Time-Sharing III

 

 

Hapimag - eine schweizerische Aktiengesellschaft fürchtet die Information!!

 

 


 

 

Neu:

 

 

 

Jahresbeitrag 2021

 

Änderung AGB bei „Hapimag-Classic“

 

Corona – Grund für Störung oder Wegfall der Geschäftsgrundlage?

 

 

 

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Vorher

 

 

"Bleiben Sie demokratisch!"

 

 

„Sachstand zur Sonderprüfung“

Jahresgebühren 2020

Keine Kaufempfehlung, nur Information

 

Statistiken oder Vergleichszahlen sind offensichtlich anpassungs- und interpretationsfähig?

Das Gefühl unter Eigentümern zu sein verschwindet immer mehr.

„Unterkirnach - "Der absolute Hotspot fehlt"

 

Hapimag-Präsident gibt sein Amt als Präsident ab

Nur Generationenwechsel?

„Übernachtungszahlen erreichen im zehnten Jahr in Folge neuen Rekordwert“

 

Wohnungen mit Hundehaltung kenntlich machen

Dürfen Hunde tatsächlich in jedes Hotelbett?

„Delayering - Dem mittleren Management geht es an den Kragen.“

 

Coronavirus

 

„Keine gerichtliche Sonderprüfung“

Hapimag – Corona – Krisenbewältigung - Gut aufgestellt!?

TUI setzt Großteil der operativen Geschäftstätigkeit aus

Generalversammlung 2020

„Kurzarbeit bei Tui Deutschland von April bis September.“

 

Folgerichtige Konsequenz – Betriebseinstellung mindestens für die nächsten drei Monate

„Ich glaube nicht, dass die Deutschen in diesem Sommer schon wieder Urlaubsreisen machen können“

 

Geistergeneralversammlung

Aushebelung des Kontrollsystems

  • Schweiz - Wirtschaftler und Wissenschaftler bieten Immunitäts-Selbsttests“
  • „Google platziert eigene Kader bei Schweizer Firmen

 

Hapimag-Jahresergebnis 2019

 

"Bleiben Sie demokratisch!"

 

Pandemie-Demokratie

 

Welche Wertstellung kann eine Hapimagaktie noch haben?

  • „Hotelfinanzierungen: „Banken wollen einfach nur raus“
  • „Schlimmstenfalls werde sich das Reisen voraussichtlich bis Herbst 2023 normalisieren.“
  • „Einen normalen Alltag gibt es erst nach Covid-19. Das wird frühestens 2022 oder im 2023er-Jahr sein“

 

So informativ ist Hapimag beim Internetauftritt zur Generalversammlung

Hapimag – „Geister-Generalversammlung“

Hapimag kennt keine Krise

 

Stimmt die Relation noch?

„Corona“ heiligt alle Maßnahmen und Mittel

Das Ende der Städtereisen?

 

„Hampimag: Türkische Sicherheitsmaßnahmen schützen Tourismus“

  • „Urlaub für 2021 jetzt buchen – oder lieber noch warten?“

Corona – Störung oder Wegfall der Geschäftsgrundlage?

 

Änderung AGB bei „Hapimag-Classic“

Jahresbeitrag 2021

 

 

 

 

 

 

Zum Jahresende 2019: Aktueller Sachstand zur Sonderprüfung bei der Hapimag AG

23.12.2019

 

“Eine Aufklärung darf auf keinen Fall geschehen, so etwas ist mit allen Mitteln zu verhindern!” das ist die rote Linie, nach welcher der Hapimag Verwaltungsrat handelt?“

 

 

Dazu fällt mir ein:

 

Wie naiv und blauäugig darf ein Verein eigentlich sein, der sich bemüht die Interessen von Aktionären zu vertreten?

 

Offensichtlich kennt oder kannte man dieses Unternehmen nach Jahrzehnten noch immer nicht und glaubte an das Gute im Menschen? Für mich läuft es erwartungsgemäß ab.

 

Erinnern wir uns an die Aktion „Schreiber“ bei der ohne Rücksicht auf die Höhe der Kosten ein „Phantom“ gejagt und dabei ein Popanz aufgebaut wurde dessen Notwendigkeit sich mir immer verschloss. Das Unternehmen wird auch für diese Sonderprüfungen keine Kosten scheuen und letztendlich wird der Aktionär diese zu tragen haben. Egal wer „obsiegt“ und was dann dabei herauskommt. Im günstigsten Fall wird dann eventuell eine D & O-Versicherung, Managerhaftpflichtversicherung, greifen?

 

Vermutlich ist man beim Betreiber der Sonderprüfung hilflos oder überfordert gegenüber den Abläufen?  Meinte mit einer Sonderprüfung zu finden was man vermutete und dann zu finden hoffte? Nur so läuft eine Sonderprüfung nicht. Die Abläufe verselbständigen sich.

 

Eine Sonderprüfung bringt man erst dann auf den Weg, wenn zumindest einige eigene nachweisbare bzw. beweisbare Erkenntnisse für eine Verfehlung vorliegen? Darauf lässt sich dann eventuell aufbauen. Nicht, wenn man darauf hofft vage Vermutungen durch eine Sonderprüfung bestätigt zu bekommen?

 

Sollte es der Fall sein, dass doch zweifelsfrei beweisbare Erkenntnisse für Verfehlungen vorliegen, dann wäre jetzt wohl der richtige Zeitpunkt diese Erkenntnisse, so es denn solche geben sollte, mindestens teilweise, dort wo Verjährung droht, der Staatsanwaltschaft vorzulegen und damit nicht so lange zu warten bis Verjährungsfristen greifen oder Nachweise nicht mehr greifbar sind?

 

Wie lange will man sich eigentlich noch vorführen lassen? So hilflos kann man doch wohl nicht sein? Oder ist man schon am Ende des eigenen „Lateins“ angekommen und das gesamte „Pulver wurde verschossen“?

 

Das ein ordentlicher Prozess dauert, das kennt man doch wohl auch gerade in Wien?

 

Vor Gericht läuft eben einiges, eventuell alles, anders ab als man es gerne hätte. Solche Abläufe entwickeln eine Eigendynamik. Vor „Gericht und auf hoher See befinden wir uns eben immer fest in Gottes Hand“. Ein solcher Prozess ist eben kein Wunschkonzert und man muss auf der Lauer liegen um das zu beeinflussen was möglich ist und einiges im Voraus ahnen um gezielt reagieren zu können. Es ist eine ständige Aufgabe.

 

Man kennt dort doch wohl auch, dass Hapimag noch nie ein auskunftsfreudiges Unternehmen war?

 

Inzwischen scheint man wohl auch in Wien gemerkt zu haben, dass man den vermeintlichen „Schalmeientönen“ aus Baar bzw. Steinhausen keinen Glauben hätte schenken sollen? Von diesen „Schalmeientönen“ hat man sich wohl allzu gerne „einlullen“ lassen“. Es waren wohl eher Töne der Verführung auf die man hereinfiel? Mancher benötigt eben etwas mehr Zeit bis er merkt wohin „der Hase läuft“?

 

Es kann taktisch natürlich durchaus unklug sein sofort „das gesamte Pulver zu verschießen“, aber außer über die Vorgehensweise zu Jammern wird man doch wohl ein Konzept und einen Fahrplan haben bzw. gehabt haben um ans Ziel zu kommen? Wozu hat man externe sachverständige Hilfe in Anspruch genommen?

 

Sollte diese externe Hilfe nicht ausreichen oder nicht kompetent genug sein, dann dürfte der Zeitpunkt gekommen sein sich nach weiteren Möglichkeiten, Maßnahmen oder ggf. anderen oder weiteren qualifizierten Unterstützern umzusehen? Diese mögliche Entwicklung kann doch wohl nicht unerwartet gekommen sein und man wird dafür doch wohl ein mögliches Szenario und Reaktionen darauf besprochen und vorgesehen haben?

 

Betrachte ich aber die für mich über die Hintertür eingesetzte weitere Sonderprüfung, dann kommen mir da doch einige Zweifel, auch über die Abläufe in der entsprechenden Generalversammlung.

 

Diese „Anbiederung“ an „neue“ Leute im Unternehmen hat doch wohl auch zu keinem Erfolg geführt? Offensichtlich sitzen die Strippenzieher im Unternehmen nach wie vor an ganz anderen Stellen und die Machtpositionen liegen in ganz anderen Bereichen und werden von dort ausgeübt? Nach der „grauen Eminenz“ bei Hapimag suche ich schon seit Jahren. Die in einigen Teilen neue Riege dort wurde doch bestimmt nicht deshalb von diesen dort installiert um diesen gefährlich zu werden?

 

Es ist an der Zeit in der Realität anzukommen und ggf. den möglichen Scherbenhaufen neu zu bewerten und zu ordnen und notfalls darüber nachzudenken was noch gerettet werden kann. Das Jammern wird doch wohl nicht nur für die Galerie vorgesehen sein um die eingesammelten Spenden zu rechtfertigen deren Notwendigkeit noch bewiesen werden muss? Vor allen Dingen was diese dann wirklich einbrachten.

 

Jahresgebühren 2020

08.01.2020

 

Die Hapimag-Jahresgebühren in Euro betragen 2020 für Vollzahler der Jahresgebühr 311,67 EUR/Aktie (2019: 311,67 EUR/Aktie). In Schweizer Franken, laut Hapimagumrechnung, 338,40 CHF/Aktie (2019: 346,80 CHF/Aktie).

 

Hapimag erzielte 2018, letzter vorliegender Geschäftsbericht, einen Gewinn in Höhe von ca. 14.924.000,00 EUR (2017: ca. 11.128.000,00 EUR). Umgerechnet auf die damals im Umlauf befindlichen ca. 227.653 Aktien (2017: ca. 275.463 Aktien) betrug der Überschuss je Aktie ca. 65,56 EUR/Aktie (2017: ca. 40,40 EUR/Aktie).

 

Eine Absenkung des Grundjahresgebührenbeitrags in EUR durch Hapimag erfolgte somit nicht.

 

 

Keine Kaufempfehlung, nur Information:

12.01.2020

 

„willhaben.at“:  „Hapimag Urlaubswelt, Ferienaktie inkl. 230 Ferienpunkte“ - „…2Stk A-Aktie, VB € 2000,- je Aktie (dzt. Aktienpreis ca. € 3200,--) …“

 

Ob es überhaupt erstrebenswert sein kann eine Hapimagaktie zu erwerben diese Entscheidung muss jeder Interessent nach seiner eigenen Gewichtung und Lebensplanung für sich allein fällen. Auch welcher Einstiegspreis dabei akzeptabel ist. Der Kauf einer Hapimagaktie ist nicht nur ein Rechenexempel, es ist auch eine Entscheidung für die Zukunft.

 

Aus der Konstruktion der vertraglichen Gegebenheiten ergeben sich Zwangsläufigkeiten, ständige Verpflichtungen, insbesondere finanzielle, und wohl auch Einschränkungen bei den Entscheidungen bei der Freiheit der Wahl des Urlaubsziels. Es ist auch der Einstieg in ein übersichtliches Angebot von Urlaubsmöglichkeiten. Vielfach schwer nachvollziehbar. Insbesondere die Vertragsbedingungen.

 

Nicht uninteressant für den der seine Urlaubsplanung so regeln möchte. Man muss es aber so mögen.

 

Berücksichtigt werden sollte aus meiner Sicht auch, egal wie eine Entscheidung ausfällt, dass in der Vergangenheit das Unternehmen immer wieder in der Kritik stand und zahlreiche Aktionäre ausstiegen, was vor einigen Jahren auch dazu führte, dass die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien reduziert wurde. Ob in Baar oder jetzt Steinhausen ein Umdenken im Umgang mit den Aktionären stattfand, dies sollte jeder für sich selbst bewerten. Es hat einige, für mich unwesentliche, personelle Veränderungen gegeben. Ob dadurch die Machtverhältnisse und die Einstellung dort verändert oder verschoben wurden will ich derzeit nicht kommentieren. Die Entwicklung bleibt wohl abzuwarten?

 

Eine umfassende Information ist aus meiner Sicht vor dem Einstieg auch erforderlich um das System zu durchblicken, vielleicht auch zu verstehen. Manche Aktionäre haben damit wohl nach Jahren der Mitgliedschaft immer noch ihre Probleme? Die Vertrags- und Nutzungsbedingungen für Hapimag-Aktien müssen verständlicher und übersichtlicher werden, überschaubarer und einen gleichen Rechtsstand für alle Aktionäre haben. Es muss eine Übersicht geben aus der alle Vorgaben zugeordnet werden können und aus der alles ausnahmslos ersichtlich ist.

 

Basis für Entscheidungen kann nicht Kulanz sein. Diese müssen eine nachvollziehbare rechtliche Basis haben.

 

Das Ausstiegsszenario habe ich bis heute nicht verstanden, so es denn überhaupt rechtlich beanspruchbar vorhanden sein sollte.

 

Es ist doch aber so, sinngemäß betrachtet, warum wollen Sie eine „Kuh kaufen, um ein Glas Milch zu trinken“?

 

Die Entscheidung eine Hapimagaktie zu erwerben kann dazu führen, dass Prioritäten zum Urlaub anders beurteilt werden müssen bzw. anders ausfallen? Der Erwerb einer Hapimagaktie ist keine Entscheidung für den Moment, sondern eine Entscheidung für längere Zeiträume. Dabei stellt sich für mich zunächst schon die Frage was mit einer Hapimagaktie überhaupt zu erreichen ist?

 

Gehen wir nur einmal von den für eine Urlaubswoche in der Hauptsaison anfallenden Punktebelastungen aus, dann ist es auch mit dem Kauf einer Hapimagaktie wohl nicht getan?

 

Das gesamte Preis- / Leistungsverhältnis bedarf nach meiner Einschätzung ohnehin einer kritischen Betrachtung. Ich finde beim Angebot anderer Anbieter für mich immer wieder adäquate Angebote mit nicht uninteressanten Preisvorstellungen ohne dabei feste Bindungen eingehen zu müssen und ohne qualitative Nachteile akzeptieren zu müssen.

 

Einen „freien Markt“ für den Ankauf einer Hapimagaktie gibt es wohl nicht wirklich? Auch keinen Markt der eine Preisfindung fördert bzw. ermöglicht? Mit Geduld und ruhiger Suche findet sich aber immer wieder und auch öfter ein eventuell interessantes und vielleicht auch überlegenswertes Angebot außerhalb des offiziellen Verkaufs? Es bedarf nur etwas Beharrlichkeit und keinen zeitlichen Druck. Keinen zeitlichen Druck auch bei der Entscheidung für oder gegen einen Einstieg bei Hapimag.

 

 

Statistiken oder Vergleichszahlen sind offensichtlich anpassungs- und interpretationsfähig?

18.01.2019

 

Jeder so, wie er es benötigt. Es ist dabei so wie bei den Interpretationen von Wahlergebnissen. Letztendlich hat jeder gewonnen.

 

„htr.ch“: „Parahotellerie - Gästerekord für die Hapimag Resorts“

 

  1. „Hapimag hat 2019 in seinen Resorts einen Gästerekord verzeichnet. Der Anbieter von Ferienwohnrechten durfte 418'000 Gäste in seinen Anlagen begrüssen.

 

Damit wurde der Spitzenwert des Vorjahres um 3000 übertroffen.“

 

dann:

 

  1. „Gleichzeitig war die

 

Belegung mit 69 Prozent im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozentpunkte rückläufig.

 

Hapimag macht am Donnerstag den Trend zu mehr Kurzreisen sowie die leicht höheren Kapazitäten dafür verantwortlich. Zudem sei die Nachfrage nach Destinationen wie Mallorca oder den Kanaren zurückgegangen.“

 

Ob dann der daraus resultierende Umsatz wohl gesunken sein könnte und nur die Objektbelastung stieg ohne, dass daraus Erträge generiert werden konnten?

 

Dem Hapimagpauschalsystem sei Dank, denn eine höhere Belegung führt dabei nicht zwangsläufig zu höheren Umsätzen im Kernbereich der unternehmerischen Tätigkeit? Aus der Punktebelastung für die Wohnungsnutzung resultiert letztendlich kein Umsatz. Ein Indiz für die Höhe der Auslastung könnte die Anzahl der verbrauchten Wohnrechtspunkte sein, wenn auch Sonderaktionen und Fremdvermietungen punktemäßig mit berücksichtigt würden.

 

Finanzieller Bedarf für notwendige Reparaturen, Instandhaltungen und Ersatzbeschaffungen usw. werden über die Jahresgebühren getragen.

 

Oder haben eventuell höhere Preisstellungen im Bereich Nebenkosten, Parkgebühren und bei sonstigen Angeboten einen Umsatzrückgang verhindert? Evtl. auch nur die Betrachtung und Interpretation der statistischen Aussage? Der „Umsatz“ bei Hapimag ist ohnehin mehr oder weniger nur eine fiktive Größe.

 

Aussagefähige Geschäftszahlen wurden nicht veröffentlicht. Eigentlich war es wieder einmal nur Propaganda? Zumindest für mich keine Erfolgsmeldung.

 

Was „Bewertungsplattformen“ aussagen – nun darüber lässt sich trefflich diskutieren und streiten. Es erübrigt sich aber eigentlich. Nur was will Hapimag damit vermitteln?

 

Die Belegung ging um drei Prozentpunkte zurück. Die Belegung dürfte aber wohl eine Messlatte und einer der Maßstäbe für ein erfolgreiches Geschäftsjahr sein?  

 

Warten wir auf aussagefähige Zahlen. Im Zeitalter der elektronischen Datenverarbeitung schaffen es Unternehmen, auch erheblich größere Unternehmen als Hapimag, aussagefähige Werte schon Mitte des dem Geschäftsjahresende folgenden Monats zu veröffentlichen, die einen Gesamteindruck ermöglichen.

 

Letztendlich ist es bei dem „Non-Profit-Unternehmen“ Hapimag doch so – wenn ein Gewinn für ein Geschäftsjahr ausgewiesen wird, dann waren Nebenkosten und Jahresgebühren zu hoch angesetzt!

 

Es hat sich auch mit der teilweise ausgewechselten Führung bei Hapimag in der Informationspolitik wohl kaum etwas geändert? Aus meiner Sicht weiter spärlich und nie für einen Gesamteindruck geeignet. Nur Segmentberichterstattung. So wie es sich anbietet um nach Beliebigkeit interpretiert zu werden? Oft wenig aussagefähig. Es dürfte doch schließlich so sein, dass die „operative Führungsebene“ nur Entscheidungen und Vorgaben, auch die Informationspolitik, umsetzt die an anderer Stelle beschlossen wurden?

 

Das sich dann die Presseberichte fast gleichen ist wohl auch nur rein zufällig?:

 

„hr.ch“ - „tageskarte.io“ - „luzernerzeitung.ch“

 

 

„Tourismus-Trends die die Branche 2019 bewegen werden“

 

Was haben Sie von diesen Trends bei Hapimag 2019 bemerkt?

 

 

Auf den Punkt gebracht:

 

„holidaycheck.de“: „Seit mehr als 15 Jahren besuche ich Hapimag Anlagen. Selber besitze ich Aktien seit ca. 6 Jahren. Das Gefühl unter Eigentümern zu sein verschwindet immer mehr. Der zweite Punkt bezieht sich auf die Tierhaltung. Selbst Campingplätze haben Bereiche, wo sich Menschen und Tiere aufhalten können - bei Hapimag ist nicht darauf geachtet!“

 

„deutschland-monteurzimmer.de“: „Aufenthalt von Haustieren.“

 

„auto-reise-welt.de“: „Ferienwohnung für Allergiker“

 

Ich möchte meine Ferien nicht in einer Ferienwohnung verbringen in der Haustiere erlaubt sind oder waren. Wann wird es bei Hapimag eine entsprechende separate Buchungsmöglichkeit geben? Aber auch darauf wird bei „Hapimag“ wohl „nicht geachtet“?

 

In den Hapimaganlagen gab es durchaus Zeiten in denen man sich die Tageszeit bot und wenn man sich ein weiteres Mal traf auch ein paar Worte wechselte. War einmal…

 

 

„schwarzwaelder-bote.de“: „Unterkirnach "Der absolute Hotspot fehlt"“

24.01.2020

 

 

„htr.ch“: „Hapimag-Präsident … gibt sein Amt als Präsident ab.“

25.01.2020

 

„luzernerzeitung.ch“: „Hapimag-Präsident geht in den Ruhestand.“ - „…Als Nachfolger übernimmt bis zur Generalversammlung am 24. April 2020 ad interim Vizepräsident … seine Geschäfte. Zudem beschloss der Verwaltungsrat, … der Generalversammlung auch als Kandidat für die Nachfolge von … als Verwaltungsratspräsident vorzuschlagen…“

 

 

Nur Generationenwechsel?

