reduziert oder maximal um 2 Punkte pro Nacht erhöht werden. In der Buchungsinformation finden Sie die detaillierten Beispiele auf den Seiten 6 und 7.“

 

Sollten Sie nur eine höhere Punktebelastung im Angebot finden, buchen Sie eben einen Tag weniger oder eine tiefere Kategorie. So sparen Sie Punkte und dazu noch Nebenkosten.

 

 

29.08.2018

„insideparadeplatz.ch“: „KPMG & Co. in Krise, Aufsicht mit Filz.“

 

„Revisionsaufsicht in Bern hätte bei Post-, Raiffeisen- und weiteren Skandalen viel zu tun – Verbandelte Revisoren ganz oben – Selten Strafen.“

 

 

29.08.2018

„ktipp.ch“: „Hapimag: Zu den Ferien kommen Pflichten und hohe Kosten.“

 

„Hapimag ist nicht verpflichtet, die Aktien zurückzunehmen.“

 

„Mit ihren 120 Punkten pro Jahr kann … zum Beispiel auf Mallorca in der Hochsaison elf Tage Ferien machen…“

 

Bei Hapimag reichen allerdings 120 Hauptsaisonwohnrechtspunkte nicht um dort in der Hochsaison „elf Tage Ferien machen“ zu können.

 

Nach der Hapimag-Buchungsinformation, gültig bis Ende Oktober 2018, wurden für eine Zwei-Zimmer-Wohnung der Kategorie „Budget“ pro Nacht im Juli und August 19 Hauptsaisonwohnrechtspunkte belastet. Für zehn Nächte somit 190 Punkte. 120 Punkte reichen somit bei Hapimag nur für ca. 6,32 Übernachtungen, also sechs Übernachtungen in dieser Kategorie.

 

In der nächsten Saison, bis einschließlich Oktober 2019 ist sogar die Belastung mit bis zu 21 Wohnrechtspunkten je Nacht in dieser Kategorie möglich, in der besten Kategorie mit bis zu 29 Wohnrechtspunkten/Nacht.

 

Wurde 2018 in diesem Zeitraum die Kategorie „Komfort“ gewählt, dann wäre die Belastung mit 21 Wohnrechtspunkten erfolgt. Dann wären fünf Übernachtungen möglich gewesen.

 

In der Kategorie „Premium“ lag die Belastung bei 26 Wohnrechtspunkten je Nacht, somit vier Übernachtungen.

 

Durch die belasteten Punkte wird aber nur ein Teil der anfallenden Kosten abgedeckt.

 

 

29.08.2018

„nachrichten.at“: „Aktionäre rebellieren gegen Ferien-Anbieter Hapimag.“

 

„Ausstieg kaum möglich.“

 

 

29.08.2018

„holidaycheck.de“: Pentolina - „Toskana intensiv“ – „Es war ein schöner Urlaub. Leider ist die Anlage veraltet. Keine Klimaanlage bei fast 40 Grad. Nachts immer noch 28 Grad im Schlafzimmer. Die Temperatur war nicht runterzukriegen. Schade.“

 

 

29.08.2018

„holidaycheck.de“: Cannero – „…Mann sollte die Apartements trennen nach mit Hund und ohne Hund Vermietung…

 

Bei Hapimag wird ein Haustier in der Ferienwohnung mit Kosten zwischen ca. 50,00 EUR bis ca. 80,00 EUR belastet, entsprechend Unterschiede bei den Ferienanlagen. In einigen wenigen Anlagen sind keine Haustiere erlaubt. Durch diese Gebühr dürfte eine zusätzliche Sonderreinigung abgedeckt sein, die hoffentlich auch durchgeführt wird?

 

29.08.2018

„welt.de“: „Bitte einmal das Fell schamponieren und massieren…“

 

 

29.08.2018

„holidaycheck.de“: Binz – „Hapimag ist grundsätzlich gut. Muss aber in den Gebühren wieder runter kommen. Die jährlichen Kosten für die Aktien sind zu teuer. Auch die dauernde Steigerung der notwendigen Wohnpunkte für die Ressorts ist nicht mehr hinnehmbar.“

 

 

Cavallino-Treporti/Italien

29.08.2018

 

„presseportal.de“: „ADAC Campingführer“ – „Camping Marina di Venezia (Cavallino-Treporti/Italien) verfügt über die meisten Standplätze (2108) und zusätzlich 911 Mietunterkünfte.“

 

28.08.2018

„tripadvisor.de“: Cavallino-Treporti-Hapimag

 

„tripadvisor.de/Hotels“: Treporti - Hotels

 

 

29.08.2018

„willhaben.at“: „…verkaufe 4 Hapimag A- Aktien mit 1100 Punkten (inkl. 240 Vorgriffspunkten).“ „€ 8.000,- Verkaufspreis“ - „Einzeln pro Aktie und 240 Punkten, 2.200,- Euro.“

 

 

Anspruchdenken

04.09.2018

 

„all-in.de“: „Wenn Gäste auf Allgäuer Berghütten WLAN und Kinderanimation erwarten.“

 

„Vor ein paar Jahren übernachtete eine Familie im Prinz-Luipoldhaus im Hintersteiner Tal. Am nächsten Tag fragte der Vater, „wann denn das Kinderprogramm losgeht“, erinnert sich Hüttenwirt…“

 

Wie sich die Bilder gleichen? - Eine Ferienwohnung ist eben eine Ferienwohnung für Eigeninitiative und Eigenprogramm. Keine Pauschalreise, Bildungsurlaub oder ein Aufenthalt mit Unterhaltungsprogramm, ständig erreichbarem Animateur und laufenden Sport- und Spaßveranstaltungen. Eine Ferienwohnung ist kein „betreutes Wohnen“, sondern Individualurlaub.

 

Die Nebenkosten sollen die verursachten Kosten für die Wohnungsnutzung decken. Nicht ein eingeschlossenes Unterhaltungsprogramm, Animateure, Kinderbetreuung, Seniorenveranstaltungen und Instandhaltungs- oder Verschönerungsaufwendungen usw. möglicherweise mit beinhalten. Kein Pauschalangebot bei dem Angebote auch von denen bezahlt werden die diese „Musik“ eben nicht bestellten und auch nicht nutzen möchten. Aber der Zeitgeist ist wohl so, Anspruchdenken bei Vergesellschaftung der anfallenden Kosten?

 

Wie groß wäre wohl die Teilnehmerzahl bei derartigen Angeboten, wenn diese, was Sinn machen würde, über eine Pauschale oder direkt zuzubuchen wären und nicht vermeintlich „kostenlos“ wären? Ich muss ein wöchentliches Sportstudio auch nach Inanspruchnahme bezahlen. Auch wenn die Kinderbetreuung mittlerweile in Deutschland fast überall von den Kommunen „kostenlos“ angeboten wird, so ist dies eine Sozialleistung des Staates. Dieser ist für entsprechende Wohltaten zuständig, solange er meint sich diese leisten zu können. Nicht für die Kostenübernahme derartiger Angebote zuständig sind die Pauschalumlagen bei den Nebenkosten einer Ferienwohnung.

 

 

Hapimag-Finanzchef nimmt den Hut

11.09.2018

 

„luzernerzeitung.ch“: „… Finanzchef der Hapimag Unternehmensgruppe, hat sich entschieden, eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen. Er wird das Unternehmen laut einer Medienmitteilung per Ende September 2018 verlassen.“

 

„… war seit 2007 Finanzchef von Hapimag.“

 

Was darf ich davon halten, wenn kurz vor der Monatsmitte mitgeteilt wird, dass der seit ca. elf Jahren tätige Finanzchef der Hapimag AG zum Monatsende das Unternehmen verlässt, weil er sich entschied „eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen“?

 

Aus meiner Sicht ein höchst denkwürdiger und rätselhafter Vorgang, der wohl weiterer Erklärung bedarf und es wohl mit der Verlautbarung: „«… hat viel zur Entwicklung von Hapimag beigetragen», lässt sich Hapimag-CEO … zitieren“, nicht getan ist.

 

Es bleibt für mich nur zu hoffen, dass dieser Vorgang nicht in Verbindung mit der Geschäftsentwicklung der Gesellschaft oder eines Tochterunternehmens steht?

 

Für mich sieht dies nach Flucht aus? Aus welchem Grund?

 

Der plötzliche Abgang des Finanzchefs verschreckt normalerweise die Aktionäre, sollte diese zumindest aufhorchen lassen. Ein gewöhnlicher Vorgang ist dies so nicht. Es ist in der Regel immer ein ungewöhnlicher und zu registrierender Vorgang, wenn dies so kurzfristig abläuft.

 

Wenn dieser Abgang voraussehbar und planmäßig gewesen wäre, dann hätte man doch wohl eine Nachfolgelösung schon publiziert und zumindest einem Nachfolger Gelegenheit zu einem fließenden Übergang gegeben? Normalerweise befindet sich der Nachfolger in den eigenen Reihen, es sei denn einiges muss korrigiert werden.

 

Aus der Mitteilung: „Der Ferienanbieter mit Sitz in Steinhausen hat die Nachfolgesuche bereits eingeleitet“, schließe ich, dass das Unternehmen diese Entwicklung nicht voraussah? Einen geordneten Übergang kann ich nicht feststellen.

 

 

 

15 % Frühbucherrabatt und kundenfreundliche Vorgehensweise

11.09.2018

 

Es geht auch anders:

 

„clubmed.de“: „Sie möchten bis zu 15% Frühbucherrabatt für Ihren Sommerurlaub?“

 

„Dann registrieren Sie sich hier ganz leicht und unverbindlich online:

 

1. Klicken Sie auf den Button unten.
2. Füllen Sie das Formular vollständig aus und tragen Sie Ihren Wunschtermin sowie Ihr Traumresort ein.
3.
Schicken Sie das Formular ab!“

 

„Wir senden Ihnen zur Buchungseröffnung zwischen dem 26.09. und 28.09.2018 Ihr individuell zugeschnittenes und unverbindliches Angebot zu, welches Sie nur noch bestätigen müssen.“

 

 

11.09.2018

„booking.com“: „Hapimag Resort Flims heißt Booking.com-Gäste seit 25. Aug. 2017 willkommen.“

 

 

11.09.2018

„tripadvisor.de“: Flims - „Die besten Restaurants der mittleren Preiskategorie.“

 

 

11.09.2018

„nzz.ch“: „Der Franken hat gegenüber dem Euro in diesem Jahr um rund 4% zugelegt und ist damit deutlich stärker als erwartet. Bankökonomen sehen vier Hauptgründe für die Entwicklung.“

 

 

11.09.2018

„nzz.ch“: „Touristiker stehen Schlange für Subventionen“ – „Die Finanzkrise von 2008 hat den Tourismus so hart getroffen wie keine andere Branche der Schweiz. Eine Folge dieses Epochenjahres ist, dass sich der Sektor zunehmend an Staatshilfe klammert. So verkauft er sich unter seinem Wert.“

 

 

Prüfungsgesellschaften

28.09.2018

 

Welche Wertstellungen können oder sollten Testate von Prüfungsgesellschaften haben? Was darf erwartet werden oder soll mindestens nur Hoffnung bestehen in Bezug auf eine sachgerechte unvoreingenommene, der Rechtslage entsprechende, Prüfung? Hapimag wurde und wird seit Jahren von einer Schweizer Tochtergesellschaft der KPMG geprüft. Das soll sich demnächst ändern, so beschlossen durch die Generalversammlung, gegen den Vorschlag der Verwaltung. Wie dürfen aber die bisherigen Prüfungsergebnisse eingeordnet werden? Beanstandungen durch die Prüfungsgesellschaft hat es nach meinem Kenntnisstand bei Hapimag nie gegeben.

 

„sueddeutsche.de“: „Und im Fall von KPMG häufen sich überall Probleme. Zuletzt stellte das Financial Reporting Council, die britische Kontrollbehörde für Wirtschaftsprüfer, der Firma ein verheerendes Zeugnis aus. Die Qualität der untersuchten Abschlussprüfungen in diesem Jahr und die "qualitative Verschlechterung" in den vergangenen fünf Jahren seien "inakzeptabel", heißt es dort. In den USA ließen KPMG-Prüfer jahrelang die Bilanztricks des früheren GE-Chefs … durchgehen. Noch schwerer wiegt der Skandal um die frühere US-Führungsriege, die von 2015 an gezielt Verbindungen in die Aufsichtsbehörde PCAOB aufbaute und von dort Mitarbeiter abwarb um vorab zu erfahren, welche Testate die Aufseher genauer untersuchen wollten. In Südafrika müssen im Zuge eines Korruptionsskandals 400 Mitarbeiter gehen; KPMG ist dort auf Jahre hinaus für den öffentlichen Sektor gesperrt…“

 

 

29.09.2018

„bilanz.ch“: „Neue Skandale zehren an der Glaubwürdigkeit von KPMG, EY, Deloitte und PwC. BILANZ schaut hinter die Kulisse der verschwiegenen Wirtschaftsprüfer.“

 

 

Das Ende einer ursprünglich genialen Idee?

01.10.2018

 

Geniale Ideen haben aber oft den Nachteil, dass nur der diese versteht und umsetzt, der diese einführt. Die Generationen danach begreifen es dann meist nicht mehr…

 

Für wen wurde Cavallino nun gebaut? Für die Aktionäre oder für die Internetplattformen auf denen u. a. Ferienwohnungen angeboten werden?

 

Verlängerung der Vorlaufzeit bei der Buchung der Wohnungen durch die Aktionäre um hier mehr Planungssicherheit zu haben beim verschieben der Kapazitäten? Ein zusätzlicher Service ist dies für mich nicht.

 

Es ist doch durchaus bequem für zeitlose Aktionäre, wenn ich dann höre, dass bei der Abmeldung vor Ort an der Rezeption gleich der Satz fällt, dass man für das nächste Jahr schon gebucht hätte. Was machen aber die die über einen solchen Planungshorizont nicht verfügen bzw. vielleicht auch nicht verfügen wollen? Andere Mütter haben eben auch schöne Töchter. Buchung eben anderswo? An adäquaten Angeboten fehlt es sicher nicht. Dort werden kurzfristige Buchungen oft noch honoriert. Warum soll ich dann noch Aktien kaufen und mir eine ständige Kostenbelastung zulegen, wenn das Unternehmen selbst wohl nicht mehr so ganz von seiner Geschäftsidee überzeugt sein könnte und lieber fremdvermietet?

 

„travelnews.ch“: „Vermehrt stellt Hapimag Verfügbarkeiten auch auf Hotelbuchungsportale wie Booking.com…“

 

55 Jahre nach Unternehmensgründung war es wohl einmal, dass günstiger Ferienwohnraum an guten Lagen zur Nutzung durch die Aktionäre zu vertretbaren Preisen gebaut wurde bzw. angeboten wird? Die Aktionäre haben schließlich das Kapital für diese Investitionen zur Verfügung gestellt.

 

Verzichten kann man wohl nicht auf diesen Aktionärskreis, denn letztendlich kommen von dort die berechenbaren und verlässlichen Einkünfte, die Jahresgebühren, meistens jährlich steigend. Schließlich müssen Instandhaltung und Reparaturen auch von jemanden bezahlt werden? So lässt sich das Unternehmensrisiko natürlich gewaltig reduzieren und das Marktrisiko erheblich einschränken. Allerdings ermuntert dies auch nicht zu erforderlichen Veränderungen und ein Druck die Preisstellung zu überdenken folgt daraus auch nicht. Von den pauschalen Nebenkosten vor Ort bleibt ohnehin wohl noch genug „hängen“ um damit auskömmlich wirtschaften zu können. Zumindest dürfte dadurch die Liquidität des Unternehmens mindestens gesichert sein?

 

Hotelportale berechnen für deren Bemühungen um ca. 12 Prozent vom eingestellten Preis.

 

Wenn Objekte aber schon möglicherweise mit dem Hintergedanken platziert werden diese außerhalb des Aktionärskreises zu verwerten, dann hat sich die Ursprungsidee erledigt. Die gebauten Anlagen sollten dem Bedarf der Aktionäre entsprechen und nicht den freien Markt bedienen.

 

Welche Interessen können dann noch bestehen die Anlagen mit den eigenen Aktionären zu belegen? Buchen diese, dann ist es eben so, wenn nicht, was soll es? Alternativen wurden bereits ausgesucht. Bei Hapimag ist dies nun wohl so?

 

Diese Vorgehensweise, auf der einen Seite Verkauf über Internetportale, andererseits Mitgliederanspruch mit gehobenem Niveau, passt aber nicht zusammen. Auf verschiedenen Hochzeiten lässt es sich gleichzeitig schlecht tanzen. Eine verständliche Richtung muss her die miteinander harmoniert, wobei diese durchaus mehrgleisig sein kann. Ich kann aber nicht auf der einen Seite eine fast lebenslange und darüber hinausgehende Verbindung verkaufen, andererseits aber die Laufkundschaft suchen? Der Verkauf über diese Internetportale ist doch so für das Selbstverständnis der Idee Hapimag kein Geschäftsmodell, denn bei den Portalen erscheint man doch gemeinsam und zusammen mit Anbietern von „Wohnklos“ und Luxusvillen undifferenziert und in trauter Gemeinsamkeit.

 

Hapimag propagiert einen neuen Internetauftritt. Ich konnte bisher nie eine Möglichkeit finden dort direkt eine Hapimagaktie zu zeichnen. Warum gab es bisher auf dem eigenen Portal nie die Möglichkeit direkt einzusteigen? Jetzt lässt man die Buchung von Ferienwohnungen über Fremdanbieter zu. Warum müssen freie Ferienwohnungen über Fremdanbieter auf den Markt gebracht werden? Wenn das Angebot stimmt kann man doch auch über den eigenen Internetauftritt verkaufen? Auch an Nichtmitglieder, wenn dies dann schon so sein soll. Warum benötigt man dazu fremde Hilfe?

 

Warum lässt sich beim hauseigenen Internetauftritt kein entsprechendes Angebot und keine Buchungsmöglichkeit finden, wenn man schon Mitglieder und Aktionäre außen vor lassen möchte und den Direktverkauf präferiert?

 

Vielleicht fehlt es dem gesamten Internetauftritt des Unternehmens an der Ausrichtung auf den Verkauf, auch dem Verkauf von Restposten? Vielleicht würde bei entsprechender Informationslage und entsprechendem Angebot auch noch der eine oder andere Aktionär zugreifen? Information ist eben auch hier alles.

 

Nur der hauseigene Internetauftritt ist für mich so umfangreich und die Suchmaschine so unflexibel, dass dort kaum noch jemand etwas finden wird oder das Gefundene gar versteht? Hapimag ist leider nicht selbsterklärend. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass dies so gewollt ist um Informationen zwar einzustellen und nur wer Glück hat findet diese dann auch. Das kann aber kein Konzept sein? Wenn man schon an Fremdinteressenten vermieten möchte warum bewegt man sich dann zunächst nicht selbst? Der hauseigene Internetauftritt war doch so genial, dass er alles Dagewesene in den Schatten stellte, dann aber urplötzlich wieder ausgelagert wurde. Die entsprechende Investition war nicht unbeträchtlich.

 

Warum hat die Unternehmensseite im Internet keine direkte Sprungmöglichkeit zu einem eigenen Angebots- und Verkaufsbereich?

 

„travelnews.ch“: „Das neue Hapimag-Resort an der Adria“ – „Grundsätzlich sind die Hapimag-Ferienwohnungen für die Mitglieder und Aktionäre des Timeshare-Unternehmens vorreserviert. Vermehrt stellt Hapimag Verfügbarkeiten auch auf Hotelbuchungsportale wie Booking.com, um die Auslastung zu optimieren, insbesondere in der Nebensaison...“

 

In Italien beginnt nun mal die Saison frühestens ca. Mitte Mai und endet spätestens ca. Mitte September. Sieben Monate sind da in der Regel nicht nur wenigstens Nebensaison und zwei oder drei Wochen Karneval in Venedig sind auch nur für einen begrenzten Personenkreis von Wichtigkeit. Vielleicht wäre etwas weniger dort mehr gewesen? In manchen Regionen lassen sich Anlagen nicht durchgängig ganzjährig betreiben, auch wenn dies krampfhaft versucht wird?

 

Ich habe es aber schon selbst erlebt, dass in einer italienischen Hapimaganlage eine Busladung mit Gästen anreiste und dafür auch das Restaurant nur für diesen Kreis außerhalb der üblichen Zeiten geöffnet wurde. Pauschalreisen in der ruhigen Zeit für Vereine, Kirchengemeinden und Kegelclubs. Es wird doch wohl zu schaffen sein eine Anlage auszulasten, ggf. koste es was es wolle. Mit der ursprünglichen Hapimagidee hat aber auch dies nichts zu tun…

 

Wenn aber ein „Non-Profit-Unternehmen“ 2017 ein positives Ergebnis über gut 11 Millionen Euro ausweist, für 2018 befindet man sich ebenso „auf einem guten Weg“, wo kann dieser Überschuss dann herkommen? Die fast ausschließlichen Einnahmen des Unternehmens bestehen aus den Jahresgebühren, den Nebenkosten vor Ort und den sonstigen Aktivitäten vor Ort und im bescheideneren Rahmen weitere allgemeine Zuflüsse. Überschüsse aus diesen Aktivitäten reduzieren laut Angabe des Unternehmens die Nebenkosten. Die Nebenkosten sollen nur die anfallenden laufenden Kosten vor Ort decken, also nur kostendeckend erhoben werden. Überschüsse kann es somit aus dieser Einnahmequelle nicht geben?

 

Folglich können Unternehmensüberschüsse nur aus den Jahresgebühren generiert werden? Bei 107.815 Aktionären und 275.463 im Umlauf befindlichen „Einheiten“ ergibt sich somit je „Einheit“ ein Anteil am Unternehmensergebnis in Höhe von ca. 40,40 EUR oder je Aktionär über ca. 103,21 EUR. Ob da wohl etwas zu hoch bemessen sein könnte?

 

Allerdings steht in den Büchern immer noch die „Erfolgsgeschichte“ der vergangenen Jahre. Somit geht der Überschuss 2017 voll gegen diese Position der Verlustvorträge und es bleiben dann immer noch ca. 8.392 TEUR die ausgeglichen werden müssen. Die Idee des „Non-Profit-Unternehmens“ mit genossenschaftlichem Charakter war und ist somit wohl auch nur ein verklärter Wunsch?

 

 

„willhaben.at“: „Hapimag HS Punkte - 3,- Preis pro Punkt“

 

 

„willhaben.at“: „Hapimag Aktien - 900,- - Hapimag Aktien Preis pro Aktie Preis verhandelbar“

 

 

„reiseveranstalter.com“: „Marbella – „Club Med ab 2019 wieder in Spanien

 

 

„willhaben.at“: „Hapimag A-Aktie - Urlaub und Anteil an derzeit 58 Lokationen Weltweit + 240 Punkte - 2.200,- EUR“

 

 

Binz September 2018“

09.10.2018

 

„holidaycheck.de“: „Hapimag ist nach wie vor von uns gewählt und besucht. Einige Punkte sind trotzdem beanstangswert und insgesamt ist alles sehr teuer geworden, die Nebenkosten und die Garage. Anstatt 300 € (Juni 2012) habe ich jetzt 450€ für vergleichbare Leistungen bezahlt, wobei die Kurtaxe nur unwesentlich gestiegen ist, worauf sie auch keinen Einfluß haben. Das sind in 6 Jahren ziemlich genau 50% mehr. Das hat man bei vergleichbaren Übernachtungsbetrieben nicht, zumal die Jahresgebühr ja auch noch anteilmäßig dazu gerechnet werden muß.“

 

 

„travelnews.ch“: Hapimag: „Prozesse optimieren, Kosten reduzieren und die Fokussierung aufs Kerngeschäft Gastfreundschaft…“

 

 

Die Erhebung von Parkgebühren in den Hapimaganlagen ist für mich ein Ärgernis. Als Beispiel, bei zweiwöchiger Nutzung fallen bei den meisten Schweizer Anlagen Kosten in Höhe von ca. 126 CHF bis 168 CHF an. Hochgerechnet auf den Monat bringen diese Einstellplätze bis zu ca. 372 CHF je Einstellplatz. Weiter hochgerechnet auf das Jahr bis zu ca. 4.464 CHF/Einstellplatz.

 

Die Objekte wurden mit den Geldern der Aktionäre, somit der überwiegenden Nutzer und Eigentümer der Wohnanlagen erstellt. Somit sind die Stellplätze auch den einzelnen Wohnungen zuzuordnen. Gesonderte Kosten können da nicht anfallen. Instandhaltungen gehen zu Lasten des Objekts, gelegentlich nötige Reinigungsarbeiten oder sonstige Dienstleistungen ebenfalls. Was soll bei einer Parkgarage aber schon anfallen? Einstellplätze sind aus meiner Sicht Teil der Wohnung und deren Nutzung in der Punktebelastung enthalten bzw. dadurch abgegolten.

 

Die derzeitigen Autogrößen, bzw. Entwicklung derselben über die Jahre, waren wohl bei der Schaffung der Einstellplätze im überwiegenden Teil der Anlagen ohnehin nicht vorgesehen?

 

 

„luzernerzeitung.ch“: Neuer Marketingchef bei Hapimag“

 

„pr-journal.de“: „… wird neuer Chief Marketing Officer bei Hapimag“

 

„depak.de“: „…In verschiedenen Positionen war er insgesamt fünf Jahre in der sächsischen Landespolitik tätig – unter anderem als Landesgeschäftsführer der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Sachsen…“

 

Woher der neue „Chief Marketing Officer“ bei Hapimag Erfahrungen für diese Tätigkeit dort erwarb war für mich nicht erkennbar.

 

 

15.10.2018

Bankraub in Südafrika – Mitarbeiter der Genossenschaftsbank VBS stehlen 110 Millionen Euro

 

„handelsblatt.com“: „Zwei Drittel der Angestellten haben die südafrikanische Bank VBS bestohlen. Verwickelt in den Skandal ist die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG...“

 

 

16.10.2018

„badische-zeitung.de“: Wenige Monate vor der Pleite der Bank war ihr vom Rechnungsprüfungsunternehmen KPMG noch ordentliche Buchführung und ein guter Gesundheitszustand attestiert worden…“

 

„manager-magazin.de“: „KPMG in Finanzskandal in Südafrika involviert.“ – „Wenn Manager die eigene Bank ausrauben…“

 

„manager-magazin.de“: „Skandalserie beim Wirtschaftsprüfer KPMG.“ – „Der Pannengigant…“

 

 

Im Tourismus wohl überall gestiegene Auslastungen?

16.10.2018

 

„faz.net“: „Urlaubsreisen haben die Deutschen in diesem Sommer so viele gebucht wie nie zuvor.“

 

Wer es in diesem Jahr nicht schaffte die Auslastung der eigenen Anlagen zu steigern, der muss sich wohl Gedanken um das eigene Konzept machen?

 

 

Ein weiterer “Officer“ für Hapimag

18.10.2018

 

„luzernerzeitung.ch“: „Per 1. Oktober 2018 übernahm … die neue Aufgabe als Chief Product Officer der Hapimag Unternehmensgruppe. Die Stelle wurde beim Zuger Ferienanbieter neu geschaffen. Die Abteilungen IT und Prozesse werden dabei zusammengefügt.“

 

 

Weder Vision, noch geniale Idee

24.10.2018

 

Hapimag, wie es sich heute für mich darstellt, ist keine Vision oder geniale Idee mehr, wie einst geplant, vielleicht auch zeitweise war bis man wohl selbst nicht mehr so richtig wusste was man wollte und der eigene Anspruch nicht mehr umgesetzt werden konnte, bzw. man an die eigenen Grenzen stieß. Für mich jetzt ein gewinnorientierter Nischenanbieter im Touristikmarkt unter vielen Anbietern mit mindestens gleicher Qualität, bei oft auch günstigerer Preisstellung der Mitbewerber. Bei denen auch teilweise bessere Ausstattung, auch beim Zustand der Anlagen. Eine Geschäftsidee mit publikumswirksamer ausgesuchter Werbeaussage, eventuell dem Zeitgeist entsprechend, mit Zielrichtung Gewinnoptimierung und ohne Dividendenzahlung an die Aktionäre.

