Time-Sharing Archiv 9

 

 

 

Belastungsänderung für Winterberg kein Problem - 2015-03-14

  • „Jugendherberge“ Winterberg - 2015-03-14
  • Winterberg für zwei Übernachtungen je Woche nun demnächst punktefrei - 2015-05-07

Generalversammlung April 2015 - 2015-03-22

Geschäftsjahr 2014 - 2015-04-04

  • Aktuelle Preisstellung des Marktes - 2015-04-12
  • Aus „Aktien inkl. Wohnrechten“ wurden oder werden „Wohnrechtsprodukte“? - 2015-04-14

Abstimmungsergebnisse der Generalversammlung 2014 - 2015-04-27

  • „Die Kapitalherabsetzung erfolgt durch Vernichtung von 8'200 eigenen Vorzugsnamenaktien zu nominell CHF 100.00 und von 27'050 eigenen Namenaktien zu nominell CHF 200.00“ - 2015-04-29

 

Fremdvermietung - 2015-05-04

Wohin geht die Reise? - 2015-06-24

  • Beschwerde-Management - 2015-06-28

Verjährungsfristen Schweiz - 2015-08-07

  • Online-Rechtsberatung und Rechtsauskunft durch Anwälte – Schweiz - 2015-08-18

Flüchtlingsdrama zwischen Bodrum und Kos“ - 2015-08-19

§Flüchtlingsbericht aus Bodrum - 2015-10-14

  • Nachfrage nach Türkei-Urlauben bricht ein - 2016-02-13
  • Hapimag - Bodrum (Türkei) - 2016-02-26
  • Tourismusjahr 2016 – „annus horribilis“ - 2016-04-01

 

Rewards und Nebensaisonpunkte - 2015-09-04

Forderung von „Ethos“: „Verwaltungsrat nicht länger als zwölf Jahre im Gremium“ - 2015-10-03

Neue Nachbarn für die Ferienanlage in Flims - 2015-10-04

Informationspolitik - 2015-10-14

 

Beginnt der Ausverkauf bei Hapimag? - 2015-10-19

  • Hohe Immobilienpreise in den Alpenskiorten - 2015-11-26

“Was lange währt, wird endlich gut“? - 2015-10-26

  • „Städtetouristen und keine Urlauber“ - 2015-10-28

Intransparent - 2015-11-15

Nun kam das Protokoll der Generalversammlung doch noch - 2015-12-01

 

Zufallsbedingte Wohnungsvergabe? - 2015-12-07

Rückblick - 2015-12-27

Wie sich die Bilder fast gleichen?? - 2016-01-10

Jahresgebühr 2016 soll ca. 336 CHF betragen - 2016-01-12

  • Kanzelhöhe verkauft - 2016-01-13
  • Wer soll mit diesem Sponsoring angesprochen werden? - 2016-03-01

 

Hapimag Mitgliedschaft – Vorteile, Anwendung und Nutzung - 2016-01-25

Steuerbelastung in der Schweiz - 2016-01-27

Unbekannte Pfade? - 2016-03-17

  • „Die Schein-Heiligen“ - 2016-03-21

Geschäftsberichtskurzfassung 2015 - 2016-03-26

 

Träume darf man haben… - 2016-04-05

Geschäftsbericht 2015 - 2016-04-12

  • „Längere Prüfberichte – und trotzdem nicht mehr Sicherheit - 2016-08-11

Die Würfel sind gefallen - 2016-04-25

  • Hapimag steckt in der Krise“ - 2016-04-26
  • „Neuer Hauptsitz für Hapimag“ - 2016-04-26
  • Hapimag Mitgliedschaft für die Nebensaison - 2016-04-29
  • „Hapimag mit Handicap“ - 2016-05-12

Die „neue“ Idee Hapimag… - 2016-05-01

 

Hapimag und „Swissness“? - 2016-05-16

Bad Kleinkirchheim - 2016-06-02

Übernahme - 2016-06-07

Wo kann der Wert für eine Hapimagaktie liegen? - 2016-06-15

  • „…Diese kostet 650,00 €…“ - 2016-07-17
  • Hapimagaktien ein Auslaufmodell? - 2016-07-23

 

„Den Seinen gibt's der Herr im Schlaf" - 2016-06-30

Türkei – Auswärtiges Amt – Reise- und Sicherheitshinweise - 2016-07-21

Aus meiner persönlichen Sicht weder „genial“, noch „einfach“ - 2016-09-15

  • Beispielhafte Gegenüberstellung Aktienbesitz – Mitgliedschaft - 2016-10-02
  • Einige Preisstellungen des freien Marktes - 2016-10-07

„Alles meins - Urlaubsaktionäre: Was ist aus der Idee geworden, die Urlaubsimmobilien zu teilen?“ - 2016-10-27

  • „Vereins­mitglied­schaft wird nach Tod des Mitglieds nicht automatisch durch Zahlung weiterer Beiträge vom Erben fortgesetzt. - 2016-11-01
  • Erhöhung der „Kopfprämie“ - 2016-1-01

 

„Hapimag AG mit neuer Führung“ - 2016-11-02

  • Hapimag AG mit neuer Führung? - 2016-11-04
  • Wie könnte eine zeitgemäße Unternehmensführung aussehen - 2016-11-06

"Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin"… - 2016-11-11

Hapimag Classic – 2017-01-24

 


 

2016-01-17

 

Originalton Hapimag: Welche Rechte habe ich als Hapimag Aktionär?

 

Sie haben das Wohnrecht in über 60 Hapimag Resorts mit rund 6000 Ferienwohnungen und können dort über Generationen hinweg Urlaub machen, so oft Sie wünschen. Sie können Ihr Wohnrecht auch verschenken oder Punkte an andere Hapimag Mitglieder weitergeben. Sie haben Stimm- und Wahlrecht an der Hapimag Generalversammlung und gestalten die Zukunft von Hapimag.“

 


Belastungsänderung für Winterberg kein Problem

(2015-03-09)

 

Dieser Tage fiel mir eine Ausgabe von „Tipps, Trips und Termine“ wieder in die Hände. Die langjährigen Hapimagaktionäre werden sich erinnern, diese damalige Information ist vergleichbar mit der jetzigen „Buchungsinformation“.

 

Wie sich die Zeiten belastungsmäßig doch ändern. Für Winterberg änderte Hapimag durch Mitteilung auf deren Internetseite die Kosten für einen Aufenthalt in den Monaten September und Oktober 2015. Nachfolgendes Beispiel für eine Zwei-Zimmer-Komfort-Wohnung, nur lokale Kostenbeiträge:

 

Winterberg:

 

Kalender-woche

Punktebelastung

 / Woche neu

09 und 10/2015

Bisher – Buchungs-

information

bis Oktober 2014

Tipps, Trips

und Termine bis einschl.

Oktober 2003

Lokale Kostenbeiträge

neu 09 und 10/2015

eine Woche-zwei Wochen

Lokale Kostenbeiträge

Buchungsinformation

bis Oktober 2014

eine Woche-zwei Wochen

Nebenkosten

Tipps, Trips und

Termine bis einschl.

Oktober 2003 *

36

28

90

110

265,00 – 440,00 EUR

259,00 – 392,00 EUR

145,00 – 190,00 EUR

37

28

45

110

265,00 – 440,00 EUR

259,00 – 392,00 EUR

145,00 – 190,00 EUR

38

28

45

110

265,00 – 440,00 EUR

259,00 – 392,00 EUR

145,00 – 190,00 EUR

39

14

45

110

265,00 – 440,00 EUR

259,00 – 392,00 EUR

145,00 – 190,00 EUR

40

14

45

110

265,00 – 440,00 EUR

259,00 – 392,00 EUR

145,00 – 190,00 EUR

41

49

90

90

265,00 – 440,00 EUR

259,00 – 392,00 EUR

145,00 – 190,00 EUR

42

49

90

90

265,00 – 440,00 EUR

259,00 – 392,00 EUR

145,00 – 190,00 EUR

43

28

90

70

265,00 – 440,00 EUR

259,00 – 392,00 EUR

145,00 – 190,00 EUR

44

28

90

20

265,00 – 440,00 EUR

259,00 – 392,00 EUR

145,00 – 190,00 EUR

45

28

90

 

265,00 – 440,00 EUR

259,00 – 392,00 EUR

 

 

* Nur wochenweise buchbar

 

Ein einwöchiger Aufenthalt, Zwei-Zimmer-Komfort-Wohnung, liegt dann, ausgehend von einem Punktewert von fünf Euro, zwischen ca. 335,00 EUR bis ca. 510,00 EUR, Preisstellung nicht personenbezogen und nur direkte Kosten der Wohnung, ohne Kurtaxe, Garage usw.

 

Interessant ist auch, dass 2003 die Verlängerungswoche bei den Nebenkosten insgesamt nur mit ca. 45,00 EUR zusätzlich belastet wurde.

 

Für einen Parkplatz/Woche fielen 2003 in Winterberg 17,50 EUR an, heute 35,00 EUR, Haustier (Preis pro Aufenthalt) 40,00 EUR, heute 56,00 EUR. Die Jahresgebühr für eine Hapimagaktie betrug 2003 ca. 199,00 EUR, 2015 ca. 310,29 EUR.

 

Ein „Schnupperangebot“ für die Hapimaganlage Winterberg in der einige Zusatzleistungen enthalten sind können Sie bei „ebay“ fast ständig für ca. 172,00 Euro/1 Person/2 Übernachtungen erwerben.

 

Aber, neben anderen Möglichkeiten, auch bei „lastminute.de“ können Sie die Hapimaganlage in Winterberg für einen Aufenthalt dort buchen:

 

Zum Beispiel ab 24.03.2015, 3 Übernachten ohne Zusatzleistungen, „Studio (F2F)“ ab 102,00 EUR/Person oder eine Woche, 10 Angebote am 10.03.2015, Appartement oder Studio, für 241,00 EUR bis 356,00 EUR (241,00 EUR, 255,00 EUR, 261,00 EUR, 305,00 EUR, 310,00 EUR, 319,00 EUR, 356,00 EUR).

 

Mit Halbpension zwischen 370,00 und 541,00 EUR/Person. Es gibt aber auch Vier-Tage-Angebote (nur Übernachtung) ab 155,00 EUR/Person und Sechs-Tage-Angebote ab 250,00 EUR/Person.

 

 

Jugendherberge“ Winterberg

(2015-03-14)

 

„Jugendreise Winterberg – „Cool Summer““ - Jugend aufgepasst: „Hier kommt der Sommer von seiner coolsten Seite! Egal, ob du in der Kletterhalle deinen Mut beweist, beim Wok Workshop zum Exotik-Koch wirst oder dich auf der Kartbahn in einen Adrenalinrausch fährst – in Winterberg findest du bestimmt dein persönliches Programmhighlight…“

 

Der Preis für einen Wochenaufenthalt dort liegt allerdings „etwas“ über den Gebühren für einen Platz in einer Jugendherberge: 379,00 EUR/Person/Woche, 15 Nebensaisonpunkte je Person. Dafür wird aber etwas geboten und die Eltern werden bestimmt glücklich sein wenn sich dort der Nachwuchs auf der Kartbahn in einen „Adrenalinrausch“ fährt? (Betreutes Programm für Jugendliche von 11 bis 18 Jahren)

 

Hapimag als Pauschalerlebnisanbieter.

 

 

Winterberg für zwei Übernachtungen je Woche nun demnächst punktefrei

(2015-05-07)

 

„Machen Sie Ferien in Winterberg und wir schenken Ihnen die Punkte für jede Übernachtung von Sonntag auf Montag und von Montag auf Dienstag! Dies gilt für alle Aufenthalte von November 2015 bis Oktober 2016, für alle neuen und bereits getätigten Buchungen.“

 

Ist dieses Angebot nun Hilflosigkeit oder soll dies nun eine zündende Idee sein um das Objekt auszulasten? Attraktiv finde ich dieses Angebot nicht. Offensichtlich läuft die belegungsmäßige Auslastung dort nur recht mäßig? Hapimag macht diesbezüglich keine Angaben zu den einzelnen Standorten. Eine Anlage mit ursprünglich ca. 218 Appartements, nach der neuesten Buchungsinformation noch ca. 189 Appartements, damit eine der größten Hapimaganlagen, aber wohl eine Anlage die nicht so ganz das Interesse der eigenen Mitglieder fand und somit wohl eine schwierige Investition der anvertrauten Mitgliedergelder darstellt?

 

Warum entschließt man sich dann nicht dazu diese Anlage den Mitglieder durchgängig punktefrei zur Verfügung zu stellen, denn diese haben die Anlage doch bezahlt und kommen auch für die laufenden Kosten und Abschreibungen auf? Diese Vorgehensweise wäre konsequent und folgerichtig.

 

Erst Punktereduzierung unter gleichzeitiger Anhebung der Nebenkosten, jetzt demnächst teilweise tageweise Punktefreiheit für Mitglieder. Das das Hapimagquartier Winterberg ohnehin bei zahlreichen Touristikanbietern und anderen passenden oder nicht so ganz passenden Anlässen angeboten wird ist doch mittlerweile hinlänglich bekannt. So richtig scheint es wohl trotzdem nicht zu laufen?

 

Richtig durchgerechnet liegen dann die Kosten der externen Anbieter zumindest nicht immer über dem was einem Hapimagaktionär für eine Nutzung dieses Objekts berechnet wird bei hauseigener Buchung. Das Hapimagmitglied kann nur das Ziel für Sonderangebote bei den hauseigenen Anlagen sein. Warum entschließt sich das Unternehmen dann nicht auch wirklich attraktive Sonderangebote für die Mitglieder auf den Weg zu bringen und belässt es nicht bei zaghaften Versuchen und zögerlichen Entscheidungen auch diesen Objekten unter die Arme zu greifen die möglicherweise etwas mehr Hilfestellung benötigen, weil deren Standorte und Gegebenheiten dann wohl doch möglicherweise nicht vollumfänglich der Hapimagmaxime „Lage, Lage, Lage…“ entsprechen? Für mich sind das nur „Peanuts“ die hier als vermeintlicher „Knaller“ verteilt werden um Auslastungen zu erreichen (Punktereduktion für eine Zwei-Zimmer-Komfort-Wohnung liegt bei zwei bzw. vier Punkten bis sieben bzw. vierzehn Punkten.)

 

Vielleicht entschließt sich das Unternehmen doch, abweichend von der bisher praktizierten Handhabung, informative Zahlen zur Auslastung dieses Objekts den Mitgliedern mitzuteilen? Ein Objekt mit annähernder Größenordnung, allerdings erheblich besserer Lage, die Kanzelhöhe in Kärnten, wurde nachdem sich kein Käufer fand vermietet. Offensichtlich betreibt der jetzige Mieter dort die Anlage recht erfolgreich? Nach Auskunft des Unternehmens auf der letzten Generalversammlung decken die Mieteinnahmen auch „weitestgehend“ die anfallenden Kosten. Hoffentlich auch die anfallenden Kosten für die Instandhaltung damit dort kein Renovierungsrückstau entsteht? Die jährlichen Abschreibungen für dieses Objekt werden wohl weiter von den Hapimagmitgliedern bezahlt und damit sinkt der Buchwert weiter von Jahr zu Jahr? Käme es dann doch noch eines Tages zum Verkauf wäre der Buchwert dann kein großes Hindernis mehr, sofern er jemals ein Hindernis sein kann, denn bei einem niedrigen Buchwert könnten dann noch außerordentliche Erträge vereinnahmt werden.


Generalversammlung April 2015

(2015-03-22)

 

Der ausführliche Geschäftsbericht liegt mir noch nicht vor daher zunächst nur einige Anmerkungen aus meiner persönlichen Sicht und meiner eigenen Meinung und Beurteilung nach der jetzigen Informationslage, aber zu gewissen Abläufen soweit dies aus der nicht sehr informativen Kurzfassung des Geschäftsberichts 2014 und den sonstigen kleinen weiteren Erläuterungen zur Anmeldung zur Generalversammlung ersichtlich und möglich sein kann. Es soll auch im Wesentlichen zunächst um den Tagesordnungspunkt Herabsetzung des Aktienkapitals gehen wodurch aus meiner Sicht heraus eine grundlegende Änderung der Geschäftspolitik  eingeleitet und eine Verabschiedung von der ursprünglichen Geschäftsidee weiter vorangetrieben wird. Stillstand ist Rückschritt, aber warum sollen die verbleibenden Aktieninhaber über die ständig steigenden Jahresgebühren den Umbau finanzieren, das Risiko tragen, ohne dafür eine Dividende zu erhalten? Wenn sich Hapimag vom Aktienmodell verabschieden möchte um andere Möglichkeiten zu beschreiten und diese für zweckmäßiger hält, dann soll es den verbleibenden Aktionären ein Abfindungsangebot zum anteiligen Unternehmenswert machen und neu starten.

 

Auf den ersten Blick verschlägt es mir zunächst bei diesem „Ergebnis“ total die Sprache. Aber es sind eher etliche andere Abläufe die mich mehr als nur irritieren und über die mir der Überblick und die richtige Einordnungsmöglichkeit noch nicht so ganz gelingen will. Ich kann mir dabei einfach einiges nicht vorstellen. Trotzdem darf ich dazu aber schon eine eigene Meinung haben, denn einiges erstaunt mich dabei doch sehr.

 

Wir kennen es mittlerweile schon, daher versetzt mich diese Einschätzung und Bagatellisierung nicht in Erstaunen, es ist jetzt, wie so oft auch wieder die Schweizer-  oder die europäische Rechtsprechung die Anpassungen in der Bilanz des Unternehmens Hapimag erfordert. In der Regel wirken diese sich dann immer gleich in Beträgen aus die das Ergebnis um mehrere Millionen reduzieren. Was wird diesbezüglich in den nächsten Jahren noch kommen? Wenn diese dann aber sich auch im Ebit auswirken dann können es letztendlich nur Vorgänge sein die in der ureigensten direkten Unternehmenstätigkeit, dem Geschäftszweck, begründet liegen bzw. dort die Ursache haben? Ob diese dann immer so geballt „vom Himmel fallen“ und nicht absehbar waren sei dahingestellt. Betrachten wir die Vergangenheit, dann könnte man fast auf den Gedanken kommen, dass negative Geschäftsergebnisse zur Tradition des Unternehmens gehören könnten? Nur - letztendlich lebt ein Unternehmen nur von ausreichenden Erträgen und dann auch schwarzen Zahlen. Auch ein Non-Profit-Unternehmen. Es ist dann auch egal woher negative Einflüsse kamen, um belastende Entwicklungen zu erkennen und diese verträglich zu gestalten, dafür wird eine vorausschauende Unternehmensführung bezahlt. Die Suche nach Schuldigen kann getrost anderen überlassen werden, denn Entschuldigungen lassen sich nachträglich immer finden.

 

Da hilft es eigentlich auch nicht, wenn durch Rechenkonstruktionen „außerordentliche Ereignisse“ für den erwirtschafteten Verlust schöngerechnet werden. Das Ergebnis bleibt trotzdem negativ und muss letztendlich kompensiert werden.

 

2014:                                     Hapimag Unternehmensgruppe -              Verlust -12.305.448,00 EUR,

Substanzwert der Hapimagaktie sinkt auf 1.959 EUR (2013: ca. 2007 EUR),

Anzahl der Übernachtungen sinkt um ca. 100.000 (2013: 2.960.525 – 2014:2.860.902),

Einnahmen aus den Jahresbeiträgen steigen um ca. 2.737 TEUR, der Gesamtumsatz steigt trotzdem nur um ca. 793 TEUR, die Jahresbeiträge sind Umsatz,

Verwaltungsaufwand fast auf Vorjahresniveau (ca. - 0.0046 %).

 

                                               Hapimag AG (Einzelabschluss)   -              Verlust -23.355.672,00 CHF

 

Interessant ist für mich ist eigentlich zunächst nur Punkt 3. der Tagesordnung der Generalversammlung. Erschüttert hat mich zu diesem Tagesordnungspunkt zunächst die Tatsache, dass ein Interessenverein von Hapimagaktionären, der nach eigener Darstellung „die Förderung der Hapimag-Idee“ betreibt und die Unternehmenspolitik im Sinne seiner Mitglieder „konstruktiv“ begleiten will, bereits vor einigen Monaten einen Antrag für diese Generalversammlung einbrachte wonach die Aktienanzahl reduziert werden soll. Diesen Antrag kann ich nicht nachvollziehen.

 

Auf der einen Seite spricht sich dieser Verein auch gegen eine Fremdvermietung des Hapimagwohnraums an Nichtaktionäre aus, initiiert dann aber eine Kapitalherabsetzung: 31.000 Aktien sollen herausgenommen werden, möglicherweise 38.000 Aktien. Hieraus resultieren 1.860.000 Wohnrechtspunkte, bzw. 2.280.000 Wohnrechtspunkte, die dann auf diese Art und Weise nicht mehr abgewohnt werden können. Wer soll denn nun die Objekte belegen?

 

Das Hapimag sich eine derartige Steilvorlage nicht entgehen lässt sehen wir unter Punkt 3. der Tagesordnung der nächsten Generalversammlung. Mit dieser Hilfestellung durfte man dort doch wohl nicht rechnen? Wen kann es da wundern wenn dann nun, nach angeblich jahrelanger Ignorierung durch Hapimag und angeblicher weitestgehender Sprachlosigkeit miteinander, dann zur Jubiläumssitzung des Vereins Verwaltungsratspräsident und Ehrenverwaltungsratspräsident des Unternehmens jetzt anreisen?

 

Der Verein bittet zwar ihm Stimmrechtsvollmachten zur nächsten Generalversammlung zu erteilen. Ich konnte auf dessen Internetseite aber nicht finden wie dieser beabsichtigt zu den einzelnen Tagesordnungspunkten abzustimmen Ich denke mir dazu meinen Teil.

 

Was soll mit diesem Tagesordnungspunkt nun erreicht werden bzw. wozu soll der Aktionär zustimmen?

 

„…Vernichtung von

 

7.500 eigenen Namenaktien zu nominell CHF 100,-- und von

 

                23.500 zu nominell CHF 200,-- …“

 

Insgesamt somit zunächst „Vernichtung“ von 31.000 Hapimagaktien.

 

Dies allerdings unter Ankündigung der Option, dass die vorstehenden Zahlen noch auf bis zu 38.000 Aktien erhöht werden dürfen.

 

Weiter soll unter Punkt 4. „das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen“ werden. Wohl für den Fall einer Besserung? Diese Regelung ist zwar üblich, keineswegs aktionärsfreundlich sondern eher eine bei Aktiengesellschaften übliche schlechte Gewohnheit.

 

Erläuterungen wie sich die entsprechenden Beschlusspositionen, insbesondere 3b) auf das Ergebnis des Jahres 2015 auswirken werden erfolgten nicht, auch kaum sonstige Informationen. Wo bleibt die Darstellung der bilanziellen Auswirkung dieses Vorgangs? Bei einem derartig gravierenden Vorgang hätte ich mehr als nur ein paar erläuternde Sätze erwartet. Kaum den Sachverhalt klärende und Einschätzungen möglich machende Informationen reichen mir da nicht.

 

Es erfolgt unter anderem folgender Hinweis: „Der Substanzwert der einzelnen Aktien, die sich weiterhin im Umlauf befinden werden, bleibt vor und nach der Kapitalherabsetzung unverändert“. Das sollen wir wohl als positive Botschaft sehen? Das Aktienkapital wird reduziert, damit auch die Grundsubstanz. Nach Durchführung der Reduzierung der Aktienanzahl werden sich dann ohne Zutun zwangsläufig die entsprechenden Unternehmenskennzahlen verbessern. Dies wird wohl als Erfolg gefeiert werden?

 

Kapitalherabsetzung von mindestens 31.000 Aktien ohne Auswirkungen auf den Substanzwert der übrigen Aktien? Dann hätte man bei der Rücknahme das Aktienkapital der Aktien anteilig zurückgezahlt? Teilweise gegen Wohnrechtspunkte verrechnet, wo immer diese auch herkamen und wo es möglich war? Hat dies dann dort zu einem Umsatz geführt? Schließlich werden bei den Rücknahmeoptionen unter anderem Wohnrechtspunkte mit bis zu 15,00 CHF/Wohnrechtspunkt verrechnet. Das ist für den Bezieher nun ganz bestimmt kein Schnäppchenpreis. Wäre dann wohl der beabsichtigte positive Nebeneffekt? Stille Reserven wären dann wohl nicht vorhanden gewesen, bzw. diese Berechnungsmethode ermöglicht deren Berücksichtigung üblicherweise nicht und die „gesetzlichen Reserven aus Kapitaleinlagen“ sind dann wohl auch bei der Abrechnung berücksichtigt worden? Weitestgehend ein Berechnungssystem ohne Wertsteigerung? Eventuelle Reserven verbleiben wohl beim Unternehmen, sofern überhaupt stille Reserven in diesem System enthalten sein können? Auf die nächste Bilanz bin ich gespannt, insbesondere wie man dann diese Vorgänge darstellen wird.

 

Welchen Wert stellen dann aber die zurückgenommenen Aktien für Hapimag noch dar? Ende 2013 hatte Hapimag 23.733 eigene Aktien im Bestand, „vernichtet“ werden sollen 31.000 bzw. 38.000 Aktien. Damit hat Hapimag in 2014 weitere ca. 7.267 zurückgenommene Aktien im Bestand behalten, bzw. ca. 14.267 Aktien. Bei dieser Darstellung können diese dann doch nur noch wertlos sein denn der Substanzwert wurde zurückgezahlt? Sollten Beträge über dem Substanzwert gezahlt worden sein dann wurden Verluste realisiert?  Letztendlich soll dann alles doch wohl nur ergebnisneutral sein, denn wenn man etwas vernichtet dann löst es sich auf bzw. es hat sich schon aufgelöst? Allerdings verstehe ich dann das gesamte System „Options“ nicht mit dem Rücknahmepakete geschnürt wurden, insbesondere kann ich nicht die Vorteile für den Annehmer erkennen. Eine sehr dürftige Informationslage um eine Entscheidung zur Kapitalherabsetzung bzw. „Vernichtung“  treffen zu können. Hier sollte der, eher die, Antragsteller noch vor der Generalversammlung informell nachbessern.

 

Der Substanzwert sollte Rückgaben möglich machen ohne den Unternehmensbestand zu gefährden. Wertsteigerungen haben sich daraus nicht ergeben, wie aus den rückläufigen Substanzwerten über die Jahre ersichtlich. Dies ist natürlich systembedingt und wird sich nach meiner Einschätzung fortsetzten. Jeder Aktionär kann somit selbst feststellen welche Wertsteigerungen gegenüber seinem eigenen Kaufbetrag für eine Aktie vorliegen, bzw. was von seinem Einstandswert noch übrig ist. Wenn wie hier vorgegangen, neben anderen Möglichkeiten, dann eine Aktie gegen Wohnrechtspunkte zu 15,00 CHF getauscht wird, und Hapimag wohl abweichend vom aktuellen Subtanzwert dann Beträge um ca. 2.400 CHF verrechnet, dann gibt es für eine Hapimagaktie ca. 160 Wohnrechtspunkte. Das reicht dann nicht unbedingt an allen Standorten für eine Urlaubswoche in einer Zwei-Zimmer-Komfort-Wohnung in der Hauptsaison.

 

Hapimag hat im Lauf der Jahrzehnte seinen Aktionären schon einige Erkenntnisse geboten. Eine Kapitalherabsetzung war nach meinem Erkenntnisstand noch nicht dabei. Ein Zeichen von wirtschaftlicher Stärke und guter Marktlage des Unternehmens ist dies nach meinem Wissenstand nicht.

 

Laut Geschäftsbericht 2013 befanden sich 248.097 Aktien im Umlauf. Gehen wir davon aus, dass die im Hapimagbestand befindlichen Aktien hier mit einbezogen wurden dann entsprechen 31.000 Aktien einem prozentualen Anteil von ca. 12,5 Prozent, 38.000 Aktien entsprechen ca. 15,3 Prozent. Auch aus diesem Grund besteht keine Not für einen Kapitalschnitt. Schon gar nicht in dieser Höhe und zu diesem Zeitpunkt. Hapimag muss eben nur Aktien verkaufen und diesbezüglich die Bemühungen intensivieren. Eigentlich das ureigenste eigene Geschäftsfeld. Offensichtlich hat man diese Absicht nicht sondern man möchte andere, möglicherweise vermeintlich bequemere Wege beschreiten? War „die Umstrukturierung der Verkaufsorganisation und die Anpassung der Hapimag-Produkte an die Bedürfnisse der Mitglieder“ doch nicht der große Wurf. Wurde deshalb die Verkaufsleitung Deutschland neu besetzt? Vielleicht ist es auch den Ressortleitern bei deren Tagung in Winterberg gelungen neue Ideen einzubringen?

 

Meine Damen und Herren, für mich ist diese Vorgehensweise ein „Armutszeugnis“ der bisherigen Unternehmenspolitik und die falsche Entscheidung. Ein Geschäftsmodell ist offensichtlich gescheitert, denn wenn ich mindestens 31.000 Aktien vernichten will, eher muss, mit Option für noch höhere Vernichtungszahlen, dann hat sich ein Modell nicht durchgesetzt und ich sehe auch keine Aussichten auf eine Besserung in Zukunft, denn ich vermag nicht zu erkennen welche Vorteile diese Vorgehensweise auch nur ansatzweise bieten könnte. Wo sind dann aber die Einzahlungen dieser 31.000 Aktionäre geblieben von deren Beträgen Wohnraum geschaffen wurde? Eigentlich sollte sich für die verbleibenden Aktionäre dann der Aktienwert verbessern, weil dieser auf weniger Anteile verteilt wird, denn der Firmenwert teilt sich durch weniger Aktien?

 

Wenn ein Markt für die Hapimagprodukte vorhanden wäre, dann können die Aktien beim Unternehmen verbleiben und an neue Interessenten weiter gegeben werden. Diese Hoffnung besteht bei den Kompetenzträgern des Unternehmens offensichtlich nicht mehr. Nur welche Visionen hat man dort noch? Die nächste Kapitalherabsetzung kann doch wohl kaum das erstrebenswerte Ziel sein? Mit diesen Aktien wird ein Stück Unternehmensgeschichte beerdigt ohne Fehlentwicklungen damit zu beseitigen und zu benennen. Es fehlt jetzt auch der Ansporn neue Kunden für diese Aktien zu suchen. Oder sollte etwa kein Markt mehr vorhanden sein? Eigentlich ist diese Vorgehensweise für mich ein Zeichen der Resignation. Aktienvernichtung ist für mich Rückschritt und Feststellung der diesbezüglichen Alternativlosigkeit. Ein Unternehmen lebt aber davon, dass es im gesunden Rahmen expandiert. Die Umsatzzahlen 2014 sprechen nicht dafür.

 

Diese Aktienvernichtung ist auch kein Neustart in eine gedeihliche Zukunft, denn es war nicht „die Umstrukturierung der Verkaufsorganisation und die Anpassung der Hapimag-Produkte an die Bedürfnisse der Mitglieder“, dann hätten danach die Umsatzzahlen steigen müssen. Es war die Abstimmung zumindest von Mitgliedern  die diese 31.000 Aktien hielten und sich für den Abgang entschieden, weil viele dieser Mitglieder unzufrieden und Hapimag nicht die Erfüllung ihrer Träume waren. Offensichtlich ist hier das Ende immer noch nicht erreicht, wenn jetzt schon 38.000 Aktien ins Gespräch gebracht werden. Es wurde auf die Zeichen der Zeit nicht reagiert und auch jetzt wird versucht noch ein Geschäft mit dem Ausstiegswilligen zu machen in der Hoffnung, dass diese Entwicklung vorübergehen möge. Ohne Kompensation kein Ausstieg.

 

Was kommt aber jetzt und danach? 1998 zum Beispiel verkaufte das Unternehmen 11.704 Aktien und 2.215 Ferienpässe. Was blieb davon, vor allem was blieb davon an zufriedenen Aktionären? Es wird für die Zukunft des Unternehmens nicht ausreichend sein, wenn nun in etlichen Standorten in den Gastronomiebereich investiert um wohl den Schritt zum Pauschalreiseanbieter weiter zu forcieren. Der Verkauf von Punktepaketen löst das Problem nicht, denn es erfolgt nur eine begrenzte zeitliche Bindung an das Unternehmen und wir sehen ja wie schwer sich Hapimag mit neuen Kunden tut. Letztendlich beginnt bei den Punktepaketen schon die Fremdvermietung. Was hat dies dann noch mit Timesharing zu tun? Insbesondere die wieder ins Gespräch gebrachten Nebenpunktepakete sind eigentlich noch nicht einmal „alter Wein in neuen Schläuchen“, hatten wir alles schon in ähnlicher Form. Was ist wirklich neu?

 

Aus meiner Sicht der Dinge heraus fehlt aber bei all diesen wenigen gegebenen Informationen eine entscheidende Größe. Personelle Konsequenzen gibt es keine bei Verwaltungsrat und Geschäftsführung des Unternehmens. Offensichtlich haben nur die Kunden das Angebot nicht verstanden? Lassen wir dem Unternehmen die Hoffnung, dass es die Kunden findet die es sucht und die es verstehen. Solange die Jahresgebühren ständig weiter erhöht werden können werden dem Unternehmen dazu wohl auch kaum die Mittel ausgehen. Es darf weiter experimentiert werden? Marktwirtschaftliche Zwänge, als Regulativ wie bei anderen Unternehmen, greifen hier zeitlich erst später, dann aber kräftig, wie diese beabsichtigte Kapitalherabsetzung zeigt.

 

Schlussfolgerung:

 

248.097 Aktien befanden sich laut Geschäftsbericht 2013 im Umlauf. Laut diesem Bericht setzt sich das Aktienkapital „aus 67.500 Namenaktien mit einem Nominalwert von je CHF 100 und 205.750 Namenaktien mit einem Nennwert von je CHF 200 zusammen“. Insgesamt 273.250 Aktien. Hieraus werden 16.395.000 Wohnrechtspunkte generiert, ausgehend von einer Zuweisung von 60 Wohnrechtspunkten je Aktie gemäß den geschaffenen Wohneinheiten. Wenn jetzt die Aktienanzahl aber um 31.000 Aktien reduziert wird steht den verbleibenden Eigentümern (Aktionären) dieser Wohnraum zur Verfügung und muss an diese zur Nutzung verteilt werden, denn dieser wird nicht „vernichtet“. Damit erhöht sich die jedem Aktionär zustehende Zuweisung an Wohnrechtspunkten auf rund 68 Wohnrechtspunkte/Aktie/Jahr. Sollten 38.000 Aktien “vernichtet“ werden erhöht sich diese Zuweisung auf rund 71 Wohnrechtspunkte/Aktie/Jahr, ohne Veränderung der zur Zeit gültigen Punktebelastungen. Der angestrebte Beschluss zur Kapitalherabsetzung kann nur so zur Abstimmung gestellt werden bzw. dieser ist so zu interpretieren?!


2015-09-20

Hapimag A-Aktie

     
 

Restzeit

9 Tage 7 Stunden (bis 30. Sep. 2015, 00:08:00 MEZ)

 
 
 

Sofort-Kaufen

1.800,00 €

   
 
         

Keine Kaufempfehlung, nur Information, wo Aktien zum Verkauf möglicherweise eingestellt werden können.


Geschäftsjahr 2014

(2015-04-04)

 

Sehen wir uns einige Zahlen des Geschäftsberichts 2014 an. Die Entwicklung spricht für sich und muss nicht kommentiert werden:

 

Konsolidiertes Ergebnis 2014      -              -12.305 TEUR

                                                               2013      -                -4.448 TEUR

 

Ergebnis vor Zinsen                        2014      -              -11.377 TEUR

und Steuern (EBIT)                         2013      -                -4.108 TEUR

 

Eigenkapital:                                     2014      -              317.577 TEUR    (-25.118 TEUR)

                                                               2013      -              342.695 TEUR

 

Betriebswirtschaftliche 2014      -              559.505 TEUR   (-15.464 TEUR)

Eigenmittel (enthält                       2013      -              574.969 TEUR

das Eigenkapital)

 

Eine für mich ungewöhnliche Position ist hier enthalten. „Kaufrechte“ werden hier mit 8.927 TEUR bilanziert. Eine Konstruktion aus dem Bereich der „Options“, insbesondere dort wohl Bezugnahme auf das Angebot „Change Annual“? Womit diese Werthaltigkeit begründet wird ist für mich nicht nachvollziehbar. Die Prüfungsgesellschaft hat diese aber mit testiert somit ist es in Ordnung. Letztendlich mindert der Betrag aber das Eigenkapital entsprechend (Übrige Reserven).

 

Übriges Fremdkapital    2014      -              165.971 TEUR   (+23.890 TEUR)

                                                               2013      -              142.081 TEUR

 

Mitglieder                                          2014      -              134.038                               (-4.971)

                                                               2013      -              139.009

 

Aktien im Umlauf                            2014      -              246.119                                (-1.978)

                                                               2013      -              248.097

 

Personalbestand                             2014      -              1.436                                     (+4)

(Vollzeit)                                             2013      -              1.432

 

Nettobankguthaben                      2014      -              8,6 Mio. EUR     (-11,5 Mio. EUR)

                                                               2013      -              20,1 Mio. EUR

 

Finanzverbindlichkeiten               2014      -              7.816 TEUR                        (+7.816 TEUR)

                                                               2013      -              0

 

Substanzwert pro                           2014      -              1.959 EUR                           (-48 EUR)

Aktie im Umlauf                              2013      -              2.007 EUR

 

Langfristige                                        2014      -              253.092 TEUR    (+16.103 TEUR)

Verbindlichkeiten                           2013      -              236.989 TEUR

Davon Rückstellungen   2014      -              10.871 TEUR                     (+10.608 TEUR)

                                                               2013      -                   263 TEUR

 

Fremdkapital                                    2014      -              319.271 TEUR    (+24.610 TEUR)

                                                               2013      -              294.661 TEUR

 

Im Umlauf befanden sich 246.119 Aktien. Es wurden 14.430.000 Aktienpunkte generiert. Bei 60 Wohnrechtspunkten je Aktie ergeben sich daraus nur 240.500 punkteberechtigte Aktien? Differenz 5.619 Aktien. Das Punkteangebot betrug 19.230.000 (Vorjahr: 19.393.000) Wohnrechtspunkte, abgewohnt wurden 15.602.000 Punkte (Vorjahr: 15.779.000) Punkte. Aus den abgewohnten Punkten folgt somit ein Rückgang um ca. 1,1 Prozent. Laut Geschäftsbericht lag die Belegung um ca. 2,7 Prozent unter der des Vorjahres. Rein spekulativ betrachtet wurden dann entweder die Punkte für Urlaube mit niedrigerer Punktebelastung eingesetzt oder die Fremdvermietung ging zurück?

 

Verwaltungsaufwand                    2014      -              14.463 TEUR                      (-68 TEUR)         

                                                               2013      -              14.531 TEUR

 

Sonstiger betrieblicher  2014      -              24.820 TEUR                      (+14.606 TEUR)

Aufwand                                            2013      -              10.214 TEUR

 

Renovierungen                2014      -              21.335 TEUR                      (-5.262 TEUR)

Immobilien                                        2013      -              26.597 TEUR

 

Investitionen in                                2014      -              27.737 TEUR                      (-6.325 TEUR)

Sachanlagen                                      2013      -              34.062 TEUR

 

Betriebsertrag, also mehr oder weniger Umsatz:

 

                                                               2014      -              186.373 TEUR    (+692 TEUR)

                                                               2013      -              185.681 TEUR

 

Enthalten in dieser Position sind neben anderen Positionen auch die „Jahresbeiträge“ und der „Umsatz Resorts“:

 

Jahresbeiträge Aktien   2014      -              71.322 TEUR                      (+2.589)

                                                               2013      -              68.733 TEUR

 

Jahresbeiträge sonstige 2014      -              5.846 TEUR                        (+148 TEUR

Wohnrechtsprodukte                   2013      -              5.698 TEUR

                                                              

Isoliert betrachtet wird aus den „Jahresbeiträgen“ eine Umsatzsteigerung von 2.737 TEUR generiert, davon verbleiben dann als „Umsatzsteigerung“ letztendlich 692 TEUR. Ohne Steigerung der Erträge aus den „Jahresgebühren“ keine Umsatzsteigerung, sondern Umsatzrückgang, könnte eine Schlussfolgerung sein?

 

Sonstiger betrieblicher  2014      -              24.820 TEUR                      (+14.606 TEUR)

Aufwand                                            2013      -              10.214 TEUR

darin enthalten: Sonstige            2014      -              15.527 TEUR                      (+15.050 TEUR)

Steuern                                2013      -                   467 TEUR

 

 

Nicht nachvollziehen kann ich die Aussage: „Hapimag erwirtschaftete 2014 ohne Sonderrückstellungen mit EUR 2,7 Mio. ein positives Nettoergebnis (Ergebnis unter Einbezug der Sonderrückstellungen: EUR -12,3 Mio.)“ „Ergebnis unter Einbezug der Sonderrückstellungen“ - zu dieser Wortkonstruktion habe ich in der mir zur Verfügung stehenden Fachliteratur keine mir geeignet erscheinende Definition gefunden. Nach dieser Darstellung müssten 15,0 Mio. EUR in die Sonderrückstellung geflossen sein (12,3 Mio. + 2,7 Mio. EUR)?

 

Seite 33 des Geschäftsberichts, Zuführung „Rückstellungen lang- und kurzfristig“: unter anderem 10.500 TEUR, Auflösung : ca. 120 TEUR. Rückstellungen laut Konzernbilanz, Seite 12: 10.871 TEUR.

 

„Die Rückstellungen betreffen einerseits Rechtsstreitigkeiten und andererseits zu erwartende Steuernachforderungen aufgrund geänderter Rechtsprechung (Zuführung in 2014); der Mittelabfluss wird für 2016 erwartet. Die Auflösung in 2013 betrifft im Wesentlichen einen Rechtsfall, für den in 2010 eine Rückstellung gebildet wurde und der von Hapimag in 2013 erfolgreich abgeschlossen werden konnte.“

 

Interessant und informativ eigentlich nur die Aussage zu 2014, das andere ist der „Schnee von gestern bzw. morgen“, zum vorliegenden Geschäftsbericht. Sollte die Forderung dieses Betrages berechtigt sein mindert diese so oder so das Jahresergebnis. Die zeitliche Abfolge kann dabei vernachlässigt werden, denn dann würde der Betrag ohnehin die Ergebnisse der Vorjahre zusätzlich belasten und wäre verursacht. Da hilft dann auch kein schönrechnen. Es sollte dann, bei dieser Betragshöhe, eine berichtigte Fassung der Geschäftsberichte für die betroffenen Jahre geben um die Auswirkungen nachvollziehen zu können.

 

Seite 37, unter „Sonstiger betrieblicher Aufwand“, Position „Sonstige Steuern“: 15.528 TEUR. Differenz zum vorstehenden Rückstellungbetrag, sofern hier ein Zusammenhang überhaupt bestehen sollte: ca. 5.028 TEUR. Dieser Betrag war dann aber offensichtlich sofort erfolgswirksam? Könnte somit nicht zu einem „positiven Nettoergebnis“ beigetragen haben, was immer das auch sein mag. (Die Zunahme der sonstigen Steuern in 2014 betrifft die Bildung einer Rückstellung für zu erwartende Steuernachforderungen aufgrund geänderter Rechtsprechung“)

 

Egal wie dies nun zu betrachten ist, es wird mir ein Rätsel bleiben wie hier eine Steuerforderung in dieser Höhe anfallen kann bei einem Unternehmen welches in den vergangenen Jahren auch negative Geschäftsjahresergebnisse ablieferte?

 

 

Total Kreditlinien per 31.12.                       2014      -              37.045 TEUR

                                                                               2013      -              36.477 TEUR

Davon benutzt                                 2014      -                7.816 TEUR                      (+7.816 TEUR)

                                                                               2013      -              0

 

Nutzung der Kreditlinie. Wo fehlten die Mittel?