06.02.2020

 

Hapimag: „Im Zuge des laufenden Generationenwechsels bei Hapimag kommt es in unserem Verwaltungsrat zu Veränderungen. Präsident Dr. iur Giatgen Peder Fontana, Kurt Scholl und Andreas Winiarski haben sich entschieden, ihr Amt zur Verfügung zu stellen. Giatgen Peder Fontana feierte im Januar 2020 seinen 70. Geburtstag und erreichte damit die Altersgrenze. Er war seit 2011 Mitglied des Verwaltungsrates und wirkte seit 2013 als Präsident. Kurt Scholl war von 2003 bis 2013 CEO von Hapimag und seit 2013 Mitglied des Verwaltungsrates. Andreas Winiarski gehörte dem Gremium seit 2018 an. Wir möchten allen drei für ihren Einsatz für Hapimag danken.“
 

Der erste „Hoffnungsträger“ geht nun schon nach knapp zwei Jahren. Sie erinnern sich? Vor ca. zwei Wochen wurde dieses Mitglied noch als potentieller Verwaltungsratspräsident gehandelt. Er wird daraufhin doch wohl nicht die Flucht ergriffen haben?

 

Ein weiteres Mitglied scheidet aus Altersgründen aus. Ein weiteres vor Ende der Amtszeit, vielleicht weil die Zeichen der Zeit verstanden wurden?

 

Von einem nahtlosen Übergang auf Nachfolger kann dann wohl kaum die Rede sein? Eine neue Truppe ohne den „Erfahrungsschatz“ zumindest eines länger dabei gewesenen Mitglieds könnte zweckmäßig sein. Auch wenn die beiden jetzt erst ausscheidenden älteren Mitglieder für mich keinen glücklichen Verlauf ihrer Tätigkeit hatten. Es passt aber ins Bild, dass dieser Verwaltungsrat keine nennenswerten Vorkehrungen für einen nahtlosen Übergang schuf. Das dienstälteste Mitglied des Verwaltungsrats ist dann drei Jahre dort tätig.

 

Es ist schon ein Schnitt, wenn über die Hälfte der Mitglieder zum gleichen Zeitpunkt den Verwaltungsrat verlassen. Für Hapimag kein Novum. Vor geraumer Zeit verlies der gesamte Verwaltungsrat zum gleichen Zeitraum das Gremium. Was danach kam ist bekannt. Ich konnte während dieser Zeit kaum etwas feststellen was das Unternehmen voran brachte. Es war aus meiner Sicht keine gute Zeit für Hapimag. Die letzten Konsequenzen erfolgen in diesem Bereich nun jetzt. Damit ist es aber nicht getan, denn die Folgen wirken immer noch kräftig nach.

 

Vielleicht hat man jetzt eine glücklichere Hand bei der Auswahl der neuen Kandidaten. Allerdings ist es wohl die bisherige „Mannschaft“ die die neuen Mitglieder aussucht und vorschlägt. Letztendlich wählt diese aber die Generalversammlung. Nur mit dem Vorschlagsrecht aus diesem Bereich heraus hat es so seine Schwierigkeiten. Es wird wohl über das abgestimmt werden müssen was kommt, ohne große Einflussmöglichkeit?

 

Man darf gespannt sein. Es werden nicht nur fachlich kompetente neue Mitglieder benötigt, sondern auch neue Mitglieder die das System Hapimag verstehen und nachvollziehen können. Auch werden diese Standhaftigkeit und starkes Durchsetzungsvermögen gegenüber dem immer noch verkrusteten und Privilegien verteidigenden Verwaltungsapparat benötigen der nach meiner Ansicht immer noch nicht in der Lage, wahrscheinlich aus alter Gewohnheit heraus auch nicht gewillt ist, die Verläufe kundenfreundlich zu gestalten. Für diesen Bereich besteht, neben der Wiederherstellung bekannter Standards und Instandhaltungen in sämtlichen Bereichen, akuter Handlungsbedarf.

 

An der Feststellung der „Luzerner Zeitung“ von Mai 2017 hat sich für mich nichts geändert. Diese trifft nach wie vor zu. Nur was ist in der Zwischenzeit geschehen? Für mich keine neuen Erkenntnisse, schon gar keine Erfolgsmeldungen. Es hat sich kaum etwas geändert.

 

„Luzerner Zeitung“: „Neue Lösungen für das Ferienparadies gesucht“:

 

 „Neue Aktionäre zu gewinnen, bleibt die grosse Herausforderung für Hapimag“.

 

„Hapimag ist keine gewöhnliche Publikumsgesellschaft“.

 

Diese beiden Aussagen der „Luzerner Zeitung“ treffen aus meiner Sicht heraus nach wie vor zu.

 

Egal wie, der dann fast neue Verwaltungsrat steht vor großen Aufgaben. Es wird ein schweres „Erbe“ werden.

 

 

11.01.2020
Hapimag Resorts mit Gästerekord in 2019

11.01.2020
Weltweites Ranking Beliebtestes Hotel liegt in Hamburg – an einer Hauptstraße!

10.01.2020
Hapimag Resorts mit Gästerekord in 2019

10.01.2020
Hamburger Geheimtipp auf Platz 1

31.12.2019
Was macht ein Chief Hospitality Officer eigentlich so?

 

 

„Übernachtungszahlen erreichen im zehnten Jahr in Folge neuen Rekordwert“

12.02.2020

 

„tageskarte.io“: 2019 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 495,6 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren dies 3,7 Prozent mehr als 2018. Damit stiegen die Übernachtungszahlen im zehnten Jahr in Folge auf einen neuen Rekordwert.

 

 

Wohnungen mit Hundehaltung kenntlich machen

16.02.2020

 

„holidaycheck.de“: „Bei aller Tierliebe, die Nutzung der Wohnungen mit Hunden löst eine zusätzliche Verschmutzung und Geruchsbelästigung aus. Deshalb möchte ich dringendst anregen, die Wohnungen mit Hundehaltung von den üblichen Wohnungen zu trennen und kenntlich zu machen. Es ist auch nicht einzusehen, daß die Allgemeinheit die erhöhten Kosten für zusätzliche Reinigung und Abnutzung mitzutragen hat.“

 

Aus meiner Sicht ein richtiger Ansatz. Dies wird von zahlreichen Vermietern von Ferienwohnungen so auch praktiziert.

 

Laut Hapimagpreisliste wird je Haustier eine zusätzliche Gebühr erhoben. In einigen französischen Hapimaganlagen bis ca. 80,00 EUR, in einigen deutschen Anlagen ca. 59,00 EUR.

 

Ob dies vollzogen und die Anmeldung auch kontrolliert wird ist für mich nicht nachvollziehbar, auch nicht ob dies kostendeckend ist und die zusätzlichen Gebühren wirklich für eine zusätzliche oder gründlichere Reinigung der Ferienwohnung verwandt werden.

 

 

Cavallino-Treporti

16.02.2020

 

Nachbarn von Hapimag? – „caravaning.de“: „Residence Village - 5 Sterne - Campen in Cavallino-Treporti“

 

 

Dürfen Hunde tatsächlich in jedes Hotelbett?

18.2.2020


„luzernerzeitung.ch“: „Immer öfter stelle ich fest, dass es erlaubt ist, Hunde mit ins Hotelzimmer zu nehmen. Laut Ombudsstelle gibt es hier keine Vorschriften.

 

Die Vorstellung, in einem Bett zu schlafen, in dem die Nacht zuvor ein Hund lag, ist mir leider etwas unangenehm.

 

Gibt es hier tatsächlich keine Vorschriften für Hotels und Hundehalter?“

 

 

„luzternerzeitung.ch“: „In einigen Häusern liegt in den Zimmern ein Hunde-Knigge auf. Darin ist unter anderem zu lesen, dass der Hund innerhalb des Hotelgeländes an der Leine zu führen ist, während des Frühstücks auf dem Zimmer bleiben soll, kein nächtliches Bellen akzeptiert wird und

 

der Vierbeiner im vom Hotel zur Verfügung gestellten oder selbst mitgebrachten Hundebett nächtigen soll

 

und auf keinen Fall im Hotelbett.

 

Meiner Meinung nach eine Selbstverständlichkeit.“

 

 

„nzz.ch“: „Delayering - Dem mittleren Management geht es an den Kragen.“

25.02.2020

 

Wann wird Hapimag über diese Vorgehensweise nachdenken?

 

 

Andere haben wohl schon ihren Frieden mit dem Unternehmen gemacht oder es steht unmittelbar bevor?

 

„hapimag-ferienclub.info“: „Während wir vor einigen Jahren von Spitz, Scholl und Konsorten noch regelrecht boykottiert wurden, gibt es nun weiterhin zielführende Gespräche, die auch schon die ersten Besserungen für uns Aktionäre gebracht haben.“

 

„hapimag-ferienclub.info“: „Nachdem Frau M. Spitz und Konsorten die Führung von Hapimag übernommen haben, sahen wir die Erhaltung unserer Investition und einen preiswerten Urlaub langfristig nicht mehr gewährleistet.“

 

 

„hapimag-ferienclub.info“: „Veränderungen im Verwaltungsrat. - Soweit die Mitteilung von Hapimag.  Diese Entscheidungen sind auch ein Ergebnis wochenlanger intensiver Gespräche zwischen dem Verwaltungsrat und dem HFA.“

 

 

Offensichtlich kommt man mit den „Konsorten“ doch recht gut zusammen? Der HFA, die neue Führung der Hapimag AG? Zumindest wohl zum Berater aufgestiegen? Wann findet dann beim HFA der Generationenwechsel statt?

 

„Von Kurt Tucholsky stammt die weise Erkenntnis: „Das Volk versteht das meiste falsch, aber es fühlt das meiste richtig.““

 

Es wird wohl nicht mehr allzu lange dauern, die nächste Hapimag-Generalversammlung wirft ihre Schatten schon voraus, dass Sie wieder um Vollmachten zur Stimmabgabe gebeten werden. Vollmachten unter anderem auch zu einer Stimmvertretung bei der Sie letztendlich, zumindest so wie bisher praktiziert, nicht festlegen konnten wie Sie abstimmen möchten und ich zumindest in weiten Teilen keine klare Aussage des Vollmachtnehmers dazu erkennen konnte wie dieser abstimmen würde. Eine Tendenz war vielleicht zu vermuten. Warum wollen Sie aber eine fast Blankovollmacht erteilen?

 

Weitere bisher angebotene Möglichkeiten zur Wahrnehmung Ihres Stimmrechts an der Generalversammlung waren so, dass Sie die Möglichkeit hatten problemlos direkt so abzustimmen bzw. klar festzulegen wie Sie abstimmen möchten so wie Sie es für richtig hielten.

 

 

Coronavirus

26.02.2020

 

„krone.at“: „Coronavirus“

 

„krone.at“: „Keine Italien-Reisen. Es sind wahrlich keine erfreulichen Nachrichten, die dieser Tage aus unserem südlichen Nachbarland Italien zu vernehmen sind. Das

Coronavirus forderte am Wochenende drei Tote, mehr als 100 Personen sind nachweislich infiziert. Die Regierung hat ein Dutzend Orte südöstlich von Mailand mit etwa 50.000 Bewohnern abgeriegelt, sogar der traditionsreiche Karneval in Venedig wurde beendet. Kein Wunder, wenn man sich in Österreich, vor allem in Kärnten, jetzt intensiv mit dem Virus und seiner möglichen weiteren Ausbreitung auseinandersetzt…“

 

„sueddeutsche.de“: „Coronavirus in Europa: Was Italien-Reisende jetzt wissen müssen“

 

Es dürfte Hapimag gut anstehen, insbesondere auch in Anbetracht der Altersstruktur der eigenen Kundschaft die besonders gefährdet sein könnte, großzügige Kulanzregelungen für eine Stornierung, Verschiebung oder Umbuchung auf einen anderen Ort bereits gebuchter Aufenthalte zu gewähren, wenn diese das Risiko einer möglichen Erkrankung nicht eingehen möchten oder fürchten?

 

Das Unternehmen ist hier gefordert schnell eine Lösungsmöglichkeit aufzuzeigen.

 

„t-online.de“: „Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht Deutschland "am Beginn einer Coronavirus-Epidemie". Er habe die Gesundheitsminister der Länder in einer Telefonkonferenz aufgefordert, ihre Pandemiepläne "zu aktivieren und ihr mögliches Inkrafttreten vorzubereiten", sagte Spahn am Mittwoch in Berlin. "Die Lage hat sich leider in den letzten Stunden geändert, das muss man leider sagen", fügte der Minister hinzu…“

 

 

28.02.2020

„jetzt.de“: „Grafik erklärt vermeintliche Kompatibilität von Bärten und Mundschutzmasken“

 

„Bereits vergangenes Jahr wurde in den Medien groß eine Studie geteilt, in der es hieß, dass in einem Vollbart seien mehr Keime zu finden als in einem Hundefell. Warum also nicht auch Coronaviren im Hipsterbart?“

 

 

Schwache Mittelung

04.03.2020

 

Mehr fiel Hapimag dazu nicht ein? Insbesondere zu den italienischen Hapimag-Ferienorten hätte es wohl eine deutlichere Aussage sein müssen? Allgemeinplätze und unkonkrete Aussagen bringen zu diesem Thema nichts. Wie wird vorgegangen bei Stornierungen von besorgten Urlaubern:

 

Hapimag: „Wie geht nun Hapimag mit der aktuellen Situation um?
 

Um die Sicherheit unserer Gäste zu erhöhen, haben wir in all unseren 58 Resorts die Hygienestandards verschärft. Ausserdem haben wir Vorkehrungen getroffen, dass Mitarbeitende mit grippeähnlichen Symptomen von Zuhause aus arbeiten können.

In allen Resorts arbeiten wir eng mit den lokalen Gesundheitsbehörden zusammen und orientieren uns an ihren Handlungsempfehlungen und Vorgaben.

Die Resort Manager stehen in engem, regelmässigen Kontakt mit dem Hauptsitz.

 
Wir verfolgen die Lage weiterhin rund um die Uhr und stehen in engem Kontakt mit den nationalen und lokalen Behörden.

 

Unsere Resorts sind geöffnet und unsere Mitarbeitenden freuen sich über Ihren Besuch.“

 

 

Es gibt nicht einmal den derzeit überall üblichen Hinweis, dass bei Bedarf geeignete und gezielte Maßnahmen ergriffen werden, die bezogen auf die zugrundeliegenden Risiken angemessen seien?

 

 

„verbraucherzentrale.de“: „Coronavirus grassiert in vielen Ländern: Ihre Rechte als Reisender

 

„merkur.de“: Coronavirus in Italien: Auswärtiges Amt rät von Reisen in diese Regionen ab“

 

„ruhr24.de“: „Coronavirus und Reisen: Urlaub umbuchen oder stornieren?...“

 

„Prinzipiell können noch alle Länder bereist werden, für die keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes oder des Robert Koch-Instituts (RKI) vorliegt. So rät das RKI ausdrücklich nur von Urlaub in China, im Iran, in Italien und in Südkorea ab. Auch müssen sich Urlauber auf außergewöhnliche Bedingungen an Flughäfen oder Bahnhöfen einstellen. Hier finden unter anderem erhöhte Überwachungsmaßnahmen bezüglich des Coronavirus statt. Gegebenenfalls müssen Reisende damit rechnen, dass eine Quarantäne während ihrer Reise verhängt wird.“

 

 

„Angesagt bei Familien: Urlaub in Deutschland“

19.02.2020

 

„tageskarte.io“: „Urlaub im eigenen Land ist angesagt. …, Leiterin für Auto-, Städte- und Bausteinreisen bei TUI: „Der Trend zum Urlaub im eigenen Land setzt sich in 2020 massiv fort. Für den kommenden Sommer liegen unsere Buchungen bereits 15 Prozent über Vorjahr.“

 

Winterberg, Braunlage, Unterkirnach – bei Hapimag stehen wohl noch Kapazitäten zur Verfügung?

 

 

Hapimag möchte derzeit die Nutzung von Verfallpunkten den Aktionären schmackhaft machen. Das Problem lässt sich ganz einfach lösen:

 

  1. Das Verfalldatum wird aufgehoben, zumindest auf zehn Jahre verlängert. Die Punkte wurden von den Eigentümern bezahlt und sind deren Eigentum. Warum also überhaupt Verfall?

 

  1. Die Beschränkung der Zukaufmöglichkeit von Wohnrechtspunkten auf 120 Wohnrechtspunkte je Hapimagprodukt wird beschränkungslos aufgehoben.

 

  1. Minimalste Lösung wäre das Verfalldatum auf den 30.09. des Jahres zu verlegen, damit könnte die Sommersaison noch genutzt werden.

 

Hapimag wird doch wohl keine Belegungsprobleme haben?

 

 

20.02.2020

„tageskarte.io“: „Die Entwicklung im Gastgewerbe zeigt sich, trotz konjunktureller Abkühlung, stabil. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, setzten Hotels und Restaurants 2019 nominal 3,0 Prozent mehr um als im Vorjahr. Bereinigt um steigende Preise bedeutete dies real ein leichtes Plus von 0,6 Prozent.“

 

„destatis.de“: „WIESBADEN – Das Gastgewerbe in Deutschland setzte im Jahr 2019 real (preisbereinigt) 0,6 % mehr um als im Jahr 2018. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg der Gastgewerbeumsatz nominal (nicht preisbereinigt) um 3,0 %. Im Dezember 2019 ging der reale Umsatz des Gastgewerbes um 1,9 % gegenüber dem Dezember 2018 zurück, nominal stieg der Umsatz dagegen um 0,8 %.“

 

24.02.2020

„krone.at“: „Die Wahrheit hinter den Tourismus-Rekorden.“

 

 

20.02.2020

„presseportal.de“: „Cavallino-Treporti an der Adria“

 

„presseportal.de“: „Strandregionen Venetiens bieten mit "Venice Sands" ein Rundumangebot für Bade-, Aktiv-, Camping- und Kultururlaub an 150 Kilometern...“

 

 

„Keine gerichtliche Sonderprüfung“

02.03.2020


„Vor Gericht und auf hoher See ist man fest in Gottes Hand“. Damit könnte man dieses Ergebnis bzw. dieses Urteil des Schweizer Gerichts abhaken?

 

So zu denken ist mir zu einfach. Letztendlich dürfte das Gericht eine schriftliche Fassung seiner Entscheidung den Beteiligten zustellen und es dürfte interessant sein welche Gründe das Gericht dazu in seiner Entscheidung explizit ausführt. Dies dürfte aufschlussreich sein?

 

Es ist für mich schon bemerkenswert, wenn ein Gericht sich über das demokratische Votum zur Durchführung einer Sonderprüfung hinwegsetzt und den Willen einer Mehrheit negiert? Da muss aus meiner Sicht heraus schon einiges schief gelaufen sein?

 

Bleibt zu hoffen, dass dann, wenn diese Ausführung des Gerichts vorliegt zumindest einer der Beteiligten die gerichtlichen Feststellungen ungekürzt zur Verfügung stellt und nicht nur daraus zitiert wird.

 

Außerdem dürfte es der Klägerin gut zu Gesicht stehen, wenn diese nun einmal herauslässt welche konkreten Beweise vorlagen für Fehlleistungen von Kompetenzträgern des Unternehmens und welche Fehlleistungen es konkret waren. Die beabsichtigte Sonderprüfung kann doch wohl nicht nur dem Zweck der Spurensuche gedient haben?

 

Das Gericht hielt die Gründe für eine Sonderprüfung offensichtlich nicht für stichhaltig, prüfenswürdig und prüfenswert?

 

Weiter dürfte es auch interessant sein ob und welche Absprachen in den vergangenen Monaten zwischen den Beteiligten stattfanden und nicht publiziert wurden? Das Gericht hat offensichtlich Antworten bzw. Stellungnahmen der Anwälte der Beklagten für ausreichend erachtet?

 

Weiter wurden wohl freundliche Grußbotschaften wohl mehrfach zwischen den Beteiligten zum Thema Sonderprüfung gewechselt unter Ausschluss der Öffentlichkeit?

 

In den vergangenen Monaten wurde von zahlreichen Kontakten berichtet ohne Konkretes zu benennen. Im trauten Kreis lässt sich gut munkeln?

 

Nur, fehlende Information, war doch eigentlich ein Thema welches beanstandet wurde? Wohl eher kein Prüfungsgrund. Weiter, wohl eher und relevant, mögliche unternehmerische Fehlleistungen zum Schaden der Aktionäre.

 

Soll dies die Politik der Zukunft werden? Engere Zusammenarbeit mit Aktionärsvereinigungen? Weiter wie bisher nur mit wechselnden Partnern die Wohlverhalten signalisieren und eventuelle Problemstellungen unter sich besprechen und stillschweigend bereinigen?

 

Was soll „unabhängig“ geprüft werden, wenn schon ein Gericht nichts prüfenswertes vorfand? Ein Feigenblatt für eine totale „Bauchlandung“.

 

„Keine gerichtliche Sonderprüfung“. Für den Kläger ist das äußerst peinlich. Es wurden wohl nicht sämtliche Hausaufgaben gemacht?

 

Erst richtig peinlich wird dies aber für mich durch die gemeinsame Erklärung der Kontrahenten. Das ist „mega“-peinlich aus meiner Sicht. Urplötzlich ist alles nur noch bedingt verwerflich?