 

Ein Unternehmen welches nach der eigenen Linie und eigenem Kundenkreis sucht. Belastet u. a. durch Altlasten, Renovierungsstau und oft wenig Vertrauen der eigenen Aktionäre ins Unternehmen, verursacht durch hauseigene Vernachlässigung der Kundenwünsche, Interessen und Fehlentscheidungen sowie mindestens irritierender Abläufe.

 

Es war für mich ein schönes Märchen vom Non-Profit-Unternehmen mit genossenschaftlichem Gedankengut und Eigentumsvorgaukelei. Die Realität sieht schon seit Langem anders aus, wenn sie jemals überhaupt so gewesen sein sollte. Was man verspielte wird sich nicht so schnell wieder reparieren lassen, auch wenn man wohl davon ausgeht, dass das Gedächtnis vieler Aktionäre nachlässt bzw. schwach ist. Die, die die Flucht aus dem Unternehmen antraten werden kaum zur Rückkehr zu bewegen sein, sich schon gar nicht lobend über die Abläufe äußern. Kann man wohl auch nicht? Die Hoffnung auf Änderung bzw. Besserung hat sich zumindest in den vergangenen Jahrzehnten als illusorisch erwiesen. Es soll aber noch Optimisten geben die daran glauben? Ich nicht mehr.

 

Eine sogenannte „Aktionärsvertretung“ der es gelang in Teilen eine Sonderprüfung durchzusetzen hat nun wohl erste „Friedensgespräche“ in „offener“ und „angenehmer“ Weise geführt. Da man sich wohl plötzlich so viel zu sagen hatte soll die Fortsetzung in der friedvollen Adventszeit stattfinden, vermutlich dann auch in trauter Eintracht? Es wurde natürlich Stillschweigen vereinbart. Man darf gespannt sein.

 

Demnach: Ein Hapimag Urlaub war über Jahrzehnte etwas Besonderes: Exklusiv und preiswert.“

 

„Exclusiv“? – nur nutzbar für den Aktionärskreis und nicht für Laufkundschaft, wenn dies so gemeint sein sollte.  

 

„Preiswert“ – nun, da kommt es wohl immer auf den eigenen Anspruch und die eigenen Möglichkeiten an. Für „preiswert“ habe ich Hapimag nie gehalten, schon gar nicht in den letzten Jahren. Nur es gab früher Zeiten da entsprach der Preis dem Angebot und der ausgeführten Leistung.

 

Aus meiner Sicht fehlt es auch an einer marktgerechten Preisgestaltung, ganz abgesehen von nachvollziehbaren Ausstiegsszenarien. Vor Allem aber auch oft daran, dass das Angebot nicht der Preisstellung entspricht und viele Vorgänge bei den Belastungen nicht transparent sind. Dies erreicht man nach meinem Empfinden auch nicht dadurch, dass man die Aktionäre in „Klassen“ gemäß Aktienbesitz aufteilt um Rabattierungen zu verteilen.

 

Um das zu bekommen was Hapimag bietet muss man nicht unbedingt durch den Kauf von Aktien fixe jährliche Verpflichtungen eingehen, in der Regel langjährig. Sich zwangsläufig an ein Unternehmen dadurch binden und die eigene Flexibilität dadurch zumindest verringern, wenn nicht gar zum Großteil aufgeben. Ganz abgesehen von den schwer verständlichen Ausstiegsmöglichkeiten, die einen Rückzug zu einem schwierigen Vorgang machen können. Wie praktikabel diese Möglichkeiten sind haben wohl etliche Aktionäre erst dann festgestellt, als sie diese beanspruchten? Vielen hat das Ergebnis dann wohl nicht gefallen?

 

Hapimag heute ist für mich ein Touristikanbieter wie zahlreiche andere auch, ausgerichtet auf Vermietung der eigenen Objekte mit entsprechender Preisstellung, Gewinnerwartung und einer, zumindest in der Vergangenheit, häufig geänderten Definition des eigenen Verständnisses. Timesharing, wenn man es gebrauchen kann.

 

Die Aktionärsstruktur nimmt man in Kauf, da man bisher keine bessere Idee hatte verlässliche ständige Einnahmen daraus zu generieren. Diese werden benötigt und müssen somit zwangsläufig erhalten bleiben. So lassen sich auch Zwangsläufigkeiten eines freien Marktes kräftig abfedern. Nicht jede Sünde wird direkt und sofort bestraft. Notfalls steigt eben die Jahresgebühr. Mechanismen des Marktes greifen nicht immer zwangsläufig und diese müssen somit nicht direkt gefürchtet werden. Hieraus kann sich natürlich auch eine gewisse Trägheit ergeben?

 

Sind die Aktionäre nicht interessiert, dann „verhökert“ man die freien Kapazitäten eben dort wo sich die Gelegenheit dazu bietet. Die Zeiten in denen Nutzer gesucht wurden die zu den Mitgliedern, Aktionären, Partnern oder wie immer die die Jahresgebühr zahlenden Anteilscheininhaber genannt wurden oder werden, „passten“ sind doch wohl der „Schnee von gestern“. Die Laufkundschaft des Internets soll es jetzt wohl richten?

 

„Hapimag – Ein Urlaub mit Freunden“, wie eine „Aktionärsvertretung“ auf deren Internetseite schreibt. Es gab durchaus Zeiten bei Hapimag in den Ferienanlagen wo man sich noch eine Tageszeit bot und wenn man sich ein weiteres Mal zufällig traf oft auch ein kurzes „Schwätzchen“ hielt. Aber wie alle Märchen endet auch dieses wohl auch: „Es war einmal…“

 

Die neugeschaffene oder neu definierte Stelle des „Chief Product Officer“, Schwerpunkt wohl IT-Bereich, wurde nach meiner persönlichen Einschätzung nun wohl auch nicht deshalb geschaffen um den Aktionären eine Freude zu bereiten, aus meiner Sicht eher um sich von diesem Personenkreis unabhängiger machen zu können? Erst werden Gelder der Aktionäre für den zeitgemäßen Aufbau einer IT-Anlage verwandt, nachdem dies dann wohl nicht so gelang wie erhofft wird diese dann ausgelagert und nun werden offensichtlich, zumindest personell, wieder Kapazitäten aufgebaut um das alles unternehmensverträglich zu gestalten? Was mag dies wohl dem Aktionär gekostet haben und der Fixkostenblock dürfte dadurch nicht geringer geworden sein?

 

Die Aktionäre zahlen es. 2001 waren für einen zugeteilten Wohnrechtspunkt ca. 2,98 EUR zu zahlen, 2018 ca. 5,19 EUR.

 

2005 wurden für einen Garagenplatz in Binz, ca. 3,00 EUR/Nacht berechnet, 2019 werden dafür ca. 7,00 EUR/Nacht erhoben.

 

Für den Garagenplatz in Interlaken wurden 2005 ca. 4,00 CHF/Nacht berechnet, 2019 wird die Belastung hierfür ca. 12,00 CHF/Nacht betragen.

 

In Bad Gastein 2005 ca. 2,00 EUR/Nacht, 2019 dann ca. 5,00 EUR/Nacht.

 

Eine Anpassung an aktuelle Autogrößen konnte ich in keinem der Garagenobjekte feststellen, auch keine bemerkenswerten Investitionen.

 

Die Nebenkosten dieser Objekte betrugen für eine Woche, Zwei Zimmer-Wohnung, November bis März:

 

Binz:                                                  2005   -           ca. 178,00 EUR                              

Interlaken:                                        2005   -           ca. 272,00 CHF

Bad Gastein (Nebengebäude):    2005   -           ca. 190,00 EUR

 

2019 wird die entsprechende Belastung wie folgt liegen:

 

Binz:                                                  2019   -           ca. 368,00 EUR

Interlaken:                                        2019   -           ca. 439,00 CHF

Bad Gastein (Nebengebäude):    2019   -           ca. 368,00 EUR

 

Die Belastung für Haustiere stieg in Bad Gastein von ca. 38,00 EUR/Haustier auf ca. 68,00 EUR/Haustier, in Interlaken von ca. 60,00 CHF auf ca. 77,00 CHF und in Bad Gastein von ca. 38,00 EUR auf ca.68,00 EUR.

 

Die Punktebelastung 2019, Zwei-Zimmer-Komfort-Wohnung, eine Woche, Ende März:

 

Binz:                          -           2019:  ca. 35 bis 84 Wohnrechtspunkte

Interlaken:                 -           2019:  ca. 28 bis 63 Wohnrechtspunkte

Bad Gastein:            -           2019:  ca. 28 bis 70 Wohnrechtspunkte

 

Beachtenswert die Bandbreite bei der Punktebelastung. Spielen wir jetzt Lotto bei der Buchung einer Ferienwohnung? Wer zum „falschen“ Zeitpunkt bucht bekommt die ca. 2,5-fache Punktebelastung „aufgebrummt“. So sieht ein „Urlaub unter Freunden“ aus? Beim Geld hört die Freundschaft aber meistens auf.

 

Für eine Aktie erhalten Sie 60 Wohnrechtspunkte für das Jahr gutgeschrieben. Buchen Sie zum Höchstbelastungszeitpunkt, dann reicht eine Aktie nicht mehr aus um eine Urlaubswoche Ende März und damit in der Nebnsaison, in diesen Objekten durchzuführen.

 

Wer bestimmt aber die Belastungshöhe der Punkte? Ein Zufallsgenerator?

 

 

„holidaycheck.de“: Hapimag Binz: „Schön aber teurer und hohe Zusatzkosten.“ – „Zusätzlich kommen 7,50 € pro Tag Parken dazu und Kaffeekapseln sollte man sich woanders kaufen. Weiterhin noch ca. 2,80 € Tag / Person Kurtaxe. Kosten die so nicht detaliert aufgelistet werden.“

 

„holidaycheck.de“: Hapimag Binz: „Tiefgaragenpries“ – „Tiefgaragenpreis mit 7,00€ täglich bei weitem viel zu hoch. Bitte man sollte auf die länge der Mietgliedschaft schauen.“

 

„holidaycheck.de“: Hapimag Binz: „Es muss nicht Hapimag sein“ – „ohne Hapimag läßt sich evtl. ein schönerer Urlaub verbringen, der kaufmännisch betrachtet, nicht teurer sein muss, denn mein hier gebundenes Kapital kann anders arbeiten und ist verfügbar.

 

 

„holidaycheck.de“: Hapimag Cannero: „1 Woche Urlaub am Lago Maggiore.“ - „War ein schöner Urlaub unter angenehmen Gleichgesinnten, jedoch zum Vergleich zu anderen Angeboten zu teuer, deshalb haben wir unsere Mitgliedschaft bei Hapimag zurückgelegt.“

 

 

„luzernerzeitung.ch“: „Das sind die grössten Arbeitgeber der Zentralschweiz im Jahr 2018.“

 

 

Cavallino – wohl eher ein „Campermekka“?

15.11.2018

 

„caravaning.de“: „Einen Campingplatz muss man hier wirklich nicht lange suchen: Zahlreiche Top-Anlagen machen die Adriastrände vor Venedig zum echten Campermekka. Wir zeigen die 15 Begehrtesten.“

 

„Die Beliebtheit der venezianischen Küste ist zugleich ihr größtes Handicap. Lauschige Plätze und einsame Strände sucht man hier vergebens. Ausgesprochene Individualisten machen deshalb oft einen großen Bogen um Jesolo und Cavallino. Andererseits gibt es schon gute Gründe, warum sich in jedem Sommer Tausende von Campern an diesem kleinen Abschnitt der italienischen Adriaküste treffen.“

 

Der eine oder andere Campingplatz öffnet ca. 2. Aprilhälfte der Letzte geht dann ca. Mitte Oktober in Ruhe. Saisonbeginn überwiegend in der ersten Maihälfte, der überwiegende Teil schließt dann in der zweiten Septemberhälfte. Saison somit ca. fünf Monate.

 

 

Wirksamkeit „vorformulierter Kündigungsfristen“

16.11.2018

 

Es ist zwar „nur“ das Urteil eines Amtsgerichts, aber immerhin eine deutliche Ansage zu „vorformulierten Kündigungsfristen“.

 

„kostenlose-urteile.de“: „Das Amtsgericht München hat entschieden, dass die vorformulierte Kündigungsfrist in Krippenverträgen von sechs Monaten als unangemessen lang und damit als unwirksam angesehen werden kann.“ (Amtsgericht München, Urteil vom 24.11.2018, Az.: 242 C 12495/18)

 

„Vorformulierte Kündigungsfrist in Krippenverträgen von sechs Monaten unangemessen lang und damit unwirksam.“ – „Unwirksamkeit vorformulierter Kündigungsfrist führt zur Anwendbarkeit allgemeiner Vorschrift für Kündigungen von Dienstverträgen.“

 

„beck.de“: „Vorformulierte Kündigungsfrist von sechs Monaten in Krippenvertrag kann unangemessen lang sein.“

 

 

16.11.2018

„willhaben.at“: „Verkaufe eine Hapimag Namensaktie mit 120 HS Punkten + Möglichkeit auf Vorgriffspunkte.“ – „€ 1.300,- Verkaufspreis“

 

16.11.2018

„willhaben.at“: „Hapimag Classic Aktie inklusive 200 Wohnpunkten zu verkaufen.“ „Umschreibungsgebühr wird vom Verkäufer getragen, es fallen also keine weiteren Kosten an, Aktie kann sofort verwendet werden.“ – „€ 1.400,- Verkaufspreis.“

 

 

„Gekaufte Sterne - das Geschäft mit Fake-Bewertungen“

17.11.2018

 

„tageskarte.io“: „Sie werden im großen Stil angeboten - gefälschte Bewertungen für Hotels, Ärzte, Handwerker. Die ARD Sendung plusminus hat einige Bewertungsagenturen engagiert und gefälschte Hotelbewertungen lanciert. Die Portale geben sich zugeknöpft. Vor der Kamera äußert sich nur Holidaycheck.“

 

„ardmediathek.de“: „Gekaufte Sterne - das Geschäft mit Fake-Bewertungen.“ - Sie werden im großen Stil angeboten - gefälschte Bewertungen für Hotels, Ärzte, Handwerker. Unser Reporter hat einige Bewertungsagenturen engagiert und die Bewertungsportale konfrontiert. (nur in Deutschland abrufbar)“

 

 

17.11.2018

„holidaycheck.de“: Hapimag – Marbella: „Die Lage des Resort ist gut. Unserer Meinung nach sind die Apartments abgewohnt und wurden bei der Renovierung der öffentlichen Räume leider nicht erneuert. Die Nebenkosten der Nutzung sind zu hoch.“

 

„Im aussenrestaurant war der Service nicht immer auf dem laufenden. (zu lange Wartezeiten, wenn neue Gäste oder eine Bestellung aufgenommen werden sollte).“

 

 

Traum oder Alb-Traum?

18.11.2018

 

„inar.de“: „TIMESHARING: Der Traum vom Traumurlaub oder doch der (Alb)-Traum vom tollen Feriendomizil.“

 

„Timesharingverträge sind oft nichts anderes als ungewollte Mitbringsel aus dem Urlaub. Geld für einen Timesharingvertrag auszugeben ist keine lohnende Investition und generiert auch kein Geld für den Timesharer.

 

  • Mit Timesharing zahlen Sie Ihre Hotelrechnung für die nächsten 20 Jahre im Voraus, unabhängig davon, ob Sie sie es nutzen oder eben nicht.

 

  • Timesharing ist in vielen Fällen eine Betrugsmasche. Wer sich in diesem Netz verfangen hat, kommt nicht mehr so leicht heraus.“

 

 

„openpr.de“: „Durch die große Anzahl von Betrügern in diesem Bereich ist Timesharing seit vielen Jahren in Verruf geraten. Hinzu kommt, dass die rechtlichen Konstruktionen oft undurchschaubar sind und es häufig keine oder nur unzureichende rechtliche Absicherungen für die Timesharer gibt. Nicht nur einmal ist es vorgekommen, dass ganze Ferienanlagen verkauft wurden, ohne die Nutzungsrechte der Timesharer zu berücksichtigen. Es droht damit also in manchen Fällen sogar ein Totalverlust der meist völlig überteuerten Ferienwochen. Mit immer neuen Ideen werden auch heute noch solche und ähnliche Verträge zum Nachteil der Kunden abgeschlossen.“

 

 

Hapimag Sonderprüfung – nächster Akt

20.11.2018

 

Wer oder was kann oder will eine „Aktionärsvertretung“ sein?

 

„aktiengesellschaft.ch“: „Informationen zur Aktiengesellschaft (AG) in der Schweiz – Aktionärsvertretung.

 

Zur Sonderprüfung fand ein weiteres Gespräch zwischen Hapimag und einer Aktionärsvertretung, wie gehabt, „in einer sehr offenen Weise statt“.

 

Damit war die Aussagekraft auch weitestgehend abgeschlossen. Eine „informationsreiche“ Verlautbarung?

 

„Wenn wir auch ohne Sonderprüfer die in der Vergangenheit schon immer wieder geforderten Zahlen, Daten sowie Fakten und dabei möglicherweise notwendige Erläuterungen erhalten, kann sich der Aufwand für den Sonderprüfer sicher reduzieren.“ So die „Aktionärsvertretung“.

 

Verhandlungen vor Gericht sind, begrenzt auf Ausnahmefälle, öffentlich.

 

Halten wir fest, bzw. erinnern wir uns. Der Sonderprüfer wurde durch Beschluss der Generalversammlung eingesetzt. Die Generalversammlung wurde neben anderen Möglichkeiten verfolgt durch anwesende Aktionäre vor Ort, Aktionäre die die Versammlung im Internet begleiteten und Aktionäre die durch einen Vertreter „anwesend“ waren bzw. sich durch den unabhängigen Stimmrechtsvertreter vertreten ließen, eventuell mit Weisung für die Abstimmung, weiter durch direkte Abstimmung und Weisung auf den verteilten Vollmachtsformularen und durch Erteilung von Vollmachten an Vertretungsberechtigte.

 

Sämtliche dieser Aktionäre haben ein Informationsbedürfnis und denen steht ausnahmslos eine umfassende Information über sämtliche Antworten, Erläuterungen auf beschlossene Fragen und Vorgänge zu. Vollumfänglich und direkt und ohne Änderung der Beschlussfassung. Zumindest dieser Personenkreis ist zeitnah über die Entwicklung auf dem Laufenden zu halten. Dieser Aktionärskreis war auf der Generalversammlung „anwesend“ und ist somit auch informationsberechtigt.

 

Wenn eine Reduzierung oder Änderung des Prüfungsumfangs durchgeführt wird, dann bedarf dies der Zustimmung durch das einsetzende Gremium, also der Generalversammlung, nach vorheriger umfassender Information über die erfolgten Erläuterungen, Antworten und Vorgänge?

 

Es kann hier keine „Beerdigung“ von Themen bzw. Teilbereichen durch Gespräche die im „stillen Kämmerlein“ stattfinden erfolgen? Das Thema ist vom Sonderprüfer, die Einsetzung wurde von der Generalversammlung beschlossen, abzuarbeiten wie beschlossen bzw. wie von der Generalversammlung genehmigt?

 

Jedem der an der einsetzenden Generalversammlung beteiligten Aktionäre steht ein vollumfängliches Informationsrecht zu. Dieses kann nicht durch einen elitären Kreis negiert werden. Dieser kann auch nicht darüber entscheiden welche Themen bereits im Vorfeld, möglicherweise informationslos, zu den Akten gelegt werden können.

 

Auch wenn letztendlich dann die gesamte Aktion möglicherweise ausgeht wie das „Hornberger Schießen“, haben die beteiligten Aktionäre einen Anspruch auf eine lückenlose vollständige Information und Aufklärung über dafür mögliche Gründe und Zwangsläufigkeiten.

 

Die Generalversammlung Hapimag hat beschlossen die gestellten Fragen durch einen Sonderprüfer klären zu lassen. Welches Mandat kann diese Gesprächsrunde haben „den Aufwand für den Sonderprüfer sicher“ zu „reduzieren“?

 

 

Timesharing für Bestverdienende

26.11.2018

 

„bilanz.ch“: „Bei der Schweizer Hapimag mutet die Aktie im Vergleich spottbillig an: Zwischen 6000 und 9000 Franken hätten Aktionäre für das Papier, das Punkte und damit Wohnrechte in den Ferienimmobilien bedeutet (hinzu kommt eine jährliche Gebühr), in den vergangenen Jahren gezahlt. Das Problem ist: Die Aktie bringt keinerlei Eigentum an den Gebäuden mit sich. Ein Verkauf ist deshalb schwierig: Weil Hapimag ein Nachwuchsproblem hat, kommen nicht viele Neukunden hinzu, denen Altaktionäre ihre Anteile verkaufen könnten. Und die finanzschwache Firma selber kauft Berichten zufolge Aktien kaum einmal zurück, und wenn, dann nur zu Tiefstpreisen, die bei etwa einem Drittel des seinerzeitigen Kaufpreises liegen sollen…“

 

 

Aktienpreissteigerung bei Hapimag

11.12.2018

 

„Hapimag – 06.12.2018“: „Wir möchten Sie darüber informieren, dass für bestehende Aktionäre und Mitglieder der Preis einer Aktie Hapimag Classic am 1. März 2019 um CHF 200.– erhöht wird (für Neukunden bereits am 1. Februar 2019).“

 

„Hapimag – 06.12.2018“ „• Erste Aktie Hapimag Classic: CHF 3430.– * • Jährlich 60 Wohnpunkte pro Aktie • Jahresbeitrag 2018: CHF 358.80** pro Aktie“

 

 „* Zweite Aktie Hapimag Classic: CHF 2430.–. Ab der dritten Aktie Hapimag Classic: CHF 2130.– pro Aktie.   Preise Stand 01.01.2018. Irrtum und Änderung vorbehalten. **   Kann jährlich variieren. Wird jeweils im Voraus für das nachfolgende Kalenderjahr festgelegt.“

 

Der Substanzwert einer Hapimagaktie lag laut Geschäftsbericht 2017 bei 2.007 EUR.

 

Mit etwas Geduld ist es auf dem freien Markt durchaus möglich Hapimagaktien inklusive nutzbarer Wohnrechtspunkte unter dieser Preisstellung zu erwerben.

 

 

willhaben.at – 09.12.2018“ „Habe 2 Aktien inkl 600 Punkten (inkl 120 Vorgriffspunkten) - Punktegültigkeit zumindest bis 30. April 2023“:

 

„1 Aktie plus 240 Punkte um € 2.200,-

2 Aktien plus 480 Punkte um € 4.200,--"

 

 

Es gibt aber auch die Alternative „Mitgliedschaft“. Preislich wohl eher uninteressant nach dieser Darstellungsform? Allerdings ohne die ständigen finanziellen Verpflichtungen die aus der Aktie heraus resultieren und wohl mit zugesagter Ausstiegsmöglichkeit? Wie rechtswirksam dies Alles ist vermag ich nicht zu beurteilen.

 

Auf der Suche nach „Mitgliedschaft“ auf der Hapimaginternetseite kommt bei mir immer nur die „Probemitgliedschaft“. Ob sich da nun schon wieder etwas stillschweigend weitestgehend erledigt haben könnte?

 

„Hapimag – 08.12.2018“: „Probemitgliedschaft“

 

„Starter High bietet Ihnen sofortigen Zugang zu allen 60 Hapimag Resorts an bevorzugter Lage in 16 Ländern.

 

Ein Paket à 180 Hochsaison-Wohnpunkte erhalten Sie schon für CHF 2700.–. Vor Ort fallen lediglich Nebenkosten für Strom, Reinigung und Service an.“

 

„Ein Paket à 180 Nebensaison-Wohnpunkte erhalten Sie schon für CHF 1750.–. Vor Ort fallen lediglich Nebenkosten für Strom, Reinigung und Service an.“

 

Ca. 15,00 CHF für einen Hauptsaisonpunkt, ca. 9,72 CHF für einen Nebensaisonpunkt. Empfinde ich als ganz schön heftige Preisstellung.

 

 

„holidaycheck.de“ (08.12.2018): „Mitgliedsbeitrag plus Aufenthaltskosten - viel zu teuer. Der Vergleich mit anderen Reisanabietern verlangt einen Verkauf der 'wertlosen' Aktie!“

 

 

Hapimag – „kundenfreundlich“ wie immer?

14.12.2018

 

„Hapimag“: „Nach einem Wartelisteneintrag erhalten Sie eine E-Mail, sobald die gewünschte Wohnung frei wird. Wir möchten Sie nochmals informieren, dass dann die Buchung der Ferienwohnung innerhalb von 24 Stunden bestätigt werden muss. Andernfalls wird die Wohnung automatisch wieder freigegeben. Nur so können wir garantieren, dass der Wohnraum wieder zeitnah für eine Buchung zur Verfügung steht.“

 

Ich sehe jedenfalls nicht jeden Tag in mein E-Mail-Postfach und daran werde ich auch nichts ändern und die E-Mail-Aktivierung habe ich auch nicht aktiviert.

 

Schließlich kann es bei den bei Hapimag möglichen Buchungsvorlaufzeiten Monate dauern bis ein Eintrag in eine Warteliste zum Erfolg führt. Der Eintrag in die Warteliste hat aber keine Erfolgsgarantie. Soll ich da ständig auf der Lauer liegen?

 

Was machen die die über gar keinen oder keinen ständigen Internetzugriff verfügen? Ausschluss von der Möglichkeit Warteliste? Hapimag möchte wohl nur noch einen ausgesuchten Kreis seiner „Kunden“ erreichen?

 

Letztendlich bin ich es vom Unternehmen seit Jahren so gewohnt. Alles streng reglementieren. Ohne großen Freiraum für den Aktionär. Alles möglichst vorher anmelden, selbst den Tisch im Hapimagrestaurant möglichst schon vor Urlaubsantritt buchen. Fehlt nur noch, dass auch die Speisenfolge dann schon festgelegt werden muss. Aber wer weiß, Steigerungsmöglichkeiten gab es in den vergangenen Jahren immer. Das Ende der Fahnenstange ist hierbei wohl noch nicht erreicht?

 

Es passt aber auch für mich alles ins Bild. So darf jetzt schon ca. 18 Monate im Voraus gebucht werden. Wer immer dies kann und will möge dies machen und eventuelle Risiken dabei tragen. Wir werden sehen womit sich die restlichen Interessenten dann begnügen oder worauf einrichten, eventuell behelfen, müssen die nicht über diesen gewaltigen zeitlichen Freiraum bzw. Zeitrahmen verfügen.

 

Die derzeit verteilte Buchungsinformation aus denen die Höhe der Nebenkosten und die Punktebelastungen zu entnehmen sind reicht aber nur bis Oktober 2019, also für die nächsten ca. 11 Monate.

 

Vielleicht wird diese Buchungsinformation nun nicht mehr benötigt? Freie Gestaltung? Die Punktebelastung unterliegt ohnehin für mich nicht nachvollziehbaren Zwangsläufigkeiten, jetzt auch noch gekoppelt an die Auslastung der Objekte. Die Höhe der Punktebelastung könnte damit möglicherweise eher zufallsbedingt sein und auf den richtigen Zeitpunkt ankommen? Für mich jedenfalls so nicht nachvollziehbar. Ich kann auch nicht nachzuvollziehen wann hier Änderungen erfolgen, bzw. nach welchem Sachstand und zu welchem Zeitpunkt.

 

Die Nebenkosten dürfen ohnehin laut bestehendem Reglement jederzeit den Gegebenheiten angepasst werden. Wozu dann noch diese vorherige Informationsmöglichkeit? Zumindest war diese für mich bisher sehr informativ und hilfreich.

 

 

Sistiert

16.12.2018

 

Hapimag Sonderprüfung – nächster Akt

 

Nur noch ein bisschen Sonderprüfung?

 

 

„Tauwetter“ sieht für mich anders aus.

 

Anders aus sieht für mich auch die Zielstrebigkeit ein von der Generalversammlung mit klaren Vorgaben beschlossenes Verfahren zur Sonderprüfung fortzuführen.