 

 

„Eigene Aktien“:

 

Stand Jahresbeginn                        2014      -              25.153  

Stand Jahresende                           2014      -              27.131                   (+1.978)

 

Rückkauf Depotaktien   2014      -              2.716     -              5.415 TEUR                       

                                                               2013      -              3.948     -              8.070 TEUR                       

 

Verkauf von Depotaktien            2014      -                 738     -              1.857 TEUR                       

                                                               2013      -              2.528     -              7.004 TEUR                       

 

Durchschnittlicher                          2014      -              3.394 TEUR

Verkaufspreis je Aktie   2013      -              3.347 TEUR

 

Durchschnittlicher                          2014      -              1.994 TEUR

Rückkaufpreis je Aktie   2013      -              2.044 TEUR

 

 

Hapimag AG:

 

Eigenkapital:                                     2014      -              438.898 TCHF    (-20.010 TCHF)

                                                               2013      -              458.908 TCHF

 

Fremdkapital:                                   2014      -              368.659 TCHF    (+25.513 TCHF)

                                                               2013      -              343.146 TCHF

 

Jahresverlust:                                   2014      -              -23.356 TCHF    

                                                               2013      -              -43.730 TCHF

 

Erläuterung :

 

„Verpfändete Aktiven“:

 

„Zur Sicherung eigener Verpflichtungen sind Aktiven mit einem Buchwert von CHF 91,4 Mio. (Vorjahr CHF 95,2 Mio.) belastet. Die beanspruchten Bankkredite im Zusammenhang mit den verpfändeten Aktiven belaufen sich auf CHF 9,4 Mio. (Vorjahr: CHF 0). Es ist nicht der einzige Hinweis dieser Art im Geschäftsbericht der Hapimag Unternehmensgruppe und der Hapimag AG.

 

 

HHHHHF

Allgemeine gesetzliche 2014      -              209.641 TCHF    (-40.384 TCHF)

Reserven                                            2013      -              250.025 TCHF

 

Gesetzliche Reserven                    2014      -              67.861 TCHF                      (-4.318 TCHF)

aus Kapitaleinlagen per 2013      -              72.179 TCHF

31.12.

 

 

Für mich stellt dieser Geschäftsbericht verstärkt eine Entwicklung dar die sich in den vergangenen Jahren andeutete und weiter fortsetzte. Es ist für mich nicht erkennbar, dass verkündete Restrukturierungsmaßnamen schon griffen, sondern nur, dass der Zeitpunkt gekommen ist, für Verwaltungsrat und Geschäftsleitung, es nicht nur bei Ankündigungen zu belassen und es erforderlich ist schon in Angriff genommene Maßnahmen zu forcieren. Je später notwendige Maßnahmen ergriffen werden, je einschneidender müssen diese werden. Die zur Abstimmung stehende Reduzierung der Aktienanzahl ist keine Restrukturierungsmaßnahme sondern Folge einer Entwicklung auf die zu spät oder gar nicht reagiert wurde. Sollte dieser Aktienreduzierung zugestimmt werden, dann wird diese so und isoliert durchgeführt nichts zur weiteren Entwicklung beitragen. Die Kapitalreduzierung ist daher zu diesem Zeitpunkt eher kontraproduktiv, denn sie verschleiert den Blick auf das Wesentliche. (Unter anderem Umsatzrückgang, 738 verkaufte Aktien, Rückgang der Belegungswerte)

 

„Gesundschrumpfen“ kann sich ein „Tante-Emma-Laden“, Unternehmen müssen den „Turnaround versuchen, die Umkehr ins Positive, der „Tante-Emma-Laden verschwindet vom Markt, ersteht ggf. im neuen Gewand, hat aber die Zeichen der Zeit verstanden. Nur was bleibt dann von diesen Firmen? Hapimag hat letztendlich eine gute Idee, Urlaub für Aktionäre mit Hapimag, zu verkaufen. Warum macht man es dann nicht?

 

Ob derartige Botschaften zielgerichtet sein können, darüber wird sich das Unternehmen wohl Gedanken gemacht haben und dies positiv sehen?

 

Das die Hapimagobjekte, zumindest teilweise, keine wirklichen Kaufinteressenten finden liegt doch in der Natur der Sache. Diese Objekte wurden von und für Hapimag und nur für Hapimag geltende Erfordernisse erstellt. Es gibt keinen ähnlichen Anbieter der sofort zugreifen würde. „Gesundschrumpfen“ bringt da gar nichts, es werden höchstwahrscheinlich nur Verluste realisiert werden, wie die auf „Halde“ liegenden Objekte zeigen.

 

Kanzelhöhe vermietet, Nysted und Hok Yxenhaga warten auf bessere Zeiten. In den vergangenen Jahren wurden schon zahlreiche Objekte verkauft, nicht um sich zu verschlanken sondern um das Jahresergebnis freundlicher zu gestalten. Was noch vorhanden ist lässt sich aber nicht so ohne Weiteres auf den Markt werfen, abgesehen davon, dass dazu auch keine Veranlassung und kaum geeignete Objekte bestehen oder vorhanden sind. Geeignet dafür wären eventuell die Stadtquartiere die zumindest teilweise wohl als Eigentumswohnungen veräußerbar wären. Orlando wird doch wohl auch nur deshalb noch betrieben weil dies der günstigere Weg ist und so das Objekt bilanziell weiter abgeschrieben werden kann bis ein möglicher Verkaufspreis sich dem buchhalterischen Restwert nähert? Die Abschreibungen zahlen die Aktionäre, dort wie bei den anderen Objekten. Unter anderem bei Unterkirnach, Winterberg, Edinburgh, Porto Heli und Mas Nou werden die Punktebelastungen in der neuen Buchungsinformation drastisch heruntergefahren. Daraus könnte doch geschlossen werden, dass diese Objekte der besonderen Förderung und ideenreicher Hilfestellung bedürfen? Vielleicht reicht es aber nicht dort nur die Punktebelastungen zu reduzieren, wenn ständig Nebenkosten und Jahresgebühr steigen und keine punkte- und kostenmäßigen Sonderaktionen durchgeführt werden?


Aktuelle Preisstellung des Marktes

2015-04-12

 

Nysted ist über Hapimag nicht mehr buchbar, es gibt aber beispielhaft zumindest eine Alternative. 2010 war diese Hapimaganlage letztmalig über Hapimag buchbar. Im dem Jahr Nebenkosten für die erste Urlaubswoche ca. 2.195 DKK (ca. 295,12 EUR, Kurs 15.06.2010: ca. 7,4377/ Euro), In den Sommerwochen ca. 20 Wohnrechtspunkte, ca. 389 EUR/Urlaubswoche, Punktewert nach alter Rechnung; Wert je Punkt 2010 ca. 19,45 EUR. (Version vor Umrechnung, jetzt dann ca. 100 Wohnrechtspunkte). Kosten einer Urlaubswoche über Hapimag damals für die erste Urlaubswoche, ohne Abzinsung der Anteile, somit ca. 684,12 EUR. Beispielhaft ist jetzt eine Urlaubswoche im Juni dort für ca. 436,00 EUR buchbar, Juli ca. 483,00 EUR.

 

Vormals Hapimag Kanzelhöhe – jetzt: „Almresort Gerlitzen Kanzelhöhe“, Preisliste.


Aus „Aktien inkl. Wohnrechten“ wurden oder werden „Wohnrechtsprodukte“?

(2015-04-14)

 

Interessant um die Vorgehensweise des Unternehmens vielleicht ansatzweise annähernd etwas nachvollziehen zu können könnten auch die Ausführungen im Geschäftsbericht des jeweiligen Jahres unter „Anhang der Konzernrechnung …. der Hapimag Unternehmensgruppe“ sein?

 

Hierzu möchte ich nur einmal eine der Positionen beispielhaft, zum einen aus dem Geschäftsbericht 2012, zum anderen aus dem Geschäftsbericht 2014,  gegenüberstellen:

 

 

Geschäftsbericht 2012, Seite 17 bis 18, „A) Verkauf von Aktien inkl. Wohnrechten

 

„Der Käufer einer Hapimag-Aktie erwirbt gleichzeitig ein unbefristetes Wohnrecht in den Hapimag Resorts im Umfang von 60 Wohnpunkten pro Jahr gemäss dem Hapimag Punktesystem. In diesem Umfang ist Hapimag verpflichtet, Wohnraum bereitzustellen. Dies wird in der Bilanz wie folgt dargestellt: soweit der Verkaufserlös von Vorratsaktien für die Erstellung von Wohnraum benötigt wird (Investitionsbedarf), wird er (nach Abzug des Nennwertes der Aktie) in die Kapitalreserven verbucht. Insofern wird der Verkauf von Vorratsaktien als Finanzierungsvorgang dargestellt. Der darüber hinausgehende Verkaufserlös wird als Umsatz aus dem Verkauf eines zeitlich unbefristeten Wohnrechts in die Erfolgsrechnung gebucht.

 

Der Investitionsbedarf wird auf Grund der tatsächlichen Baukosten für neue Resorts bemessen und regelmässig auf seine Richtigkeit überprüft. Aus der Gewährung der unbefristeten Wohnrechte entstehen für Hapimag keine zu bilanzierenden Verbindlichkeiten, da die Mitglieder vertraglich verpflichtet sind, in Form von Jahresbeiträgen und lokalen Kostenbeiträgen die finanziellen Mittel aufzubringen, um den von ihnen finanzierten Wohnraum zu verwalten und zu unterhalten.

 

Wiederverkaufte Depotaktien werden wie folgt verbucht: soweit der Verkaufserlös den unter Eigenen Aktien und Nutzungsrecht bilanzierten Wert (entspricht dem Rückkaufspreis) übersteigt, wird er als Umsatz aus dem Verkauf eines zeitlich unbefristeten Wohnrechts in die Erfolgsrechnung verbucht.

 

Von Juli 2007 bis August 2012 verkaufte Hapimag ausschliesslich die Hapimag Aktie_21 mit geänderten Allgemeinen Bestimmungen. Die Wohnrechte sind mit denjenigen der vorher verkauften Hapimag Aktien identisch. Mit der Hapimag Aktie_21 erhält der Aktionär das Recht, das Wohnrecht ab dem 7. Jahr des Erwerbs mit einer Frist von 12 Monaten zum Ende eines Kalenderjahres zu kündigen. Ab dem zweiten Kalenderjahr nach Erhalt der Kündigung entfällt für den Aktionär die Verpflichtung, Jahreseiträge zu bezahlen und er erhält keine Punktegutschriften mehr. Im Falle der Kündigung kann der Aktionär die Hapimag Aktie_21 zusätzlich auch zum Rückkauf anbieten. Diese Rechte der Hapimag Aktie_21 wurden auch weiteren Aktionären angeboten. Der Aktionär kann die Kündigung des Wohnrechts widerrufen, solange er seine Hapimag Aktie_21 der Hapimag noch nicht zum Rückkauf angeboten hat. Einzelheiten zum Rückkauf siehe Abschnitt C (Rückkauf von Aktien).

 

Seit September 2012 wird Hapimag INSIDER Lifetime als aktienhaltiges Produkt verkauft. Die Allgemeinen Bestimmungen und die Basisinformationen wurden an die neusten Gesetzesänderungen angeglichen. Die Wohnrechte und die Stilllegungsmöglichkeiten sind mit denjenigen der vorher kauften HAPIMAG Aktie_21 identisch. Hapimag ist nicht verpflichtet, INSIDER Lifetime Aktien zurückzukaufen, sondern entscheidet nach freiem Ermessen über Rückkäufe. Einzelheiten zum Rückkauf siehe Abschnitt C (Rückkauf von Aktien).“

 

 

Geschäftsbericht 2014, Seite 17 bis 18, A) Verkauf Wohnrechtsprodukte

 

„Hapimag verkauft aktienhaltige und aktienlose Wohnrechtsprodukte (sog. Sonstige Wohnrechtsprodukte).

 

Seit 2013 gibt es keine Vorratsaktien mehr. Wiederverkaufte Depotaktien werden, soweit der Verkaufserlös den unter Eigenen Aktien bilanzierten Wert (entspricht dem Rückkaufspreis) übersteigt, als Umsatz aus dem Verkauf Aktien in die Erfolgsrechnung gebucht.

 

Bei den sonstigen Wohnrechtsprodukten wird der Verkaufserlös, soweit er für die Erstellung und Amortisation von Wohnraum benötig wird (Investitionsbedarf), in die Verbindlichkeiten aus Wohnrechten (kurz- und langfristige Verbindlichkeiten) verbucht. Der darüber hinausgehende Verkaufserlös wird als Umsatz sonstige Wohnrechtsprodukte in die Erfolgsrechnung gebucht. Der Investitionsbedarf wird auf Grund der tatsächlichen Baukosten für neue Resorts bemessen und regelmässig auf seine Richtigkeit überprüft. Die Jahresbeiträge sind bei den sonstigen Wohnrechtsprodukten über die gesamte Vertragsdauer bereits im Produktpreis enthalten. Die vorausbezahlten operativen Kostenanteile des Jahresbeitrages werden unter Sonstige Verbindlichkeiten (kurz- und langfristige Verbindlichkeiten) verbucht.

 

Wenn die Wohnrechte aus den sonstigen Wohnrechtsprodukten in Anspruch genommen werden, reduziert sich erstens die Verbindlichkeit aus Wohnrechten und zweitens die Sonstige Verbindlichkeit (Anzahl Punkte mal passivierter Betrag pro Punkt). Die Reduktion der Verbindlichkeit aus Wohnrechten wird dem Ertrag aus abgewohnten Wohnrechten und die der Sonstigen Verbindlichkeit dem Umsatz Jahresbeiträge gutgeschrieben.“

 

 

Lauf Geschäftsbericht 2014:

 

Total Verbindlichkeiten aus Wohnrechten, Stand Jahresende     -              2013: 77.118 TEUR        

                                                                                                                                                             2014: 77.249 TEUR

 

Interessant ist dann immer das was nicht mehr geschrieben wird. Welcher Betrag steht dem „Investitionsbedarf“ zur Verfügung? Welche Anteile kommen aus den verschiedenen Bereichen, „aktienhaltig“ bzw. „aktienlos“. Welchen investiven Anteil leistet die Fremdvermietung? Nach geplanter Reduzierung der Aktienanzahl hat sich für diese dann „vernichteten“ Aktien die Investition erledigt? Jahresbeiträge werden daraus ohnehin dann nicht mehr generiert.

 

Wenn die Jahresbeiträge aber „bei den sonstigen Wohnrechtsprodukten über die gesamte Vertragsdauer bereits im Produktpreis enthalten“ sind, dann zahlen nur die Aktionäre die jährlich steigenden und somit zusätzlichen Beträge bei den Jahresgebühren? Oder wurde bei diesen Wohnrechtsprodukten abgezinst?

 

Wenn der Trend aber zu den aktienlosen Wohnrechtsprodukten geht, wer ist dann eines Tages Eigentümer des Unternehmens, sollten weitere Reduzierungen der Aktienanzahl folgen? Vielleicht wird Hapimag dann doch noch an der Börse gehandelt? Vorher müsste sich dann dort aber einiges ändern.

 

Die Aktionäre tragen das Risiko, erhalten aber keine Dividende und sind den Belastungen durch steigende Jahresgebühren ausgesetzt. Im Geschäftsjahr 2014 fanden 738 Hapimagaktien einen neuen Aktionär, die Belegungszahlen sanken und aus einer Steigerung der Einnahmen aus den Jahresgebühr von 2.737 TEUR verbleiben dann als „Umsatzsteigerung“ letztendlich 692 TEUR. Letztendlich benötigt aber jede neue Maßnahme eine Anlaufzeit. Allerdings ist es wohl viel wichtiger dem Nutzer zu erklären warum er es kaufen sollte und dann wie es von ihm am zweckmäßigsten genutzt werden kann. Es nützt wenig Kennenlernwochen zu verteilen und probewohnen zu veranstalten und „Übungspakete“ anzubieten wenn man danach nicht den neuen Nutzer „an die Hand nimmt“ und ihn mit den Abläufen vertraut macht. Das Produkt Hapimag ist so kompliziert geworden, dass es nicht mehr selbsterklärend ist.


Abstimmungsergebnisse der Generalversammlung 2014

(2015-04-27)

 

Vielleicht, eventuell böswilligerweise, könnte man sagen, dass der „Souverän“ nun bei Hapimag entschieden hat? Zumindest, wie bei Wahlen immer üblich, darf jede Seite es so interpretieren wie es ihr gefällt. Die Darstellungsmöglichkeiten sind immer vielfältig und die diesbezüglichen Ideen grenzenlos. Allerdings ist die Interpretation des Begriffs „Souverän“ bei „Wikipedia“ durchaus interessant und nicht so eindeutig wie man vermuten könnte. Vielleicht könnte die Interpretation sogar für das Unternehmen Hapimag passen?

 

Es ist nun allerdings müßig darüber nachzudenken ob durch das E-Voting neue Wählerschichten erreicht wurden und dies nun die zündende Idee war. Alle sind Aktionäre und haben das Recht, eigentlich die Pflicht, an einer Abstimmung teilzunehmen. Daran teilzunehmen auch wenn es keine „Belohnung“ dafür gibt. Die Anzahl der Teilnehmer an der Abstimmung zur Hapimaggeneralversammlung ist erfreulicherweise gestiegen und damit ist diese Maßnahme, E-Voting, gerechtfertigt. Es ist gut und richtig wenn sich die Aktionäre mit ihrem Unternehmen auseinandersetzen und dazu gehören bei Hapimag auch die Geschäftspolitik und hier vor allem die Finanzpolitik. Hapimag reduziert sich nicht nur auf einen möglicherweise schönen Urlaub. Auf diesen wirkt sich die gesamte Unternehmenspolitik, vor allem die gesamte Unternehmensführung aus und daher sind deren Entscheidungen kritisch zu hinterfragen.

 

Ob die gestiegenen Teilnehmerzahlen an der Abstimmung nun auf das E-Voting zurückzuführen sind darf dahingestellt bleiben, es ist letztendlich auch unerheblich. Es sind immer noch zu wenige Aktionäre die sich daran beteiligen. Ca. 31,26 Prozent des noch im Umlauf befindlichen Aktienkapitals waren nur vertreten, ca. 28,16 Prozent bezogen auf die gesamten ausgegebenen Aktien. Dies ist wahrlich kein Wert für eine Publikumsgesellschaft der zu Erfolgskundgebungen Anlass bietet. Vielleicht haben es etliche Teilnehmer auch nur als Vorteil angesehen bei Inanspruchnahme dieser Wahlmöglichkeit einige Rewards zu erhalten? Dies ist durchaus legitim, wenn angeboten. Ob hier die Gleichheit aller Aktionäre gewährleistet ist soll hier nicht hinterfragt werden. Schneller kann man, dann umgewandelt, nicht an Wohnrechtspunkte kommen, preisgünstiger schon gar nicht. Offensichtlich scheint es diesbezüglich dabei aber immer noch einige Irritationen zu geben?

 

Das letztendlich dann eine größere Anzahl von Aktionären Hapimag „Absolution“ erteilte und den Verwaltungsrat entlastete liegt schon in der Natur der Sache. Die zahlreichen Gegenstimmen zeugen deutlich davon, dass viele Aktionäre eine andere Sichtweise vertreten. Diesen schließe ich mich uneingeschränkt an. Tausende unzufriedene Aktionäre haben in den vergangenen Jahren, kräftig auch im letzten Jahr, die „Flucht“ ergriffen und das Unternehmen verlassen. Zurück können dann nur Aktionäre bleiben die mit dem zufrieden sind was ihnen geboten wird. Offensichtlich hat die „Absetzbewegung“ aber immer noch nicht ihr Ende gefunden?

 

Erfreulich ist für mich, dass sich doch zahlreiche Aktionäre dazu entschließen konnten der Kapitalherabsetzung nicht zuzustimmen, nachdem dafür offensichtlich „Allianzen“ plötzlich vom Himmel fielen die bisher wohl kaum jemand für möglich hielt.

 

„Der Kapitalherabsetzung und Statutenänderung wurde mit einem Ergebnis von rund 80% am deutlichsten zugestimmt.“

 

Ob und wie diese Maßnahme die weitere Entwicklung das Unternehmen beeinflussen oder weiter bringen wird dazu dürfen wir alle den daraus hoffentlich folgenden Entscheidungen und daraus resultierende Veränderungen hoffnungsvoll entgegenblicken und abwarten welche Gemeinsamkeiten dann noch bei den Befürwortern dieses Kapitalschnitts vorhanden sein werden. Es wäre zu begrüßen wenn dann auch entsprechende Informationen folgen würden. Für mich ist eine Kapitalherabsetzung immer ein Zeichen für eine verfehlte Unternehmenspolitik, denn eine derartige Maßnahme ist kein Zeichen dafür alles richtig gemacht zu haben.

 

Letztendlich darf dieses Abstimmungsergebnis aber auch etwas differenziert betrachtet werden:

 

Betrachten wir isoliert die Abstimmung zur Entlastung des Verwaltungsrats, hier in Bezug auf die umlaufenden Aktien, dann liegt die Entlastungsquote, also Zustimmung, trotz E-Voting und gestiegener Teilnehmerzahl bei der Abstimmung immer noch unter dem Wert der Prozentzahl die dem Verwaltungsrat 2009 Entlastung erteilten und danach teilweise noch kräftig unterschritten wurde, niemals aber wieder erreicht wurde. Damals waren es noch ca. 21,91 Prozent der Aktionäre die Entlastung erteilten, diesmal nur noch ca. 21,11 Prozent.

 

2009 erteilten damit unter Bezugnahme auf die umlaufenden Aktien ca. 78,09 Prozent der Aktionäre dem Verwaltungsrat keine Entlastung, 2014: ca. 78,89 Prozent.

 

Bezogen auf die gesamten ausgegebenen Aktien lag die Zustimmung 2014 bei: ca. 19,1 Prozent.

 

Abstimmungsergebnisse

 

„Die 51. Hapimag Generalversammlung vom Mittwoch, 22. April 2015, stand im Zeichen des Erneuerungsprozesses von Hapimag.“ – Nun, die Aktionäre kennen diese oder ähnliche, Aussagen aus den Generalversammlungen des Unternehmens vorangegangener Jahre und aus den regelmäßig herausgegebenen Publikationen. Ich für meinen Teil habe bisher wenig davon gemerkt, dass dies Unternehmen zu neuen Ufern strebt und diesbezüglich Erfolge vorweisen kann. Eventuell wird versucht alte Baustellen zu bereinigen? Allerdings, ausgehend von dem Geschäftsbericht des Jahres 2014, kann und darf es nur noch in eine positive Richtung gehen.

 

Es war einmal… - Eigentlich beginnen so die Märchen, bei vielen Märchen fängt aber auch so das mögliche Ende an. Nun, Hapimag war nie ein Märchen, eventuell viele der im Laufe der Jahre verkündeten Absichten und Ansprüche, es kommt immer auf den Betrachter an, und ein Ende zeichnet sich glücklicherweise auch nicht ab, allerdings für mich auch keine schlüssige Perspektive. Nur der richtige geschäftliche Erfolg lässt wohl auf sich warten wenn wir das Ergebnis des vergangenen Geschäftsjahrs betrachten?

 

Im Laufe der Jahre waren wir Aktionäre, Partner, Mitglieder und was auch sonst noch. Hapimag strebte zunächst von einem Höhenflug zum nächsten. Bevorteilt dadurch, dass alles was aus der Schweiz kam hier problemlos verkauft werden konnte. Nur die Aktionäre hatten dann in vielen Fällen wohl doch andere Vorstellungen als das Unternehmen, zumindest wurde es wohl vielfach anders verstanden. Die Anlagen wurden zwar immer größer, aber die Kosten für den Nutzer stiegen ständig entsprechend, oft überproportional, ohne dass hier ein Ende des Höhenflugs in Sicht ist. Eine weiche Landung folgte bis jetzt wohl eher nicht. Vielleicht ist der Landeanflug aber noch nicht beendet?

 

Viele Aktionäre wollten oder wollen sich zurück ziehen, eine wirkliche Lösungsmöglichkeit fand das Unternehmen mindestens im vergangenen Jahrzehnt dabei eher nicht. Das was jetzt diesbezüglich angeboten wird ist für mich auch nur ein Placebo welches dem Unternehmen hilft eine Argumentation liefern zu können. Eine wirkliche Lösung für Aktionäre die das Unternehmen mit zur derzeitigen „Größe“ verhalfen sieht für mich anders aus. Allerdings sind im Laufe der Jahre viele Aktionäre müde geworden auf der Suche nach einer Ausstiegsmöglichkeit und so ist es wohl vielen Aktionären egal wie dabei die Konditionen liegen. „Hapimag geht davon aus, dass dieser Prozess im Verlauf des nächsten Jahres weitestgehend abgeschlossen sein wird…“

 

Die Generalversammlung beschloss das Aktienkapital herunter zu setzen. Für mich ein falscher Schritt, denn er löst keine Probleme und es wurden damit auch keine Schritte aufgezeigt wie es weiter gehen soll.

 

Die ursprüngliche Idee Hapimag hat sich aus meiner Sicht der Abläufe erledigt. Visionen hat man kaum und Lösungsmöglichkeiten für das tägliche Geschäft offensichtlich auch nur wenige. Für mich ist das alles Hilflosigkeit mit wenig Perspektive. Einiges wird angefangen in der Hoffnung es möge sich als zweckmäßig erweisen und oft hört man nie wieder davon. Eine gedeihliche Linie für die Zukunft sieht für mich anders aus.

 

Erinnern wir uns - die ursprüngliche Idee Hapimag war, vereinfacht ausgedrückt, dem Aktionär günstigen Wohnraum an schönen Ferienorten für seinen Urlaub zur Verfügung zu stellen. Was hat man daraus gemacht?


Die Kapitalherabsetzung erfolgt durch Vernichtung von 8'200 eigenen Vorzugsnamenaktien zu nominell CHF 100.00 und von 27'050 eigenen Namenaktien zu nominell CHF 200.00“

(2015-04-29)

 

Gesamt vernichtete Aktien: 35.250 Aktien

 

29.04.2015 – „Hapimag AG - ZWEITE VERÖFFENTLICHUNG 1. Name und Sitz der Aktiengesellschaft: Hapimag AG, Baar 2. Bisheriger Nennwert des Aktienkapitals: CHF 47'900'000.00 3. Neuer Nennwert des Aktienkapitals: CHF 41'670'000.00 4. Herabsetzungsbeschluss durch: Beschluss der ordentlichen Generalversammlung 5. Datum: 22.04.2015 6. Ablauf der Anmeldefrist für Forderungen: 30.06.2015 7. Anmeldestelle für Forderungen: Hapimag AG, zuhanden Legal Department, Neuhofstrasse 8, 6340 Baar“


„8. Hinweis: Die Gläubigerinnen und Gläubiger können unter Anmeldung ihrer Forderungen Befriedigung oder Sicherstellung verlangen.“


„9. Bemerkungen: Die Kapitalherabsetzung erfolgt durch Vernichtung von 8'200 eigenen Vorzugsnamenaktien zu nominell CHF 100.00 und von 27'050 eigenen Namenaktien zu nominell CHF 200.00, welche Hapimag im Zusammenhang mit den Übertragungsbeschränkungen gemäss Artikel 5 der Statuten vorgängig erworben hatte. Der Herabsetzungsbetrag im Betrage von CHF 86'256'608.50 wird zur Wertberichtigung des Wertschriftenkontos "Eigene Aktien" bzw. zur Aufhebung der für eigene Aktien gebildeten gesetzlichen Reserve aus Kapitaleinlagen im Sinne von Art. 659a Abs. 2 und Art. 671a OR verwendet. Durch den gemäss Art. 732 Abs. 2 OR erstellten Prüfungsbericht wird bestätigt, dass die Forderungen der Gläubiger auch nach der Herabsetzung des Aktienkapitals vollständig gedeckt sind. …Advokatur / Notariat 6341 Baar.“


Fremdvermietung

(2015-05-04)

 

„suedwestfalen-nachrichten.de“: „Als Alternative zum Campen bietet sie Unterkünfte im Hapimag Resort Winterberg an.“ – „Campen kostet pro Person 49 Euro, ein Appartement im Hapimag Resort je nach Anzahl der Personen ab 119 Euro. Info unter www.traveldelight.eu.“

 

„derwesten.de“: „Mit 35 000 Zuschauern und 1800 Ridern aus der ganzen Welt ist das iXS Dirt Masters das größte Freeride Festival in Europa“

„HSK-aktuell“: „Das Fußballcamp organisiert das Hapimag Resort Winterberg. Die Kids können mit ihren Eltern kommen und im Resort übernachten, aber auch Ferienkinder aus anderen Unterkünften und einheimische Mädels und Jungs sind zur Fußballfabrik eingeladen.“

 

2015-05-23

Unterkirnach

 

„schwarzwaelder-bote.de“: „Eine logistische Herausforderung, wie sie erzählen. Galt es doch beispielsweise, Übernachtungs­möglichkeiten für alle zu organisieren. Vier Hotels aus der Umgebung sind als Partner mit im Boot, unter anderem das Hapimag-Resort in Unterkirnach, das zum ersten Mal alle Appartements mit 320 Betten für ein Wochenende zur Verfügung stellt.“

 

2016-09-11

Hapimag Belvédère, Interlaken

 


Wohin geht die Reise?

(2015-06-24)

 

Es ist nun schon einige Wochen her, dass auf der Hapimag-Generalversammlung die Vernichtung tausender Aktien beschlossen wurde. Ich selbst halte diese Vorgehensweise nach wie vor für falsch. Es gab andere Möglichkeiten zu reagieren, vor allen Dingen es gibt immer noch andere Möglichkeiten. Der einfachere Weg war diese Vernichtungsaktion wohl zweifelsohne, denn die Alternative wäre gewesen neue Aktionäre dem Unternehmen zuzuführen. Dies hätte besonderer Anstrengungen und Ideen bedurft, insbesondere bei der direkten Weitergabe von Aktien durch Aktionäre an neue selbst gefundene Interessenten durch freizügige und ansprechende unbürokratische Möglichkeiten.

Die Rückgabewelle dürfte noch nicht das Ende erreicht haben? Aktienvernichtung - eine Maßnahme die ich nicht als Erfolgsmeldung sehe, für eher eine Zwangsläufigkeit und Folge von Fehlentwicklungen, denn dahinter standen jeweils Aktionäre die das Unternehmen verließen, egal aus welchen Gründen und damit die Substanz verringerten. Es wurde ersichtlich kein Ersatz in gleichem Umfang gefunden. Teils waren diese, das Unternehmen verlassende, Aktionäre mit den Abläufen nicht mehr zufrieden, wohl der Großteil, ein anderer Teil wohl auch weil deren Lebensplanung eine andere wurde. Insbesondere unbefriedigend daran ist, so oder so, dass es diesen Aktionären nicht gelang einen anderen Interessenten zu finden der die Aktien übernahm, aber auch das das Unternehmen oft keinen gangbaren Lösungsweg aufzeigen konnte um die Aktionäre oder einen Nachfolger an das Unternehmen zu binden. Der alternativlose Ausstieg war dann für die meisten Aktionäre unumgänglich und nach meinem Erkenntnisstand betragsmäßig kaum ein Geschäft. In der Regel konnte in den vergangenen Monaten nur noch gegen „Naturalien“ getauscht werden. Die Aktionäre gingen trotzdem. Letztendlich waren diese wohl nur noch froh überhaupt aussteigen zu können und tauschten vielfach Aktien gegen Wohnrechtspunkte.

Erwartet hätte ich eigentlich nun, dass ein Ruck durch das Unternehmen geht und Maßnahmen auf den Weg gebracht werden um die Mitgliederanzahl auf frühere Höhen zu bringen, zumal wenn ich die Andeutungen richtig interpretiere noch zahlreiche Mitglieder sich auf dem Sprung befinden um das Unternehmen zu verlassen. Einige dürften dabei die Hoffnung haben, dass sich die Konditionen noch verbessern werden? Die Aktionäre die offensichtlich die Idee Hapimag nicht ausreichend gewürdigt haben ist man los, nun werden doch wohl Aktionäre oder Mitglieder zu finden sein die dem Unternehmensprofil entsprechen und es weiter voranbringen?

Bisher erkenne ich aber diesen Ruck nicht. Letztendlich muss es gar nicht immer der Aufbruch zu neuen Ufern sein, es kann und ist auch durchaus ausreichend die bisherigen Wege zu evolutionieren. Es muss auch kein Fehler sein wenn etliche davon beibehalten werden. Für mich sind keine Aktivitäten erkennbar die darauf hindeuten, dass hier Tätigkeiten auf den Weg gebracht wurden und werden die in eine Richtung deuten aus der Konsequenzen aus der Vernichtung von Aktien und dem damit verbundenen Abgang von Aktionären die gleichzeitig Kunden sind, gezogen zu haben. Eigentlich sollte man die Lektion doch gelernt haben?

Es wurde zwar eine überarbeitete Interneteinstiegsseite aufgelegt, die in einigen Punkten durchaus informativer und nachvollziehbarer ist, letztendlich aber nur das mehr oder weniger darstellt was bisher auch schon in irgendeiner Form geboten wurde:

„Das Beste aus zwei Welten zu einem perfekten Ganzen gemacht: Bei Hapimag haben Sie die Privatsphäre und die Geräumigkeit einer Ferienwohnung – um die Sie sich aber nicht selber kümmern müssen. Plus den Service eines Hotels mit Restaurants, Shops und Wellnessbereichen. Schweizer Qualität und Nachhaltigkeit als
Unternehmens-Grundwert gibt es noch oben drauf. Klaus zeigt in unserem Film, wie das Hapimag Konzept seit über 50 Jahren funktioniert.“


An den Taten wollen wir es messen und die Preise dafür mit den Wettbewerbern vergleichen…

So ist die Informationslage zu den Beschlüssen der Generalversammlung sehr mäßig. Ein Beschluss zur Aktienvernichtung hätte es nach meinem Dafürhalten erforderlich gemacht alle Aktionäre darüber klar und deutlich zu informieren und Erwartungen, Schlussfolgerungen und Ziele daraus offen zu legen, denn eine Aktienvernichtungsaktion kann für mich keine Sternstunde eines Unternehmen sein, insbesondere sollte aufgezeigt werden wie weiter vorgegangen werden soll und welche Folgen letztendlich diese Beschlüsse haben. Klare Aussagen dazu wären aber schon vorher zweckmäßig und sinnvoll gewesen, eigentlich notwendig. Es muss doch ein Konzept hinter diesen Abläufen stehen und dies kann sich nicht nur darauf beschränken nun rückgabewilligen Aktionären eine längst fällige Möglichkeit aufzuzeigen das Unternehmen verlassen zu können. Neue Aktionäre oder Mitglieder werden benötigt, denn das mögliche zukünftige Geschäftsmodell kann sich doch wohl nicht auf Gelegenheitsbuchungen durch Fremdvermietung fokussieren und letztendlich möchte der Nutzer des Systems Hapimag eine Ferienwohnung buchen, nutzen und nicht noch die gesamten aus einem Hotelverständnis heraus anfallenden Kosten zusätzlich übernehmen? Wer Wellness- und Hotelbetrieb möchte der soll auch gesondert dafür die Kosten tragen.

Vor allem muss aber zweifelsfrei geklärt werden warum diese hohe Anzahl an Aktienrücknahmen erforderlich war und kein greifendes Konzept vorlag dies schonender zu gestalten. Das Unternehmen wird doch diesbezüglich wohl Ursachenforschung betrieben haben, denn es geschieht doch immer alles auf Wunsch der Aktionäre und dann wird man doch wohl wissen was sich für die Zukunft ändern muss? Eigentlich sollte es doch selbstverständlich sein mit einem ausstiegswilligen Aktionär über die Gründe zu sprechen und versuchen mögliche Verständnisprobleme zu lösen?

Es wird wohl wieder darauf hinauslaufen, dass das Protokoll der Generalversammlung irgendwann im September oder Oktober vorliegen wird und dann nur denjenigen Aktionären zugesandt wird die dies gesondert anfordern. Monate nach dem verursachenden Ereignis. Dies kann keine Informationsgrundlage sein.

Es ist aber auch mit anderen Informationen zum Geschäftsablauf so, dass diese immer weniger und informationsloser werden, wenn es diese überhaupt gibt. Vielleicht ist auch die Presse nicht mehr interessiert zum Hapimaggeschäftsverlauf zu berichten? Medienmäßig ist Hapimag wohl doch keine so entscheidende Größe? Wozu gibt es dann aber die Hapimaginternetseite und den monatlichen Werbe-Newsletter?

Auf der Hapimaginternetseite wird jetzt im „Blog“ fast über jedes neue Küchenrezept und jedes mehr oder weniger wichtige und unwichtige persönliche Ereignis, fast im Tagesrhythmus, berichtet. Nur wie sich der Geschäftsverlauf im Jahresablauf darstellt und welche besonderen Ereignisse sich daraus ergeben, darüber schweigt man sich aus.

Der Aktionär hat aber die Erwartung, wahrscheinlich sogar den Anspruch darauf auch außerhalb der Generalversammlung über den Geschäftsverlauf unterrichtet zu werden, auch wenn es nicht immer ad-hoc-fähige Nachrichten sein sollten.

Das Unternehmen geht nach meiner persönlichen Ansicht zur Tagesordnung über und versucht die Anforderungen des Tagesgeschäfts und deren plötzlich auftretende Anforderungen zu bestehen? Es kann aber nicht immer sinnvoll sein nur zu reagieren, irgendwann muss doch auch agiert werden? Was bringt es aber, wenn, neben anderen Maßnahmen, dann für Winterberg punktefreie Tage und Reduzierungen der Belastungen, teilweise erst ab Herbst angekündigt werden. Wenn
die Schweizer Ressorts nun, neben einer Reduzierung der Nebenkosten um ca. 15 Prozent für einen begrenzten Zeitraum (nach einem in der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung am 23.06.2015 veröffentlichten: „Vergleichende Preisniveaus 2014 – Abstand zum EU-Durchschnitt in Prozent“ lag das Preisniveau in der Schweiz gegenüber dem deutschen Wert um ca. 53 Prozent höher), täglich gebucht werden können, ebenso wie Unterkirnach. Offensichtlich jetzt auch die tagemäßige Buchung in allen Bereichen zunächst für einen zeitlich begrenzten Zeitraum. Wer „A“ sagt muss auch „B“ sagen, wenn also der Hotelbetrieb gewünscht wird, dann muss auch eine tägliche An- und Abreise möglich sein. Ein Hotelbetrieb umfasst aber auch andere Erwartungen, auch wenn es nur „hotelähnlich“ sein soll. Allerdings sind die Erwartungen eines Nutzers einer Ferienwohnung andere als die des Nutzers eines Hotels. Hätte der Ferienwohnungsnutzer nämlich ein Hotel gewünscht, dann wäre er nicht in eine Ferienwohnung gegangen, auch wenn diese dann hotelähnlich sein soll. Warum soll er Leistungen bezahlen die er nicht benötigt oder nicht in Anspruch nehmen möchte?

Was wird dann aus „Kleinanlagen“ des Unternehmens wie zum Beispiel Andeer, Saalbach, Margarethenhof und Aalborg um nur einige zu nennen? Wie passen diese in die neue Konzeption? Wie passen dann aber auch die Städtequartiere in dieses neue Schema?

Ob dann ein „Quartett“ für die Schweizer Standorte die Problemlösung sein wird muss sich erst zeigen. Zumindest ist dieses Angebot nicht selbsterklärend und für mich nicht nachvollziehbar und völlig unverständlich was man damit erreichen möchte und wie es funktionieren soll. Wenn aber erst einmal eine Maßnahme erklärt werden muss, dann stellt sich für mich die Frage nach deren Sinn. Eine Prämie wird ausgelobt, ich vermag nicht zu erkennen woraus diese bestehen soll?

Es soll offensichtlich zeigen, dass reagiert wird, vielleicht sogar Tätigkeit vorliegt. Es sind für mich aber offensichtlich nur einzelne Problemfelder die hier angegangen werden? Gleichzeitig zeigen diese „Angebote“ zumindest einige Bereiche im Unternehmen auf die der besonderen Zuwendung bedürfen könnten, da es dort möglicherweise nicht rund läuft? Dies dürfte aber nur die Spitze des Eisbergs sein, Probleme liegen noch an ganz anderen Stellen. Diese lassen sich allerdings wohl nicht mit kleinen Nachlässen, marginalen Punktereduzierungen, Kartenspielen und „Reward“-Verteilung lösen? Es bedarf dort grundlegender Maßnahmen und vielleicht könnte es eine Möglichkeit sein auf externe Hilfe zurückzugreifen, wenn eigene Ideen möglicherweise nicht wie gewünscht greifen?

Für mich ist es erstaunlich, dass die so gelobten und nach bisherigen Darstellungen sehr gut besuchten Stadtquartiere, die letztendlich auch einen Richtungswechsel bedeuteten, nun werbemäßig eine besondere Zuwendung erfahren müssen:

 

„Reisen sammeln lohnt sich – Beim Schweizer Quartett sammeln Sie vier Quartett-Karten und erhalten eine Prämie. Bei unserer Städte-Aktion sammeln Sie zwei Städtereisen und wir schenken Ihnen eine dritte dazu. Mit unseren Städtethemenreisen entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten der Met6ropole Ihrer Wahl. Ganz bequem vom Hapimag Resort aus.“

Warum dann nicht für sämtliche Objekte die gleiche oder zumindest eine vergleichbare Regelung?

Das Unternehmen braucht neue Mitglieder und Ideen diese ans Unternehmen zu binden, aber auch Ideen die alten Aktionäre zu halten und es denen zu ermöglichen ihre Aktien problemlos an Interessenten weiter zu geben. Bei neuen Verträgen wurde ein Weg gefunden. Ob dieser praktikabel sein wird, dies wird die Zukunft zeigen müssen. Der Weg Richtung Fremdvermietung, Hotelunterkunft oder hotelähnlicher Unterkunft entspricht nicht dem Unternehmensziel und ist aus meiner Sicht für Hapimag auch nicht der richtige Weg.

Vielleicht möchten die Aktionäre bei der zukünftigen Entwicklung mitgenommen werden und nicht nur außen vor bleiben? Die vollendeten Tatsachen haben offensichtlich, wie die Ausstiegszahlen zeigen, nicht zum Erfolg geführt.

Es ist auch nicht damit getan wenn an Symptomen „herumgedoktert“ wird ohne eine richtige Linie einzuläuten. Man muss sich für irgendetwas entscheiden. Hotel oder Ferienwohnung, Stadtquartier oder Ferienanlage. Ein Lavieren zwischen den Bereichen – wer soll dies verstehen?

Was bringt es wenn man jetzt in zahlreichen Ressorts die Restaurants ausbaut, um den Hotelbetrieb anzudeuten, dann aber möglicherweise gleichzeitig die Ausgestaltung der Ferienwohnungsküchen etwas flacher handhabt? Der Nutzer einer Ferienwohnung möchte vielleicht auch nicht immer und nur die „Fünf-Sterne-Küche“ und gegen die tägliche Nutzung des Hausrestaurants hat er sich ohnehin schon entschieden, sonst hätte er keine Ferienwohnung gebucht. Ein guter Koch hat damit keine Probleme und kann auch Zwischentöne zelebrieren, es ist nur eine Frage der Gestaltung der Speisekarte und deren Vorgaben. Es ist beides gleichzeitig möglich.

 

Wie viele Wohnungsnutzer nutzen das Restaurant und wie oft? In welchem Umfang sind die Wellnessbereiche oder Beschäftigungsangebote oberflächlich betrachtet kostenlos, also in den Nebenkosten enthalten? Welcher Umsatz wird aus dem Wellnessbereich bei Direktzahlern der genutzten Angebote je Gast erzielt?

Eine Ferienwohnung heute in der die Kücheneinrichtung nicht über einen Geschirrspüler und eine Mikrowelle verfügt kann bei Hapimag und deren Qualitätsverständnis kein Standard für eine „Komfort-Wohnung“ sein.

Bei den Beschreibungen der örtlichen Möglichkeiten könnte es durchaus auch angebracht sein diese mit den dortigen Kompetenzträgern abzusprechen? Es reicht eigentlich nicht wenn vor Ort dann „wir bekommen das schon irgendwie hin“ die Antwort sein sollte.

Ich kann mich auch des Eindrucks nicht erwehren, dass insbesondere die alten Hapimaganlagen nicht in dem Ausmaß renoviert werden wie dies erforderlich ist. Es ist keineswegs so, dass etwas verwahrlost ist, ganz im Gegenteil, nur es gab bei Hapimag Zeiten da waren auch die unmerklichen Kleinigkeiten in Ordnung, aber jahrzehntealte Anlagen sind ganz einfach renovierungsbedürftig und dies wird für mich immer deutlicher.