 

„Es kreiste ein Berg und gebar eine Maus“! – Beklagte: „Wir haben uns mit dem HFA, der die Sonderprüfung anstrebte, darauf geeinigt, dass wir einen Antrag an der diesjährigen Generalversammlung unterstützen, eine freiwillige, unabhängige Prüfung zu bestimmten Themenkreisen durchzuführen und die Aktionärinnen und Aktionäre darüber abstimmen zu lassen.“

 

Die Aktionärinnen und Aktionäre haben bezüglich der Sonderprüfung schon abgestimmt. Die Fragen liegen auf dem Tisch. Einige haben sich in internen Gesprächen wohl erledigt. Nähere Angaben und Ausführungen dazu bisher Fehlanzeige.

 

Klägerin: „Für uns ist es schwer verständlich, dass ein Schweizer Richter die Sonderprüfung dennoch ablehnt. Wir verzichten auf weitere rechtliche Schritte und akzeptieren das Urteil, da Hapimag in der Zwischenzeit transparenter geführt wird.

 

Ging es nicht um Verfehlungen und unternehmensschädliche Handlungen im bisherigen Unternehmensablauf zum Schaden der Aktionäre bzw. des Unternehmens? Erledigen diese sich jetzt durch eine jetzt plötzlich vermeintlich sich andeutende transparentere Führung? Wenn es Schädigungen gab müssen diese Schäden benannt und beziffert werden.

 

Sehen wir uns nur einmal die zurückhaltenden Verlautbarungen der Klägerin einmal an. Da klang doch, zumindest gelegentlich, in den vergangenen Monaten einiges anders als jetzt dieses kleinlaute gemeinsame Statement.

 

Allein schon der Hinweis eine Weiterverfolgung, neben Kostengründen, insbesondere beispielhaft durch Strafanzeigen nicht zu verfolgen, weil dann das Image des Unternehmens geschädigt würde versetzt mich persönlich in Erstaunen. Warum hat man dann eine Sonderprüfung auf den Weg gebracht? Doch wohl kaum um Werbung für das Unternehmen zu betreiben?

 

Abgesehen davon sind ggf. verursachte Schäden nicht vom Unternehmen, sondern von dem verursachenden Kompetenzträger zu verantworten und ggf. auszugleichen. Dieser Verursacher würde, sofern eine solche Feststellung einer Schadenverursachung erfolgen sollte, dann für sein Fehlverhalten ggf. zur Rechenschaft gezogen.

 

Was ist nun transparenter geworden? Die „Zusammenarbeit“ zwischen den Beteiligten unter Ausschluss der Öffentlichkeit? Wie sieht das konkret aus? Vor allen Dingen, verfolgen wir mehrere Jahrzehnte Unternehmensgeschichte, wie lange wird diese Transparenz anhalten?

 

Ich für meinen Teil habe von neuer Transparenz nichts bemerkt. Das Unternehmen gibt die Themen vor und arbeitet diese dann nach eigener Entscheidung ab. Wo beginnt da die Transparenz?

 

„Wir verzichten auf weitere rechtliche Schritte“. Wohl die einzige Möglichkeit diese Fehlentscheidung zur Sonderprüfung zu bereinigen und weiteren Schaden zu verhindern?

 

Nur wen und was vertritt dieser Verein jetzt noch? Ursprünglich wohl gegründet um in trauter Runde Urlaubserlebnisse beim geselligen Beisammensein auszutauschen? Dann versuchte man sich, der Not gehorchend zwangsläufig als Aktionärsschützer und bemühte sich redlich. Das ging nun gründlich schief. Wie wir sehen können mit mäßigem bzw. sehr geringem Erfolg, in der Vergangenheit auch oft erfolglos.

 

Mitgliedschaften dürfen aber überdacht werden.

 

Es bleibt abzuwarten welche Konsequenzen die Beteiligten aus diesen Abläufen ziehen. Für mich gehen beide Seiten beschädigt aus diesen Vorgängen heraus, denn klare Aussagen zu den angesprochenen Fragestellungen war niemand bereit zu geben. Vielleicht kommt dies nun noch nachdem die gerichtlichen Abläufe geschlossen sind und keine laufenden Verfahren mehr anhängig? Eine Gelegenheit wäre dies allemal, eher eine Zwangsläufigkeit. Zum Tagesgeschehen kann so nicht übergegangen werden.

 

Aber das wäre dann vielleicht doch zu transparent? Beide Seiten sollten darüber nachdenken, dass die Aktionäre letztendlich Eigentümer des Unternehmens sind und sie für diese ständig tätig werden? Den Aktionären steht ein umfängliches Informationsrecht zu. Kein vorher selektiertes. Dafür wird auch kein Vormund benötigt und auch nicht die immer wiederkehrende Floskel „auf Wunsch der Aktionäre“.

 

Ich kann keine Anzeichen dafür entdecken, dass das Unternehmen „transparenter“ geworden ist. Aus meiner Sicht ist Hapimag seit Jahrzehnten ein intransparentes Unternehmen. Kundenfreundlichkeit nur in den Resorts, ansonsten ist Intransparenz das Unternehmensverständnis. Diese hat man nun erst wieder unter Einsatz von wohl nicht unbeträchtlichen Mitteln auf Kosten der Aktionäre, die diese anfallenden Kosten über die Jahresgebühren ausgleichen dürfen, verteidigt. Hätte man Transparenz gewollt wäre wohl selbst das Gericht gewillt gewesen einen Vergleich zu moderieren?

 

Jetzt Ankündigung über vertrauensbildende Maßnahmen? – Betrachten wir die bisherige Vorgehensweise und das wohl bestehende diesbezügliche Verständnis im Unternehmen. „Aus einem Saulus wird selten ein Paulus“.

 

Die Klägerin hat sich wieder einmal als „Papiertiger“ erwiesen. Erst vollmundige Ankündigungen über verursachte Schäden seitens des Unternehmens. Jetzt ist man nicht einmal mehr gewillt, doch wohl nicht in der Lage, auch nur einen der Verstöße, welche ursprünglich so schwerwiegend waren, dass eine Sonderprüfung notwendig war, in allen Einzelheiten beweismäßig darzulegen? Die Verursacher lässt man davonziehen. So weit kann diese neue „Anmeierei“ doch wohl nicht gehen?

 

Wen schützt die Klägerin jetzt? Die Aktionäre oder nun doch die Manager die möglicherweise einen Schaden verursachten?

 

Sollte eventuell die Beweislage doch nicht ausreichend gewesen sein? Alle entsprechenden Behauptungen nur Luftnummern?

 

Etwas kritische Distanz könnte zunächst ein guter Weg und angeraten sein, denn ein Sonnenstrahl macht noch keinen Frühling. Euphorische Umarmungen sind nun wirklich nicht angesagt. Das Unternehmen ist mir in der Vergangenheit nicht durch Kundenfreundlichkeit und vertrauensbildende Maßnahmen aufgefallen und klare eindeutige Aussagen zu einem möglichen Ausstieg habe ich auch nirgendwo gefunden. Welche Anzeichen deuten daher auf einen Sinneswandel bei Hapimag? Der Wunsch als „Vater des Gedankens“ reicht mir da nicht aus. Vertrauen wird nicht von heute auf morgen erworben.

 

 

„bote.ch“: „Gericht lehnt externe Sonderprüfung beim Tourismusanbieter Hapimag ab“

02.03.2020

 

„…Stimmt die GV einem Antrag zur externen Sonderprüfung zu, hat die Gesellschaft oder jeder einzelne Aktionär die Möglichkeit, innerhalb von 30 Tagen den Richter um Einsetzung eines Sonderprüfers zu ersuchen. Diesem muss glaubhaft gemacht werden, dass die Organe der Gesellschaft das Gesetz oder die Statuten verletzt und dadurch die Gesellschaft oder die Aktionäre geschädigt haben...

 

 

Hapimag – Corona – Krisenbewältigung - Gut aufgestellt!?

14.03.2020

 

Hapimag: „…selbstverständlich ist Hapimag sehr kulant bei bereits geplanten Reisen.“ (Mitteilung Eingang am 12.03.2020):

 

Hapimag: „Regeln für bestehende Buchungen | Italien und Ascona
Für Ihre bestehenden Buchungen in Italien und in Ascona (Schweiz) gelten gegenwärtig folgende Regeln für die Anreise bis und mit 03.04.2020:
 
Alle Buchungen von Aktionären und Mitgliedern, die ...
 
A. sich in den Krisengebieten befinden und nicht ausreisen können (aufgrund geschlossenen Grenzen/stornierten Flügen)


B. in die Krisengebiete gereist wären und nicht mehr anreisen können (aufgrund geschlossenen Grenzen/stornierten Flügen)
 
... können kostenlos (ohne Punkteverlust und ohne Bearbeitungsgebühr) storniert werden.
 
Zusätzlich bietet Hapimag eine kostenlose Umbuchung für diese Resorts an. Umgebucht werden kann auf alle Hapimag Resorts im laufenden Jahr, unabhängig der Saison.
 
Für alle anderen Reisen gelten die normalen Stornierungsbestimmungen.“

 

Kulanz sieht für mich anders aus. Warum auch nur „Kulanz“. Jeder Betroffene sollte einen Anspruch auf diese Möglichkeit für selektierte Ferienstandorte haben. Richtig wäre es dies für sämtliche Buchungen dieses Jahres zu gewähren, denn ein Risiko besteht weltweit und jeder muss für sich selbst entscheiden wie weit Bereitschaft besteht dies hinzunehmen.

 

Ganz abgesehen davon finde ich es unverständlich warum „kostenlose Umbuchungen“ nur ins „laufenden Jahr“ hinein möglich sein sollen und auf Buchungen für „Italien und Ascona“ beschränkt werden? Betroffen sind sämtliche Hapimagstandorte.

 

Hapimag bietet die Möglichkeit bis zu ca. 18 Monate im Voraus zu buchen? Ganz abgesehen davon ist derzeit nicht abzusehen wann sich diese Corona-Gefahr reduzieren wird. Diese Problemstellung wird mindestens für den Rest dieses Jahres bestehen. Vermutlich noch darüber hinaus. Es ist also nicht damit getan nur für ein paar Monate den Aufenthalt hinauszuschieben. Der Krisenmodus wird wohl noch lange anhalten.

 

Die Entwicklung bleibt abzuwarten, ist aber absehbar negativ zu bewerten. Weiter werden auch andere Gebiete demnächst ähnlich wie in Italien betroffen sein und die Problemfälle weiter ansteigen? Dann die nächste „kostenlose Umbuchung“. Wohin soll aber umgebucht werden? Coronafreie Bereiche gibt es nicht mehr. Seriöse Aussagen über den weiteren Verlauf sind derzeit wohl kaum möglich?

 

Durch die Festlegungen der USA ist dieses Hapimagpapier ohnehin schon zumindest in Teilen überholt. Die nächste Berichtigung wird wohl nicht lange auf sich warten lassen? Inzwischen herrscht doch eigentlich weltweit Ausnahmezustand mit zunehmender Tendenz, sofern dies noch möglich sein sollte. In Deutschland darf sich doch jetzt jeder „Provinzfürst“ als Krisenmanager betätigen.

 

Dieses Angebot ist unzulänglich und greift viel zu kurz. Ich kann mich auch des Eindrucks nicht erwehren, dass hier scheibchenweise lediglich die gesetzlichen Mindestanforderungen deren Einhaltungen ohnehin verpflichtend sind als kulante Tat dargestellt werden?

 

 

Italien schließt alle Restaurants und Geschäfte

 

„tageskarte.io“: „Booking.com verlangt kostenfreie Stornierungen von Hotels“:

 

„Booking beruft sich bei seiner Entscheidung auf „Forced Circumstances“. Im Deutschen würde wohl der Begriff der „höheren Gewalt“ zutreffen, der die Forderungen des Unternehmens untermauern soll. Booking.com „erwartet“ von den Hotels kostenfreie Stornierungen, so lange die „Zwangslage“ anhalte…

 

 

Eine „Stornierungswelle“ gibt es angeblich nicht? Zumindest berichten die Medien entsprechend bzw. eher wohl nicht darüber?

 

 

„nzz.ch“: „Das Coronavirus bedroht den Tourismus in der Existenz“ – „In der Zwischenzeit müssen die Anbieter eine harte Bewährungsprobe bestehen, die an ihrer finanziellen Substanz zehren wird…“

 

Hapimag dürfte bei dieser Krisenbewältigung gut aufgestellt sein? Die laufenden Kosten sind durch die Jahresgebühren gedeckt. Diese Jahresgebühren fallen auch an, wenn keine Ferienwohnung genutzt wird. Mit den somit großzügig zur Verfügung stehenden Mitteln kann ein aktives und umsichtiges Management keine Probleme bekommen, denn diese Mittel fließen auch, wenn keine Gegenleistung in Anspruch genommen wird. Der normale Geschäftsbetrieb ist mehr als gesichert.

 

Darüber hinaus anfallende Aufwendungen entstehen nur bei Anfall, wenn die Objekte genutzt werden und die anfallenden Kosten werden dann gemäß Verursachung durch den Nutzer über die „lokalen Kostenbeiträge“ getragen? Keine Nutzer oder weniger, entsprechend reduzierte oder keine Kosten? So der Gedanke? Zunächst.

 

Nur werden dadurch sämtliche Kosten vor Ort der Objekte abgedeckt? Wird nicht doch etwa eine Mindestauslastung benötigt? Problematisch wird es, wenn durch die Nebenkostenbelastung der Nutzer nicht nur die variablen, sondern auch die fixen Kosten voll oder in Teilen abgedeckt sein sollten? Dann dürfte sich zeigen wie gut das Unternehmen finanziell nun wirklich aufgestellt ist und was alle Ansagen zu den Nebenkosten und deren Umlage wert waren? In welcher Belastung sind Grundgebühren für Strom, Wasser, Heizung, Telefon usw. enthalten? Sofern dies der Fall sein sollte müsste wohl doch von einer Mindestauslastung ausgegangen werden die jedes Objekt unbedingt benötigt? Wo beginnt dann die Problematik? Nebenkosten doch Teil des Break-even-Points, zumindest bei den Objekten, mit entsprechender Weiterleitung fürs Unternehmen? Nur wenn doch keine klare Abgrenzung erfolgte und Beträge dann eben doch so weiterbelastet wurden?

 

Trägt die Höhe der Nebenkosten doch kräftig dazu bei letztendlich ein gutes, also positives, Jahresergebnis auszuweisen? Dann wären aber in „guten“ Jahren, wenn die Mindestauslastung überschritten wird, die Nebenkosten zu hoch bemessen? Erfolgt dann ein Vortrag auf das Folgejahr und eine entsprechende Reduzierung der Nebenkosten? Sollten sonstige Einnahmen doch nicht zur Reduzierung der Nebenkosten verwandt werden?

Sollte dies so sein, dann wäre die Höhe der Nebenkosten und die Auslastung der Objekte mit eine entscheidende Größe? Die Nebenkosten, aussagegemäß eigentlich doch ein durchlaufender Posten, mit eine Grundlage des Betriebsergebnisses?

 

Bleibt abzuwarten, ob dieses System nun wirklich so funktioniert wie immer propagiert? Schlimmstenfalls könnte es dann ein Nullergebnis geben, wenn es so laufen sollte, wie immer propagiert? Andernfalls nicht.

 

Sonst, bei einem positiven Ergebnis, wären die Jahresgebühren zu hoch angesetzt bzw. die geplanten Ausgaben wurden nicht getätigt oder die Nebenkosten vor Ort übersteigen die notwendige Höhe und der Nutzer wurde höher belastet als erforderlich und Nebeneinnahmen in den Objekten nicht wie angekündigt in voller Höhe zur Reduzierung der Nebenkostenhöhe verrechnet?

 

Die nächsten Monate werden es zeigen ob wirklich alles so gut aufgestellt war und läuft wie immer dargestellt wurde?

 

Vielleicht wird es ein Stresstest und dies in einer Zeit in der Hapimag zumindest in Teilen nach einer neuen Führung sucht? Zumindest könnte das System auf dem Prüfstand stehen. Das kann auch durchaus positiv sein.

 

Positiv für das Unternehmen. Für den Nutzer eher wohl negativ? Zumindest unter solchen Umständen, dürften sich auch die langen Vorlaufzeiten für die Buchungen positiv auswirken? Es ist zumindest zu gewissen Zeiten bei Hapimag nicht so einfach das gewünschte Objekt zum gewünschten Zeitraum zu buchen. Aus der Befürchtung heraus keinen freien Platz zu bekommen dürfte ein Großteil der Hapimagaktionäre die Buchungen schon auf Monate, wenn nicht gar über ein Jahr hinaus, im Voraus getätigt haben? Es ist nicht unüblich geworden bei Urlaubsende gleich den Aufenthalt für das nächste Jahr und später zu buchen. Da kommt natürlich wenig Freude auf, wenn da, ausgehend von der derzeitigen Situation, Italien auf dem Programm stand. Andere Länder dürften aber in den nächsten Wochen nachziehen.

 

Es ist also wohl nicht immer ratsam sich schon sehr zeitig festzulegen? Wie kulant sich das Unternehmen zeigen wird bleibt abzuwarten. Wie viel Kulanz ist aber wirtschaftlich vertretbar? Wenn das System so funktionier wie immer dargestellt, dann dürfte Kulanz kein Problem sein? Weder verlässliche Informationen noch Aussagen dazu gibt es und dazu kommt noch, dass Hapimag sich wohl rechtlich in einer sicheren Position befinden dürfte, wenn auf Stornierungsgebühren, Ausfall- oder Umbuchungsentschädigungen bestanden wird.

 

Eine Umbuchung innerhalb des Jahres, wie „kulant“ angeboten kann auch nur dann bestätigt werden, wenn zum dann neu gewünschten Zeitraum Leerstand vorhanden ist.

 

Plätze früh besetzen kann dann durchaus eine negative Erfahrung werden. Es dürfte somit angesagt sein die Buchungsbedingungen in Bezug auf diese lange im Voraus eingegangenen Verpflichtungen zu überprüfen zumindest die sich derzeit daraus ergebenden Belastungen für den Nutzer bzw. Frühbucher wenigstens auf ein gegenüber der derzeitigen Praxis in ein angemessenes Verhältnis zwischen Unternehmen und Nutzer zu bringen? Insbesondere wenn Situationen auftreten die es erforderlich machen könnten darüber nachzudenken ob es möglich ist den Aufenthalt anzutreten. Vielleicht muss auch das eigene Buchungsvorgehen überdacht werden?

 

Die derzeitige Situation ist nicht normal und erfordert entsprechendes herangehen an die sich daraus ergebenden Probleme.

 

Krisensituationen können auch durchaus eine gute Seite haben. Schwachstellen des Systems zeigen sich. Dabei zeigen sich die Bereiche die vielleicht nicht so laufen wie immer dargestellt und es zeigt sich auch wie weit Darstellungen zutreffend sind. Vielleicht war aber die Darstellung der Abläufe zumindest etwas zu positiv? Vielleicht ist auch zwischen den Konten und Bereichen viel übrig geblieben oder wurde dazwischen bewegt?

 

Auch in der Schweiz, wie europa- und weltweit, werden derzeit flächendeckend Veranstaltungen abgesagt. Auch Generalversammlungen. Es könnte wohl zweckmäßig sein, wenn Hapimag den Termin für die anstehende Generalversammlung schon jetzt verschiebt? Hapimag hat aber immer alles im Griff und ausgehend von den bisher angekündigten Kulanzmaßnahmen ist dort wohl eher noch keine Corona-Krise angekommen?

 

 

„haufe.de“: „Rechtslage bei Corona bedingter Stornierung einer Reise“

 

„wp.de“: „Coronavirus – Winterberg sagt drei Großveranstaltungen ab.“ – „…sowie der Gesundheitstag am 29. März im Hapimag Ferienresort werden verschoben...“

 

 

Weitere Informationen zum Coronavirus:

Weltgesundheitsorganisation WHO


Bundesgesundheitsministerium Deutschland


Bundesamt für Gesundheit Schweiz
 

Sozialministerium Österreich

 

 

Corona-Virus-Karte

 

 

TUI setzt Großteil der operativen Geschäftstätigkeit aus

16.03.2020

 

TUI AG: „TUI AG - Größter Teil der operativen Geschäftstätigkeit aufgrund von COVID-19 ausgesetzt / Auswirkungen auf die Prognose 2020.“

 

„Hannover, 15.03.2020In dem sich gegenwärtig schnell verändernden Umfeld bleiben die Sicherheit und das Wohlergehen unserer Gäste und Mitarbeiter auf der ganzen Welt von höchster Wichtigkeit, und deshalb hat der TUI Konzern in Übereinstimmung mit der Vorgabe der jeweiligen Regierungen beschlossen, den größten Teil aller Reiseaktivitäten, einschließlich Pauschalreisen, Kreuzfahrten und Hotelbetrieb, bis auf weiteres auszusetzen. Diese vorübergehende Aussetzung soll einen Beitrag zu den weltweiten Bemühungen der Regierungen leisten, die Auswirkungen der Verbreitung des COVID-19 abzuschwächen…“

 

„…Wir ergreifen einschneidende Kostenmaßnahmen, um die Auswirkungen auf unser Ergebnis abzumildern. Darüber hinaus haben wir beschlossen, Staatsgarantien zur Unterstützung des Unternehmens zu beantragen, bis der normale Geschäftsbetrieb wieder aufgenommen werden kann…“

 

„suedeutsche.de“: „Tui stoppt Reiseangebote und will Staatshilfen beantragen“

 

 

Generalversammlung 2020

19.03.2020

 

Aus meiner Sicht heraus ist es äußerst bedenklich die Generalversammlung der Hapimag am 24.04.2020 wie geplant abzuhalten. Die derzeitige Lage und die Prognosen rechtfertigen nicht zu diesem Zeitpunkt die Durchführung der Generalversammlung.