 

Anders aus sieht für mich auch mit „Öffentlichkeit und Aktionären“ ins Gespräch zu kommen, denn für mich ist es merkwürdig, wenn dabei nur eine Seite den Fragenkatalog bestimmt der abgearbeitet werden darf. Abgesehen davon kenne ich aus Gegebenheiten der Vergangenheit was dabei herauskommt, wenn auf Kundenwunsch Abläufe geändert werden. Meistens war es dann wohl eher der Wunsch des Kompetenzträgers?

 

Für mich eine denkwürdige Vorgehensweise wie hier die von der Generalversammlung beschlossene Sonderprüfung bei Hapimag ablaufen soll. Eher für mich ein eigenartiges Ablaufverständnis der Beteiligten bzw. Bevollmächtigten. Unverbindliche Gespräche hätte man in der Vergangenheit bei etwas gutem Willen von jeder Seite auch schon führen können.

 

Das Verfahren wurde „sistiert“. Wenn lange genug abgewartet wird, dann könnten wohl überall Erinnerungslücken auftreten?

 

„Wikipedia“: „Sistierung (lateinisch sistere ‚hinstellen‘/‚stehen bleiben‘, im übertragenen Sinn heute zum Stillstand bringen, festnehmen, aussetzen, aufschieben)…“

 

Die Öffentlichkeit ist ohnehin ausgeschlossen.

 

„Man bemüht sich redlich um die Gunst von Öffentlichkeit und Aktionären.“ – „Bemühen“ – muss nicht weiter definiert werden. Die Vorgehensweise, aller Beteiligten, nur zu diesem Vorgang, spricht für mich für sich.

 

„Luzerner Zeitung“: Die zwei Parteien evaluieren derzeit, welche Fragen des umfassend eingereichten Antrags in der Sache wirklich relevant sind. «Bei uns bindet die Prüfung erhebliche Ressourcen und wir wollen dies so schlank wie möglich abhandeln können», sagt Hapimag-Vizepräsident … im Gespräch. Er schätzt die Kosten auf mehrere 100000 Franken. Bis dahin bleibt die Prüfung auf unbestimmte Zeit weiterhin sistiert, wie Rechtsanwalt …, der in der Sache die HFA vertritt, erklärt. «Der Ball liegt bei den Parteien, jede einzelne kann das Verfahren wieder anstossen, wobei beide Parteien dies einvernehmlich auslösen werden.» Ziel sei es aber auch, von der HFA die Sache zu vereinfachen beziehungsweise den Fragekatalog auszudünnen, so ...“

 

Die Generalversammlung hat ganz klar beschlossen welche Fragestellung in der Sonderprüfung abgearbeitet werden muss. Es ist doch dann ein Unding, wenn unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ohne deren Beteiligung dann für mein Empfinden darüber gekungelt wird was „wirklich relevant“ sein kann.“

 

Relevant ist für mich der Beschluss der Generalversammlung. Dieser Beschluss ist eindeutig.

 

Dem zu prüfenden Unternehmen steht wohl kaum eine Entscheidung darüber zu was bei dieser Sonderprüfung „wirklich relevant“ sein könnte?

 

Über das Informationsrecht jeden Aktionärs, hier beschlossen auf der Generalversammlung, muss auch nicht lamentiert werden was davon „wirklich relevant“ sein darf. Jeder an der Generalversammlung beteiligte Aktionär, gleich in welcher Form dieser beteiligt war, hat ein Informationsrecht und bei diesem Personenkreis liegt auch die Entscheidung ob dann, nach ausführlicher Information, etwas nicht „wirklich relevant“ sein könnte.

 

Es verschließt sich mir auch vollkommen das Verständnis für die Aussage wonach Hapimag die Sonderprüfung „mehrere 100000 Franken“ kosten soll. Dieses Horrorszenarien sind aber mittlerweile überall bei entsprechenden Vorgängen üblich geworden. Die Fragen können durch das vorhandene mit den Geschäftsabläufen vertrautem Personal beantwortet werden. Daraus kann sich doch keine Problemstellung ergeben oder sollte bei der Antwort „Kosmetik“ benötigt werden?

 

Sollte dieser Vorgang dann wirklich „mehrere 100000 Franken“ beanspruchen, dann sollte die Generalversammlung vielleicht über eine weitere Sonderprüfung nachdenken mit dem Ziel der Prüfung ob dies dann so erforderlich und notwendig, vor allen Dingen aber angemessen gewesen sein könnte? Aber das Unternehmen möchte doch mit „Öffentlichkeit und Aktionären“ ins Gespräch kommen. Hier gibt es doch schon die Möglichkeit den Worten Taten folgen zu lassen? Dies würde dann wohl nicht „mehrere 100000 Franken“ beanspruchen?

 

 

17.01.2019

Nach Angaben des Antragstellers wurde beantragt die Sistierung aufzuheben und das Sonderprüfungsverfahren wieder aufzunehmen. Weiter wurde beantragt als Sonderprüfer die OBT AG in St. Gallen einzusetzen. Einige Fragen aus dem Sonderprüfungskatalog wurden nach Mitteilung des Antragstellers gestrichen. Nähere Angaben hierzu erfolgten nicht.

 

 

Geschäftsmodell für den Prüfstand

23.12.2018

 

Hapimag ist für mich keine Idee mehr, sondern nur noch ein eher unvollkommenes und unflexibles Geschäftsmodell, welches dem Unternehmen und seinen Kompetenzträgern die Möglichkeit bietet marktwirtschaftliche Entwicklungen, Zwangsläufigkeiten aber vor allem auch Risiken überwiegend auszuschließen. Der Aktionär zahlt über die Jahresgebühr immer „die Zeche“. Die Höhe der Jahresgebühr bestimmt das Unternehmen.

 

Das Modell läuft solange sich die Aktionäre dies bieten lassen und man kann sich gemütlich zurücklehnen und über weitere Belastungen dieses Personenkreises nachdenken bzw. diese einführen.

 

Die somit notwendige Berücksichtigung wirtschaftlicher und allgemeiner Entwicklungen und Anpassungen erfordert dies weitgehend nicht, zumindest erschwert dieses Geschäftsmodell Änderungen bzw. macht dies positive Entscheidungen überwiegend unmöglich.

 

Gestaltet und verwaltet durch einen aus meiner Sicht unnötig hohen Verwaltungsapparat der sich zeitgemäßen Entwicklungen und wirtschaftlichen Gegebenheiten weitgehend unflexibel verschließt und sich in wesentlichen Teilen nur mit sich selbst beschäftigen kann, ohne sich selbst und die Gegebenheiten auch einmal in Frage zu stellen. Nach wirklichen alternativen Möglichkeiten im Sinn der Ursprungsidee wird nicht mehr gesucht. Man hat alles selbst im Griff, zumindest ist man offensichtlich dieser Ansicht und hat sich eingerichtet. Man ist bis auf geringe Nuancen weitestgehend kritikresistent. Ratschläge, zumindest externe, werden ebenfalls nicht benötigt.

 

Wie jetzt bei den angekündigten Änderungen zum Punktekiosk, so auch bei anderen in der Vergangenheit, einschließlich angesagter Renovierungen, können verkündete Zeitpläne nicht immer eingehalten werden und die durchgeführte Änderung im Informatikbereich, die den Aktionären viel Geld gekostet haben dürften, endete damit, dass dieser Bereich nun ausgelagert wurde. Das neue Verwaltungsgebäude könnte somit wohl überdimensioniert sein?

 

Es dürfte mehr als zweckmäßig sein von einer unabhängigen externen Unternehmensberatung dieses Geschäftsmodell einmal gründlich durchleuchten zu lassen. Die Illusion Hapimag „zusammen wieder erfolgreich zu machen“ hat wohl nur noch eine Aktionärsvertretung die wohl auch noch meint dort konstruktive Gespräche führen zu können? Konstruktive Gespräche mit wem? Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass derartige Gespräche nur dem Zweck dienten bzw. dienen die Absichten der Gegenseite „auszuhorchen“ um daraus dann eigene taktische Maßnahmen abzuleiten?

 

Mit wenigen Ausnahmen sitzen die bisherigen Kompetenzträger weiter im Unternehmen, einige mit geänderten Zuständigkeitsbereichen. Teilweise wurde eben ein bisschen rochiert. Ich sehe nicht, dass denen noch etwas einfallen könnte was das Unternehmen weiterbringt.

 

Eine „Verjüngung“ kann ich dort nicht erkennen. Die eine oder andere „Schwalbe dort macht keinen Sommer“.

 

Das bestehende System wird lediglich oberflächlich in sich in Nuancen geringfügig geändert indem zu Lasten der Aktionäre die Vorgaben noch restriktiver gehandhabt werden. Zusätzliche einschränkende Reglementierungen erfolgen fasst ständig. Die Gestaltungsmöglichkeiten der „Kunden“ werden planwirtschaftsmäßig behindert. Man „schmort im eigenen Saft“. Fortschritt sieht für mich anders aus.

 

Ständig wird zusätzlich reglementiert, Beseitigung jeden erkennbaren Freiraums der für einen Nutzer auch nur ansatzweise bestehen könnte und somit werden auch kleine kaum noch bestehende Freizügigkeiten weiter ausgeschlossen. Diesbezüglich wird das System ständig perfektioniert. Nur dazu wird der „Ideenreichtum“, sofern überhaupt vorhanden, des Unternehmens genutzt. Kundenfreundlichkeit schließt dies weitestgehend aus.

 

Der Aktionär ist nur noch Spielball der „Mächtigen“ und der Aktionär Teil eines zum größten Teil mittlerweile unverständlichen Angebots und Systems. Hapimag kann nur noch revolutioniert werden. Die Ursprungsidee Hapimag gibt es nicht mehr. Das Unternehmen hat sich ein neues Geschäftsmodell gesucht bzw. strebt dieses an, vielleicht hat es dieses so auch schon gefunden? Die verlässlichen Einnahmequellen blieben dabei allerdings wohlweislich erhalten, daran scheitert jede totale Revolution.

 

Die Zukunft kann nur so aussehen: Abfindungsangebot an die Aktionäre. Abschaffung von Jahresgebühr und Nebenkosten. Feste und gleiche Preise für den Aufenthalt für alle Nutzer. Zahlung einer Dividende an die Aktionäre die im Unternehmen verbleiben möchten. Hapimagaktien frei handelbar. Abschaffung des Punktesystems und Abkehr vom Modell Timesharing. Damit würde auch die Marktwirtschaft bei Hapimag Einzug halten. Die Auswüchse der Vergangenheit und Gegenwart würden sich größtenteils zwangsläufig erledigen, weil diese nicht mehr von den Aktionären alimentiert werden müssten, da dann Fehleinschätzungen der Markt bestraft und Einnahmen nur über marktgerechte Angebote erzielt werden können.

 

Dieses jetzt praktizierte Geschäftsmodell ist unflexibel und behindert Entwicklungsmöglichkeiten. Eine Anpassung an marktwirtschaftliche Werte und Normen könnte, eher wird, Abhilfe schaffen, wenn sich dafür Interessenten finden.

 

Bei anderen Tourismusanbietern mit ähnlichem, qualitativ mindestens gleichwertigem, Angebot klappt dies doch auch bei oft moderaterer Preisstellung. Es gibt da etliche Unternehmen die dabei auch noch fast jedes Jahr eine weitere, qualitativ hochwertige, Ferienanlage neu ins Angebot bringen. Auch hier macht bei Hapimag eine „Schwalbe keinen Sommer“, nach Jahren eine neue Ferienanlage in Cavallino. Haben Sie sich dort die Preisstellung einmal angesehen?

 

 

 

23.12.2018

„twittersmash.com“ – 18.12.2018: „RUTH SUNDERLAND: Wann werden sich die unfähigen Big Four Auditfirmen entwickeln?“

 

„Dies könnte die Woche sein, die endlich die Selbstgefälligkeit der vier großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und ihres zahnlosen Wachhundes, des Financial Reporting Council, erschüttert.“

 

 

 „nzz.ch“19.12.2018: „Evolution statt Revolution für KPMG und Co.“

 

 

Subventionierung des Hallenbades in Unterkirnach?

03.01.2019

 

Hapimag hat sich offensichtlich bereit erklärt das wohl wenig frequentierte Hallenbad in Unterkirnach mit zu subventionieren? Wenn Hapimag sich an einer Umlage in Unterkirnach beteiligt dann trägt letztendlich entweder der Aktionär, zumindest der Hapimagnutzer vor Ort dafür die Kosten. Subventionen für ein Hallenbad, dass offensichtlich zumindest von den Hapimaggästen vor Ort nur in ganz geringem Ausmaß genutzt wird.

 

Unterkirnach erhebt ohnehin schon von jedem Urlauber eine für diesen Ort und die dortigen Möglichkeiten recht kräftige Ortstaxe. Warum dann noch diese zusätzliche Alimentierung? Wie lange kann es eigentlich noch sinnvoll sein diese Hapimaganlage dort zu betreiben?

 

Bad Kleinkirchheim und Chamonix wurden verkauft, hier wird eine Anlage in einem Ort weiter betrieben der sich nicht einmal das Hallenbad mehr leisten kann oder will und dessen touristische Infrastruktur für mich einige Wünsche offen lässt.

 

„schwarzwaelder-bote.de“: (01.01.2019) „…Mit der Hapimag-Ferienanlage haben wir besprochen, dass sie sich pro Gast in Form einer Umlage finanziell beteiligt. 46 000 Übernachtungen pro Jahr sind nicht gerade wenig. Wir passen die Öffnungszeiten an und erreichen damit Einsparungen. Auch erhöhen wir die Eintrittspreise, mit dem Hapimag zusammen haben wir 73 000 Übernachtungen in Unterkirnach und können die Einnahmensituation deutlich verbessern…“

 

 

03.01.2018

Der Hapimagjahresbeitrag 2019 beträgt 311,67 EUR/Aktie (Vorjahr: 311,67 EUR), entsprechend ca. 346,80 CHF (Vorjahr: ca. 358,80 CHF), Umrechnungskurs CHF/EUR: ca. 1,113.

 

Für Aktionäre ab einer gewissen Aktienanzahl gewährt Hapimag ab 2019 Rabattierungen auf diesen Jahresbeitrag. Eigentümern mit kleiner Aktienanzahl wird keine Bevorzugung gewährt. Diese erhalten auch niedrigere Treueprämien für bei Hapimag getätigte Umsätze im Rahmen des Treueprogramms.

 

 

03.01.2018

„willhaben.at“: (01.01.2019) „Hapimag A-Aktie - 1.400,- exkl. Umschreibegebühren exkl. 300 HS Punkte Alles zusammen Schnäppchenpreis: 1.900.-€“

 

 

Eindrücke einer Pressereise

10.01.2019

 

Oft kann ich mich nur wundern wie naiv über gewisse Abläufe berichtet wird. Für mich hier eine, zumindest in Teilen, nicht immer so ganz ernst zu nehmende Betrachtungsweise des Resorts Cavallino, unterhaltsam dargestellt, mit einigen informativen Sachverhaltsdarstellungen der örtlichen Gegebenheiten.

 

Aus meiner Sicht wohl oberflächlich oder eher etwas blauäugig dargestellt was den Anbieter und dessen Modalitäten betrifft, etliches wohl eher „hören / sagen“. Kaum hintergründig. Die Problemstellungen wohl eher verkannt als erkannt. Geschickt ein bisschen angemeckert um Unzulänglichkeiten zu verniedlichen, sonst aber ein mit freundlicher Betrachtungsweise und Hilfestellung zum Positiven versehener Bericht um Interesse zu wecken für ein Engagement? Sieht so „Schleichwerbung“ aus?

 

Für mich eher ein Artikel der wohl bei wohlwollender Betrachtung als amüsante Unterhaltung verstanden werden darf oder soll? Aus meiner Sicht keine wirkliche Entscheidungshilfe.

 

Warum bedarf es bei ernsthafter journalistischer Sorgfalt des Hinweises auf eine Selbstverständlichkeit?: „*Zur Transparenz: Ich habe das Resort im Rahmen einer Pressereise besucht. Der Beitrag wurde dadurch nicht beeinflusst. Er wurde von mir selbst geschrieben und entspricht meiner persönlichen Meinung.“

 

Aus wessen Feder dann wohl die Kostenberechnung stammen mag ist für mich nicht erkennbar? Für mich wurde da wohl einiges schön gerechnet oder doch sehr wohlwollend dargestellt? Der ausgewiesene Wert ist trotzdem beträchtlich. Letztendlich wurde aber auch eine hochwertige Ferienwohnung beschrieben und da kann es nur selbstverständlich sein, wenn da dann auch eine entsprechende Qualität vorhanden ist. Das muss auch so sein.

 

Die Aussage zur Preisstellung ist allerdings der einzige für mich interessante Punkt in dieser Ausführung. Alles etwas schön gerechnet. Neben anderen Belastungen wurden, beispielhaft Abzinsung und Nebenkosten wie Parkplatz, Haustier, bei Anreise per Flugzeug dann die Fahrtkosten vor Ort, usw. nicht berücksichtigt. Ganz abgesehen davon, dass der weitere Kostenblock An- und Abreise und sonstige Kosten des Aufenthalts auch so gut wie keine Erwähnung fanden.

 

Bemerkenswert die Darstellung der direkten Aufenthaltskosten. Wohl ein Hinweis darauf wie das Unternehmen sich zukünftige kostenmäßige Darstellungen von Belastungen vorstellen könnte, bei dieser Höhe der Preisstellung. Diese Höhe lässt mich erst einmal durchatmen.

 

Wer, außer vermutlich einem internen Kenner der Modalitäten sonst sollte diese Berechnungsmöglichkeit angedeutet haben können? Kauf einiger Aktien zum Einstieg und dann Zukauf von Wohnrechtspunkten über das Unternehmen zu einem wohl fiktiven Preis? Umsatzerzielung durch Punkteverkauf? Sollten hier die von Aktionären zum Verkauf gestellten Punkte veräußert werden? Dann haben diese Aktionäre hoffentlich auch die dort genannten ca. sechs Euro für einen Wohnrechtspunkt erhalten?

 

Ein Aktionär der vor einigen Tagen Cavallino buchte lag allerdings in der Nähe von fast ca. sieben Euro für den zugekauften Wohnrechtspunkt.

 

Offensichtlich besteht wohl Erklärungsnot einem neuen Aktionär das Erfordernis klar zu machen erst einmal fünf bis sechs Aktien erwerben zu müssen um dann damit „nur“ ca. zwei Wochen Urlaub in der Hauptsaison, wie hier, zum Beispiel in Cavallino machen zu können? Ob dies nun ein Armutszeugnis für das Unternehmensangebot sein kann lasse ich dahingestellt. Auf die sich in späterer Folge dann aus dem Aktienkauf ergebenden ständigen jährlichen finanziellen Verpflichtungen, zum Beispiel Jahresgebühr, wurde vorsichtshalber wohl auch nicht näher eingegangen? Zu einem eventuellen späteren Ausstieg fand ich auch keine Ausführungen.

 

Für Aktionäre mit einer geringen Aktienanzahl die die Jahresgebühren in Euro ausgleichen bleibt die Belastung seitens der Jahresgebühren 2019 unverändert gegenüber dem Vorjahr. Das Unternehmen wies im Berichtsjahr 2017 einen Gewinn in Millionenhöhe aus. Bei einem Non-Profit-Unternehmen für mich ein eindeutiger Hinweis darauf, dass die Jahresgebühren, die letztendlich die Betriebs- und Verwaltungskosten des Unternehmens ausgleichen sollen, zu hoch angesetzt wurden, eventuell geplante Ausgaben nicht erfolgten. Gewinne sind aber zu versteuern und dies tragen dann wieder die Aktionäre. Warten wir ab wie sich dies im Berichtsjahr 2018 darstellen wird. Zumindest tragen die Aktionäre mit geringer Aktienanzahl die verhältnismäßig größte Belastung. Ob dies berechtigt oder gar gerecht sein kann überlasse ich dem Betrachter. Aber auch der Bundesgerichtshof hat bereits einmal entschieden, dass es keine Gleichheit im Unrecht geben kann…

 

„Mom’s Blog“ – wie Hapimag auch dargestellt werden kann. – Eindrücke einer „Pressereise“.

 

Scheinbar sind es wohl schon auflagenstarke und namhafte Publikationen die an einer Pressereise bei Hapimag teilnehmen bzw. interessiert sind?

 

 

Was kann ein „HolidayCheck-Award“ aussagen?

17.01.2019

 

Was wird beim „HolidayCheck-Awards 2019“ eigentlich miteinander verglichen? „Äpfel mit Birnen“ oder „Enten mit Gänsen“?

 

„Berlin

1. Platz Hapimag Resort Berlin Zoo

2. Platz Steigenberger Hotel Am Kanzleramt

3. Platz Hotel Adlon Kempinski Berlin

4. Platz Hotel Pullman Berlin Schweizerhof

5. Platz Hotel Sofitel Berlin Kurfürstendamm…“

 

Die, nur um ein Beispiel zu nennen Plätze 2. – 5. werden von Hotels belegt die in einer ganz anderen Liga spielen und deren Angebot sich nun von dem Hapimagangebot meilenweit unterscheidet. Ich würde mich dafür „bedanken“ hier in einen „Topf geworfen zu werden“.

 

Es ist wohl mehr als vermessen beispielhaft das Hotel „Adlon“ oder das Hotel „Steigenberger“ mit einer Hapimagwohnanlage zu vergleichen. Wird bei Hapimag das Zimmer täglich gereinigt oder die Betten gemacht, als marginale Beispiele, abgesehen von anderen möglichen Dienstleistungen? Ist hier in Berlin ein hauseigenes Hapimagrestaurant vorhanden oder andere Gestaltungsmöglichkeiten?

 

Hapimag ist eben kein Hotel, auch wenn man bei Hapimag diese Darstellung favorisiert und dieser nicht widerspricht. Hapimag stellt im Rahmen des Timesharings eine Wohnung zur Verfügung zur Nutzung entsprechend den Vorstellungen des Nutzers. Bei Nichtauslastung wird das Angebot anderweitig verkauft.

 

Mich erstaunt es schon, dass sich diese Hotels es sich gefallen lassen hier in einen Topf geworfen zu werden. Auch wenn der Gästekreis aufgrund der gegebenen finanziellen Möglichkeiten teilweise ähnlich sein könnte und die Preisstellung bei Hapimag oft dem „Fünf-Sterne-Bereich“ nahe ist. Für mich sind dies doch unterschiedliche Welten, auch noch in dieser heutigen Zeit in der die Grenzen und Vorstellungen verschwimmen und die Maßstäbe bescheidener werden, aber die Ansprüche nicht geringer.

 

„Gänse“ sollte man doch nicht mit „Enten“ verwechseln und eine Ferienwohnanlage in der zweiten Reihe in einem Wohn- und Verwaltungsblock ist für mich zwar zweckmäßig, aber es stellt sich da auch für mich immer die Frage welcher Maßstab anzulegen ist und richtig sein könnte. Es gibt eben nach wie vor Unterschiede in der Zuordnung, ob dies dem Beteiligten passt oder nicht.

 

Eine Reise mit dem FlixBus kann auch zweckmäßig sein und zur Erweiterung des eigenen Horizonts führen und für den entsprechenden Personenkreis vom hohen Stellenwert beim Erkenntnisstand. Da käme wohl auch kaum jemand auf die Idee dieses mit einer Anreise in einer Luxuslimousine zu vergleichen? Es gibt aber auch da andere, wohl auch bequemere Möglichkeiten und Zwischenvarianten? Der eigene Anspruch ist da immer entscheidend und letztendlich auch die Klassifizierung bei der Zuordnung. Es sind die Ligen zu vergleichen, nicht die Utopien.

 

Eine Reise mit dem Fahrrad ist auch nicht vergleichbar mit der in einer Nobelkarosse.

 

„HolidayCheck“ ist da wohl eher keine Grundlage für eine Entscheidungsfindung und für mich auch keine Qualitätsaussage. Für mich ist dies eine sehr vermessene Darstellung mit falschen Maßstäben. „Schuster bleib bei Deinen Leisten“ – auch beim Anspruch und bei der Bewertung, zumindest bei der Darstellung durch die Protagonisten.

 

Was soll es also? Eine eventuell schöne Urkunde an der Wand des Unternehmens, publikumswirksam postiert, für den der dies benötigt. Der zweite in dieser Reihenfolge ist dann ohnehin schon der erste Verlierer bei dieser für mich zweifelhaften Bewertung. Für mich verschließt sich ohnehin die Werthaltigkeit und die Aussagekraft einer solchen Darstellung.

 

Wer aber meint es nötig zu haben der muss auf diese für mich dubiose Aussage werbewirksam hinweisen? Die Beurteilung bleibt ohnehin dem Nutzer überlassen, ebenso dessen Zuordnung beim Stellenwert.

 

https://www.hapimag.com/de/wo/holidaycheck-award.html (13.01.2019)

 

„tageskarte.io“ (13.01.2019) „…Chief Hospitality Officer bei Hapimag: „Ich freue mich über die großartige Leistung der Resorts. Unsere Gäste sind sehr zufrieden, vor allem mit der persönlichen Betreuung und dem Service vor Ort. Auch 2019 möchten wir die Performance der Resorts steigern und dabei die hohe Servicequalität halten.”

 

Wenn ich allerdings darüber nachdenke, dass Hapimag Nobelhotels wie „Adlon“, „Steigenberger“ usw. sich möglicherweise zum Maßstab nehmen möchte, dann fehlt mir dazu jegliche Phantasie. Dann dürfte wohl die ohnehin kaum noch gültige Idee den Aktionären eine preisgünstige und gute Ferienwohnung in einer bekannten und schönen Umgebung zur Verfügung zu stellen endgültig der Vergangenheit angehören? Die Jahresgebühren und sonstige Kosten dürften dann wohl zwangsläufig entsprechende Höhen erreichen? Mir würde es für die Zukunft vollkommen ausreichen, wenn ich eine von Zustand und Aufmachung her eine den derzeitigen Verhältnissen entsprechende sich in ordentlichem Zustand befindliche Wohnung sauber vorfinden würde.

 

 

„luzernerzeitung.ch“: „…Mehr Gäste, mehr Umsatz und eine hohe Gästezufriedenheit, was sich auch in den HolidayCheck Awards zeigt. Das macht uns stolz…“

 

 

 

„Wie (ob) sich die Bilder gleichen“ könnten? – teilweise?

17.01.2019

 

„finews.ch“: (16.01.2019) „Credit Suisse: Zwanzig Jahre bloss leere Versprechen?“

 

„Zwischen Sein und Schein besteht offensichtlich ein grosser Widerspruch – so riesig, wie wohl in keinem anderen Metier. So viel Mist zu bauen und Vertrauen zu verspielen, und dennoch weiter im Geschäft zu sein, das schaffen nur die Banken, sagte mir mitten in der Finanzkrise ein Unternehmer. Womit er wohl recht hat. Was aber ist es, dass diesen Widerspruch fortbestehen lässt?“

 

Nur die „Banken“?

 

 

18.01.2019

„tageskarte.io“: „Geo Saison Hotel-Ranking: Die 100 schönsten Hotels in Europa“

 

 

Wieder ein Gästerekord

28.01.2019

 

„ahgz.de“: (12.01.2018) „Hapimag meldet Gästerekord“ - „Dem nicht unumstrittenen Geschäftsmodell von Hapimag liegt folgende Idee zugrunde: Mitglieder finanzieren gemeinsam Ferienanlagen und die zugehörige Infrastruktur und nutzen diese dann individuell…“

 

„Hapimag verzeichnet Gästerekord“ - „luzernerzeitung.ch“: (10.01.2019) „Hapimag verzeichnet Gästerekord“

 

„luzernerzeitung.ch“: (11.01.2019) „Hapimag verzeichnete im Geschäftsjahr 2018 eine höhere Belegung als im Vorjahr und steigende Umsätze.“

 

Eigentlich hätte ich mir eine Aussage über einen Rekord bei der Steigerung der Aktionärsanzahl gewünscht. Bezogen auf Ergebnisse früherer Zeiten. Nicht auf die Minimalergebnisse der vergangenen Jahre. Informativ hätte es auch sein können eine Andeutung zum erwarteten Jahresergebnis zu machen. Im Zeitalter der Informatik ist dies zu diesem Zeitpunkt durchaus möglich und wird von etlichen Firmen praktiziert.