Es ist nun auch nicht der ultimative „Kick“ wenn angekündigt wird die WLAN-Anbindungen usw. in den Hapimaganlagen zu verbessern. Heute ist es Standard, dass darauf Zugriffe problemlos, also zuverlässig, möglich sind ohne vorher die halbe Anlage nach Sende- und Empfangsmöglichkeiten abzusuchen und die Kosten dafür im Gesamtangebot enthalten sind. Bei Hapimag dann in den Nebenkosten. Die Zeiten in denen als Beispiel der WLAN-Anschluss nur auf der unüberdachten Parkbank in der Nähe der Rezeption funktionierte sollten nun doch wohl endlich der Vergangenheit angehören und dies bedarf doch wohl keines besonderen Hinweises?

Aus meiner Sichtweise heraus ist es wohl nicht ausreichend wenn nur mehrjährig eine der Anlagen generalrenoviert wird. Sollte jeweils innerhalb von zwei Jahren nur eine Anlage renoviert werden, dann dauert dies über einhundert Jahre bis alle Anlagen einmal generalüberholt wurden.

 

Dies sind mit die Probleme des Unternehmens und nicht die für mich nicht in allen Anlagen mögliche, aber entsprechend propagierte „hotelähnliche“ Nutzungsmöglichkeit.

Es kann nicht ein potentielles Unternehmensziel sein dann möglicherweise Anlagen als nicht mehr renovierungsfähig abzuhaken und dann eventuell, bezogen auf den Einzelfall, zum abgeschriebenen Buchwert zu veräußern. Wobei es allerdings offensichtlich ohnehin Probleme geben könnte, wie einige Anlagen zeigen die auf einen wirklichen Interessenten warten. Die Vermietung an andere, eigentlich Mitbewerber, kann nicht befriedigend sein und bringt auch dem einzelnen Aktionär nichts, auch nicht die Fremdvermietung der Ferienwohnungen an Nichtmitglieder. Warum kommt der Mieter der Kanzelhöhe mit dem Objekt klar für das Hapimag die Nutzung aufgab und wohl bis jetzt keinen Käufer fand? Auch bei einem vermieteten Objekt müssen Verkaufsbemühungen nicht zwangsläufig eingestellt werden.

 

  • Wo bleibt also das Hapimagzukunftskonzept zur besseren Nutzung der Objekte durch die Mitglieder?

 

  • Wo bleibt die Kostenreduktionsmaßnahme, denn bei tausenden weniger Mitglieder können die Aufgaben auch entsprechend komprimierter verteilt werden und weniger Mitglieder bedingen auch niedrigere Erträge aus Jahresgebühren und bei Nutzung der Objekte Nebenkosten? Wo bleiben die informativen Zwischeninformationen zu den Abläufen?

 

  • Wo bleibt eine Auflistung als Anhang zum Geschäftsbericht oder auch bei Halb- oder Vierteljahresberichten welche Renovierungsmaßnahmen für welche Anlagen in welcher Betragshöhe im laufenden Geschäftsjahr durchgeführt wurden und welche Maßnahmen für das Folgejahr in Planung sind?

 

  • Wie hoch sind die zusätzlichen Kosten die aus der Umstellung auf „hotelähnlichen“ Betrieb entstehen und woher kommen dafür die Mittel?

 

Ebenso müssen auch „Angebote“ an die Aktionäre erfolgen damit nicht ausgelastete Anlagen besser frequentiert werden. Warum wurden die Angebote zu halben Punktezahlen so weit reduziert, dass diese kaum mehr erkennbar und wahrnehmbar sind? Es kann doch wohl kaum sinnvoll sein die Anlagen zu gewissen Zeiten nur teilweise auszulasten ohne Versuche zu unternehmen dies zu verbessern? Die Branche kennt doch die Last-Minute-Angebote und einige nicht ausgelastete Hapimaganlagen werden dort doch zumindest gelegentlich in irgendeiner Form vermarktet. Warum dann nicht auch zweckmäßige Angebote an die Aktionäre, die Eigentümer des Unternehmens?

Es kann für mich auch nicht richtig sein, wenn nun auf einmal Objekte mit Nebensaisonpunkten gebucht werden können, der Normalaktionär auf seine Aktien aber nur Hauptsaisonpunkte bekommt und diese nicht tauschen kann und dann Nebensaisonpunkte im Verhältnis eins zu eins durch Hauptsaisonpunkte abgelten muss. Hapimag selbst verkauft Nebensaisonpunkte für sieben Schweizer Franken, Hauptsaisonpunkte zu fünfzehn Schweizer Franken.

Letztendlich kann es aber vielleicht auch durchaus sinnvoll und eine geeignete Maßnahme sein Ferienwohnungen zu ausgesuchten Objekten und zu gewissen Zeiten ohne Punkte an die Aktionäre zu vergeben? Warum kann die zweite Urlaubswoche zu gewissen Zeiten nicht auch einmal punktefrei und nebenkostenreduziert sein?

Ganz abgesehen davon, dass durch die Reduzierung der ausgegebenen Aktien die im Umlauf befindlichen Aktien bezogen auf das Sachanlagevermögen einen höheren Anteil darstellen und somit die jährliche Punktezuweisung erhöht werden sollte.

Die Erhöhung der Punktezuweisung sollte auch noch aus einem anderen Erfordernis heraus erfolgen. Bei der hohen Anzahl der jährlich ungenutzt verfallenden Wohnrechtspunkte steht den Aktionären davon ein Anteil zu. Es ist bei allen Dingen so, die Hälfte für das Unternehmen, die andere Hälfte für die Aktionäre und damit letztendlich auch für die Aktionäre, denn die gesparten Kosten und Einnahmen zunächst ohne direkte Gegenleistung, dann eventuell zusätzliche Einnahmen aus diesem Bereich müssen die Kosten bei einem Non-Profit-Unternehmen wie Hapimag zusätzlich senken. Der Kostenblock des Unternehmens muss reduziert werden, ohne Qualitätsverschlechterung. Geringere Mitgliederzahlen bedingen weniger Aufwand und daraus folgt schon eine Anpassungsmöglichkeit des Kostenblocks durch Umstrukturierung und Neubewertung der Aufgaben.

 

Durch die Rücknahmeangebote der „Option“-Palette konnten unter anderem bei dafür vorgesehen Möglichkeiten zurückgegebene Aktien gegen Wohnrechtspunkte getauscht werden. Dadurch wurden zahlreiche Wohnrechtspunkte in die Nutzungsmöglichkeit gebracht. Bei so vielen zusätzlichen Wohnrechtspunkten die auch genutzt werden können kann ich nicht verstehen, dass überhaupt noch freie Kapazitäten bei den Wohnmöglichkeiten vorhanden sein können?

 

Wenn dem aber nicht so sein sollte, im vergangenen Jahr war die Belegung rückläufig, warum wird dann die Zukaufmöglichkeit der Hapimagprodukteinhaber von Punkten nicht wieder auf den früheren Stand gebracht wo, umgerechnet nach der jetzigen Punktebewertung, 240 Wohnrechtspunkte je Produkt und Jahr zugekauft werden konnten. Besser wäre natürlich die vorhergehende Regelung nach der es keine Beschränkung beim Zukauf gab. Nur genutzte und damit verbrauchte Wohnrechtspunkte bringen das Unternehmen weiter. Für mich ist etliches nicht schlüssig nachvollziehbar was den Auslastungsbereich, insbesondere gewisser Anlagen betrifft. Für mich viel problematischer ist aber, dass ich nicht erkennen kann wohin die Fahrt gehen soll.


Beschwerde-Management

(2015-06-26)

 

„Neue Zürcher Zeitung“: „Beschwerde-Management“ – „Ein zufriedener Käufer gibt zudem seine guten Erfahrungen im Freundes- sowie Bekanntenkreis weiter, was den Umsatz erhöhen kann. Vielleicht kauft ein glücklicher Konsument bei nächster Gelegenheit sogar noch einen weiteren Artikel vom selben Anbieter…“

 

„Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn nach einem Hinweis auf eine Schwachstelle nichts passiert. Das hat jeder schon einmal im Restaurant auf die Frage «Hat es geschmeckt?» erlebt, wenn die Bedienung nicht wirklich an einer Antwort interessiert ist…“


Verjährungsfristen Schweiz

(2015-08-07)

 

Was verjährt wann?

 

Welche Verjährungsfristen für Forderungen in der Schweiz gelten

 

 

Online-Rechtsberatung und Rechtsauskunft durch Anwälte - Schweiz (willkürliche Auswahl, einige Möglichkeiten):

(2015-08-18)

 

https://www.swissanwalt.ch/

 

http://www.meinonlineanwalt.ch/

 

http://www.rechtsanwalt24.ch/

 

 

Verjährung - Deutschland

(2015-08-23)

 

Einige Verjährungsfristen im BGB

 


 

Flüchtlingsdrama zwischen Bodrum und Kos

(2015-08-19)

 

Flüchtlingsbericht aus Bodrum

(2015-10-14)

 

„cruisetricks.de“: „TUI Cruises sieht für Stopps in Antalya, Bodrum, Kusadasi und Marmaris kein besonderes Sicherheitsrisiko. Man beobachte aber die Lage und werde bei der „geringsten Wahrscheinlichkeit, dass die Sicherheit (…) nicht mehr hundertprozentig gewährleistet ist“, den Fahrplan ändern.“ (2015-08-20)

 

Schlauchboote starten aus Buchten rund um den türkischen Urlauberort Bodrum.

(2015-08-20)


 

Nachfrage nach Türkei-Urlauben bricht ein

(2016-02-13)

 


Hapimag - Bodrum (Türkei)

(2016-02-28)

 

Hapimag Tatil Köyü ve Otel Kompleksi = Hapimag Resorts und Hotel Complex  

 

http://www.yuksel.net/index.php?option=com_content&view=article&id=536&Itemid=298&lang=tr

 

 

 

http://www.booking.com/hotel/tr/hapimag-sea-garden-resort.tr.html

 

http://www.trivago.com.tr/bodrum-509602/otel/hapimag-resort-sea-garden-92786

 

http://tr.hotels.com/ho469415/hapimag-resort-sea-garden-all-inclusive-bodrum-turkiye/

 

http://www.haberturizm.com/News/Konaklama/12012016/Hapimag-Sea-Gardendan-buyuk-basari-.php

 

 

 

Besitzer der „Hapimag TuristikYatirim ve Ticaret AS, TR-Istanbul“ ist zu 100 Prozent, laut Geschäftsbericht 2014, die Hapimag AG. Das Kapital dieser Gesellschaft betrug zum 31.12.2014 ca. 80,49 Mio. TRY (umgerechnet nach dem Kurs vom 25.02.2016 ca. 27,27 Mio. CHF)

 

 

2016-03-04

Viele Urlauber, die der Türkei nach den jüngsten Terroranschlägen den Rücken gekehrt haben, suchen sich derzeit Ziele in Hellas.


Tourismusjahr 2016 – „annus horribilis“

(2016-04-01)

 

„Neue Zürcher Zeitung“: „Auf schiefer Bahn - Das Tourismusjahr 2016 wird schon als «annus horribilis» abgehakt, bevor es richtig angefangen hat. Einnahmeverluste in Höhe von 12 Mrd. $ prognostizieren türkische Touristiker. - Tausende von Tourismusbetrieben suchen laut Branchenberichten einen Käufer.“


Rewards und Nebensaisonpunkte

(2015-09-04)

 

„…Auf den vielfachen Wunsch unserer Mitglieder können ab 1. September 2015 Rewards in Nebensaisonpunkte umgetauscht werden. Für 10 Rewards erhalten Sie neu 6 Nebensaisonpunkte...“

 

Die Politik der ganz kleinen Schritte? In welche Richtung? Etwas geben was letztendlich wenig oder so gut wie nichts kostet und Kundenfreundlichkeit suggerieren, aber letztendlich das System noch unübersichtlicher gestalten? Ich verstehe diese Logik nicht. Rewards tauschen in Nebensaisonpunkte. Warum macht man nicht gleich „Nägel mit Köpfen“? Warum können Hauptsaisonpunkte nicht auch in Nebensaisonpunkte getauscht werden und umgekehrt Nebensaisonpunkte in Hauptsaisonpunkte? „Auf vielfachen Wunsch unserer Mitglieder“, zu dieser Formulierung fällt mir ohnehin kaum noch etwas ein.

 

Nebensaisonpunkte hat es bei Hapimag eigentlich schon immer in irgendeiner Form gegeben. Mal etwas mehr, mal etwas weniger, immer danach was man sich davon versprach, Hauptsache es kam irgendwie Geld in die Kasse. Letztendlich sollten damit die ruhigen Zeiten in den Ferienstandorten überbrückt und besser ausgelastet werden. Der Erfolg hielt sich meistens wohl in Grenzen? Nach dem nun aber die Jahresgebühren kaum noch akzeptable Höhen erreichen stellt sich für den Hapimagaktionär der nur über ein Produkt verfügt für das er jährlich seine 60 Wohnrechtspunkte je Produkt erhält, dies dürfte die Mehrzahl sein, immer mehr die Frage warum er dann Hauptsaisonpunkte für Zeiten einsetzen soll in denen auch Nebensaisonpunkte den gewünschten Erfolg bringen können. Tausch oder Umwandlung der Punkte ist nicht möglich, es muss zwangsläufig in irgendeiner Form zugekauft werden sollte nicht ein Produkt erworben worden sein welches beide Möglichkeiten bietet. Über diese Version dürften aber wohl erst wenige Mitglieder verfügen. Verschiedene Varianten sind im Angebot.

 

Warum werden aber auf einmal überhaupt Nebensaisonpunkte in immer größerem Umfang benötigt? Es besteht nicht das geringste Erfordernis zwei verschiedene Punktegruppen vorzuhalten, schon gar nicht innerhalb eines Unternehmens wenn diese nicht miteinander kompatibel sind. Eine Punkteart und in der Nebensaison und in Übergangszeiten reduziert sich abgestuft die Punktebelastung. Nur so kann die Vorgehensweise sein. Klar, deutlich und erkennbar für jedermann ohne Rechenübungen und direkt vergleich- und anwendbar. Dann werden auch keine unterschiedlichen Punkte benötigt an die der größte Teil der Aktienbesitzer derzeit ohnehin nur mit Extra-Zahlungen herankommt. Ein kaum überschaubares System wird nicht noch um eine weitere unübersichtliche Variante bereichert. Offensichtlich hat man hier aber ein neues und lukratives Geschäftsmodell entdeckt und eingeführt und beabsichtigt den Ausbau? Soll dies der Aufbruch zu „neuen Ufern“ sein oder werden? Dies kann nicht der „ultimative Kick“ sein.

 

Hapimag versteht doch die Klaviatur der nuancenhaften variierenden unterschiedlichen Belastungen mit Wohnrechtspunkten und anderen Kosten hervorragend zu spielen.

 

Könnte es nicht vielleicht der Wunsch der Mitglieder sein auch Hauptsaisonpunkte in Nebensaisonpunkte tauschen zu können, wenn es Nebensaisonpunkte denn schon geben muss? Eine entsprechende Einnahmequelle würde dann wohl aber etwas weniger sprudeln? Das Mitglied könnte daraus aber vielleicht einige Vorteile ziehen und einmal öfter buchen. Finanziell betrachtet liegt für mich der Vorteil nur beim Unternehmen und kann sich für dieses zum möglicherweise großen Wurf entwickeln. Aus meiner Sicht aber kaum von problemlösender Struktur, denn diese Abläufe sind meist nicht nachhaltig, kurzfristige Erfolge aber nicht ausgeschlossen.

 

In etlichen Bereichen kann der Aufenthalt zu gewissen Zeiten auch mit Nebensaisonpunkten ganz oder teilweise gebucht werden. Nur beim Großteil der Aktieninhaber sind nur Hauptsaisonpunkte vorhanden. Warum soll man diese aber für einen Aufenthalt geben der mit Nebensaisonpunkten gebucht werden kann? Die Kosten sind so schon überall hoch genug.

 

Nur Nebensaisonpunkte sind nicht übertragbar, werden im Punktekiosk nicht gehandelt und können auch nicht gegen Hauptsaisonpunkte eingetauscht werden. Eine geschickte Marktverknappung. So wird aber Nachfrage geschaffen die eigentlich sonst gar nicht besteht, vor allen Dingen so überhaupt nicht erforderlich ist.

 

Mit dem Ausbau der Nutzung der Nebensaisonpunkte macht Hapimag offensichtlich derzeit ein gutes Geschäft? Kaufen Sie bei Hapimag Punkte zu dann werden für einen Hauptsaisonpunkt beispielhaft ca. 15,00 CHF (ca. 13,82 EUR) berechnet, für einen Nebensaisonpunkt ca. 7,00 CHF (ca. 6,45 EUR). Hiernach entspricht ein Hauptsaisonpunkt ca. 2,15 Nebensaisonpunkten. Bei „ebay“ wurden in den vergangenen Wochen Hauptsaisonpunkte um ca. 3,00 EUR (ca. 3,25 CHF) zugeschlagen, im Hapimag-Punktekiosk lag der Durchschnittspreis gestern bei 3,98 EUR (ca. 4,32 CHF). Welcher Preis nun marktgerecht ist darüber möge sich jeder seine eigene Meinung bilden.

 

Wie soll es denn eigentlich laufen, wenn ein Aktionär einen Aufenthalt in einer Ferienanlage buchen möchte und dort für diesen Zeitraum Haupt- und Nebensaisonpunkte benötigt. Gehen wir einmal davon aus, dass er über zu wenig Hauptsaisonpunkte noch verfügt, aber überzählig Nebensaisonpunkte auf seinem Konto hat. Einen Umrechnungsfaktor gibt es hier nicht, wie im umgekehrten Fall. Da können dann allerdings Hauptsaisonpunkte für die Nebensaisonpuktebelastung „verschwendet“ werden. Zwei „Währungen“ in einer Firma ohne Umrechnungsmöglichkeit?

 

Somit ergibt sich, ausgehend von der Hapimagpreisstellung bei Punkteverkäufen, für den Tausch von 10 Rewards in drei Hochsaisonpunkte ein Gegenwert von 45,00 CHF, beim Tausch von 10 Rewards in 6 Nebensaisonpunkte nur ein Wert von 42,00 CHF (Differenz ca. 6,7 Prozent Minus). Beim Tausch der Rewards in Nebensaisonpunkte beträgt der Unterschied somit 6,7 Prozent gegenüber einem Tausch in Hauptsaisonpunkte die hier weniger vergütet werden. Gehen wir realistischerweise von den am freien Markt erzielbaren Preisen aus dann reduzieren sich die genannten Werte auf bis zu ca. zwanzig Prozent, dann würden die 10 Rewards beim Tausch gegen Hauptsaisonpunkte noch ca. neun Euro bei einem freien Verkauf über ebay bringen, im Hapimag-Punktekiosk vielleicht ein bisschen mehr bei oftmals geringeren Verkaufserfolgen.

 

Bei der Zuteilung der Rewards zwischen 1 und 1,5 Prozent bezogen auf den jeweiligen Umsatz wird auch großzügig abgerundet wenn die Hälfte zum neuen Hunderter nicht überschritten wurde. Umsatz im Zuteilungsbereich von 1 Prozent zum Beispiel 140 CHF = ein Reward, 40,00 CHF kein Reward. Gehen Sie nicht davon aus, dass am Jahresende dann der Gesamtumsatz gerechnet wird und Rundungen bereinigt werden, Zuteilung je Einzelumsatz bzw. Gesamtvorgang.

 

Warum also überhaupt dieser Ausbau der Variante Nebensaisonpunkte? Nach der inflationären Hochrechnung der Hauptsaisonpunkte auf die fünffache Anzahl sind ausreichend Variationsmöglichkeiten mit zahlreichen Zwischentönen vorhanden, homöopathische Dosierungen mit unterschiedlichen Belastungen möglich, und werden auch genutzt und es ist auch möglich  Nuancen abzustimmen, wie wir auch bei den Punktebelastungen immer wieder sehen können. Warum schafft man es dann nicht mit einer Punkteart auch die Feinheiten der Zwischenzeiten variiert und interessant für den Nutzer zu belasten, eigentlich interessant und attraktiv zu gestalten?

 

Für mich persönlich ist es ohnehin unverständlich, dass umgerechnet in Euro bei der eigentlich ausnahmslos bisher jährlich gestiegenen Jahresgebühr, unter Bezugnahme auf die jährlich entsprechend je Aktie zugewiesenen Hauptsaisonpunkte, hieraus für einen Wohnrechtspunkt (Hauptsaison) eine Belastung von ca. 5,23 EUR (ca. 6,21 CHF – Kurs Anfang 2015) (Jahresgebühr 2015/Aktie: 313,95 EUR – 372,60 CHF) anfällt, bei einem Zukauf über Hapimag aber schon 7,00 CHF (ca. 6,45 EUR – Kurs 09/2015) für den Nebensaisonpunkt bzw. dann 15,00 CHF (ca. 13,82 EUR) für den Hauptsaisonpunkt, der Hauptsaisonpunkt ist der direkte Vergleich, belastet werden.

 

Der Tausch von Rewards in Nebensaisonpunkte ist für mich nicht einmal Kosmetik dieses für mich intransparenten Punktebelastungssystems. Kann es überhaupt eine Belohnung sein Nebensaisonpunkte unter anderem als Vergütung für getätigte Umsätze zu bekommen die nicht einmal rücktauschbar sind wenn diese dann doch nicht benötigt werden? Nehmen Sie aber Hauptsaisonpunkte und benötigen später Nebensaisonpunkte kann auch nicht getauscht werden, nur können Hauptsaisonpunkte als Nebensaisonpunkte eingesetzt werden. Hauptsaisonpunkte können aber notfalls noch übertragen oder verkauft werden. Nebensaisonpunkte nicht.


Forderung von „Ethos“: „Verwaltungsrat nicht länger als zwölf Jahre im Gremium“

(2015-10-03)

 

„Neue Zürcher Zeitung“: „Studie von Ethos - Bei kleineren Firmen sind die Managerlöhne schneller gestiegen.“

 

„So verfügten nur 56% der SPI-Firmen über einen Verwaltungsrat, in dem mindestens die Hälfte der Mitglieder nach Ethos-Kriterien «unabhängig» waren. Doppelmandate gibt es zwar heute nur noch selten.“

 

 

 

„Doch die Anlagestiftung fordert etwa auch, dass ein

 

Verwaltungsrat nicht länger als zwölf Jahre im Gremium bleiben soll

 

oder dass er

 

keine Beziehung zur Gründerfamilie haben darf.

 

 

 

Punkte wie diese sollten laut … in den «Swiss Code of Best Practice» von Economiesuisse aufgenommen werden.“

 

Ethos, die Stiftung für nachhaltiges Investment und aktives Aktionariat

 

 

2016-03-23

„Schillingnews 3/2015“: „Schon heute kennen viele Unternehmen eine Alterslimite für Verwaltungsräte, oft bei 70 Jahren.

 

Daneben wird sich auch eine Amtszeitbeschränkung etablieren, sodass Verwaltungsräte nach 10 oder 12 Jahren zurücktreten müssen.

 

Die grossen Bundesunternehmen Post, Swisscom und SBB kennen eine solche Regelung schon, gewichtige Aktionärsvertreter wie Ethos fordern sie.“

 

„Diese formellen Beschränkungen erleichtern die personelle Erneuerung, doch reichen statisch Regeln nicht aus, um Verwaltungsräte professionell weiterzuentwickeln. Der Verwaltungsrat muss eine Kultur der Veränderung pflegen. Die Mitglieder müssen sich fragen: Welchen Beitrag leiste ich für das Unternehmen? In welcher Fragestellung könnte ich meine Kompetenzen noch besser einbringen? Es liegt in erster Linie am Verwaltungsratspräsidenten, eine solche Kultur aufzubauen. Er muss sein Team regelmässig zur Selbstevaluation auffordern: Nach der jährlichen Strategie-Review müssen er und sein Team sich die Frage stellen, ob man in der momentanen Zusammensetzung den neuen Herausforderungen noch gewachsen ist, und aus den Antworten die Konsequenzen ziehen“

 

 

2016-05-17

Der Verwaltungsrat der Zukunft

 

 

Swiss Code of Best Practice for Corporate Governance - Neuauflage vom Februar 2008 auf der Homepage des Wirtschaftsdachverbandes economiesuisse

 

Universität St. Gallen – Verwaltungsratsstudie

 

Der Verwaltungsrat im KMU

 

Interessenkonflikte von Verwaltungsratsmitgliedern

 

Für eine persönliche Haftung des VR für Verwaltung, Geschäftsführung und Liquidation (Art. 754 OR) muss ein Schaden vorliegen, eine Pflichtverletzung, ein Kausalzusammenhang zwischen Pflichtverletzung und Schaden sowie ein Verschulden…“


Neue Nachbarn für die Ferienanlage in Flims

(2015-10-04)

 

In der Nähe der Hapimagferienanlage Flims ist ein Begegnungszentrum im Bau dessen Eröffnung für Ende 2018 geplant ist. Geplantes Investitionsvolumen nach derzeitigem Stand 167 Mio. CHF.

 

„STENNA Center“: „Zwischen Flims Dorf und Flims Waldhaus entsteht ein neues Begegnungszentrum mit zahlreichen Möglichkeiten zum Einkaufen, Flanieren, Entspannen, Geniessen und Leben. Damit erhält Flims einen Mittelpunkt, der auf Einwohner und Gäste wie ein Magnet wirken wird.“ „Gesamtfläche 10.220 m2“ und „1.283 Parkplätze.“

 

Bautätigkeiten bis 2019, nach der derzeitigen Planung.

 

Stena Flims Lage zu Hapimag.

 

Vielleicht gewinnt die Hapimaganlage in Flims dadurch nach Fertigstellung an zusätzlicher Attraktivität?

 

Nach nicht näher nachprüfbaren Angaben soll zumindest bei einer der schweizerischen Hapimaganlagen die Auslastungsquote derzeit unter fünfzig Prozent liegen und dies obwohl Vermietungen an Nichtmitglieder erfolgen.

 

Hapimagferienanlagen befinden sich in der Schweiz in:

 

Andeer  15 Apartments,

Ascona 65 Apartments,

Flims                     121 Apartments,

Interlaken          105 Apartments.

 

Die noch bis vor einigen Monaten mögliche punktereduzierte Buchung bei ausgesuchten, meistens wohl nicht ausgelasteten Objekten, in der Regel Reduzierung der Punktebelastung um fünfzig Prozent, ab einem kurzen Zeitpunkt vor dem Nutzungstermin wird von Hapimag offensichtlich kaum noch angeboten. Die Nebenkosten (Lokale Kostenbeiträge), die die laufenden Kosten der Objekte wieder hereinholen sollen, waren trotzdem immer in voller Höhe zu entrichten, mit Ausnahme einer Sonderregelung bei den Schweizer Ferienorten die weiterhin Gültigkeit hat, aber schon etwas reduziert wurde. Zu den laufenden Kosten wurde somit immer ein Beitrag geleistet. Ob dieser ausreichend ist oder war bleibt dahingestellt.

 

Geholfen hat die optische Reduzierung der Nebenkosten bei den Schweizer Objekten offensichtlich wohl nicht wirklich? Es wurde nur die zusätzliche kursmäßige Belastung abgefangen, also keine Reduzierung, die Belastung für den Nichtschweizer blieb hier gleich, für den Schweizer ohnehin. Die laufenden Kosten vor Ort können sich ohnehin nicht verändert haben, denn diese verblieben im Währungsbereich. Vielleicht hätte man darüber nachdenken sollen die Objekte in der Schweiz für einen längeren Zeitraum punktefrei zu stellen? Gekostet hätte dies Hapimag nichts, denn die nutzbaren Punkte des einzelnen Aktionärs die diesem dann erhalten geblieben wären, wurden bezahlt und hätten dann um nicht zu verfallen von diesem zusätzlich im Rahmen der Vorgaben genutzt werden können bzw. müssen. Somit entstehen daraus keine Umsatzverluste, denn dies Angebot hätte ggf. auf bereits bestehende Verträge beschränkt werden können und die Aktionäre hätten die Möglichkeit gehabt ein attraktives Angebot dahingehend zu prüfen ob eine zusätzliche Nutzung in Frage kommt. Es hätte somit der Vorteil für das Unternehmen bestanden, dass die Nutzer eines punktefreien Objekts in der Schweiz, die laufenden Kosten dort in Form der Nebenkosten entrichten würden und damit einen Beitrag der Deckung der laufenden Kosten leisten, zusätzlich noch ein anderes Objekt hätten nutzen können und damit die Auslastungsquote insgesamt steigerten. Die übrigen Objektkosten, Abschreibung, Instandhaltung, Steuern, Reparatur usw. werden ohnehin über die Jahresgebühren mit erhoben und belasten die laufende Rechnung des Objekts nicht.

 

Damit könnte es zu einer besseren Auslastung kommen, dadurch könnten höhere Deckungsbeiträge erzielt werden, ohne kostenmäßig zusätzlichen Aufwand im fixen Bereich betrieben zu haben, denn die nicht verbrauchten Punkte hätten von der Natur der Sache her nur für den Aufenthalt in Objekten genutzt werden können wo noch etwas frei gewesen wäre und Hapimag dürfte durch die Aktienvernichtung über erheblichen freien Wohnraum verfügen. Es dürfte nach dieser Vernichtungsaktion erheblich mehr Wohnraum als benötigt wird um den Ansprüchen der Aktionäre nachzukommen derzeit vorhanden sein? Damit verbunden kann problemlos den Ansprüchen aus ausgegebenen Wohnrechtspunkten nachgekommen werden, denn wenn, wie Hapimag in der Vergangenheit immer ausführte, mehr Wohnraum zur Verfügung stand als für die ausgegebenen Nutzungsrechte erforderlich waren, dann muss jetzt noch viel mehr freier Wohnraum zur Verfügung stehen. Es sei denn, dass unkontrolliert immense Mengen an Punktepaketen verkauft wurden, mit entsprechenden Einnahmen für das Unternehmen? Allerdings ging eine gewaltige Anzahl an Wohnrechtspunkten in den Tausch gegen zurückgenommene Aktien. Nähere Angaben hierzu wurden bisher vom Unternehmen nicht gemacht.

 

Warum aber  diesen freien Wohnraum nicht den Aktionären auf diesem Weg zur Verfügung stellen, die diesen bezahlten und deren Eigentümer sie sind, wenn schon keine Erhöhung der jährlichen Punktezuweisungen für die verbliebenen Aktionäre erfolgt?

 

Mit der praktizierten Vorgehensweise werden Leerstände und niedrigere Anlagenauslastungen produziert, denn mit Fremdvermietung, die ohnehin der Hapimagidee widerspricht und somit nicht der Unternehmenszweck sein kann, dürfte wohl bisher auch nicht der große Wurf gelungen sein?

 

Objekte die die laufenden Kosten nicht einspielen belasten die Aktionäre, denn wer sonst gleicht die Kosten aus die anfallen, aber nicht wieder hereinkommen, weil die Auslastung nicht stimmt. Wenn dabei möglicherweise nicht einmal der Fixkostenblock wieder hereinkommt muss der Ausgleich durch andere Einnahmen erfolgen. Sämtliche übrigen Objektkosten zahlen die Aktionäre ohnehin über die Jahresgebühren.

 

Welche Auslastung muss eine Anlage erreichen um mit den eingenommenen Nebenkosten (Lokale Kostenbeiträge) kostendeckend zu sein? Sonstige Einnahmen aus zum Beispiel dem Gastrobereich und sonstigen  angebotenen und vermittelten Leistungen und Verkäufen sollen, sofern diese einen Überschuss erwirtschaften, die Nebenkostenbelastung senken. Pauschale Erhebungen wie von Hapimag praktiziert bringen immer nur dem Einnehmer Vorteile. Bei einer Pauschale werden immer Abläufe mit bezahlt die nicht in Anspruch genommen werden und die von Nutzern des Objekts auch nicht benötigt werden, denn eine pauschale Erhebung umfasst immer den schlechtmöglichsten Fall für den Nutzer. Nehmen wir als Beispiel nur die Zwei-Zimmer-Wohnung bei Hapimag. Diese kann mit bis zu vier Personen belegt werden die dann auch sämtliche Zusatzleistungen und kostenfreien Angebote mit nutzen dürfen, die letztendlich auch über diese Pauschale kostenmäßig abgedeckt und von dieser getragen werden. In wie vielen Fällen wird diese volle Belegungsanzahl erreicht? Nachvollziehbare Angaben zu den Belastungshöhen gegenübergestellt den Einnahmen aus Nebenkosten und den der sonstigen Bereiche der einzelnen Objekte die diese Belastungen reduzieren werden ohnehin nicht veröffentlicht und so darf schon die Frage gestellt werden wie reichlich diese pauschalen Belastungen durch die Nebenkosten bemessen sind?

 

Problemstellung, ausnahmslos nur für die Schweizer Ferienorte, bleibt natürlich der miese Umrechnungskurs des Schweizer Franken zum Euro und damit die Kostenbelastung eines Schweizurlaubs für Nichtschweizer bzw. diejenigen die nicht über ein adäquates Währungskonto in der Schweiz verfügen. Die Gesamtrechnung für die Schweizer Standorte könnte durch diese Vorgehensweise, Punktereduzierung oder Punktefreiheit, durchschnittlich besser gestaltet werden. Die sonstigen Kosten der Lebenshaltung und des Anspruchs von Leistungen vor Ort können durch die eigene Vorgehensweise beeinflusst werden. Denken wir nur an einen Skandinavienurlaub und wozu wir da den Kofferraum des eigenen Autos benötigen.

 

Es gibt auch heute noch einen Personenkreis der sich einen Urlaub in der Schweiz leisten möchte. Diesen muss man durch attraktive Angebote erreichen. Durch „Kartenspiele“ deren Regeln erst dann erklärt werden nachdem eine Teilnahme zugesagt wurde, wird eventuell Kenntnisnahme erreicht. Anlagen die nur unzureichend ausgelastet sind bringen dem Hapimagaktionär nichts. Davon auch nur eines dieser Hapimagobjekte verkaufen zu können davon darf man doch wohl unter den derzeitigen Gegebenheiten nicht träumen. Eine Stilllegung kann auch keine Alternative sein, denn dadurch fallen auch ständige laufende Kosten an die von allen Aktionären dann zu tragen wären. Wie kann überhaupt ein Zukunftskonzept für die Schweizer Hapimaganlagen aussehen? Es wird zwar ein Gewöhnungseffekt eintreten und sich einiges ändern, grundlegende Änderungen des wirtschaftlichen Umfelds sind aber nicht in Sicht. Eine langjährige Alimentierung von einer oder mehrerer Anlagen kann aber auch nicht im Interesse der Aktionäre sein.

 

Aus meiner persönlichen Sicht heraus nutzt das Unternehmen das Potential der eigenen Mitglieder völlig unzulänglich!

 

Vielleicht möchte das Unternehmen damit beginnen Anteilscheine in den Arabischen Emiraten zu verkaufen? Möglicherweise eine kulturelle Bereicherung des Nutzerkreises? Wie sich dies dann ansieht können Sie in Zell am See in Österreich bewundern, wo es die Kurverwaltung schafft den Großteil der Urlauber sich von dort nach Zell am See zu holen. Dieser Personenkreis könnte sich einen Urlaub in der Schweiz wohl noch problemlos leisten?

 

Vermietete bzw. stillgelegte Objekte hat das Unternehmen doch wohl schon ausreichend? Das kann wohl nicht das Unternehmensziel sein?

 

„Angebotskosmetik“ wird zwar bei dem einen oder anderen Objekt betrieben, eine zielgerichtete Linie ist dabei aber für mich nicht erkennbar und für mich ist dies alles nur Minimalismus.

 

Es werden auch nicht mehr, wie in den Vorjahren üblich, Erfolgsmeldungen über die ständig steigende Auslastung der Objekte und vereinzelte Geschäftsvorgänge verkündet. Hoffen wir, dass keine Nachrichten gute Nachrichten sind und das Geschäftsjahr für Unternehmen und Aktionäre positiv verläuft.


Informationspolitik

(2015-10-14)

 

Ende September 2015 wurde wie üblich nach fast fünf Monaten auf der Hapimaginternetseite ein Protokoll der im Frühjahr 2015 durchgeführten Generalversammlung für das Geschäftsjahr 2014 veröffentlicht. Nach so langer Zeit insbesondere was Aktualität und Informationswert darstellt ein Ereignis von untergeordneter aktueller Bedeutung, jedoch mit einem gewissen informatorischen Inhalt insbesondere für Aktionäre die ihr Stimmrecht durch Vollmacht weitergaben und so das eine oder andere des Ablaufs nachvollziehen möchten, insbesondere da eine Beschlussfassung zur Aktienvernichtung auf der Tagesordnung stand. Ein durchaus legitimes Ansinnen.

 

Bisher war es bei der Protokollerstellung üblich und darin unterschied sich die Vorgehensweise von Hapimag zu vielen anderen Protokollerstellern, insbesondere bei Aktiengesellschaften, dass neben den Fragen die Antworten zu den Fragestellungen der einzelnen Aktionäre auf der Generalversammlung ausführlich aufgeführt wurden und nicht nur ein Ergebnisprotokoll erstellt wurde. Bis 2014 war somit ein ausführliches Protokoll seit Jahrzehnten die gängige Vorgehensweise. Wie informativ diese Information nach Monaten war sei dahingestellt, aktuell ganz bestimmt nicht und auch nicht nachvollziehbar warum es immer so lange dauerte. Wahrscheinlich konnten sich ohnehin einige der Fragesteller gar nicht mehr an den genauen Wortlaut der Frage und schon gar nicht an den Wortlaut der Antwort darauf mehr erinnern? Das Geschäftsjahr 2015 geht schon dem Ende entgegen, zeitlich gleiche Vorgehensweise bei der Erstellung wie in den Vorjahren üblich, jetzt jedoch in der Darstellungsform mit einer wesentlichen und gravierenden Änderung.

 

Jetzt wurde wie folgt beim nur kurzzeitig im Internet eingestellten Protokoll der letzten Generalversammlung, inzwischen wurde dies entfernt, vorgegangen: Die Fragestellung wird aufgeführt, die kaum „informative“ Antwort lautete dann wie folgt:

 

„Der Verwaltungsrat und die Konzernleitung haben zu allen Wortmeldungen Stellung genommen und die Fragen der Votanten beantwortet“

 

Hapimag informiert doch nach eigenen Angaben offen und klar? Selbstverständlich doch wohl auch umfassend? Warum wird dann jetzt nach Jahrzehnten die übliche Vorgehensweise geändert? Informativ ist dies so nicht. Ich habe die Generalversammlung im Frühjahr 2015 nicht besucht. Daher wäre es natürlich informativ gewesen nachlesen zu können was dort mitgeteilt und wie Fragen beantwortet wurden. Natürlich besitzt der Verfasser eines Protokolls immer die Deutungshoheit? Es stellt sich allerdings die Frage wenn nun plötzlich die bisherige Vorgehensweise geändert wird und anstelle eines ausführlichen Protokolls nur noch ein Beschlussprotokoll veröffentlicht wird welche Gedankengänge zu dieser Änderung der Vorgehensweise geführt haben könnten? Es ist durchaus legitim so vorzugehen, aber für ein Unternehmen welches für sich in Anspruch nimmt immer offen und ehrlich, vor allen Dingen umfassend zu informieren, ist dies mit Sicherheit kein informativer Fortschritt. Für mich höchstens eine kreative Darstellungsmöglichkeit. Es ist aus meiner Sicht ganz eindeutig ein Rückschritt. Fürchtet Hapimag doch die Information, hier die für die Anteilsinhaber?

 

„Hapimag – eine schweizerische Aktiengesellschaft fürchtet die Information.“ Dieser Ausführung von mir möchte ich jetzt nichts hinzufügen. Allerdings wurde inzwischen diese, möglicherweise erste, Protokollfassung auf der Internetseite des Unternehmens gelöscht. Warten wir ab was nun kommt.

 

Einem Aktionär der diese neue Vorgehensweise hinterfragte erhielt unter anderem zur Antwort, dass das angesprochene Protokoll nach „gesetzlichen und statutarischen Erfordernissen“ erstellt wurde. Nur wenn eine Frage von „erheblicher aufsichtsrechtlicher Bedeutung“ sei müsse diese im Protokoll erwähnt werden. Abgesehen davon sehen demnach die Hapimagstatuten und die gesetzlichen Vorgaben nur vor, dass das Protokoll „von den Aktionären eingesehen werden kann“. Alles darüber hinaus sei reine „Kundenfreundlichkeit“ des Unternehmens.

 

Sie sehen wie „kundenfreundlich“ Ihre Aktiengesellschaft ist, für mich wohl eher meint zu sein. Der Aktionär ist aber in der Regel kein Kunde, auch wenn die Hapimagkostruktion die Grenzen etwas verwischt sind es doch „zwei verschieden Paar Schuhe“. Man lädt Sie nach Baar ein um dort ein Ergebnisprotokoll zu lesen. Wenn in dem dann nicht mehr steht als in der Internetfassung dann kann dies eine Reise mit geringem Unterhaltungswert werden. Allerdings wird wohl demnächst vermutlich wieder eine andere Ausführung im Internet erfolgen und Sie können den mühsamen und langen Weg dorthin unterlassen?

 

Zunächst stellt sich für mich die weitere Frage warum man dann auch wieder fast ein halbes Jahr benötigte um nur ein Ergebnisprotokoll ins Netz zu stellen? Diese Angaben lagen doch wohl schon früher in verwertbarer Form vor?

 

Auf meine Anfrage zum Protokoll in Druckform von Anfang Oktober 2015 erhielt ich zunächst keine Antwort. Auf meine Nachfrage, ca. zwei Wochen danach bekam ich dann zur Antwort:

 

„…Das Protokoll der Generalversammlung 2015 ist leider noch nicht in Druckform erhältlich. Sobald es verfügbar ist, werden Sie ein Exemplar erhalten.

Online können Sie das Protokoll jedoch bereits auf https://access.hapimag.com im geschützten Mitgliederbereich aufrufen…“

 

Konnte ich natürlich nicht, denn es wurde zwischenzeitlich entfernt. Auf eine weitere Anfrage teilte mir dann das Unternehmen telefonisch mit, dass in ca. zwei bis drei Wochen ein Protokoll vorliegen wird…

 

Es ist natürlich immer ein Zeichen der Unternehmenskultur, und der Wertschätzung die man den Aktionären entgegenbringt, wie informativ man mit den eigenen Aktionären und Mitgliedern umgeht. Ein Unternehmen kann sich dabei natürlich auf die marginalen gesetzlichen Mindestvorgaben (Obligationenrecht Aktiengesellschaften Schweiz) zurückziehen, wo dieser Begriff kaum auftaucht, und diese durch die hauseigenen Statuten im Rahmen der gegebenen gesetzlichen Möglichkeiten noch weiter minimalisieren. Ob dies ein guter Stil ist müssen dann letztendlich die Eigentümer, also die Aktionäre des Unternehmens, selbst für sich entscheiden. Ich persönlich halte eine solche Vorgehensweise für sehr schlecht, es ist mindestens ein unfreundlicher Akt, und eine Unternehmensführung die so vorgeht ist für nicht zeitgemäß. Ich vermag nicht zu beurteilen welchen Stellenwert der Aktionär in einem solchen Unternehmen haben könnte. Vom Gesetzgeber her ist es jedenfalls nicht verboten mehr Informationen anzubieten als die gesetzliche Vorgabe vorsieht.

 

Vielleicht sollten die Aktionäre auch einmal darüber nachdenken wann letztmalig von ihnen Informationen zum Geschäftsverlauf abgefragt wurden und wann die wenigen angebotenen Informationsmöglichkeiten auch angefordert wurden?

 

Auch wenn es nicht zweckmäßig sein kann Informationen zum Geschäftsverlauf und sonstigen Abläufen nur im Netz zu veröffentlichen, einen Geschäftsbericht werde ich mir nie im Internet durchlesen, ist es unabdingbar erforderlich, dass die Aktionäre zumindest Informationen von einem gewissen informativen und verständlichen Niveau erhalten. Hapimag verfügt über eine Internetseite auf der Teile nur von den Aktionären aufrufbar sind. Somit also kaum Probleme auch dort Informationen zu geben.