 

Es bestehen gesetzliche Möglichkeiten diesen Termin problemlos um zwei Monate zu verschieben. Allerdings scheint es Interessenten zu geben die diese Versammlung schnell und wohl auch öffentlichkeitsunwirksam über die Bühne bringen möchten?

 

Gerade bei der sich abzeichnenden konzertierten Aktion zwischen Hapimag und einem vorgeblichen Aktionärsschutzverein ist es wichtig, dass Sie sich selbst artikulieren, wenn die Generalversammlung stattfindet:

 

Nehmen Sie Ihr Stimmrecht selbstbestimmt wahr.

 

Die Generalversammlung wurde für den 24.04.2020 geplant. Einladungen dazu müssen 20 Tage vorher dem Aktionär zugehen.

 

 

„luzernerzeitung.ch“: „Nationale Notlage: Seit Mitternacht steht die Schweiz still ++ «Massnahmen des Bundesrats sind Alarmschrei»“

 

„Am 16. März wurde landesweit die «ausserordentliche Lage» erklärt und Notrecht verhängt. Auf Entscheid des Bundesrats bleiben

 

alle Läden, Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe bis am 19. April geschlossen.

 

 

„Nationale Notlage“ zunächst bis zum 19.04.2020. Selbst, wenn am 20.04.2020 wieder auf Normalbetrieb umgeschaltet werden sollte, was keineswegs sicher ist, wird am 24.04.2020 kein gewohnter und zweckdienlicher Ablauf möglich sein.

 

 

„kmu-magazin.ch“: „Recht auf Teilnahme an der Generalversammlung“

 

„Der Aktionär hat sein Stimmrecht in der Generalversammlung auszuüben. Er ist deshalb berechtigt, an der Generalversammlung teilzunehmen oder sich durch eine andere Person vertreten zu lassen, welche in seinem Namen abstimmen kann (Art. 689, 689a OR). Der Aktionär hat zudem das Recht, sich an der Gene­ral­versammlung zu den traktandierten Verhandlungsgegenständen zu äussern.“

 

„Aktionärsrecht - Welche Rechte die Aktionäre haben“

 

 

„fuw.ch“: „Coronavirus und GV“

 

„Als aktienrechtlich problematisch muss der Ausschluss einzelner Investoren betrachtet werden. Aktionäre dürfen nur von einer GV ausgeschlossen werden, wenn sie sich etwas zuschulden kommen lassen, wenn sie etwa betrunken, randalierend oder bewaffnet erscheinen. Allein ein Infektionsverdacht, etwa weil ein Aktionär kürzlich in Norditalien war, rechtfertigt seinen Ausschluss nicht. Wenn ein berechtigter Investor zur GV nicht zugelassen wird, droht zwar keine Nichtigkeit, aber eine Anfechtbarkeit der Beschlüsse. Immerhin erscheint bei einem Kleinaktionär das Prozessrisiko kalkulierbar.“

 

„Eine GV ist kein Sportanlass, der vor leeren Rängen durchgeführt werden darf. GV ohne Aktionäre («Geister-GV») sind aktienrechtlich unzulässig. Gleich verhält es sich bezüglich einer GV, deren Zutritt quantitativ beschränkt würde, beispielsweise auf die ersten 200 Aktionäre bei der Eingangskontrolle; das Prinzip «First come, first served» verletzt den aktienrechtlichen leichbehandlungsgrundsatz. Die GV-Beschlüsse müssten als nichtig qualifiziert werden.“

 

Beim Verfasser dieser Darstellung kann ich ohnehin, neben zahlreichen hilfreichen Hinweisen, nur ein merkwürdiges Verhältnis bzw. eine eigenartige Vorstellung zu den Rechten des Aktionärs feststellen, wenn dieser als Möglichkeit der Durchführung einer Generalversammlung empfiehlt diese „unattraktiv zu gestalten“. Hapimag hat da ohnehin jahrzehntelange Erfahrungen und kann diesbezüglich problemlos Hilfestellungen leisten. Es bedarf da mit Sicherheit keiner weiteren Steigerungsformen.

 

Zwischen den Zeilen lässt sich für mich zweifelsohne feststellen, dass der Kleinaktionär nicht zählt. Darum, nehmen Sie Ihr Stimmrecht selbstbestimmt wahr.

 

 

„nzz.ch“: „Die Generalversammlung und das Coronavirus – Notfallplanung aus rechtlicher Perspektive“

 

„t-online.de“: „Maas spricht weltweite Reisewarnung aus“ – „Es ist ein ungewöhnlicher Schritt: Wegen der Coronavirus-Krise hat das Auswärtige Amt eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen.“

 

 

„luzernerzeitung.ch“: „In Zug werden ab dem 30. März neue Busfahrpläne gelten“

 

„Die Zugerland Verkehrsbetriebe passen die Fahrpläne wegen der Corona-Virus-Massnahmen an. Bergbahn und Schiffe verkehren vorerst gar nicht mehr.“

 

 

„luzernerzeitung.ch“: „3028 Corona-Fälle in der Schweiz ++ Volks-Abstimmung vom 17. Mai wird abgesagt ++ Bundesrat entscheidet am Freitag über zusätzliche Massnahmen für die Wirtschaft.“

 

„Kantone Waadt und Genf wollen Ausgangssperre“

 

 

„rtl.de“: „Kurzarbeit bei Tui Deutschland von April bis September.“

 

„Bei Tui Deutschland sollen die Beschäftigten wegen der schwierigen Geschäftslage durch die Coronakrise für ein halbes Jahr in Kurzarbeit gehen. Die mit dem Management vereinbarte Regelung greife für die Zeit vom 1. April bis zum 30. September, hieß es in einer Information von Konzernbetriebsratschef Frank Jakobi an die Mitarbeiter. Das Unternehmen will demnach über die gesamte Phase verschieden hohe Anteile von Kurzarbeit in verschiedenen Bereichen einführen. Weitere Einzelheiten hierzu würden derzeit noch verhandelt, war am Donnerstag aus der Zentrale in Hannover zu hören.“

 

 

19.03.2020

„tageskarte.io“: „Weltweite Reisewarnung: Was gilt jetzt für Stornierungen von Hotels, Reisen und Flügen?“

 

„berneroberlaender.ch“: „Coronavirus in der Schweiz+++ Ältere dürfen in Uri nicht mehr aus dem Haus +++ Migros/Coop begrenzen Anzahl Kunden +++ Im Innerschweizer Kanton gilt für über 65-Jährige eine Ausgangssperre +++ Detailhändler dosieren Kunden“

 

 

Folgerichtige Konsequenz – Betriebseinstellung mindestens für die nächsten drei Monate

26.03.2020

 

„marketscreener.com“: TUI – „Großteil des Betriebs unterbrochen“ – „… hatte gesagt, dass Tui seine Kunden und Mitarbeiter auf möglicherweise länger andauernde Folgen der Viruskrise vorbereite. Dazu gehörten "selbstverständlich" auch Sparmaßnahmen: "Es ist schon so, dass wir Investitionen, die wir geplant hatten, zurückstellen." Nicht prioritäre Projekte sollen nach hinten geschoben werden.

 

„neckar-chronik.de“: „Tourismus“ – „Reisebetrieb eingestellt“ – „Der Reiseanbieter Tui holt Kunden nur noch zurück, Fluglinien reduzieren die Verbindungen drastisch. Das Coronavirus beutelt die ganze Branche.

 

 

Bei mir entsteht der Eindruck, dass Hapimag offensichtlich versucht „business as usual“ ansatzweise zu veranstalten? Dieses Modell ist aber wohl bereits gescheitert?

 

Bei dieser Vorgehensweise werden Mittel der Aktionäre verschleudert die vermutlich anderweitig noch benötigt werden könnten. Ein Krisenprogramm muss eingeleitet werden. Aus meiner Sicht kann es da auch nur zweckmäßig sein den Gesamtbetrieb zumindest zunächst mindestens für die nächsten drei Monate sofort einzustellen. Über einen noch längeren Zeitraum sollte nachgedacht werden. Es kann nicht sinnvoll sein Anlagen nur mit einer niedrigen Auslastung zu fahren und auf eine kurzfristige Besserung zu hoffen. In diesem Jahr wird sich die Situation bzw. die Ausgangslage nicht grundlegend ändern.

 

„nzz.ch“: „Wie lange lässt sich ein Lockdown durchhalten?“ – „Womöglich wird das öffentliche Leben länger stillstehen müssen als bisher gedacht, wie führende Epidemiologen sagen…“

 

Wer wird, egal wie es sich anlässt, in diesem Sommer noch nach Italien oder Spanien fahren? Wer wird den Mut dazu haben? Es macht auch keinen Sinn mit Sonderangeboten Kosten zu verursachen. Aber Sonderangebote hat es bei Hapimag ohnehin nur sehr selten gegeben, wenn überhaupt.

 

Selbst, wenn sämtliche der jetzt eingeleiteten Maßnahmen Erfolg haben sollten, wird diese Krankheit nicht besiegt sein. „Es wird auch nicht so bald wieder so sein, wie zuvor. Vielmehr wird das Leben nach Ostern dem jetzigen weitaus näher sein, als jenem vor der Krise. Da mache sich jeder selbst seinen Reim darauf!“

 

Ein regulärer und sinnvoller Geschäftsbetrieb ist für die nächsten Monate nicht zu erwarten, vermutlich gar nicht durchführbar.

 

„WirtschaftsWoche“: „Niemand weiß, wie lange die Krise dauern wird, wen der Staat am Ende stützen wird. Ein gutes Polster an Eigenkapital, eine ordentliche Liquidität und ein gutes Rating waren schon vor Corona wichtig. Jetzt helfen sie, die Coronakrise auch wirtschaftlich zu überstehen.“

 

Hapimag stehen ausreichende Mittel durch die zugeflossenen Jahresgebühren zur Verfügung um bei umsichtiger und sinnvoller Führung und Verwendung dieser Beträge das Unternehmen in ruhigen „Gewässern“ zu halten. Die Liquidität ist jederzeit vorhanden, wenn sorgsam und vorsichtig damit umgegangen wird. Es wird sich dabei zeigen was dieses Management dort jetzt möglich macht. Der gesamte „Apparat“ muss den krisenmäßig erforderlichen Gegebenheiten angepasst werden. Kurzfristig. – Laut Hapimaginternetseite lief am 25.03.2020 der Betrieb ohnehin nur noch in drei Anlagen, Andeer (CH), Orlando (USA) und Bodrum (TR).

 

Hapimag wird durch die Erhebung der Jahresgebühren hervorragend alimentiert und ist somit sehr gut aufgestellt. Ggf. werden die Jahresgebühren dann im nächsten Jahr noch kräftiger steigen müssen als meistens ohnehin schon üblich. Notfalls muss dann eben für das laufende Jahr ein Nachschlag belastet werden.

 

Ansonsten ist es derzeit auch glatte Energie- und Mittelverschwendung sich mit Ursachensuche nach Fehlern der Vergangenheit zu beschäftigen. Die wirklichen Probleme liegen in der Gegenwart und wie zukünftig mit der aktuellen Entwicklung umzugehen ist und welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind.

 

Alles andere ist für mich verschwendete Energie und falscher Ansatz.

 

 

„Ich glaube nicht, dass die Deutschen in diesem Sommer schon wieder Urlaubsreisen machen können“

09.04.2020

 

„Diesen Sommer werden wir bevorzugt im eigenen Land verbringen, ja, wir werden ihn hier verbringen müssen. Auf der Alm, am See oder überhaupt auf Balkonien.“

 

„krone.at“: „Komplette Reisefreiheit erst, wenn Virus „global besiegt ist“ - „Solange das Coronavirus nicht global besiegt ist, wird es keine volle Reisefreiheit geben“, sagte ... Es sei ihm „sehr bewusst“, dass dies eine „sehr harte Situation“ sei, man müsse aber den „Hausverstand“ walten lassen und so eine mögliche zweite Corona-Welle verhindern.“

 

„krone.at“: „Werbung für Urlaub im eigenen Land“ – „Tourismusministerin … (ÖVP) nutzte die Gelegenheit und rief dazu auf, für den heurigen Sommer angesichts der besonderen Situation einen Urlaub in Österreich anzudenken. Die von der Krise besonders schwer getroffenen Branchen Gastronomie, Hotellerie und Freizeitwirtschaft sollen stufenweise ab Mitte Mai hochgefahren werden, so die Ministerin. Details nannte sie nicht, sprach aber von „neuen Verhaltensregeln, bis wir einen Impfstoff haben“.“

 

 

„krone.at“:Ausländische Gäste brechen völlig weg“ – „Die Branche ist vom Corona-Stillstand besonders hart betroffen, … sprach von einer „noch nie da gewesene Ausnahmesituation“. Während im Februar 2020 noch 20 Millionen Nächtigungen zu verzeichnen waren, sind derzeit alle Betten leer, denn seit 4. April gilt ein bundesweites Betretungsverbot für Beherbergungsbetriebe. Hinzukommt, dass 75 Prozent der Nächtigungen normalerweise auf Ausländer entfallen, was nun - und vermutlich für längere Zeit - gänzlich wegfällt.“

 

 

„tageskarte.io“: „Wegen der Corona-Krise müssen die Menschen nach Einschätzung von Ärztepräsident … in diesem Jahr wahrscheinlich auch ihren Sommerurlaub abschreiben. «Ich glaube nicht, dass die Deutschen in diesem Sommer schon wieder Urlaubsreisen machen können», sagte der Präsident der Bundesärztekammer den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwoch).“

 

 

„Unsere Wirtschaft legt derzeit eine Vollbremsung hin, die man selten gesehen hat. Mancher sagt: noch nie. Ob das am Ende alles verhältnismäßig gewesen sein wird, werden wir nach den Corona-Wellen wissen, die uns Mediziner noch vorhersagen.“

 

 

Geistergeneralversammlung

29.03.2020

 

In Abwandlung: "Stell dir vor, sie geben eine Generalversammlung, und keiner darf hin."

 

Die olympischen Spiele werden verschoben, große Aktiengesellschaften verschieben die Termine der Hauptversammlungen, zunächst im Rahmen der gesetzlich vorgesehenen Möglichkeiten. Viele darüber hinaus im Rahmen des verträglichen. Restaurants geschlossen, Sportveranstaltungen usw. usw. gestrichen. Prognosen zu Geschäftsverläufen werden fast ausnahmslos einkassiert. Landauf, landab werden Veranstaltungen publikumsschonend verschoben um eine Teilnahme von Aktionären, Kunden oder sonstigen Beteiligten vielleicht doch noch zu einem günstigeren Zeitpunkt zu ermöglichen.

 

Nur Hapimag veranstaltet eine „Geistergeneralversammlung“ und verschiebt nicht zunächst im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten. Das ist nicht verhältnismäßig. Für mich, Missachtung der Kleinaktionäre und damit der eigenen Kundschaft. In dieser Vorgehensweise spiegelt sich für mich das wider was ich seit Jahren, eher Jahrzehnten, von diesem Unternehmen kenne. Die geringe Wertstellung die Hapimag seinen Aktionären entgegenbringt.

 

Es ist eben nicht richtig, wie von Hapimag ausgeführt, dass zahlreiche andere Gesellschaften Haupt- und Generalversammlungen nicht verschieben. Offensichtlich wird diese aktionnärsunfreundliche Vorgehensweise von einigen Schweizer Unternehmen präferiert?

 

Wer es unter den derzeitigen Gegebenheiten nicht einmal für nötig hält eine Generalversammlung oder ähnliche Versammlung aktionärsfreundlich großzügig zu verschieben, was ohne großen Aufwand möglich wäre, wohl nicht einmal über eine Verschiebung nachdenkt, der zeigt mir, welche Wertstellung seine Eigentümer bzw. Aktionäre bei ihm haben und vor allen anderen Dingen welchen Stellenwert eine entsprechende Versammlung dort generell hat.

 

Eine Pflichtübung wird abgehalten, egal wie.

 

„An der 55. Generalversammlung vom 26. April 2019 waren 313 Aktionärinnen und Aktionäre anwesend. Vertreten waren insgesamt 58.188 Stimmen.“

 

„fuw.ch“: „Wenn ein berechtigter Investor zur GV nicht zugelassen wird, droht zwar keine Nichtigkeit, aber eine Anfechtbarkeit der Beschlüsse. Immerhin erscheint bei einem Kleinaktionär das Prozessrisiko kalkulierbar.“

 

Der Kleinaktionär stellt kein nennenswertes Risiko dar!? Also geht man nach eigenem „Gusto“ vor?

 

Viele Abläufe stellen „kein Risiko“ bzw. nur ein „kalkulierbares Risiko“ dar, wenn diese nach eigener „Willkür“ durchführt werden. Dickfälligkeit führt oft zum Ziel. Oft ist es richtig dies nur zur Kenntnis zu nehmen und sich sein Teil darüber zu denken. So weiß ich was ich von diesen Verursachern zu halten habe.

 

Nur im Rahmen eines gedeihlichen Miteinander und wie uns Hapimag jetzt erzählen will, familiären Umfelds bzw. familiärer Eintracht in der „Hapimagfamilie“, geht man anders miteinander um. Derartige Definitionen bei Hapimag konnte ich ohnehin so gut wie nie nachvollziehen, da diese immer einem hapimageigenem Terminus unterliegen bzw. unterlagen.

 

Wie diese „Großfamilie“ vermutlich ablaufen wird kennen wir aus ähnlichen Zuweisungen der Vergangenheit. Der „Patriarch“ sitzt in Steinhausen und per „Order di Mufti“ erfolgt die Ansage des Vorgehens. Wie Hapimag sich zumindest die Demokratie in der Familie vorstellt zeigt diese Generalversammlung. Durchwinken der Vorgaben ohne nennenswerte Aussprache und Anhörung kritischer Stimmen. Mit einer Aktionärsvereinigung hat man sich offensichtlich schon abgestimmt?

 

Glückwunsch. So läuft Gemeinsamkeit und demokratisches Denken?

 

Wie wir der Video-Botschaft wohl entnehmen dürfen funktioniert die Hapimagpropagandamaschine auch in diesen Zeiten. Hoffentlich ist dies nicht nur der einzige Beitrag zur Krisenbewältigung des Unternehmens?

 

Die spanischen und italienischen Hapimaganlagen waren auch noch weitestgehend geöffnet und konnten besucht werden als sich in diesen Ländern schon das Chaos abzeichnete…

 

 

31.03.2020

Ähnliche Bilder oder gleichen sich hier möglicherweise sogar die Bilder - natürlich auf einer anderen Ebene?

 

„handelsblatt.com“: „Kandidatin der Opposition ruft zum Boykott der Präsidentenwahl in Polen auf - Die Politikerin protestiert gegen die Absicht der nationalkonservativen Regierung, den Urnengang am 10. Mai trotz der Coronakrise durchzuführen.“

 

„netzpolitik.org“: „Coronavirus - Die Krise als Hebel für Überwachung und Kontrolle

Weltweit bauen demokratische Staaten Grundrechte ab, um gegen das Coronavirus vorzugehen. Manchen Regierungen scheint das aber nur ein vordergründiges Anliegen zu sein. Leichtfertig abgesegnet könnten temporäre Maßnahmen zur Dauereinrichtung werden – und zum Schuss ins eigene Knie."

 

 

„Offenbar bringt die Viren-Katastrophe auch das Bild vom Wechsel der Paradigmen durcheinander - Es geht um die Rettung der Zivilität.“

 

„Freitag.de“: „Corona-Hysterie - Was wir gegenwärtig in der Corona-Krise erleben, ist ein Angriff auf unsere Grundrechte. Wann beginnen sich die Menschen dagegen zu wehren?"

 

 

„schweizeraktien.net“: „Generalversammlungen: Die Wahl zwischen «Geister-GVs» und Verschiebungen in den Sommer."

 

 

„horx.com“: „Die Welt nach Corona“ - „… werde derzeit oft gefragt, wann Corona denn „vorbei sein wird”, und alles wieder zur Normalität zurückkehrt. Meine Antwort: Niemals. Es gibt historische Momente, in denen die Zukunft ihre Richtung ändert. Wir nennen sie Bifurkationen. Oder Tiefenkrisen. Diese Zeiten sind jetzt.“

 

 

Was wird sich also an vielen coronabedingten Einschränkungen nach „Corona“ ändern? Nichts“ Die handstreichartigen Änderungen werden bestehen bleiben, vielleicht ein bisschen modifiziert werden?

 

 

11.04.2020

"Man kann nicht mit Sicherheit überprüfen, wer sich zugeschaltet hat und wie lange ein Eigentümer an der Online-Versammlung teilgenommen hat." Abgesehen davon könne man "den einzelnen Eigentümer nicht dazu zwingen, die technischen Voraussetzungen für seine Teilnahme an einer Online-Versammlung zu schaffen."…“

 

 

Aushebelung des Kontrollsystems

31.03.2020

 

Ich persönlich halte es für außerordentlich bedenklich, wenn ein langjähriger Mitarbeiter, im „System“ aufgestiegen bis zum CEO (2016), dann nach einigen Jahren zusätzlich in den Verwaltungsrat wechselt und dort in Personalunion tätig wird.