 

„Hapimag meldet Gästerekord“ - Bei gestiegenem Umsatz und höherer Auslastung, so schön dieser sein kann, müssen sich beim praktizierten Hapimagsystem zwangsläufig die fixen anfallenden Kosten auf mehrere Schultern verteilen bzw. die Erträge aus den Nebengeschäften steigen, wenn mehr Wohnungen belegt werden und nicht nur die Anzahl der Gäste pro angemieteter Ferienwohnung steigt? Folglich Senkung der Nebenkosten. Hierzu erfolgte keine Aussage.

 

Fixkosten fallen im Gegensatz zu den variablen Kosten unabhängig von der Höhe der Auslastung an. Ein Großteil der Hapimagnebenkosten vor Ort entstehen durch den dortigen Fixkostenblock. Folglich sollten dann zwangsläufig auch die Nebenkosten bei höherer Gästeanzahl in Folge sinken bedingt durch die größere Verteilungs- bzw. Umlagemöglichkeit. Somit dann die Belastung der Aktionäre beim Aufenthalt in den Resorts? Ausgehend davon, bzw. möglich ist dies aber nur wenn durch eine höhere Auslastung die Anzahl der Nebenkosten zahlenden Gäste erhöht wird.

 

Sollte allerdings nur die durchschnittliche Anzahl der Gäste steigen die eine Wohnung je Aufenthalt belegen, dann würde sich diese Unternehmensaussage zur Auslastung erheblich relativieren.

 

Es steigert zwar die Gästeanzahl, wenn eine Ferienwohnung während des Aufenthalts mit vier Personen belegt ist gegenüber einer Belegung mit zum Beispiel zwei Gästen. Bei den Einnahmen aus der Nebenkostenpauschale ändert dies aber nichts, sondern erhöht nur die durch diesen Aufenthalt verursachten Kosten. Die Belastung je Wohnung steigt für das Unternehmen. Es müssen zum Beispiel für die unveränderte Nebenkostenpauschale Bettwäsche, Handtücher usw. zur Verfügung gestellt werden und vier Personen verbrauchen Wasser, Strom usw. nutzen die durch die Nebenkosten bezahlten Leistungen. Höhere Inanspruchnahme, somit höhere Abnutzung und Belastung.

 

Es bringt eventuell dann einen zusätzlichen Umsatz, wenn kostenpflichtige Leistungen wie Restaurant, Wellness usw. von mehr Gästen in Anspruch genommen werden. Bei sämtlichen in der Nebenkostenpauschale enthaltenen bzw. durch diese abgedeckten Leistungen werden durch die Inanspruchnahme durch einen größeren Personenkreis die variablen Kosten erhöht.

 

Eine höhere Gästezahl bedeutet somit nicht zwangsläufig einen höheren Ertrag. Es kann auch sein, dass diese Anzahl nur gesteigert wurde, koste es was es wolle. Dieses Pauschalsystem zahlt derjenige, der mit geringerer Personenzahl die Wohnung anmietet und der Aktionär der über die Jahresgebühr die Renovierung, Instandhaltung, Verwaltung usw. ausgleichen muss. Die Belastungen steigen folglich.

 

Erträge aus den Einnahmen aus den Nebengeschäften tragen laut Hapimagdarstellung dazu bei die vor Ort anfallenden Kosten zu senken. Dort also höherer Umsatz. Folglich höhere Erträge? Nicht zwangsläufig. Bei entsprechender Preisstellung oder deren Anpassung schon, insbesondere bei mindestens kostendeckender Preisstellung sofern nicht zusätzliche Faktoren benötigt werden um dies zu ermöglichen, zum Beispiel zusätzliches Personal.

 

Wer wird aber mit diesen Kosten belastet, wenn zum Beispiel die Rezeption den Warenverkauf mit übernimmt? Die Kosten der Rezeption sind Teil der Nebenkostenpauschale?

 

Es wird doch wohl nicht nur Geld gewechselt und der Umsatz nur um jeden Preis gesteigert worden sein, nach der Methode koste es was es wolle? Nachvollziehbar ist es aber für mich nicht ob und wie diese Erträge die Nebenkosten beeinflussen. Schließlich müssen diese Aktivitäten nicht zwangsläufig eine Überdeckung aufweisen.

 

Sehe ich mir die Preise für die Nebenleistungen bei Hapimag an, Shop oder Restaurant usw., dann ist mein Eindruck allerdings, dass dabei doch wohl etwas hängen bleiben muss? Selbst die verkauften Frühstücksbrötchen liegen doch in der Regel meistens schon über den Preisen der entsprechenden Angebote in der näheren Umgebung. Was bleibt zum Beispiel aus der Fremdvermietung übrig?

 

Wann sinken also die Belastungen bei Hapimag? Steht sich dieses Hapimagsystem nicht möglicherweise mindestens teilweise selbst im Weg?

 

Letztendlich wieder einmal eine mehr oder weniger wenig sagende Hurrabotschaft. Was bleibt von dieser Entwicklung für den Aktionär und den Fortbestand des Unternehmens? Entscheidend ist bei einem Non-Profit-Unternahmen was sinnvoll investiert und renoviert wurde, wo der gesteigerte Umsatz dem Aktionär und Nutzer etwas brachte und bringt. Das System Hapimag ist nicht nur dafür da um den dortigen direkt Beteiligten bzw. Beschäftigten eine bequeme und sichere Beschäftigung zu ermöglichen ähnlich einem beamteten Beschäftigungsverhältnis. Ein Geschäft ist nur ein Geschäft, wenn es für alle Beteiligten ein Geschäft ist und somit Allen etwas bringt.

 

Welche Investitionen für neue zusätzliche Anlagen sind geplant?  Wie hoch ist die Anzahl der Neuaktionäre? Wann dreht sich die Preisspirale nach unten?

 

Wie zufrieden sind die Bestandsaktionäre mit dem Unternehmen? Ein oder mehrere „HolidayCheck Award“ sagen dazu kaum etwas aus, denn repräsentativ kann das nicht sein.

 

Aus einer gesteigerten Auslastung folgen aber auch ein schnellerer Renovierungsbedarf und höhere Instandhaltungsbelastungen. Die entsprechenden Aufwendungen müssen in Folge mindestens entsprechend steigen. Von der Substanz hat das Unternehmen in etlichen Objekten lange genug gelebt. Das klappt irgendwann nicht mehr. Viele Hapimaganlagen sind in die Jahre gekommen.

 

Die Nebenkostenpauschale behindert eine gedeihliche Entwicklung solange diese an die Wohnung gekoppelt wird, ohne personenbezogene Variante. Schließlich ist Hapimag kein Sozialunternehmen und von jedem sind die Kosten zu übernehmen die er verursacht bzw. veranlasst. Hapimag ermöglicht die Anmietung einer Ferienwohnung, für den Pauschal- oder All-inclusive-Urlaub sind andere zuständig.

 

Wenn bei den Pauschalen nichts übrig bleibt woher soll dann ein Überschuss bzw. Gewinn im Gesamtjahresergebnis des Unternehmens herkommen?

 

Nach der Hapimagdarstellung decken die Jahresgebühren die laufenden Kosten des Geschäftsbetriebs, Renovierungen, Instandhaltungen, Abschreibungen usw. Bei richtiger Festlegung der Belastungshöhe somit ein durchlaufender Posten. Überschüsse aus den Nebenleistungen reduzieren die Nebenkosten vor Ort, somit kann auch hier nichts übrig bleiben. Die Nebenkosten decken die Betriebskosten der einzelnen Standorte der Ferienwohnanlagen. Gewinne beim Jahresergebnis können somit nach meinem Verständnis nur durch zu hohe Nebenkostenpauschalen entstehen. Das erklärt mir auch warum Hapimag gerne bei entsprechenden Angeboten auf die Punktebelastung verzichtet. Punkte kosten Hapimag nichts. Die Nebenkostenpauschalen bleiben immer unangetastet.

 

Es ist ein ganz einfaches Rechenexempel. Wenn bei der Nebenkostenpauschale vier Personen die gleiche Belastung haben wie zwei Personen, wer zahlt dann drauf?

 

 

30.01.2019

„business-on.de“ – (30.01.2019): „Timeshare-Fehlverkauf - der nächste Finanzskandal?“

 

 

Jahresgebühren

08.02.2019

 

Die Jahresgebühren in Euro betragen für 2019 für Vollzahler der Jahresgebühr 311,67 EUR/Aktie.

 

Gemäß der Hapimagbroschüre „Unsere Hapimag auf einen Blick“ werden die Gebühren für folgende Bereiche erhoben:

 

Abschreibungen:                                           43 %

Steuern:                                                        12 %

Resorts und Ländergesellschaften:               9 %

Zentrale Services:                                       22 %

Member Services:                                       14 %

 

Ausgehend von der o. a. Kostenhöhe der Jahresgebühren sind somit für Vollzahler folgende Gebühren zu entrichten, bezogen auf eine Aktie:

 

Abschreibungen:                                          ca. 134,02 EUR

Steuern:                                                        ca.   37,40 EUR

Resorts und Ländergesellschaften:            ca.   28,05 EUR

Zentrale Services:                                       ca.   68,57 EUR

Member Services:                                       ca.   43,63 EUR

 

Mehr oder weniger entfallen somit auf den Verwaltungsbereich, Resorts und Ländergesellschaften, Zentrale Services und Member Services, ca. 140,25 EUR/Aktie.

 

Die Abschreibungen betragen ca. 134,02 EUR. Abschreibungen fallen an auf sämtliche Investitionen des Unternehmens, so zum Beispiel das neue Resort in Cavallino, Renovierung London oder Porto Heli, ebenso auf sämtlichen anderen investiven Maßnahmen wie zum Beispiel Änderungen oder Erneuerung von Ausstattung und Einrichtung. Über die Jahre zahlt der Aktionär hierdurch sämtliche Maßnahmen ein weiteres Mal, denn durch den Kauf der Aktie wurden die Objekte zunächst abgedeckt bzw. über die Jahresgebühren zunächst bezahlt.

 

Die neuen Hapimagobjekte, das Veraltungsgebäude und Cavallino, wurden mindestens „teilfinanziert“. Abschreibungen fallen auch dafür an, abgesehen von der Zinsbelastung die auch über die Jahresgebühren mit zu tragen ist.

 

Steuern fallen unter anderem auch auf die erwirtschafteten Gewinne an. Wenn also das „Non-Profit-Unternehmen“ unter anderem aus den pauschalen Umlagen zu hohe Erträge generiert und daraus dann Gewinne ausgewiesen werden müssen, dann müssen diese natürlich versteuert werden. Ausgleich durch den Aktionär über die Jahresgebühren.

 

Im Jahr 2017, letzter vorliegender Geschäftsbericht, wurden Einnahmen aus Jahresbeiträgen in Höhe von ca. 72.230 TEUR ausgewiesen.

 

Unterstellen wir, dass die Prozentzahlen für 2019 auch denen dieses Jahres (2017) entsprachen dann verteilten sich diese wie folgt:

 

Abschreibungen:                                        ca. 31.058.900,00 EUR

 

Steuern:                                                        ca.   8.667.600,00 EUR

 

Resorts und Ländergesellschaften:         ca.   6.500.700,00 EUR

Zentrale Services:                                       ca. 15.890.600,00 EUR

Member Services:                                       ca. 10.112.200,00 EUR

 

Resorts und Ländergesellschaften, Zentrale Services und Member Services, überwiegend Verwaltungsbereich, Anteil bei den Jahresgebühren: ca. 32.503.500,00 EUR.

 

Die „Abschreibungen auf Sachanlagen“ betrugen laut Geschäftsbericht 2017 30.610 TEUR.

 

Beispielhaft wurden für Unterhalt und Reparatur Resorts 2017 ca. 6,0 Mio. EUR (2016: 5,6 Mio. EUR aufgewandt. Renovierungen an Immobilien betrugen ca. 25,6 Mio. EUR (2016: ca. 12,5 Mio. EUR). Der Abschreibungsbetrag entsprach somit fast den Aufwendungen für Reparatur und Renovierung. Zumindest 2016 war dies nicht so.

 

Geld für Erneuerung und Instandhaltung des vorhandenen Bestands ist somit immer in ausreichender Höhe vorhanden. Es muss aber auch dafür eingesetzt werden!

 

Durch die Belastung der Abschreibung über die Jahresgebühren fließen dem Unternehmen beträchtliche liquide Mittel zu, da Abschreibungen nur „fiktive“ Kosten darstellen. Der Grundgedanke ist dem Unternehmen dadurch Mittel zur Verfügung zu stellen um die Sachanlagen auf einem zeitgemäßen und funktionierenden Stand zu halten. Es darf also erwartet werden, dass diese Abschreibungsbeträge auch mindestens in dieser Höhe entsprechend verwandt werden.

 

Beim Hapimagsystem werden die Abschreibungen sofort durch die Aktionäre ausgeglichen. So entsteht kein Verlust, sondern Liquidität fließt sofort zu. Die Jahresgebühren stellen Umsatz dar. Dies ist hier eine Regelung die sonst im Wirtschaftsablauf so nicht oder nur selten vorkommt. In der Regel müssen diese Beträge durch das Waren- oder Dienstleistungsangebot eingespielt werden und im Erfolgsfall fließt dann die Liquidität, zumindest mindert sich dort zunächst dadurch erst einmal der Gewinn mit dem Nebeneffekt, dass die Steuerbelastung entsprechend bzw. verhältnismäßig sinkt.

 

Bei den Hapimagjahresgebühren ist es so, dass, wenn eine Maßnahme, egal ob neues Feriendomizil oder umfangreiche Renovierungsarbeiten, beispielsweise 25 Mio. EUR an Kosten verursacht, dann wird dieser Betrag vollumfänglich über Jahre bzw. Jahrzehnte die Position Abschreibung belasten und darüber von den Aktionären zu tragen sein.

 

Eigentumsrechte an den Hapimaganlagen haben die Hapimagaktionäre nicht.

 

Sinkt die Höhe der Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr, ggf. Absenkung über mehrere Jahre, dann kann dies ein Indiz dafür sein, dass es Versäumnisse bei Instandhaltung und Investierung gegeben haben könnte. Hapimag 2016: 32.550 TEUR Abschreibung auf Sachanlagen, 2017: 30.610 TEUR.

 

Die Abschreibungen stellen für die Jahresgebühren somit einen festen Kostenblock dar. Reduzierungen der Jahresgebühr kann es daher nur geben, wenn an den übrigen Stellschrauben gedreht wird. Dies sollte durchaus möglich sein.

 

 

 

07.02.2019

Hapimag-Hörnum: „Deutliches Leistungsgefälle in herrlichem Resort“

 

„holidaycheck.de“ (05.02.2019): „…Einen Freiluftparkplatz mit 5€ pro Tag zu berechnen ist fragwürdig. Der Parkplatz ist bereits bezahlt und einmal Schranke öffnen pro Tag kostet keine 2 ct...“

 

 

Hapimag-St. Michael: „Gelungener Urlaub in St. Michael“

 

„holidaycheck.de“ (05.02.2019): „…Die Wohnung war geräumig, aber leider etwas dunkel und müsste bald mal renoviert werden…“

 

 

Hapimag-Marbella: „marbella im januar ist ein Traum“

 

„holidaycheck.de“ (05.02.2019): „…warum der angebotene Transfer zum Flughafen malaga 15 Euro teurer ist als ein normales Taxi, ist schwer zu verstehen…“

 

 

„Ein Vertrag mit unendlicher Laufzeit ist absurd – und daher ungültig“

10.02.2019

 

„bundesgerichtshof.de“: „Keine unbefristete, aber langfristige Sozialbindung im dritten Förderweg.“ (Bundesgerichtshof, Urteil vom 08.02.2019, Az.: V ZR 176/17)

 

„Ein Vertrag mit unendlicher Laufzeit ist absurd – und daher ungültig“

 

„Solche Verträge auf Ewigkeit seien nicht zulässig…“

 

„Die Verpflichtung von Wohnungseigentümern, staatlich geförderte Sozialwohnungen verbilligt zu vermieten, kann laut dem Bundesgerichtshof nicht unbegrenzt gelten.“

 

 

Cavallino-Treporti

20.02.2019

 

„finanznachrichten.de“: „Cavallino-Treporti heißt der Top-Urlaubsort an der venezianischen Adria“ – „München (ots) - Cavallino-Treporti, in Europa im Bereich Freiluft-Tourismus an der Spitze und auf Platz 6 der beliebtesten Urlaubsorte in Italien, bietet rund 15 Kilometer Küste, lange flach abfallende Sandstrände, Pinienhaine und azurblaues Meer von der Adria bis zur Lagune von Venedig. Mit 6.310.266 Übernachtungen steht Cavallino im Jahr 2018 auf Platz 1 der beliebtesten Strände im Veneto und Platz 2 in Italien…"

 

 

„willhaben.at“:

27.02.2019

 

„Hapimag- Aktie - 480,- - Privatverkauf Hapimag A- Aktie - 26.02.2019 15:35 -“

 

 

„Hapimag Aktie - weitere 6 verfügbar - 1.400,- - Verkaufe Hapimag A-Aktien - 1 Stk. a € 1.400,00 Es stehen zahlreiche herrliche Destiantionen zur Verfügung. - 26.02.2019 09:06“

 

 

„HAPIMAG Aktie inkl. 360 HS Punkte - 1.250,- - Preis pro Aktie 1.250,-- inkl. 360 HS Punkte Insgesamt stehen 3 Aktien zum Verkauf, die aber auch einzeln abgegeben werden. Jahresgebühr ist bereits bezahlt. - 26.02.2019 11:21 -“

 

 

„2 HAPIMAG A-Aktien inkl. 515 HS-Punkte - 4.000,- - Biete 2 Hapimag A- Aktien zum Verkauf an.   Mit dabei sind auch 515 Hauptsaisonpunkte. 155 Punkte sind gültig bis 30 - 26.02.2019 14:48 -“

 

 

„Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen“…

02.03.2019


…und jeder geht zufrieden aus dem Haus.“ (Johann Wolfgang von Goethe):

 

„faz.net“: „Vom Reiseveranstalter zum Rundumanbieter“ – „Der Reisekonzern TUI hat einen bunten Strauß an Hotelmarken unter seinem Dach. Von Robinson-Clubs über Karibikhotels von Blue Diamond bis hin zur Kette Riu Hotels & Resorts…“

 

 

02.03.2019

„schwaebishe-post.de“: „In manchen Ländern kann man für wenig Geld viel Urlaub machen.“

 

 

Meine Sicht der Abläufe:

09.03.2019

 

Hapimag stellte eine Idee dar, durchaus eine sehr gute Idee und fand damit einen guten Markt. Im ersten und vielleicht auch noch im zweiten Jahrzehnt des Unternehmensbestands. Alles was damals an scheinbaren Finanzanlagen aus der Schweiz kam konnte ohnehin teilweise ohne Hinterfragung verkauft werden. Ein Unternehmen dem dann schneller Mitglieder zuliefen als es neuen Ferienwohnraum schaffen konnte. Je länger das Unternehmen bestand, je größer wurden die Problemstellungen und immer weniger erinnerte man sich dort an die ursprünglichen Werte und die eigenen Wertvorstellungen. Gegebene Zusagen und Versprechen wurden zu Interpretationsgrundlagen mit ständig wechselnden Auslegungen. Die Aktienverkaufspreise stiegen bis auf ca. 9.100,00 CHF und das Gedächtnis ließ in Baar immer mehr nach. Mit jedem neuen Führungsmitglied entfernte man sich weiter von den eigenen Idealen. Was wurde aus der eigenen Idee? Eigentlich was wurde daraus gemacht?

 

Die Nachfrage stieg trotzdem bis die Schmerzgrenze erreicht, eher überschritten, wurde und erkennbar, dass viele Versprechen wohl doch nur Versprecher waren. Der durchaus einmal vorhandene „Kredit“ wurde schon lange verspielt. Es wird noch einige langjährige Aktionäre, Mitglieder oder was auch immer wir jetzt noch sind, geben die sich daran erinnern? Auch an die ursprünglich guten Vorsätze? Dass war einmal so vor langer, langer Zeit. Nebenkosten und Jahresgebühren erhöhten sich fast ständig, Objekte wurden verkauft, Probleme mit der Rücknahme der Aktien und sinkender Aktienwert usw. usw. Der Informationswert der Geschäftsberichte war doch oft sehr marginal und aus meiner Sicht heraus kaum informativ. So wie die gesamte Informationslage zum Unternehmen.

 

Wer versteht noch die zahlreichen Geschäfts- und sonstigen Bedingungen?

 

Hapimag heute ist nach meiner Einschätzung ein „Nischenanbieter“ im Touristikmarkt der mir nur noch durch nicht marktgerechte Preisstellung, mehr „Schein als Sein“ und nachlassende Qualität auffällt. Belastet mit einem aus meiner Sicht zweifelhaften Ruf resultierend aus zumindest diversen Handhabungen die für mich merkwürdig waren oder noch sind und ebenso durch für mich wiederholte unverständliche Vorgehensweisen in der Vergangenheit. Was war bzw. ist eine Hapimagzusage wert?

 

Vertrauen habe ich zu dieser Unternehmensführung schon lange nicht mehr, daran haben auch die Personalentscheidungen der vergangenen Monate nichts geändert. Diese Firma kann nicht evolutioniert werden, eventuell noch revolutioniert. Ansätze dafür kann ich allerdings nirgendwo erkennen.

 

Nur wen interessiert dies wirklich noch?

 

Es bringt da auch nichts, wenn ein Interessenverein da Durchhalteparolen ausgibt, eine Sonderprüfung durchführen lässt und eine Wunschliste veröffentlicht.

 

Hapimag ist für mich nicht einmal mehr eine Glaubensrichtung an eine andere gute Idee dort Urlaub zu machen. Es war ein Fehler anzunehmen, dass dort Kritik wahrgenommen wird. Sie wird es grundsätzlich nicht. Dieses Unternehmen ist kritik- und beratungsresistent.

 

Verwurzelt, wie ich meine, mittlerweile in festen Strukturen die von den dort Begünstigten verteidigt und weiter verfestigt werden. Dieser harte Kern dort hat sich fest etabliert und hält unanfechtbar die Stellung. Sturmerprobt und ausnahmslos nur von sich selbst überzeugt.

 

Wer es von dem derzeitigen Kundenkreis mag, der möge dabeibleiben und sich mit dem dortigen Angebot zufriedengeben. Neue Kunden, soweit es solche gibt, wissen was sie erwartet. Ich lasse es dahingestellt ob dies naiv oder die richtige Einstellung sein kann? Es dürfte zahlreiche Mitglieder geben die von den derzeitigen Abläufen überzeugt sind.

 

In einer Gesellschaft von Idealisten darf jeder nach seiner Einschätzung glücklich werden und abweichende Meinungen vertreten. Der Pluralismus der Hapimagmitglieder mag durchaus seine Vorteile haben, wenngleich ich im Unternehmen davon nichts dergleichen feststellen kann. Die Gewohnheit führt in vielen Fällen dazu, dass Vieles von den Betroffenen vielleicht auch fatalistisch gesehen wird? Es kommt wohl auch immer auf die wirtschaftliche Situation des Einzelnen und dessen Anspruch und dessen Erwartungshaltung an einen gelungenen Urlaub an. Wobei hier nicht nur der gelungene Urlaub der Maßstab sein kann.

 

Für mich orientiert sich Hapimag nicht am Markt, sondern an den eigenen Bedürfnissen. Grundlegende Veränderungen sind da wohl kaum zu erwarten. Für den Aktionär gibt es dort keine Freiheit, nur Reglementierungen und Verpflichtungen in einem überschaubaren Angebot.

 

Eigentlich wurde das Unternehmen dafür gegründet Ferienwohnungen zur Verfügung zu stellen für diejenigen die dafür Mittel zur Verfügung stellten.

 

Es ist Teil des Hapimagsystems, dass dort zwei Welten dargestellt und gelebt werden. Die der Beschäftigten vor Ort, deren Ahnungslosigkeit zu den Abläufen in der Zentrale in Steinhausen bzw. früher in Baar mir immer wieder auffällt, auf der einen Seite. Der aus meiner Sicht geschlossene „Club“ in der Hapimagzentrale der seine Errungenschaften verstetigt und festigt, wenn es opportun ist nuancenhafte Änderungen oder Ergänzungen am System, dann angeblich auf Wunsch der Kunden auf den Weg bringt und meistens die gleichen „Lieder“ für die Zukunft singt. Dabei aber immer bestrebt ist Vorteile für den Aktionär in engen Grenzen zu halten, zumindest nicht auszuweiten, meistens aber weiter zu reglementieren und die Freiräume zusätzlich einzuschränken. Die eigenen Positionen zu sichern. Ein Miteinander sieht für mich anders aus.

 

Die Beschäftigten vor Ort in den Ferienstandorten machen einen sehr guten Job unter den gegebenen Möglichkeiten und halten dadurch das System am Laufen indem diese das freundliche Gesicht des Unternehmens darstellen und viele Aktionäre eben nur diese Fassade von Hapimag betrachten, vielleicht auch nur kennen wollen. Warum soll ich mich für einen Urlaub mit hintergründigen Abläufen belasten, wenn ich mich mit dem Angebot zufrieden gebe? Letztendlich habe ich aber investiert und kann für diese Beträge einen sorgsamen Umgang mit den Ressourcen erwarten.

 

Was bringt es, wenn das Personal in Steinhausen, früher Baar, etwas rochiert? Daraus ergeben sich keine neuen Horizonte, auch nicht aus einigen Wechseln im Bereich des Verwaltungsrats, wo sich für mich eher die Frage stellt was diesen neuen Personenkreis mit der Idee Hapimag verbindet und wieviel dieser Kreis von den Abläufen und Ideen der Vergangenheit überhaupt kennt. Welche Ziele verfolgt eigentlich dieser Verwaltungsrat für die Zukunft? Hat dieser noch eine Idee was die Idee Hapimag sein könnte? Sollte er dort zurzeit vielleicht nur noch damit beschäftigt sein mögliche Scherben der Vergangenheit vor seinem eventuellen Abgang zu beseitigen?

 

Ausreichend kann es hier nicht sein mal mit ein paar neuen Gesichtern aufzuwarten und gelegentlich mehr oder weniger belanglose Fragen zu stellen. Da hilft auch ein neues „Outfit“ wenig. Kommen auch Ideen zur Weiterentwicklung der Idee Hapimag und zur Sicherung des Unternehmens für die Zukunft? Dies dürfte der Maßstab sein.

 

Vielleicht wurden oder werden auch nur vorübergehend neue Erkenntnisse bei einem „Zwischenstopp“ in diesem Unternehmen als Zielrichtung gesucht? Vermittlung oder Erweiterung des eigenen Erkenntnisstandes bei einem eventuellen Zwischenschritt auf der angestrebten eigenen Karriereleiter und dem Streben nach neuen Ufern? In einigen Bereichen scheint mir die Fluktuation beträchtlich zu sein?

 

Für mich benötigt dieses Unternehmen endlich ein Krisenmanagement welches die Problemstellungen erkennt, angeht und beseitigt. Es reicht eben nicht im „Saft der eigenen Aktionäre zu schmoren“. Sanierer die ihr Geschäft verstehen werden benötigt und wirkliche Ideen. Kritische Betrachtung der Abläufe.

 

Ein Unternehmen benötigt keine „Frühstücksdirektoren“ die Freundlichkeiten und Nettigkeiten verbreiten, dem Publikum vorgaukeln es anzuhören um dessen Schmerzgrenze abzufragen. Eventuell dann das Vorhandene nur geringfügig modifizieren und Abläufe ankündigen die dann nur „neuen Wein in alten Schläuchen“ darstellten bzw. darstellen. Zum Beispiel unter anderem mit weiterer Gängelung des bestehenden Kundenkreises durch Verschärfung der Konditionen.