 

Am 12.10.2015 habe ich nun versucht auf der Hapimaginternetseite einige für mich relevante Firmendaten zum neuen Geschäftsjahr abzufragen. Suchergebnisse Hapimag Internetseite (am 12.10.2015):

 

Begriff: Geschäftsjahr 2015                         -              1 Ergebnis           -              „23.04.2015 / Die 51. Hapimag Generalversammlung vom Mittwoch, 22. April 2015…“

 

                        Quartalsberichte 2015           -                                              „Keine Suchergebnisse für «Quartalsberichte 2015

 

                        Halbjahresbericht 2015          -                                              „Keine Suchergebnisse für «Halbjahresbericht 2015“

 

                        Belegung 2015                       -                                              „Keine Suchergebnisse für «Belegung 2015“

 

                        Auslastung 2015                     -                                              „Keine Suchergebnisse für «Auslastung 2015“

 

                        Aktionärsinformationen 2015            -                                  „Keine Suchergebnisse für «Aktionärsinformationen 2015“

 

                        Mitgliederinformationen 2015          -                                  „Keine Suchergebnisse für «Mitgliederinformationen 2015“

 

                        Renovierungsmaßnahmen     -                                              „Keine Suchergebnisse für «Renovierungsmaßnahmen“

 

                        Instandhaltung 2015              -                                              „Keine Suchergebnisse für «Instandhaltung 2015“

 

Unternehmensentwicklung 2015    - 2 Ergebnisse  -                         „Wichtige Phase in der Unternehmensentwicklung von Hapimag 23.04.2015 / Die 51. Hapimag Generalversammlung vom Mittwoch, 22. April 2015…“

 

                                                                                                                              „Abstimmungsresultate Generalversammlung 2015“

 

 

Wie kommuniziert Hapimag eigentlich mit seinen Aktionären, wie wird über Geschäftsabläufe und –planungen, Firmenentwicklung usw. informiert? Was meint man dort welche Informationen zum Geschäftsverlauf die eigenen Aktionäre erhalten dürfen bzw. müssen? Welche Informationen erhalten diese, insbesondere während des laufenden Geschäftsjahrs? Zumindest für 2015 habe ich bis jetzt keine für mich nennenswerten Informationen zum Geschäftsverlauf erhalten. Es war rein gefühlsmäßig erheblich weniger als in den Vorjahren und da war es auch schon nicht gewaltig.

 

Wann erhalten die Aktionäre welche Informationen nach Ablauf des Geschäftsjahrs? Mit der Einladung zur Generalversammlung werden einige Informationen gegeben, ein ausführlicher Geschäftsbericht, der auch viele Fragen offen lässt, allerdings nur auf separate Anforderung hin. Zusendung ca. vier Monate nach Geschäftsjahresende, mit kaum Hinweisen auf mögliche Veränderungen und Entwicklungen in den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahrs.

 

Unter „Diverse Downloads“ fand ich auf der Hapimaginternetseite einige Informationen zu Geschäftszahlen. Persönlich kann ich allerdings keinen aktuellen Bezug zu zeitnahen Berichten oder Werten des Geschäftsverlaufs unter ergebnisorientierter Betrachtungsweise, also Zwischenberichte oder ähnliches, feststellen, denn Eintragungen die ich diesem Bereich zuordnen könnte sind nach Mai 2015 von mir nicht gefunden worden, wobei die Informationen die auffindbar waren sich weitestgehend auf Abläufe bezogen die nicht im Geschäftsjahr 2015 lagen: https://booking.hapimag.com/idx_access.htm (letzte Eintragung zum angesprochenen Bereich aus Mai 2015)

 

Es ist zwar durchaus legitim und auch nicht verwerflich sich auf gesetzliche Mindestvorgaben zurückzuziehen. Es wird dadurch gegen kein Gesetz verstoßen wenn man dieses beachtet und geschlossene Vereinbarungen einhält. Aktionärsfreundlich und kundenfreundlich ist es ganz bestimmt nicht nur den gesetzlich vorgegebenen Mindeststandard zu geben für den eine Verpflichtung besteht. Für mich stellt sich da auch die Frage wie vertrauenerweckend eine derartige Vorgehensweise sein kann? Zu einer Geschäftsverbindung und darauf darf man das Verhältnis Hapimag zu seinen Aktionären wohl reduzieren, gehören auch vertrauensbildende Maßnahmen und Informationen zum Geschäftsverlauf. Diese erreicht man nicht dadurch, dass nach meinem persönlichen Eindruck informeller Minimalismus betrieben wird und viele Abläufe für die Aktionäre nicht nachvollziehbar, schon gar nicht erkennbar sind. Eine offene und klare Informationspolitik sieht für mich anders aus.


Beginnt der Ausverkauf bei Hapimag?

(2015-10-19)

 

Mitteilung auf der Hapimaginternetseite, Rubrik „Blog zwischen Berichten zu Kochrezepten und belanglosen Urlaubserlebnissen: „Hapimag verkauft das Resort in Chamonix“ - Für Hapimag bestehen keine Zweifel, dass das Resort bei Patron Capital in guten Händen sein wird. Die Gespräche verliefen harmonisch und unkompliziert. Hapimag ist deshalb von einem erfolgreichen Verkaufs-Abschluss bis Ende 2015 überzeugt.“

 

War die Anlage bei Hapimag nicht „in guten Händen“? Schließlich ist es kein Pferd oder Hund usw. was hier zum Verkauf stand und entscheidende Größe für ein nicht lebendes Objekt kann da nur das erzielte Verkaufsergebnis sein, also letztendlich der erzielte Preis. Nach dem Verkaufsgrund werden wir wohl ohnehin nicht fragen dürfen? Für mich ist es das falsche Signal eine der wenigen französischen Ferienanlagen zu verkaufen und das Gesamtangebot zu reduzieren.

 

Chamonix eines der wenigen Resorts des Unternehmens in Frankreich, am Fuße des Mont Blanc in einer herrlichen Bergwelt gelegen. Mir gefiel dieses Objekt sehr. Damit verfügt Hapimag über kein Objekt mehr in den französischen Alpenregionen, wenn man davon absieht, dass von Antibes aus die Bergwelt erreichbar liegt, wenn man dies möchte.

 

Weitere französische Objekte sind dann nur noch das Château de Chabenet, dann Paris und das zurzeit immer noch in der Renovierung befindliche La Madrague, abgesehen weiter von einigen „Bootsanlegern“.

 

Welches Objekt wird als nächstes folgen? Sind es nun geschäftspolitische Zwänge die Hapimag zum Verkauf dieser Anlage veranlassen oder ist der Renovierungsbedarf so groß geworden, dass man sich diesen nicht mehr leisten möchte? Ein Stadtquartier ist erneut nicht vom Verkauf betroffen. Müssen wir nun davon ausgehen, dass dies nur die erste Hiobsbotschaft sein wird und nun regelmäßig weitere folgen werden?

 

Die Hapimagferienanlage Chamonix verfügt über ca. 112 Apartments, somit ein Viertel (ca. 28 Prozent) des Frankreichangebots. 1989 wurde die Anlage dort errichtet, 1999 erstmalig renoviert, 2006 wohl letztmalig. Im Geschäftsbericht 2007 weist Hapimag einen Anschaffungswert in Höhe von ca. 30.591 TCHF für Chamonix aus. Der Buchwert betrug zu diesem Zeitpunkt: ca. 20.222 TCHF. Ausgehend von einer durchschnittlichen jährlichen Abschreibungsrate (geschätzt) von ca. 580 TCHF (bis 2007) und einer ungefähren Abschreibungsrate ab 2007 in Höhe dann von ca. 986 TCHF (eventuell steigend durch getätigte Investitionen) dürfte der aktuelle Buchwert vermutlich im Bereich von ca. 12 Mio. CHF liegen.

 

Per 31.12.2007 lag der Sachanlagewert der französischen Hapimaganlagen bei ca. 78.640 TCHF (Buchwert), der Anschaffungswert lag bei ca. 118.641 TCHF, bei 397 Wohneinheiten.

 

Am 31.12.2010 betrug der Anschaffungswert der französischen Hapimaganlagen: ca. 74.268 TEUR. Der Buchwert lag bei ca. 45.839 TEUR, bei 405 Wohneinheiten.

 

Genauere Daten liegen nicht vor, da die „Informationsfreude“ des Unternehmens, es informiert immer offen, vollumfänglich und klar, mit den Jahren immer restriktiver wurde bis dann die Totaleinstellung für dieses Segment erfolgte. Auch zu dieser Transaktion wurden keine weiteren Einzelheiten genannt und zu fließenden Beträgen und Vertragskonditionen wird mit Sicherheit wieder zwischen den Vertragspartnern Verschwiegenheit vereinbart worden sein.

 

Was dort von Informationen gehalten wird zeigt für mich auch diese dort in diesem Bereich „Blog“ stillos platzierte Mitteilung ohne Hintergrundinformation. Zwar wiederholt im passwortgeschützten Teil unter „Info“ und „Neuigkeiten“ ohne zusätzlichen Informationsgehalt, dafür aber eine etwas angemessenere Platzierung. Ganz abgesehen davon, dass diese einen Großteil der Aktionäre wohl gar nicht erreichen kann denn auch heute gehört ein PC oder Laptop nicht zur Grundausstattung und es besteht schon gar keine Verpflichtung ständig die Hapimaginternetseiten aufzurufen.

 

Vielleicht hätte man die Verkaufsenergie auf die nicht selbst genutzten und zurzeit irgendwie „geparkten“ Ferienobjekte konzentrieren sollen um auch da, außer von der Höhe her nicht nachvollziehbare Mieteinnahmen und aus der Vermietung resultierende Kosten, zu Erfolgen zu kommen? Es bleibt nur zu hoffen, dass durch die Mieteinnahmen bei den vermieteten Objekten die laufenden Kosten einschließlich der Abschreibungsbeträge hereingeholt werden und hieraus keine Belastungen bei den Jahresgebühren entstehen? Die Fremdvermietung ganzer Ferienanlagen kann keine dauerhafte Option sein, wenn dann noch Nutzungsmöglichkeiten der Aktionäre dadurch zusätzlich reduziert werden das Objekte veräußert werden. Mit jedem nicht mehr zur Verfügung stehenden Objekt sinken die Angebotspalette und die Attraktivität des Angebots. Es sinken aber auch die Nutzungsmöglichkeiten für die verbleibenden Aktionäre. 

 

Zumindest könnte dann, wenn jetzt ein weiteres Objekt herausfällt die Kostenbelastung für die verbliebenen Aktionäre und damit die Jahresgebühren sinken? Die zufließende Liquidität wird dann hoffentlich dazu genutzt werden um Renovierungen in den verbliebenen Anlagen durchzuführen? Zumindest müssen diese Beträge wieder vollumfänglich investiert werden.

 

Ich hätte es allerdings begrüßt, wenn man die Anstrengungen neue Mitglieder zu gewinnen so intensiviert hätte, dass sich daraus auch nachhaltig Erfolge ergeben hätten. Eine Reduzierung der Angebotspalette deutet für mich nicht darauf hin hier nennenswert etwas erreicht zu haben, schlimmer noch, möglicherweise die Hoffnung aufgegeben zu haben hier etwas in überschaubarer Zukunft zu erreichen. Wohin soll diese Verkaufspolitik führen? Wo liegt die Perspektive? Erst werden Teile der Aktien vernichtet. Dann wird ein erstes Objekt verkauft…

 

Beginnt nun der Ausverkauf bei Hapimag? Sollte dies nach Vorstellung der Unternehmensführung die mögliche Lösung für möglicherweise bestehende Probleme sein, sofern es diese geben sollte? In den vergangenen Jahren wurden schon mehrmals Objekte verkauft wenn es sich abzeichnete, dass das Jahresergebnis einer Auffrischung bedurfte. Gewinnwarnungen gab es bisher keine seitens des Unternehmens, sind ohnehin wohl nicht vorgesehen, schon gar nicht üblich. Es gibt aber auch ansonsten keine nennenswerten, schon gar nicht erkenntnisreiche Informationen zum diesjährigen Geschäftsverlauf. Noch dürfen wir alle guter Hoffnungen sein.

 

Welche Erfolgsaussichten hat das Projekt Hapimag überhaupt in Zukunft am Markt? Wie marktgerecht ist das Angebot Hapimag? Reagieren, eigentlich agieren, die Kompetenzträger des Unternehmens richtig und darf man ihnen zutrauen das „Schiff“ richtig „am Wind zu halten“?

 

 

Hohe Immobilienpreise in den Alpenskiorten

(2015-11-26)

 

„Frankfurter Allgemeine Zeitung“: „Demnach hat sich insbesondere der Aufschwung am alpenländischen Immobilienmarkt, vor allem in den absoluten Top-Skiregionen, auf die gesamte Region ausgeweitet.“

 

 

2015-12-02

Protokoll der Generalversammlung:

 

„…bestätigt, dass Hapimag seit einem Jahr daran sei, das Immobilien Portfolio zu optimieren. Allerdings sei das nicht einfach, da die schlechtbelegten Resorts im Markt nicht gefragt seien. Deshalb müssten diese Liegenschaften kostendeckend genutzt werden. Trotzdem seien die Bemühungen gross, den Prozess der Reduzierung der Resorts voranzutreiben.“


Was lange währt, wird endlich gut“?

(2015-10-26)

 

„Hapimag“: „Im beliebten italienischen Badeort Cavallino entsteht ein neues Resort.“

 

 

Cavallino: info-4u2.de”:

 

“Urlaub in Cavallino”: “holiday-home.org”:

 

Cavallino-Treporti

 

“cavallino.info”

 

 

“Was lange währt, wird endlich gut“ – hoffentlich. Angaben zum geplanten oder erhofften Eröffnungstermin für Cavallino erfolgten nicht.

 

Es wird nun der zweite Versuch eine neue Ferienanlage in Italien zu eröffnen. Wir erinnern uns? – Am 13.11.2013 teilte Hapimag unter anderem zum Bauvorhaben Cervo (Italien) mit: „…Verwaltungsrat zusammen mit der Konzernleitung bei Hapimag entschieden, dieses Bauprojekt nicht mehr weiterzuverfolgen...“

 

Die ersten Publizierungen zu Cervo datierten circa aus dem Jahr 2010.

 

Die letzte, wirklich neue, im eigenen Zugriff gebaute, Ferienanlage, ohne Berücksichtigung neuer Stadtanlagen, wurde von Hapimag in Hörnum/Sylt im Februar 2009 in Betrieb genommen.

 

Die neue Hapimagstadtanlage in Lissabon sollte dieser Tage die ersten Urlauber aufnehmen und damit in Betrieb gehen. Buchungen erfolgten bereits. Der Eröffnungsstermin wurde verschoben ohne Nennung eines konkreten neuen Termins.

 

Der Abschluss der Renovierungssarbeiten der Anlage La Madrague (Frankreich) zog sich auch hin. Im Sommer soll es nun wohl auch endlich so weit sein, dass die Arbeiten dort zum Abschluss kommen. Weitere größere anstehende Renovierungen konnte ich in der Ankündigung nicht finden.

 

Am 29.10.2015 eröffnet Hapimag in Hamburg ein neues Städteresort mit 40 Wohneinheiten. Informationen zum Bauobjekt bisher nur zum üblichen Ambiente und in Form der bekannten unternehmensspezifischen Lobgesänge:

 

„finanzen.net“: „…So entdeckt das geübte Auge in den Wohnungen original Hamburger Sockelleisten. Überall sind Anspielungen auf die Vergangenheit der Stadt als Hafen- und Handelsmetropole zu sehen: Nachttischchen, die an dicken Tauen hängen, Schiffszubehör als Dekogegenstände und Pulte im Look von Schiffstruhen...“

 

Wer es benötigt, warum nicht. Zumindest benötigt Hapimag offensichtlich dieses " Schi­cki­mi­cki“ oder vielleicht auch diesen „Schnickschnack“? Mir persönlich reicht eine ordentlich und normal eingerichtete und saubere Ferienwohnung in guter Umgebung als Urlaubsdomizil vollkommen aus. Angaben welche Investitionssumme die Mitglieder für diese Anlage aufbringen mussten erfolgten bisher nicht. Ebenso keine Angaben zu den laufenden Kosten. Egal ob die Mitglieder das neue Resort nutzen über die Abschreibungen werden diese auch für das neue Objekt über die Jahresgebühren belastet werden. Das übrige „Drumherum“ belastet dann ohnehin „nur“ die Nebenkosten die der Nutzer zu tragen hat. Bei diesem Anspruch des Unternehmens kann es aber wohl niemanden in Erstaunen versetzten wenn die Kosten eines Urlaubsaufenthalts bei Hapimag ständig steigen?

 

Die langjährigen Hapimagaktionäre werden sich noch an die Hapimag-Ferienanlage in Lido di Jesolo erinnern. Nur wenige Kilometer von Cavallino entfernt. Eine ganz kleine zweckmäßige Ferienwohnanlage ohne jeglichen „Schnickschnack“, fast aus der Gründerzeit von Hapimag. 1963 gebaut, Teil eines „Wohnblocks“, wohl Eigentumswohnungen, wenige Meter vom Strand entfernt, mitten im Geschehen, mit 28 Appartements. Verkauft wurde diese Anlage 2005, ebenso damals die italienischen Anlagen in Lido di Pomposa und Bordighera. Zurück zu den Ursprüngen? Der Ersatz lässt lange auf sich warten – „Was lange währt wird endlich gut“…


Städtetouristen und keine Urlauber“

(2015-10-28)

 

„Die Welt“: „“Hamburg als Destination stand schon lange auf der Wunschliste der Hapimag-Mitglieder“ sagt Resortmanagerin … „Jetzt haben wir hier ein Flaggschiff gebaut für Gäste mit hohen Ansprüchen an die Qualität von Design, Möbeln und Ausstattung mit Geräten und Geschirr. „Sie rechnet mit einer Aufenthaltsdauer ihrer Gäste von drei Tagen bis zu einer Woche. „Schließlich kommen Städtetouristen und keine Urlauber.“


Intransparent

(2015-11-15)

 

„Suchen Sie das Sea Garden Hotel? (03.11.2015)

 

Es ist immer noch für Sie da, wird aber ab 1. November 2015 als eigenständiges Hotel außerhalb des Hapimag Resort Portfolios geführt.

 

Hapimag Mitglieder sind im Sea Garden Hotel im südtürkischen Bodrum nach wie vor herzlich willkommen. Im Hotel Sea Garden werden die Übernachtungen und alle anderen allfälligen Services mit Euro oder Türkischer Lira bezahlt und können nicht mit Wohnpunkten abgerechnet werden. Das Sea Garden Hotel steht auch Gästen offen, die keine Hapimag Mitglieder sind. Sie können Ihren Aufenthalt bequem online über www.hapimag-seagarden.com buchen. Wir freuen uns, Sie in Bodrum zu begrüssen!“

 

Was möchte man nun dem geneigten Leser mit den vorstehenden Ausführungen eigentlich mitteilen? Für mich gibt diese Information des Unternehmens nichts her. Diese Mitteilung ist für mich total intransparent und keineswegs eindeutig, wie so Manches was aus dem Hause Hapimag kommt. So kann keine Information an die Aktionäre dargestellt werden, es sei denn, so sehe ich dies, dass gar keine ernsthafte Absicht besteht „offen und umfassend“ zu berichten. Die Abläufe bei Hapimag werden für mich immer undurchsichtiger und ich vermag etliches nicht mehr zuzuordnen. Abläufe und Zusammenhänge sind für mich nicht mehr erkennbar. Ich frage mich was dort vor sich geht, vor allen Dingen was da abläuft? Ob dies dort alles integer sein kann was man den Aktionären zumutet darüber muss ich jetzt wohl ganz ernsthaft nachdenken und für mich ist integer und seriös durchaus eine unterschiedliche Dimension. Für mich persönlich ist es in weiten Teilen uninformatives „Gesülze“ was als Information angeboten wird, sofern überhaupt etwas kommt, möglicherweise will man auch nur von den wirklichen Abläufen ablenken, diese zumindest nicht erkennbar und nachvollziehbar darstellen?

 

Gebaut und errichtet doch wohl von den Geldern der Mitglieder, wohl als Vorgabe bzw. wohl eher „Kröte“ die man „schlucken“ musste, bei der Genehmigung zur Resorterrichtung, wird dieses Hotel nun „als eigenständiges Hotel außerhalb des Hapimag Resort Portfolios geführt“. Auf wessen Risiko und zu wessen Vorteil?

 

Das Fünfsterne-Hotel, Bodrum – Sea Garden Hotel, wurde 1994 errichtet und verfügte über ca. 275 Zimmer. Von Beginn an konnten Nicht-Mitglieder dieses Hotel nutzen, die Hapimagaktionäre mit den bekannten Möglichkeiten. Die Ferienanlage, Bodrum – Sea Garden Village, wurde ebenfalls 1994 errichtet. Sie verfügte über ca. 350 Appartements.

 

Laut Geschäftsbericht 2007 betrug der Anschaffungswert von Sea Garden Hotel & Village ca. 190.630.000,00 CHF. Der Buchwert lag zu diesem Termin bei ca. 93.304 TCHF.

 

An konsolidierten Gesellschaften der Hapimag Unternehmensgruppe die ihren Firmensitz in der Türkei haben fand ich im Geschäftsbericht 2014: Hapimag Turistik Yatirim ve Ticaret AS, TR-Istanbul. Kapital: 80,49 Mio. TRY, Besitzer 100 % Hapimag AG.

 

In welche Unternehmensform wurde dieses Hotel nun eingebracht, bzw. wie und wohin ausgegliedert? Wurde das Hotel in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert oder wurde es von einer der zahlreichen Untergesellschaften der Hapimag AG übernommen? Erfolgte eine ganz neue „Konstruktion“? Wer trägt die wirtschaftliche Verantwortung, wer sind die Kompetenzträger und wer gleicht mögliche Verluste aus oder erhält eventuell anfallende Gewinne? Das es heute kein Problem ist bei einem Hotel keine Gewinne zu erwirtschaften dafür gibt es hinlänglich Beispiele. Wird nur das Hotel „außerhalb des Hapimag Resort Portfolios“ geführt oder gehören noch Teile von Grund und Boden, Anlagenteile usw. zum Hotel oder der möglichen Hotelgesellschaft?

 

Wie wird das nun alles bilanziell dargestellt werden? Wo bleibt das Anlagevermögen und von wem und in wessen Auftrag wird das Tagesgeschäft des Hotels geführt werden? Welcher Ausgleich wird den Mitgliedern zugerechnet oder welche anderen Vorteile entstehen für diese bei dieser Vorgehensweise?

 

Vielleicht passt es da aber ins Bild, dass von einem Verein der die Interessen der Hapimagaktionäre vertritt unter anderem folgende Pressemitteilung auf den Weg gebracht wurde:

 

„…Warum gründet Hapimag nicht eine Tochter zur Vermarktung solcher Anlagen, die sich im System möglicherweise nicht mehr rechnen…“ (Diese Meldung kann unter http://www.presseportal.de/pm/116930/3163907 abgerufen werden.) Wie blauäugig möchte man vorgehen?

 

Wie das Beispiel Chamonix zeigt lassen sich, wenn überhaupt, nur gut gelegene und vom Zuschnitt her auf den neuen Erwerber passende Anlagen verkaufen. Bei etlichen der Hapimaganlagen könnten diese Vorgaben ein Problem darstellen, insbesondere dann wenn auch noch ein ordentlicher Betrag beim Verkauf erzielt werden soll. Es kann nicht der Ziel eines Verkaufs sein nur die Buchwerte zu erlösen.

 

Auf einigen „Ladenhütern“ sitzt das Unternehmen immer noch. Werden Teile des Unternehmens ausgegliedert, insbesondere wenn es dann wirklich gelingen sollte, die auszugliedern die schwächeln, dann werden diese Anlagen auch unter einer anderen Führung oder durch Ausgliederung in ein eigenständiges Unternehmen wohl nicht zu Selbstläufern werden. Eine Zusammenfassung zahlreicher „Fußkranker“ hat noch nie einen „Elitesprinter“ hervorgebracht. Sehen wir uns diesbezüglich nur die EU an und insbesondere deren jüngste Mitglieder.

 

Es könnte aber zu befürchten sein, dass die guten Anlagen Käufer finden und der Rest dann den Mitgliedern weiter zur Verfügung steht? Die Sahnestücke gehen weg, der Rest wird wohl liegen bleiben?

 

Im Unternehmen wird wohl ohnehin schon die Veränderung der Jahresgebühren im nächsten Jahr diskutiert?

 

Welche Vorgabe soll erreicht werden, welche Erwartungen hat das Unternehmen bei dieser Durchführung? Verkaufen wird man das Hotel nicht können, weil vermutlich wohl insgesamt Vorgaben bei Errichtung des Ressorts bestanden bzw. noch einzuhalten sind? Möglicherweise hat man aber einen gangbaren Weg gefunden oder es sind eventuell Bindungsfristen abgelaufen die nun etwas mehr Spielraum zulassen?

 

Wurde eine Problemstellung gelöst - oder nur ein Objekt aus dem Zugriffsbereich der Aktionäre gelöst?

 

Welche Vorteile bringt diese Maßnahme dem Hapimagmitglied?


Nun kam das Protokoll der Generalversammlung doch noch

(2015-12-01)

 

Dieses Mal hat es nun noch etwas länger gedauert bis eine Druckversion des Protokolls der Generalversammlung vorlag, Versammlung am 22. April 2015, das Protokoll ging mir am 28.11.2015 zu. Gegenüber früheren Versionen wurde nun überwiegend nur zusammenfassend dargestellt („…dass das Protokoll entsprechend den gesetzlichen und statutarischen Erfordernissen in verkürzter Beschlussform erstellt werde…“), dadurch ist der Informationsgehalt noch schlechter geworden. Erkenntnisse lassen sich daraus nur ansatzweise ableiten. Letztendlich ist es ohnehin mindestens nur der „Schnee von gestern“ was dort dargestellt wird. Einige Aussagen dürften aber für sich selbst sprechen. Eine ausführliche und umfassende Information sieht anders aus.

 

Ich will nur einige Ausführungen die mir auffielen zusammenhanglos und nicht vollständig aufführen, da diese möglicherweise doch Rückschlüsse auf die Einstellungen der Kompetenzträger dieses Unternehmens widergeben könnten.

 

Vorab, es waren fünf Verwaltungsräte und acht Mitglieder der Konzernleitung bei der Generalversammlung anwesend, weiter 271 Aktionäre. 271 Aktionäre von ca. 246.119 Aktien im Umlauf, ca. 134.000 Aktionären. Ca. 62.349 Stimmrechte wurden vom „unabhängigen“ Stimmrechtsvertreter wahrgenommen. Allein dies wäre schon ein Grund gewesen ein noch umfänglicheres und aussagefähigeres Protokoll allen Aktionären unaufgefordert zur Verfügung zu stellen zumindest denen die auf irgendeinem Weg Vollmacht zur Abgabe ihrer Stimmen erteilten.

 

Acht Konzernleitungsmitglieder und fünf Verwaltungsräte, eine Person zwar in Personalunion (gleichzeitig Mitglied im Kontrollgremium Veraltungsrat und in der Konzernleitung). Wofür benötigt ein Unternehmen welches in 60 Wohnanlagen Ferienwohnungen Nutzern überlässt einen derartig großen Führungsbereich der ersten Ebene?

 

 

Einige Aussagen des Verwaltungsratspräsidenten:

 

„Alle Veränderungen, die Hapimag proaktiv anpacke, seien im Sinne aller aktiven und zufriedenen Mitglieder.“

 

„… dass das Protokoll entsprechend den gesetzlichen und statutarischen Erfordernissen in verkürzter Beschlussform erstellt werde…“

 

„…möchte festhalten, dass die Kosten zugegebenermassen das Hauptproblem von Hapimag seien, insbesondere in einer Phase der Deflation. Man werde weiterhin daran arbeiten, die Kosten im Griff zu halten.“

 

„…dass es entscheidend sei, neue Kunden zu finden. Man wolle nicht ewig Aktien zurücknehmen, sondern sie wieder im Markt platzieren und dann sei das System auch sehr werthaltig. Wenn es keinen Zuwachs gebe, würden die Jahresbeiträge sicher auch nicht günstiger werden.“

 

Revisionsstelle KPMG: „… bestätigt, der Verwaltungsrat habe Vertrauen in die Revisionsstelle…“ – „Andererseits sei die Zusammenarbeit sehr vorteilhaft für Hapimag…“

 

 

Einige Aussagen der Chief Executive Officer:

 

„Die Bilanzstruktur der Hapimag bleibt trotz des erwähnten Jahresverlustes weiterhin solid. Das Eigenkapital ist von 54 % auf 50 % gesunken.“

 

„Options Auswertung – Durch das „Options“-Programm konnten bisher rund 11.000 Aktien zurückgenommen werden. Die Option „Time Out“ (Stilllegung des Wohnrechts) wird für höchstens 3 Jahre angeboten.“

 

„Die Belegung habe etwas abgenommen, sei aber nach wie vor auf hohem Niveau. Resorts, die nicht ausreichend von Aktionären belegt seien, würden nach den geltenden Regeln fremdvermietet. Diese Massnahme käme wiederum den Aktionären zu Gute, da damit Erträge erwirtschaftet würden, die wiederum allen zu Gute kämen.“

 

„Am Head Office habe man anlässlich der Aufhebung des Euro-Mindestkurses grosse Einsparungen eingeleitet und es würden weitere folgen, mit dem Ziel, die Jahresbeiträge nicht im gleichen Ausmass wie bisher erhöhen zu müssen.“

 

„…bestätigt, dass Hapimag seit einem Jahr daran sei, das Immobilien Portfolio zu optimieren. Allerdings sei das nicht einfach, da die schlechtbelegten Resorts im Markt nicht gefragt seien. Deshalb müssten diese Liegenschaften kostendeckend genutzt werden. Trotzdem seien die Bemühungen gross, den Prozess der Reduzierung der Resorts voranzutreiben.“

 

Resorts am Meer„…dass Hapimag seit Jahren bestrebt sei, ein geeignetes Resort zu finden. Von einem grossen Projekt, das in Frage gekommen sei, habe man sich aus Kostengründen zurückziehen müssen. Es sei sehr schwierig, für die Anforderungen der Hapimag Gäste etwas Passendes zu finden.“

 

„Die Anzahl der Verfallpunkte läge zurzeit bei ca. 2 Mio. pro Jahr.“

 

„…erwähnt, dass man die Kosten bei Hapimag nicht mit denjenigen eines Hotels vergleichen könne. Kosten wie TV-Anschlüsse würden mit  den lokalen Kostenbeiträgen an die Gäste weiterverrechnet.“

 

 

Aussage eines Konzernleitungsmitglieds:

 

Ein Aktionär fragte: „In den letzten drei Jahren wurden über 160 Mio. CHF als Bilanzverluste verbucht…“ 

 

Antwort: „…präzisiert, dass der von Herrn … erwähnte Verlust sich nur auf die Muttergesellschaft beziehe, bei der nur ein Teil der Aktivitäten der Gruppe verbucht werde. Im Gesamtkonzern habe man ohne Berücksichtigung der Rückstellungen sogar einen positiven EBIT von EUR 2,7 Mio. erwirtschaftet. Das Ergebnis im Konzern sei durch die ausserordentlichen Rückstellungen negativ beeinflusst worden. Der Bilanzverlust von CHF 160 Mio. habe keinen Einfluss auf die Konzernrechnung und sei durch eine Anpassung der Rechungslegung vor ein paar Jahren entstanden und sei zudem die Folge von Wechselkursschwankungen.“

 

 

Für mich sind einige Aussagen widersprüchlich, insbesondere zwischen den Antwortenden. Letztendlich müssen wir alles wohl an den Taten messen. Vergangen sind seit dieser Generalversammlung nun schon sieben Monate. Welche „Taten“ konnten wir feststellen?


Zufallsbedingte Wohnungsvergabe?

(2015-12-07)

 

Nach meinem Aufenthalt in einer Hapimag-Ferienanlage schrieb ich am 18.11.2015 wie folgt an Hapimag:

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu meinem Aufenthalt in … merke ich an, bzw. stelle fest:

 

Zum wiederholten Mal waren meine Ehefrau und ich in ... Nachdem wir dort nun schon eine Erdgeschoßwohnung neben der Garageneinfahrt hatten, dann eine Wohnung neben der Busaufwärmstelle der benachbarten Ferienanlage, eine Wohnung neben einem der Haupteingänge zu den Wohnungen, bekamen wir diesmal eine Wohnung in direkter Nähe zur Parkplatzeinfahrt des EDEKA-Supermarktes, insbesondere den Altglascontainern dieses Supermarktes welche stark frequentiert sind. Ich habe mich grundsätzlich nicht über die Wohnungslage beschwert und werde mich auch dieses Mal darüber nicht beschweren. Es ist erledigt weil ich immer davon ausging, dass die Wohnungen bei Ihnen entsprechend der gebuchten Kategorie zufallsbedingt zugewiesen werden und somit jeder dabei auch dann die möglichen Höhen und Tiefen nutzen darf. Offensichtlich haben sich aber die diesbezüglichen Gepflogenheiten in Ihrem Unternehmen verändert ohne, dass ich dies mitbekam?

 

Auf eine Frage meiner Frau bei der Wohnungskartenrückgabe bei Abreise warum wir diese Wohnung erhielten war zunächst die Antwort, dass wir in … ständig nur Budget-Wohnungen gebucht hätten. Diese Aussage ist nicht richtig, letztendlich auch unerheblich. Ich habe immer Komfort-Wohnungen gebucht. Ob ich diese  bekam daran habe ich jetzt so meine Zweifel. Die Belastung war immer entsprechend der gebuchten Kategorie.

 

Mich irritiert und befremdet allerdings und dies ist Thema dieser meiner Ausführungen, welche ich nicht als Diskussionsbeitrag verstehe, die dann erfolgte Aussage, dass wir diese Wohnung bekommen hätten weil wir keine Wünsche in Bezug auf die Wohnung geäußert und auch nicht darum gebeten hätten eine ruhige Wohnung zu bekommen.

 

Ist die Vergabe von Wohnungen und deren Zuweisung bei Hapimag daran gekoppelt, dass vorher aufgeführt wird welche Erwartungshaltung besteht? Bekommen die übrigen Gäste dann die Restposten zugewiesen die niemand sonst haben will? Sind die Wohnungen schon im Voraus an ständig wiederkehrende Nutzer vergeben und gelegentlich das Objekt buchende Mitglieder werden mit den Wohnungen abgespeist die den bevorzugten Buchern nicht genehm sind? Wie viele „Diener“ muss ich an der Rezeption abgeben um gleich behandelt zu werden?

 

Nach meinem Kenntnisstand gibt es drei, gelegentlich vier Kategorien an Wohnungsbuchungsmöglichkeiten. Das innerhalb der Kategorien dann nach Würdigkeit und Bewertung des Buchers vorgegangen wird irritiert und befremdet mich sehr. Offensichtlich erfolgt die Vergabe nach zumindest für mich nicht nachvollziehbaren Kriterien?

 

Vielleicht ist es Ihnen möglich mir gelegentlich für zukünftige Buchungen eine Aufstellung zu erstellen welche Anforderungen ich bei meiner nächsten Buchung in …, möglicherweise auch bei anderen Objekten, mit der Ankunftsmeldung auflisten oder beanspruchen sollte und welcher Kniefall erforderlich ist, um nicht bevorzugt sondern gleich wie alle anderen Mitglieder auch behandelt zu werden? Eine Änderung der bisherigen Vorgaben des Buchungsvorgangs und der dann daraus erfolgenden Zuweisung einer Wohnung war und ist mir nicht bekannt.

 

Mit freundlichem Gruß

 

 

Auf mein vorstehend aufgeführtes Schreiben erhielt ich, nach einer telefonischen Vorabinformation, dass es ca. drei Wochen dauern würde mir zu antworten, wie bei Hapimag wohl ausschließlich üblich, nur eine telefonische Antwort, dann am 04.12.2015: Zusammenfassend wurde mir versichert, dass keine Sonderbehandlung bei der Wohnungsvergabe erfolgt, erst kurzzeitig vor Ankunft die Wohnungen zugeteilt werden und entsprechende Wünsche nur berücksichtigt werden wenn dies zur Buchung passt und es problemlos möglich ist. Für die vor Ort gegebene Antwort entschuldigte man sich. Es wurde die Empfehlung ausgesprochen mit der Ankunftsmeldung aber doch zum Beispiel den Wunsch nach einer ruhigen Wohnung oder entsprechende Erwartungen zu äußern. Ich habe die Antwort zur Kenntnis genommen. Für mich ist der Vorgang damit zunächst erledigt. Transparenz im Vergabeverfahren kann ich keine erkennen. In der ausgesprochenen Empfehlung, doch Wünsche zweckmäßigerweise anzudeuten, könnte ich auch einen Widerspruch von der dargestellten zur gehandhabten Vorgehensweise sehen, zumindest keine verbindliche Linie? Für mich stellt sich weiter die Frage warum die Wohnungen in den Hapimagferienanlagen nicht gemäß den zugeordneten Kategorien erkennbar gekennzeichnet werden und nach welchen Kriterien letztendlich die Wohnungszuweisung erfolgt?


Tourismusregion Interlaken konzentriert sich auf Gäste aus Asien und dem Nahen Osten

(2015-12-08)

 

„T-Online“: „"Made in Switzerland" unbezahlbar“ - „Das bekommt auch die Tourismusindustrie zu spüren. Der Urlaub vor der weltberühmten Schweizer Bergkulisse war vielen Deutschen, Franzosen und Niederländern im zu Ende gehenden Jahr zu teuer. Bis Ende September sank die Zahl der Übernachtungen im Jahresvergleich um 0,5 Prozent. Die Tourismusregion Interlaken hat sich schon früher verstärkt auf Gäste aus Asien und dem Nahen Osten konzentriert - mit Erfolg: Seit den 90er-Jahren lockt der Ort, von dem aus Gäste mit der berühmten Bahn durch den Eiger auf das Jungfraujoch fahren, stetig mehr Gäste aus diesen Regionen an. "Wir haben einen enormen Wechsel bei den Märkten erlebt", sagte Interlaken-Tourismuschef ...“


Rückblick

(2015-12-27)

 

Das Jahresende ist die Zeit der Rückblicke. Blicken auch wir einmal zurück, aber etwas weiter, da auf möglicherweise Vorschusslorbeeren die in einem Artikel der „Handelszeitung“ am 27.02.2002 (Handelszeitung vom 27.02.2002, HZ 09/2002, Charles Meyer) verteilt wurden und bewerten wir, jeder einmal für sich selbst, was davon umgesetzt wurde.

 

Was ist davon nun gekommen von den damaligen Ankündigungen und Absichten, was wurde erreicht, was hat sich rückblickend geändert. Vor allen Dingen zum Positiven verändert? Was hat das Unternehmen voran gebracht? Was brachte dem einzelnen Aktionär Vorteile?  Die Antwort darauf überlasse ich Ihnen. Über eine Dekade ist ein langer Zeitraum in dem viel hätte bewirkt werden können und da lassen sich Entwicklungen nachvollziehen und erkennen.

 

Ich kann für mich dabei nur feststellen, dass sich für den Aktionär nur wenig, wenn überhaupt etwas, in die positive Richtung veränderte. Viele neue Schienen wurden befahren. Viele Erfolge kann ich dabei nicht feststellen. Es wurde teilweise versucht zu revolutionieren, nicht zu evolutionieren, es wurde sich bemüht, meistens dann die Pferde im Strom gewechselt und in eine andere Richtung weitermarschiert, wenn nicht ganz fallen gelassen. Nur die ohnehin meist nur geringen Vorteile einer Mitgliedschaft wurden immer weiter reduziert und vielfach ein wenig verständliches System geschaffen. Es ist wohl ansatzweise gelungen „die Zahlen interpretierbar“ zu gestalten, sofern Informationen noch erfolgen. Nur Informationen sollten klar und deutlich sein und nicht „interpretierbar“.

 

Der damalige Schlusssatz dieses Berichts spiegelt für mich aber ein Kernproblem wider, dass zumindest auf diesem elementaren Gebiet sich eben nichts, aber auch gar nichts änderte und welches aus meiner Sicht nach wie vor weiter besteht. Gegenüber damals ist es heute noch viel dürftiger geworden, denn ausgehend von den derzeit gegebenen Informationen zum Geschäftsverlauf an die Aktionäre war das Unternehmen vor über einem Jahrzehnt noch „informationsfreudig“:

 

„schweizerbank.ch“: „Momentan konzentrieren sich … und der neue Verwaltungsrat auf den Wandel. «Wir brauchen jetzt vor allem Ruhe im Unternehmen», sagt sie, «Wandel braucht Kontinuität in der Führung.“

 

„Und vor allem auf einem Gebiet haben wir bei der Hapimag Nachholbedarf: Kommunikation. Da müssen wir jetzt von Null auf Hundert.»“

 

War es nun „Null auf Hundert“ oder doch die andere Richtung?

 

Rufen wir uns einige wenige Zahlen des Geschäftsberichts 2002 in Erinnerung und vergleichen diese mit dem Geschäftsbericht 2014. Was tat sich hier im letzten Jahrzehnt? Die Werte sprechen für sich:

 

Geschäftsbericht 2002:  Umsatz:               213.854 TCHF                    -                              Geschäftsbericht 2014:  Umsatz:                175.732 TEUR

 

                                                               Partner:               135.113                                                -                                                                                             Mitglieder:         134.038

 

                                                               Einheiten:           307.450                                                -                                                                                             Einheiten:           298.024

 

Was die damals angekündigte „Verjüngung“ der Kompetenzträger betrifft sehen Sie sich doch einmal die Seite elf des Geschäftsberichts 2002 an und vergleichen den dort aufgeführten Personenkreis mit den heutigen Abbildungen. Die angesprochene „Kontinuität in der Führung“ bestand über das vergangene Jahrzehnt hin weitestgehend. Ob hieraus neue Ideen die Folge waren stelle ich dahin. Ich habe da so meine Zweifel. Sie werden jedenfalls feststellen wie viele Bilder sich doch gleichen, nur wie wir alle sind auch dort einige Mitglieder auch älter geworden…


Wie sich die Bilder fast gleichen??

(2016-01-10)

 

Eröffnung Lissabon nun für den 19.03.2016 geplant:

 

24. September 2015 Die Eröffnung des Resorts in Lissabon muss verschoben werden. - Leider verhindern nun bürokratische Hürden die Eröffnung des Hapimag Resorts Lisbon per 1. Oktober 2015.

 

Die behördlichen Bewilligungen, um Strom und Gas im neuen Resort rechtzeitig in Betrieb zu nehmen, sind nicht plangemäss eingetroffen...“

 

 

„spiegel.de“: „Nach jahrelangen Bauarbeiten und Investitionen im Umfang von 21 Millionen Euro ist in der Stadt Lepe ein Krankenhaus fertiggestellt worden, das mangels Zufahrtsstraße, Strom- und Wasserversorgung vorerst nicht genutzt werden kann.

 

„zeit.de“: „Stadt in Andalusien hat nagelneues unbenutzbares Krankenhaus.“

 

„aargauerzeitung.ch“: „Stadt in Andalusien hat neues aber unbenutzbares Spital.“

 

 

„hapimag.com“: „Speziell für unsere Gäste in Albufeira haben wir einen kostenlosen Ausflug nach Lissabon zur Eröffnungsfeier organisiert. Wir laden Sie ein, am 20.03.2016 um 09.00 Uhr mit einem Car nach Lissabon zu fahren…“

 

Wir laden Sie ein, am 19.03.2016 ab 10.00 Uhr das Resort zu besichtigen und gemeinsam auf die Eröffnung anzustossen...“

 

 

2016-01-14

Offensichtlich wird am 19.03.2016 die offizielle Eröffnungsfeier für das Objekt Lissabon stattfinden. Die Anlage selbst soll seit dem 28.11.2015 offen sein. Eröffnungsfeiern finden wohl normalerweise dann statt wenn alles den geplanten Vorstellungen entspricht und die Arbeiten dann erledigt sind? Mit heutigem Datum war es kein Problem mindestens für die nächsten drei Monate zahlreiche Buchungsmöglichkeiten für Lissabon zu finden.