 

Von woher kommen da noch neue Ideen, insbesondere dann, wenn Tätigkeiten außerhalb des eigenen Unternehmens aus meinem Kenntnisstand heraus sehr bescheiden waren?

 

„…bleibt bei einer Wahl weiterhin CEO von Hapimag…“

 

Eine Personalunion von Verwaltungsmitglied und CEO ist für mich verwerflich. Wer kontrolliert da wen? Bzw. wer gibt wem Anweisungen, bestimmt die Geschäftspolitik?

 

An eine ähnliche Konstellation bei Hapimag kann ich mich erinnern. Welche Aufregung gab es damals über diese „Machtergreifung“! Aber wen interessiert das Geschwätz von gestern? Bei Hapimag ohnehin wohl niemanden? Eine Linie war und ist dort wohl immer nur die Beliebigkeit?

 

Gerade bei der sich abzeichnenden konzertierten Aktion zwischen Hapimag und einem vorgeblichen Aktionärsschutzverein ist es wichtig, dass Sie sich bei der Stimmabgabe zur Generalversammlung selbst artikulieren. Nehmen Sie Ihr Stimmrecht selbstbestimmt wahr.

 

„nzz.ch“: „«Der Verwaltungsratspräsident hat nichts bei den Mitarbeitern zu suchen»“

 

 

Schweiz - Wirtschaftler und Wissenschaftler bieten Immunitäts-Selbsttests

16.04.2020

 

„telebasel.ch“: „Schnelle, einfache und repräsentative Tests sollen aufzeigen, wer Antikörper gegen Sars-CoV-2 hat und gegen das neue Virus immun ist, wie die Initianten am Mittwoch schrieben…“

 

Initiiert wurde «Corona Immunity» vom Form Venture Fund. Zum Komitee gehören …, Gründer von Healthcare Ecosystem, Hirslanden-CEO …, …, Beraterin im Gesundheitswesen,

 

Philipp Ries, Manager bei Google und Verwaltungsrat bei Hapimag

 

und …, Mitgründer und CEO von Baze, einem Portfolio-Unternehmen des Form Venture Fund.“

 

 

„Google platziert eigene Kader bei Schweizer Firmen“

09.04.2019

 

„theworldnews.net“: „Kurz nach der Wahl kommt Google zum Zug“ – „Das Gleiche geschah beim Zuger Touristikunternehmen Hapimag. Dort sitzt seit zwei Jahren mit Philipp Ries ein Manager von Google im Verwaltungsrat. Im vergangenen Jahr begann der Feriendienstleister, der zuvor während Jahren mit der Bürosoftware Office von Microsoft gearbeitet hatte, mit der Umstellung auf das Konkurrenzprodukt Google Suite…“

 

17.03.2020

„Jobs – Hapimag - https://www.hapimag.com/de/was/unternehmen/jobs.html - ... Cloud Technologien, vorzugsweise auf Google Cloud Plattform und Google Suite. Aktuelle Zertifizierungen im Bereich G-Suite, GCP, Linux, Microsoft sowie ...“

 

 

"Bleiben Sie demokratisch!"

06.04.2020

 

„ndr.de“: „In weiten Kreisen gilt die umfassende Aussetzung der Grund- und Freiheitsrechte als geboten. So steht es in Leserbriefen an die Zeitungen, so steht es, noch krasser, in den sozialen Netzwerken. Über Verhältnismäßigkeit wird kaum diskutiert.“

 

 

Pandemie-Demokratie

08.04.2020

 

„spiegel.de“: „…In letzter Konsequenz zu Ende gedacht, droht diese Art von Politik sich nicht nur in der bloßen Exekution nunmehr vermeintlich natürlicher Alternativlosigkeiten zu erschöpfen. Sie läuft auch Gefahr, die Grundlagen politischer Freiheit zu untergraben...“

 

„…Sie erfordert eine Antwort im Bewusstsein politischer Verantwortung nicht nur für die Bewältigung der Krise, sondern auch dafür, was wir für die Zukunft aus ihr und aus der Gesellschaft nach ihr machen…“

 

 

„lobbycontrol.de“: Lobbyismus und Demokratie in der Corona-Krise“

07.04.2020

 

Wo bleiben bei einer „Geister-Generalversammlung“:

 

„1. Ausgewogenheit und Beteiligung

2. Transparenz

3. Grundrechtseinschränkungen: Sorgfältige Güterabwägung und Befristung“?

 

 

Wo und wie werden die Stimmenthaltungen der Nichtwähler bei einer „Geister-Generalversammlung“ berücksichtigt? Diese sind unbedingt zu berücksichtigen und können nicht einfach unter den Tisch fallen, wenn die Rechte der Aktionäre eingeschränkt werden! Schließlich ist die Nichtteilnahme auch eine Meinungsäußerung bei dieser Ausgangslage.

 

 

„Kleinaktionäre werden zum Schweigen verdonnert“

07.04.2020

 

„derbund.ch“: „Wegen der Corona-Krise dürfen Aktionäre nicht zu den Generalversammlungen. Sie können zwar abstimmen, aber wie sie Fragen oder Voten einreichen können, dazu erfahren sie meist nichts.“

 

 

 

Hapimag-Jahresergebnis 2019

 

„htr.ch“: Hapimag Resorts trotz Gästerekord mit weniger Gewinn“ – „Hapimag erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von

 

178,6 Millionen Euro nach 186,5 Millionen im Vorjahr.

 

Dementsprechend sank auch das Betriebsergebnis von

 

19,6 Millionen Euro auf 8,6 Millionen.

 

Der Gewinn betrug

 

6,7 Millionen Euro, im Vorjahr waren 16,6 Millionen ausgewiesen worden…“

 

 

Sehen wir uns zunächst einige wenige Zahlen des Geschäftsberichts 2019 an. Trotz Gästerekords ein eklatanter Rückgang der Einnahmen aus „Lokalen Kostenbeiträgen“. Die personenmäßige Belegung der Wohnung je Aufenthalt und damit die Inanspruchnahme der Wohnungen war höher, es waren aber weniger Wohnungen belegt. Somit keine Einnahmensteigerung durch die pauschale Nebenkostenbelastung je Wohnung die die Belegungsanzahl je Aufenthalt bei der Pauschale nicht berücksichtigt. Durch die Belegungshöhe steigen zwar die Kosten, nicht aber die Einnahmen.

 

Einige Aussagen im Geschäftsbericht 2019 sind für mich entsprechend kritisch bzw. differenziert zu betrachten:

 

Hapimag-Geschäftsbericht:

 

„Dank des Abschlusses der beiden Neubauprojekte in Cavallino (Italien) und Steinhausen, seien die Investitionen wieder «auf ein normales Mass» gesunken. Sie betrugen 2019 noch 19,7 Millionen Euro.“

 

„Hapimag ist nicht gewinnorientiert. Unsere Gewinne werden in die Resorts reinvestiert, damit die Aktionäre und Mitglieder unserer Community einen schönen Urlaub verbringen können.“

 

 

„Aktien im Umlauf:                          226 850

Aktien im Depot:                                 11 150

Total:                                                                         238 000

 

 

Insgesamt wurden 1860 Aktien verkauft (Vorjahr: 1324).

 

Davon entfielen 581 Aktien auf Neukunden (Vorjahr: 414) und 1279 Aktien an bestehende Kunden (Vorjahr: 910).

 

Zudem sind 150 Aktien aus verschiedenen Produkten (u. a. Hapimag plus, Insider 7 plus) umgetauscht worden. Insgesamt resultiert daraus ein Aktien­Absatz von total 2010 Aktien.

 

Die Zahl der Aktienrückkäufe war mit 2813 höher als im Vorjahr (2018: 2611).“

 

 

„In den Resorts lag die durchschnittliche Belegung während den Öffnungszeiten mit 68,8 % unter dem Vorjahreswert von 72,4 %.“

 

„Aufenthaltsdauer im Vergleich zum Vorjahr: 

 

von 6,79 Tagen auf 6,56 Tagen.“

 

„…Vermarktung an Dritte“:

 

Umsatz von EUR 9,7 Mio. (Vorjahr: EUR 7,8 Mio.)…“

 

 

„Die Belegung aus der Vermarktung an Dritte betrug 10,3 % der insgesamt belegten Wohnungsnächte (Vorjahr: 8,5 %).“

 

„Diese Einnahmen helfen uns, Fixkosten zu decken und stellen eine Einnahmequelle dar, die bei der Festlegung der lokalen Kostenbeiträge und der Jahresbeiträge berücksichtigt wird und dazu beiträgt, diese massgeblich weniger hoch ansetzen zu müssen.“

 

 

Aktienverfallpunkte: „2,2 Mio. Punkte (Vorjahr: 2,3 Mio.).“

 

 

2019:             2 746 295 Übernachtungen

2018:             2 817 253 Übernachtungen.

 

Durchschnittliche Aufenthaltsdauer

2019:             6,56 Tage

2018:             6,79 Tage

 

 

„Die Anzahl der Hapimag Aktionäre reduzierte sich um 1020 auf 105 716…“

 

Die Anzahl Aktionäre und Mitglieder reduzierte sich von 125 558 auf 123 293.“ (Minus: 2.265)

 

 

„2019 wurden Investitionen in der Höhe von EUR 19,7 Mio. getätigt (Vorjahr: EUR 56,5 Mio.).“

 

 

„Hapimag nahm im Berichtsjahr für insgesamt

 

EUR 16,2 Mio. Renovierungen an den Immobilien vor (Vorjahr:  EUR 21,6 Mio.).

 

Für Unterhalts­ und Reparaturarbeiten in den Resorts wurden EUR 5,9 Mio. aufgewendet (Vorjahr: EUR 6,2 Mio.).

 

Die Abschreibungen und Amortisationen betrugen EUR 32,5 Mio. (Vorjahr: EUR 30,9 Mio.) und entsprachen damit 48 % der eingenommenen Jahresbeiträge.“

 

 

Allgemeine Informationen:

 

Aktionäre:

2018:                          125 558

2019:                          123 293

 

Mitglieder:

2018:                          106 736

2019:                          105 716

 

Einheiten im Umlauf (Aktien und sonstige Wohnrechtsprodukte) Stammblatteintragungen per 31.12.:

 

2018:                          269 593

2019:                          264 304

 

Anzahl Aktien im Umlauf per 31.12.:

 

2018:                          227 653

2019:                          226 850

 

Personalbestand auf Vollzeitbasis:

 

2018:                          1 387

2019:                          1 428

 

 

Substanzwert pro Aktie im Umlauf in EUR:

 

2018:                          2 038

2019:                          2 063

 

Abgewohnte Punkte:

 

2018:                          15 604 000

2019:                          15 405 000

 

 

Aktien Verfallpunkte:

 

2018:                         2 288 000

2019:                         2 176 000

 

 

Anzahl Übernachtungen:

 

2018:                          2 817 253

2019:                          2 746 295

 

 

Betriebsergebnis (EBIT):

 

2018:              19 592 000 EUR

2019:                8 554 000 EUR

 

Konsolidiertes Ergebnis:

 

2018:              16 625 000 EUR

2019:                6 722 000 EUR

 

 

Anlagevermögen:

 

2018:             613 441 000 EUR

2019:              604 729 000 EUR

 

 

Total Investitionen:

 

2018:              56 453 000 EUR 

2019:              19 737 000 EUR

 

 

Personalaufwand:

 

2018:              59 051 000 EUR

2019:              59 292 000 EUR

 

Verwaltungsaufwand:

 

2018:              16 227 000 EUR

2019:              17 588 000 EUR

 

Ertragssteuern:

 

2018:              1 610 000 EUR

2019:              1 939 000 EUR

 

 

„Das Aktienkapital entspricht demjenigen der Hapimag AG, Steinhausen und beträgt wie im Vorjahr TEUR 22 956.  Es setzt sich aus 59 300 Namenaktien mit einem Nominalwert von je CHF 100 und 178 700 Namenaktien mit einem Nominalwert von je CHF 200 zusammen.“

 

 

Durchschnittlicher Verkaufspreis pro Aktie in EUR:

 

2018:              1 931

2019:              1 934

 

Durchschnittlicher Rückkaufspreis pro Aktie in EUR:

 

2018:              1 858 

2019:              1 919

 

 

Eigene Aktien im Bestand:

 

2018:              10 347 

2019:              11 150 

 

Rückkauf Aktien:

 

2018:              2 611 

2019:              2 813 

 

Entnahme Aktien:

 

2018:              1 324

2019:              2 010

 

 

Umsatz Resorts - Lokale Kostenbeiträge:

 

2018:              47 020 000

2019:              45 930 000              

 

Vermarktung an Dritte (Fremdvermietung):

 

2018:              7 842 000

2019:              9 742 000

 

Gastrobetriebe und Shops:

 

2018:              23 356 000

2019:              23 690 000

 

Zusatzleistungen:

 

2018:              9 135 000

2019:              9 024 000

 

Sonstige Serviceerträge:

 

2018:              6 866 000

2019:              7 189 000

 

Rechts­ und Beratungsaufwand:

 

2018:              1 803 000

2019:              2 784 000

 

Verwaltungsratshonorare, Buchhaltungsaufwand und ­revisionen:

 

2018:             1 471 000

2019:              1 514 000

 

Zinsaufwand:

 

2018:                 447 000

2019:              1 381 000

 

 

10.04.2020

„luzernerzeitung.ch“: „Der Schweizer Tourismus bricht gerade zusammen“

 

 

23.04.2020

„tageskarte.io“: (14.04.2020) Hotelfinanzierungen: „Banken wollen einfach nur raus““

 

„Die Banken wollten aus den Finanzierungen von Hotels einfach nur raus, so ... Es werde lange dauern, bis sich das wieder ändere. Zudem gebe es aktuell auch niemanden, der Hotelimmobilien kaufen wolle. Wurden Hotels vor der Krise mit 25-Fachen der jährlichen Mieteinnahmen gehandelt, schätzt … laut Welt, dass dieser Faktor nun auf 15 fallen werde. Besonders düster sieht es demnach für Hotels aus, die einen höheren Non-Food-Anteil hätten, sowie für Objekte in B-Lagen.“

 

 

Welche Wertstellung kann eine Hapimagaktie noch haben?

23.04.2020

 

Wertsteigerungen gab es in der Vergangenheit bei Hapimagaktien so gut wie nie und Rückgaben waren und sind fast immer kompliziert. Für die Zukunft, egal wohin die Entwicklung gehen wird muss da wohl auch von einer anderen Betrachtungsweise ausgegangen werden? Insbesondere in Bezug auf die damit eingegangenen ständig bestehenden finanziellen Verpflichtungen. Die derzeitige und die absehbare Entwicklung stellt für mich keine positive Prognose dar. Ein Engagement, insbesondere bestehende Engagements, sind für mich grundsätzlich neu zu überdenken und zu bewerten. Wie zweckmäßig kann dies Engagement sein gerade in einer sich abzeichnenden Entwicklung die, daran wird sich nichts mehr ändern, Flexibilität erfordern wird.

 

„willhaben.at“: (15.04.2020) „…verkaufe 3 Aktien um je E 1.3oo,--, auch einzeln

Je Aktie bekommen Sie 60 Hochsaison Wohnpunkte dazu

die Übertragungskosten in Höhe von 285,-- übernehme ich

die Jahresgebühr für 2019 in Höhe von E 358,-- übernehme ich…“

 

19.04.2020

„willhaben.at“: „Verkaufe 1 Stück Hapimag A-Aktie mit 362 Hauptsaisonspunkten, genaue Auflistung anbei, Mitgliedsbeitrag für 2020 bereits bezahlt“ – „€ 1.950,-

Verkaufspreis“

 

 

15.04.2020

„tageskarte.io“: („Analyse: Belebung des touristischen Geschäfts bis Ostern 2021 möglich.“ – „Das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes hat die Erholungspotentiale für die Tourismuswirtschaft in Deutschland untersucht. Demnach wird die Belebung des touristischen Geschäfts nicht vor Ostern 2021 abgeschlossen sein. Schlimmstenfalls werde sich das Reisen voraussichtlich bis Herbst 2023 normalisieren.

 

 

23.04.2020

„krone.at“: (19.04.2020) Infektiologe: Normaler Alltag „frühestens 2022““ - „Wenn Impfung da ist“ – „Der Infektiologe … hat Hoffnungen auf einen baldigen „Normalzustand“ in der Corona-Krise einen Dämpfer versetzt: „Einen normalen Alltag gibt es erst nach Covid-19. Das wird frühestens 2022 oder im 2023er-Jahr sein, wenn die Impfung da ist.“ Alles andere wäre „verfrüht zu sagen“.“

 

 

So informativ ist Hapimag beim Internetauftritt zur Generalversammlung:

23.04.2020

 

„corporate.hapimag.com“:

 

„Wann findet die nächste Generalversammlung statt? -
 

Die Generalversammlung 2020 findet am Freitag, 24. April 2020 statt.“

 

 

  1. Keine Mitteilung zu welcher Uhrzeit die Versammlung stattfindet,

 

  1. keine Mitteilung zum Veranstaltungsort. - Auch wenn keine Teilnahme möglich ist, ist es durchaus informativ den Veranstaltungsort mitzuteilen,

 

  1. keine Mitteilung ob und unter welcher Internetadresse die Versammlung, ggf. ab wann, verfolgt werden kann,

 

  1. keine Mitteilung ob, wo und ggf. wie Fragen gestellt werden dürfen. - Bei den heutigen technischen Gegebenheiten besteht durchaus die Möglichkeit Fragen an das Gremium zu stellen, auch wenn persönlich nicht anwesend, während die Versammlung läuft.

 

„Geister-Generalversammlungen“ sind zwar jetzt nach Schweizer Recht möglich, Terminverschiebungen aber auch. Die Stellung von Fragen wurde aber explizit für entsprechende Generalversammlungen nicht ausgeschlossen. Ob diese mittlerweile wohl vielfach dankbar genutzte gesetzliche Gestaltung, schlechte Möglichkeiten greifen immer schnell um sich, einer gerichtlichen Prüfung standhält, auf eine Antwort darauf dürfen wir vielleicht hoffen und gespannt sein? Hätte man es gewollt wären auch andere aktionärsfreundlichere Variationen möglich gewesen zumal Hapimag keinen Beschluss über eine Dividendenausschüttung durchführen muss. Für eine „Hapimag-Geister-Generalversammlung“ dürfte es aber wohl kaum lohnend sein diesbezüglich Energie für eine Klärung zu verschwenden?

 

„Corona“ verdirbt beim zwischenmenschlichen Umgang offensichtlich auch den Charakter las ich vor ein paar Tagen in einer Zeitung. Allgemein betrachtet, ohne konkrete Fallvorstellung mit Blick auf nun mittlerweile üblich werdende Vorgehensweisen, kann ich mich da aber kaum des Eindrucks erwehren, dass etliche schon erheblich vorgeschädigt sein müssen und jetzt dankbar sofort zugreifen? Information war schon immer für Viele lästig.

 

Informativ wäre es auch gewesen, wenn ich ein Druckexemplar des ausführlichen Geschäftsberichts bis zum Termin der Generalversammlung erhalten hätte. Dieser, ebenso wie die bereits vor Wochen angekündigte neue Buchungsinformation, gingen mir bis heute nicht zu. 

 

Was soll so eine „Geister-Generalversammlung“? Die Ergebnisse stehen vorher fest, da bereits abgestimmt wurde. Der Veranstalter dürfte die Ergebnisse kennen. Was kann dort dann noch vermittelt werden was nicht schon gesagt oder publiziert wurde? Diese Veranstaltung dürfte dann wohl so informativ wie ein Aktionärsbrief sein bei dem auch nichts hinterfragt oder kritisch bewertet werden darf. Meinungsbildung unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

 

 

Hapimag – „Geister-Generalversammlung“

26.04.2020

 

61.015 gültige Stimmen wurden bei der Abstimmung gezählt, konnte der Hapimaginternetseite entnommen werden.

 

Per 31.12.2019 waren 226.850 Aktien im Umlauf. Ausgehend davon, dass diese Anzahl auch stimmberechtigt war, waren davon 61.015 Aktien bei der „Generalversammlung“ vertreten, entsprechend ca. 26,9 Prozent der im Umlauf befindlichen Aktien.

 

Ca. 73,1 Prozent der Aktien, ca. 165.835 Aktien, beteiligten sich nicht und stimmten somit auch nicht zu.

 

Überwiegend wurden zu den Tagesordnungspunkten Abstimmungsergebnisse erzielt die den Ergebnissen beim Nationalen Chinesischen Volkskongress ähnlich bzw. üblich sind. Diese Veranstaltung findet auch einmal jährlich statt.

 

Als Randnotiz ist zu bemerken, dass bei den Wahlen zum Verwaltungsrat der nun auch gleichzeitig im Verwaltungsrat vertretene CEO das mit Abstand schlechteste „Ja-Stimmen“- Wahlergebnis erreichte. Der Verwaltungsrat führt die Geschäfte des Unternehmens und setzt u. a. die Geschäftsleitung ein, kontrolliert diese und bestimmt deren Vorgehensweise, somit auch den CEO und dessen Mitarbeiter. Wo bleibt dann die Machtverteilung, wenn, zumindest teilweise, beides in einer Hand liegt?