 

Was bringt dann die Fragestellung, nachdem seit Jahrzehnten die nächste Generation bei Hapimag nicht die Aktien der Eltern und Großeltern übernahm, sondern davor eher die Flucht ergriff, wie nun erreicht werden könne, dass sich daran etwas ändert? Hat man so lange benötigt dies zu bemerken? Dies kann sich nur ändern, wenn Vertrauen in die Neubesetzungen der Führungsposten erfolgt und in das Konzept des Unternehmens. Wo sind es aber wirkliche Neubesetzungen? Dieses Ziel, sofern es eines sein sollte, ist durch die mehr oder weniger belasteten Akteure aus den eigenen Reihen nicht zu erreichen. Wo kamen bzw. kommen wirklich neue Kompetenzträger vor die sich von der bisherigen Einstellung unterscheiden und diese zumindest hinterfragen?

 

Nicht die Anzahl der besetzten Führungsposten ist die Problemstellung und die Ausgangslage. Die Qualität der Besetzung muss der Maßstab sein. Natürlich auch deren Anzahl bei dieser Unternehmensgröße von ca. 58 Ferienwohnanlagen. Qualität nicht Quantität muss gefragt sein. Bei Hapimag gibt es keine Halbtagsstellen und Übungsbereiche für angehende Führungskräfte oder diejenigen die sich dafür halten. Voller Einsatz ist angesagt und wird erwartet von entsprechend qualifiziertem Personal. Nicht die Verwaltung der alten „Hüte“.

 

Wie viele Kompetenzträger benötigt eigentlich überhaupt ein Unternehmen dieser Größenordnung? Wie groß muss dort die Verwaltung noch sein, wenn aus den einzelnen Standorten ohnehin wohl ein Großteil des Arbeitsanfalls bereits übernahmefertig zugearbeitet wird und die Kosten dort dafür vermutlich über die Nebenkosten vor Ort auf den Nutzer umgelegt werden? Schlanke Strukturen sind gefragt. Nicht eine Verwaltung die sich notfalls auch selbst beschäftigen kann durch eigene Fragestellungen.

 

Nach einem Zeitungsbericht von vor etlichen Monaten waren, vielleicht auch jetzt noch, in Baar bzw. dann Steinhausen ca. 220 Arbeitskräfte beschäftigt. Ca. 220 Beschäftigte für ca. 56 Ferienanlagen die jeweils über eigene Verwaltungskapazitäten verfügen?

 

Es kann doch nicht sein, dass der Zustand der Objekte und Einrichtungen über die Jahre dann Gebrauchsspuren aufweist, für mich eher Bremsspuren. Die Gelder für Renovierungen und Reparaturen waren und sind doch vorhanden. Wofür wurden diese ausgegeben? Die können doch nicht nur in den Aufbau der Standortrestaurants und ähnlicher Prestigeobjekte geflossen sein? Prestigeobjekte allerdings wo? Woher kamen die Gelder für neue Standorte, wo blieben die Erlöse der verkauften Objekte? Es kann doch nicht sein, dass nicht erkannt wurde, dass Maßnahmen erforderlich waren und sind? Je größer die Auslastung, je mehr Wert muss darauf gelegt werden alles in einem ordentlichen Zustand zu erhalten. Höhere Auslastung, daraus folgt höherer Renovierungs- und Reparaturbedarf. Dazu gehört eben auch, dass in den Objekten zum Beispiel auch mal die Fenster gestrichen werden müssten?

 

Die Qualität der Vorjahre wird eigentlich meistens nur noch durch vollmundige Versprechungen für die Zukunft angekündigt, die dann, wenn überhaupt erst Monate oder Jahre nach deren ursprünglich geplantem Fertigstellungstermin, gelöst werden. Es lässt für mich überall, teilweise sogar merklich, nach.

 

Erinnern wir uns nur an die Einführung der Wohnungsklassen, „Budget“ bis dann „Deluxe“. Diese waren dafür vorgesehen um Defizite beim Zuschnitt, der Lage und der Aussicht, der Wohnungen auszugleichen. Nicht um den Einrichtungs- und Ausstattungsstandard der Wohnungen klassenmäßig zu minimalisieren, unterschiedlich zu gestalten oder klassenmäßig anzupassen. Warum muss aber immer nachgefragt werden welche Wohnung welcher Zuordnung entspricht? Warum ist es immer zunächst ein „Geheimnis“ welcher Kategorie man wirklich zugewiesen wurde? Eine direkte Kennzeichnung bzw. Information habe ich noch nie gefunden. Aus eigener Erfahrung traue ich dieser Vorgehensweise nicht. Transparenz und Information fehlt mir nicht nur hier.

 

Warum werden nicht, wie bei anderen Anbietern durchaus üblich, die Wohnungen in denen es zulässig ist diese zusammen mit Haustieren zu bewohnen entsprechend ausgewiesen bzw. darauf hingewiesen das dies in dieser Wohnung möglich ist? Schließlich muss nicht die gesamte Anlage ausnahmslos entsprechend genutzt werden dürfen. Für Allergiker ist ein solcher Hinweis durchaus sinnvoll, die übrigen Nutzer können entscheiden ob es für sie relevant ist oder nicht. Auch wenn eine entsprechend genutzte Wohnung gut gereinigt wird beim Nutzerwechsel haben viele Allergiker trotzdem oft Probleme.

 

Es wurden und wahrscheinlich werden Beträge in einen hauseigenen Informatikaufbau gesteckt mit Ankündigung einer Superabteilung um dann anschließend einen externen Anbieter in Anspruch zu nehmen. Die Fragestellung liegt nur darin ob die Reißleine dann zum richtigen Zeitpunkt gezogen wurde?

 

Das entsprechend gebaute neue eigene Verwaltungsgebäude dürfte nun wohl ausreichend Platz für Fremdvermietungen aufweisen? Das Unternehmensziel ist aber den Aktionären preisgünstigen Wohnraum für Urlaubszwecke zur Verfügung zu stellen. Nicht Büroräume zu vermieten und auch nicht Vermietungen von Ferienwohnungen an Last-Minute-Anbieter.

 

Eine neue überarbeitete und verbesserte Internetseite kommt nach etlichen Terminverschiebungen zum Start. Mein Erkenntnisstand zu einer Verbesserung besteht nur darin, dass ich mich jetzt bei einer Sitzung teilweise bis zu vier Mal neu anmelden muss um auf die gewünschte Seite zu kommen bzw. auf diese zurückzukehren.

 

Was bekommen Sie heute noch bei Hapimag was nicht anderswo mindestens zu dieser Preisstellung auch „geliefert“ wird ohne dort eine langjährige, teilweise vielleicht sogar lebenslängliche und darüber hinaus, einzugehende Verpflichtung angeboten wird?

 

Wo macht Hapimag klare Aussagen zum Ausstieg und der Rückgabe bzw. Rücknahme der ausgegebenen Aktien? Wer versteht bzw. kennt noch diese zahlreichen Bedingungen und Vertragsmöglichkeiten? Klare, eindeutige, verständliche und eindeutige Vertragsbedingungen sind erforderlich. Klare Aussagen zum Ausstieg.

 

Welche Vorteile bietet Ihnen die langjährige, vielleicht sogar darüber hinausgehende Bindung an dieses Unternehmen, wenn es Jahre dauert bis dann irgendwo eine neue weitere Ferienanlage entsteht. Wie oft wollen Sie als langjähriges Hapimagmitglied noch an den gleichen Urlaubsort fahren?

 

Bedenken Sie bei der nächsten anstehenden Generalversammlung an welcher Stelle des Abstimmungsbogens Sie Ihre Anforderung und Einstellung, Ihre Zufriedenheit mit den Abläufen dort, zum Ausdruck bringen können oder wollen.

 

Ihre Meinung ist dabei gefragt. Nicht die Empfehlung des Verwaltungsrats und auch nicht die Wünsche und Hoffnungen von Interessenvereinen die Teile des Unternehmensnamens in deren Vereinsnamen führen und keine klaren Aussagen zu deren Abstimmverhalten machen. Nehmen Sie auf alle Fälle teil an der Abstimmung, bestenfalls natürlich vor Ort. Erteilen Sie Weisungen, wenn Sie Bevollmächtigungen vergeben. Stellen Sie keine Blankovollmachten aus, auch wenn es zunächst danach aussieht, dass der Vollmachtnehmer Ihren Vorstellungen recht nahe kommt. Dieser soll Ihnen klar sagen wie er definitiv abstimmt, nicht in welche Richtung er tendiert.

 

Eine erteilte Vollmacht kann auch widerrufen werden, ohne Fristen einzuhalten.

 

Um sich selbst Gehör zu verschaffen benötigen Sie keinen Bevollmächtigten der Wunschzettel für ein Unternehmensangebot verteilt. Es ist nicht Weihnachten, sondern eine Generalversammlung steht an auf der Beschlüsse gefasst werden die umzusetzen sind und die letztendlich Sie betreffen. Auf der Sie als Aktionär so abstimmen können, wie Sie das sehen und möchten. Sie bringen dabei zum Ausdruck was Ihnen gefällt oder missfällt, womit Sie einverstanden sind oder nicht. Dazu benötigen Sie auch keine Registrierung in irgendwelchen Abläufen. Nehmen Sie den Abstimmungsbogen den Sie mit der Einladung bekommen und bringen dort Ihre eigene Einstellung auf den Weg. Möglichst schnell und damit rechtzeitig, denn der Postweg in die Schweiz ist oft sehr lang. Oft länger als vermutet werden kann.

 

Es macht nur Sinn realistisch vorzugehen und nicht Utopien und Wunschvorstellungen zu verbreiten bzw. nachzulaufen. Das Unternehmen Hapimag ist für den Nutzer längst in der Realität des Touristikmarktes angekommen. Es ist ganz bestimmt nicht vollkommen. Nur hat man dies dort auch bemerkt und nimmt die nötigen Anpassungen vor?

 

Populismus kennen wir alle von der Politik. Bei Hapimag muss ein Schritt nach dem anderen abgearbeitet werden. Allerdings kann ich dort bei den Kompetenzträger, dazu weder die Absicht und auch dort nicht die Erkenntnis der Notwendigkeit erkennen kundenfreundliche Maßnahmen zu ergreifen. Zumindest sind wohl solche Absichten, sofern neue Ansagen erfolgt sein sollten, aus meiner Sicht, zumindest noch gar nicht bei der darunter befindlichen Führungsschiene und den Anwendern die dann das Tagesgeschäft erledigen müssen, noch gar nicht angekommen?

 

Auch nicht erkennbar ist für mich ob die Problemstellungen erkannt wurden?

 

Es passt da eigentlich nur ins Bild, dass wir jetzt im Newsletter plump geduzt werden. In Mitgliedsvereinen soll dies wohl üblich sein, in gewissen Alterskategorien wohl auch. Allerdings kennt man sich in diesen Vereinen persönlich und schätzt das andere Mitglied dort. Wahrscheinlich dürfen sich die Altaktionäre aber noch glücklich schätzen nicht mit einer Seniorenkarte klassifiziert zu werden und dadurch unter anderem Anspruch auf einen verbilligten Seniorenteller im Hausrestaurant zu bekommen? Der ältere Kundenstamm bei Hapimag wird wohl noch toleriert solange von dort die benötigten Mittel zufließen, ansonsten möge er wohl dafür sorgen, dass die nächste Generation die Aktien kritiklos übernimmt?

 

Von Wertschätzung der Aktionäre habe ich über die Jahre persönlich meistens wenig feststellen können, auch wenn wir, neben zahlreichen anderen Bezeichnungen, auch mal „werte und geschätzte Partner“ waren. Da passt diese Vorgehensweise für mich ins „Bild“. Kundenbindung ist heute aber ohnehin kaum noch ein Kriterium. Warum soll ich mich dann über Jahrzehnte an ein Unternehmen binden bei dem die eigenen Gestaltungs- und Auswahlmöglich immer stärker reglementiert und kaum noch bemerkt werden und es kaum noch eigenen Freiraum für mich dort gibt und dann dort der „Mohr“ irgendwann, wenn nicht schon geschehen, seine Schuldigkeit getan hat? Ganz abgesehen davon, dass die Ferienstandorte auch nicht mehr werden und Orte entsorgt wurden die ich gerne weiter aufgesucht hätte, weil diese das aufwiesen und anboten wofür Hapimag für mich stand. Eine Firmenbindung macht für mich nur dort Sinn, wo dies mit meinen eigenen Erwartungen korrespondiert und eine gemeinsame „Schiene“ vorhanden ist. Dies kann ich für mich in Bezug auf Hapimag nicht mehr feststellen.

 

Nolens volens, „Manche Dinge ändern sich nie. Und andere viel zu oft...“

 

 

Fehler bei einem E-Voting-System

13.03.2019

 

„nzz.ch“: „Schwerer Fehler beim E-Voting-System der Post entdeckt. - Forscher haben entdeckt, dass ein zentrales Element des neuen E-Voting-Systems nicht korrekt programmiert ist. Peinlich dabei: Der Fehler war der Post seit Monaten bekannt...“

 

„Die entdeckten Mängel wecken zudem Zweifel an der Qualität der Zertifizierung. Die Post musste ihr E-Voting-System von einer externen Stelle zertifizieren lassen. Dabei scheint die beauftragte Firma KPMG die nun gefundene Lücke nicht entdeckt zu haben…“

 

 

„spiegel.de“: „Elektronische Wahlen - Widerstand gegen E-Voting in der Schweiz - Die Schweiz will E-Voting flächendeckend etablieren. Doch IT-Experten warnen vor gravierenden Sicherheitslücken - und eine neue Bürgerinitiative fordert, das umstrittene Verfahren vorerst zu stoppen…“

 

„… vom Schweizer CCC hatte im vergangenen Jahr gezeigt, wie leicht es beim E-Voting wäre, Wähler auf eine gefälschte Website umzuleiten.“

 

 

„srf.ch“: „Elektronische Abstimmungen Hacker finden Schwachstelle im grössten Schweizer E-Voting-System“ – „Sicherheitsexperten haben das Genfer E-Voting untersucht – und innert kurzer Zeit ein gravierendes Problem entdeckt…“

 

 

17.03.2019

„tageskare.io“: „Hapimag-Resorts steigern den Gewinn“

 

„hapimag.com“: „Die Hapimag Unternehmensgruppe mit Sitz in Steinhausen (ZG) schliesst das Jahr 2018 mit einem konsolidierten Ergebnis von EUR 14,9 Mio. ab…“

 

„htr.ch“: „Parahotellerie - Hapimag zum vierten Jahr in Folge in der Gewinnzone.“ – „Die konsolidierte Jahresrechnung von Hapimag weist im Jahr 2018 ein konsolidiertes Ergebnis von EUR 14,9 Mio. (Vorjahr: EUR 11,1 Mio.) aus.“

 

 

Ausgehend von ca. „125.000 Aktionären und Mitgliedern“ und einem „konsolidierten Ergebnis von EUR 14,9 Mio.“, Informationen zu entnehmen der aktuellen Hapimag-Internetseite, wurde dann im Durchschnitt je Aktionär ein um ca. 119,20 EUR zu hoher Jahresbeitrag erhoben. (laut Geschäftsbericht 2017: 128.539 Aktionäre und Mitglieder)

 

Umgerechnet auf die Ende 2017 im Umlauf befindlichen 275.463 Einheiten, lag die Überdeckung je Einheit bei der Jahresgebühr bei ca. 54,09 EUR/Einheit.

 

Ein Gewinn in dieser Höhe entspricht nicht der eigentlichen Hapimagidee des „Non-Profit-Unternehmens“. Aber was entspricht bei Hapimag noch der ursprünglichen Idee?

 

Bei den Gegebenheiten bzw. Vorgaben dieses Unternehmens ist bei einer sorgfältigen Planung des Geschäftsverlaufs das Ergebnis durchaus steuerbar und gut planbar, da die entscheidenden Größen vom Unternehmen selbst bestimmt und festgelegt werden können. Eine „Landung“ im Rahmen der Planung kann kein Problem sein. Bei Hapimag können, bedingt durch das Geschäftsmodell, die Erträge den Kosten angepasst werden und nicht umgekehrt, wie allgemein üblich. Die von den Aktionären zu zahlenden Jahresgebühren je Aktie werden diktiert und dazu bei Inanspruchnahme einer Wohnung die Nebenkosten in nicht nachvollziehbarer Höhe pauschal belastet.

 

Erträge aus sonstigen Bereichen sollen die pauschalen Nebenkosten reduzieren. Eine Möglichkeit dies nachzuvollziehen ist für mich ebenfalls nicht erkennbar. Hapimag kann aber nur Gewinne erzielen, wenn die Aktionäre zu hoch belastet werden.

 

Bei dieser Vorgehensweise und diesen Möglichkeiten kann es kein großes Problem sein Gewinne auszuweisen, auch nicht deren Höhe vorher zu bestimmen. Wird oder kann eine in der Jahresgebühr geplante Maßnahme nicht ausgeführt erhöht dies zusätzlich den Gewinn. Wir dürfen gespannt sein ob für dieses Jahr eine weitere Gewinnerhöhung geplant ist.

 

Die Hapimagbilanz 2017 wies ohnehin noch einen Verlustvortrag in Höhe von ca. 8.392 TEUR aus. Diese Altlast kann nun ausgeglichen werden. Bis das in den vergangenen Jahren erheblich reduzierte Eigenkapital wieder die alten Höhen erreicht werden wohl mindestens noch einige Jahre vergehen, entsprechende Gewinne vorausgesetzt? Gar nicht zu reden vom Ersatz für die in den vergangenen Jahren verkauften Ferienanlagen.

 

Abgewartet werden sollte aber zunächst der ausführliche Geschäftsbericht. Dann kann eventuell beurteilt werden was diese in der Presse publizierte und auf der Internetseite aufrufbare Hurrabotschaft wirklich wert sein könnte. Fordern Sie diesen ausführlichen Geschäftsbericht in Druckform für sich an.

 

Dieser Gewinn ist zu versteuern und belastet dann das aktuelle Jahresergebnis. Letztendlich zahlen die Aktionäre die anfallenden Steuern über die Jahresgebühr. Eine Punktlandung beim Jahresergebnis ist natürlich nicht zu erreichen. Wohl nicht erstrebenswert. Das Jahresergebnis sollte aber angemessen sein. Erzielte Gewinne müssen auch unverzüglich dazu verwandt werden um den in etlichen Bereichen vorhandenen, nicht unerheblichen, Renovierungsstau zu beseitigen. Insgesamt ist eine Anpassung an den allgemein angesagten Standard der Hapimagwohnungen im Vergleich mit entsprechenden Anbietern wieder zu erreichen bzw. anzustreben.

 

 

„… Millionenpleite eines Riesen-Ferienparks“

19.03.2019

 

„kurier.at“: „Das Tourismusprojekt steht mit 20,5 Millionen Euro Schulden unter Wasser. Langwierige Umweltverträglichkeitsprüfung kostete eine Million Euro. Investoren bangen um Geld.“

 

„Unter dem Begriff Time Sharing erfreuten sich diese Projekte vor 20 bis 30 Jahren großer Beliebtheit, kamen aber immer mehr aus der Mode.“

 

 

20.03.2019

„ebay.de“: „April - Ostern Sylt Hörnum Hapimag - für 7 Tage Ferienwohnung - 14. April 2019 - 21. April 2019 - “Deluxe Wohnung - oberste Etage - Dünensicht - grosse Terrasse mit Strandkorb - ca. 50 qm - Der ”“

 

Preis für das Inserat: EUR 2.999,00

 

 

„Genossenschaften sind kein Renditemodell“

21.03.2019

 

„faz.net“: „Die Stiftung Warentest warnt vor dubiosen Geschäftemachern, die das gute Image von Genossenschaften ausnutzen.“

 

 

Buchungs-information?

30.03.2019

 

„Doch selbst wenn ein Machtwechsel stattfinden sollte, ändert das nichts am oligarchischen System“?

 

Die Hapimag-Buchungsinformation traf ein. Wie nicht anders zu erwarten steigen die Nebenkostenpauschalen für die Hapimagobjekte fast ausnahmslos weiter kräftig an. Bei einem Objekt die tägliche Kostenpauschale um ca. zehn Prozent.

 

Nach der neuen Buchungsinformation liegen die „lokalen Kostenbeiträge“ im Durchschnitt für sämtliche Hapimaganlagen bei ca. 385,14 EUR. Beim vorjährigen Zeitraum lag dieser Wert bei ca. 377,34 EUR. Steigerung ca. 2,1 Prozent.

 

Bei der Ferienanlage Cavallino zum Beispiel beträgt der pauschale „lokale Kostenbeitrag“ für eine Zwei-Zimmer-Komfort-Wohnung, 1. Urlaubswoche Woche, Hauptsaison, ca. 529,00 EUR, ohne die „sonstigen Kostenbeiträge“ und Punktebelastungen. Die Punktebelastung könnte zwischen 210 und 252 Wohnrechtspunkten schwanken (A-Saison).

 

Die „Überschüsse aus sonstigen Aktivitäten“ änderten sich nur geringfügig von ca. 43,32 EUR auf 43,85 EUR (Plus ca. 1,2 Prozent).

 

Die vom Nutzer noch zu zahlenden Kosten, u. a. für Garage/Parkplatz, Haustiere, Überbelegung, Kurtaxe usw. sind in den o. a. Werten nicht berücksichtigt.

 

Größter Kostenfaktor bei den „lokalen Kostenbeiträgen“ sind die Positionen „Front- und Backoffice“ (ca. 110,75 EUR) und „Unterhalt technische Anlagen“ (ca. 65,14 EUR). Gesamt: Ca. 175,89 EUR von ca. 385,14 EUR.

 

Kostenanteil an den „lokalen Kostenbeiträgen“ ca. 28,9 Prozent bzw. ca. 16,9 Prozent. Insgesamt somit ca. 45,8 Prozent der belasteten „Kostenbeiträge“.

 

Dafür, dass ich in der Regel das „Front- und Backoffice“ nur dafür in Anspruch nehmen muss um mir bei Ankunft den Wohnungsschlüssel abzuholen und diesen dann am Urlaubsende dort wieder abgebe mit Bezahlung der angefallenen Kosten, ein stolzer Preis.

 

Unverständlich ist für mich auch was unter anderem die Position „Unterhalt technische Anlagen“ in dieser Kostenbelastung zu suchen hat? „Unterhalt technische Anlagen“ ist nach meinem Verständnis eine Position die über die Miete ausgeglichen wird und damit über die Jahresgebühr abgegolten wurde. Die Jahresgebühr beinhaltet Aufwendungen für Instandhaltung, Reparatur, Wartung usw. Ebenso natürlich auch die Verwaltungstätigkeit der Ferienanlage.

 

Weiterhin konnte ich die „Gewinnzahlen“ für die Buchung eines Aufenthalts in einer Hapimagferienanlage dieser „Buchungsinformation“ entnehmen. Sollte diese Buchungsinformation nun eine Preisliste sein oder lediglich nur eine „Bedienungsanleitung“ zur Teilnahme am Punktelotto zur Urlaubsbuchung um sehen zu können was nicht gewonnen wurde?

 

Für mich ist dies eine Buchungsanleitung für eine Urlaubsbuchung im belastungsmäßigen Blindflug.

 

Allerdings ohne Bedienungsanleitung wo hier der günstigste Zeitpunkt liegen könnte. Vormittags oder nachmittags? Es ist aus meiner Sicht schon eine dreiste Vorgehensweis, wenn hier Werte - von bis - für die Belastung angegeben werden die sich teilweise mehr als verdoppeln, teilweise verdreifachen, falls zum „falschen“ Zeitpunkt gebucht wird. Punktemäßige Belastungen können dabei sogar die Punktebelastungen der höher liegenden Saison erreichen. Welcher Zeitpunkt bei diesen Angeboten nun der richtige sein könnte, das verschließt sich vollkommen meinem Erkenntnisstand. Möglicherweise ist der Spruch: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“ hier Grundlage?

 

Ob dies nun nachvollziehbare Preisauszeichnung sein soll vermag ich nicht zu beurteilen? Es ist für mich auch nicht nachvollziehbar ob die Höhe der Nebenkosten berechtigt ist oder nur aus „alter Gewohnheit“, so auch dieses Mal wieder, meistens ein bis drei Euro pro Tag draufgelegt werden?

 

Eine nachvollziehbare Aufstellung über die Ermittlung der „lokalen Kostenbeiträge“ und der damit abgerechneten Kosten je Objekt und deren jährlicher Über- bzw. Unterdeckung konnte ich nirgendwo finden. Für mich ist es schon sehr merkwürdig, wenn die Pauschalen dann fast durchgängig für viele Objekte jährlich in gleicher Höhe wieder einmal ansteigen?

 

Ca. 14,9 Mio. Jahresgewinn in 2018 müssen schließlich irgendwo herkommen? Die vor Ort zu zahlenden „lokalen Kostenbeiträge“ können dazu aber keinen Beitrag geleistet haben, denn diese Beträge sollen nur die vor Ort angefallenen Kosten ausgleichen?

 

Wo wird hier nun noch klar und umfassend informiert?

 

Was kann daran klar und deutlich sein, wenn, beispielhaft für eine 2-Zimmer-Komfort-Wohnung, beim Objekt Interlaken, in der Saison „D“  die mögliche tägliche Belastung bei 4 bis 9 Punkten liegt, der höheren Saison „C“ die Belastungen 6 bis 14 Punkte beträgt und damit in der niedriger zugeordneten Saison Punktebelastungen einer höheren Klassifizierung möglich sind? Weiter dann Saison „C“ 6 bis 14 Punkte, die höhere Saison „B“ beginnt bei 13 Punkten Belastung bis 20 Punkten. Saison „A“ beginnt dann bei 19 Punkten. Warum erfolgen dann zunächst Zuordnungen und den Gegebenheiten angepasste Belastungen, wenn diese durch die Punktebelastung wieder aufgehoben werden? Dadurch, dass die Auslastung höher wird und deshalb mehr kassiert werden soll ändern sich doch nicht die vorhandenen Gegebenheiten.

 

Es ist für mich die typische Darstellung des Unternehmens trotz sämtlicher anderslautender Ankündigungen. Dazu passt ein Artikel in der „Frankfurter Allgemeine Woche“, Ausgabe Nr. 13 vom 22.03.2019. Zitiert wird dort der „Soziologe Robert Michels. Es wird dort unter anderem ausgeführt: „Doch selbst wenn ein Machtwechsel stattfinden sollte, ändert das nichts am oligarchischen System: Michels zufolge findet im Grunde nie ein echter Elitenwechsel statt. Stattdessen werden Vertreter*innen der Opposition so ins System eingebunden, dass sie sich letztlich diesem anpassen. Selbst wenn die alte Elite irgendwann vollkommen abgelöst ist, wird sich die neue von ihr kaum unterscheiden. Die Personen wechseln, die Politik bleibt…“.

 

Kommt Ihnen davon etwas bekannt vor, wenn Sie Hapimag betrachten? Mir schon.  Was wird bei Hapimag anders betrieben als Unternehmenspolitik? Wo gibt es dort noch eine „bissige“ Opposition die sich für die wirklichen Aktionärsinteressen einsetzt und nicht einen „Schmusekurs“ versucht?

 

Da die sinnvollen Ausstiegsmöglichkeiten aus dem Unternehmen ohnehin mehr als arg übersichtlich sind, ist der Bedarf an entsprechenden Ideen die Aktionäre im Unternehmen zu halten ohnehin wohl kein Ziel welchem größere Anstrengungen und Überlegungen zugeordnet werden sollen? Schon gar nicht Ziel größerer Änderungen?

 

Ein Ziel von 130.000 Aktionären im Jahr 2022 lässt wohl nicht darauf schließen, dass die Gewinnung neuer Aktionäre ein vorrangiges Unternehmensziel ist, ausgehend von aktuell ca. 125.558 Aktionären? Ein anspruchsvolles Ziel ist dies für mich nicht. Die Prioritäten scheinen in anderen Bereichen zu liegen? Diese Vermutung könnte auch durch die Aussage in der Kurzfassung des Geschäftsberichts begründet sein: „…Zudem wurde ein Vertriebsteam neu aufgebaut und der Direktvertrieb sukzessive abgelöst. Auch wurden keine externen Consultants mehr eingesetzt…“

 

Bei zu vielen neuen Aktionären könnte der Wohnraum für Fremdvermietungen knapp werden?