Jahresgebühr 2016 soll ca. 336 CHF betragen

(2016-01-12/2016-01-14)

 

Die Jahresgebühr 2016 soll ca. 336,00 CHF betragen. 2015 betrug die Jahresgebühr 372,60 CHF, Hapimaganforderung in Euro: 313,95 EUR.

 

Wir werden nun wohl in den nächsten Jahren immer zu lesen bekommen, dass Hapimag die Jahresgebühren 2016 senkte? Diese Aussage ist so dann natürlich zunächst, isoliert betrachtet, vollkommen korrekt, wenn sie dann so erfolgen sollte. Allerdings relativiert sich diese mögliche Aussage bei näherer Betrachtung und Vorteile daraus ergeben sich kaum für Mitglieder des Nicht-Franken-Währungsbereichs.

 

Ausgehend von einem Umrechnungskurs von 1.0867 CHF (Kurs 12.01.2016) für einen Euro würde die Umrechnung des neuen Jahresbeitrags 2016 ca. 309,20 EUR betragen. Mit Blick auf die bisher in den vergangenen Jahren bei den Euro-Anforderungen in der Jahresrechnung von Hapimag geübte Praxis lagen die Anforderungen in Euro immer etwas höher als der aktuelle Umrechnungskurs und damit für das Unternehmen günstiger. Zwischen den Konten kam es somit möglicherweise noch zu Kursgewinnen für das Unternehmen. Es bleibt somit abzuwarten welcher Betrag angefordert werden wird und wie dann der Unterschied in den Anforderungen in Euro beim Vergleich der Jahre 2016 zu 2015 sein wird und ob es diesen überhaupt geben wird.

 

Bedingt durch den gestiegenen Umrechnungskurs des Schweizer Frankens liegt der Vorteil dieser Senkung der Jahresgebühren für den Nichtfrankenwährungsausländer eigentlich nur im optischen Bereich.

 

Hapimag betreibt mit Ausnahme der Verwaltung nur vier Ferienanlagen in der Schweiz und generiert dort Einnahmen direkt in Schweizer Franken, ebenso bei den Schweizer Mitgliedern. Nur in diesem kleinen Teilbereich führt dies zu geringen Einnahmeausfällen sofern diese Beträge in der Schweiz verwandt werden. Ausgehend von ca. 57 Hapimaganlagen werden somit ca. 53 Anlagen im Nicht-Franken-Bereich geführt. Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens findet somit fast ausschließlich außerhalb des Währungsgebiets des Schweizer Franken statt. Der starke Schweizer Franken belastet somit nicht zwangsläufig die Unternehmenstätigkeit, zumindest nicht unbedingt die Liquiditätslage. Da teilweise in Euro bilanziert wird halten sich die Auswirkungen auch dort in Grenzen. Auswirkungen ergeben sich da eher bei der Muttergesellschaft die in Schweizer Franken bilanziert und dort aus für mich nicht nachvollziehbaren ausgeführten bzw. angegebenen Bewertungszwängen. Die Entwicklung des Eigenkapitals dort kennen wir alle. Mangels fehlender Informationen zur Geschäftslage werden sich auch die Auswirkungen dieser Vorgehensweise, viel zu spät für den Aktionär, erst bei Vorlage des Geschäftsberichts im nächsten Jahr hoffentlich erkennen lassen.

 

Laut Geschäftsbericht 2015 gehörten ca. 91 Prozent der Hapimagmitglieder nicht zum Währungsgebiet des Schweizer Franken.

 

Bei entsprechender Disposition und Verwaltung der eingehenden Beträge dürfte die neue Betragshöhe somit zu keinen nennenswerten Einbußen für Hapimag führen. Eher die gemäß Beschluss der Generalversammlung im Jahr 2015 beschlossene Vernichtungsaktion eines wesentlichen Teils der Hapimagaktien die sich aus der Fluchtbewegung zahlreicher Aktionäre in den Vorjahren aus den Hapimagaktien hinaus ergab weil das Unternehmen offensichtlich nicht in der Lage war den eigenen Aktionären die Vorzüge einer weiteren Mitgliedschaft überzeugend nahe zu bringen? Aussagen dazu ob diese Bewegung gestoppt werden konnte liegen mir nicht vor. Neue Mitglieder in adäquater Anzahl wurden offensichtlich nicht gewonnen? Aus diesen vernichteten Aktien heraus werden keine Jahresbeiträge mehr fließen, sofern dies überhaupt in den vergangenen Jahren aus diesen Aktien heraus noch der Fall gewesen sein sollte, denn diese Aktien wurden nicht alle erst 2015 zurückgenommen.

 

Für das Mitglied welches nicht zum Währungsbereich des Schweizer Franken gehört ergibt sich somit eventuell lediglich eine marginale Reduzierung der jährlichen Belastung je Aktie. Warten wir diesbezüglich die Jahresrechnung ab.

 

„stern.de“: „…oder pro A-Aktie bei 336 CHF liegen. (2015 lag der Jahresbeitrag für die A-Aktie bei 372.60 CHF)…“

 

Quelle der Jahresgebühren.

 

 

2016-01-15

Die Umrechnung in EUR und damit die angebotene Belastung der Jahresgebühren 2016 durch Hapimag beträgt:

 

2016 :                   314,17 EUR (336,00 CHF).

 

2013:                    313,95 EUR (372,60 CHF).


Kanzelhöhe verkauft

(2016-01-13)

 

Neuheiten aus dem Hapimag Portfolio“: (12.01.2016) „Für den Ausgleich im Immobilien-Portfolio sorgen die Verkäufe der Kanzelhöhe und Chamonix.“

 

„Das Resort Chamonix hingegen wies eine geringe Nachfrage auf. Diese Tatsache, wirtschaftliche Gründe sowie umfangreiche anstehende Renovierungsarbeiten in Chamonix machten die Verkäufe unumgänglich. Ebenfalls erfolgreich abgeschlossen wurde der Verkauf der Kanzelhöhe.“

 

Die Hapimagferienanlage Kanzelhöhe (Österreich) verfügte über ca. 153 Apartments. 1991 wurde die Anlage dort errichtet, seit ca. 2008 befand sich die Anlage nicht mehr im buchbaren Hapimagangebot. Im Geschäftsbericht 2007 weist Hapimag einen Anschaffungswert in Höhe von ca. 38.972 TCHF aus. Der Buchwert betrug zu diesem Zeitpunkt: ca. 16.666 TCHF. Ausgehend von einer durchschnittlichen jährlichen Abschreibungsrate (geschätzt) von ca. 800 TCHF dürfte der aktuelle Buchwert (geschätzt) vermutlich im Bereich von ca. 11 Mio. CHF liegen (Ende 2014).

 

Per 31.12.2007 lag der Sachanlagewert der österreichischen Hapimaganlagen bei ca. 101.074 TCHF (Buchwert), der Anschaffungswert lag bei ca. 174.527 TCHF, bei 707 Wohneinheiten.

 

Am 31.12.2010 betrug der Anschaffungswert der österreichischen Hapimaganlagen: ca. 106.786 TEUR. Der Buchwert lag bei ca. 52.194 TEUR, bei 706 Wohneinheiten.

 

Ende 2014 standen in den österreichischen Hapimaganlagen 559 Ferienwohnungen zur Verfügung.

 

Bei den neuen Städteanlagen, Hamburg und Lissabon, machte Hapimag bisher keine für mich erkennbaren Angaben zur Höhe der Investitionssumme. Es wurden offensichtlich Mitgliedergelder ausgegeben ohne den Mitgliedern detailliert mitzuteilen welche Beträge aufgewandt wurden.

 

Weder zu Chamonix, auch nicht zur Kanzelhöhe (Österreich), wurden für mich erkennbare Angaben dazu gemacht welche Beträge durch den Verkauf erzielt wurden. Ich konnte auch bis jetzt keine Angabe finden an wen der Verkauf der Kanzelhöhe erfolgte. Die Mitglieder dürfen zwar über die Jahresgebühren die laufenden Kosten tragen, spezifizierte Informationen zu den Ausgaben erfolgen meistens nicht.

 

Ebenso sind von den Mitgliedern auch die Abschreibungen für die Sachanlagen über die Jahresgebühren auszugleichen. Durch die Abschreibungen reduzieren sich natürlich die Sachanlagewerte die in den Büchern stehen. Es würde die Mitglieder schon interessieren ob zumindest Teile ihrer Investitionsbeträge bei einem Verkauf wieder hereinkamen, bzw. wie viel davon? Es bleibt somit auch nicht nachvollziehbar ob die vereinnahmten Beträge wieder in voller Höhe in neue Objekte investiert werden oder ob Teilbeträge oder mehr zur Deckung anderer oder laufender Kosten verwandt werden und nicht wieder investiert werden. Die Verwendung dieser Einnahmen ist für mich nicht nachvollziehbar. Die Abschreibungsbeträge müssen schließlich auch irgendwo verblieben sein denn dadurch fließt Hapimag jährlich erhebliche Liquidität zu. Die für neue Objekte anfallenden Abschreibungsbeträge sind dann ohnehin wieder von allen Aktionären über die Jahresgebühren zu tragen.

 

Neue Aktien werden schon seit Jahren nicht mehr ausgegeben. Womit finanziert Hapimag neue Anlagen?

 

Eigentlich sollten diese Abschreibungsbeträge wieder ins Sachanlagevermögen fließen? Wenn allerdings, wie bei Chamonix, als Grund für einen Verkauf auch angeführt wird: “… sowie umfangreiche anstehende Renovierungsarbeiten in Chamonix machten die Verkäufe unumgänglich…“, stellt sich doch für mich die Frage wofür dieser Mittelzufluß verwendet wird? Ausgehend von den Ausführungen des Unternehmens befinden sich sämtliche Anlagen in einem einwandfreien guten Zustand. Wie können dann in einem Objekt wie Chamonix umfangreiche anstehende Renovierungsarbeiten angestanden haben die mit dazu führten, dass es unwirtschaftlich war diesen Standort weiter zu führen?

 

„Die Qualität der Resorts kommt bei Hapimag traditionell eine besondere Bedeutung zu.“

 

„Hapimag hat im Berichtsjahr (2014) für insgesamt EUR 26,4 Mio. Erweiterungen und Renovierungen an den Immobilien vorgenommen (Vorjahr 33,8 Mio.). Für Unterhalts- und Reparaturarbeiten in den Resorts wurden EUR 5,4 Mio. aufgewendet (Vorjahr 5,3 Mio.). Die vereinnahmten Abschreibungen betrugen EUR 37,7 Mio. (Vorjahr: EUR 38,8 Mio.) und entsprechen damit 49 % der eingenommenen Jahresbeiträge. Alle Unterhalts- und Reparaturarbeiten wurden erneut vollständig aus eigenen Mitteln finanziert, wie es der langjährigen Strategie von Hapimag entspricht.“

 

26,4 Mio. EUR Erweiterungen und Renovierungen an Immobilien, 5,4 Mio. EUR für Unterhalts- und Reparaturarbeiten in den Resorts. Gesamtsumme dieser beiden Posten (eines Teilbereichs der Jahresgebühren, somit:      

                                                                                                                                                                                                           

31,8 Mio. EUR.

 

Abschreibungen betrugen                                          37,7 Mio. EUR.

 

Differenz dieser Positionen:                                       5,9 Mio. EUR.

 

Jahresbeitrag: „Grösstenteils wird das Geld für den Unterhalt und die Infrastruktur der Resorts sowie zur Kostendeckung der Verwaltung inkl. Member Service Center benötigt. Hapimag setzt dabei höchste Priorität auf sparsames und nutzerorientiertes Wirtschaften.“

 

Zur Deckung der laufenden Aufwendungen wie Abgaben, Gebühren, Miteigentumsspesen, Versicherungen, Steuern, Abschreibungen, Reparaturen, Unterhalt an Gebäuden und Einrichtungen, Reservationsdienst, Verwaltung der Ferienanlagen und Gesellschaften wird ein Jahresbeitrag erhoben…

 

Wo verbleiben dann die Abschreibungsbeträge bzw. wofür werden diese verwandt? Ich kann mich an eine Aussage in einer Generalversammlung erinnern, dass die Abschreibungsbeträge nicht ausreichen um den Sachanlagenbestand zu erhalten? Anhand der vorstehenden Zahlen kann ich dies nicht nachvollziehen.

 

 

2016-01-15

„Kleine Zeitung“: „Hapimag-Resort auf der Gerlitzen hat jetzt Eigentümer aus Kärnten“

 

„Die Klagenfurter RM Immobilien Invest GmbH ist der Käufer. Bis 31. März wird das Resort noch von den aktuellen Pächtern geführt.“

 

 

Wie richtig und sinnvoll kann es überhaupt sein in Zeiten von Negativzinsen im Schweizer Währungsraum Anlagenverkäufe durchzuführen, es sei denn es bestehen Problemstellungen die dies zwangsläufig erfordern? – „swissinfo.ch“: „S.R.: Das ist wahrscheinlich, weil die Schweizer Nationalbank auch in Zukunft dazu gezwungen ist, die eigenen Zinsen tiefer zu halten als die Europäische Zentralbank. Dies ist nötig, um den Zufluss von Kapital und damit eine weitere Aufwertung des Frankens zu verhindern. Die EZB wird die Zinsen sicherlich so bald nicht anheben, zumindest solange es keine klaren Signale einer nachhaltigen Erholung der Wirtschaft im Euroraum gibt.“


Hapimag Mitgliedschaft – Vorteile, Anwendung und Nutzung“

(2016-01-25)

 

„… steht Ihnen die ganze Ferienwelt von Hapimag mit 60 Resorts und rund 6000 Ferienwohnungen zur Wahl….“

 

Am 31.12.2014 verfügte Hapimag laut Geschäftsbericht über 5.240 Ferienwohnungen. Im Laufe des Jahres kamen die kleinen Stadtanlagen in Hamburg und Lissabon dazu, Chamonix wurde ausgemustert. 60 Resorts, nun gut, auf ein Resort mehr oder weniger kommt es bei der Zählung nicht an.

 

„Rund 60 Adressen an Toplagen in ganz Europa, rund 130‘000 Mitglieder…“

 

Am 31.12.2014 waren es 134.038 Mitglieder.

 

„Rund 1400 Mitarbeitende stehen täglich an der Front…“

 

Am 31.12.2014 waren es 1.436 Vollzeitstellen.

 

Für mich stellt sich hier zunächst nur die Frage wofür ein Timesharingunternehmen welches Ferienwohnungen zur zeitweisen Nutzung anbietet mit ca. 60 Ferienanlagen und ca. 5.240 Wohneinheiten 1.436 Vollzeitstellen benötigt? Schließlich dürften wohl zahlreiche Aufgabengebiete nicht durch eigenes Personal bedient werden sondern Arbeiten an Fremdfirmen vergeben worden sein wodurch sich der Personalbestand indirekt noch erhöht?

 

Gehen wir von den ca. sechzig Anlagen und 5.240 Ferienwohnungen aus, denn entfallen im Durchschnitt ca. 24 Mitarbeiter auf eine Anlage oder ca. 3,6 Wohnungen auf einen Mitarbeiter.

 

Nehmen wir einmal die Umsätze aus den Positionen des Geschäftsberichts 2014, Jahresbeiträge: 73.714 TEUR, Resorts: 84.719 TEUR, Reisegeschäft: 10.009 TEUR und Sonstiges: 3.161 TEUR; Gesamt: ca. 171.603 TEUR (ca. 171.503.000,00 EUR), setzen dagegen die Anzahl der Übernachtungen 2014: 2.860.902 Übernachtungen, dann hätte jede Übernachtung einen Umsatz von durchschnittlich ca. 59,98 EUR erbracht. Dieser Wert kann für mich aber nur logisch sein wenn hier Übernachtungen je Person die Grundlage sind und nicht je Wohneinheit?

 

Ausgehend von 5.240 Wohnungen und 2.860.902 Übernachtungen entfallen demnach auf jede Wohnung 546 Übernachtungen bei maximal 365 Tagen je Jahr. Die Hapimaganlagen sind aber fast ausnahmslos nicht ganzjährig nutzbar. Somit liegen die tatsächlichen Werte noch höher.

 

Vorjahreswerte 2013 liegen geschätzt in ähnlicher Höhe, ca. 59,10 EUR bei 2.960.525 Übernachtungen, geschätzter Ausgangswert ca. 174.939 TEUR (ca. 174.939.000,00 EUR).

 

Die Werte bezogen auf die Jahresgebühren haken allerdings ein wenig, weil so davon ausgegangen wird, dass die Wohnrechtspunkte resultierend aus der Jahresgebühr im gleichen Jahr auch verbraucht werden. Dieses ist wohl kaum der Fall. Allerdings dürfte die Verbrauchsverteilung, bezogen auf die Verfalljahre, wohl jedes Jahr ähnlich gelagert sein und keine großen Abweichungen bringen? Somit kann diese Erkenntnis wohl vernachlässigt werden da keine gravierenden Abweichungen daraus resultieren dürften. Ableiten lässt sich aber aus diesem Durchschnittswert, dass je weniger Personen eine Ferienwohnung bewohnen, dieser Wert für Hapimag entsprechend günstiger wird, wobei hier nur die Umsatzseite isoliert betrachtet wird und nicht die von den Nutzern verursachten Kosten mit berücksichtigt werden die bei einer höheren Nutzerzahl steigen.

 

Durchschnittlicher Umsatz aus „Lokale Kostenbeiträge“ bezogen auf die Übernachtungen 2013: ca. 14,58 EUR/Übernachtung, 2014: 15,14 EUR/Übernachtung. Hochgerechnet auf eine Woche Aufenthalt: 102,06 EUR/Übernachtung bzw. ca. 105,98 EUR/Übernachtung. Gehen wir einmal davon aus, dass die wöchentlichen Nebenkosten für eine Ferienwohnung bei Hapimag geschätzt durchschnittlich bei ca. dreihundert Euro liegen dann würde dies geschätzt eine durchschnittliche Belegung jeder Wohnung mit ca. drei Personen voraussetzen. Für mich bleibt da einiges unklar.

 

Der Umsatz aus „Lokale Kostenbeiträge“, vorstehend in der Position „Resorts“ enthalten, betrug 2013: ca. 43.173 TEUR, 2014: 43.320. Höhere Einnahmen aus „Lokale Kostenbeiträge“ bei gesunkenen Übernachtungswerten. Rückgang ca. 3,5 Prozent, Umsatz aus „Lokale Kostenbeiträge“ gestiegen um ca. 3,4 Prozent.

 

Mit jeder Übernachtung wurden dann 2013: ca. 14,09 EUR, 2014: ca. 14,47 EUR weiterer Umsatz in den Resorts erzielt. (2013 - Gastrobetriebe und Shops: 21.333 TEUR, Zusatzleistungen: 7.419 TEUR, Sonstige Serviceerträge: 12.970 TEUR; 2014: Gastrobetriebe und Shops: 21.747 TEUR, Zusatzleistungen: 7.350 TEUR, Sonstige Serviceerträge: 12.302 TEUR)

 

Bei der Höhe dieser Ausgangswerte waren dann nur diese Ergebnisse zu erzielen?

 

„Wie eine Schweizer Uhr bleiben wir nicht stehen: Hapimag geht mit der Zeit, darauf sind wir stolz.“ Hapimag tickt also zuverlässig wie eine Schweizer Uhr? Mir würde es schon reichen wenn Hapimag immer wüsste was die Stunde geschlagen hätte.

 

Am 20.04.2016 findet die nächste Generalversammlung der Hapimag AG statt. Es steht neben den üblichen Abstimmungspunkten auch die Neu- bzw. Wiederwahl des Verwaltungsrats an. Nehmen Sie Ihr Wahlrecht wahr und zeigen damit was die Stunde geschlagen hat und wie Sie die Abläufe dort bewerten. Egal ob Sie selbst nach Baar fahren um vor Ort Ihr Wahlrecht auszuüben, eine Vollmacht an einen anderen Aktionär erteilen damit dieser in Ihrem Sinn abstimmt oder ob Sie am E-Voting teilnehmen. Üben Sie Ihr Stimmrecht unbedingt aus.

 

Erteilen Sie insbesondere beim E-Voting oder wenn Sie dem unabhängigen Stimmrechtsvertreter auf anderem Weg direkt bevollmächtigen eine klare Weisung wie für Sie abgestimmt werden soll, denn sonst stimmt der unabhängige Stimmrechtsvertreter dem Antrag der Verwaltung zu. Bei den übrigen Bevollmächtigungen haben Sie ohnehin den direkten Einfluss auf Ihren Bevollmächtigten.


 

Originaltext Hapimag:

 

„Als internationales Unternehmen und führender europäischer Anbieter von Ferienwohnrechten trägt Hapimag Verantwortung

 

gegenüber der Gesellschaft. Diese Verantwortung nehmen wir wahr. Wir fühlen uns der Öffentlichkeit verpflichtet. Deshalb

 

kommunizieren wir offen und klar.“

 


Steuerbelastung in der Schweiz

(2016-01-27)

 

„nzz.ch“: „Bei der Steuerbelastung hat die Schwyzer Gemeinde Wollerau ihren Spitzenplatz als steuergünstigste Gemeinde für Privatpersonen an Walchwil im Kanton Zug abtreten müssen. Sehen Sie hier die Ranglisten zur Steuerbelastung von Firmen und Privatpersonen.


Wer soll mit diesem Sponsoring angesprochen werden?

(2016-03-01)

 

„suedwestfalen-nachrichten.de“:Snowboarder und Gäste feiern zu Banana-Sound und schrägem Rock’n’Roll“ – „Sponsor des Auftritts von Boppin B. ist das HAPIMAG Resort Winterberg.“


Nächste Hapimag-Generalversammlung:

 

 

Mittwoch, 20. April 2016 Waldmannhalle Baar (Schweiz)

 

 

 

Auf dieser Generalversammlung steht der Verwaltungsrat zur Neu- oder Wiederwahl.

 

Nutzen Sie Ihr Stimmrecht!

 

Erteilen Sie Weisung wie für Sie abgestimmt werden soll wenn Sie Vollmacht zur Wahrnehmung Ihres Stimmrechts erteilen!

 

 

 

2016-01-17

Originalton Hapimag:

 

Welche Rechte habe ich als Hapimag Aktionär?

 

Sie haben das Wohnrecht in über 60 Hapimag Resorts mit rund 6000 Ferienwohnungen und können dort über Generationen hinweg Urlaub machen, so oft Sie wünschen. Sie können Ihr Wohnrecht auch verschenken oder Punkte an andere Hapimag Mitglieder weitergeben. Sie haben Stimm- und Wahlrecht an der Hapimag Generalversammlung und gestalten die Zukunft von Hapimag.“

 


Unbekannte Pfade?

(2016-03-17)

 

Inzwischen werden überall die neuen Buchungsinformationen November 2016 bis Oktober 2017 eingetroffen sein, inklusive diverser ergänzender Anlagen. Bei diesen Buchungsinformationen ist es die altbekannte Vorgehensweise, fast sämtliche Belastungen werden verändert, einige wenige bleiben wie sie waren. Dieses Mal gab es aber auch tatsächlich Reduzierungen, häufig aber nur in marginalen Größenordnungen. Diesen Bereich will ich auch nur kurz streifen. Es gibt andere für mich bemerkenswerte Mitteilungen die bei dieser Gelegenheit so nebenbei mit verteilt wurden auf die wir vielleicht einmal das Augenmerk richten sollten.

 

Zunächst haben wir wieder einmal, für mich eine Unsitte, denn die Aktionäre zahlten bereits dafür durch die getätigten Investitionen, vielerorts steigende Kosten für die Autoeinstellplätze. Was kann aber ein Einstellplatz an laufenden Belastungen verursachen? So kostete, um ein Beispiel zu nennen, bisher der Einstellplatz in Binz sechs Euro/Tag und steigt nun auf sieben Euro. Breiter und bequemer werden die Einstellplätze nicht. Nach meiner persönlichen Einschätzung sind diese immer noch auf die Autogrößen des Hapimaggründungsjahres 1963 ausgerichtet. Hochgerechnet auf einen zweiwöchigen Aufenthalt in der Anlage Binz sind dann dafür 91,00 EUR zu zahlen. Fast ein Hunderter.

 

Porto Heli und Zell am See, bisher parkplatzmäßig kostenfrei, sind nun auch mit 3,00 EUR/Tag dabei. Ascona und Flims verbleiben bei 9,00 CHF/Tag, Interlaken wird um 2,00 CHF auf dann 12,00 CHF erhöht. 168,00 CHF für einen 14-tägigen Aufenthalt in Interlaken nur für den Garagenplatz. Bringen Sie noch ein Haustier mit, dann liegt der Zusatzobolus bei 245,00 CHF.

 

In Interlaken und Flims, in Flims reduziert sich auch die Jahresöffnungszeit, wurden die Punktebelastungen außerhalb der Hauptsommermonate teilweise erheblich reduziert. In Binz startet nun die Saison bereits in der 15. KW mit einer Wochenpunktebelastung von 119 Wohnpunkten (Vorjahr 70 Wohnpunkte), Vorjahr in der 18. KW. Die Punktebelastungen in der 1. KW bis 8. KW liegen ca. fünfzig Prozent über den Vorjahresbelastungen, entsprechend 7 Wohnrechtspunkte höher. (Grundlage 2-Zimmer-Komfort-Wohnung). Bei den Wohnpunkten isolierte Betrachtung der aufgeführten Objekte.

 

Kommen wir nun kurz zu den „lokalen Kostenbeiträgen“, auch isoliert an einigen wenigen Beispielen betrachtet. Es ist vollkommen egal ob diese nun auf Tagesbasis oder auf Wochenbasis, ggf. auch paketweise berechnet werden. Die Kosten fallen so oder so an und sind auszugleichen.

 

Auch wenn diese, entgegen der bisherigen Handhabung, in dieser Kostenaufstellung auch einmal in etlichen Objekten leicht nach unten reduziert wurden bleibt der generelle Trend in vielen Objekten nach oben weiter bestehen. Zum Beispiel in Binz erhöhen sich die lokalen Kostenbeiträge, ohne Garage, Ortstaxe und sonstige Nebenkosten für einen zwei-wöchigen-Aufenthalt in einer Zwei-Zimmer-Komfort-Wohnung in der Hauptsaison merklich von ca. 530,00 EUR (2016) auf ca. 585,00 EUR (26. KW – 35. KW) während diese in Flims von ca. 723,00 CHF auf ca. 695,00 CHF (26. KW – 42. KW) sinken, in Interlaken, von ca. 719,00 CHF auf ca. 721,00 CHF leicht steigen, Ascona fällt von ca. 858,00 CHF auf ca. 814,00 und in Andeer sinken diese von ca. 497,00 CHF auf ca. 482,00 CHF.

 

Offensichtlich muss aber bei den Schweizer Objekten etwas geboten werden um Auslastung zu erreichen, denn sonst würde dieses für die Schweizer Hapimagstandorte mit zahlreichen Sonderwerbetafeln beworbene Vergnügungsprogramm wohl kaum erforderlich sein. Was dies noch mit der Zurverfügungstellung von Ferienwohnungen zu tun haben könnte wird mir ein Rätsel bleiben. Für mich ähnelt dies eher einer Sonderform des „Zirkus Maximus“, aber auch der hatte schon seinen Preis. Nach einer Unternehmensidee mit Zukunft sieht mir das eher nicht aus.

 

Als Anreiz wird so für eine Buchung bis Ende März in Flims ein Restaurantgutschein geboten: „«Globis Alpenclub» im Hapimag Resort Flims startet mit neuen Abenteuern in die Sommersaison…“ – „Schnellentschlossene haben noch mehr von ihren Ferien: Wer bis Ende März bucht, erhält einen Restaurant-Gutschein geschenkt.

 

Ebenso kann ich nicht nachvollziehen womit man die Höhe dieser jetzt neu eingeführten Aufenthaltspauschale begründen will? Gleicher Grundpauschalbetrag für eine Ferienwohnungsnutzung in Paris wie in Unterkirnach. In Paris entspricht dies ca. 13,6 Prozent der lokalen Nebenkosten, in Unterkirnach ca. 22,8 Prozent.

 

Laut Buchungsinformation werden die lokalen Kostenbeiträge erhoben:

 

„Für Ihren Aufenthalt in einem Hapimag Ressort verrechnen wir Ihnen lokale Kostenbeiträge (Nebenkosten). Damit deckt Hapimag die Betriebskosten und die spezifischen Leistungen des Resorts sowie die entsprechende Mehrwertsteuer.“

 

Die lokalen Kostenbeiträge entstehen somit durch verursachte Kosten vor Ort. Eigentlich keine so große variable Größe, da ein Teil der Kosten fix sein dürften. Dieser Bereich könnte somit nicht dazu dienen verkaufstechnische Maßnahmen zu unterstützen oder zu fördern, wenn eine genaue Zuordnung erfolgt. Bei niedriger Auslastung kann dieser Kostenblock als Pauschale eigentlich nur „explodieren“? Woher kommen aber Steigerungen in einem so gut wie inflationslosen Umfeld die über geringe Beträge hinausgehen? Bei diesen Rohölpreisen müssten eigentlich selbst die Kosten für die Warmwasseraufbereitung und damit der Betrieb der Schwimmbäder gesunken sein?

 

„Spezifische Leistungen“ – damit sind wohl die „Turnübungen“ und „Selbstverwirklichungsveranstaltungen“ gemeint die optisch „kostenfrei“ für jedermann zur Verfügung stehen? Die Teilnahme daran ist freiwillig, die Umlage und damit die Bezahlung erfolgt wohl auch durch die die freiwillig daran nicht teilnehmen und denen somit unfreiwillig in den Geldbeutel gegriffen wird? Wer daran teilnimmt soll dafür entsprechend zahlen. Diese Angebote gehören nicht in die lokalen Nebenkosten vor Ort, auch nicht in Bereiche die diese Nebenkosten eigentlich dadurch reduzieren sollten indem dort Gewinne erwirtschaftet werden.

 

Beispiel Paguera: „Die lokalen Kostenbeiträge in den Kalenderwochen 27 bis 35 beinhalten die zusätzliche Betreuung durch das Active Team.“ Bei Buchung einer Zwei-Zimmer-Wohnung eine zusätzliche Belastung je Nacht in Höhe von 4,00 EUR, bei einer Drei-Zimmer-Wohnung von 5,00 EUR/Nacht.

 

Damit wäre ich bei meinem Thema. Interessant an dieser Zusendung der „Buchungsinformation“ fand ich eigentlich die „Beipackzettel“. Ich möchte jetzt nicht auf die übliche Formulierung zu den Nebenwirkungen hinweisen, aber ich sehe da aus meiner persönlichen Sicht einen Einstieg zu anderen Richtungen und Zielen, vielleicht sogar schon mehr, seitens Hapimag und damit möglicherweise erhebliche Nebenwirkungen. Man hat oder will einen Paradigmenwechsel durchführen. Ich werde dies aus meiner persönlichen Sicht und Meinung nachstehend darstellen obwohl ich einiges noch nicht so ganz richtig deuten kann und auch nicht beurteilen kann ob Hapimag gewisse Dinge zurzeit nur antestet wie die Reaktion darauf sein wird oder ob man sich dort schon auf das Endziel festlegte.

 

Im vergangenen Jahr wollte man wohl durch Änderung der Konditionen damit beginnen eine Trennung von Wohnrecht und Aktie herbeizuführen? Nur folgerichtig zur Verfolgung eines möglichen Ziels, wenngleich für mich unverständlich, denn nur Aktien die umlaufen bringen das Unternehmen weiter, war dann die von der Generalversammlung im Jahr 2015 genehmigte Aktienvernichtungsaktion die im Einklang mit Forderungen eines Schutzvereins der Hapimagaktionäre stand und grundsätzlich deren Forderung folgte, auch wenn dies niemand so aussprach und möglicherweise jeder etwas anderes meinte. Es wird sich wohl noch zeigen wen es nun wirklich weiter brachte.

 

Mit den „Beipackzetteln“ zur diesjährigen Buchungsinformation, gültig ab November 2017, testet man jetzt den Pauschaltourismus in Individualqualität, wobei die Beipackzettel schon in 2016 ihre Wirkung bzw. einen Erfolg zeigen sollen. Klappt in den Schweizer Standorten diese Angebotsform der Zusatzangebote vor Ort, dann werden wir demnächst diese gleichen Schauveranstaltungen wohl überall bekommen. Klappt es mit dem Verkauf der Wohnpunkte dann wird dies wohl das Unternehmensangebot der kommenden Jahre werden. Nur wo bleibt der investive Anteil aus diesen Verkäufen, bzw. gibt es diesen überhaupt? Wenn ja, wie hoch ist dieser? Sollen etwa nur laufende Kosten damit gedeckt werden, weil Aktien unverkäuflich sind? Ich kann nicht erkennen wie Pauschaltourismusangebote und Einzelpunkteverkauf das Unternehmen weiter bringen und woher dabei neue Mitglieder kommen sollen, wenn es dann schon keine Aktionäre wohl sein sollen?

 

Es muss doch denjenigen Aktionären, die in 2015 mit einem der Angebote aus Hapimag „Options“ das Unternehmen verließen und die eines der Angebote annahmen bei denen Aktien gegen Wohnpunkte zu 15,00 CHF verrechnet wurden, mehr als merkwürdig vorkommen, dass nun ein Hapimaghauptwohnpunkt einige Monate danach nur noch mit 10,00 CHF im ungünstigsten Fall gehandelt wird und damit fünf Schweizer Franken unter der damaligen Verrechnung liegt. Bei entsprechender Abnahmemenge, etliche Aktionäre gaben auch mehrere Aktien zurück und erhielten entsprechend viele Punkte, liegt der Preis für den Hauptsaisonwohnpunkt nun bei 7,00 CHF, der Differenzbetrag beträgt dann 8,00 CHF. Für ca. 7,00 CHF konnten Nebensaisonpunkte im vergangenen Jahr erworben werden. Nach dieser Rechnung hätten möglicherweise einige ehemalige Aktionäre mindestens doppelt so viele Wohnrechtspunkte für ihre Aktien erhalten wenn die nun propagierten Werte Grundlage gewesen wären? Waren es nun Mondpreise oder wie wurde die Festlegung durchgeführt?

 

Der Nebensaisonwohnrechtspunkt liegt nun bei 5,00 Schweizer Franken. Damit in etwa bei dem Preis den umgerechnet ein Hapimagaktionär für die jährliche Punktezuteilung an Jahresgebühr für seine Aktie, umgerechnet auf einen Wohnpunkt, zahlt.

 

Warum darf nun aber Hapimag Wohnpunkte in unbegrenzter Höhe verkaufen? Woher kommen diese Wohnpunkte aber auf einmal und welche Rolle spielt dabei überhaupt noch die Aktie? Warum darf aber ein Hapimagaktionär nur für jedes Produkt welches er besitzt sechzig Punkte von einem anderen Aktionär zukaufen während Hapimag lustig und munter ohne erkennbare Begrenzung Punkte auf den Markt wirft? Diese Punkte die Aktionäre von anderen Aktionären erwerben können sind voll bezahlt, haben volle Existenzberechtigung und wurden entsprechend den Hapimagregeln auf den Weg gebracht.

 

Wie ergibt sich aber die Preisstellung bei den von Hapimag nun beabsichtigten Punkteverkäufen? Interessant ist aber was man mit den umlaufenden Aktien vorhaben könnte. Sollen die Einnahmen aus den Punkteverkäufen nun nur dazu dienen die laufenden Kosten zu decken, denn Jahresgebühren zahlen die Nutzer offensichtlich nicht, auch wenn Punkte auf Vorrat gehalten werden? Das was dann eventuell in der Erfolgsrechnung übrig bleibt wird dann der investive Teil? Offensichtlich ist der Bezug von diesen Wohnpunkten nicht daran gekoppelt, dass der Erwerber Hapimagaktionär ist? Es ist für mich keine Anbindung an eine Aktie oder den Aktienbesitz als Grundlage erkennbar.

 

Sehen wir uns einmal am Beispiel Binz an was ein zweiwöchiger Urlaub während der Hauptsaison, errechnet nach der Buchungsinformation ab November 2017, einem Nutzer an Kosten verursacht wenn nach der Wohnpunktekaufregel Wohnpunkte erworben werden und eine Zwei-Zimmer-Komfort-Wohnung für zwei Wochen (Hauptsaison) genutzt wird:

 

Benötigt werden 294 Wohnpunkte:                                       ca. 2.940,00 CHF                              Umrechnungskurs: 1,08 CHF/EUR:            ca. 2.722,00 EUR

Lokaler Kostenbeitrag                                                                                                                                                                                                                               ca.    585,00 EUR             

 

Gesamt:              ca. 3.307,00 EUR              =             ca. 236,20 EUR/Tag

 

Hinzu kommen dann noch Kurtaxe, evtl. Garage und sonstige möglicherweise anfallende Kosten. Kosten für Anreise, Lebensunterhalt usw. fallen ohnehin zusätzlich an.

 

Befindet sich Hapimag bei dieser Preisstellung noch im wettbewerbsfähigen Bereich?

 

Alle diese Maßnahmen sehen aus meiner persönlichen Sicht danach aus, dass beabsichtigt sein könnte die Aktie abzuschaffen? Will man das Modell Hapimag jetzt auf den Verkauf von Wohnpunkten reduzieren? Einen Nachteil dabei hätte Hapimag zunächst der eigentlich dagegen spricht, denn die derzeit von jedem Aktionär durch die eingegangene Verpflichtung zu zahlende Jahresgebühr ist eigentlich die beste Garantie dafür, dass dieses Unternehmen so gut wie nie Bestandsprobleme bekommen kann, denn über deren Höhe und Verwendung entscheidet der handverlesene Verwaltungsrat und dieser Betrag ist eine sichere und bekannte Größe.

 

Ein Anreiz eine zusätzliche Aktie zu erwerben ist dieses neue Modell mit Sicherheit wohl auch nicht.

 

Allerdings könnten Gedankenspiele aufkommen oder schon vorhanden sein sich einen Ankeraktionär zu sichern bzw. zu schaffen der dann feste Mehrheiten in den Generalversammlungen sichert. Bei vielen Aktiengesellschaften ein beliebtes und vielfach schon gelungenes Spiel. Den Rest könnten dann die Minderheitsaktionäre „regeln“ und für das demokratische Feigenblatt sorgen. Der „Free-Float“ hat meistens ohnehin nur wenig Macht, wenn überhaupt. Liegt dieser dann unter 25 Prozent, dann ist dieser fast völlig harmlos. Deren Turnübungen auf gesetzlich abzuhaltenden Generalversammlungen könnte die Firmenleitung und der Verwaltungsrat genüsslich über sich ergehen lassen und für einige Stunden ließe sich aus deren Sichtweise das Gemähre ertragen wohlwissend, dass es ohnehin alles nur zum „Fenster hinaus gehalten“ wird und frühestens im nächsten Jahr wieder ansteht? Der Unterhaltungswert wäre höher als der Erfolg. Allerdings bestanden für die Kompetenzträger der Hapimag nie Gefahren bei Generalversammlungen und bei der Vorgehensweise der Teilnahme von Aktionären an den Abstimmungen wusste man wohl auch immer schon vorher wohin der Zug fährt.

 

Ein Teil der Aktien wurde bereits vernichtet. Je weniger Aktien vorhanden sind, je günstiger wird ein Unternehmen für einen Übernehmer von Aktienanteilen. Gibt es keinen Kurswert, Hapimag wird nicht an einer Börse gehandelt, dann kommt möglicherweise der Nennwert der Aktie zum Zug. Ein potentieller und solventer Interessent könnte die bei Hapimag möglicherweise durch einen Griff in die Portokasse erledigen.

 

Weitere Aktien werden wohl laufend zurückgenommen? Gehen wir auf die nächste Aktienvernichtung zu oder auf andere Verwendungen? In den vergangenen Jahren wurden nur geringe Aktienanzahlen an Aktionäre verkauft. Wie es 2015 war werden wir demnächst hoffentlich erfahren.

 

Zurückgenommene Aktien müssen nicht zwangsläufig vernichtet werden. Wenn keine Bindung an ein Wohnrecht oder sonstige Zwangsläufigkeiten erfolgt, dann können diese Aktien auch an einen Interessenten verkauft werden und eine Verwendung wird dadurch erheblich unkomplizierter und viel kostengünstiger. Hapimag verfügt über Namensaktien. Aktien können somit nur von einem Aktionär erworben werden wenn dieser Hapimag genehm ist. Die Statuten später dahingehend zu ändern, dass ggf. auch Dividendenzahlungen möglich sein könnten ist bei entsprechenden Mehrheitsverhältnissen kein Problem sofern ein potentieller Interessent derartige Ambitionen favorisieren sollte. Er könnte aber auch ganz andere und neue Richtungen einschlagen bis hin zu einer Integrierung in einen anderen Konzern. Wohin geht also die Reise?


„Die Schein-Heiligen“

(2016-03-21)

 

„finanz-content.de“: „Die überwiegende Anzahl aller Unternehmen stellt ihre Bilanzen gesetzestreu auf…“:

 

„…Das bedeutet nicht, dass auf legale Gestaltungsmöglichkeiten verzichtet wird, um das Unternehmen in dem gewünschten Licht erscheinen zu lassen.“

 

Bilanztricks und Bilanzkosmetik

 

 

„Handelsblatt“: „Die Bilanztricks der Konzerne“ – „Die Schein-Heiligen“ – „Die Bilanztricks der Konzerne: Mehr Schein als Sein: „Um die Aktienkurse in die Höhe zu treiben, hübschen Topmanager ihre Bilanzen auf. Kurzfristig profitieren Führungskräfte und Aktionäre. Doch langfristig schaden die Tricksereien den Unternehmen. Eine Analyse…“

 

„Handelsblatt / Wochenende“:


Die Schein-Heiligen
Irreführende Kennziffern, überhöhte Firmenwerte, verschwiegene Sondereffekte: Um die Kurse ihrer Konzerne ...

 

„journalist online“: „Bilanztricks die Journalisten kennen sollten“

 

 

Die ganz legalen Bilanztricks der Großen und kleinen „Worldcoms“ in Deutschland.

 


Geschäftsberichtskurzfassung 2015

(2016-03-26)

 

Vor einigen Tagen traf bei mir die Einladung zur Generalversammlung der Hapimag AG unter anderem mit einem Flyer der Kurzfassung des Geschäftsberichts 2015 ein. Meine Ausführungen dazu will ich auf einige wenige der dort angedeuteten Positionen beschränken.

 

Vorab: Für mich bleibt es ein Rätsel und es bleibt mir auch schleierhaft wie eine Konzernbilanz einen Gewinn von ca. 2.986 TEUR ausweisen kann wenn das Eigenkapital in der gleichen Bilanz um ca. 30.346 TEUR sinkt nach Berücksichtigung dieses Gewinns.

 

Hinweis auf eine Reduzierung des Aktienkapitals um ca. 6,2 Mio. CHF (ca. 5,74 Mio. EUR).

 

Aus den Ausführungen in diesem Kurzbericht ist zu entnehmen, dass die Auslastung der Hapimaganlagen 2015 bei durchschnittlich 68,7 % lag, 2014 waren dies noch 71,4 %, ein Rückgang um ca. 2,7 Prozent.

 

Nicht zuordnen kann ich in diesem Zusammenhang die Aussage in der Broschüre „Buchungsinformationen“, ab November 2016, Seite 10:

 

„Die Hapimag Resorts sind im Durchschnitt zu rund 74 % belegt.“

 

Der Wert der Sachanlagen 2015 betrug laut Kurzfassung 588.711 TEUR, Steigerung um ca. 6.173 TEUR gegenüber Vorjahr. Betrachte ich hier die um rund ca. 1,1 Mio. EUR auf ca. 36.608 TEUR in 2015 gesunkenen Abschreibungen sollten eigentlich Investitionen, grob gerechnet, im Bereich von mindestens ca. 42.800 TEUR erfolgt sein? Woher kam dieser Betrag und wofür wurde dieser letztendlich einzelfallbezogen ausgegeben? Es wurden aber auch noch ca. 11.779 TEUR in „zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte“ umgebucht, die den vorstehend genannten Investitionsbetrag noch verändern könnten, eher verändern müssen? Wird jetzt aus jeder Instandhaltung eine abschreibungspflichtige Investition? Abschreibungsbeträge werden über die Jahresgebühren wieder „hereingeholt“.