 

 

„htr.ch“: „Generalversammlung“ – „Google-Manager neuer VR-Präsident bei Hapimag“

 

 

Ich weiß nicht was das war, was dort irgendwo abgehalten wurde. Für mich war es mindestens eine Farce.

 

Unglaublich was dort geboten wurde.

 

Allerdings wundert mich bei diesem Unternehmen nichts mehr und auch nicht bei diesem für mich vermeintlichen Aktionärsschutzverein der laut Mitteilung auf dessen Internetseite dieser Vorgehensweise zustimmte.

 

Welche Legitimation hat dieser Verein für sämtliche Hapimagaktionäre zu sprechen bzw. woher nimmt er diese Selbstherrlichkeit? Wohl kräftig anmaßend gehe ich von dessen Mitgliederzahl unter Bezugnahme auf die Anzahl der Hapimagaktionäre aus?

 

Nach dessen Angaben erteiltem diesem Verein, es gab dort, im Gegensatz zur Bevollmächtigung des unabhängigen Stimmrechtsvertreter, keine Möglichkeit des bevollmächtigenden Aktionärs Weisungen zum Abstimmungsverhalten zu erteilen, „7.899 Aktionäre“ eine uneingeschränkte Vollmacht. Daraus resultierten „18.333 Stimmen“. Diese Werte müssen nicht den Mitgliederzahlen des Vereins entsprechen, diese können kräftig darunter liegen.

 

Bezogen auf die gesamten am 31.12.2019 im Umlauf befindlichen Aktien, 226.850 Aktien, vertrat der Verein ca. 8,1 Prozent des im Umlauf befindlichen Aktienkapitals bei dieser „Generalversammlung“.

 

Ca. 91,9 Prozent des im Umlauf befindlichen Aktienkapitals waren demnach nicht durch diesen Verein bei dieser „Geister-Generalversammlung“ vertreten.

 

 

„Die Aktionärsrechte wurden gewahrt“, so unter anderem das Unternehmen. Welche waren dies und wer hat dies kontrolliert bzw. unabhängig festgestellt?

 

Welche Pressevertreter waren zur „Generalversammlung“ eingeladen bzw. anwesend?

 

Es bleibt jedem Gewählten überlassen für sich zu entscheiden ob sie oder er aus diesem Wahlergebnis die Legitimation ziehen wird um für die gesamte Wahlperiode tätig zu werden und ob ihr oder ihm dies als Legitimation ausreicht. Ich denke mir zumindest meinen Teil dazu und dem daraus von den Gewählten wohl resultierenden Verständnis dieses Ablaufs.

 

Zwischen Anspruch und Wirklichkeit liegen für mich bei diesem Unternehmen ohnehin Welten.

 

 

Das was dort so ablief könnte ich für mich wohl als „Verarschung“ der Aktionäre bezeichnen, wenn ich so darüber nachdenke?

 

 

Hapimag kennt keine Krise

28.06.2020

 

Was fiel mir in den vergangenen Wochen bei oder zu Hapimag auf? Eigentlich nur, dass dort kaum Probleme durch „Corona“ verursacht wurden. Reaktionen im bemerkenswerten Umfang, außer nach behördlich verordneten Maßnahmen, konnte ich nicht feststellen. Ein bisschen Kulanz bei den getätigten Buchungen und deren Stornierung. Erstattungen für für diesen Zeitraum gezahlte Ausfallversicherungsprämien gab es nicht. Ein Großteil der stornierten Wohnungen wäre aber wohl ohnehin den behördlichen Beschränkungen zum Opfer gefallen? Die finanziellen Verpflichtungen der Aktionäre für die Jahresgebühr bestehen weiter in unveränderter Höhe, auch wenn derzeit und zunächst keine Gegenleistung möglich sein sollte und geplante Ausgaben nicht anfallen oder nicht umgesetzt werden:

 

In einer Aktion bettelte das Unternehmen um Punktespenden damit Erholungsaufenthalte für systemrelevante Kräfte ermöglicht werden konnten. Grundsätzlich eine lobenswerte Maßnahme, auch wenn diese werbewirksam vermarktet wird und dies der einzige Zweck wohl gewesen sein dürfte. Ein vielleicht publikumswirksames populistisches Strohfeuer, ohne Nachhaltigkeit?

 

– Nur, bei Hapimag verfallen jedes Jahr ungenutzt hunderttausende Wohnrechtspunkte die nicht genutzt werden, für die aber Jahresgebühr bezahlt wurde. – Die paar tausend Punkte die für diese Aktion eingesammelt wurden hätte man wohl problemlos aus diesem Fundus nehmen können?

 

Vielleicht hätte man davon großzügig, zumindest auch, einige davon für diese Maßnahme verwenden können und könnte zukünftig weiter eine „kleine“ Anzahl davon regelmäßig für mildtätige Zwecke zur Verfügung stellen?

 

 

Angekündigt wird die Schaffung einer Plattform auf der Hapimagaktionäre ihre Aktien an andere Hapimagaktionäre verkaufen können. Eine längst überfällige Maßnahme. Soll das nun alles gewesen sein was denen in Steinhausen dazu einfällt um die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien zu erhöhen?

 

Ich kann nicht erkennen wie man durch diese Vorgehensweise die Anzahl der Aktionäre steigern wird? Man „schmort weiter im eigenen Saft“, allerdings wohl mit sinkender Tendenz, weil offensichtlich mehr aussteigen als hinzukommen. Schon gar nicht wird hier ein neuer und zusätzlicher Aktionärskreis erreicht bzw. geschaffen. Hapimag lässt sich wohl nur noch bei denen vermarkten die ohnehin schon irgendeine Beziehung dazu haben?

 

Was soll dies aber auch bringen, wenn nicht über diesen internen Aktionärskreis hinaus Nutzungs- oder Kaufmöglichkeiten bei diesem oder einem ähnlichen Modell ermöglicht werden? Wenn die ausstiegswilligen Aktionäre so auf einfache Art und Weise die Aktien verkaufen können, ein Markt geschaffen wird, dann wird danach zwangsläufig die Aktiennachfrage bei Hapimag direkt steigen, wenn den Verkaufswilligen der Verkauf gelingt. – Man soll die Hoffnung diesbezüglich zumindest nicht aufgeben, auch wenn darauf keine Zeichen hindeuten. –

 

Warum dürfen dann nicht auch Neukunden dort aktiv werden? Hapimag selbst engagiert sich doch kaum noch neue Aktionäre zu finden? Entscheidend ist doch, dass die im Umlauf befindlichen Aktien sich in Händen befinden die diese auch nutzen. Das wird aber nur erreicht, wenn wirklich neue Aktionäre gefunden werden. Es bringt wenig, wenn ein bestehender Aktionär weitere Aktien übernimmt. Teils ohnehin zwangsläufig, weil die Punktebelastungen für den gewünschten Urlaub steigen?

 

Für mich ist das kein wirklich großer Wurf, höchstens notwendige Zwangsläufigkeit. Vielleicht kommt diesbezüglich aber noch der große Knaller? Dem Unternehmen fällt aber ohnehin kaum Neues ein. Eigentlich gab es alles schon mal, zumindest in ähnlicher Form.

 

Ich finde auf der Hapimaginternetplattform keine Möglichkeit für einen Kaufinteressenten direkt eine Hapimagaktie zu ordern. Hapimag ist eben Ankündigungsweltmeister.

 

„abenteuer-selbstbewustsein.com“: „Eine Geschichte über Talent.“

 

„WirtschaftsWoche“: „…Übrigens: Talent allein reicht nicht, um es so weit nach oben zu schaffen. Aber es hilft. Menschen, die genau wissen, was sie besser als andere können, kommen schneller voran. Wie sich das rausfinden lässt, hat meine Kollegin … aufgeschrieben. Wer nach dieser psychologischen Tiefenbohrung zum Ergebnis kommt, dass er nur ein Talent zum Blender besitzt, hat sogar einen Vorteil. In den Chefetagen ist diese Fähigkeit weit verbreitet – nicht nur bei Wirecard...“

 

 

In ähnlicher Form, so auch beim „Freundschaftsangebot“, welches wohl einige Aktionäre erhielten, zur Weitergabe an Nichtmitglieder. Damit sollen wohl die Hapimagaktionäre nun zum x-ten Mal animiert werden Verkaufsaktivitäten für Hapimag zu tätigen? Diesmal sind es Urlaubswochen, demnächst wohl wieder Aktien im Angebot? Aus meiner Sicht befinden sich in diesem „Freundschaftsangebot“ wohl überwiegend die „Ladenhüter“ die man los werden möchte?

 

Hapimag als Pauschalanbieter mit durchgestrichenen Preisen. Ich habe bisher noch keine Preisliste gesehen in denen die Preise nicht durchgestrichen waren, die jetzt als reduziert durchgestrichen dargestellt werden. Ob dies dann „Schnäppchen“ sind mag jeder für sich selbst entscheiden. (u. a.: „…attraktiven Punktepreis von EUR 6.00 festgelegt. Dies gilt für Buchungen bis zum 31.07.2020“)

 

 

Dies soll nun wohl auch die einzige Reaktion auf die derzeitige Situation sein? Mehr ist vermutlich wohl auch nicht erforderlich?

 

Ich habe dieses Angebot nicht bekommen. Wäre aber für mich sehr vorsichtig es weiter zu empfehlen, denn meine Freunde möchte ich eigentlich behalten.

 

Ferienwohnungen liegen aber jetzt im Trend und nicht die hotelähnliche Vermarktung mit kostenintensiven inkludierten Unterhaltungsprogrammen die die Nebenkosten in die Höhe treiben und bei denen oft derzeit geforderte Abstandsregelungen kaum oder schwerlich eingehalten werden können. Pauschalangebote, Nutzung durch wenige Feriengäste, Bezahlung über die Nebenkosten, wohl oft durch alle vor Ort Anwesenden. Eine Vorgehensweise die Hapimag bisher favorisierte, jetzt wohl aber mehr oder weniger nicht mehr durchführbar ist. Bezüglich der Nutzungsmöglichkeiten war und ist die Hapimagpropagandaabteilung aber mit Sicherheit flexibel und wird auch diese Situation begreifen und entsprechende Darstellungen folgen lassen? Hapimag hat eben immer alles im Griff?

 

Es könnte überlegenswert sein zu den Ursprüngen zumindest teilweise und angepasst zurückzukehren?

 

 

Hapimag stellte wochenlang die Nutzungsmöglichkeiten weitestgehend ein. Geplante Maßnahmen wurden nach den spärlichen Mitteilungen zurückgestellt bzw. ausgesetzt. Konkrete Ansagen gab es nicht. Geplante Kosten fallen somit nicht an, weil diese nicht mehr verursacht werden. Daraus dürften sich auch beträchtliche Einsparungen ergeben, weil die Mittel nicht wie vorgesehen verwandt werden bzw. nicht verwandt werden mussten oder müssen? Hapimag ruht sich aber auf der Alimentierung durch die Jahresgebühr aus und konnte und kann es sich dadurch offensichtlich dabei gut gehen lassen? Die Hapimagverwaltung wird doch wohl nicht voll durchgearbeitet haben während der Hauptzeit der Krise, sondern den reduzierten Erfordernissen angepasst worden sein und sich nicht bei vollen Bezügen zu Hause ausgeruht haben?

 

Die Jahresgebühr kann somit für 2020 nur zu hoch angesetzt worden sein? Neufestlegung und Erstattung der zu hoch angesetzten Gebühren sind somit unerlässlich. Zumindest eine neue Planung.

 

 

Warum wird für die Jahresgebühren keine jährliche nachvollziehbare Abrechnung erstellt? Jeder Wohnungsvermieter ist dazu verpflichtet seinem Mieter die entstandenen Kosten abzurechnen und ggf. zu erstatten. Nachvollziehbar! In der derzeitigen Situation ist nachvollziehbare, aber auch umfassende Information angesagt. Vage oder so gut wie keine Hinweise sind da nicht mehr ausreichend.

 

Bei Hapimag fließen überschüssige Beträge aber in den Gewinn und die darauf zu entrichtenden Steuern belasten den Anteilsinhaber im Folgejahr zusätzlich über die Jahresgebühren.

 

Es ist für mich somit zu bezweifeln, dass die Jahresgebühren 2020 in dieser Höhe noch benötigt werden und somit in der festgelegten Höhe noch gerechtfertigt sind? Weiter ist nicht erkennbar, dass selbst bei wirtschaftlicher Verwendung und Zuordnung, die eingeforderten Beträge der Jahresgebühr 2020 ausschließlich für die vorgesehenen bzw. geplanten Zwecke in 2020 verwandt werden oder wurden bzw. in der eingeforderten Höhe noch voll erforderlich sind bzw. waren. Zumindest ist es erforderlich diese neu zu berechnen bzw. zu planen und den reduzierten Notwendigkeiten, Möglichkeiten und Angeboten reduziert anzugleichen.

 

Die Planung der Jahresgebühr 2020 dürfte doch wohl komplett überholt sein?

 

Haben Sie jemals eine detaillierte Aufstellung der Planung der vorgesehenen Verwendung der Jahresgebühren mit Betragsnennung erhalten? Etwa eine detaillierte Abrechnung?

 

 

Nach und nach öffnen die Hapimagferienstandorte wieder. Fast ausnahmslos mit eingeschränktem Programm und reduzierten Angeboten. Eine Ankündigung darüber, dass die Nebenkosten vor Ort reduziert und damit dem derzeitigen Angebot und Erfordernissen, vor allem dem benötigten Aufwand, angepasst werden habe ich nirgendwo gefunden. Nebenkosten werden zum Ausgleich der durch die Nutzung anfallenden bzw. verursachten Kosten erhoben. Nebenkosten werden nicht zu dem Zweck erhoben den Gewinn des Unternehmens zu maximieren. Nebenkosten sind letztendlich ein durchlaufender Posten. Die Pauschalen scheinen mir aber recht großzügig zu Gunsten des Unternehmens bemessen worden zu sein?

 

Die Angemessenheit oder Notwendigkeit der Höhe der Wohnungsnebenkostenpauschale bei Hapimag, das wird ohnehin Hapimags Geheimnis bleiben, denn egal ob die Zwei-Zimmer-Komfort-Ferienwohnung mit einer oder mit vier Personen belegt wird, die pauschale Nebenkostenbelastung verändert sich nicht. Mir erscheint dies etwas dubios.

 

 

Es soll auch durchaus Gewinner in bzw. von der Corona-Pandemie bzw. der derzeitigen Situation geben?

 

 

Für mich stelle ich fest, dass dieses Hapimagsystem belastungsmäßig direkt auf die Hapimagaktionäre durchschlägt und nicht zwingend dazu führt seitens der Unternehmensführung marktwirtschaftlichen Zwangsläufigkeiten Folge leisten zu müssen. Dieses System zwingt nicht zu Kostenminimierung und nicht zum Überdenken von Abläufen. Im Gegenzug ist man aber auch fast autark gegen Entwicklungen wie sich diese derzeit darstellen. Bei Hapimag darf man sich gut zurücklehnen und die Jahresgebühr verbrauchen, notfalls dann eben erhöhen. Der Aktionär zahlt es so oder so. In dieser Zeit sind aber vorausschauende Maßnahmen gefragt. Vielleicht begreifen dies auch gelegentlich die Wiener Verteiler von Schalmeientönen?

 

Erkennbar für mich hat Hapimag keine nennenswerten Konsequenzen oder Maßnahmen aus dieser Pandemie-Situation gezogen. Reagiert hat man dahingehend, dass gesetzliche oder von den staatlichen Gremien angeordnete Maßnahmen umgesetzt wurden. Ansonsten hat man sich fatalistisch verhalten und hofft nun, dass der „Kelch vorüber gehen“ möge und man schnell weiter machen kann wie bisher. Einzige Maßnahme wird dann wohl die Erhöhung der Jahresgebühr und der Nebenkosten sein und alles was dann nicht klappt, hat dann ohnehin „Corona“ verursacht. „Corona“ ist ohnehin der Verursacher allen Übels und wird dies für die nächsten Jahre bleiben.

 

Nur inzwischen dürften wohl alle begriffen haben, dass „Corona“ nicht morgen vorbei sein wird und bei allen Planungen und Maßnahmen mit in Betracht gezogen werden muss.

 

Diese Krise zeigt mir auf, dass es für mich wenig Sinn macht unternehmerisches Risiko für die möglichen Urlaubswochen einzukaufen und mit zu tragen. Unflexible Möglichkeiten zu akzeptieren mit ständigen finanziellen Verpflichtungen, die schwerlich nachvollziehbar und nachprüfbar sind einzugehen. Ausnahmslos starre Nutzungs- und Gestaltungsmöglichkeiten, die dann bezahlt werden müssen aber nicht zwangsläufig eine Nutzungsmöglichkeit zum gewünschten Zeitpunkt und am gewünschten Ort zur Verfügung stellen und oft zu zwangsläufigen und alternativlosen Ergebnissen führen.

 

Aber ich kenne dies von Hapimag: „Je kleiner die Eidechse, umso größer ihre Hoffnung, ein Krokodil zu werden.

 

Das System Hapimag unterliegt kaum marktwirtschaftlichen Zwangs- und Regulierungsmöglichkeiten. Während in der derzeitigen Pandemiesituation in der Wirtschaft „die faulen Äpfel nun vom Baum fallen“ muss sich Hapimag mit seiner planwirtschaftlichen Aufstellung diesbezüglich keine Sorgen machen. Die Preisstellung bei Hapimag ist aus meiner Sicht weitestgehend willkürlich und wird kaum von marktwirtschaftlichen Faktoren beeinflusst. Aktionäre und Nutzer haben aus meiner Sicht bei Hapimag immer schon mehr bezahlt als kostenmäßig verursacht. Der Markt bereinigt die Auswüchse bei Hapimag nicht.

 

Mein Eindruck ist, dass Hapimag nach dem gleichen Modell geführt wird wie hier die städtischen Wasserwerke. Sinkt der Wasserverbrauch, also der Umsatz, dann wird der Preis erhöht. Entscheidend ist die Gesamtsumme der Einkünfte. Eher wohl die Gesamtsumme der Ausgaben, denn die müssen wieder eingespielt werden. Wie dieses Ziel erreicht wird ist von untergeordneter Bedeutung. Bei diesem Modell ist es auch nicht zwingend erforderlich marktwirtschaftlich vorzugehen oder über bestehende Abläufe nachzudenken um diese wirtschaftlicher zu gestalten. So gibt es keine Krise die man nicht überstehen könnte.

 

 

 

Timesharing Urlaub lebenslänglich

 

„test.de“: „Über 1 000 Euro für eine Ferienwoche“ – „Dass sich das nicht lohnt, belegt eine einfache Rechnung: Wer statt 20 000 Euro Kaufpreis zu zahlen, das Geld bei der Bank anlegt, darf langfristig rund 600 Euro Jahreszins kalkulieren. Timesharern entgeht das Geld. Eine Urlaubswoche kostet sie inklusive Nebenkosten schnell über 1 000 Euro. Dafür kann man auch Wohnungen mieten.“

 

 

TIMESHARING – Rat und Hilfe für Verbraucher in Europa

 

 

„munchenzeitung.com“: „Vacation Ownership (Timesharing) Markt 2020, segmentiert nach Anwendungen und Geografie, globalen Trends, Wachstum und Prognosen 2025“

 

 

„tageskarte.io“: „Ferienhäuser an Nord- und Ostsee zu 90 Prozent ausgelastet / Zulassungsrekord bei Wohnmobilen“

 

 

„tageskarte.io“: „Umfrage: Stimmung in der MV-Tourismusbranche ein wenig besser“

 

„Die Gäste müssten mit einer Preissteigerung von unter zehn Prozent im Vergleich zu 2019 rechnen.“

 

 

„abenteuer-selbstbewustsein.com“: „Eine Geschichte über Talent.“

 

 

Stimmt die Relation noch?

13.08.2020

 

Urlaub in Binz Sommer 2020:

 

„holidaycheck.de“: „…Wenn man bedenkt, dass man bei Besitz von 4 Aktien gerade genügend Punkte für 1 Woche Urlaub bekommt und dafür dann auch noch ca. 1200 EUR Jahresbeitrag und ca. 450 EUR Nebenkosten für die 1 Woche zahlt, fragt man sich schon, ob die Relation noch angemessen ist…“

 

Hapimag Aktie – Preisstellung Stand 13.08.2020:

 

„1. Aktie «Hapimag Classic»: CHF 3630.– 

 

2. Aktie «Hapimag Classic»: CHF 2630.–

 

Ab der 3. Aktie «Hapimag Classic»: CHF 2330.–"

 

"Pro Aktie erhalten Sie jährlich 60 Wohnpunkte. Im Gegenzug fällt ein Jahresbeitrag an (Stand 2020: CHF 338.40).“

 

Der Jahresbeitrag ist je Aktie fällig, wird etwas rabattiert nach der Anzahl der Aktien.

 

Vier Aktien: Ca. 10.920,00 CHF.