 

Wie will man sonst die Anzahl der Übernachtungen bis 2022 um ca. 6,5 Prozent steigern, wenn die Anzahl der Aktionäre nur um 3,5 Prozent steigen soll?

 

Was bringt, bzw. bewirkt es, wenn der Verwaltungsrat oder ein Verwaltungsratsmitglied nicht entlastet würden? – Nichts!

 

Hat es diesen Verwaltungsrat beeindruckt, dass zig-tausende Aktionäre das Unternehmen fluchtartig verließen und in Folge ein Teil der ausgegebenen Aktien vernichtet werden mussten? – Wohl nicht!

 

Die Fremdvermietung wurde intensiviert, Ferienanlagen wurden verkauft und die Preise steigen weiter und der Renovierungsbedarf wird auch nicht geringer.

 

Wie ich hier der örtlichen Presse entnehmen konnte zeigt sich eine größere norddeutsche Wohnungsgenossenschaft, die auch vorgibt für ihre Mitglieder da zu sein, bei Mietjubiläen erkenntlich und damit vermeintlich kundenfreundlich. Anlass: 10-jähriges, 25-jähriges- und 50-jähriges-Jubiläum. Mit durchaus ansprechenden Beträgen soll von diese Jubiläen Notiz genommen werden. Das Unternehmen Hapimag nimmt von derartigen Anlässen nicht Notiz, obwohl wohl mancher Aktionär es verdient hätte für sein Durchhaltevermögen beglückwünscht zu werden? Nicht, dass ich selbst Wert auf eine solche Erkenntnis gelegt hätte, mich hätte dies eigentlich nur daran erinnert schon zu lange dabei zu sein.

 

 

 

„srf.ch“ (29.03.2019): „Schatten über GV - Novartis ignoriert Stimmgeheimnis der Aktionäre“ – „Daten von GPS-Sendern belegen: Novartis leitet Wahlzettel von Aktionären um. Die Briefe kommen nicht zum Stimmrechtsvertreter, sondern werden vom Konzern ausgewertet.“

 

 

„nzz.ch“ (29.03.2019): „Die elektronische Stimmabgabe ist ein Flop: die Schweizer Aktionäre bleiben dem Papier treu“ – „Die wenigsten Privatanleger nutzen die Möglichkeit der elektronischen Stimmabgabe vor Generalversammlungen. Die Vorgänge rund um Novartis werfen indes auch Fragen zur Rolle der rund 30 Anwälte auf, die in der Schweiz als angeblich unabhängige Stimmrechtsvertreter fungieren.“

 

 

„nzz.ch“ (29.03.2019): „Die Aktionärsdemokratie ist ein Märchen“ – „Das Prozedere, wie mit den brieflich über einen unabhängigen Stimmrechtsvertreter ausgeübten Weisungen umgegangen wird, wirft Fragen auf. Entscheide werden allerdings oft sowieso im Vorfeld zwischen Grossaktionären und Unternehmen ausgehandelt.“

 

 

„luzernerzeitung.ch“ (30.03.2019): Post setzt E-Voting-System für Abstimmungen vom 19. Mai aus“ – „Für die Abstimmungen vom 19. Mai steht das E-Voting-System der Post in vier Kantonen nicht zur Verfügung. Die Forschergruppe habe bei der Analyse des Quellcodes weitere «kritische Fehler» gefunden, teilten die Bundeskanzlei und die Post am Freitag mit.“

 

„Der von der Forschergruppe entdeckte neue Mangel betrifft die individuelle Verifizierbarkeit. Diese erlaubt den Stimmenden, zu überprüfen, ob das System ihre Stimme korrekt registriert hat. Es handelt sich laut Mitteilung der Bundeskanzlei um «eine Schlüsselkomponente» des Systems.“

 

 

„heute.at“ (25.03.2019): „So werden Touristen auf Gran Canaria abgezockt

 

 

Kurzfassung Geschäftsbericht 2018

05.04.2019

 

In der Kurzfassung des Hapimag-Geschäftsberichts (Hapimag AG, konsolidierte Jahresrechnung) 2018, Seite 25, wird ein „Konsolidiertes Ergebnis“ in Höhe von ca. 14.924 TEUR ausgewiesen.

 

Seite 23 dieses Berichts weist „Eigenkapital“ in Höhe von ca. 300.257 TEUR aus. Vorjahr ca. 295.492 TEUR. Differenz: ca. 3.765 TEUR.

 

Nach meinem Verständnis erhöht ein erzielter Gewinn das Eigenkapital, sofern keine Ausschüttung erfolgt oder eine andere Verwendung beschlossen wird. Hapimag schüttet keine Dividende aus, die Tagesordnung der Generalversammlung sieht keine gesonderte Verwendung für das Ergebnis vor. Wo blieb somit die Differenz über ca. 11.159 TEUR?

 

Das „Konsolidierte Ergebnis (14.924 TEUR)“ floss in voller Höhe in die Position „Kumulierte Jahresergebnisse“, Teil der Position Eigenkapital. Trotzdem erhöhte sich das Eigenkapital „nur“ um 3.765 TEUR.

 

 

Blauäugigkeit führt wohl nicht zum Ziel?

05.04.2019

 

„finanznachrichten.de“: Hapimag Generalversammlung 2019

 

„tourismuspresse.at“: Hapimag Generalversammlung 2019

 

 

„Google platziert eigene Kader bei Schweizer Firmen“

09.04.2019

 

„theworldnews.net“: „Kurz nach der Wahl kommt Google zum Zug“ – „Das Gleiche geschah beim Zuger Touristikunternehmen Hapimag. Dort sitzt seit zwei Jahren mit Philipp Ries ein Manager von Google im Verwaltungsrat. Im vergangenen Jahr begann der Feriendienstleister, der zuvor während Jahren mit der Bürosoftware Office von Microsoft gearbeitet hatte, mit der Umstellung auf das Konkurrenzprodukt Google Suite…“

 

 

Einige Zahlen des Geschäftsberichts 2018 – Hapimag

11.04.2019

 

 

 

2017

 

2018

Veränderung gegenüber Vorjahr

Substanzwert Aktie im Umlauf

 

2.007 EUR

 

2.052 EUR

 

+ ca. 45,00 EUR

 

 

 

 

Einheiten im Umlauf

275.463

269.593

- ca. 5.870

Anzahl Aktien im Umlauf

 

228.940

 

227.653

 

- ca. 1.287

Eigene Aktien im Bestand

 

9.060

 

10.347

 

+ ca. 1.287

Durchschnittlicher Verkaufspreis je Aktie

 

1.886 EUR

 

1.931 EUR

 

+ ca. 45,00 EUR

Durchschnittlicher Rückkaufpreis je Aktie

 

1.875 EUR

 

1.858 EUR

 

- ca. 17,00 EUR

 

 

 

 

Verkaufte Aktien

1.628

1.324

- ca. 304

Marketing- und Vertriebsaufwand

 

1.655 TEUR

 

1.073 TEUR

 

- ca. 582 TEUR

 

 

 

 

Aktienrückkäufe

3.897

2.611

- ca. 1.286

 

 

 

 

Aktionäre und Mitglieder

 

128.539

 

125.558

 

- ca. 2.981

 

 

 

 

Aktionäre

107.815

106.736

- ca. 1.079

 

 

 

 

Personalbestand Vollzeit

 

1.304

 

1.387

 

+ ca. 83

Personalaufwand

58.343 TEUR

59.057 TEUR

+ ca. 714 TEUR

Verwaltungsaufwand

14.595 TEUR

16.227 TEUR

+ ca. 1.632 TEUR

 

 

 

 

Verfallpunkte

ca. 2.277.000

ca. 2.288.000*

+ ca. 11.000

 

 

 

 

 

*Ausgehend von 60 Verfallpunkten je Aktie verfielen dann Punkte aus ca. 38.133 Aktien. Bei ca. 227.653 Aktien im Umlauf nutzten dann ca. 16,7 Prozent Aktienbesitz nicht die vorhandenen Möglichkeiten.

 

 

 

 

 

2017

 

2018

Veränderung gegenüber Vorjahr in %

Anzahl Wohneinheiten

5.330

5.448

+ ca. 2,2 %

Anzahl Resorts

57

58

+ ca. 1,8 %

 

 

 

 

Umsatz Resorts

86.412 TEUR

94.219 TEUR

+ ca. 9,0 %

davon Vermarktung an Dritte

 

6.601 TEUR

 

7.842 TEUR

 

+ ca. 18,8 %

 

 

 

 

 

 

 

Hapimag AG Konsolidierte Jahresrechnung

 

2017

 

2018

Veränderung gegenüber Vorjahr

Anlagevermögen

632.055 TEUR

646.982 TEUR*

+14.927 TEUR

 

 

 

 

Abschreibungen

-30.610 TEUR

-30.253 TEUR

-357 TEUR

 

 

 

 

Total Investitionen

+62.216 TEUR

+56.453 TEUR

-5.763 TEUR

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*Ausgehend vom Endwert 2017 (ca. 632.055 TEUR), abzüglich der Abschreibungen 2018 (ca. 30.263 TEUR) zuzüglich der „Total Investitionen“ (ca. 56.453 TEUR) komme ich auf einen Betrag von ca. 658.255 TEUR, Differenz: ca. 11.273 TEUR.

 

**Investitionen in 2018: Neue Immobilien: ca. 33.572 TEUR, Renovierungen Immobilien: ca. 22.369 TEUR und Betriebs- und Geschäftsausstattung: ca. 512 TEUR.

 

 

 

Hapimag AG Konsolidierte Jahresrechnung

 

2017

 

2018

Veränderung gegenüber Vorjahr

Veränderung gegenüber Vorjahr in %

Eigenkapital

296.492 TEUR

300.257 TEUR

3.765 TEUR*

+ ca.1,3 %

 

 

 

 

 

Konsolidiertes Ergebnis

 

11.128 TEUR

 

14.924 TEUR

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*Der Gewinn betrug 14.924 TEUR, das Eigenkapital erhöhte sich nur um 3.765 TEUR. Differenz: ca. 11.159 TEUR.

 

 

 

Hapimag AG Konsolidierte Jahresrechnung

 

2017

 

2018

Veränderung gegenüber Vorjahr

Veränderung gegenüber Vorjahr in %

Abschreibungen auf Sachanlagen

 

30.610 TEUR

 

  1. TEUR*

 

ca. 357 TEUR

 

ca. -1,2 %

Renovierung Immobilien

 

25.584 TEUR

 

22.369 TEUR

 

ca. - 3.215 TEUR

 

ca. -12,6 %

 

 

 

 

 

Investitionen in neue Immobilien

 

  1. UR

 

  1. UR

 

ca. - 2.766 TEUR

 

ca. -12,6 %

 

 

 

 

 

Unterhalt- und Betriebsaufwand

 

26.952 TEUR

 

28.321 TEUR**

 

ca. + 1.369 TEUR

 

ca.+5,1 %

 

 

 

 

 

 

*Die Abschreibungen werden über die Jahresgebühren den Aktionären belastet und fließen so dem Unternehmen zu. Für die „Renovierung Immobilien“ wurden ca. 22.369 TEUR aufgewandt, zugeflossen aus Abschreibungen sind ca. 30.253 TEUR, Differenz ca. 7.884 TEUR.

 

**Darin enthalten die Position „Sonstige“ – „Bei der Position „Sonstige“ wurden die Kosten des Rückbaus der Liegenschaft Neuhof, Baar und die Umzugskosten in das neue Verwaltungsgebäude Steinhausen erfasst.“

 

 

 

Hapimag AG Konsolidierte Jahresrechnung

 

2017

 

2018

Veränderung gegenüber Vorjahr

Veränderung gegenüber Vorjahr in %

Umlaufvermögen

42.826 TEUR

33.541 TEUR

ca. -9.285 TEUR

ca. -21,7 %

 

 

 

 

 

Verbindlichkeiten

335.563 TEUR

346.725 TEUR

ca. +11.162 TEUR

ca. +3,3 %

 

 

 

 

 

 

 

 

Hapimag AG Konsolidierte Jahresrechnung

 

2017

 

2018

Veränderung gegenüber Vorjahr

Veränderung gegenüber Vorjahr in %

Verkauf Aktien

+3.010 TEUR

+3.233 TEUR

ca. + 223 TEUR

ca. +7,4 %

 

 

 

 

 

Jahresbeiträge

+72.230 TEUR

+70.373 TEUR

ca. -1.857 TEUR

ca. -2,6 %

Lokale Kostenbeiträge

 

+44.218 TEUR

 

+47.020 TEUR

 

ca. +2.802 TEUR

 

ca. +6,3 %

Umsatz Gastrobetriebe und Shops

 

 

+21.389 TEUR

 

 

+23.356 TEUR

 

 

ca. +1.967 TEUR

 

 

ca. +9,2 %

 

 

 

 

 

Waren- und Serviceaufwand

 

-19.810 TEUR

 

-21.873 TEUR

 

ca. +2.063 TEUR

 

ca. +10,4 %

 

 

 

„willhaben.at“ (08.04.2019): „€ 950,- Verkaufspreis“ – „Wir bieten: Eine Hapimag A-Aktie.“

 

„Bei Bedarf: Bis zu 362 HS-Punkte dazu, für 2,70 Euro pro Punkt (Ablauf 30.4.2020-2025). Geben die Punkte auch ohne Aktie ab. Einfach anfragen.“

 

 

 

Wohnung von Hapimag-Cavallino als Gewinnspielpreis

11.04.2019

 

„bunte.de“: „Bella Italia TRAUMURLAUB für die ganze Familie gewinnen mit B.INSIDE!“

 

Hapimag-Geschäftsbericht: „Um effektiver zu sein, wurde der leerstehende Wohnraum 2018 über Online-Buchungsplattformen vermarktet.“

 

Weiter führt Hapimag zu den Fremdvermietungen unter anderem aus: „Diese Einnahmen helfen uns, Fixkosten zu decken, und stellen eine Einnahmequelle dar, die bei der Festlegung der lokalen Kostenbeiträge und der Jahresbeiträge berücksichtigt wird und dazu beiträgt, diese massgeblich weniger hoch ansetzen zu müssen.“

 

 

Währungsumrechnungsdifferenzen und Sachanlagevermögen

14.04.2019

 

Hapimag-Geschäftsbericht 2018, „Anhang zur konsolidierten Jahresrechnung 2018 der Hapimag AG“, Seite 40, Position 6 „Sachanlagen“.

 

In der Position „kumulierte Anschaffungskosten zum 31.12.2017“ befindet sich die Position „Währungsumrechnungsdifferenzen“ mit „Total“ -28.868 TEUR.

 

Weiter sind „Währungsumrechnungsdifferenzen“ in der Position „kumulierte Abschreibungen zum 31.12.2017“ in Höhe von -14.578 TEUR enthalten.

 

Per 31.12.2018 betragen diese Positionen -5.981 TEUR bzw. -5.254 TEUR. (Gesamt: 11.235 TEUR)

 

Nähere ausführliche Erläuterungen finde ich zu diesen Darstellungen nicht.

 

Was sagt diese Darstellung des Sachanlagevermögens aus? Besitzt dieser Wert eine den tatsächlichen Gegebenheiten widergebende Aussage- oder Darstellungskraft oder sind es möglicherweise nur Näherungswerte?

 

 

„theworrldnews.net“: „Abwertungen verschleppt: Die größten Blender im Dax“

 

„wiwo.de“: „Abwertungen verschleppt - Die größten Blender im Dax“ – „Das Ergebnis: Viel zu wenig. Insgesamt 277 Milliarden Euro an „Goodwill“ enthalten die Bilanzen der Dax-Konzerne demnach. Goodwill heißt die Position, weil sie nur mit sehr viel gutem Willen noch als werthaltig zu bezeichnen sind.“ 

 

„„Anleger sollten, wenn sie auf den Gewinn je Aktie schauen, es halten wie bei ihrem Gehalt: Nur das, was ankommt zählt.““

 

 

Auswirkungen auf die Höhe des ausgewiesenen Ergebnisses hatten diese Beträge nicht (Seite 32 Geschäftsbericht 2018)? Dort werden „Währungsumrechnungsdifferenzen“ in Höhe von -10.220 TEUR ausgewiesen.

 

 

Währungsumrechnung im Konzernabschluss

 

Wesentliche Bilanzierungsunterschiede zwischen HGB und IFRS dargestellt anhand von Fallbeispielen.

 

Konzernrechnungslegung nach EU-IFRS 2015

 

Beteiligungen: Die Bilanzierung und Bewertung nach dem Obligationenrecht

 

 

Wenn die „Währungsumrechnungsdifferenzen“ aber die Gesamtsumme der „kumulierten Abschreibungen per 31.12.2018“ (Seite 40 – Anhang zur konsolidierten Jahresrechnung 2018 der Hapimag AG) reduzieren, welcher Abschreibungsbetrag wird dann bei der Berechnung der Höhe der Jahresgebühr für die darin enthaltene, vom Aktionär zu übernehmende Belastung der Abschreibungen angesetzt?

 

 

„fuw.ch“: „Auch die bilanziellen Währungsumrechnungsdifferenzen, unter IFRS als Cumulative Translation Adjustments (CTA) erfasst, zeigen die Auswirkungen der aktuellen Wechselkurssituation. CTA entstehen hauptsächlich aus der Umrechnung von ausländischen Vermögenswerten in die Berichtswährung. Sie werden direkt im Eigenkapital verbucht und erst bei einer Veräusserung der zugehörigen Vermögenswerte in der Erfolgsrechnung gezeigt.“

 

 

Wie realitätsbezogen kann der im Hapimag-Geschäftsbericht dargestellte Wert des Sachanlagevermögens sein?

 

 

14.04.2019

„willhaben.at“: „… verkaufe zwei Hapimag A-Aktien zum Stückpreis von € 1.400.““

 

 

„Gut gebrüllt Löwe“…??

22.04.2019

 

„luzernerzeitung.ch“: „…Für Hapimag-Sprecher … wird es jetzt Zeit, «die Vergangenheit hinter uns zu lassen und gemeinsam an der Zukunft unseres Unternehmens zu arbeiten»…“

 

Um aber die Vergangenheit zu bewältigen muss diese erst einmal aufgearbeitet werden. Wenn dann in den entscheidenden Bereichen des Unternehmens, Verwaltungsrat, Konzernleitung und im Großteil der weiteren Administration, diejenigen überwiegend weiter die Weichen für die Zukunft „unseres Unternehmens“ stellen sollen die dies bisher auch taten, dann dürfte da wohl aus meiner Sicht nicht nur erheblicher Handlungsbedarf bestehen, sondern auch mindestens mehr als eine vertrauensbildende Maßnahme erforderlich sein? Ein kleiner Anfang könnte es sein, wenn sich der Hapimagverwaltungsrat für die Fehlentwicklungen und

-entscheidungen mindestens des vergangenen Jahrzehnts bei den Aktionären entschuldigt?

 

Es wäre wohl auch eher angemessen gewesen ein solches Angebot, so es denn ein Angebot sein sollte und nicht nur medienwirksame Propaganda, wenn dieses vom Präsidenten des Verwaltungsrats gekommen wäre?

 

„Gemeinsam“ kann aber nur bedeuten, dass sich mindestens zwei auf einer „gemeinsamen“ Linie bewegen und nicht einer seine „gemeinsame“ Linie durchsetzt.

 

Eine sehr gute Gelegenheit wäre auch schon gewesen die Möglichkeit zu nutzen die Sonderprüfung außergerichtlich zu erledigen.

 

„„Der Worte sind genug gewechselt,
Laßt mich auch endlich Taten sehn!
Indes ihr Komplimente drechselt,
Kann etwas Nützliches geschehn.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

 

Dieser Pressesprecher ist erst seit Oktober 2018 in dieser Funktion beim Unternehmen und diese Aussage zeigt mir, dass da wohl in Bezug auf die Hapimaghistorie und gewisse Abläufe in der Vergangenheit noch erheblicher Informationsbedarf bestehen könnte? Vielleicht auch bezüglich anderer noch aktueller Abläufe? Diese Aussage besagt mir aber auch, dass wohl keine Absichten zu erkennen sind das die Kompetenzträger des Unternehmens Entscheidungen und Vorgänge der Vergangenheit kritisch sehen könnten?

 

Eine „kritische Aktionärsvereinigung“ präsentiert publikumswirksam unter anderem einen Verwaltungsratskandidaten der wohl schon auf Grund der Unternehmenssatzung für diesen Posten wohl eher als Zählkandidat gerechnet werden darf? Für mich nicht nur bei diesem Kandidaten eine unglückliche Nominierung. Im Erfolgsfall wird dieser nur ein kurzes Zwischenspiel geben können. Man wird doch wohl selbst nicht ernsthaft erwarten das dieser in Betracht kommen könnte? Der „Schmusekurs“ dieser „kritischen Aktionärsvereinigung“ hat doch wohl bisher wenig bewirkt? Diese Aufstellung passt da ins Bild. Ernsthaftigkeit kann ich da nicht erkennen.

 

Es ist natürlich immer schwierig gute und geeignete Leute zu finden.

 

Eine Idee, hier die Hapimagidee, muss zwar immer mal wieder unter Beibehaltung der Grundlinie evolutioniert werden, aber diesbezüglich ist für mich nichts erkennbar. Die ursprüngliche Hapimagidee war eine Gemeinschaftsidee mit der sich viele Hapimagaktionäre identifizierten und solidarisierten. Nur was wurde daraus gemacht? Das was heute geboten wird ist für mich keine Gemeinschaftsidee, eventuell noch ein Geschäftsmodell welches angenommen wird, weil es den eigenen Erfordernissen im Entscheidungsmoment entspricht oder nahe kommt. Ein Rechenexempel, aber keine Vision, keinesfalls eine visionäre Idee.

 

„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert“ (Albert Einstein).

 

 

Reiselustige Senioren

25.04.2019

 

„tageskarte.io“: „Reiselustige Rentner: Warum sich Hotels stärker auf Senioren einstellen sollten.“ – „Großes Wachstumspotenzial für Hotelbranche.“ – „Darüber hinaus lohnt sich für zukünftige Hotelprojekte ein Blick auf die aktuelle Bevölkerungsentwicklung: Mehr als ein Viertel der deutschen Gesellschaft (27,9 Prozent) war laut dem Statistischen Bundesamt im Jahr 2017 über 60 Jahre alt. Künftig wird der Anteil der Senioren an der Gesamtbevölkerung zunehmen. So beträgt im Jahr 2030 der Anteil der über 65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung 28 Prozent. Im Jahr 2060 sollen Menschen im Alter von über 65 Jahren sogar schon ein Drittel der Bevölkerung ausmachen.“

 

„"Der zunehmende Anteil der Senioren an der Gesamtbevölkerung und die steigende Reiselust der über 55-Jährigen birgt für die Hotelbranche großes Wachstumspotenzial", sagt …, Head of Europe Scandic Hotels.“

 

Letztendlich macht es wohl die Mischung? Allerdings sollte Hapimag sich daran erinnern wer diesem Unternehmen nun mittlerweile über 55 Jahre die Tätigkeit ermöglichte und auch heute noch die Anlagen auslastet.

 

Über wie viele alters- und behindertengerechte Ferienwohnungen verfügt Hapimag?

 

 

Ferienwohnungen ohne Haustier

25.04.2019

 

Bei Hapimag sind Haustiere zugelassen. Nichts gegen Hund, Katze und ähnliche Begleiter. Nur, warum kann bei Hapimag nicht ein Teil der Ferienwohnungen grundsätzlich so gebucht werden, dass darin nie Haustiere zugelassen sind und Allergiker diese Wohnung somit sicher buchen können? Die meisten Anlagen sind von der Anzahl der Wohnungen her groß genug um entsprechende Buchungskriterien verbindlich festzulegen. Andere Anbieter von Ferienwohnungen haben mit dieser Vorgehensweise keine Probleme. Hapimag belastet den „Haustierbesuch“ zwar mit ca. 75,00 EUR aber was bringt dies dem Allergiker?

 

„…aber immer mehr Menschen wollen eben nicht in Hotelbetten schlafen, in denen vorher ein Hund gelegen hat…“

 

„tripadvisor.de“ „Haustierfreie Hotels“ – „…Immer mehr Haustierbesitzer, meistens Hundehalter, meinen, ohne ihre "Lieblinge" nicht mehr in Urlaub fahren zu können. Sollen sie doch, aber immer mehr Menschen wollen eben nicht in Hotelbetten schlafen, in denen vorher ein Hund gelegen hat

 

„daab.de“: „Allergien bei Haustieren.“

 

 

Generalversammlung mit „Kulturwandel“?

28.04.2019

 

Die Hapimaggeneralversammlung 2019 ist gelaufen. Erwartungsgemäß ohne nennenswerte Überraschungen, weiter nach den Vorgaben des Unternehmens.

 

Sämtlichen, auf den Stimmzetteln schon farblich gesondert gekennzeichneten und entsprechend hervorgehobenen, Empfehlungen des Verwaltungsrats wurde, ausgehend von der Medienmitteilung des Unternehmens, zugestimmt. Konkrete Abstimmungswerte, Teilnehmerzahlen usw. konnte ich dieser Information nicht entnehmen.

 

Nun, sei es so, am gleichen Tag haben die Aktionäre der Bayer AG ihrem Vorstand nicht das Vertrauen ausgesprochen und diesen nicht entlastet. Es könnte daran gelegen haben, dass dort die Stimmzettel nicht als Wunschzettel gestaltet waren?

 

 

„tageblatt.ch“:

 

„Es herrschte Tauwetter an der Generalversammlung von Hapimag.“

 

„HFA-Vertreter …: «Wir erleben einen Kulturwandel bei Hapimag.» Dieser sei äusserst erfreulich und in erster Linie auf die neue Unternehmensführung zurückzuführen – allen voran auf den neuen CEO.“

 

Ist es nun ein „Kulturwandel bei Hapimag“ oder ein Kulturwandel bei den Aktionärsvereinigungen?

 

„Mehr Distanz, mehr Fragen und ein wenig mehr Misstrauen würden guttun“!

 

 

„tageblatt.ch“: „So stellte der Versammlungsführer den drei grössten Aktionärsvereinigungen eigentlich je eine halbe Stunde Redezeit zur Verfügung, «ohne Fragen oder Diskussionen», wie … im Vorfeld klarstellte. Doch wider Erwarten schöpften die Redner das Angebot nicht aus.“

 

„Ohne Fragen, ohne Diskussionen“, dies ist wohl das Hapimagverständnis wie Aktionärsvereinigungen und damit die Aktionäre sich artikulieren bzw. darstellen dürfen? Wohlverhalten ist gefordert. Kein kritischer Meinungsaustausch. Kein hinterfragen von Abläufen. Offensichtlich doch kein „Kulturwandel“ beim Demokratie- und Informationsverständnis dieses Schweizer Unternehmens. Alles wie gehabt?

 

Publikumswirksamer Populismus nur um die Aktionärsvereinigungen vorzuführen und es dem Verwaltungsratspräsidenten ermöglichen gegenüber den Medien einen konzilianten Eindruck zu geben auf den diese prompt hereinfielen?

 

 

„tageblatt.ch“: Sonderprüfung: „Streitwert wurde massiv reduziert.“ – „Die geschätzten Streitwerte der beim Kantons- und Obergericht hängigen Verfahren hätten von 177 Millionen auf noch 1,5 Millionen Franken beziehungsweise von 151 Millionen auf 1,2 Millionen Franken reduziert werden können.

 

„Es kreiste ein Berg und gebar eine Maus.“ Was bleibt nun noch von dieser Sonderprüfung übrig und was soll nun noch festgestellt werden? Offensichtlich hat man aber doch noch bemerkt, dass dieser, für mich unverständliche aufgeblähte, Fragenkatalog überdimensioniert war? Beim Endergebnis wird es dann vermutlich ohnehin nur Sieger geben?