 

Laut Position „Jahresrückblick“, Seite 3 der Kurzfassung, investierte Hapimag in Neubauten, Umbauten und Renovierungen aber insgesamt „EUR 46,8 Mio.“.

 

Das Eigenkapital lag am Stichtag nur noch um ca. 5.246 TEUR über den langfristigen Verbindlichkeiten und entsprach ca. 48,4 Prozent des Anlagevermögens.

 

Die langfristigen Verbindlichkeiten stiegen um ca. 28.803 TEUR auf 281.895 TEUR (Steigerung um ca. 11,4 Prozent), die kurzfristigen Verbindlichkeiten um ca. 27.915 TEUR auf ca.94.094 TEUR (Steigerung um ca. 42,2 Prozent). Das Fremdkapital stieg somit um ca. 56.718 TEUR auf ca. 375.989 TEUR (Steigerung um 17,8 Prozent), stichtagsbezogen auf den Bilanzierungsstichtag.

 

Ausgewiesen wurde in der Konzernbilanz ein Gewinn von ca. 2.986 TEUR (Vorjahr: Verlust in Höhe von ca. 12.305 TEUR).

 

Das Eigenkapital sank laut Konzernbilanz um ca. 30.346.000,00 EUR auf jetzt ca. 287.141.000,00 EUR (Vorjahr: 317.577.000,00 EUR), unter Berücksichtigung des Bilanzgewinns (Eigenkapitalreduzierung um ca. 9,6 Prozent).

 

Trotz Herabsetzung des Aktienkapitals und Verringerung des Eigenkapitals bleibt der Substanzwert der Aktie nach diesen Ausführungen in der Kurzfassung zum Geschäftsbericht 2015 fast gleich: 1.957 EUR (2015), 1.959 EUR (2014). Das Eigenkapital ist eine entscheidende Größe bei der Ermittlung des Substanzwertes. Wäre die Aktienanzahl nicht reduziert worden wäre wohl der Substanzwert kräftig gesunken. Aus dieser Kurzfassung heraus sind diese Werte für mich nicht erklärbar. Die Hapimagaktie hat einen festen Nennwert von 100 CHF bzw. 200 CHF, keinen prozentualen Anteil am Aktienkapital.

 

Vor der Vernichtungsaktion waren ca. 273.250 Aktien ausgegeben, reduziert wurde um ca. 35.250 Aktien, somit danach ca. 238.000 Aktien. Der Substanzwert „entspricht dem Betrag der betriebswirtschaftlichen Eigenmittel (=Eigenkapital, unbefristete Darlehen der Aktionäre und Investitionszuschüsse). Wenn ich davon ausgehe, dass somit das Eigenkapital hierbei die einzige variable Große ist, denn die unbefristeten Darlehen der Aktionäre und die Investitionszuschüsse dürften anteilig in der gleichen Höhe je Aktionär bzw. Aktie liegen, ergibt sich, ausgehend von der Höhe des Eigenkapitals ein Durchschnittswert von ca. 1.162,22 EUR/Aktie (2014) bzw. ca. 1.206,47 EUR (2015). Differenz ca. 44,25 EUR. Somit ein höherer Anteil am Substanzwert resultierend aus dem Anteil am Eigenkapital.

 

„Die Kapitalherabsetzung erfolgt durch Vernichtung von 8'200 eigenen Vorzugsnamenaktien zu nominell CHF 100.00 und von 27'050 eigenen Namenaktien zu nominell CHF 200.00, welche Hapimag im Zusammenhang mit den Übertragungsbeschränkungen gemäß Artikel 5 der Statuten vorgängig erworben hatte.“-

 

Weitere Ausführungen zur Bilanz des Unternehmens aufgrund dieser verteilten Kurzfassung des Geschäftsberichts 2015 meinerseits scheinen mir zurzeit wenig zweckmäßig, da ich noch weiter darüber nachdenken muss wie informativ und generell sinnvoll diese Kurzfassung überhaupt ist oder sein kann mit deren Aussagefähigkeit ich persönlich aber erhebliche Schwierigkeiten habe.

 

Originaltext Hapimag: „Als internationales Unternehmen und führender europäischer Anbieter von Ferienwohnrechten trägt Hapimag Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Diese Verantwortung nehmen wir wahr. Wir fühlen uns der Öffentlichkeit verpflichtet. Deshalb kommunizieren wir offen und klar.“

 

Den „Formulierungskünstlern“ in Baar ist aber auch auf der Seite „Weisungen zur Stimmabgabe an den unabhängigen Stimmrechtsvertreter, Rückseite „Anmeldung Stimmrechtsvollmacht“ wieder einmal bei Position 2. ein bemerkenswertes Meisterstück der Darstellungskunst gelungen. „Beschlussfassung über die Verwendung des Ergebnisses der Jahresrechnung 2015“. Dort wird der Verlust um den es hier geht vorsichthalber nicht noch einmal aufgeführt: „Der Verlust 2015 der Hapimag AG (Einzelabschluss) von CHF -30.463.389 sei durch Entnahmen aus den allgemeinen gesetzlichen Reserven zu decken, wie wir der separaten Beifügung „Anträge und Erläuterungen zur Generalversammlung und zu den Traktanden“ entnehmen können. Wenn aus Baar überhaupt eine Information kommt, dann ist dies für mich meistens informationspolitischer Minimalismus.

 

Aus meiner Sicht heraus ein bemerkenswerter Trend der offensichtlich seit einigen Jahren anhält? Was wurde beim Einzelabschluss der Hapimag AG eigentlich bisher als werthaltig bilanziert was jetzt offensichtlich berichtigt („CHF- 33,9 Mio. Bewertungsanpassungen von beteiligungsähnlichen Ausleihungen und von Beteiligungen an Tochtergesellschaften. Kein Einfluss auf die Konzernrechnung.“) wird?:

 

Hapimag AG

Einzelabschluss

Gewinn / Verlust

ca.

Auflaufend

ab 2010 ca.

Eigenkapital

ca.

Differenz Eigenkapital

zum Vorjahr ca.

Auflaufend

ca.

Geschäftsjahr 2009

   

653.396 TCHF

 

 

Geschäftsjahr 2010

-54.248 TCHF

-54.248 TCHF

608.897 TCHF

-44.499 TCHF

-44.499 TCHF

Geschäftsjahr 2011

-65.399 TCHF

-119.647 TCHF

557.486 TCHF

-51.411 TCHF

-95.910 TCHF

Geschäftsjahr 2012

-67.362 TCHF

-187.009 TCHF

498.823 TCHF

-58.663 TCHF

-154.573 TCHF

Geschäftsjahr 2013

-43.730 TCHF

-230.739 TCHF

458.908 TCHF

-39.915 TCHF

-194.488 TCHF

Geschäftsjahr 2014

-23.356 TCHF

-254.095 TCHF

438.898 TCHF

-20.010 TCHF

-214.498 TCHF

Geschäftsjahr 2015

-30.463 TCHF

-284.558 TCHF

320.990 TCHF

-117.908 TCHF

-332.406 TCHF

 

2015: „Anpassung an neues Rechnungslegungsrecht“

 

Anlagenverkäufe

(2016-05-04)


Träume darf man haben…

(2016-04-05)

 

… bei Hapimag folgt aber schnell darauf der Wachzustand und die Realität. Es reicht eben nicht aus Verbesserungsvorschläge zu machen die dann ständig relativiert werden und den Realitäten angepasst werden müssen, weil das Wunschdenken zu anspruchsvoll war und der Bezug zur Realität fehlte. Letztendlich muss man auch über die Machtverhältnisse verfügen um Änderungen durchsetzen zu können, die Hoffnung darauf ist nicht ausreichend. Zumindest müssen dann bei einer anstehenden Wahl eigene Kandidaten die eine Alternative bieten aufgestellt werden und eine klare Linie zur Geschäftspolitik vorhanden sein. Wunschdenken ist da fehl am Platz.

 

Ohne hellseherische Kräfte zu besitzen, es wird keinen Aufstand der Hapimagaktionäre geben, vielleicht wird ein lindes Lüftchen durch die in der Regel schlecht belüftete Turnhalle in Baar während der Hapimaggeneralversammlung dort wehen und anschließend wird die alte Besetzung die neue sein und genauso konzept- und ideenlos weiter machen wie bisher und festgestellt werden, dass die Vorschläge des Verwaltungsrats mit überwältigender Mehrheit Zustimmung fanden. Für die wohl geplante weitere Ausrichtung bei Hapimag wird dieser Verwaltungsrat noch weiter benötigt. Wohin der Kurs gehen soll wird sich wohl erst nach der Generalversammlung zeigen?

 

Worin besteht also die Wahl, bei dieser Wahl? Ich weiß keine Antwort auf diese Fragestellung.

 

Einen „Aufstand“ bei Hapimag, wann hat es das jemals gegeben? Von einem Vorgang von dem man wohl als solchen sprechen könnte wird aus der Gründerzeit berichtet. Alles was danach als solches dargestellt wurde waren ausnahmslos überzogene Reaktionen auf Ereignisse die man wohl gerne als solche dargestellt hat um eine Berechtigung für einen Handlungsbedarf zu haben und Entschlossenheit vorzustellen. Zumindest hat man sich die vermeintliche Abwehr viel Geld kosten lassen und die Energie dafür hätte man anderweitig wohl sinnvoller einsetzen sollen. Sehen wir uns doch die Konstruktion des Firmengebildes an welches auf Namensaktien basiert. Jedem Verkauf einer Aktie muss das Unternehmen zustimmen. Von wo sollen da Gefahren heraufziehen?

 

Der Langmut der Hapimagaktionäre ist grenzenlos.

 

Selbst wenn der Verwaltungsrat nicht entlastet werden sollte. Was bringt es? Er macht weiter wie bisher, nur eben ohne Entlastung. Eine Regresspflicht beginnt erst dann, wenn einem Mitglied ein persönliches Verschulden bzw. Fehlverhalten gerichtlich nachgewiesen werden kann. Dann aber tritt dessen Versicherung ein.

 

Was wird, wenn der Verwaltungsrat nicht gewählt wird? Dann bleibt er bis zum Ende der Amtszeit zunächst im Amt, danach setzt das Gericht einen neuen Verwaltungsrat ein, wenn keine Kandidaten nachrücken können. Vielleicht wird auch durch Gerichtsbeschluss bis zu einer Neuwahl der alte Verwaltungsrat im Amt belassen? Wer kandidiert dann? Es kann keinen „Aufstand“ geben, es kann nur eine sachbezogene Diskussion unter Beurteilung der derzeitigen Lage geführt werden und es müssen zum Wohl des Unternehmens die erforderlichen Maßnahmen auf den Weg gebracht werden, ohne Anspruch auf Urheberrecht und unvoreingenommen. Das Wohl des Unternehmens ist die Prämisse und es ist höchste Zeit sich darüber Gedanken zu machen. Auch der Verwaltungsrat muss diesbezüglich einige Befindlichkeiten hinter sich lassen.

 

Es geht bei dieser Wahl nicht darum was gut für den Verwaltungsrat ist, es geht darum was gut für Hapimag ist.

 

 

„Sunday Press Aufstand der Hapimag-Aktionäre

Rebellierende Aktionäre bei der Ferien-Genossenschaft, der Boom der Wohnmobile und eine abenteuerliche Begründung von Reto Wittwer prägen die heutigen Sonntagszeitungen.“

 

„Am 20. April kommt es an der GV von Hapimag, Europas größtem Anbieter von Wohnrechten, zum Showdown, ist in der „Zentralschweiz am Sonntag“ zu erfahren. Eine Aktionärsgruppe probt den Aufstand, kündet auf der Webseite hapimag-ferienclub.info heftigen Widerstand an und listet die Mängel des aktuellen Systems auf. Die Jahresgebühren sind um 6 Prozent gestiegen, die Verwaltungskosten um 6,5 Prozent. Die Aktionärsgruppe vermutet, dass die Hapimag-Chefs rückläufige Mitgliederzahlen mit höheren Gebühren auszugleichen versuchen. Die Zahl der Aktionäre ist in den letzten vier Jahren um 10'000 auf 111'000 gesunken. Das einstige Erfolgsmodell habe Probleme: Reisebüros verkaufen All-inclusive-Ferien zu Tiefstpreisen. Und Start-ups wie Airbnb, Couchsurfing oder Wimdu mischen den Markt auf.“

 

https://www.travelnews.ch/tourismuswelt/2124-aufstand-der-hapimag-aktionaere.html

 

 

„Neue Luzerner Zeitung Online“:

 

„Hapimag-Aktionäre rebellieren“

 

„BAAR Der Ferienanbieter hat wirtschaftlich zu kämpfen. Nun wächst auch der Widerstand unter den Aktionären. Sie proben den Aufstand gegen den Verwaltungsrat.

Ernst Meier

Im Ferienkatalog wirbt Hapimag mit traumhaften Hotelanlagen an der Côte d’Azur und in der Toscana, mit einer «Oase der Sinne in Marrakesch» oder der «Residenz Belvédère am Fusse von Eiger, Mönch und Jungfrau». Rund 60 Resorts in Europa, Nordafrika und den USA bieten den Hapimag-Mitgliedern traumhafte Ferien. Doch hinter den Kulissen des Baarer Unternehmens brodelt es. Immer wieder kam es in der 53-jährigen Erfolgsgeschichte der «Ferien-Genossenschaft» zu Unstimmigkeiten, Krach, ja sogar zu Aufständen. Schon fast legendär war der feindliche Übernahmeversuch einer dubiosen Investorengruppe rund um den deutschen Hapimag-Aktionär Thomas Schreiber vor zwölf Jahren. Der Putschversuch scheiterte jedoch kläglich. ... ... „

 

 

So lange dem überwiegenden Teil der Hapimagaktionäre nur der kostenträchtige ordentliche Urlaub mit Hapimag interessiert und nicht die finanzielle Seite des Unternehmens deren Aufmerksamkeit erreicht wird sich dort nichts ändern. Es muss sich aber etwas ändern, denn sonst werden die Urlaube mit Hapimag zu einer Luxusveranstaltung für einen exklusiven Kundenkreis. Nur ob dieser dafür dann ausreichen wird um die beträchtliche Kostenseite abzudecken, daran habe ich meine Zweifel.

 

„Aufstand bei Hapimag“? Welche Seite bringt hier jetzt plötzlich etwas in die Presse? Es wäre wohl zweckmäßiger gewesen die Aktionäre während des gesamten Jahres über die Abläufe im Unternehmen zu informieren? Wird von einer Seite wieder ein Feindbild benötigt und Kampfesgetümmel angekündigt? Seit Monaten war zu Hapimag in den Schweizer Medien nichts zu finden, nicht einmal ein Bericht zur Bilanz. Möglicherweise alles nur unnötiges Wahlkampfgetöse? Von wem auch immer…

 

Hoffentlich ist bei dieser Ankündigung nicht wieder einmal einer „als Tiger gestartet“, der dann „als Bettvorleger landet“?

 

 

Wenn ich die ab November 2016 gültige Buchungsinformation so betrachte und die darin an etlichen Standorten enthaltenen Steigerungen der Belastungen, dann könnte mir dahingehend der Gedanke kommen, dass hinter diesen, für einige Objekte doch merklichen Kostensteigerungen, eventuell die Idee des Verursachers liegen könnte, dass Objekte uninteressant für Buchungen gemacht werden könnten um dann bei einem in Aussicht gefassten späteren Verkauf auf die mangelnde Auslastung zu verweisen? Letztendlich kann es dem Unternehmen egal sein wie ausgelastet die Objekte durch Buchung von Mitgliedern sind. Die Jahresgebühren fallen ohnehin an und decken den überwiegenden Teil des Kostenblocks ab. Die Problematik beginnt aber auch dann, wenn die Mitgliederzahl zu gering wird. Ab einer gewissen Auslastung kann fremdvermietet werden. Ist dieses Geschäft einträglicher als bisher publiziert?

 

Ab April 2016 sollen ohnehin Wohnpunkte in beliebiger Stückzahl verkauft werden. Eine Voraussetzung für den Kauf, dass der Erwerber Aktionär ist ist für mich nicht erkennbar. Wo beginnt dann die Fremdvermietung und wo die mitgliederbasierende Nutzung? Welchen Anteil zu Instandhaltung und Investition entfallen bei dieser Handhabung auf die Erträge aus den Punkteverkäufen?

 

Angebote wie früher zu reduzierten Wohnpunkten gibt es so gut wie gar nicht mehr, zumindest nicht mit ständiger Regelmäßigkeit und offensichtlich auch nicht wegen unzureichender Auslastung. Wenn dann nur aufgrund von dort durch Baumaßnahmen oder ähnlichen Vorgängen vorhandenen möglichen Beeinträchtigungen. In den vergangenen Monaten waren ausnahmslos Winterberg und La Madrague diesbezüglich im Angebot. Es wird somit, zumindest nicht durch kurzfristige Maßnahmen, etwas gegen erkennbare Leerstände unternommen. Nach dem letzten Geschäftsbericht ging die Auslastung der Ferienanlagen um ca. 2,7 Prozent zurück. Der  „Umsatz Resorts“ stieg aber um ca. 1.589 TEUR (ca. 1,9 Prozent). Waren dies nun Kostensteigerungen oder haben die Nutzer mehr Geld in den Anlagen gelassen? Offensichtlich wohl Kostensteigerungen, denn der „Waren- und Serviceaufwand“ reduzierte sich um ca. 6,6 Prozent (ca. 1.809 TEUR).

 

Die Einnahmen der Jahresgebühren erhöhten sich um ca. 1.318 TEUR (ca. 1,9 Prozent). Gestiegene Einnahmen aus Jahresgebühren obwohl gemäß Beschluss der Generalversammlung im Jahr 2015 zehntausende von Aktien vernichtet wurden.

 

Hunderttausende von Wohnpunkten verfallen jedes Jahr ohne Nutzung, die Gebühren dafür wurden bezahlt, eine Gegenleistung war nicht zu erbringen.

 

Bei offensichtlich nicht so ausgelasteten Objekten, wie zum Beispiel den schweizerischen Ferienanlagen, werden Unterhaltungsangebote, weitestgehend kostenpflichtig, angeboten, ansonsten nicht näher bezifferte Zugaben, meist zeitlich befristet, in irgendwelchen Variationsmöglichkeiten.

 

Die lokalen Kostenbeiträge sollen die laufenden Kosten der Objekte vor Ort decken. Hierfür werden Pauschalbeträge festgelegt die vom Nutzer zu übernehmen sind. Bei sinkenden oder geringeren Auslastungen eines Objekts müssen somit auch zwangsläufig die Einnahmen aus diesen Pauschalbeträgen heraus sinken. Für mich ist es dann nicht erklärbar wenn dann bei Objekten, die nach meiner Einschätzung geringe oder geringere Auslastungen aufweisen, als wahllos herausgegriffene Beispiele fallen mir hierzu Unterkirnach und die Schweizer Anlagen auf, dann teilweise mit niedrigeren Pauschalbeträgen belastet werden, während zum Beispiel in Binz, einer gut laufenden Hapimaganlage die Pauschalbeträge steigen. Jede Anlage muss für sich wirtschaftlich arbeiten. Wie können aber sinkende Auslastungen zu sinkenden Pauschalbeträgen führen? Der in diesen Kosten enthaltene Fixkostenblock fällt unabhängig von einer Nutzung an und kann nur dadurch reduziert werden, dass diese auf mehr Nutzer verteilt werden, während sich die variablen Kosten durch die Anzahl der Nichtnutzer reduzieren, dadurch nicht anfallen. Steigen die Nutzerzahlen werden diese steigenden Kosten durch die verursachenden Nutzer aufgefangen und erhöhen bei steigender Frequentierung nicht zwangsläufig den Kostenblock sondern reduzieren auch noch die anteilige Belastung aus dem Fixkostenblock. Bei einer präzisen vorherigen Zuordnung können diese Pauschalbeträge nicht sinken, die Pauschale kann nur gleich bleiben, wenn keine Preisreduzierung der Leistungsanbieter erfolgt? Sonst wäre diese vorher zu hoch bemessen gewesen.

 

Liegen Kostensteigerungen an den Hapimagstandorten nun in zusätzlichen Leistungen oder auch Preissteigerungen vor Ort begründet? Wer überprüft die Wirtschaftlichkeit der Vorgehensweisen vor Ort und welche kostenmäßigen Einflüsse ergeben sich aus Vorgängen die von Baar aus verordnet werden? Aus meiner Sichtweise heraus haben marktwirtschaftliche Einflüsse auf die Preisgestaltung bei Hapimag wenig Einfluss, denn die Mitglieder sind an die Nutzung ihrer Wohnrechte gebunden und haben nur die Alternative es bleiben zu lassen. Zahlreiche Verfallpunkte können ein Indiz für eine geringere Inanspruchnahme sein. Vom Hapimagmitglied muss bei Nutzung des Hapimagangebots letztendlich diese Preisstellung weitgehend alternativlos akzeptiert werden.

 

Dem Unternehmen kann es aber zunächst egal sein ob die Mitglieder das Angebot nutzen. Die Jahresgebühren kommen immer herein und sichern die Überlebensfähigkeit des Unternehmens. Die marktwirtschaftliche Alternative sollen eventuell die Punkteverkäufe sein mit denen man sich möglicherweise in den Bereich des freien Marktes begeben möchte? Ob deren Preisstellung am Markt durchzusetzen sein wird darauf dürfen wir gespannt sein. Folgerichtig und mitgliederfreundlich aber wäre es gewesen die Begrenzung des Punktezukaufs unter den Aktionären aufzuheben und die Beschränkung auf 60 Punkte je Objekt ersatzlos zu streichen.

 

Ebenso wäre es nur folgerichtig gewesen die Anzahl der zugeteilten Wohnpunkte je Jahr nach der Aktienvernichtungsaktion des vergangenen Jahrs auf mindestens  72 Wohnpunkte je Aktie zu erhöhen, entsprechend den geänderten Eigentumsverhältnissen. Den verbleibenden Mitgliedern gehören die Objekte und damit wäre auch eine Nutzungssteigerung möglich.

 

Abschließend betrachtet läuft aber doch wohl alles darauf hinaus, dass durch diese Vorgehensweise, nach den vorliegenden Erkenntnissen, keine neuen Nutzerschichten erschlossen werden und die Anzahl der im Angebot befindlichen Objekte eher zu hoch bemessen sein dürfte? Nur von welchen Objekten will man sich trennen? In der Regel dürfte es darauf hinauslaufen, dass nur gut laufende Objekte einen Interessenten finden. Es muss endlich Schluss sein mit diesen, auch von einem Schutzverein der Hapimagaktionäre geforderten aussortieren von unrentablen Objekten. Die vorhandenen Hapimaganlagen müssen ausgelastet werden, notfalls eben auch durch preispolitische Maßnahmen die den Mitgliedern zur Nutzung angeboten werden. Ich vermag nämlich nicht zu erkennen, dass der Verkauf irgendeines Objekts den Mitgliedern bisher einen Vorteil brachte, weder durch Kosteneinsparung noch durch Schaffung von neuem adäquaten Wohnraum, noch durch sonstige Verbesserungen im Angebot.

 

Der Objektverkauf ist ohnehin der falsche Weg. Die Mitgliederzahl muss gesteigert werden und damit die Nutzung durch die Mitglieder. Dies erreicht man aber nicht dadurch, dass das Angebot reduziert wird und die Kosten ständig steigen. In 2015 sind laut Geschäftsbericht die Personalkosten um ca. 5,6 Prozent gestiegen (ca. 3.420 TEUR) und die Verwaltungskosten um ca. 6,0 Prozent (ca. 866 TEUR auf ca. 15.329 TEUR). Da hilft es wenig wenn die Jahresgebühren 2015 optisch fast gleich blieben, denn die Steigerungen der Kostenbelastung gehen auch über lokale Kostenbeiträge und Punktebelastungen. Hapimag verfügt eben über drei Stellschrauben um an der Preisspirale zu drehen: Jahresgebühr, lokale Nebenkosten und Punktebelastung.

 

Nun warten wir mal ab, ob es ein „Aufstand“ wird oder nur wieder einmal nur „heiße Luft“, denn nicht jede Kritik an Hapimag ist „Gotteslästerung“. Es gibt eben immer unterschiedliche Wege, nur meistens führt nur ein Weg zum richtigen Ziel, dieser kann aber gemeinsam gesucht werden und zunächst kontroverse Ideen haben noch nie bei einer Entscheidungsfindung geschadet.


Geschäftsbericht 2015

(2016-04-12)

 

Den ausführlichen Geschäftsbericht 2015 werde ich nicht kommentieren. Einige meiner Aufstellungen habe ich ergänzt:

 

Entwicklung Jahresbeiträge

Einnahmen Hapimag Unternehmensgruppe

Einige Geschäftszahlen zur Hapimag AG

Allgemeine Informationen

Wert der Aktie zum Eigenkapital

Aktienverkäufe

Entwicklung der Jahresgebühr

Entwicklung Eigenkapital im Konzern und Einzelschluss Hapimag AG, einige gesonderte Positionen

Aktienkapital

Hapimag AG Einzelabschluss, Entwicklung Gewinn/Verlust und Eigenkapital

 

Anlagenverkäufe

 

 

Längere Prüfberichte – und trotzdem nicht mehr Sicherheit

(2016-08-11)

 

„Neue Zürcher Zeitung“: „Entsprechend ist eine Portion Skepsis angebracht, ob der ausführlichere Bericht tatsächlich eine Revolution ist und mehr Information liefert. Denn erstens dürften sich die Firmen mit Händen und Füssen dagegen wehren, dass die Kommentare der Prüfer zu Intimes und zu Konkretes aus dem Unternehmen preisgeben. Standardformulierungen sind wohl die Folge. Zweitens haben viele bereits Mühe, sich auf die mehrere hundert Seiten starken Finanzberichte einen Reim zu machen. Dass ihnen eine Erläuterung der Prüfarbeit weiterhilft, ist zu bezweifeln. Und drittens ist zu befürchten, dass die Leser trotz allem nur darauf schauen werden, ob die Konklusion ein «Ja» ist, und sich dann fälschlicherweise in Sicherheit wiegen, statt die Zahlen selber kritisch zu prüfen.“


Die Würfel sind gefallen

(2016-04-25)

 

„Die Würfel sind gefallen“ – die „Alten“ sind die „Neuen“, bestätigt von der „Mehrheit“ der zur Abstimmung angemeldeten Aktien (ca. 64.655 Aktien – ca. 27,52 Prozent der im Umlauf befindlichen Aktien, davon stimmten für den Verwaltungsrat ca. 65,07 Prozent = ca. 42.071 Aktien, entsprechend 17,91 Prozent der im Umlauf befindlichen Aktien). Nicht bestätigt von ca. 82,09 Prozent unter Bezugnahme auf die Gesamtzahl der im Umlauf befindlichen Aktien. Von ca. 234.910 Aktien in Umlauf wählten ca. 42.071 Aktien diesen Verwaltungsrat.

 

Insgesamt beteiligten sich nur ca. 27,52 Prozent der umlaufenden Aktien bei dieser Generalversammlung an der Abstimmung. Trotz Vernichtung von Aktien laut Beschluss der letzten Generalversammlung liegen die Prozentwerte für die Entlastung des Verwaltungsrats unter den Werten des Vorjahres und bei der Wiederwahl unter den Prozentzahlen der Wahl von vor vier Jahren.

 

Die „schweigende Mehrheit“ der Aktien bzw. deren Eigentümer konnten sich nicht dafür entschließen den Verwaltungsrat zu wählen.

 

Der Verwaltungsrat erhielt die Mehrheit von den auf der Generalversammlung vertretenen Stimmrechten, ausgesprochenes Vertrauen sieht für mich anders aus.

 

„Wenn Wahlen etwas ändern würden, dann wären diese verboten…“

 

Welche Leistung dieser Verwaltungsrat bisher bot ist hinlänglich bekannt. Durch die Mehrheit der abstimmenden Aktionäre fand dieser Verwaltungsrat aber seine demokratische Bestätigung. Dieser Verwaltungsrat hat nun die Chance es anders, besser oder weiter so zu machen. Gelegenheiten dazu hat es aber auch schon in der Vergangenheit vielfach gegeben. Ich konnte nicht erkennen, dass diese Möglichkeiten genutzt wurden.

 

Demokratische Ergebnisse müssen akzeptiert werden, egal wie diese zustande kommen. Aus meiner Sicht heraus wird ein wohl kritik- und beratungsresistenter Verwaltungsrat Hapimag in andere „Fahrrinnen“ bringen? Welche Richtungen und Interessen beabsichtigt sind bzw. verfolgt werden darf nur vermutet werden. Von der ursprünglichen Hapimagidee werden wir uns wohl weitestgehend verabschieden dürfen, sofern dies nicht schon geschehen sein sollte? Klare Linien kann ich nicht erkennen. Die abstimmenden Aktionäre wollen es so, denn diese Mehrheit konnte sich nicht zu Änderungen in der Führung des Unternehmens entscheiden. Es wird sich zeigen wie die Zukunft bei Hapimag aussieht und was diese bringen wird.

 

„Neue Besen“ werden dort nicht kehren, zumindest besteht aber für diesen Verwaltungsrat die Möglichkeit „eventuell“ aus in der Vergangenheit „möglicherweise“ erkennbaren Fehleinschätzungen gelernt zu haben und diese jetzt zu vermeiden, vielleicht zu ändern, denn nach so vielen Jahren in diesen Positionen sollte das Geschäft bekannt sein und dessen Erfordernisse und Zwangsläufigkeiten? Nach so vielen Jahren im gleichen Amt könnte aber auch die „Betriebsblindheit“ greifen.

                               

Ob dieses Wahlergebnis ein Vertrauensbeweis für diesen Verwaltungsrat sein kann, darüber muss sich dieser selbst Gedanken machen. Bisher hatte dieser Verwaltungsrat keine erkennbaren Verständnisprobleme an sich und wohl auch keine Zweifel an seiner Vorgehensweise? Ich habe allerdings keine Zweifel daran, dass dieser dies aus seiner Grundeinstellung und seinem Selbstverständnis heraus als ausreichenden Vertrauensbeweis sieht. Ca. 17,91 Prozent der umlaufenden Aktien haben ihn gewählt, weniger als vor vier Jahren. Ob dies nun ein stolzes Ergebnis ist überlasse ich dem Betrachter.

 

Es wird bei Hapimag immer komplizierter Zusammenhänge oder Richtungen zu erkennen und dazu eine Meinung zu äußern hinter der ich letztendlich stehe und wo ich zumindest die Hoffnung hatte, dass sich Abläufe noch zum Positiven ändern könnten, da die Informationslage seitens der Unternehmensführung immer restriktiver und damit prekärer wird. Das sich daran etwas ändern könnte, diese Hoffnung habe ich persönlich jetzt bei Hapimag nicht mehr, auch nicht, dass sich die Abläufe bei dieser Konstellation verbessern könnten. Die Mehrheit bei dieser Wahl ist damit zufrieden, jetzt können die tätig werden die diesen Verwaltungsrat bestätigten wenn diese mit ihm nicht mehr zufrieden sein sollten. Es bringt wenig sich immer wieder wiederholen zu müssen.

 

Anhand der geringen Informationen auf der Hapimaginternetseite zum Ablauf der Generalversammlung 2015 lässt sich für mich nicht nachvollziehen ob es nun wirklich „frischer Wind“ war der durch die Veranstaltungshalle in Baar wehte oder möglicherweise doch nur „heiße Luft“. Betrachte ich die Ausführungen zum „Generationenwechsel“ und zu „flexibler gestalteten Produkten“: „…ein neues, noch flexibler gestaltbares Produkt, das mit individuellem Wohnpunktekauf und jährlichem Kündigungsrecht den Urlaubsgewohnheiten von heute und morgen entspricht…“, dann kann ich über diese Ausführungen nur staunen.

 

Aus meiner Sicht muss wohl eine Mitgliedschaft bei Hapimag fatalistisch betrachtet werden. Die Hoffnung dort etwas bewegen zu können oder das Anregungen Gehör finden könnten habe ich nicht mehr. Es gibt offensichtlich nur eine schwarz/weiße Variante? Entweder dabei bleiben und sämtliche Unzulänglichkeiten nolens volens zu ertragen oder die Flucht zu ergreifen.

 

Die Mehrzahl der Stimmrechte hat sich für diese derzeit dort praktizierte Vorgehensweise ausgesprochen. Ich kann nur hoffen, dass diese alle den Geschäftsbericht 2015, diesen und die Geschäftsberichte der vergangenen Jahre, in der ausführlichen Form anforderten und gelesen haben und die Abläufe im Unternehmen verfolgten und nicht nur die Urlaubsvariante vor Ort bewerteten, denn die Firmenpolitik und die Preisstellung wird in Baar gemacht, der gelungene Urlaub in den Ferienorten, die oft sehr weit von Baar entfernt liegen. Dann sollen diese Aktionäre sich auch in Zukunft darum kümmern, dass die Unternehmensabläufe in ihrem Sinn zum Wohle des Unternehmens und zum Wohl aller Aktionäre durchgeführt werden und dafür sorgen glücklich mit ihrer Entscheidung zu bleiben. Bei Hapimag sind zwei Seiten einer Medaille zu betrachten, die unterschiedlicher nicht sein können.

 

Der freie Markt bietet zahlreiche Alternativen die nicht zwangsläufig schlechter und auch nicht teurer sind. In der Regel aber flexibler zu handhaben. Transparenter dargestellt wird bei diesen Anbietern ohnehin in den meisten Fällen der Ablauf der Unternehmenspolitik. Informativere Aussagen zur verfolgten Geschäftspolitik gibt es dort meistens ohnehin, wobei sich bei den meisten Anbietern die Zusammenarbeit auf einen Urlaub beschränkt und keine vorherigen Investitionen und Beteiligungen erfordern. Die Betrachtung der Geschäftspolitik kann dort vernachlässigt und auf eine Einzelfallentscheidung für einen Urlaubsaufenthalt beschränkt werden. Dort reduziert sich die Entscheidung auf ein marktgerechtes Angebot. Bei Hapimag geht man aber mehr oder weniger eine Entscheidung fürs Leben, zumindest auf Jahre hinaus ein mit entsprechenden finanziellen Verpflichtungen. Daher sind dort die Abläufe anders zu bewerten, zu betrachten und anders zu gewichten. Die Ereignisse dort reduzieren sich nicht auf einen Urlaubsaufenthalt.
 

Ergebnisse der Abstimmungen bei der durchgeführten Generalversammlung.

 

„Hapimag – Mit Gewinn und neuer Generation in die Zukunft“  -  „Generationenwechsel vollzogen - Mit dem Abschluss des Option-Programms, bei dem Mitgliedern individuelle Lösungen wie die Aktienrückgabe oder die vorübergehende Sistierung der Mitgliedschaft angeboten wurde, ist der Generationenwechsel seit Herbst 2015 erfolgreich vollzogen und abgeschlossen. Über 5000 Mitglieder haben ihre Ferienrechte der nächsten Generation übergeben…“

 

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ein damals in anderer Funktion tätiges jetziges Verwaltungsratsmitglied vor einigen Jahren noch der Ansicht war und dies als Ziel ausgab jährlich ca. zehntausend neue Aktionäre für Hapimag gewinnen zu müssen damit das Unternehmen zukunftsfähig sei. Offensichtlich ist man diesbezüglich bescheidener geworden?

 

Persönlich hätte ich mir allerdings gewünscht, dass, nach Aussage des Verwaltungsratspräsidenten, der „Generationenwechsel“ nicht nur bei den Mitgliedern „vollzogen“ wurde, sondern, dass insbesondere der Generationenwechsel auch beim Verwaltungsrat und bei den Kompetenzträgern der Geschäftsführung „vollzogen“ worden wäre.

 

Zudem habe Hapimag – einzigartig in der Timeshare-Branche – ein Kündigungsrecht eingeführt…“

 

Hierzu verweise ich auf Seite 42 des Geschäftsberichts ohne feststellen zu können ob hier ein Zusammenhang vorliegen könnte oder wie die Ausführungen des Herrn Verwaltungsratspräsidenten möglicherweise zu deuten sein könnten. Auszug: „… Für die ab September 2012 verkauften aktienhaltigen Produkte besteht für Hapimag keine Rückkaufsverpflichtung, sondern Hapimag kann nach freiem Ermessen über Rückkäufe entscheiden…“

 

Ein Verwaltungsrat der mit diesem Ergebnis wiedergewählt wurde wird es doch wohl als eine der vordringlichsten Aufgaben, nach meiner Auffassung, ansehen die Gemeinsamkeit der Mitglieder wieder herzustellen und auf die zugehen die diesen Verwaltungsrat nicht wählten? Dieser Verwaltungsrat besitzt offensichtlich nur das Vertrauen eines Teils der Mitglieder, allerdings die, die die Mehrheit der hinterlegten Stimmrechte hatten. Eine Gemeinschaft sieht für mich anders aus und diese Mehrheit mit der der Verwaltungsrat wieder gewählt wurde ist für mich kein Vertrauensvotum sonder eine Mehrheitsentscheidung.


„Die Zukunft wird von bewährten Köpfen getragen: Der Verwaltungsrat wurde wiedergewählt…“ Wie erfolgreich dieser Verwaltungsrat bisher war, er entspricht der Besetzung in der vorhergehenden Amtsperiode, können wir, nur als ein Einzelbeispiel, auf Seite 10 des Geschäftsberichts 2015 sehen, Position „kumulierte Jahresergebnisse“. Diese Position steht noch mit 18.903 TEUR im Minus.

 

„Next Generation“, ein gutes Stichwort auch für diesen Verwaltungsrat.

 

Vielleicht schafft es dann dieser neue, eigentlich für mich alte, Verwaltungsrat endlich auch einen einheitlichen Standard bei den zur Verfügung gestellten Wohnungen zu erreichen. Bei dem Anspruch und der Preisstellung dieses Unternehmens, kann es nicht angehen, dass es, nur um einige wenige Beispiele zu nennen, in diversen Hapimagferienwohnungen keinen Geschirrspüler gibt, dass häufig keine Mikrowelle vorhanden ist und das man mittlerweile etlichen Objekten und Wohnungen auch ansieht, dass dort ein Renovierungsbedarf vorhanden ist.

 

Ich will nur nebenbei erwähnen, dass meistens bei der Kücheneinrichtung kein Bierglas vorhanden ist und dies auch in Objekten an Orten in Regionen die als Hochburg der Braukunst bezeichnet werden können. Früher gab es einmal eine Liste anhand derer der Sollbestand des Kücheninventars kontrolliert werden konnte. Diese gibt es jetzt nicht mehr, allerdings werden wohl Abgänge in der Regel auch nur noch auf Zuruf aufgefüllt? Ohne Liste ist eben immer alles vorhanden?


Jährlich werden, laut Geschäftsbericht, Millionen für Renovierungen ausgegeben. (2015: „Neubauten, Umbauten und Renovierungen total EUR 46,8 Mio. sowie weitere EUR 5,5 Mio. in Reparaturen und Unterhalt) Bei den von mir in den vergangenen Jahren besuchten Objekten können davon zumindest nicht überall nennenswerte Beträge angekommen sein, obwohl mancherorts dringend notwendig.

 

„Und weil heute niemand mehr eine Mitgliedschaft zuhause auf dem Sofa kaufe, führte … weiter aus, sollen künftige Mitglieder Hapimag über Kennenlern-Angebote zuerst ausprobieren und somit erleben. Entscheiden sie sich danach für eine Mitgliedschaft, erhalten sie ein neues, noch flexibler gestaltbares Produkt, das mit individuellem Wohnpunktekauf und jährlichem Kündigungsrecht den Urlaubsgewohnheiten von heute und morgen entspricht…“

 

Wie flexibel dürfen eigentlich die bisherigen Mitglieder die Abläufe betrachten? Wann werden denen, ohne irgendwelche Hintertüren und ohne finanzielle Belastungen, Vertragsänderungen auf den aktuellen Stand angeboten? Voraussetzung für die Annahme ist dann natürlich ob es wirklich auch eine Verbesserung, zumindest nicht Schlechterstellung, für den Aktionär ist. Bei den ständigen Aktualisierungen könnte es zweckmäßig sein dem jeweiligen Aktionär zumindest eine aktualisierte Kurzfassung seines Vertragsstands zu übermitteln.

 

Sollte bei den vorstehenden Ausführungen der Erwerb einer „Mitgliedschaft Nebensaison“ als Innovation gemeint sein, mit entsprechendem flexiblen Zukauf individueller Punktemengen, dann soll dies wohl folgendermaßen laufen:

 

„Mit der Hapimag „Mitgliedschaft Nebensaison“ steht Ihnen die ganze Ferienwelt von Hapimag offen. Die Urlaubsrechnung ist kinderleicht: Sie bezahlen einen einmaligen Mitgliedschaftsbeitrag von CHF 1750. – sowie einen geringen jährlichen Verwaltungskostenbeitrag. Jeder Nebensaisonpunkt kostet CHF 5,--.

Wie viele Wohnpunkte Sie benötigen, sehen Sie in der Buchungsinformation auf einen Blick (Saisons C und D). Die Laufzeit der Hapimag Mitgliedschaft Nebensaison beträgt mindestens 1 Jahr. Sie möchten jahraus, jahrein mit Hapimag Urlaub machen? Nichts einfacher, als das: Die Umwandlung in eine Hapimag Mitgliedschaft ist jederzeit möglich…“

 

Interessant ist bei dieser Ankündigung für mich zunächst die Tatsache, dass wohl wieder nur ein Teil der Kosten und Belastungen genannt wird, denn auch dieses neue Mitglied wird dann die Nebenkosten zu tragen haben und warum nennt man nicht die „Hausnummer“ für den „geringen jährlichen Verwaltungskostenbeitrag“? Die Vorgehensweise des Unternehmens ist aber hinlänglich bekannt, warum sollte es jetzt anders werden? *)

 

Kann es sein, dass diese angepriesene Innovation noch nicht einmal „alter Wein in neuen Schläuchen“ sein könnte? Hatten wir doch alles schon irgendwann einmal in irgendeiner ähnlichen Spielvariation? Angefangen mit der B-Aktie, dann Ferienpässen in unendlichen Nutzungsformen und Variationen, Feridence, wohl einer der größte Fehlgriff des Unternehmens, Verkauf von Punktepaketen usw. usw. Irgendwann blieb es dann alles auf der Strecke weil gewisse Bereiche nicht mehr zu bedienen waren bzw. zu kompliziert und auch wohl zu uneffektiv wurden? Welche weiteren Variationen dieser für mich „alten Kamellen“ dürfen wir nun als nächste Innovation erwarten? Wer versteht noch dieses System?

 

Wie darf folgende Aussage in der Hapimagpresseerklärung verstanden werden?

 

„finanzen.net“: „Mit dem Abschluss des Option-Programms…“

 

Sollte durch diese Mitteilung, „Abschluss des Option-Programms“ „en passant“ das Option-Programm zu den Akten gelegt werden? Welche Rücknahmemöglichkeiten werden dann jetzt angeboten? Das Option-Programm war aus meiner Sicht ohnehin nur ein Geschäft für Hapimag, im Wesentlichen Naturaltausch Wohnrechtspunkte gegen Hapimagaktien, Tauschgrundlage ca. 15,00 CHF für einen Wohnrechtspunkt, so gab es dann unter anderem ca. 150 Wohnrechtspunkte für eine Aktie, mit Variationsmöglichkeiten unter anderem durch Zuzahlung oder Verrechnung. Woher diese Wohnrechtspunkte kamen war für mich nicht erkennbar, auch nicht welcher finanzielle Aufwand für das Unternehmen dahinter zu sehen war. Es war für mich schon eine dreiste Art und Weise so die Rückkaufliste zu „beerdigen“, für das Unternehmen wohl ein sehr preisgünstiger Weg, auf der Aktionäre teilweise schon ein Jahrzehnt standen und auf eine Lösung hofften. Der Ausstieg gelang mit dieser Vorgehensweise, mehr war es wohl nicht. Für viele Aktionäre aber wohl doch die Erfüllung ihrer Wünsche, Ausstieg aus dem Engagement, wenngleich erheblich andere Hoffnungen und Erwartungen bestanden.