 

 

Nur für Mitglieder

 

Stand 16.08.2020:

„Hapimag“: Als Mitglied erhalten Sie jetzt für kurze Zeit jede weitere Aktie mit einer verkürzten Mindestlaufzeit von nur 3 Jahren zum Spezialpreis von CHF 2020.– (ca. EUR 1893.–). Damit stehen Ihnen noch mehr Möglichkeiten zur Verfügung, die Urlaubswelt von Hapimag mit Ihren Liebsten zu entdecken.“

 

Sollte dies nach dem Modell eines „verlorenen Zuschusses“ oder eines „bedingt rückzahlbaren“ Zuschusses gedacht sein? Besteht ein Rechtsanspruch auf Rücknahme oder sind Entscheidungen auf dem Kulanzweg vorgesehen bei Beendigung des Vertragsverhältnisses? Wann greift die Kündigung?

 

…und was fließt dann wirklich bei einem Ausstieg nach beispielhaft drei Jahren oder später als Aktienwert zurück? Werden dann, wie bei anderen ähnlichen Vorgängen schon praktiziert, die Aktien gegen marginale Punktegutschriften zurückgenommen? Teilweise nach langen Übergangszeiten?

 

Die verkaufswilligen Bestandsaktionäre wird diese Preisstellung sicher nicht erfreuen, denn erzielbare Verkaufserlöse aus Privatverkäufen werden sich an diesem Preis orientieren und somit wohl eher darunter liegen?

 

Dieser Preis für eine Hapimagaktie entspricht annähernd der Preisstellung des Jahresendes 1971, ca. 2.100,00 CHF. Ende 2000 lag der Hapimagverkaufspreis für eine Aktie bei ca. 9.100,00 CHF.

 

Die Jahresgebühr betrug 2001 ca. 268,80 CHF. Im Gegensatz zum Aktienpreis sind somit die Jahresgebühren nicht gesunken, sondern kräftig gestiegen.

 

Durch den Verkauf von Aktien soll(t)en Mittel für neue Ferienwohnanlagen beschafft werden. Dies dürfte bei den derzeitigen Aktienpreisen wohl fast illusorisch sein?

 

Es ist zweifelsohne der richtige Weg über reduzierte Verkaufspreise die Aktien an Aktionäre zu bringen. Insbesondere an neue Aktionäre die bisher keine Aktien besitzen. Mit der hier wieder erfolgten Ansprache an Bestandsaktionäre geht man weiter einen Weg der nun schon seit Jahrzehnten wohl mit wenig Erfolg, eher erfolglos betrieben wurde? Daher kann es nur sinnvoll sein auch eine vorübergehende Senkung der Einstiegspreise an Neuaktionäre auf den Weg zu bringen. Nur ein Neukunde ist ein wirklicher Gewinn für das Unternehmen.

 

Hapimag verfügte per Jahresende 2019 über 11.150 Aktien im eigenen Depot. 2019 wurden an Jahresgebühren ca. 67.418 TEUR eingenommen. Bezogen auf die im Umlauf befindlichen Aktien wurde je Aktie im Durchschnitt ca. 297,19 EUR an Jahresgebühren generiert. Im Umlauf befanden sich 226.850 Aktien.

 

Wie viele Aktionäre haben die Jahresgebühr nicht bezahlt?

 

Zusätzlich in Umlauf befindliche 11.150 Aktien könnten somit ca. 3.317 TEUR an zusätzlichen Jahresgebühren generieren. Bezogen auf die vereinnahmten Jahresgebühren 2019 könnten dadurch die Jahresgebühren durch dieses erhöhte Aufkommen dann zunächst ergebnisneutral um mindestens ca. 5 Prozent gesenkt werden. Hapimag kann in dieser Situation in keinem Bereich über Preissteigerungen nachdenken.

 

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Es dürfte zweckmäßig sein, wenn Hapimag seinen Bestandsaktionären Gratisaktien anbieten würde. Per Ende 2019 standen dazu 11.150 Aktien zur Verfügung.

 

Wann kommt endlich der seit Monaten amgekündigte Marktplatz für verkaufswillige Bestandsaktionäre?

 

Wie viele Bestandsaktionäre nutzen die zustehenden Möglichkeiten nicht?

 

Bei diesen derzeitigen Preisstellungen, egal ob Jahresgebühr, Nebenkosten oder Aktienpreis, auch die Preisstellungen vor Ort für dort angebotene Leistungen, funktioniert das System Hapimag nicht mehr. „Corona“ ist dafür nicht verantwortlich. Das gesamte Preisstellungssystem Hapimag bedarf einer revolutionären Überarbeitung.

 

 

„Corona“ heiligt alle Maßnahmen und Mittel

(27.09.2020)

 

Heiligt „Corona“ wirklich sämtliche Maßnahmen und Mittel?

 

Vieles müssen wir mittlerweile hinnehmen. Mittlerweile habe ich mich, neben vielen anderen Abläufen, um ein Beispiel aufzugreifen, daran gewöhnen müssen, dass, wenn ich gelegentlich morgens die Frühstücksbrötchen hole, die es nicht jeden Morgen gibt, dass sich vor dem Bäckerladen schon eine Schlange von mindestens zwanzig Leuten gebildet hat. Alle stehen gehorsam im verordneten Abstand maulfaul da und harren der Dinge die da kommen werden. In diesen sommerlichen Monaten mag das noch der eine oder andere als lustig empfinden, der Herbst steht aber bevor und wenn wir Glück haben gibt es möglicherweise auch wieder einmal einen Winter. Sollen wir dann auch ca. zwanzig Minuten, allen Unbilden ausgesetzt, auf ca. vier Brötchen warten? „Wer das eine will, der muss das andere mögen?“

 

Müssen wir aber alles in vorauseilendem Gehorsam durchführen und widerspruchslos hinnehmen? Sollen wir alles so widerspruchslos akzeptieren und uns an alles gewöhnen? Ich meine nein. „Corona“ rechtfertigt nicht alles. Gewisse, eher alle, Abläufe haben auch ihre Grenzen die nicht zu überschreiten sind.

 

Ich habe eine Woche in einer Hapimaganlage verbracht die ich schon mehrmals aufsuchte. Die „Hütte“ war voll bis unters Dach. Coronabedingt gab es kein erwähnenswertes Unterhaltungsprogramm, etliche Einrichtungen ganz geschlossen, andere nur sehr eingeschränkt und unter erheblichen Auflagen nutzbar.

 

Hätte jeder Besucher die vorgegebene Nutzungszeit im Schwimmbad in Anspruch genommen, eine der ganz wenigen Möglichkeiten, hätte man die Anlage wohl auch nachts durchgängig zugänglich machen müssen und es hätte nicht ausgereicht.

 

Es gab nicht einmal ein Blättchen in dem auf erreichbare stattfindende Unterhaltungsmöglichkeiten hingewiesen wurde. Vielleicht war aber auch wirklich nichts im Angebot?

 

Soweit eigentlich auch noch so gut. Oder schlecht, wie man es betrachten möchte. „Corona“ verlangt ihr Opfer.

 

Ich denke nur einmal darüber nach wie es ursprünglich bei Hapimag war. – Dieser gesamte kostenträchtige „Firlefanz“ rund um den Aufenthalt den gab es bei Hapimag der Gründerzeit und Jahre danach nicht. Heute nun coronabedingt auch nicht mehr. Hapimag war damals trotzdem ein Erlebnis. Heute für mich nur noch teuer.

 

Besuche ich eine der auf dem sonstigen freien Markt angebotenen Ferienwohnungen dann finde ich dort auch kein Unterhaltungsprogramm vor. Da turnt morgens auch der Vermieter nicht mit mir und macht anschießend mit mir auch keinen gemeinsamen Waldlauf usw. In der Regel finde ich dort aber in der Wohnung das Angebot der öffentlichen örtlichen und teilweise überregionalen Möglichkeiten fast immer vor.

 

Benötigen wir eigentlich alles was da so von Hapimag bisher angeboten wurde und oft über die Nebenkosten mit bezahlt werden musste oder zumindest wohl subventioniert wurde? Egal ob es von mir genutzt wurde oder nicht? Jetzt entfällt es weitestgehend ersatzlos.

 

Die Nebenkosten und Punktebelastung werden aber nicht reduziert.

 

Ich gehe sogar so weit, benötigen wir die Schwimmbäder mit Rahmenprogramm? An fast allen Hapimagstandorten befinden sich teilweise sehr hervorragende „Wasserweltlandschaften“ die mit Kurkarte sogar teilweise kostenlos oder zumindest kostenreduziert genutzt werden können? Wie viele Hapimagbesucher nutzen das hauseigene Schwimmbad? Das Schwimmbad ein kostenträchtiges Statussymbol?

 

Es dürfte illusorisch sein die Stilllegung der Schwimmbäder anzustreben oder generell deren Abschaffung, denn etliche Besucher erwarten ein vorhandenes Schwimmbad. Nur muss es dies in jeder Hapimaganlage zwangsläufig geben und auch von den Nichtnutzern mit bezahlt werden? Es stellt sich allerdings für mich die nächste Frage ob es sinnvoll sein kann in diesen Pandemiezeiten die „Badewanne“ anzuheizen, wenn dort dann beispielhaft stündlich nur ca. sechs Personen diese nutzen dürfen?

 

Werfen wir diesen Ballast ab, dann müsste die Höhe der Nebenkosten doch beträchtlich sinken und jeder kann nach seiner eigen Façon den Urlaub gestalten? Ich benötige keinen Vorturner. Eine Ferienwohnung ist für den Individualurlauber gedacht der in der Lage ist sich selbst ein Unterhaltungsprogramm zusammenzustellen.

 

Betrachten Sie einmal den Aufenthalt bei Hapimag unter diesem Gesichtspunkt und stellen sich die Frage was Sie wirklich vermissen würden von dem Angebotenem, vor allen Dingen was Sie wirklich benötigen und nutzen würden?

 

In der von mir besuchten Ferienanlage war das Hausrestaurant voll in Betrieb. Reduzierte Speisekarte, aus meiner Sicht für den dortigen Anspruch einfallslos. Es wurde platziert. Ohne Anmeldung ging gar nichts. Alles soweit okay. Nur, es wurde dort auf Volllast gefahren und ich empfand es als Abfertigung wie ich dort „bedient“ wurde. Muss der Service dann auch zurückgefahren werden? Mein Eindruck war, dass das von früheren Besuchen mir dort gewohnte Niveau und die Qualität nicht mehr annähernd erreicht wurden. Auch die Zubereitung erschien mir sehr fix auf dem Weg zu sein. An der Preisstellung hatte sich aber wenig geändert. „Corona“ rechtfertigt auch dies?

 

Die Einnahmen aus den Nebenbereichen sollen die Nebenkosten vor Ort senken. Wie kann dies erfolgen, wenn der Restaurantbetrieb aber möglicherweise zu einer anderen Hapimaggesellschaft rechtlich gehört wie die Ferienanlage?

 

Wenn wir nun schon bei der Preisstellung sind, dann muss ich generell darüber nachdenken ob es gerechtfertigt sein kann die Nebenkosten- und Punktebelastungen unverändert gegenüber der Vorcoronazeit bestehen zu lassen? Eine höhere Auslastung bringt höhere Einnahmen aus den Pauschalbeträgen und erlaubt Reduzierungen. Ganz abgesehen davon, dass gewisse Dinge entfallen und somit auch keine Kosten verursachen können.

 

Hapimagmassstab war immer, dass sich jede Anlage selbst tragen muss? Wenn ich mir die Nebenkostenbelastungen so ansehe kann ich keine großen Unterschiede zwischen den einzelnen Objekten feststellen. Die jährlichen Erhöhungen ähneln sich in der Höhe auch.

 

Kehren wir zurück zu den Ursprüngen und zum Kerngeschäft. Da war früher dieser jetzt für mich aufgeblähte Verwaltungsapparat in den Ferienanlagen auch nicht erforderlich und es klappte alles zumindest nicht schlechter als jetzt. Es ist für mich ohnehin nicht nachvollziehbar warum bei reduziertem Angebot die Rezeption täglich zehn Stunden geöffnet sein muss und womit sich die Verwaltung vor Ort beschäftigt?

 

„Corona“ rechtfertigt keine schlechtere Leistung und schon gar nicht bisherige Qualitätsmaßstäbe außer Kraft zu setzen. Das was angeboten wird muss mindestens die bisherigen Qualitätsstandards einhalten, zumindest erreichen. „Corona“ schließt auch eine Qualitätsverbesserung nicht aus.

 

Diese Situation muss aktiv angegangen werden, insbesondere dann, wenn nun ein Geschäftsleitungsmitglied die „Hapimag-Familie“ ausruft. Was sollte damit den Aktionären angeboten werden? Die langjährigen Aktionäre haben mit diesbezüglichen Zuordnungen doch schon reichliche Erlebnisse und wohl auch Zumutungen hinter sich? Eine Vorgabe kann diese neue Zuordnung bestimmt nicht sein, denn schließlich ist wohl bekannt wie es in etlichen Familien zugeht? Insbesondere in Großfamilien. Im Zweifel liefern da die entsprechenden Fernsehsendungen ausreichend Anschauungsunterricht. Auf diese Zuweisung lege ich nun keinen Wert.

 

Das Preis- / Leistungsverhältnis stimmt bei Hapimag für mich nicht. „Corona“ kann da nicht die Grundlage dafür sein die Leistung zu verändern und möglicherweise einen Abfertigungscharakter ins Auge zu fassen. „Fließband“ darf man wohl in der Kantine oder der Herberge erwarten? „Corona“ kann auch nicht dafür herhalten die Preise, Jahresgebühren, wie Nebenkosten usw. auch nur geringfügig zu erhöhen.

 

Bisher kann ich nicht erkennen, dass Hapimag ausreichend und richtig auf die finanziellen Auswirkungen durch „Corona“ reagierte.

 

Ich stelle mir bei Hapimag auch immer wieder die Frage ob in dem Unternehmen überhaupt eine effiziente Qualitätskontrolle und Revision existiert und damit auch annähernd ähnliche Verhältnisse an sämtlichen Standorten gegeben sind oder angestrebt werden?

 

„Corona“ dauert nun schon Monate. Ein Ende der Pandemie zeichnet sich nicht ab. Alle schlechten Angewohnheiten für die jetzt „Corona“ herhalten muss und die wir jetzt meinen uns leisten zu dürfen, sollen die dann bestehen bleiben, weil wir uns dann daran gewöhnt haben? „Corona“ entschuldigt keine schlechten Manieren. Wir sollten uns genau ansehen wer da uns was zumutet. Gewisse Abläufe müssen auch unter „Corona“ nicht akzeptiert werden. Betrachten Sie das was man Ihnen bietet kritisch, lassen Sie sich aber auch nicht alles bieten.

 

 

 

„caravaning.de“: Gewinnerplatz punktet mit All-inclusive-Konzept - Standort: Camping Union Lido, Via Fausta 258, I-30013 Cavallino-Treporti

 

 

„holidaycheck.de“: „…Wunderbare Lage des Ressort sehr hohe in keinem Verhältnis stehende Nebenkosten…“

 

„holidaycheck.de“: „Der Wellnessbereich, war zu Coronazeit geschlossen, das Schwimmbad nur sehr eingeschränkt nutzbar, trotzdem wurden die vollen wohnpunkte berechnet. Für ein Komfortappartement wenig Komfort, kein Backofen, enges Schalfzimmer, fensterloses Badezimmer mit gesprungenen Fließen und defekter Duschwand. Einzig das Wetter war gut und wir konnten uns viel draußen aufhalten.“

 

„holidaycheck.de“: „Die Anlage befindet sich in einer sehr guten Lage. Ansonsten hat die Anlage den Charme des Baujahres und die Einrichtung wirkt etwas abgewohnt. Die Gesamtmietkosten einschl. Nebenkosten sind nicht günstig!“

 

„holidaycheck.de“: „Gesamteindruck prima, Nebenkosten vor allem bei Kurzaufenthalt etwas hoch…“

 

 

Das Ende der Städtereisen?

10.10.2020

 

„nzz.ch“: „Städtetourismus am Ende? In Europas Metropolen macht sich Verzweiflung breit - In den Herbstferien unternehmen Schweizer gerne Städtereisen. Mittlerweile haben aber der Bundesrat und andere Regierungen diverse Metropolen zu Risikogebieten erklärt.“

 

 

„tageskarte.io“: „In Berlin, Frankfurt und weiteren Städten wie Bremen hat die sogenannte 7-Tage-Inzidenz den kritischen 50er-Wert überschritten. Weitere Städte wie Köln und Essen lagen am Freitag nur noch ganz knapp unter dieser Warnstufe…“

 

 

„saechsische.de“: „Dresdner Corona-Ampel auf Gelb“ – „Am Freitag meldete das Gesundheitsamt bereits 50 neue Corona-Fälle in der Stadt.“

 

 

„tageskarte.io“: „In deutschen Großstädten drohen angesichts steigender Corona-Infektionszahlen neue Maskenpflichten, Sperrstunden und eine weitere Begrenzung für Veranstaltungen und private Feiern. Auf diese Maßnahmen einigte sich Kanzlerin … am Freitag mit den Bürgermeistern der elf größten Metropolen…“

 

 

„muenchen.de“: „Update Corona: Entwicklung München“

 

 

„tageskarte.io“: „Die Hamburger Polizei hat am Freitagabend eine Schwerpunktkontrolle zur Einhaltung der Corona-Regeln in Lokalen, Bars und Shisha-Bars gestartet…“

 

 

„rtl.de“: „Corona-Risikogebiet Großstadt“ – „Bürgermeister und Bundeskanzlerin beschließen weitere Einschränkungen“

 

„Handlungsbedarf infolge steigender Ansteckungszahlen“ – „Ob Berlin, Frankfurt oder Bremen – deutsche Großstädte verzeichnen immer mehr Corona-Infektionsfälle. Und ziehen Konsequenzen. In Berlin und Frankfurt gilt bereits eine Sperrstunde ab 23 Uhr und Einschränkungen beim Ausschank von Alkohol. Sollten die Zahlen auch in anderen Städten über die Marke von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von einer Woche rutschen, könnte es weitere Beschränkungen geben…“

 

„…Aber der Gesprächsbedarf war groß. Ebenso die Runde - an der Videokonferenz mit der Bundeskanzlerin nahmen die Oberbürgermeister und Bürgermeister von Berlin, Hamburg, Bremen, München, Frankfurt am Main, Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Leipzig und Stuttgart teil. Und haben sich auf weitere Maßnahmen verständigt…“

 

 

„bundesregierung.de“: „Reisewarnung für weitere Teile Europas“

 

 

„auswaertiges-amt.de“: „Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in folgende Länder“

 

 

„auswaertiges-amt.de“: „Reise- und Sicherheitshinweise: letzte Aktualisierungen“

 

 

„auswaertiges-amt.de“: „COVID-19-Reisewarnung“

 

 

„Hapimag“: „Wir Reinvestieren in Ihren Urlaub“ – „Hapimag ist nicht profitorientiert. Unsere Einnahmen werden in die Resorts investiert, damit unsere Mitglieder auch in Zukunft einen tollen Urlaub verbringen können.“

 

 

01.11.2020

„badenwurttembergzeitung.com“: „Überblick über das Vacation Ownership (Timesharing)-Marktgeschäft, Branchenherausforderungen, Auswirkungen von Covid-19, Prognosebericht bis 2025“

 

 

06.11.2020

„hurriyet“: „Hampimag: Türkische Sicherheitsmaßnahmen schützen Tourismus

(4.11.2020 16:23 Uhr)

 

„hurriyet“: „Dank staatlicher Hygiene-Konzepte in der türkischen Tourismusbranche konnte diese die Krise besser bewerkstelligen, sagte der Geschäftsführer des Luxus-Ferienwohnungsanbieters Hampimag in der Schweiz.“

 

„Das Unternehmen bietet Ferienwohnungen in 16 Ländern an und ist den türkischen Behörden dankbar für Programme, die den Tourismus sicherer machen, sagte CEO Hassan Kadbi gegenüber der Hürriyet.“

 

„Maßnahmen der Türkei sind richtig“ - "Die Maßnahmen in den einzelnen Ländern sind zwar sehr unterschiedlich, aber sie sind alle nachvollziehbar und zielgerichtet…“

 

 

Türkei-Urlaub: Rund 350.000 Corona-Infektionen wurden unterschlagen – Jetzt reagiert das Auswärtige Amt

 

„merkur.de“: „Offenbar liegen die Corona-Fallzahlen in der Türkei weit höher als bisher angenommen. Aufgrund steigender Fallzahlen passt das Auswärtige Amt nun seine Reisewarnung an…“

 

 

Corona-Flucht - Türkei: Einwohnerzahl von Bodrum mehr als verdoppelt

 

„hurriyet.de“: „Im Rahmen der Coronavirus-Pandemie sind viele Bürgerinnen und Bürger aus den Großstädten wie Istanbul und Ankara schon früh im Jahr in ihre Sommerhäuser in Bodrum und Umgebung gereist. Und sie planen, auch den Winter dort zu verbringen, sodass sich die Bevölkerung, die normalerweise bei rund 170.000 Menschen liegt, seit April auf rund 350.000 - 400.000 erhöht hat.“

 