 

 

28.04.2019

„travelnews.ch“: „Happy Aktionäre bei Hapimag“ – „Die 55. Generalversammlung der Hapimag AG geht als eine der friedlicheren in die Geschichte ein.“ – „Die bisher kritischen Aktionäre stellten sich nun hinter CEO Hassan Kadbi. Die Verfehlungen seien vor seiner Amtstübernahme im 2016 erfolgt.“

 

„vr-wissen.ch“: Im Prinzip sollte der Verwaltungsrat die Rolle des Kapitäns im Unternehmen wahrnehmen. Das bedeutet, er bestimmt die strategische Richtung (Oberleitung), organisiert, steuert und gibt die notwendigen Anweisungen (Organisation, Besetzung GL) und er sichert das Unternehmen vor stürmischen Wettern (Oberaufsicht, Risikomanagement, Finanzkontrolle) oder gar dem Untergang (Benachrichtigung Richter) …

 

Der CEO ist bei Hapimag nicht Mitglied des Verwaltungsrats.

 

 

„Aufstand der Aktionäre“

19.05.2019

 

„handelsblatt.com“: „Anleger mischen sich zusehends, ihren Rechten entsprechend, in Unternehmensabläufe ein. In die Kritik geraten vor allem Aufseher – und deren Fehler.“

 

Frankfurt – „Der Bankier Carl Fürstenberg nannte Aktionäre einmal dumm und frech. Dumm, weil sie Aktien kauften, und frech, weil sie auch noch Dividende verlangten. Was würde er wohl heute sagen? Im Jahr 2019 wollen die wichtigsten Anteilseigner nicht mehr nur eine angemessene Ausschüttung, vielmehr fordern sie auch weitreichenden Einfluss auf die Unternehmenspolitik und die Zusammensetzung der Führungs- und Kontrollgremien.“

 

Eine Aktionärsvereinigung warb für die Generalversammlung der Hapimag AG um Vollmachten für die Abstimmung. Beim Großteil der Tagesordnungspunkte hat sich dies bei den Gegenstimmen kaum ausgewirkt. Das Abstimmungsverhalten spiegelte aber wohl auch nur wider, wo zwischen Worten und Taten die Unterschiede lagen?

 

Bei den Annäherungsversuchen nach dem Beschluss zur Durchführung von Sonderprüfungen ging man seitens des Antragsstellers wohl bei den Gesprächsversuchen wohl auch von unrealistischen Hoffnungen auf einen Konsens mit dem Unternehmen aus? Eigentlich hätte man es besser wissen müssen. So irrte man wohl wieder einmal kräftig, schätzte die Sach- und Interessenlage und die Grundeinstellung des Unternehmens zum Aktionär wohl eher völlig falsch ein? Hapimag und Konsens??

 

Schon bei einem früheren Anlass scheute das Unternehmen weder Mühe noch Kosten um sich als Verfolgte darzustellen. Die Kosten für sämtliche Maßnahmen tragen ohnehin die Aktionäre und das Unternehmen bestimmt dabei was angemessen und erforderlich ist. Es darf dann ggf. auch etwas mehr sein?

 

Dabei ist es eigentlich ganz einfach, Originalton Hapimag-CEO: „…hatte ich betont, wie sehr es mir am Herzen liegt, dass alle Hapimag Aktionäre und Mitglieder richtig, umfassend und transparent informiert werden…“.

 

Wo kann dann ein Problem liegen „richtig, umfassend und transparent“ zu informieren und die Fragestellungen nachvollziehbar für die Aktionäre „richtig, umfassend und transparent“ zu beantworten?

 

Auch seitens des Antragstellers Information für sämtliche Aktionäre. Für diesen hat diese Aussage „richtig, umfassend und transparent“ zu informieren auch Gültigkeit.

 

Die Hapimagaktionäre bilden letztendlich eine Interessen- vielleicht auch Zweckgemeinschaft. Nur, welche oder wessen Interessen vertritt das Management? Oder sollte es doch eine Schicksalsgemeinschaft sein?

 

Das Unternehmen scheint festgestellt zu haben, dass es sich mit einer Aktionärsgröße von angestrebten ca. 125.000 Aktionären gut leben lässt, da bei dieser Größenordnung wohl die laufenden und benötigten Kosten hereingespielt werden können?  Das Sahnehäubchen darüber hinaus soll dann wohl durch „Verhökerung“ von Wohnungskontingenten auf dem freien Markt erzielt werden? An einen Kundenkreis der zu den Aktionären „passt“? Damit lässt es sich dann wohl bequem „leben“, denn Jahresgebühr und Nebenkosten können jederzeit angepasst werden und decken mindestens die Grundbedürfnisse. Der Aktionär zahlt ohnehin alles.

 

Dabei könnte es in manchen Dingen so einfach sein Flexibilität und Kundenfreundlichkeit anzudeuten. Aufenthalte in den Ferienwohnungen können in der C und D Saison mit Nebensaisonpunkten gebucht werden. Zugeteilt auf die Aktien werden Hauptsaisonpunkte. Die Hauptsaisonpunkte können nicht in Nebensaisonpunkte getauscht werden. Zwei nicht kompatible Bezahlvorgänge in einer Firma mit unterschiedlichen Wertansätzen.

 

Rewards auf Umsätze können in Nebensaisonpunkte getauscht werden. Die daraus zugeteilte Anzahl von Nebensaisonpunkten dürfte in der Regel überschaubar sein.

 

Also müssen diese Aufenthalte bei denen Nebensaisonpunkte eingesetzt werden können mit Hauptsaisonpunkten gebucht werden oder direkt beim Unternehmen Nebensaisonpunkte extra zugekauft werden. In der Vergangenheit, eine aktuelle Preisstellung fand ich nicht, lagen die Preise für diese beim Unternehmen zugekauften Nebensaisonpunkte durchschnittlich mindestens in der Nähe des auf die Jahresgebühr berechneten Durchschnittspreises für die zugeteilten Hauptsaisonpunkte, Bezugsgröße Jahresgebühr.

 

Zukauf Nebensaisonpunkte, was dann mit den weiter vorhandenen Hauptsaisonpunkten?

 

Bei den „Treueprämien“ kann gewählt werden ob Haupt- oder Nebensaisonpunkte gewünscht werden. Dort entspricht ein Hauptsaisonpunkt, zwei Nebensaisonpunkten. Eigentlich doch eine Grundlage für eine allgemein gültige Umrechnungsgröße?

 

 

Ende des Kuschelkurses??

23.05.2019

 

„tourismuspresse.at“: „Sonderprüfungen bei Hapimag - ein Parcours der Schikanen gegen Kleinaktionäre.“

 

„…Diverse Schikanen bei der Geschäftsordnung der GV seitens der Hapimag Leitung und aktuelle Winkelzüge ihrer Anwälte zeigen nun beispielhaft Schwächen im Schweizerischen Aktienrecht auf. Kleinaktionäre sind hier nur unter großem zeitlichem und finanziellen Aufwand in der Lage, Auskunft über den Verbleib ihres Eigentums zu verlangen...“

 

 

„wallstreet-online.de“: Sonderprüfungen bei Hapimag - ein Parcours der Schikanen gegen Kleinaktionäre.

 

„…Obwohl nur eine Abstimmung zur Sonderprüfung traktandiert war und dieser mehrheitlich zugestimmt wurde, wurde durch einen perfiden Winkelzug und ohne einer Traktandierung über die Vertiefungsfragen ein zweites Mal abgestimmt. Durch die geteilte Abstimmung gibt es nun die Besonderheit von zwei Verfahren bei zwei verschiedenen Instanzen...“

 

„…Bemerkenswert auch, dass seit dem Rechnungsabschluss 2017 d.h. nach Kenntnisnahme des VR, dass es zu einem Sonderprüfungsantrag kommt, das Rechnungslegungsmodell maßgeblich geändert wurde, womit ein transparenter Vergleich mit den verlustreichen Vorjahren verunmöglicht wurde. Zufall? Wohl kaum!...“

 

 

„finanzen.net“: „Sonderprüfungen bei Hapimag - ein Parcours der Schikanen gegen Kleinaktionäre.“

 

„…Entgegen ersten Zusicherungen zum einvernehmlichen Vorgehen und möglichst beschleunigten Abwicklung werden nun in der Praxis die beiden Verfahren gegeneinander ausgespielt; einer Verfahrensvereinigung wird durch die Anwälte der Hapimag AG widersprochen. In der Generalversammlung 2019 wurde der Sachstand über die Sonderprüfung so verzerrt wiedergegeben, dass wir als Beteiligte uns fragen müssen, wozu wir überhaupt mit der Hapimag Führung Gespräche zur Verfahrensverschlankung und beschleunigten Abwicklung geführt haben…“

 

 

Das Ende der Zimmerkategorien

30.05.2019

 

„tageskarte.io“: (30.04.2019) „Hotels im Wandel: IHG und Amadeus orakeln das Ende der Zimmerkategorien“. – „Die Studie, bei der über 7.500 Verbraucher und Branchenexperten befragt wurden, sieht den Anfang vom Ende traditioneller Zimmertypen als einen der wichtigsten Trends in der Hotellerie in den nächsten Jahren.“

 

„Die Verbraucher seien es inzwischen gewohnt, genau das zu kaufen, was sie wollen und brauchen, wenn es um Musik, Unterhaltung, Mode und Reisen gehe.“

 

Bei Hapimag wurde gerade über die Zweckmäßigkeit der Wohnungskategorien diskutiert. Für mich wäre es dort schon hilfreich, wenn ich verbindlich und problemlos nachvollziehen könnte welcher Kategorie die mir zugewiesene Wohnung zuzuordnen ist und ob diese meiner Buchung entspricht. Das dies erforderlich ist konnte ich schon feststellen. Eine Kontrollmöglichkeit war mir allerdings immer nicht so ohne weiteres möglich.

 

Für mich stellt sich auch immer die Frage – wie viel Luxus benötigt eine Ferienwohnung? Wie luxuriös muss diese ausgestattet sein?

 

Mir reicht eine solide und zweckmäßig ausgestattete und zeitgemäß eingerichtete Ferienwohnung. Ohne Beiprogramm und Vorturner. Das Restaurant oder entsprechende Angebote finde ich selbst vor Ort. Ebenso wie das Unterhaltungsprogramm, wo ich dann auch das bezahle was von mir in Anspruch genommen wird.

 

Ohne verdeckte Kostenübernahme durch Pauschalangebote die in Nebenkosten wohl zumindest in Teilen enthalten sind, auch wenn ich diese nicht nutze bzw. diese gar nicht für mich vorgesehen sind? Für soziale Dienste und Leistungen ist nicht der Kunde zuständig, auch nicht für die Kostenübernahme dieser Angebote. Es ist ganz einfach. Wer nutzt bezahlt, bezahlt was genutzt wird.

 

 

Hapimag – Parahotellerie?

30.05.2019

 

„wikipedia.org“: „Die Parahotellerie ist Teil des Beherbergungsgewerbes. Darunter können sämtliche Unterkunftsmöglichkeiten verstanden werden, die zwar Hotellerie bieten, aber kein Hotel sind. Sie sind meist günstiger und mit weniger oder gar keinem Service ausgestattet. Ihr Anteil am Wirtschaftsvolumen ist wesentlich größer als der der klassischen Hotellerie.

 

Parahotellerie

 

Parahotellerie

 

 

Neuer Finanzchef bei Hapimag

30.05.2019

 

Silvan Odermatt „luzernerzeitung.ch“: „…wird neuer Chief Financial Officer beim Steinhauser Feriendienstleister Hapimag.“ „… folgt damit auf“ Saverio Alberti, „der das Unternehmen im September 2018 verlassen hat. … war seit 2007 als CFO tätig.“

 

„travelnews.ch“: „Hapimag hat einen neuen Finanzchef“

 

„finance-magazin.de“: „Silvan Odermatt wird neuer Finanzchef bei dem Schweizer Ferienanlagenanbieter Hapimag. Der 37-Jährige soll ab dem 1. Juni in die Geschäftsführung des Unternehmens eintreten und berichtet direkt an CEO ... Odermatt startete seine berufliche Laufbahn bei PwC. Danach folgten Stationen als CFO bei dem Farbenhersteller J.W. Ostendorf und bei dem Modekonzern C&A.“

 

 

Eine weitere Einnahmequelle für Hapimag?

30.05.2019

 

„jungfrauzeitung.ch“: (25.05.2019) Hapimag – Interlaken – „Aufrüstung für 5G-Mobilfunkantenne.“ „Auf dem Dach des Hapimag Hotels laufen zurzeit Modernisierungen an der Antenne. Diese erlauben es, künftig auch das neuste Netz in Betrieb zu nehmen. Konkret ist die Inbetriebnahme im Juni dieses Jahres geplant. Auswirkungen auf den Hotelalltag soll die Änderung aber keine haben.“

 

„rbb24.de“: „Gesundheitsrisiko durch Handystrahlung Forscher fordern Abbruch des 5G-Testlaufs in Berlin.“ – „…Das 5G-Netz ermöglicht eine extrem schnelle Datenübertragung, verursacht aber mehr Strahlung als bisher. In Berlin testet die Telekom den Aufbau eines solchen Netzes. Forscher warnen vor Gesundheitsrisiken, der Staat sieht keinen Handlungsbedarf…“

 

Ob die Bewohner, insbesondere der Wohnungen im oberen Bereich, der Hapimaganlage Interlaken, zum Teil die höherwertigen Wohnungen der Anlage, glücklich über diese Installation sein können vermag ich nicht zu beurteilen.

 

„zeit.de“: „Mobilfunknetz 5G: Strahlendes Experiment“ – „Das neue, leistungsstarke Mobilfunknetz 5G soll viele Probleme lösen. Darüber, wie es auf unseren Körper wirkt, wissen Forscher bisher aber erstaunlich wenig.“

 

 

Hapimag Dresden - „Baustelle vor der Tür des Hotels bis mindestens 2021…“

30.05.2019

 

„dnn.de“: „Urlaub in Genossenschaft – Hapimag-Resort Dresden…“

 

„Zum anderen liegt das auch an der großen Baustelle direkt vor der Tür des Hotels. Hier entsteht noch bis mindestens 2021 das Palais Hoym…“

 

Genossenschaftliches Wohnen ist in Dresden bekannt. Genossenschaftliches Urlauben eher weniger. Das geht zum Beispiel im Hapimag-Resort am Neumarkt. Dort erwartet die Gäste ein einmaliges historisches Ambiente – und eine Baustelle direkt vor der Nase.“

 

Hapimag und „genossenschaftliches Urlauben“? Für mich eine interessante Variante, wenn diese in aller Konsequenz durchgeführt wird. Vermutlich muss ich da zumindest beim gewählten Beispiel wohl bisher etwas falsch verstanden haben? Möglicherweise der Verfasser auch?

 

 

Parkplätze sind Teil der Ferienwohnung und können damit nicht kostenpflichtig sein

15.06.2019

 

Als ich das erste Mal einen Urlaub in einer Hapimaganlage verbrachte, da passte mein PKW noch gut in den vorgesehenen Abstellplatz und ich konnte das Auto schwungvoll verlassen, auch wenn der Nachbarparkplatz belegt war. Ebenso der Beifahrer. Inzwischen sind außer mir aber auch die Autos erheblich „breiter“ geworden.

 

„Angepasst“ wurden bei Hapimag aber nur die Gebühren für die Parkplätze. Diese wurden aber bei vielen Anlagen zusammen mit der Ferienanlage erstellt, werden aber belastungsmäßig gesondert behandelt. Müssen bei Nutzung extra bezahlt werden obwohl diese Parkplätze belastungsmäßig zur Wohnung gehören und keine Sonderbelastung rechtfertigen.

 

Wenn in den ersten Jahrzehnten nach der Unternehmensgründung Parkgebühren anfielen, dann war in der Regel der damalige Wochensatz an Parkplatzgebühren niedriger als der heutige Parktagessatz in den meisten Hapimagferienanlagen. Das von diesen Gebühren etwas in den Bereich der Parkplatzbewirtschaftung floss konnte ich nirgendwo feststellen. Ebenso nicht, dass in den Bereich der PKW-Abstellplätze groß investiert wurde. Anlagen wurden wohl gelegentlich renoviert? Die Parkplätze eher wohl kaum?

 

Die PKW-Abstellplätze bei Hapimag haben in der Regel immer noch die Abmessungen der vergangenen Zeiten, als der VW-Käfer Maßstab des Mittelklassefahrzeugs war?

 

Es ist meistens schon ein Kunststück schadenfrei nach dem einparken den Wagen verlassen zu können. Noch schwieriger wieder ins Auto zu gelangen, wenn der Nachbar nicht sehr rücksichtsvoll beim abstellen seines PKWs war. Altersgerecht ist das alles nicht, eigentlich nicht einmal praktikabel. Das Auto passt schon auf den Parkplatz, nur die Besatzung möchte es auch problemlos verlassen und ggf. auch problemlos wieder einsteigen können.

 

Das Einparken ist aber häufig erst der Beginn des Abenteuers des Urlaubsbeginns bei Hapimag. Es setzt sich dann, nachdem der Parkvorgang gelang und das Auto auch verlassen werden konnte, in vielen Anlagen fort, wenn das Reisegepäck in die Ferienwohnung verbracht werden muss. Diese Ferienwohnung liegt dann, wie in den meisten Fällen bei mir üblich, weit entfernt von den Parkmöglichkeiten. Es darf nicht direkt vorgefahren werden. Die mir zugewiesene Wohnung befindet sich dann, meistens habe ich dieses zweifelhafte Glück, am Ende des Flurs in der oberen Etage eines fahrstuhllosen Gebäudes, erreichbar nach etlichen Treppenauf und -abstiegen im Gelände und im Haus.

 

Wenn ich das dann alles hinter mir habe, weiß ich warum ich in Urlaub fuhr. Zweckmäßig ist es ohnehin erst einmal ohne Gepäck die Wohnung zu suchen, denn die verteilten Beschreibungen sind meistens nur für Ortskundige selbsterklärend.

 

Ich weiß auch und ich höre es schon, dass jetzt der richtige Moment dafür ist darauf hinzuweisen, dass „wir früher einen Kaiser hatten“. Nur da gab es Personal für etwas Bequemlichkeit und die Pferdeboxen waren garantiert größer und komfortabler als manche Parkbox heute bei Hapimag.

 

Wie altersgerecht sind die Ferienwohnungen bei Hapimag? Gibt es mehr als ein oder zwei behindertengerechte Ferienwohnungen in den großen Ferienanlagen? Ich habe den Eindruck, dass schon die Rollatorbenutzer wohl des Öfteren wenig Freude in den Hapimaganlagen haben könnten?

 

Was besagt schon der Hinweis bei einem Großteil der Objekte: „Für Personen mit eingeschränkter Mobilität mit Begleitung bedingt geeignet“. Vielleicht möchte ich aber keine „Begleitung“ beim Aufenthalt, sondern Selbstständigkeit? Wo beginnt bzw. was bedeutet „bedingt geeignet“?

 

Wenn Aktionäre, bedingt durch „eingeschränkte Mobilität“ die Ferienanlagen nicht mehr nutzen können und deshalb die Aktien zurückgeben möchten, welche verbindliche Regelung sieht Hapimag dafür vor?

 

Ein Großteil der Hapimagaktionäre befindet sich mittlerweile im fortgeschrittenen Alter. Der Zustand etlicher Hapimaganlagen auch. Vielleicht sollte bei anstehenden Renovierungen auch die Altersstruktur der Aktionäre mit Berücksichtigung finden und nicht nur darüber nachgedacht werden die Altersstruktur der Aktionäre zu verjüngen?

 

 

Eine Informationsmöglichkeit der Hapimag-Gastronomie?:

07.06.2019

 

„tageskarte.io“: „Neue Funktionen: Google zeigt virtuelle Speisekarten und Bilder beliebter Gerichte aus Restaurants.“

 

 

Urlaubsfallen

07.06.2019

 

„tageszeitung.it“: „…Um in solchen Situationen eine Chance auf eine Entschädigung zu haben, sei es notwendig, sofort vor Ort zu reklamieren und Beweismaterial zu sammeln…“

 

 

08.06.2019

„tageskarte.io“: Union Investment & bulwiengesa-Analyse: Hotelzimmer in Deutschland im Schnitt 145.200 Euro wert.“

 

 

08.06.2019

„wiwo.de“: Machen Lügner schneller Karriere?“ – „Der ehrbare Kaufmann als Leitmotiv des Wirtschaftslebens ist nur noch ein Gespenst der Vergangenheit. In der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts zählen nicht Anstand und Sitte, Ehrlichkeit und Offenheit. Im Gegenteil. Studien zeigen: Wer nie lügt, schadet sich selbst, seinen Kollegen – und seiner Karriere.“

 

„newslettercollector.nl“

 

 

25.06.2019

„corporate.hapimag.com“: ABSTIMMUNGSRESULTATE 55. ordentliche Generalversammlung der Hapimag AG vom 26. April 2019“

 

Einen Grund warum es nun fast zwei Monate dauerte bis die Abstimmungsergebnisse veröffentlicht wurden ist zwar für mich nicht erkennbar, aber wohl typisch für die Informationspolitik von Hapimag? Bis das gesamte Protokoll vorliegt wird es wohl Herbst werden?

 

Laut Geschäftsbericht 2018 befanden sich am 31.12.2018 227.653 Aktien im Umlauf. Auf der Generalversammlung waren ca. 58.213 Aktien vertreten bzw. anwesend. Davon stimmten bei der Position „Lagebericht, Jahres- und Konzern-rechnung 2018 und Berichte der Revisionsstelle“ ca. 38.988 Aktien zu, ca. 17,1 Prozent der im Umlauf befindlichen Aktien.

 

Bezogen auf die Anzahl der Aktien die zu diesem Tagesordnungspunkt auf der Generalversammlung vertreten bzw. anwesend waren: ca. 66,97 Prozent.

 

 

25.06.2019

Nächste planmäßige Hapimaggeneralversammlung:

 

Freitag, 24. April .2020

 

 

Sonderprüfung

25.06.2019

 

„Hapimag Anwälte verzögern diesmal mit Ersuchen um weitere Fristerstreckung um ein Monat die Sonderprüfung!“

 

Wo kann hier ein Problem liegen? Es ist doch ein Antrag im rechtlich zulässigen Rahmen und letztendlich die Entscheidung eines unabhängigen Gerichts. Es besteht doch wohl die Möglichkeit Gegenanträge zu stellen? Schließlich ist die Antragstellerin doch anwaltlich vertreten.

 

Die Antragstellerin selbst hat es doch wohl auch nicht unbedingt erkennbar eilig gehabt diese Prüfung auf den Weg zu bringen?

 

Monatelang wurden doch Vorgespräche in „offener“ und „angenehmer“ Weise zwischen den Parteien geführt um gemeinsame Schnittstellen usw. usw. auszuloten bis dann endlich das „Licht“ aufging, dass wohl zumindest von einer Seite her kein Interesse an einer gemeinsamen Gangart vorhanden war, sondern man sich, wohl eher, aushorchen ließ?

 

Bis dieser Erkenntnisstand dort vorlag vergingen mehrere Monate…

 

 

Influencerin postet negativen Kommentar: Hotel in Binz bietet ihr kostenlosen Urlaub an

25.06.2019

 

„ostsee-zeitung.de“: „Nachdem eine Berliner Influencerin und ihr Partner bei HolidayCheck einen negativen Kommentar über das … Strandhotel abgelassen hatten, vereinbarten sie gegen Streichung des Textes einen kostenlosen Aufenthalt.“

 

 

Ankündigung zur neuen Punkte-Plattform

10.07.2019

 

Es wird alles besser? – Bei Hapimag wohl eher kaum? Es hat lange gedauert bis es nun mit der neuen Punkteverteilmöglichkeit so weit war. Eigentlich bestand aus meiner Sicht heraus dafür gar kein Bedarf, denn für mich folgt bei der bis jetzt vorliegenden Informationslage ein noch intransparentes Angebot mit zusätzlichen Reglementierungen und Einschränkungen.

 

Vorteile kann ich für mich nicht erkennen, da offensichtlich nur noch einige wenige vorsortierte Angebote dem Interessenten angezeigt werden und von diesem dann übernommen werden sollen ohne einen Gesamtüberblick zu haben bzw. nach Alternativen suchen zu können? Eine nachvollziehbare Grundlage warum welche Punkte angeboten werden gibt es offensichtlich nicht? Es gibt offensichtlich nur noch ein selektiertes kleines ausgesuchtes bzw. vorsortiertes Angebot?

 

„Sie sehen weiterhin den günstigsten, teuersten, sowie den durchschnittlichen Punktepreis auf der Plattform.“ Was bringt dies und was soll dies aussagen?

 

Nach welchen Kriterien werden die Angebote zum Verkauf gestellt?

 

Diese Information gab es in ähnlicher Form schon immer. War in der Vergangenheit für mich auch noch nie informativ, eher aussagelos. Höchstpreis über Wochen beispielhaft für den Punkt bei bis 90,00 EUR, der niedrigste Preis teilweise unter ca. 2,00 EUR. Was sagt dann der Durchschnittspreis noch aus? Dieser wurde nie auf Laufzeiten, angebotene Stückzahl usw. bezogen. Alles in einen Topf und fertig.

 

Es konnten allerdings sämtliche Angebote eingesehen und selbst entschieden werden welches Angebot passte.

 

Warum sollen jetzt bei den Punkten Kurzläufer erworben und damit die eigenen Verfügungsmöglichkeiten beschränkt werden? Kurz vor dem Verfall stehende Punkte müssen, wenn überhaupt interessant, schon erhebliche Preisabschläge bieten.

 

Schließlich kann es erforderlich werden umzubuchen und dann sitzt man auf kurzlaufenden Punkten bzw. der Verfalltermin der Punkte wird erreicht und kann nicht eingehalten werden.

 

Es gibt aber weiter die Möglichkeit außerhalb dieses Angebots Punkte von anderen Aktionären zuzukaufen, auch unterhalb der momentan bei „eBay“ im Angebot befindlichen Preisstellung und meist weit unter den Preisen der derzeitigen Handhabung im Rahmen des Punktekiosks. Die Preisstellung bei „eBay“ empfinde ich ohnehin bei vielen Angeboten als „Mondpreise“? Einiges erscheint mir da zurzeit möglicherweise als Anbietertaktik um die Preise in die Höhe zu treiben? Bei mir bestehen Zweifel ob zurzeit sämtliche der dortigen Angebote von privaten Anbietern kommen.

 

Preise des Punktekiosks waren in den vergangenen Monaten oft auch weit von der Realität entfernt.

 

Dies bei einem wohl derzeit vorhandenen Überangebot. Zusätzlich können auch noch beim Unternehmen direkt Punkte gekauft werden. Das Interesse des Unternehmens daran durch die Punktevermittlung Punkte an potentielle Nutzer zu bringen dürfte somit wohl in überschaubarem Interesse liegen?

 

Am 03.06.2019 zum Beispiel befanden sich ca. 130.551 Wohnrechtspunkte im Verkaufsangebot des Hapimag-Punktekiosks. Durchschnittspreis 5,43 EUR, tiefstes Angebot 4,00 EUR, höchstes Angebot 40,00 EUR, jeweils je Wohnrechtspunkt. Insgesamt ca. 2.200 Anbieter.

 

Am 06.03.2019 befanden sich ca. 196.373 Wohnrechtspunkte von ca. 3.385 Anbietern im Angebot, Durchschnittspreis ca. 4,70 EUR.

 

Wo bestimmte hier die Nachfrage oder der Markt den Preis? Ein Marktpreis wird bei dieser Vorgehensweise nicht ermittelt.

 

Was ändert sich da durch das neue System? Nach welchen Kriterien sollen dort die Punkte ver- oder gekauft werden?

 

Aus meiner Sicht ein intransparentes und unflexibles System welches wohl mit Vorsicht genutzt werden sollte da wohl nicht einmal sicher nachzuvollziehen ist woher die Punkte kommen? Wie soll hier ein Verkäufer auf sein Angebot aufmerksam machen? Bisher konnte er dies durch einen niedrigen oder angepassten Preis.