 

Die Anzahl der Mitglieder ging in 2015 weiter zurück, Minus ca. 1.885 Mitglieder, die Auslastung der Ferienwohnungen sank auf ca. 68,7 Prozent (Vorjahr: ca. 71,4 Prozent), der Umsatz Aktien sank auf ca. 350 TEUR (Vorjahr: ca. 648 TEUR), „sonstige Umsatzerlöse“: ca. 11.947 TEUR (Vorjahr: 13.170 TEUR). Der Umsatz „sonstiger Wohnrechtsprodukte“ stieg auf ca. 6.518 TEUR (Vorjahr: ca. 4.046 TEUR). Welchen Stellenwert hat somit noch die Aktie? Woher soll zukünftiger Umsatz kommen?

 

Generationenwechsel und neue Verkaufsideen sind damit laut Verwaltungsrat auf Kurs? Welche Ziele verfolgt nun der „neue“ Verwaltungsrat? Was kommt nun als nächste Zukunftsidee? Die Wähler dieses Verwaltungsrats werden doch wohl eine gewisse Erwartungshaltung haben und nicht ein „weiter so“ wollen? Diesen bei seinen möglicherweise zahllosen Aufgaben und zukunftsweisenden Ideen tatkräftig zu unterstützen wird diesen sicher ein großes Anliegen sein. Auf die auf uns zukommenden Entwicklungen dürfen wir alle sicher sehr gespannt sein?

 


„Luzerner Zeitung“: http://www.luzernerzeitung.ch/storage/med/streamsets/2016/march/22/374827_Interview_Giatgen_Fontana.pdf


 

2016-04-26

„travelnews.ch“:Hapimag steckt in der Krise“ – „Hapimag ist ein Sanierungsfall“ – „Die „Schweiz am Sonntag“ nimmt im Wirtschaftsteil die Generalversammlung vom letzten Mittwoch zum Anlass, sich kritisch mit der Zukunft des Ferienklubs Hapimag und ihrer Chefin … auseinanderzusetzen.“

 

„70 Prozent der Aktionäre würden ihr Stimmrecht gar nicht wahrnehmen. Dadurch könne die Zentrale „mehr oder weniger“ machen, was sie will.“

 

„travelink.de“

 

 

2016-05-12

„Schweiz am Sonntag“: 24.04.2016 – „Hapimag mit Handicap“ - „Der Schweizer Time-Sharing-Dienstleister steckt in der Krise: Letztes Jahr resultierte ein Verlust von 30 Millionen Schweizer Franken. Wenn das so weitergeht, wird in ein paar Jahren von Hapimag nicht mehr viel übrig sein.“

 

„Hapimag-Aktionäre besitzen nicht einen Anteil an einer Ferienanlage, wie dies andere Time-Share-Konzepte vorsehen, sondern sie erwerben mit einer Aktie im Prinzip nur das Recht, die Ferienanlagen zu nutzen.“

 

„Die Mitgliedschaft soll eine ökonomisch sinnvolle Alternative zur eigenen Ferienwohnung sein.“

 

„Chefin … arbeitet darauf hin die engen Fesseln des „Systems“ zu lösen, wie sie es selbst nennt.“

 

„Doch die große Reform läuft im Hintergrund ab. Die Neumitglieder werden nicht mehr Aktionäre sein wie in der Vergangenheit. Sie zahlen künftig eine einmalige Eintrittsgebühr. Entfernt sich Hapimag vom alten Gedanken und wird mehr zu einem Golfclub?“

 

 

Wer wird dann aber Eigentümer des „Golfclubs“ werden? Welche Stimmrechte haben die neuen Mitglieder?

 

 

Wohl eher keine Alternative zu Hapimag?

 

 

„luzernerzeitung.ch“: Neuer Hauptsitz für Hapimag“ – „Mit rund dreijähriger Verspätung soll nun noch in diesem Jahr der Spatenstich erfolgen. Der Bezug des dreistöckigen Gebäudes sei für 2018 geplant, heisst es bei Hapimag. ...“


*) Hapimag Mitgliedschaft für die Nebensaison

(2016-04-28)

 

  1. Mitgliedsbeitrag:                    1.750,00 CHF
  2. Verwaltungsgebühr:                  180,00 CHF / jährlich
  3. Kosten Nebensaisonpunkt:            5,00 CHF / Nebensaisonpunkt
  4. Lokale Kostenbeiträge.          Kosten in Höhe der je Resort festgelegten lokalen Kostenbeiträge
  5. Punktebelastung:                    Punktebelastung gemäß Buchungsinformation

Die „neue“ Idee Hapimag…

(2016-05-01)

 

… auf hohem Niveau erklärt: „worldofhapimag.com“

 

Ausgehend vom „Ferienrechner“ Hapimag, dies sollen wohl die Grundkosten sein, sind für das erste Jahr, also dem Einstieg, einer Nebensaison-Mitgliedschaft ca. 1.740,00 EUR zu zahlen, ab Folgejahr dann ca. 160,00 EUR.

 

Von der gleichen Grundlage ausgehend, ebenfalls dann wohl die Grundkosten, sind für das erste Jahr einer Mitgliedschaft in der auch Hauptsaisonpunkte gekauft und genutzt werden dürfen, ca. 3.540,00 EUR fällig, für das Folgejahr und die Jahre danach dann, von diesem Stand ausgehend, ebenfalls ca. 160,00 EUR.

 

Diese Mitglieder müssen keine Aktien erwerben um das System nutzen zu können. Punkte können eigentlich fast unbegrenzt (maximal bis 1.200 Punkte/Jahr) gekauft werden entsprechend den eigenen Urlaubsplanungen des Mitglieds.

 

Ein Aktionär, seit einigen Jahren umbenannt Mitglied, zahlt für jede in seinem Eigentum befindliche Aktie jährlich Jahresgebühren, 2016 waren dies ca. 314,17 EUR/Aktie. Dafür werden jährlich 60 Hauptsaisonpunkte dem Konto gutgeschrieben. Mit den Jahresgebühren gleicht der Aktionär die laufenden Kosten des Unternehmens aus, egal ob dieser dort seinen Urlaub verbringt oder nicht. Das Mitglied nach dem neuen Model zahlt jährlich ca. 160,00 EUR. Wofür und warum nur in dieser Höhe, denn es kann auch alles nutzen wie der Aktieninhaber bzw. alles muss entsprechend vorgehalten werden?

 

Nach dem Faltblatt „Urlaub auf den Punkt“ können bis zu 1.200 Nebensaisonpunkte je Kalenderjahr für 5,00 CHF zugekauft werden, Hauptsaisonpunkte, ebenfalls bis 1.200 Punkte, gestaffelt nach Abnahmemenge, zwischen 10,00 CHF je Punkt (1-99 Punkte) und 7,00 CHF je Punkt (1.000 – 1.200 Punkte). Ich unterstelle, dass diese Kosten auch Grundlage für den „Ferienrechner“ und das dortige Angebot sind.

 

Ausgehend von der Höhe der zu zahlenden Jahresgebühren hätte ein Hauptsaisonpunkt zunächst einen fiktiven Wert von ca. 5,24 EUR. Hinzu sind da natürlich anteilig der gezahlte Betrag für die Aktie noch hinzuzurechnen und die Abzinsung je Einzelfall.

 

Der Einstiegsbetrag für die Mitgliedschaft würde somit nach dem neuen Modell für die Nebensaison-Mitgliedschaft unter Abzug der 160,00 EUR ca. 1.580,00 EUR betragen, für die Nutzungsmöglichkeit auch der Hauptsaison ca. 3.380,00 EUR. Bis 1.200 Wohnrechtpunkte/Jahr können gekauft werden, wohl je Punkteart.

 

Wie viele Aktien haben Sie im Bestand und welchen Betrag haben Sie für den Einstieg bezahlt? Wofür wird überhaupt noch eine Aktie benötigt? Wer ist jetzt noch an einer Aktie, auch aus zweiter Hand, interessiert? Wer gleicht bei diesem Modell dann die laufenden Kosten aus?


Hapimag und „Swissness“?

(2016-05-16)

 

„Swissness“ – Webdefinition: „„wikipedia.org“: „Der Begriff Swissness ist ein zum Ende der 1990er Jahre in der Schweiz aufgekommener scheinanglizistischer Neologismus. Der Modebegriff postuliert die Dachmarkenstrategie, die Schweiz wirtschaftlich als trendige Marke zu positionieren. Die positiv konnotierten Attribute Fairness, Präzision, Zuverlässigkeit, politische Stabilität, Natürlichkeit, Genauigkeit und Sauberkeit sollen in einem Begriff zusammengefasst und als typisch schweizerisch insbesondere auch im Ausland vermarktet werden.“

 

Markenrecht / Markenschutz

 

 

Aus Beschreibung zu „Hapimag Starter Low“: „Hapimag bietet ihren Mitgliedern die ganze Urlaubspalette in einer Ferienwelt, mit der Freiheit der eigenen Wohnung an bester Lage und dem Service eines Hotels. Immer wieder anders mit beständigen Werten wie Sicherheit, Nachhaltigkeit, Swissness und dem Wissen, gut aufgehoben zu sein. Hapimag – gewöhnlich ist woanders.“

 

Hapimag: „Unsere Werte“ – Swissness, Langfristigkeit, Nachhaltigkeit, Exklusivität, Individualität, Gemeinschaft, Convenience“

 

„Qualität und Zuverlässigkeit“: „…Das dabei das eigenfinanzierte Immobilienportfolio gepflegt und erhalten wird, beweist ebenfalls das besondere Schweizer Talent für den wertsteigernden Umgang mit Wertanlagen…“

 

 

Swissness als Marke

 

Das neue „Swissness“-Recht

 

Die Gesetzesrevision "Swissness" und die Herkunftsangabe "Schweiz"

 

Swissness (geltendes Recht)

 

 

Schlusswort zu „Swissness“: „Basellandschaftliche Zeitung“: „Die Schweiz, die es nie gab“ - „…Ein wenig verhält es sich mit der Swissness wie mit allen Lebenslügen. Um sie aufrechtzuerhalten, sind wir gezwungen, immer weiter zu lügen. Je fremder uns die Umgebung wird, in der wir leben, desto stärker versuchen wir, uns an eine Idee von Identität zu klammern, von der wir glauben, sie habe mit uns zu tun, auch wenn es möglicherweise gar nicht so ist…“

 

„…Swissness bleibt immer eine Idee. Für die einen ist es die Idee eines Landes, in welchem jedem Namen anzuhören ist, ob er hiesig ist oder fremd. Für die andern ist es die Idee eines Landes, in dem zwischen Schweizern und Eidgenossen unterschieden wird. Für die dritten ist es die Idee einer Schweiz, die sich durch Alpenrosen, Bernhardinerhunde und Kuhmotive auf Milchtassen symbolisieren lässt…“


Bad Kleinkirchheim

(2016-06-02)

 

„Gewerbeobjekt kaufen in 9546 Bad Kleinkirchheim“ – „Appartmenthäuser in Bad Kleinkirchheim“ („immoads.at“)

 

„€ 2.000.000,- - 9546 Bad Kleinkirchheim / 2452m² - € 815,66 / m²“

 

„immo.at“: „Appartmenthäuser in Bad Kleinkirchheim“


Übernahme

(2016-06-07)

 

„SHAB: 106 / vom 03.06.2016“:

 

Übernahme/Fusion: ZG Mutationen Hapimag AG, in Baar, CHE-101.391.790, Aktiengesellschaft (SHAB Nr. 23 vom 03.02.2016, Publ. 2637893). Fusion: Übernahme der Aktiven und Passiven der Hapimag Touristik AG Hapitour, in Baar (CHE-103.090.738), gemäss Fusionsvertrag vom 03.03.2016 und Bilanz per 31.12.2015. Aktiven von CHF 3407813.43 und Passiven (Fremdkapital) von CHF 1801286.63 gehen auf die übernehmende Gesellschaft über. Da die übernehmende Gesellschaft sämtliche Aktien der übertragenden Gesellschaft hält, findet weder eine Kapitalerhöhung noch eine Aktienzuteilung statt. Tagebuch Nr. 6920 vom 31.05.2016 02868137“

 

 

„nzz.ch“: „EU-Leitlinien für die Sharing-Economy“ – „Eine Fahrgelegenheit via Uber bestellen, die Ferienwohnung über Airbnb buchen: Die Sharing-Economy boomt. Manche europäischen Städte haben mit Verboten reagiert. Falscher Ansatz, meint Brüssel.“

 

„nzz.ch“: „Schweizer Immobilienaktien - Die Aktien von Schweizer Immobilienfirmen haben sich seit Jahresbeginn überraschend gut entwickelt. Ein Faktor, der zum Rally beigetragen hat, könnte aber schnell zu einem Nachteil werden.“


Wo kann der Wert für eine Hapimagaktie liegen?

(2016-06-15)

 

Warum noch eine Hapimagaktie kaufen, insbesondere auch auf dem Weg des direkten Verkaufs durch einen Aktienbesitzer? Mit der jetzt angebotenen Möglichkeit Wohnrechtspunkte in passender Größenordnung für einen Urlaub direkt über Hapimag zu erwerben, ggf. über eine Mitgliedschaft mit Punktekauf in fast unbeschränkter selbstbestimmter Höhe, werden Aktien auf den ersten Blick eigentlich nicht mehr benötigt? Was beabsichtigt Hapimag nun aber mit den noch im Umlauf befindlichen Aktien?

 

Für mich stellt es sich als Enteignung der Aktienbesitzer dar insbesondere derer die noch über eine Vertragsgestaltung mit Kündigungsmöglichkeit nach der 10-Prozent-Verkaufsregelung oder ähnlichen Varianten verfügen. Warum sollte ein Interessent eine oder gar mehrere Aktien noch kaufen, wenn das Ziel, Urlaub mit Hapimag, wenn es dann schon ein Urlaubsziel aus dem Hapimagangebot sein muss, ohne Aktienkauf erreicht werden kann? Den Aktienbesitzern die über eine Ausstiegsoption verfügen geht es aber auch nur unwesentlich besser bei einer direkten Verkaufsabsicht.

 

Diese Aktionäre die über eine andere Vertragsgestaltung mit angedeuteter Ausstiegsmöglichkeit verfügen dürfen in der Regel auf den Substanzwert hoffen bei einer Rückgabe im Rahmen der vertraglichen Vorgaben. Wie wirksam diese sein wird wird sich wohl erst noch zeigen müssen? Sofern diese zum gegebenen Zeitpunkt greift wird hier höchstens der Substanzwert (2015 – ca. 1.957,00 EUR) zu erreichen sein. Angaben zur Rückkaufverpflichtung.

 

Warum sollten aber bei den nun gegebenen flexibleren Möglichkeiten noch Aktien als Grundlage für ein Engagement bei Hapimag erworben werden verbunden mit einer fixen jährlichen Punktezuweisung und Übernahme entsprechender finanzieller Belastungen? Es ist natürlich immer eine Frage der Preisstellung und daher reduziert es sich auf ein Rechenexempel worauf die Wahl treffen könnte. Das System Hapimag wird um eine Variante „bereichert“ die nicht unbedingt zur Übersichtlichkeit, schon gar nicht zur Vergleichbarkeit, der Möglichkeiten beiträgt, zumindest keine Vorteile für die bisherigen Aktieninhaber mit sich bringt, egal welches Vertragsmodell diese nun haben.

 

Zu- oder Neukäufer werden genau überlegen müssen wie viel eine Aktie wert sein könnte, bzw. was sie dafür bezahlen möchten, eigentlich welches Modell überhaupt für sie richtig sein dürfte, vor allen Dingen welcher Weg zweckmäßig sein könnte. Aus meiner persönlichen Sicht der Vorgänge ist die Hapimagaktie in dieser Form ein Auslaufmodell? Ein neues Auto würde unter dieser Konstellation wohl niemand mehr erwerben.

 

Der Substanzwert 2015 in Höhe von ca. 1.957,00 EUR würde für zwei Aktien dann bei ca. 3.914,00 EUR liegen. Jährliche Punktezuweisung 120 Wohnrechtspunkte, Mitgliedsbeitrag derzeit ca. 336,00 CHF/Aktie. Der Mitgliedsbeitrag in Höhe von 3.750,00 CHF (ca. 3.538,00 EUR) mit fast unbegrenzter Punktezukaufmöglichkeit liegt schon darunter, der Verwaltungsbeitrag für die Mitgliedschaft in Höhe von ca. 180,00 CHF auch. Es kommt dann auf die Anzahl der benötigten Punkte an welche Variante sich rechnet, denn bezogen auf den Punktewert berechnet auf die Jahresgebühr beim herkömmlichen Modell liegen die Preisstellungen für den Punktezukauf auf Mitgliedsbasis über diesen Werten (Hauptsaisonpunkt im Abonnement: 6,50 CHF – 8,00 CHF, beim Einzelkauf 7,00 CHF – 10,00 CHF, Nebensaisonpunkt: 5,00 CHF. Also auch hier ein Rechenexempel. Ausgehend von der Jahresgebühr 2016, 336,00 CHF, würden sich für einen über die Aktie zugeteilten Hauptsaisonpunkt ca. 5,60 CHF ergeben, nur in Bezug auf diese Gebühr.

 

3.750 CHF für eine Vollmitgliedschaft bzw. 1.750 CHF für eine Nebensaisonmitgliedschaft, dazu ein „geringer jährlicher Verwaltungsbeitrag“. Bei beiden Mitgliedschaften wohl gleiche Höhe: ca. 180,00 CHF/Jahr, mit jährlicher Anpassungsklausel. Hieraus resultierend Punktezukauf in selbstbestimmbarer Höhe, fast unbegrenzt.

 

Den Aktienbesitzern mit auslegungsfähiger Ausstiegsklausel wird wohl letztendlich nur übrig bleiben eine der für mich völlig unzulänglichen Rücknahmeoptionen des Unternehmens anzunehmen, sofern sich diese noch im Angebot befinden. Die übrigen Aktienbesitzer werden wohl kaum noch Verkaufspreise über dem Substanzwert erzielen, wobei dieses wohl schon schwierig werden könnte wenn diese versuchen die Aktien frei zu verkaufen. Aus meiner Sicht wird es keinen freien Markt mehr für den freihändigen Verkauf von Hapimagaktien geben der für den Verkäufer interessant sein könnte. Die Aktienvariante soll offensichtlich ein Auslaufmodell sein?

 

Zumindest dürfen die Aktionäre, für die der freie Verkauf aufgrund der individuellen Vertragsstellung nur verbleibt und somit der freie Verkauf versucht werden muss, sich von dem Gedanken verabschieden mit Preisvorstellungen von knapp unter zweitausend Euro/Aktie, teilweise sogar darüber, wie in vielen Portalen derzeit noch angeboten, einen Interessenten zu finden, auch wenn zusätzlich noch Wohnrechtspunkte mit übertragen werden. Durch diese Vorgehensweise des Unternehmens, hin zur Mitgliedschaft mit einer einmaligen Einstiegszahlung, dann einmaligen Jahresbeiträgen mit jährlicher Anpassungsklausel, aber individuell zukaufbarer Punkteanzahl, ohne, zumindest nicht erkennbare, Kopplung an eine Aktie, muss für die Aktien die auf dem freien Markt angeboten werden eine ganz neue Preisstellung gefunden werden, die aus meiner Sicht heraus nur erheblich unter den Vorstellungen liegen kann die derzeit noch erhofft werden.

 

Ein Aktionär, der vor einigen Monaten eine Aktie an Hapimag zurückgab, im Rahmen der bestehenden Angebote, erhielt bisher für seine Aktie vom Unternehmen:

 

Zurückgegeben wurde eine Aktie, dafür erhielt der Aktionär von Hapimag 110 Hauptsaisonpunkte. Hapimag verrechnete einen Wohnrechtspunkt mit ca. 16,50 CHF. Beim Verkauf der Hauptsaisonpunkte über den Hapimag-Punktekiosk erzielte der Aktionär ca. 330,00 EUR. Am 07.06.2016 lag der Durchschnittswert im Hapimag-Punktekiosk bei 4,13 EUR/Hauptsaisonpunkt, in diesem Rahmen auch in den Monaten davor, bzw. jetzt danach. Bei „ebay“ liegen die Preise für Hapimagpunkte überwiegend noch beträchtlich unter diesem Wert.

 

Am 14.06.2016 wurde bei „ebay“ eine Hapimagaktie für 401,99 EUR verkauft, während das Angebot für einen Drei-Tage-Aufenthalt im September in der Hapimaganlage in München für 200,00 EUR keinen Käufer fand. 60 Hauptsaisonpunkte, Verfall 30.04.2017, wurden bei „ebay“ am 14.06.2017 für 176,77 EUR (ca. 2,95 EUR/Wohnrechtspunkt) zugeschlagen.

 

Der „freie Markt“, eigentlich gibt es diesen gar nicht, denn ein Marktplatz für Hapimagaktien ist nicht vorhanden und Verkäufe dem Glück und der Eigeninitiative zuzuordnen, wird demnächst zeigen wohin dieser tendiert. Welche Zukunftsoption will man Neuaktionären, gleich auf welchem Weg diese Papiere erwerben, aufzeigen? Welchen Wert hat dann aber noch eine Hapimagaktie? Vielleicht mehr als ich vermute?

 

Unterstellen wir einmal beispielhaft folgende Sachverhalte: Die jetzigen Aktionäre sind Mitglieder. Also können diese den Zukauf im Rahmen des neuen Angebots nutzen, da die Voraussetzung dafür die Mitgliedschaft ist? Einem Nichtaktionär wird eine Aktie geschenkt. Damit ist er Mitglied und darf das neue Angebot voll nutzen? Ebenso verhält es sich mit einem Neuaktionär der zu einem Schnäppchenpreis eine Aktie erwirbt, soll vorkommen, denn es gibt etliche Aktionäre die ihre Aktie, egal zu welcher Preisstellung, abstoßen möchten? Aussagen zum Ausschluss von diesem Modell für Bestandsaktionäre oder Aktionäre habe ich nicht gefunden. Der Produktprospekt „Urlaub auf den Punkt“ wurde an alle Mitglieder verteilt. Möglicherweise muss es für Neueinsteiger doch keine teure Mitgliedschaft sein um das System zu nutzen? Warum dann möglicherweise noch mehrere Aktien vorhalten? Bei diesem neuen System können Sie wahrscheinlich ohnehin mit einer Mitgliedschaft die gesamte Verwandtschaft und darüber hinaus den weitgesteckten Bekanntenkreis bei entsprechender Organisation urlaubsmäßig versorgen?

 

 

2016-07-17

„Hapimag Aktie ohne Punkte“ – „…Diese kostet 650,00 €…“

 

2016-07-23

Hapimagaktien ein Auslaufmodell?

 

2016-09-23

„Hapimag A-Aktie inkl. je 360 HS Punkten. Preis versteht sich pro Aktie.“ (1.600,00 EUR)

 

2016-10-04

„Hapimag Aktie (A) mit 510 Hauptsaisonpunkten - EUR 1.888,00 - 0 Gebote“

 


„Den Seinen gibt's der Herr im Schlaf“

(2016-06-30)

 

…steht in der Bibel. In Psalm 127. Und der singt ein Lied der Faulheit. „Es ist vergeblich, dass ihr früh aufsteht und danach lange sitzt und esst euer Brot mit Sorgen..." (kirche-im-swr.de; Anstöße SWR1, Morgengruß SWR4 RP)

 

„Die Welt“: „…Dass mehr Schlaf nicht nur gut für die Gesundheit, sondern auch fürs Unternehmen sein kann, zeigt ... Die Chefin des Ferienanbieters Hapimag versucht, viel zu schlafen. Um fit zu sein, braucht sie ihre sieben bis acht Stunden. "Wenn ich weniger schlafe, dann leidet der Tag. Ab dem Nachmittag merke ich, dass der Kopf schwer wird, und gegen Abend bin ich unkonzentriert und müde", sagt die 51-Jährige. Unter der Woche stehe sie meist um Viertel vor sechs auf, vor neun Uhr lege sie sich keine Termine, und auch den frühen Abend hält sie sich frei von Meetings, nutzt ihn für die Aufarbeitung des Tages. Bevor sie abends einschlafe, lese sie immer ein Buch, um abzuschalten und herunterzufahren. Sie träume viel, um den Tag zu verarbeiten: "Ich muss sagen, die besten Ideen und Lösungen kommen mir immer im Schlaf..."“ „(Dieser Artikel ist zuerst im Schweizer Wirtschaftsmagazin "Bilanz" erschienen.)“

 

http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wirtschaft/article156291485/Erfolgsfaktor-Tiefschlaf.html

 

Wie bei allen diesen Meinungen gibt es auch hier andere Denkansätze: „Wenig Schlaf schadet den geistigen Fähigkeiten nicht - ganz im Gegenteil…“


2016-07-21

Türkei – Auswärtiges Amt – Reise- und Sicherheitshinweise

 

Türkei - Reiseblog

 

2016-07-22

„Handelsblatt“: „Erdogans neue Türkei - Die Tourismus-Flaute

 

„Handelsblatt“: „Türkei und Tourismus - Gähnende Leere


Aus meiner persönlichen Sicht weder „genial“, noch „einfach“

(2016-08-15)

 

„Genial und einfach – einfach genial!“, - das nun von Hapimag wohl als neues Geschäftsmodell beabsichtigte Modell der Mitgliedschaft. Für mich ist dies nach meiner persönlichen Ansicht „Verrat“ an der bisherigen Vorgehensweise und das beginnende Ende einer ursprünglich guten Idee, der Idee Hapimag. Ich persönlich sehe darin eine eklatante Verletzung des Bestandschutzes der bisherigen Aktionäre. Es ist für mich ein „Reisebüromodell“ welches unkomplizierter, wohl kaum kostenbelastender, in gleicher und vielleicht auch besserer Qualität und Form für die Buchung einer Urlaubsreise vielfach auch anderswo ohne Mitgliedschaft und sonstigem „Brimborium“ angeboten wird. Dort preislich deutlicher dargestellt, der Endpreis ist erkennbar ohne noch Nebenkosten vor Ort berücksichtigen zu müssen. Nutzbar ohne mathematische Aktionen, ohne Mitgliedschaften mit nachhaltig eingegangenen Zahlungsverpflichtungen für zukünftige Zeiträume.

 

Ich finde dieses neue Modell für die bisherigen Aktionäre nicht „genial“ und auch nicht „einfach“. Wofür werden jetzt noch Hapimagaktien benötigt? Worin soll der Vorteil liegen mehr als eine Aktie zu besitzen? Aktionäre die mehr als eine Aktie erwarben, insbesondere die die zahlreiche Aktien besitzen, können diese Entwicklung doch wohl nur irritiert betrachten? Wofür wurden in Spitzenzeiten ca. 9.100 CHF für eine Aktie bezahlt für die es dann nach Zahlung der Jahresgebühr (2016: ca. 309,20 EUR/Aktie) 60 Hauptsaisonwohnrechtspunkte/Aktie/Jahr gibt? Zwei grundsätzlich unterschiedliche Modelle von einem Anbieter für die gleiche Sache? Welche Rechtsstellung haben die Besitzer der unterschiedlichen Modelle? Gleiche Belastungen für jedes Mitglied?

 

Erinnern wir uns: Der Ursprungsgedanke der Idee Hapimag war und ist den Aktionären preiswerten Wohnraum für den Urlaub zur Verfügung zu stellen. Dies sollten wir nicht vergessen.

 

Womit oder von wem werden in Zukunft neue Objekte, Renovierungen und Instandhaltungen finanziert? Leben von der Substanz und den Jahresgebühren der verbleibenden Aktionäre an deren Aktien jetzt wohl kaum noch nennenswertes Interesse neuer Aktionäre bestehen wird, es sei denn diese haben die rechnerischen Gestaltungsmöglichkeiten erkannt, die aber nirgendwo erläutert werden?

 

Soll dies nun nach der vermeintlichen Lösung der Rückkaufproblematik, weitestgehend durch Abfindung mit marginalen und aus meiner Sicht völlig unbefriedigenden Punktezuweisungen, nun der Schritt zum Komplettabschied von der Aktie werden oder befindet sich dieser im zukünftigen Blickfeld? Wird diese Vorgehensweise möglicherweise nur ein Teilschritt sein? Was kommt demnächst noch nach? Mitglieder sind wir nun ohnehin schon alle, nach dem offiziellen Sprachgebrauch. Demnach sind Aktionäre Mitglieder, sind aber auch die Mitglieder nach dem neuen Modell Aktionäre? Die Zuflüsse aus den Aktien werden aber wohl zunächst weiter benötigt, zumindest so lange bis erkennbar wird ob die neue Variante ausreichende Anzahlen von Interessenten finden wird?

 

Zahlungsverpflichtung der Jahresgebühren, was bekomme ich dafür und wo liegen da noch Vorteile für den Aktionär gegenüber der neuen Zugriffsform? Je mehr Aktien ein Aktionär besitzt, je ungünstiger wird nach meiner Auffassung die Ausgangslage gegenüber der Mitgliedschaft.

 

„Für bestehende Mitglieder/Aktionäre ändert sich nichts, sämtliche Rechte und Pflichten bleiben bestehen.“

 

Worin könnte in der Rechtsstellung zwischen einem Mitglied nach dem neuen Modell und einem Aktienbesitzer ein Unterschied liegen? Haben die neuen Mitglieder Informations- und Gestaltungsrechte, welchen Beitrag leisten diese zu Instandhaltung, Renovierung und Neubau? Finden nun demnächst Mitgliederversammlungen statt oder weiter Generalversammlungen?

 

Ich kann in dieser Entwicklung kein zukunftsfähiges Modell erkennen und es muss auch erst einmal der Beweis angetreten werden, dass aus der nun wohl angestrebten Tätigkeit als „Reisebüro“ ausreichende Mittel für Instandhaltung, Renovierung und für neue Objekte generiert werden können? Woher sollen investive Mittel kommen bei der bisher praktizierten Unternehmensform des „Non-Profit-Unternehmens“? Von dieser Version muss man sich dann aber verabschieden, denn Investitionen können nur aus ausreichenden Erträgen, letztendlich Gewinnen, heraus finanziert werden? Wer bezahlt bei diesem Modell die Abschreibungen, den Verwaltungsapparat und die sonstigen Kosten? Wie werden in Zukunft die Höhe der Jahresbeiträge und deren Verwendung bestimmt?

 

Ferienwohnungen in einer Preiskategorie wie Hapimag diese anbietet müssen sich in einem Topzustand und auf dem neuesten technischen Niveau befinden. Es darf dann ganz einfach davon ausgegangen werden, dass, die W-LAN-Verbindungen einwandfrei und nicht zufallsbedingt funktionieren, das in der Wohnung ein Geschirrspüler vorhanden ist und es eine Mikrowelle gibt und auch die Kleinigkeiten in Ordnung sind, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Es gibt, nach meiner persönlichen Einschätzung, in diesem Unternehmen zahlreiche Notwendigkeiten endlich aktiv zu werden und gewohnte und daher erwartete Standards zu halten bzw. wieder herzustellen. In der Vergangenheit waren bei Hapimag auch immer die Kleinigkeiten in Ordnung.


Beispielhafte Gegenüberstellung Aktienbesitz – Mitgliedschaft

(2016-10-02)

 

Beispielhafte Aufstellung nach meinem derzeitigen Erkenntnisstand:

 

Dargestellt werden die anfallenden Kosten für einen zweiwöchigen Aufenthalt in der A- bzw. C-Saison, zum einen in einer Stadtanlage zum anderen in einer Ferienanlage, Paris bzw. Tonda.

 

Unterschiedliche "Einstandspreise" können hier natürlich nicht berücksichtigt werden. Ein Aktionär der möglicherweise fünf Aktien zum Höchstpreis von ca. 9.100 CHF kaufte zahlte dafür ca. 45 TCHF und bekommt dafür die jährliche Punktezuweisung von 60 Wohnrechtspunkten je Aktie. Im Laufe der Jahrzehnte kauften die Hapimagaktionäre zu den unterschiedlichsten Preisen Aktien. Dies habe ich durch die Abzinsung, ausgehend von einem fiktiven Durchschnittswert, berücksichtigt, folglich nur Näherungswerte, keine Einzelfallbetrachtung möglich. Es wurde auch kein Abschreibungsbetrag auf den Aktienwert einbezogen, somit stellt die berücksichtigte Abzinsung in Höhe von drei Prozent auf einen fiktiven Aktiendurchschnittswert nur eine marginale Belastung dar, die in zahlreichen Fällen darüber liegen dürfte. Je mehr Aktien ein Aktionär besitzt und je höher sein „Einstandspreis“ war, je schlechter wird natürlich das Preis-Leistungsverhältnis zur Mitgliedschaft, im Umkehrschluss günstiger.

 

Gehen wir beispielhaft davon aus, dass ein Aktionär drei Aktien für 4.500,00 EUR/Aktie erwarb, damit jedes Jahr einen zweiwöchigen Urlaub durchführt, die Aktien dann nach zwanzig Jahren verkauft und einen Preis von 2.000,00 EUR/Aktie beim Verkauf erzielt. Diese Vorgabe würde die täglichen Kosten für eine Übernachtung um ca. 26,78 EUR erhöhen. Also, ausgewiesener Tagespreis beim Aktienmodell plus diesen Wert.

 

Beim Mitgliedsmodell Hauptsaison wären nur ca. 12,88 EUR hinzuzurechnen, beim Mitgliedsmodell Nebensaison nur ca. 6,00 EUR. Dies allerdings unter der hypothetischen Voraussetzung, dass nur 180 Wohnrechtspunkte je Jahr genutzt werden, was bei diesen Modellen nun wohl kaum eine Option sein wird. Werden nur doppelt so viele Punkte genutzt wie angenommen, dann halbieren sich diese Werte schon.

 

Die Mitgliedschaft beschränkt den jährlichen Punktezukauf auf 1.200 Wohnrechtspunkte. Zukaufen kann nach diesem Programm „Mitgliedschaft“ auch der Aktionär bei Hapimag, zusätzlich im Rahmen der Vorgabe 60 Wohnrechtspunkte/Aktie nach eigener Preisvereinbarung von einem anderen Aktionär.

Der „Einstandspreis“ der Aktionäre dürfte somit in vielen Fällen höher liegen als der Einsatz für eine Mitgliedschaft, insbesondere wenn die Nebensaisonmitgliedschaft betrachtet wird. Aktionäre können die Hauptsaisonpunkte nicht in Nebensaisonpunkte tauschen. Folglich müssen diese Hauptsaisonpunkte für die Nebensaison einsetzen oder Nebensaisonpunkte zukaufen. Bei meinem Aktienmodell für die Saison C bin ich davon ausgegangen, dass Hauptsaisonpunkte eingesetzt werden.

 

Es bleibt eventuell der Aktienwert der in der Endabrechnung eine Verbesserung bringen könnte, vorausgesetzt es wird ein Wert erzielt und dieser liegt noch über dem Substanzwert bzw. dem „Einstandspreis“. Substanzwert 2015: ca. 1.957,00 EUR, was darüber gezahlt wurde belastet die Urlaubskosten unter der Voraussetzung, dass dieser Substanzwert irgendwann realisiert wird bzw. aufgrund der Vertragsgestaltung realisiert werden kann. Je höher bei einer möglichen Realisation der Hapimagaktie der erzielte Preis über dem „Einstandspreis“ liegt, je günstiger wird die Kostenbelastung.

 

Das Ergebnis meiner beispielhaften Modellrechnung stelle ich an den Anfang, den Weg dorthin dann folgend:

 

Tonda:

Modell Aktienbesitz - Saison A:

 

Gesamt ohne Parkplatz:                                                              ca. 3.037,74 EUR                             Kosten/Tag:                                       ca. 216,98 EUR                                

 

Gesamt mit Parkplatz:                                                  ca. 3.093,74 EUR                             Kosten/Tag/Garage:                      ca. 220,98 EUR

 

 

Modell Mitgliedschaft – Saison A:

 

Bei Einzelkauf (Durchschnittspreis):                       ca. 3.530,56 EUR                             Kosten/Tag:       ca. 252,18 EUR  Mit Parkplatz: ca. 256,18 EUR

 

Im Abonnement (Durchschnittspreis):                  ca. 3.160,37 EUR                             Kosten/Tag:       ca. 225,74 EUR  Mit Parkplatz: ca. 229,74 EUR

 

Preislich günstigste Möglichkeit:                                              ca. 2,938,25 EUR                             Kosten/Tag:       ca. 209,88 EUR                Mit Parkplatz: ca. 213,88 EUR

 

Preislich höchste Möglichkeit:                                   ca. 3.974,79 EUR                             Kosten/Tag:       ca. 283,91 EUR  Mit Parkplatz: ca. 287,91 EUR

 

 

Modell Aktienbesitz - Ausgangslage wie vorstehend, Saison C:

 

Gesamt ohne Parkplatz:                                                              ca. 1.990,32 EUR                             Kosten/Tag:                                       ca. 142,17 EUR                                

 

Gesamt mit Parkplatz:                                                  ca. 2.046,32 EUR                             Kosten/Tag/Garage:                      ca. 146,17 EUR

 

 

Modell Mitgliedschaft - Ausgangslage wie vorstehend, Saison C:

 

Gesamt:                                                                                             ca. 1.763,25 EUR                             Kosten/Tag:       ca. 125,95 EUR                Mit Parkplatz: ca. 129,95 EUR

 

 

Paris:

Modell: Aktenbesitz - Ausgangslage wie gehabt, Saison A:

 

Gesamt ohne Parkplatz:                                                              ca. 3.244,74 EUR                             Kosten/Tag:                                       ca. 231,77 EUR                                

 

Gesamt mit Parkplatz:                                                  ca. 3.594,74 EUR                             Kosten/Tag/Garage:                      ca. 256,77 EUR

 

 

Modell Mitgliedschaft - Ausgangslage wie vorstehend, Saison A:

 

Bei Einzelkauf:                                                 3.747,40 EUR                    Tag:       ca. 267,67 EUR ggf. Parkplatz +25,00 EUR

 

Im Abonnement:                                                                            3.343,56 EUR                    Tag:       ca. 238,83 EUR  ggf. Parkplatz +25,00 EUR

 

Preislich günstigste Möglichkeit:                                              3.101,25 EUR                    Tag:       ca. 221,52 EUR  ggf. Parkplatz +25,00 EUR

 

Höchste Preisstellung:                                                  4.232,02 EUR                    Tag:       ca. 302,29 EUR ggf. Parkplatz +25,00 EUR

 

 

Modell Aktienbesitz - Ausgangslage wie vorstehend, Saison C:

 

Gesamt ohne Parkplatz:                                                              ca. 2.503,07 EUR                             Kosten/Tag:                                       ca. 178,79 EUR                                

 

Gesamt mit Parkplatz:                                                  ca. 2.853,07 EUR                             Kosten/Tag/Garage:                      ca. 203,79 EUR

 

 

Modell Mitgliedschaft - Ausgangslage wie vorstehend, Saison C:

 

Gesamt ohne Parkplatz:                                               2.087,79 EUR                    Tag:       ca. 149,13 EUR

 

Gesamt mit Parkplatz:                                      2.437,79 EUR                    Tag:       ca. 174,13 EUR

 

 

Bei einem einwöchigen Aufenthalt erhöhen sich die Durchschnittswerte um bis zu ca. 15,00 EUR/Tag

 

 

 

Der Preis für die Mitgliedschaft beträgt für die Hauptsaison: 3.750,00 CHF, für die Nebensaison: 1.750,00 CHF, einmalig und fast unbeschränkt für sämtliche Nutzungen. Laut Protokoll der letzten Generalversammlung „wird beim Kauf einer Mitgliedschaft gleichzeitig eine Aktie erworben“. Preislich ist man da dann wohl sehr bescheiden geworden, insbesondere wenn man die Preisstellung des Nebensaisonmitgliedschaft betrachtet?

 

Nach dem Modell Mitgliedschaft dürfen bis zu 1.200 Punkte im Jahr gekauft werden, beim entsprechenden Modell für ca. 6,25 EUR. Dafür ist ein einmaliger Mitgliedsbeitrag zu entrichten. Die Mitgliedschaft kann wohl zeitlich unbegrenzt geführt werden. Für Hauptsaisonpunkte beträgt der Mitgliedsbeitrag einmalig 3.750,00 CHF (ca. 3.606,00 EUR) und für Nebensaisonpunkte einmalig 1.750,00 CHF (ca. 1.627,00 EUR), weiter ein jährlich zu entrichtender Verwaltungsbeitrag in Höhe von 180,00 CHF (ca. 173,00 EUR). Um 1.200 Wohnrechtspunkte im Jahr zu erhalten benötigt ein Aktienbesitzer mindestens zehn Aktien, jährliche Punktezuweisung daraus 600 Wohnrechtspunkte. Weitere 600 Wohnrechtspunkte können von anderen Aktionären zugekauft (60 Wohnrechtspunkte je Aktie) werden, mit entsprechender Preisvereinbarung. Der Aktienbesitzer zahlt somit aus zehn Aktien ca. 3.142,00 EUR Jahresbeitrag (Stand 2016), zusätzlich den Kaufpreis für die weiteren 600 Aktienpunkte. Gehen wir von einem beispielhaften Durchschnittspreis von ca. 4.500,00 EUR/Aktie aus, dann betrug der Kapitaleinsatz ca. 45.000,00 EUR für den Aktienerwerb. Dies wäre dann die Einstiegsvoraussetzung gewesen, gegenüber jetzt beim Mitgliedsmodell 3.750,00 CHF bzw. 1.750,00 CHF.

 

Wozu benötigt der Aktionär jetzt aber noch diese Aktienanzahl, denn die Punkte kann er jetzt bei Hapimag auch zum Mitgliedspreis hinzukaufen? Gehen wir einmal davon aus, dass beispielhaft der Aktieninhaber seine Aktien 25 Jahre hält und zu einem Wert von 20.000,00 EUR dann verkauft und die Jahresgebühren unverändert bleiben, dann liegen die Kosten für die Wohnrechtspunkte aus Aktien, ohne Abzinsung der Kapitaleinlage schon bei ca. 6,90 EUR/Wohnrechtspunkt. Die Ausgangslage ist also immer entscheidend, der Kapitaleinsatz der Aktionäre bleibt aber immer eine feste Belastungsgröße gegenüber der Mitgliedschaft. Im Protokoll der letzten Generalversammlung wird unwidersprochen die Aussage eines Aktionärs widergegeben: „Er habe erfahren, dass zu diesem Einstiegspreis auch ein Anteilschein abgegeben werde, der künftig zur Abstimmung an der Generalversammlung zugelassen sei.“ Hier dann Nebensaison- und Hauptsaisonmitgliedschaft zu gleichen Bedingungen? Nebensaisonmitgliedschaft auch eine Stimme auf der Generalversammlung, denn halbe Stimmen gibt es nicht?

 

 

Tonda:

Modell Aktienbesitz:

 

Aufenthaltsdauer:                          2 Wochen in 2017 (14 Übernachtungen)

Kategorie:                                          Komfort

Zimmeranzahl.                  2

Saison:                                 A

 

Lokaler Kostenbeitrag:  ca. 732,00 EUR

 

Punktebelastung:                           22 Hauptsaisonpunkte/Nacht – Gesamt: 308 Hauptsaisonpunkte

 

Jahresbeitrag 2016 für eine

Hapimagaktie:                  ca. 314,17 EUR (Höhe des Jahresbeitrags 2017 liegt noch nicht vor)

 

Aus einer Aktie werden 60 Hauptsaisonwohnrechtspunkte/Jahr zugeteilt. Für diesen Aufenthalt in Tonda müssten somit ca. 5,13 Aktien zur Verfügung stehen, bzw. die Wohnrechtspunkte entsprechend angespart worden sein. Hapimagaktien wurden in der Spitze zu Preisen bis ca. 9.100 CHF verkauft.

 

Ausgehend von einem Mittelwert von ca. 4.500,00 EUR/Aktie und einer Langzeitverzinsung von 3,0 Prozent fallen für diesen für diese Wohnrechtspunkte benötigten Aktienanteil an Zinsen an:                                                          ca. 693,00 EUR

 

Die Kosten für einen Wohnrechtspunkt betragen,

ausgehend von der Höhe der Jahresgebühren 2016,                       ca. 5,24 EUR

 

benötigt werden 308 Wohnrechtspunkte:                                                          ca. 1.612,74 EUR

 

Parkplatz / Tag: 4,00 EUR              14 Tage:                                              ca. 56,00 EUR

 

 

Gesamt ohne Parkplatz:                                                                                              ca. 3.037,74 EUR                           Kosten/Tag:                         ca. 216,98 EUR                                       

Gesamt mit Parkplatz:                                                                                  ca. 3.093,74 EUR                           Kosten/Tag/Garage:         ca. 220,98 EUR

 

 

Hinzu kommen die Kosten für Ortstaxe, Haustiere, und natürlich für die An- und Abreise sowie die persönlichen Kosten vor Ort.

Ausgangslage wie gehabt, ausgehend von einem einmaligen jährlichen Urlaubsaufenthalt in der beispielhaften Größenordnung und Kategorie beim Modell Mitgliedschaft. Andernfalls reduzieren sich die anteiligen Kosten aus Verwaltungsbeitrag und Verzinsung des einmaligen Mitgliedschaftsbeitrags wenn im gleichen Jahr mehrere Aufenthalte erfolgen. Je mehr Aufenthalte bei der Mitgliedschaft, je günstiger wird die Verteilung der Grundkosten. Dies ist bei den Aktien nicht möglich. Der Verwaltungsbeitrag von derzeit 180,00 CHF/Jahr ermöglicht den Kauf von ca. 1.200 Wohnrechtspunkten, daraus folgend auch die mögliche jährliche Nutzung dieser Punkte, egal wem das Mitglied dies ermöglicht oder ob selbst genutzt wird.

 

 

Tonda:

Modell Mitgliedschaft:

 

Aufenthaltsdauer:                          2 Wochen in 2017 (14 Übernachtungen)

Kategorie:                                          Komfort

Zimmeranzahl.                  2

Saison:                                 A

 

Lokaler Kostenbeitrag:  ca. 732,00 EUR

 

Punktebelastung:                           22 Hauptsaisonpunkte/Nacht – Gesamt: 308 Hauptsaisonpunkte

 

Jahresbeitrag 2016 für eine

Hapimagaktie:                  ca. 314,17 EUR (Höhe des Jahresbeitrags 2017 liegt noch nicht vor)

 

Verwaltungsbeitrag Mitgliedschaft/Jahr (09/2016):         180,00 CHF         -              ca. 173,08 EUR

 

Benötigte Punkte müssen zugekauft werden:

 

Hauptsaisonpunkte bei Einzelkauf:          7,00 CHF – 10,00CHF

Abonnement:                                                   6,50 CHF – 8,00 CHF

Mitgliedschaft Hauptsaison:                       3.750,00 CHF

 

Mitgliedschaft Hauptsaison Verzinsung 3,0 Prozent/Jahr:             112,50 CHF -      ca. 108,17 EUR

 

Kosten je Punkt bei Einzelkauf ausgehend von einem

Durchschnittswert von ca. 8,50 CHF (308 Hauptsaisonpunkte):                 2.618,00 CHF                    ca. 2.517,31 EUR

 

Kosten je Punkt im Abonnement ausgehend von einem

Durchschnittswert von ca. 7,25 CHF (308 Hauptsaisonpunkte):                 2.233,00 CHF                    ca. 2.147,32 EUR

 

Kosten im preismäßig günstigsten Fall (308 Hauptsaisonpunkte)

ca. 6,50 CHF:                                                                                                                                   2.002,00 CHF                     ca. 1.925,00 EUR

 

Kosten im preismäßig ungünstigsten Fall (308 Hauptsaisonpunkte)

ca. 10,00 CHF:                                                                                                                 3.080,00 CHF                    ca. 2.961,54 EUR

 

Parkplatz / Tag:                4,00 EUR                                                                                                                                           ca. 56,00 EUR   

 

Hinzu kommen die Kosten für Ortstaxe, ggf. Haustiere und natürlich An- und Abreise

 

Bei Einzelkauf (Durchschnittspreis):                       ca. 3.530,56 EUR              Kosten/Tag:       ca. 252,18 EUR  Mit Parkplatz: ca. 256,18 EUR

Im Abonnement (Durchschnittspreis):                  ca. 3.160,37 EUR              Kosten/Tag:       ca. 225,74 EUR  Mit Parkplatz: ca. 229,74 EUR

Preislich günstigste Möglichkeit:                                              ca. 2,938,25 EUR              Kosten/Tag:       ca. 209,88 EUR  Mit Parkplatz: ca. 213,88 EUR

Preislich höchste Möglichkeit:                                   ca. 3.974,79 EUR              Kosten/Tag:       ca. 283,91 EUR  Mit Parkplatz: ca. 287,91 EUR

 

 

Tonda

Ausgangslage wie vorstehend, Saison C – Modell Aktienbesitz:

 

Aufenthaltsdauer:                          2 Wochen in 2017 (14 Übernachtungen)

Kategorie:                                          Komfort

Zimmeranzahl.                  2

Saison:                                 C

 

Lokaler Kostenbeitrag:  ca. 732,00 EUR

 

Punktebelastung:                           12 Nebensaisonpunkte/Nacht – Gesamt: 168 Nebensaisonpunkte

 

Jahresbeitrag 2016 für eine

Hapimagaktie:                  ca. 314,17 EUR (Höhe des Jahresbeitrags 2017 liegt noch nicht vor)

 

Aus einer Aktie werden 60 Hauptsaisonwohnrechtspunkge zugeteilt. Der Hapimagaktionär darf diese nicht in Nebensaisonpunkte tauschen. Für diesen Aufenthalt in Tonda müssten somit ca. 2,8 Aktien zur Verfügung stehen, bzw. die Wohnrechtspunkte entsprechend angespart worden sein. Hapimagaktien wurden in der Spitze zu Preisen bis ca. 9.100 CHF verkauft.

 

Ausgehend von einem Mittelwert von ca. 4.500,00 EUR/Aktie und einer Langzeitverzinsung von 3,0 Prozent fallen für diesen für diese Wohnrechtspunkte benötigten Aktienanteil an Zinsen an:                                                          ca. 378,00 EUR

 

Die Kosten für einen Wohnrechtspunkt betragen,

ausgehend von der Höhe der Jahresgebühren 2016,                       ca. 5,24 EUR

benötigt werden 168 Wohnrechtspunkte:                                                          ca. 880,32 EUR

 

Parkplatz / Tag: 4,00 EUR              14 Tage:                                              ca. 56,00 EUR

 

 

Gesamt ohne Parkplatz:                                                                                              ca. 1.990,32 EUR                           Kosten/Tag:                         ca. 142,17 EUR                                       

Gesamt mit Parkplatz:                                                                                  ca. 2.046,32 EUR                           Kosten/Tag/Garage:         ca. 146,17 EUR

 

Hinzu kommen die Kosten für Ortstaxe, Haustiere, und natürlich für die An- und Abreise sowie die persönlichen Kosten vor Ort.

 

 

Tonda

Ausgangslage wie vorstehend, Saison C - Modell Mitgliedschaft:

 

Aufenthaltsdauer:                          2 Wochen in 2017 (14 Übernachtungen)

Kategorie:                                          Komfort

Zimmeranzahl.                  2

Saison:                                 C

 

Lokaler Kostenbeitrag:  ca. 732,00 EUR

 

Punktebelastung:                            12 Nebensaisonpunkte/Nacht – Gesamt: 168 Nebensaisonpunkte

 

Jahresbeitrag 2016 für eine

Hapimagaktie:                  ca. 314,17 EUR (Höhe des Jahresbeitrags 2017 liegt noch nicht vor)

 

Verwaltungsbeitrag Mitgliedschaft/Jahr (09/2016):         180,00 CHF         -                              ca. 173,08 EUR

 

Benötigte Punkte müssen zugekauft werden:

Hauptsaisonpunkte bei Einzelkauf:          7,00 CHF – 10,00 CHF

Abonnement:                                                   6,50 CHF – 8,00 CHF

Mitgliedschaft Nebensaison:                     1.750,00 CHF

 

Mitgliedschaft Hauptsaison Verzinsung 3,0 Prozent/Jahr:             ca. 52,50 CHF -  ca. 50,48 EUR

 

Kosten je Wohnpunkt Nebensaison

5,00 CHF (168 Nebensaisonpunkte):      ca. 840,00 CHF                                                 ca. 807,69 EUR

 

Parkplatz / Tag:                4,00 EUR                                                                                                                           ca. 56,00 EUR   

 

Hinzu kommen die Kosten für Ortstaxe, ggf. Haustiere und natürlich An- und Abreise.

 

 

Kosten:                                               ca. 1.763,25 EUR   Kosten/Tag: ca. 125,95 EUR       Mit Parkplatz: ca. 129,95 EUR

 

 

Paris

Ausgangslage wie gehabt, Saison A – Modell: Aktenbesitz:

 

Aufenthaltsdauer:                          2 Wochen in 2017 (14 Übernachtungen)

Kategorie:                                          Komfort

Zimmeranzahl.                  2

Saison:                                 A

 

Lokaler Kostenbeitrag:  ca. 720,00 EUR

 

Punktebelastung:                           24 Hauptsaisonpunkte/Nacht – Gesamt: 336 Hauptsaisonpunkte

 

Jahresbeitrag 2016 für eine

Hapimagaktie:                  ca. 314,17 EUR (Höhe des Jahresbeitrags 2017 liegt noch nicht vor)

 

Aus einer Aktie werden 60 Hauptsaisonwohnrechtspunkge zugeteilt. Für diesen Aufenthalt in Paris müssten somit ca. 5,66 Aktien zur Verfügung stehen, bzw. die Wohnrechtspunkte entsprechend angespart worden sein. Hapimagaktien wurden in der Spitze zu Preisen bis ca. 9.100 CHF verkauft.

Ausgehend von einem Mittelwert von ca. 4.500,00 EUR/Aktie und einer Langzeitverzinsung von 3,0 Prozent fallen für diesen für diese Wohnrechtspunkte benötigten Aktienanteil an Zinsen an:                                                          ca. 764,10 EUR

 

Die Kosten für einen Wohnrechtspunkt betragen,

ausgehend von der Höhe der Jahresgebühren 2016,                       ca. 5,24 EUR

 

benötigt werden 336 Wohnrechtspunkte:                                                          ca. 1.760,64 EUR

 

Parkplatz / Tag: 25,00 EUR           14 Tage:                                              ca. 350,00 EUR

 

 

Gesamt ohne Parkplatz:                                                                                              ca. 3.244,74 EUR                           Kosten/Tag:                         ca. 231,77 EUR                                       

Gesamt mit Parkplatz:                                                                                  ca. 3.594,74 EUR                           Kosten/Tag/Garage:         ca. 256,77 EUR

 

Hinzu kommen die Kosten für Ortstaxe, Haustiere, und natürlich für die An- und Abreise sowie die persönlichen Kosten vor Ort.

 

 

Paris

Ausgangslage wie vorstehend, Saison A - Modell Mitgliedschaft:

 

Aufenthaltsdauer:                          2 Wochen in 2017 (14 Übernachtungen)

Kategorie:                                          Komfort

Zimmeranzahl.                  2

Saison:                                 A

 

Lokaler Kostenbeitrag:  ca. 720,00 EUR

 

Punktebelastung:                           24 Hauptsaisonpunkte/Nacht – Gesamt: 336 Hauptsaisonpunkte

Jahresbeitrag 2016 für eine

 

Hapimagaktie:                  ca. 314,17 EUR (Höhe des Jahresbeitrags 2017 liegt noch nicht vor)

 

Verwaltungsbeitrag Mitgliedschaft/Jahr (09/2016):                         180,00 CHF         -              ca. 173,08 EUR

 

Benötigte Punkte müssen zugekauft werden:

Hauptsaisonpunkte bei Einzelkauf:          7,00 CHF – 10,00 CHF

Abonnement:                                                   6,50 CHF – 8,00 CHF

Mitgliedschaft Hauptsaison:                       3.750,00 CHF

 

Mitgliedschaft Hauptsaison Verzinsung 3,0 Prozent/Jahr:             ca. 112,50 CHF                 -              ca. 108,17 EUR

Kosten je Punkt bei Einzelkauf ausgehend von einem

 

Durchschnittswert von ca. 8,50 CHF (336 Punkte):                          ca. 2.856,00 CHF                             -              ca. 2.746,15 EUR

Kosten je Punkt im Abonnement ausgehend von einem

 

Durchschnittswert von ca. 7,25 CHF (336 Punkte)                            ca. 2.436,00 CHF                             -              ca. 2.342,31 EUR

 

Kosten im preismäßig günstigsten Fall                                                   ca. 2.184,00 CHF                             -              ca. 2.100,00 EUR

(336 Punkte – 6,50 CHF)

 

Kosten höchster Preis (336 Punkte – 10,00 CHF)                                               ca. 3.360,00 CHF                              -              ca. 3.230,77 EUR

 

Parkplatz / Tag:                25,00 EUR                                                                                                                                                        ca. 350,00 EUR       

 

Hinzu kommen die Kosten für Ortstaxe, ggf. Haustiere und natürlich An- und Abreise.

 

 

Bei Einzelkauf:                                     3.747,40 EUR                      Tag:    ca. 267,67 EUR       ggf. Parkplatz +25,00 EUR

Im Abonnement:                                             3.343,56 EUR                      Tag:    ca. 238,83 EUR       ggf. Parkplatz +25,00 EUR

Preislich günstigste Möglichkeit:                       3.101,25 EUR                      Tag:    ca. 221,52 EUR       ggf. Parkplatz +25,00 EUR

Höchste Preisstellung:                          4.232,02 EUR                      Tag:    ca. 302,29 EUR       ggf. Parkplatz +25,00 EUR

 

 

Paris

Ausgangslage wie vorstehend, Saison C – Modell Aktienbesitz:

 

Aufenthaltsdauer:                          2 Wochen in 2017 (14 Übernachtungen)

Kategorie:                                          Komfort

Zimmeranzahl.                  2

Saison:                                 C

 

Lokaler Kostenbeitrag:  ca. 720,00 EUR

 

Punktebelastung:                           17 Nebensaisonpunkte/Nacht – Gesamt: 238 Nebensaisonpunkte

 

Jahresbeitrag 2016 für eine

Hapimagaktie:                  ca. 314,17 EUR (Höhe des Jahresbeitrags 2017 liegt noch nicht vor)

 

Aus einer Aktie werden 60 Hauptsaisonwohnrechtspunkge zugeteilt. Der Hapimagaktionär darf diese nicht in Nebensaisonpunkte tauschen. Für diesen Aufenthalt in Paris müssten somit ca. 3,97 Aktien zur Verfügung stehen, bzw. die Wohnrechtspunkte entsprechend angespart worden sein. Hapimagaktien wurden in der Spitze zu Preisen bis ca. 9.100 CHF verkauft.

 

Ausgehend von einem Mittelwert von ca. 4.500,00 EUR/Aktie und einer Langzeitverzinsung von 3,0 Prozent fallen für diesen für diese Wohnrechtspunkte benötigten Aktienanteil an Zinsen an:                                                          ca. 535,95 EUR

 

Die Kosten für einen Wohnrechtspunkt betragen,

ausgehend von der Höhe der Jahresgebühren 2016,                       ca. 5,24 EUR

 

benötigt werden 238 Wohnrechtspunkte:                                                          ca. 1.247,12 EUR

 

Parkplatz / Tag: 25,00 EUR           14 Tage:                                              ca. 350,00 EUR

 

Gesamt ohne Parkplatz:                                                                                              ca. 2.503,07 EUR                           Kosten/Tag:                         ca. 178,79 EUR                                       

Gesamt mit Parkplatz:                                                                                  ca. 2.853,07 EUR                           Kosten/Tag/Garage:         ca. 203,79 EUR

 

Hinzu kommen die Kosten für Ortstaxe, Haustiere, und natürlich für die An- und Abreise sowie die persönlichen Kosten vor Ort.

 

 

Paris

Ausgangslage wie vorstehend, Saison C - Modell Mitgliedschaft:

 

Aufenthaltsdauer:                          2 Wochen in 2017 (14 Übernachtungen)

Kategorie:                                          Komfort

Zimmeranzahl.                  2

Saison:                                 C

 

Lokaler Kostenbeitrag:  ca. 720,00 EUR

 

Punktebelastung:                           17 Nebensaisonpunkte/Nacht – Gesamt: 238 Nebensaisonpunkte

 

Jahresbeitrag 2016 für eine

Hapimagaktie:                  ca. 314,17 EUR (Höhe des Jahresbeitrags 2017 liegt noch nicht vor)

 

Verwaltungsbeitrag Mitgliedschaft/Jahr (09/2016):                         180,00 CHF         -              ca. 173,08 EUR

 

Benötigte Punkte müssen zugekauft werden. Nebensaisonpunkt: 5,00 CHF          -              ca. 4,81 EUR

 

Hauptsaisonpunkte bei Einzelkauf:          7,00 CHF – 10,00 CHF

Abonnement:                                                   6,50 CHF – 8,00 CHF

Mitgliedschaft Nebensaison:                     1.750,00 CHF

 

Mitgliedschaft Nebensaison Verzinsung 3,0 Prozent/Jahr:            ca. 52,50 CHF                    -              ca. 50,48 EUR

 

Kosten Nebensaisonpunkte, 5,00 CHF, 238 Punkte:                         ca. 1.190,00 CHF                             -              1.144,23 EUR

 

Parkplatz / Tag:                25,00 EUR                                                                                                                                                        ca. 350,00 EUR       

 

Hinzu kommen die Kosten für Ortstaxe, ggf. Haustiere und natürlich An- und Abreise.

 

 

Gesamt ohne Parkplatz:                                               2.087,79 EUR                      Tag:    ca. 149,13 EUR      

Gesamt mit Parkplatz:                                      2.437,79 EUR                      Tag:    ca. 174,13 EUR

 


Einige Preisstellungen des freien Marktes:

 

2016-10-07

„willhaben.at“: „Verkaufe 2 Hapimag-Aktien mit jeweils 238 Punkten um jeweils EUR 1.480,00. Verkauf zusammen oder getrennt möglich.

 

2016-10-26

Wohl nicht der „freie Markt“ aber „hauseigen“? – „gutefrage.net“ (02.06.2016): „…Ich habe 1 Aktie an Hapimag zurückgegeben. Dafür habe ich 110 HS-Punkte bekommen. Im Punktekiosk von Hapimag ergibt sich so ein Rückkaufswert von ca. 400,00 Euro. pro Aktie, wobei Hapimag den Punkt aber mit 16,50 FR berechnet (Im Punktekiosk sind aber max. 3.50 Euro zu erzielen, sonst bleiben sie auf den Punkten sitzen)...“


„Alles meins - Urlaubsaktionäre: Was ist aus der Idee geworden, die Urlaubsimmobilien zu teilen?

(2016-10-27)

 

„faz.net / Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“: „Alles meins – Urlaubsaktionäre: Was ist aus der Idee geworden, die Urlaubsimmobilien zu teilen?

 

Eine hervorragende Fragestellung – Aktionäre? Für mich folgt nur eine wenig tiefgreifende Betrachtung aus Nostalgie, wenig Hintergrundwissen, Wunschdenken und oberflächlicher Betrachtungsweise auf dem Niveau eines Reisemagazins. Ein Reisemagazin ist an sich nicht niveaulos, nur „Schuster bleib bei Deinen Leisten“. Somit dort eine wohl nicht ganz ernst zu nehmende Betrachtung, wohl kaum Darstellung, des Hapimagangebots und -entwicklung über die Jahre betrachtet? Das Hapimagverständnis ist für mich in diesem Artikel ohnehin auf der Strecke geblieben, erkannt wurde es wohl kaum. Dem Unternehmen wird es möglicherweise so wohl gefallen? Nichts Konkretes, dafür viel Hoffnung, eine verklärende Rückbetrachtung mit etlichen Darstellungsproblemen und dass es jetzt und in Zukunft so sein und eintreffen möge.

 

Die Fragestellung an sich ist schon richtig – „Was ist aus der Idee geworden, die Urlaubsimmobilien zu teilen?“ – nur es geht schon lange nicht mehr nur um die Urlaubsimmobilie und das alles kostet seinen Preis, auch wenn es vom Nutzer der Ferienwohnung nicht in Anspruch genommen wird, weil er dies Angebot, insbesondere das Zusatzangebot, so nicht benötigt.

 

„Wie es halt so ist – in weitläufigen Familien mit leichter Überalterung und großem Immobilienbesitz…“

 

„Gut gebrüllt – Löwe“, eher falsch „gebrüllt“: In einer Familie spricht jeder mit jedem und nimmt auf jeden Rücksicht, zumindest im Regelfall, und jeder wird über die Abläufe informiert, auf dem Laufenden gehalten bzw. kann Abläufe und Vorkommnisse ständig hinterfragen und auch beeinflussen. Hapimag ist und war aber nie eine Familie, nur ein Dienstleistungsangebot. In der Vergangenheit mit einem gewissen Anspruch. Da waren wir aber noch „Partner“, in „grauer Vorzeit“ wohl auch Aktionäre. Wann haben Sie den letzten Aktionärsbrief oder eine ähnliche Mitteilung mit umfangreichen Informationen erhalten? Ein Großteil der Aktionäre dürfte nicht einmal darüber informiert sein, dass man sich mittlerweile ein neues Verwaltungsgebäude gönnt, schon gar nicht über Einzelheiten? Wie viele Aktionäre lesen schon die spärlichen, kaum in die Tiefe gehenden, Informationen auf den Internetseiten des Unternehmens? Es kann nicht Aufgabe des einzelnen Aktionärs sein hinter den Informationen „her zu laufen“ um diese zu erhalten. Die Verpflichtung zur umfangreichen und auch ankommenden zeitnahen Information liegt beim Unternehmen. Auch eine kleine Aktiengesellschaft wie Hapimag hat diesbezüglich Verpflichtungen.

 

„„Familie“ = Hapimag“ – „…in weitläufigen Familien mit leichter Überalterung und großem Immobilienbesitz…“.

 

Es ist schon klar, die „Alten“ sind die Gestrigen und haben natürlich das neue System nicht verstanden, nur haben diese das Unternehmen „groß“ gemacht, vielleicht eher am Leben erhalten, aber der „Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen“. Wo beginnt aber die Überalterung? Es gibt durchaus Unternehmen die flexibel genug und in der Lage sind und waren sich auf unterschiedliche Zielgruppen und Veränderungen in der Gesellschaft einzustellen, insbesondere Unternehmen die langjährig am Markt sind haben vorausschauend die Zeichen der Zeit häufig rechtzeitig verstanden weil sie ihre Kunden kannten und verstanden was diese wollten und wollen. Gerade ein kleiner Mitspieler am Reisemarkt, am Marktrand mit einem anderen Angebot, hat da zahlreiche Möglichkeiten, insbesondere wenn er seine Personengruppen kennt und diese auch direkt anspricht und laufend und verständlich informiert. Die Kommunikation sucht und aus Rückläufen Erkenntnisse ableitet und auch zu Änderungen bereit ist.

 

Wo liegt das Problem wenn ein „Mitglied“ zum Beispiel zwei Jahre kein Angebot nutzte dieses nach den Ursachen zu fragen und möglicherweise Lösungen anzubieten oder zu finden? Bei Hapimag verfallen jährlich ungenutzt hunderttausende von Punkten und niemand weiß warum. Allerdings muss das Unternehmen dafür dann auch keinen Wohnraum vorhalten. Es kann somit auch Vorteile haben, allerdings wohl einseitig?

 

Mitgliedschaft aber bedeutet nicht Eigentum. Bei einer Mitgliedschaft darf gemäß den Vorgaben genutzt werden, womit sich die Feststellung „Alles meins“ als falsch erweist und bei Hapimag hat ohnehin alles seinen Preis, auch die Mitgliedschaft. Diese möglicherweise auf Kosten der noch vorhandenen „leichten Überalterung“ in Form der Aktienbesitzer die jährlich die Jahresgebühren zahlen und damit die „Zeche“ für sämtliche Änderungsversuche. Durch meine Mitgliedschaft dort gehört mir auch nicht der „ADAC“, und ich darf das Straßendienstfahrzeug auch nicht als Taxi nutzen. Ich habe nur Anspruch auf eine Leistung gemäß der Mitgliedersatzung. Beim „ADAC“ in der Regel ohne zusätzliche Nebenkosten.

 

„Was Du ererbst von Deinen Vätern, erwirb es um es zu besitzen.“ Eigentum verpflichtet, eine Mitgliedschaft nutzt nur die angebotenen Möglichkeiten. Welchen Beitrag leistet eine Mitgliedschaft zum Erhalt und zum Ausbau der vorhandenen Infrastruktur? An Vereinsheime, die häufig auch durch Eigenarbeitsleistungen der Mitglieder erstellt werden, dürfen andere Maßstäbe gestellt werden als an Urlaubsimmobilien eines Anbieters mit einer ursprünglich passablen Grundidee und einem gehobenen Qualitätsniveau. Wo bleibt da die angedeutete genossenschaftliche Idee?

 

Dieses Unternehmen läuft offensichtlich hinter der nächsten Generation ständig her. Oft wohl erfolglos? Eigentlich müsste doch diese Generation, die die Anlagen und die Gegebenheiten vor Ort aus den eigenen Erfahrungen der Kindheit und Jugend kennen sollte doch scharenweise einsteigen und das was die Vorgeneration anschaffte erhalten, nutzen und ausbauen? Ist da möglicherweise etwas schief gelaufen? Es soll durchaus Aktiengesellschaften geben bei denen die Aktien überwiegend vererbt werden.

 

Die Frage, wer Eigentümer der Hapimagimmobilien ist wurde ebenfalls nicht beantwortet. Es wurde auch nur nach der Idee „Urlaubsimmobilie“ gefragt, nicht nach der Idee Hapimag. Welcher Idee Hapimag geht man nun aber derzeit nach und wer ist nun wirklich Eigentümer der Hapimagimmobilien?

 

Richtig amüsiert hat mich aber die Darstellung: „Die Schweizer Messer jedenfalls, in Flims waren es nur drei: Aber die waren recht gut. Wie immer!“. Bei meinem Aufenthalt vor einigen Monaten in einer Hapimaganlage bestand das Besteck unter anderem aus sechs Messern in drei verschiedenen Formen, ähnlich zusammengesucht wie Teile der übrigen Küchengegenstände. Es gab durchaus einmal Zeiten bei Hapimag da passte auch bei der Küchenausstattung alles zusammen, vor allen Dingen war auch alles was vorgesehen war da. Somit gab es bei Hapimag durchaus Zeiten wo auch die Kleinigkeiten in Ordnung waren und stimmten, ganz abgesehen davon, dass es da in sämtlichen Anlagen kaum sichtbaren Renovierungsbedarf gab.

 

„Was ist aus der Idee geworden, die Urlaubsimmobilie zu teilen…“?? – Was ist bei Hapimag aus der Ursprungsidee geworden, die Urlaubsimmobilie zu teilen…?


Erhöhung der „Kopfprämie“

(2016-11-01)

 

„Was ist aus der Idee geworden, die Urlaubsimmobilie zu teilen“?

 

Sehen wir uns das Werbemail des Unternehmens an welches dieser Tage verschickt wurde, zunächst dann eine Erhöhung der Kopfprämie zur „Köderung“ von Freunden und Bekannten:

 

„Für Empfehlungen bis 31.1.2017 mit erfolgreichem Abschluss einer Mitgliedschaft bis und mit 30.4.2017 erhalten Sie wahlweise 100 Rewards oder 500 Franken statt wie üblich 350 Franken gutgeschrieben...“

 

 und der Hinweis darauf, dass die Möglichkeit besteht an aus meiner Sicht volkshochschulähnlichen Angeboten teilnehmen zu können:

 

„Sie haben im Urlaub beim Yoga entspannt, einen Kochkurs beim Sternekoch besucht, Ihre Fremdsprachenkenntnisse oder das Golf-Handicap verbessert...“.

 

Unter „Annehmlichkeiten eines Hotelservices“ verstehe ich etwas anderes als das was Hapimag darunter wohl verstehen will und wohl auch anbietet. Ganz abgesehen davon, dass bei der Preisstellung die Hapimag vorgibt ich bei diesen Preisen in einem Hotel dafür wirklichen und vollumfänglichen Hotelservice genießen kann, wenn ich dies so möchte.

 

Allerdings fehlt mir in dem E-Mail eine entscheidende Aussage, nämlich die was ich wirklich empfehlen soll. Soll dies nun ein Pauschalurlaub sein, ein betreuter Hotelaufenthalt, eine Mitgliedschaft beim Urlaubsangebot ähnlich einem Gemischtwarenladen nach dem Motto wer Vieles hat wird wohl Manchem etwas bieten oder die Anmietung einer Ferienwohnung mit fast ganztägiger Animation weil ich nicht weiß was ich mit meiner Freizeit im Urlaub anfangen soll?

 

Was kann oder soll die Grundlage dafür sein? Mitgliedschaft in einer Aktiengesellschaft? Für mich so eine kaum verständliche rechtliche Konstruktion.

 

Was darf ich dem geneigten Interessenten dann sagen was dies alles kosten wird und warum etliche dieser Bereiche dann durch die vor Ort zu zahlenden Nebenkosten mit ausgeglichen werden, und ich damit Abläufe subventioniere die ich möglicherweise gar nicht in Anspruch nehme?

 

Wenn ich eine Ferienwohnung für meinen Urlaub vorsehe, dann gestalte ich mein Individualprogramm selbst, und ich will dann auch nicht weder teilweise noch ganz den Fixkostenblock für Hotel-, Restaurant und Unterhaltungsbetrieb und –programm mit abdecken sondern das bezahlen was ich in Anspruch nehme.

 

Am Anfang stand die Ferienwohnung und die Nutzung im Rahmen einer Variante des Time-Sharing’s, ohne Unterhaltungsprogramm, ohne angedeuteten Hotelservice und ohne Restaurantbetrieb, usw. Die Nebenkosten wurden verursachungsgemäß und personenbezogen individuell bezogen auf den Einzelfall abgerechnet. Nicht wie jetzt pauschal abgerechnet, bezogen beispielsweise bei einer Zwei-Zimmer-Wohnung, auf die Nutzung durch vier Personen und unter Einschluss etlicher vermeintlich „kostenfreier“ Unterhaltungsangebote. Die Gebühren für einen PKW-Einstellplatz bewegten sich, wenn überhaupt erhoben, im marginalen Bereich und nicht wie jetzt bei bis zu ca. 10,00 EUR/Tag und gelegentlich darüber. Eine Rezeption zur ganztätigen Unterhaltung stand nicht zur Verfügung, stundenweise, aber nicht immer täglich, konnten dort, völlig ausreichend, Anliegen erledigt werden. An einigen Standorten wurde einmal in der Woche die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Busfahrt oder einem Ausflug angeboten und es gab einen Begrüßungscocktail zu Zeiten an denen jeder Neuzugang in der Lage war daran teilzunehmen und die gegebenen Informationen zu nutzen. Hapimag hatte Neukunden und kam kaum hinterher ausreichenden neuen Wohnraum zu beschaffen. Es standen somit neue Wohnungen zur Verfügung mit aktueller Einrichtung und Ausstattung. Anlagen mussten oder wurden nicht verkauft weil eine Renovierung die Grenzen wirtschaftlicher Vernunft überschritten hätte. Es ging rasant aufwärts…

 

Heute haben Sie „im Urlaub beim Yoga entspannt, einen Kochkurs beim Sternekoch besucht, Ihre Fremdsprachenkenntnisse oder das Golf-Handicap verbessert. Dazu haben Sie gleichzeitig die Freiheit der eigenen Wohnung und die Annehmlichkeiten eines Hotelservices genossen, an bester Lage gewohnt und jedes Familienmitglied kam dank einer Vielzahl an Aktivitäten aus den acht Hapimag Erlebniswelten auf seine Kosten.“

 

Ist dies aus der „Idee geworden, die Urlaubsimmobilie zu teilen“?“?? – Was ist bei Hapimag aus der Idee geworden, die Urlaubsimmobilie zu teilen…?


 

2016-11-01

„kostenlose-urteile.de“:Vereins­mitglied­schaft wird nach Tod des Mitglieds nicht automatisch durch Zahlung weiterer Beiträge vom Erben fortgesetzt. Zahlung von Mitgliedsbeiträgen allein stellt keine Willenserklärung zur Fortsetzung der Mitgliedschaft dar.“

 


Hapimag AG mit neuer Führung“

(2016-11-02)

 

„ots.at/presseaussendung“:Baar (ots) - Der Verwaltungsrat der Hapimag AG hat per 2. November 2016 Hassan Kadbi (1978), bisheriges Mitglied der Konzernleitung (Member of the Executive Board) und Leiter Resorts (Chief Resorts Officer), zum neuen Geschäftsführer (CEO) der Hapimag AG ernannt.

 

Hassan Kadbi übernimmt die Geschäftsleitung der Hapimag AG in Baar und wird weiterhin den Geschäftsbereich Resorts & Hospitality leiten, den er in den letzten fünf Jahren sehr erfolgreich, kosten-, effizienz- und qualitätsorientiert geführt hat.

 

Es ist geplant, die Konzernleitung durch ein weiteres Mitglied für den Bereich Neukundengewinnung zu ergänzen.

 

Die bisherige Delegierte des Verwaltungsrates Frau Dr. Marisabel Spitz ist aus persönlichen Gründen als CEO zurückgetreten, bleibt aber weiterhin Mitglied des Verwaltungsrates.

 

Rückfragen & Kontakt:

Giatgen Peder Fontana, Präsident des Verwaltungsrates:
+41-79-404 95 06

 

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NCH0002“


Hapimag AG mit neuer Führung?

(2016-11-04)

 

Die Pressemitteilung lautete: „Hapimag AG mit neuer Führung“. Wo ist eine neue Führung? In der Schweiz führt der Verwaltungsrat das Unternehmen. Für diesen gab Hapimag keine Änderung der Besetzung bekannt.

 

„Wikipedia“: „Der Verwaltungsrat wird von der Generalversammlung gewählt. Er ist nicht dem Aufsichtsrat in Deutschland und Österreich gleichzusetzen, denn im Gegensatz zu diesem ist der Verwaltungsrat nicht nur Aufsichtsorgan (Art. 716a Abs. 1 Ziff. 5 OR), sondern gleichzeitig für die Oberleitung der Gesellschaft (Art. 716a Abs. 1 Ziff. 1 OR) verantwortlich. Obwohl eine Geschäftsleitung (Deutschland und Österreich: Vorstand) eingesetzt werden kann, kann der VR dieser die Oberleitung nicht übertragen (Art. 716a Abs. 1 OR: «...unübertragbare und unentziehbare Aufgaben...»). D. h., gemäss schweizerischem Aktienrecht ist es nicht zwingend notwendig, eine Geschäftsleitung einzusetzen. Man spricht in diesem Fall dann von einer «Kleinen AG» nach Schweizer Wirtschaftsrecht. Eine Geschäftsleitung wird jedoch in der Praxis bei grösseren Gesellschaften regelmässig eingesetzt…“

 

Bei den Mitgliedern der Konzernleitung, also der zweiten Führungsebene, auch kein Personalwechsel, nur eine Zuständigkeit wurde verändert. Auf dieser Ebene eventuell ein neuer „Primus inter Pares“, weisungsgebunden an den Verwaltungsrat.

 

Interessant an dieser Pressemitteilung kann eigentlich nur die Mitteilung sein: „Es ist geplant, die Konzernleitung durch ein weiteres Mitglied für den Bereich Neukundengewinnung zu ergänzen.“

 

Weitere Aufblähung der ohnehin schon überdimensionierten Führungsebene (derzeit 12 Mitglieder)?

 

Aufhorchen lässt dort allerdings die Bezeichnung „Neukundengewinnung“. Am Anfang waren wir Aktionäre, dann Partner, danach Mitglieder. Jetzt werden offensichtlich Kunden gesucht, also demnächst alles Kunden?

 

Vielleicht startet man dann auch einen Versuch zur Kundenrückgewinnung wie ihn nach einem interessanten Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Sparkassen und Volksbanken beabsichtigen oder zwangsläufig durchführen müssen? Denen liefen auch die jungen bzw. potentiellen Kunden fort und man sah tatenlos zu. Wie sich die Bilder möglicherweise gleichen?


Wie könnte eine zeitgemäße Unternehmensführung aussehen:

(2016-11-06)

 

„WirtschaftsWoche“: "Schmeißen Sie den CEO raus - und den Personalchef gleich mit"

 

„Thomas Sattelberger: Unternehmen müssen aufhören, nur Hardware  zu verkaufen. Sie verkaufen Ideen, Kommunikation, smarten Service  und - darin eingebettet - ein Produkt.“

 

Zudem müssen sie auch ihre menschliche Seite zeigen. Dem Mitarbeiter und dem Kunden.

 

 

Es kann aber auch nicht ausreichend sein über einen kaum gelesenen Blog auf der hauseigenen Internetseite die Aktionäre des Unternehmens zu „informieren“ und zwischen Kochrezepten und selbstbeweihräuchernden Lobhudeleien sporadisch firmenpolitische bruchstückhafte Kurzteilinformationen zu verbreiten.


"Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin"…

(2016-11-11)

 

Zu meinen Ausführungen zum CEO-Wechsel bei Hapimag erreichte mich folgende Mitteilung: „Sie irren sich ganz gewaltig.“

 

Lassen Sie mich daher die Abläufe von einer anderen Herangehensweise betrachten, wobei dabei sehr viel nur vermutet werden kann:

 

Corporate Governance Richtlinien Stand 06. März 2014 und das letzte gültige Organigramm KL-De vom 02.02.16 sind auf der Internetseite des Unternehmens nicht mehr auffindbar. Einige personelle Zuordnungen wurden wohl anders oder neu geregelt bzw. zugeordnet? Einige wenige Abgänge, ein paar Rochaden, einige Vakanzen, Bestandserhalt im Rahmen der bestehenden Ressourcen, vielleicht zweckmäßigerer Einsatz im Rahmen der erkannten Fähigkeiten.

 

Die „Spitze des Eisbergs“ war dann möglicherweise der Abgang der CEO „aus persönlichen Gründen“ unter Erhalt des Verwaltungsratsmandats? Somit nicht zwangsläufig ein Machtverlust, nicht einmal Rücktritt in die zweite Reihe, denn der Verwaltungsrat führt eine Schweizer Aktiengesellschaft und delegiert ggf. Aufgaben unter seiner Aufsicht und Verantwortung.

 

„manager-magazin“: „Wenn Top-Manager mit der Sprachreglung "aus persönlichen Gründen" ein Unternehmen verlassen, machen sie sich unnötig angreifbar. Eine Steilvorlage für ihre Widersacher. Auffällig oft begehen weibliche Führungskräfte diesen Fehler.“

„Wenn Top-Manager aus einem Unternehmen ausscheiden, dann werden dafür häufig "persönliche Gründe" genannt. Genau diese Formulierung aber wird als Flucht der Protagonisten gedeutet und als Freibrief für ihre Darstellung als "nicht durchsetzungsfähig", "deplatziert" und "zu wenig kompetent" missbraucht. Insbesondere bei Frauen, über deren Eignung für die Spitzenjobs in der Industrie derzeit heftig und kontrovers diskutiert wird, bedienen solche Gedanken ein dankbares Klischee.“

Diese Deutung darf wohl bei der bisherigen Amtsinhaberin ausgeschlossen werden. Über die Jahre hin verstand sie ihre Machtposition zu festigen und verfolgte zielstrebig, um nicht uneinsichtig zu sagen, ihre Ziele auch bezüglich der persönlichen (Vor)Stellung und erreichte diese auch. Unterstützt dabei wohl auch tatkräftig von einem handverlesenen ihr wohlgesonnenen Verwaltungsrat. Vielleicht auch unkritischen Verwaltungsrat? Es könnten somit wohl doch andere Gründe für einen Rückzug vorgelegen haben? Diese „persönlichen Gründe“ reichten allerdings nicht dafür aus auch das weit einflussreichere Verwaltungsratsmandat zurückzugeben.

 

"Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin"

 

Die Beurteilung des geschäftlichen Erfolgs und Zweckmäßigkeit der geschäftlichen Bemühungen der CEO und langjährigen Verwaltungsratsvorsitzenden über ein Jahrzehnt hinaus überlasse ich dem geneigten Leser. Unumstritten war dieser für mich keineswegs, polarisiert haben ihre Maßnahmen immer und ob es ein Erfolg war, war für Außenstehende in vielen Fällen kaum erkennbar. Die Bilanzen der bisherigen Amtszeit sprachen diesbezüglich eine eindeutige Sprache.

 

So ist dieser „Abgang“ auch nur der Abschied von einem Amt auf welches aber durch die weitere Tätigkeit im Verwaltungsrat ständig Einfluss genommen werden kann und somit keinen wirklichen Machtverlust zwangsläufig nach sich ziehen muss und bei dem sämtliche Optionen offen bleiben. Möglicherweise nur ein taktischer Abschied auf Zeit um bei möglicherweise geplanten oder anstehenden Maßnahmen nicht völlig im Obligo zu stehen?

 

Ein CEO kann vom Verwaltungsrat entlassen werden. Ein Mitglied des Verwaltungsrats kann kaum entlassen werden. Die möglichen Hürden dafür liegen fast unerreichbar hoch: Amtsdauer und Amtsende.

 

Bei Betrachtung dieser Ausgangslage stellt sich für mich die Frage: War es nun eine „Revolution“, ein „Aufstand“ einiger, vielleicht doch ein „Erdbeben“ und oder ganz banal nur zu respektierende „persönliche Gründe“? Könnte es vielleicht doch eine Entmachtung, zumindest in Teilen, gewesen sein? Wenn ein, aus meiner Sicht, auf eine Person ausgerichteter Verwaltungsrat die CEO gehen lässt, „aus persönlichen Gründen“, in der Pressemitteilung ohne die meist übliche Lobhudelei bei diesen Anlässen, eine CEO die über Jahre darauf hinarbeitete die eigene Machtposition zu festigen und auszubauen, alles auf sich fokussierte, sanktioniert von einem wohlgesonnenen Verwaltungsrat, dann darf aus meiner Sicht die Frage gestellt werden wie es aktuell um das Unternehmen bestellt ist?

 

Der neue CEO ist nun mehr oder weniger ein hauseigenes „Gewächs“ mit wenigen, lange zurückliegenden, Erfahrungen außerhalb des Unternehmens. Seine Vorzüge könnten durchaus darin liegen, dass er die hausinternen Abläufe kennt, möglicherweise auch die Schwachstellen. Dies kann durchaus ein Vorteil sein. Angeboten als erste Wahl für diese Besetzung hätte er sich für mich nicht, aber jeder kann mit seinen Aufgaben wachsen. Wie stark wird oder kann seine Position überhaupt sein bzw. werden? Ich gehe zunächst einmal davon aus, dass er nicht nur als Übergangskandidat bis zur endgültigen Klärung der Machtverhältnisse, benötigt wird?

 

Da er die Abläufe und die Situation im Unternehmen kennt hat er eigentlich die Möglichkeit sofort und ohne großen Aufwand ins Geschäft einzusteigen. Er wird dann wohl auch die Gelegenheit nutzen wollen und den Aktionären kurzfristig einen Bericht zur aktuellen von ihm vorgefundenen Lage des Unternehmens mit belastbaren und informativen Aussagen und seinen Zukunftsvisionen geben?

 

Auch wenn ich es so betrachte sehe ich zurzeit noch keine wirkliche „neue Führung“ und keine „Götterdämmerung am Horizont“.


Hapimag Classic

(2017-01-24)

 

„Sichern Sie sich bis zum 30. Juni 2017 eine von 2017 Hapimag Aktien zum spezialpreis von CHF 2017,00,“ (ca. 1.903,00 EUR, Umrechnungskurs 1,06 CHF/EUR). – Ende 2015 lag der Substanzwert einer Hapimagaktie bei ca. 1.957 EUR.


 

2015-05-14

Seit ca. dreißig Jahren bin ich Hapimagaktionär. Eine andere Beziehung zum Unternehmen bestand zu keinem Zeitpunkt und gibt es auch jetzt nicht. Von mir werden oder wurden weder Produkte dieses Unternehmens verkauft und auch nicht vermittelt oder in irgendeiner anderen Form angeboten. Außer meiner eigenen Mitgliedschaft besteht keine Beziehung. Bin oder war weder in dieser Branche noch für einen Wettbewerber tätig. Auf meinen Internetseiten zum Unternehmen Hapimag stelle ich lediglich meine persönlichen Eindrücke, insbesondere meine persönliche Meinung dar.

 

 


 

Hier erreichen Sie mich per e-mail

 


 

Hapimag - Eine schweizerische Aktiengesellschaft fürchtet die Information!!

 


 

 

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