 

Bemerkenswert finde ich die Ausführungen zur Position „Nebensaison-Punkte“, ab 7.4 der Nutzungsbedingungen. Einiges finde ich daran doch recht merkwürdig. Ob da wohl nach „der Rolle vorwärts“ die „Rolle rückwärts kommt?:

 

Nebensaison-Punkte
„7.4. Aktionäre, die im Besitz von jahresbeitragspflichtigen Aktien sind (ausgenommen sind B-Aktien), haben während des Buchungsprozesses (nicht jedoch beim Kauf auf Vorrat) zusätzlich die Möglichkeit, Punkte für die Nebensaison (Saison C und D) zu erwerben; dies jedoch nur, wenn sie nicht über genügend Wohnpunkte für die entsprechende Buchung verfügen. Mitglieder, die im Buchungsportal/MyHapimag hinterlegt haben, dass sie Vorgriffspunkte verwenden möchten, müssen ausserdem zuerst die Vorgriffspunkte benutzen, bevor Punkte für die Nebensaison gekauft werden können“...

 

Es ist für mich wieder einmal wie so oft bei Hapimag. „Voltaire“ soll schon gesagt haben: „Alle Menschen sind klug – die einen vorher, die anderen nachher.“ Was ist aber mit denen die offensichtlich nichts dazu lernen?

 

 

„Gast eines Hotels im Ausland darf die Einhaltung dort geltender Sicherheitsbestimmungen erwarten“

27.06.2019

 

„haufe.de“: „Der Gast eines Hotels im Ausland - hier: Gran Canaria - darf die Einhaltung dort geltender Sicherheitsbestimmungen erwarten.“

 

Pressemitteilung des Bundesgerichtshofs: „Bundesgerichtshof zur Notwendigkeit einer Beweisaufnahme über Sicherheitsvorschriften für Hotelzimmer im Reiseland.“

 

„Der Bundesgerichtshof hat die Voraussetzungen präzisiert, unter denen ein Gericht dem Vortrag einer Partei zum Inhalt von ausländischen Sicherheitsvorschriften für Hotelzimmer nachgehen muss.“ (Bundesgerichtshof, Urteil vom 25.06.2019, Az.:

X ZR 166/18

 

 

„Identität in der Industriezone“ – Hapimag – „Palast“ in Steinhausen

05.07.2019

 

„swiss-architects.com“: „In Steinhausen hat das Büro … einen Bürobau für die Hapimag AG gestaltet. Er ist zugleich der neue Hauptsitz der Firma…“

 

 

5G: Gemeinde Baar fordert Moratorium

09.07.2019

 

„luzernerzeitung.ch“: „Der Gemeinderat wird vorerst keine Bewilligungen für 5G-Antennen aussprechen, während der Kanton auf eine Übergangslösung setzt.

Die Gemeinde Baar geht in Sachen 5G auf die Barrikaden. Wie der Gemeinderat kürzlich mitteilte, wird er vorerst keine Bewilligungen für 5G-Mobilfunkantennen aussprechen, «bis die Auswirkungen auf den Menschen und die Umwelt fundiert abgeklärt sind». Er hat diesbezüglich beim Kanton angeregt, ein Moratorium von 5G-Technologien in Betracht zu ziehen (Ausgabe vom 3. Juli).

 

Hapimag – Interlaken – „Aufrüstung für 5G-Mobilfunkantenne.“

 

 

„luzernerzeitung.ch“: Neues Rechtsgutachten zeigt: Den 5G-Antennen fehlt die Legitimation – der Gesundheitsschutz ist ausgehebelt“

12.07.2019

 

„Die Einführung der 5G-Technologie in der Schweiz hebelt den Gesundheitsschutz aus. Das sei nicht zulässig, so das Gutachten der Kanzlei ... Der Kanton Zug habe deswegen bereits laufende Bewilligungsverfahren sistiert…“

 

5G: Gemeinde Baar fordert Moratorium

 

 

Neue Masche beim Time-Sharing-Betrug

16.07.2019

 

„wochenblatt.es“: „Eine vermeintliche Anwaltskanzlei betrog mehrere Besitzer von Ferienwohnrechten“

 

 

Halbjahresbilanz Hapimag

01.08.2019

 

„htr.ch“: „Hapimag mit Gästezuwachs in den Schweizer Resorts“

 

„Insgesamt fiel die Belegung in den Hapimag Resorts auf 65.3 Prozent (Vorjahr: 71.8 Prozent).“

 

„abouttravel.ch“: „Schweiz und Türkei im Aufwind bei Hapimag“

 

„Insgesamt weist der Ferienwohnrechte-Anbieter ein positives Halbjahresergebnis aus, es liegt jedoch unter dem Vorjahr.“

 

Positiver Ausblick auf das zweite Halbjahr und die Wintersaison.“

 

 

„Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.“ Nur bei Hapimag macht auch „eine Schwalbe“ immer schon „den Sommer“? Wenn sonst nichts hilft, dann das Prinzip Hoffnung. Erinnern wird sich ohnehin nach Monaten keiner mehr über die einmal erfolgten Ergüsse.

 

Steigerungen bei Objekten in der Schweiz und in der Türkei. Sehen Sie sich einmal die Basis an von woher diese „Steigerungen“ kommen. Irgendwo und irgendwann ist immer mal die Talsohle erreicht bei den Wellenbewegungen der Wirtschaft, auf alle Fälle in der Touristikbranche, und auch bei denen der Reiseziele.

 

Wenn trotz dieser Hurrabotschaften dann noch ein Gesamtminus im Halbjahr von ca. 6,5 Prozent bei der Belegung, dies bei im Gesamtwert mit enthaltenen einigen überproportional gut gelaufenen Objekten, bleibt dann hat nur wieder einmal die hauseigene Propagandaabteilung des Unternehmens das Unternehmensziel erreicht und einen großen Auftritt hingelegt.

 

Allerdings kann dann wohl bei näherer Betrachtung davon ausgegangen werden, denn im Gesamtwert sind diese „gut“ gelaufenen Objekte enthalten, dass einige Objekte dann wohl möglicherweise kräftig bei der Auslastung daneben gelegen haben könnten?

 

Glauben eigentlich diese Informationsblätter selbst noch was diese selbst verbreiten oder werden sämtliche Pressemitteilungen nur noch unkritisch komplett übernommen?

 

Wenn dann aber das Betriebsergebnis immer noch ein respektables Ergebnis ausweist, trotz Belegungsrückgang um 6,5 Prozent und trotz „zusätzlichen Vergünstigungen für die Hapimag-Aktionäre und -Mitglieder“, dann muss die Preisstellung des Unternehmens wohl immer noch recht kräftig gewesen sein? Somit vorher wohl eher auch nicht zu niedrig?

 

Die „zusätzlichen Vergünstigungen für die Hapimag-Aktionäre und -Mitglieder“ haben ohnehin nur die Aktionäre und Mitglieder begünstigt die über hohe Aktienbestände verfügen. Der überwiegende Anteil der Aktionäre und Mitglieder zahlt die volle Taxe. Offensichtlich hat der bevorteilte Personenkreis aber die gewährten Wohltaten noch nicht voll honoriert und möglicherweise zumindest nicht zusätzlich zugegriffen? Dies könnte aus dem Ergebnis eventuell geschlossen werden?

 

Wie schrieb dieser Tage ein Besucher von Hapimag: „Hapimag gut aber nicht preiswert“. Eine Einzelbetrachtung, ausgehend von dem Besuch eines Objekts? Für mich nicht. Über das „gut“ lässt sich sicher diskutieren, wenn ich andere Anbieter betrachte. Wo Licht ist, ist auch immer mindestens ebenso viel Schatten.

 

„Zudem wurden EUR 10,1 Mio. in die Renovierung und den Ausbau der Ferienanlagen investiert.“ Ausgehend von 57 Hapimaganlagen, viele davon vor einigen Jahrzehnten erstellt, sind das dann ca. 177 TEUR je Anlage. Da ist sicher noch kräftig Luft nach oben drin, eher wohl erforderlich? Aus meiner Sicht erforderlich und nicht nur für neue Ideen, sondern kräftig auch für die Renovierung und den Erhalt des vorhandenen Bereichs.

 

Weiter: „Investiert wird bei Hapimag derzeit in unternehmenseigene Services und Angebote“. Eine gute Maßnahme, wenn denn die Nutzer dieser Services für die Nutzung auch die Kosten tragen und nicht die daraus dann zwangsläufig entstehenden zusätzlichen Kosten über die vor Ort erhobenen Nebenkosten sozialisiert werden. Verursachungsprinzip ist angesagt, es muss also auch die Nutzer treffen.

 

Nicht mit die Nutzer die gemäß der Ursprungsidee Hapimag eben „nur“ eine adäquate Ferienwohnung mieten möchten, wir erinnern uns, die Ursprungsidee Hapimag, und kein zusätzliches Unterhaltungsprogramm beanspruchen. Hapimag ist keine Anbieter eines Pauschalurlaubs, auch wenn man sich oft so aufführt.

 

Die Finanzierung der Investitionen und Renovierungen ist ohnehin schon durch sämtliche Aktionäre in der Regel über den Jahresbeitrag erfolgt.

 

Die Elektrotankstelle entspricht zwar dem Zeitgeist. Es ist auch richtig diese Möglichkeit anzubieten dort wo dies sinnvoll erscheint. Letztendlich muss diese aber zumindest kostenneutral von den Nutzern getragen werden. Es kann nicht sein, dass der fällige Neuanstrich der Fenster unterbleibt, dafür aber die Mittel in diesen neuen Bereich fließen, weil dies werbe- und zeitgeistmäßig sich besser „verkaufen“ lässt.

 

Maßnahmen können aus meiner Sicht heraus nur sinnvoll sein, wenn diese für einen Großteil bzw. überwiegenden Teil der Nutzer sinnvoll sind und nicht nur so mitgenommen werden, weil es eben zunächst oberflächlich betrachtet nichts kostet. Die Belastung für alle Angebote kommt ohnehin am Ende des Urlaubs mit den Nebenkosten. Nebenkosten müssen aber bei entsprechender Inanspruchnahme zugeordnet auf die Verursacher werden, nicht verteilt mit der „Gießkanne“ auf alle.

 

Warum gibt es bei Hapimag nicht einen Grundpreis bei den Nebenkosten für die Anmietung der Ferienwohnung? Zuordnen lassen sich diese direkt aus der Wohnungsnutzung anfallenden Grundkosten problemlos. Das Unterhaltungsprogramm kann dazu gebucht werden. Angefangen von der Kinderbetreuung bis zum Wellnessangebot einschließlich sämtlicher sportlicher Betreuungsangebote usw.

 

Wer daneben ein Unterhaltungsprogramm wünscht oder zusätzliche Leistungen in Anspruch nimmt, weil er diese benötigt oder es ihm sonst langweilig werden könnte, dem können buchbare Pauschalangebote oder Einzelleistungen vermittelt werden. Gegen direkte Belastung. Das in den Nebenkosten enthaltene und wohl meistens reichlich bemessene Personal des Rezeptionsbereichs könnte hier wohl problemlos mit tätig werden bei der Zuordnung und Buchung. Personenbezogene Angebote könnten bereithalten und angeboten werden?

 

Im Restaurant bezahle ich auch das was ich bestelle, einschließlich sämtlicher Sonderwünsche. Durch die Grundwohnungspauschale bei Hapimag sind ohnehin größere Wohnungsbelegungen schon begünstigt.

 

Positiver Ausblick auf das zweite Halbjahr und die Wintersaison.“ – Es ist durchaus erfreulich, dass durch die von Hapimag eingeführte Maßnahme die Möglichkeit besteht lange Zeit vor Urlaubsantritt das Objekt der eigenen Wünsche zu buchen? Nur, kann es sinnvoll sein dadurch möglicherweise auch vielen Urlaubern die Möglichkeit zu nehmen in überschaubaren Zeiträumen buchen zu können? Es kann nicht Ziel sein, dass bei der Verabschiedung an der Rezeption nach dem Urlaubsaufenthalt gleich der nächste Urlaub gebucht wird für den gleichen Zeitraum des nächsten Jahres? Möglicherweise zusätzlich noch mit Hinterlegung der entsprechenden zusätzlichen Wünsche? Wer heute beruflich aktiv ist kann nicht bis 18 Monate vorher seinen Urlaub festlegen. Der weiß oft vier Wochen vorher nicht ob es mit seinem Urlaub klappen könnte.

 

Offensichtlich hat dieser Kundenbereich bei Hapimag keine Priorität?

 

Wem bringt diese Möglichkeit der Frühbuchung etwas? Einem begrenzten Kreis von Buchern? Sicherlich. Wahrscheinlich wohl nur dem Unternehmen um rechtzeitig erkennen zu können wo die Nachfrage gering sein könnte um dann die möglicherweise frei bleibenden Kapazitäten anderweitig abzusetzen. Je früher hier Angebote auf den Weg gebracht werden können je besser dürften die Konditionen dafür sein? Kurzfristige Interessenten aus dem eigenen Bereich haben da wohl eher das Nachsehen. Sind als Zielgruppe wohl eher uninteressant?

 

Den Frühbuchern bringt es aber auch nichts, außer der Festlegung für einen eher schwer überschaubaren Zeitraum. Frühbucherrabatte gibt es bei Hapimag nicht, ebenso keine Rabatte für Kurzentschlossene bei noch freien Objekten in Terminnähe zu den Ablaufdaten. Restkapazitäten werden ebenso wie die Frühbuchung nicht honoriert. Andere Anbieter sind da oft sogar kräftig großzügiger.

 

Flexibilität kann ich bei Hapimag kaum erkennen, außer bei der Interpretation des Geschäftsergebnisses.

 

Aber in welcher Größenordnung bewegen wir uns bei Hapimag eigentlich, auch wenn dabei Äpfel mit Birnen verglichen werden? - Volkswagen verdient 10 Milliarden Euro in sechs Monaten.

 

Bei TUI betrug der Umsatz im ersten Halbjahr 2019 ca. 6,68 Milliarden Euro.

 

 

„Hapimag zeigt die «Ferienmacher»“

28.07.2019

 

„persoenlich.com“: In der Kampagne stellt der Schweizer Ferienanbieter Mitarbeitende vor, die sich um die Community kümmern.

 

Sind die Kosten für diese Arbeitskräfte durch die Nebenkosten vor Ort gedeckt oder in den Verwaltungskosten enthalten?

 

 

Hapimag – Unterkirnach

14.08.2019

 

„schwarzwaelder-bote“: „Unterkirnach - Bei einigen Projekten geht’s voran“ – „Die Arbeiten im Bereich Hapimag seien, was die Wasser- und Stromverlegung betrifft, abgeschlossen – für Strom und Medien wurden Leerrohre verlegt – und die Randsteine wurden gesetzt. Die EGT habe die Verlegung der Gasleitung abgeschlossen. In Absprache mit der Hapimag-Ferienanlage werde in den Ferien- beziehungsweise Hauptbelegungszeiten auf die Arbeiten verzichtet, so ...“

 

 

Cavallino

09.08.2019

 

„meinbezirk.at“: „bunt gemischtes aus Cavallino in Jesolo“

 

 

14.08.2019

„tageskarte.io“: Umsatzprognose kassiert: HolidayCheck mit negativem Konzernergebnis.“ – „Die HolidayCheck Group AG hat trotz einer Steigerung des Umsatzes im ersten Halbjahr 2019 um 2,9 Prozent auf 74,9 Millionen Euro ein negatives Konzernergebnis verbucht.“

 

 

Internetanbieter Hapimag?

16.09.2019

 

„Umstellung auf elektronischen Postversand“ konnten Sie einem E-Mail des Unternehmens entnehmen. So sieht Kundenfreundlichkeit und geschätzte Mitgliedschaft heute aus. Die für Sie bestimmten Informationen und Nachrichten dürfen Sie sich selbst besorgen. Können dann aber, wenn Sie ohnehin dann schon im Internet sind, auch gleich nach Alternativen suchen die dort reichlich auffindbar sind.

 

Gründe sind schnell gefunden:

 

„Sie schonen die Umwelt durch weniger Papierverbrauch.“

 

Nun ich habe das bei mir anfallende Papier ohnehin nie in meinem Garten vergraben, sondern immer umweltgerecht zur Wiederverwertung entsorgt.

 

„Hapimag spart Kosten für Druck und Versand, was unserer Gemeinschaft in Form von stabilen Jahresbeiträgen zugute kommt.“

 

Nun, was Hapimag bei seinen medialen Aktivitäten bzw. im Informatikbereich in der Vergangenheit sparte konnte wohl niemand so recht nachvollziehen. Die Jahresgebühren sanken dadurch wohl eher nicht? Erst wurden wohl Millionen für neue Systeme ausgegeben um dann urplötzlich auf einen Fremdanbieter zu wechseln. Offensichtlich wurde Vieles versucht?

 

Die Kosten trug immer der Aktionär.

 

Ich habe dem elektronischen Postversand widersprochen. Warum soll ich mich damit belasten, dass mich Mitteilungen auf elektronischem Weg verlässlich erreichen? Es gibt ausreichend andere, wirklich verlässliche Möglichkeiten, die nicht unzumutbar sind.

 

Offensichtlich stört aber der „konservative“ Kunde den Geschäftsablauf und verursacht zusätzliche Kosten? Der Beweis wäre allerdings noch anzutreten.

 

Warum soll ich aber ständig dafür die entsprechenden Geräte und Möglichkeiten vorhalten und dabei auf dem Laufenden sein damit behauptete bzw. fiktive Kosteneinsparungen möglich sind? Bemerkt davon, dass diese Versprechungen dann auch eingelöst wurden habe ich trotzt zahlreicher entsprechender Ankündigungen verschiedener Anbieter bisher noch nie etwas.

 

Wirkliche Mitgliederbetreuung sieht für mich anders aus. Hapimag strebt offensichtlich an die Mitgliederbetreuung ähnlich dem der Onlinebanken zu gestalten? Dort stört schon jetzt jeder Versuch durch einen Anruf an Informationen zu gelangen. Wie dies dann alles zu dem angeblich, zumindest werbemäßig angedeutetem und gerne erwähnten, „betreuten Wohnen“ in den Hapimagferienanlagen passt darf dann wohl jeder für sich bewerten. Die Kostenentwicklung auch.

 

Es würde wohl mehr bringen die Rezeptionszeiten zu reduzieren? Warum muss diese, als ein Beispiel, an Sonn- und Feiertagen, wie in vielen Ferienanlagen praktiziert, ganztätig besetzt sein.

 

Es gibt offensichtlich zahlreiche Möglichkeiten Kundenfreundlichkeit zu definieren? Hapimag hat dafür wohl in den Jahrzehnten seines Bestehens bisher keinen Pokal gewonnen? Warum sollte sich dies jetzt ändern?

 

Vielleicht benötigt man aber Geld um sich gegen die laufende Sonderprüfung zu wehren? Seitens des Unternehmens werden da wohl keine Kosten und Mühen gescheut?

 

Wie der Betreiber dieser Maßnahme mitteilt wehrt sich das Unternehmen mit vielen möglichen juristischen Möglichkeiten gegen Fortschritte im Verfahren. Dies ist rechtmäßig und legitim, wenn dies im Rahmen der Vorgaben der bestehenden Gesetzgebung erfolgt und wer Hapimag kennt, den dürfte dies wohl kaum überraschen, dass da sämtliche Register gezogen werden?

 

Muß da möglicherweise doch ein Staatsanwalt eingeschalten werden??“ wird da unter anderem seitens des Betreibers der Sonderprüfung gefragt?

 

Eigentlich hätte man doch das Unternehmen kennen müssen und wie die Reaktionen dort erwartungsgemäß ausfallen würden war doch wohl vorhersehbar? Hatte man erwartet, dass dort Freudensprünge diesbezüglich stattfinden und man plötzlich auskunftsfreudig wird?

 

Wenn wirklich Erkenntnisse vorliegen oder vorgelegen haben sollten die geeignet sind oder waren den Staatsanwalt tätig werden zu lassen warum ging man dann den unsicheren, zeit- und kostenaufwändigen Weg über eine Sonderprüfung mit dem Risiko, dass hierbei alles ausgeht wie das „Hornberger Schießen“?

 

Natürlich kann auch die Staatsanwaltschaft ein Verfahren einstellen. Dies wäre dann aber kostenneutral gewesen.

 

Es wäre doch megapeinlich als „Tiger zu starten und als Bettvorleger“ zu landen?

 

Ein Ergebnis wird ohnehin erst vorliegen, wenn dies niemanden mehr interessiert und keiner mehr weiß um was es eigentlich ursprünglich ging. Offensichtlich ist doch jetzt, fast anderthalb Jahre nach dem entsprechenden Beschluss der Generalversammlung immer noch nicht von den angerufenen Schweizer Gerichten das Prüfungsverfahren eröffnet worden?

 

Dann hätte man sich auch erspart, betteln gehen zu müssen um Gelder für die auf den Weg gebrachten Maßnahmen zusammen zu bekommen um weiter machen zu können.

 

Bei Hapimag zahlt dies alles der Aktionär letztendlich über die Jahresgebühren? Da muss man dort doch nicht kleinlich vorgehen? Insbesondere wenn sich abzeichnet, dass die Gegenseite finanzielle Probleme haben könnte?

 

Wenn Erkenntnisse vorliegen oder vorlagen über möglicherweise dubiose Vorgänge, dann müssen diese benannt werden. Es bedarf dann keiner Überlegung wie vorzugehen ist.

 

Sollte aber eventuell doch erst mit der Sonderprüfung nach der „Nadel im Heuhaufen“ gesucht werden in der Hoffnung daraus dann eventuell Erkenntnisse ableiten zu können und „Honig daraus zu saugen“ um Gründe, eher Beweise, für die Notwendigkeit der Maßnahme Sonderprüfung zu finden und um diese zu rechtfertigen?

 

Man darf wohl weiter gespannt sein und den Fortgang mit Interesse und teilweise fassungslosem Staunen begleiten? Die Informationslage ist ohnehin marginal und für mich Vieles nicht nachvollziehbar und auch nicht verständlich.

 

 

„TripAdvisor durchleuchtet sich selbst: 1,39 Millionen gefälschte Bewertungen identifiziert“

19.09.2019

 

„tageskare.io.“: „TripAdvisor durchleuchtet sich selbst: 1,39 Millionen gefälschte Bewertungen identifiziert“

 

 

Beispielhafter Auszug für Bewertungen bei „holidaychekc.de“, Ferienanlage Hapimag, St. Michael, September 2019:

 

„holidaycheck.de“: „Die Apartments sind sehr renovierungsbedürftig.“ – „Die Anlage an sich ist sehr schön. Aber die Apartments sind total abgewohnt, alt und dunkel. Im Bad war das Waschbecken gerissen. Das ist kein Hapimag Standard mehr…“

 

 

„holidaycheck.de“: „Urlaub mit Hapimag“ – „Bei den hohen Kosten bei Hapimag (Aktienerwerb, Jahreskosten pro Aktie, Umlagen in den einzelnen Ressorts) kannn man in einem guten 4 Sterne Hotel bei ähnlichen Kosten Urlaub machen…“

 

 

„holidaycheck.de“: „Alles perfekt!“ – „ Die mittlerweile erfolgte Erweiterung und Sanierung der Anlage ist sehr gut gelungen und hat einen offensichtlichen Mehrwert gebracht. Ohne zu übertreiben können wir feststellen: Alles war schlicht perfekt!“

 

 

Internetangebot Hapimagresort Interlaken

27.09.2019

 

„holidaycheck.de“ - „Hapimag Resort Interlaken“

 

Angebote:

 

„1 Nacht - Do. 10.10.2019 bis Fr. 11.10.2019

Apartment mit 1 Schlafzimmer und Balkon - nicht kostenfrei stornierbar

Frühstück“

 

Angebotsdetails

 

Erwachsener 127,64 € - Erwachsener 127,64 € - Reisepreis 255,28 €“

 

„Angebot ist verfügbar.“

 

„1 Nacht - Do. 10.10.2019 bis Fr. 11.10.2019

Apartment mit 1 Schlafzimmer und Balkon

Frühstück“

 

Angebotsdetails

 

Erwachsener - 141,47 € - Erwachsener 141,47 € - Reisepreis 282,93 €“

 

 

„fti.de/reiseangebote“: „Ihr Traumurlaub im Hapimag Resort Braunlage“:

01.10.2019

 

Das von Ihnen gewünschte Angebot ist noch verfügbar. Achtung kurzfristige Preisänderung.“

 

„Dauer - Leistungen - von Fr. 29.11.2019 - bis So. 01.12.2019 - 2 Tage - 1 App. 1 Schlafzimmer (2 Personen) nur Übernachtung,

 

Preis

Erwachsener 1:

104,00 €

Erwachsener 2:

104,00 €

Gesamtpreis:

208,00 €“

 

 

Ca. 15 Minuten später:

 

„Das von Ihnen gewünschte Angebot ist noch verfügbar.“

 

„Dauer - Leistungen - von Sa. 30.11.2019 - bis Mo. 02.12.2019 - 2 Tage - 1 App. 1 Schlafzimmer (2 Personen) - nur Übernachtung

Preis

Erwachsener 1:

94,00 €

Erwachsener 2:

94,00 €

Gesamtpreis:

188,00 €“

 

 

04.10.2019

„handelsblatt.com“: „Deutschlands beste Unternehmen – und was sie so erfolgreich macht“

 

 

05.10.2019

„main-echo.de“: Klassenfahrt nach Cavallino

 

 

Hapimag beim Discounter buchen

06.10.2019

 

„rewe-reisen“: „3 Sterne - Hapimag Unterkirnach“ – „7 Nächte (p. W. ab 379 €)“

 

 

„Was ist mein Hotel eigentlich wert?“

11.10.2019

 

„tageskarte.io“: „Eine fundierte Bewertung eines Hotels ist diffizil…“

 

„Speziell bei Betriebsübergaben, aber auch bei Kaufpreisverhandlungen stellt sich die Frage nach dem Wert eines Hotelbetriebes. Ist es der Feuerversicherungswert? Der Substanzwert? Der Wiederbeschaffungswert? Der Ertragswert?

 

 

Verwaltungsratssuche

14.10.2019

 

„Luzerner Zeitung“: „Die Raiffeisen Rigi – nach diversen Fusionen eine der schweizweit grössten Raiffeisenbanken – sucht auf ungewöhnliche Weise zwei neue Verwaltungsräte. Statt wie üblich das Aufsichtsgremium mit der Rekrutierung zu beauftragen, hat sie Kunden und Genossenschafter angeschrieben und aufgefordert:

 

«Werden Sie Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Rigi.»

 

Das Potenzial an möglichen Kandidatinnen und Kandidaten ist bei mehr als 17'000 Mitgliedern tatsächlich gross.“

 

„Möglicherweise wäre ein solches Vorgehen auch für andere genossenschaftlich organisierte Unternehmen ein Mittel, um den vielzitierten

 

Kontakt zur Basis nicht zu verlieren.“

 

 

Vacation Ownership (Timesharing) Markt 2019

19.10.2019

 

„thecoingossip.com“: „Vacation Ownership (Timesharing) Markt 2019 | Wettbewerb, Status und Prognose, Industrie und Größe von Spielern, Regionen, Typ, Anwendung von 2024“

 

 

„Die Bewertungsmafia“

20.10.2019

 

„wiwo.de“: „Die Bewertungsmafia“

 

„WirtschaftsWoche“: „Ohne positive Bewertungen lässt sich im Netz nichts mehr verkaufen. Dubiose Agenturen liefern deshalb Fake-Empfehlungen auf Bestellung. Onlineriesen fürchten nun um ihre Glaubwürdigkeit – und rufen nach dem Staat.“

 

„WirtschaftsWoche“: „…ob sie eine Waschmaschine, eine Flasche Wein oder eine neue Hose suchen: Immer mehr Kunden verlassen sich bei ihrer Auswahl auf die Bewertungen und Rezensionen anderer Nutzer. Die Sterne sind zu einer echten Währung im Netz geworden, werden von Amazon und Co. als kritisch für das eigene Geschäftsmodell eingestuft – und sind immer öfter manipuliert. Brauchen Hersteller, Ärzte oder Hotelchefs gute und sehr gute Bewertungen für ihre Angebote, wenden sie sich mitunter an dubiose Dienstleister, wie unsere Reporter … und … recherchiert haben. Die Agenturen liefern Jubelarien auf Bestellung – oder schreiben die Konkurrenz bei Bedarf in Grund und Boden…“

 

„wiwo.de“: „So erkennen Kunden im Internet falsche Bewertungen“

 

 

 


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