„Das liege nicht nur an der Schönheit der Region, sondern vor allem auch an den wenigen Corona-Fällen, die bis heute in Bodrum und Umgebung verzeichnet wurden. Gerade Großstädtler, die in einer der Sommersiedlungen ein Sommerhaus hätten, würden sich darauf einrichten, die Pandemie im sicheren Bodrum "auszusitzen".“

 

 

„Türkei: Reisewarnung ab 9. November ausgeweitet“

 

„adac.de“: „Das Robert-Koch-Institut (RKI) führt derzeit die gesamte Türkei als Corona-Risikogebiet. Wichtig: Es gibt aber kein Reiseverbot. Das Auswärtige Amt warnt jedoch vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Türkei.“

 

„Ab dem 9. November gilt diese Warnung auch für die Küstenprovinzen Antalya, Izmir, Aydin und Muğla, zu denen beliebte Urlaubsorte wie Bodrum, Kuşadası, Izmir oder die Badeorte Antalya, Side und Kemer gehören und die bislang von der Beschränkung ausgenommen waren.“

 

„Alle Reisenden müssen innerhalb von 48 Stunden vor der Rückreise nach Deutschland in der Türkei einen Corona-Test machen - auf eigene Kosten. Fällt der Test positiv aus, müssen sie sich in der Türkei in Quarantäne bzw. ärztliche Behandlung begeben. Eine Rückreise nach Deutschland ist dann vorerst nicht möglich.“

 

Prinzipiell ist es möglich, dass in Deutschland ein zweiter verpflichtender – diesmal allerdings kostenloser – Corona-Test verlangt wird, wenn Sie aus einem Risikogebiet der Türkei einreisen…“

 

 

„sueddeutsche.de“: „Tourismus in der Coronakrise: Welche Winterziele bleiben derzeit erreichbar?“ - „…Aber selbst Risikogebiete werden von Reiseveranstaltern angeboten…“

 

 

„Coronavirus in der Schweiz“:

11.11.2020

 

nzz.ch“: „Seit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit 243 472 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 2769 Infizierte sind gestorben.“

 

„«Momentan sind wir etwa bei eins, hundert Personen stecken hundert Personen an», sagte ...“

 

„morgenpost.de“: „Zweite Corona-Welle trifft die Schweiz mit voller Wucht“

 

„toponline.ch“: "Die Corona-Krise hat die Schweiz noch immer fest im Griff.“

 

„zeit.de“: „Das Vabanque-Spiel“ – „Die Nachbarländer machen alle dicht. Die Schweiz hingegen fährt ihre Wirtschaft nur sanft runter. Obschon sie viel mehr Corona-Ansteckungen zählt.“

 

15.11.2020

„nzz.ch“: „Coronavirus in der Schweiz“

 

„nzz.ch“: „Die Schweiz liegt bei den Neuinfektionen pro Kopf nun weltweit an der Spitze“

 

„nzz.ch“: „Obwohl die Schweiz zu einem der gefährlichsten Corona-Hotspots in Europa geworden ist, scheut der Bundesrat einen zweiten Lockdown.“

 

 

12.11.2020

Es gibt auch noch ein paar Hapimagferienanlagen die im „Coronamodus“ offen gehalten und somit unter Berücksichtigung entsprechender Einschränkungen besucht werden können. Ob es Sinn machen kann unter diesen einschränkenden Bedingungen den Betrieb zu führen daran habe ich so meine Zweifel, da schon die verkehrsmäßige Erreichbarkeit bei vielen Orten sich als sehr schwierig herausstellen könnte. Es dürfte wohl eher zweckmäßig und kostenmäßig günstiger sein den Gesamtbetrieb für einige Monate komplett ruhen zu lassen und nicht, wie beispielhaft in Tonda dann für ein paar Wochen die Ferienanlage aus dem Winterschlaf zu holen. Was findet der Urlauber vor Ort in diesen Zeiten vor? Welchen Anspruch und welche Erwartungen dieser hat, dass muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Was betriebsmäßig sinnvoll und vertretbar sein kann, dass entscheidet die Geschäftsleitung des Unternehmens und dies muss diese dann auch verantworten können. Offenhalten um jeden Preis und nur auf die Entscheidungen des Gesetzgebers reagieren kann da wohl kein Maßstab sein?

 

„hapimag.com“: „Informationen zu den Resorts (Update: 09.11.2020)“

 

 

22.11.2020

Urlaub trotz Corona: Ist das noch möglich?

 

 

"ndr.de": Deutscher Tourismusverband – „Informationen zum Coronavirus“

 

 

„reisereporter.de“: „Urlaub für 2021 jetzt buchen – oder lieber noch warten?“

22.11.2020

 

„Für Individualreisende gilt: Wer Flug und Hotel einzeln bucht, bleibt häufiger auf den Kosten sitzen, auch wenn das Reiseziel zum Risikogebiet erklärt wird. Denn anders als bei einer Pauschalreise greift hier nicht das EU-Pauschalreiserecht.“

 

„Bei Hotels, Ferienwohnungen und Apartments gelten immer die jeweiligen AGB – die sollten Reisende also vor der Buchung intensiv prüfen. Einige Betreiber haben in der Corona-Krise kulantere Stornierungsbedingungen als sonst.“

 

„Wer mit dem Gedanken spielt, eine Reise für 2021 zu buchen und für diese eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen, sollte genau hinschauen. Denn: Einige Versicherungen klammern die Pandemie aus, dann würden Kunden auf ihren Kosten sitzenbleiben, wenn sie wegen einer Coronainfektion die Reise nicht antreten können.“

 

 

„reise.de“: „Reisen trotz Corona: Wie sinnvoll ist Frühbucher Urlaub für 2021?“

 

…“Von individuell gebuchten Reisen rät er derzeit ab“...

 

 

14.11.2020

Glauben Sie, dass Hapimag einen Hinweis darauf geben würde, wenn in einer der Hapimagferienanlagen bei Gästen, Dienstleistern oder Personal ein Coronafall aufgetreten wäre?

 

 

Corona – Grund für Störung oder Wegfall der Geschäftsgrundlage?

24.11.2020

 

Liegt durch „Corona“ aufgrund der jeweils im Einzelfall geschlossenen Vertragsgrundlage ein Grund dafür vor, woraus sich eine Störung oder ein Wegfall der Geschäftsgrundlage ergeben könnte?

 

Demnächst steht bei Hapimag wieder die Zahlung der Jahresgebühren an. Wohl in Anbetracht der derzeitigen Lage hat das Unternehmen schon vorausschauend um pünktliche Begleichung gebeten.

 

Mein Verständnis für zu zahlende Jahresgebühren beinhaltet nicht ein möglicherweise nicht mehr praktikables Geschäftsmodell zu alimentieren. Wenn die für das jeweilige Geschäftsjahr erhobenen Jahresgebühren nicht ausreichen um das Geschäftsjahr verlustfrei abzuschließen, dann wurden nach meinem Verständnis der dortigen Abläufe Geschäftsfelder betrieben die über den Unternehmenszweck hinausgehen und aus deren Betrieb dann Verluste eingefahren werden oder wurden. 

 

Mit den Jahresgebühren werden die Mittel zur Durchführung des ursprünglichen Geschäftszwecks zur Verfügung gestellt. Zweckgebunden gemäß Vereinbarung. Damit ist der Erhalt des ordnungsgemäßen und sachgerechten Geschäftsbetriebs gewährleistet.

 

Die vor Ort erhobenen Nebenkosten dienen dazu um die durch Nutzung des Angebots entstehende Kosten auf den Verursacher umzulegen und diese verursachungsgemäß in der angefallenen Höhe zu verteilen. Nicht um aus Pauschalen mögliche zusätzliche Gewinne zu erwirtschaften. Erfolgt keine Nutzung, können auch keine Kosten entstehen. Nebenkosten sind somit durchlaufende Posten.

 

Eine Vermischung von Nebenkosten und Jahresgebühr ist nicht vorgesehen. Jeder Bereich ist sachbezogen abzugrenzen.

 

Verluste können somit nur entstehen, wenn von den propagierten Zweckbestimmungen abgewichen oder die Planung nicht eingehalten wird. Dafür ist aber nicht der Aktionär verantwortlich.

 

Die Jahresgebühren sind nicht den Kosten, sondern die Kosten den Jahresgebühren anzupassen. Für die Aktionäre besteht nicht eine ständige Nachschusspflicht.

 

Was haben wir für die Jahresgebühren 2020 in Anspruch nehmen dürfen und was wird für 2021 möglich werden? Wurden die Jahresgebühren 2020 gemäß der Anforderung und Planung eingesetzt oder abweichend verwandt? Wie wurden die Jahresgebühren 2020 verwandt? Wo bleibt ggf. eine entsprechende Mitteilung?

 

Wurden oder werden die getroffenen und vereinbarten Vereinbarungen eingehalten? Das Angebot kann nicht die Nachfrage bestimmen, sondern die Nachfrage das Angebot. Dies scheint nicht mehr gewährleistet, vielleicht auch nicht möglich, zu sein? Schon gar für weiter bestehende Verfallzeiten für zugeteilte Wohnrechtspunkte kann es keine Rechtfertigung mehr geben. Die derzeitige Situation lässt dies nicht mehr zu. Hierzu ist keine wohltätig gewährte gönnerhafte populistische Kulanz gefragt, es bedarf einer generellen neuen Lösung. Die Verfallzeiten sind generell für sämtliche zugeteilten Wohnrechtspunkte aufzuheben.

 

Ebenso bedarf es einer neuen und generellen ständig gültigen Regelung der Stornierung von gebuchten Reisen. Eine scheibchenweise gewährte Kulanz die dann wohlwollend verlängert wird ist da nicht ausreichend. Es kann da nicht durch die Hintertür ein Zwang eingeführt werden und kein indirekter Druck ausgeübt werden Wohnrechtspunkte zu nutzen auch wenn keine den eigenen Vorstellungen entsprechende Nutzungsmöglichkeit besteht.

 

Die derzeitigen Gegebenheiten und die in Bezug auf Punktefälligkeiten geänderten Konditionen haben gezeigt, dass es so möglich ist und auch so geht. Ausreichend waren diese Änderungen natürlich nicht. Es hätte hier eine grundsätzliche Neuorientierung durchgeführt werden müssen. Diese Regelung muss u. a. zur ständigen Praxis werden und nicht nur für Pandemiezeiten Gültigkeit haben.

 

Punktebelastungen für in Anspruch genommene Aufenthalte sind auch den aktuellen Gegebenheiten und Möglichkeiten anzupassen. Nach meinem Verständnis kann es nicht richtig sein bei eingeschränkten Möglichkeiten und diese in unveränderter Höhe zu belassen. Dies versteht sich auch für die Nebenkostenbelastungen.

 

 

„sueddeutsche.de“: „Im Kampf gegen die Corona-Pandemie zeichnet sich ab, dass der Teil-Lockdown in Deutschland bis in den Dezember hinein verlängert wird…“

 

„Der derzeitige Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, Berlins Regierender Bürgermeister … (SPD), sagte am Sonntag, es sei angesichts der weiterhin zu hohen Infektionszahlen "aktuell nicht vorstellbar", dass die Maßnahmen auslaufen könnten.“

 

„nzz.ch“: „«Vierte Welle» in Hongkong – aus dem Flugkorridor mit Singapur wird vorläufig doch nichts…“

 

 

„evovis.com“: „Kann Corona einen Wegfall der Geschäftsgrundlage rechtfertigen“

 

 

„taylorwessing.com“: „Die Corona-Pandemie in Hotelmietverträgen“

 

 

„tageskarte.io“: „Schweiz schränkt Gastronomie und Freizeit ein“

 

 

„presseportal.de“: „Störung der Geschäftsgrundlage: ZIA will mehr Gerechtigkeit bei Vertragsanpassungen“

 

 

„dejure.org“: „§ 313 BGB - Störung der Geschäftsgrundlage“:

 

„Haben sich Umstände, die zur Grundlage des Vertrags geworden sind, nach Vertragsschluss schwerwiegend verändert und hätten die Parteien den Vertrag nicht oder mit anderem Inhalt geschlossen, wenn sie diese Veränderung vorausgesehen hätten, so kann Anpassung des Vertrags verlangt werden, soweit einem Teil unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls, insbesondere der vertraglichen oder gesetzlichen Risikoverteilung, das Festhalten am unveränderten Vertrag nicht zugemutet werden kann.

 

Einer Veränderung der Umstände steht es gleich, wenn wesentliche Vorstellungen, die zur Grundlage des Vertrags geworden sind, sich als falsch herausstellen.

 

1 Ist eine Anpassung des Vertrags nicht möglich oder einem Teil nicht zumutbar, so kann der benachteiligte Teil vom Vertrag zurücktreten.

 

2 An die Stelle des Rücktrittsrechts tritt für Dauerschuldverhältnisse das Recht zur Kündigung.“

 

 

Hapimag ist eine Aktiengesellschaft nach Schweizer Recht.

 

 

„mme.ch“: „Force Majeure im Vertragsrecht - Coronavirus, COVID-19, Vertragsrecht“

 

„elibrary.verlagoesterreich“: „Wegfall der Geschäftsgrundlage – ein Binnenvergleich im Rahmen des deutschen Rechtskreises“

 

 

„t-online.de“: „Mit Gelassenheit in die Corona-Katastrophe“ - „In der Schweiz ist Gelassenheit angesagt, die Corona-Lage dennoch dramatisch. Pro 100.000 Einwohner gab es zuletzt innerhalb von sieben Tagen 351 Infektionen, in Deutschland unter 140. Seit Beginn der Pandemie sind pro 100.000 Einwohner in der Schweiz 41 Menschen gestorben, in Deutschland 16. Das sind Spitzenwerte im europäischen Vergleich – und dennoch geben sich Politik, Behörden und die Gesellschaft entspannt.

 

Vielerorts sind Bars, Restaurants und Kinos geöffnet, auf Märkten herrscht reges Treiben, in Casinos wird gezockt, in Fitnesscentern geschwitzt, und Bordelle sind auch geöffnet…“

 

 

„Handelsblatt“: „Zur Einordnung des Ganzen wird sich mancher am CDU-Politiker Friedrich Merz orientieren: „Es geht den Staat nichts an, wie ich mit meiner Familie Weihnachten feiere.““

 

 

„boerse-online.de“: „FRANKFURT (dpa-AFX) - "Frankfurter Allgemeine Zeitung" zu Corona-Regeln:

 

"(...) Wer hält sich an Regeln, wenn sie von Fristen, Ausnahmen und vom lauten Bächlein übertönt werden, das Politiker schon im Morgenmagazin nicht halten können? Wo ist der rote Faden durch die Pandemie? Nicht einmal die Pandemie hat einen roten Faden. Es hat sich als Illusion herausgestellt, genau verorten zu können, wo Corona bei flächendeckend hohen Infektionszahlen besonders gerne zuschlägt, sieht man von Fleischfabriken ab. (...) Merkel und die Ministerpräsidenten stehen angesichts dieser Lage immer im Verdacht, selbst wenn sie noch so zielgerichtet und ausgewogen handeln, doch relativ wahllos zu entscheiden. (...) Die gelockerten Kontaktbeschränkungen über Weihnachten sind das beste Beispiel. Wer bei Verstand ist, nimmt sie nicht in Anspruch. Wer ein Herz hat, lässt es geschehen."“

 

 

Änderung AGB bei „Hapimag-Classic“

23.12.2020

 

Eigentlich gibt es meistens nicht viel wirklich Neues, wenn Hapimag irgendwelche Geschäftsbedingungen ändert. Das kam bereits häufiger vor. Eventuell „alter Wein in neuen Schläuchen“. Nach der Änderung war meistens immer vor der nächsten Änderung. Zumindest konnte ich für mich nur äußerst selten feststellen, dass es Änderungen waren die dem Aktionär Verbesserungen brachten, in der Regel nur neue belastende Reglementierungen und Verbesserung der Rechtsstellung des Unternehmens. Warum sollte sich daran jetzt etwas ändern?

 

Welche Verbesserungen bringen die Neuen Bedingungen bei „Hapimag Classic“? Für mich ist nichts erkennbar was nicht in irgendeiner Form schon zumindest ähnlich vorhanden war und ist.

 

Wenn es bei Hapimag Konditionsänderungen zu Gunsten der Aktionäre gelegentlich gab, dann entstand bei mir immer der Eindruck, dass diese in kaum merklichen homöopathischen Dosierungen verabreicht wurden.

 

Neu mag sein, dass ein österreichischer, vorgeblicher Interessenverein, „internationale Interessengemeinschaft“, für Hapimagaktionäre, nun auf seiner Webseite ausführt an der Neugestaltung dieser Vertragsänderung „tatkräftig“ beteiligt gewesen zu sein. Auf dessen Internetauftritt fand ich aber keine Empfehlung die den Mitgliedern dazu gegeben wurde.

 

Die Beurteilung darüber, ob diese AGB nun der große Wurf sind überlasse ich Ihnen.

 

Für mich ist dieser österreichische Verein durchaus vor langer Zeit als „Adler gestartet“, inzwischen aber als „Suppenhühnchen gelandet“, aber dabei wohl kaum in der Realität angekommen. „Gleich und gleich gesellt sich gern“, fällt mir dazu ein?

 

Es könnte auch, zumindest im übertragenen Sinn, für beide Beteiligte passend sein: Von „Cash Cow zum Poor Dog“?

 

Interessant für mich ist bei dieser neuen AGB eigentlich nur die Frage wie Hapimag mit dem Ausstieg der Mitglieder oder Aktionäre aus dem System umgeht, insbesondere ob es einen ggf. einklagbaren verbindlichen Rechtsanspruch auf einen Ausstieg, also Kündigung, gibt. Vorab – für mich ist da, wie bisher, nichts erkennbar.

 

Wer die Umstellung auf die neuen Bedingungen anstrebt sollte sich vorher genau durchlesen was da eingekauft werden soll und ob es Vorteile bringt. Es beginnt ein neuer Vertragsstand, alles was bisher war oder erreicht wurde, sofern es so etwas gab, zählt nicht mehr. Auch eine möglicherweise jahrzehntelange Geschäftsbeziehung wird in keiner Weise honoriert. Es beginnt bei „Null“. Neuer Vertragsbeginn.

 

In den Informationen zu dieser neuen Vertragsgestaltung die mir zugänglich waren konnte ich nirgendwo etwas dazu finden, dass dem Aktionär ein Kündigungsrecht zugesteht.

 

Es erfolgen lediglich Ausführungen zu einer „Sistierung“:

 

Laut Wikipedia – „Sistierung (Vertragsrecht)“ – „Die Sistierung ist der „vom Auftraggeber formell geforderte Stillstand in der Auftrags- bzw. Projektabwicklung, bei dem zunächst offenbleibt, ob der Auftrag bzw. das Projekt weitergeführt wird“ (DIN 69901). Das Recht auf Sistierung und die dadurch ausgelösten Vorgänge (Abrechnung, Konventionalstrafen usw.) sollte im Vertrag detailliert geregelt sein. Die Sistierung eines Projekts/Auftrages erfolgt normalerweise, wenn vereinbarte Leistungen nicht erfüllt werden können (z. B. Zahlung einer Rate). Die Sistierung ist kein Projektabbruch. Nach der Sistierung kann das Projekt/der Auftrag weitergeführt oder abgebrochen werden.“

 

Die AGB des neuen Vertragsrechts zur „Hapimag Classic“-Aktie führen zur Sistierung unter anderem aus:

 

„Sistierung des Ferienrechts“ – „Ein Ferienrecht kann vom Mitglied schriftlich mit einer Frist von sechs Monaten, jeweils auf Ende eines Kalenderjahres, sistiert werden; erstmals drei Jahre nach Vertragsschluss.

 

Im Interesse von Hapimag und der Hapimag Community

 

kann der Verwaltungsrat in einer ausserordentlichen Situation festlegen, dass Ferienrechte während max. sechs Monaten nicht sistiert werden können.

 

In diesem Fall treten die Folgen der Sistierung gemäss Ziff. 8.2 nicht ein und es gelten weiterhin die Rechte und Pflichten gemäss Ziff. 3, insb. die Pflicht zur Bezahlung des Jahresbeitrages.“

 

 

„Folgen der Sistierung“ – „Eine Sistierung hat zur Folge, dass das Ferienrecht ruht und für das entsprechende Ferienrecht keine Wohnpunkte mehr ausgegeben oder gemäss Ziff. 6.1 erworben werden können und keine Jahresbeiträge mehr fällig werden. Vorhandene Wohnpunkte können, vorbehältlich Ziff. 5.3, während der Gültigkeitsdauer noch genutzt werden. Das Mitglied bleibt bei der Sistierung eines Ferienrechts weiter Aktionär/in der Hapimag mit sämtlichen damit verbundenen Aktionärsrechten.

 

Falls ein Mitglied ein Ferienrecht länger als insgesamt fünf Jahre im sistierten Zustand hält, hat Hapimag das Recht, die damit verbundene Aktie zum Rückkaufpreis (siehe Ziff. 5.4) zurückzukaufen.

 

Die Verrechnung gegenseitiger Forderungen mit dem Rückkaufpreis ist zulässig.

 

Hapimag behält sich vor, den Rückkaufpreis nicht in bar, sondern in Wohnpunkte zu begleichen.“

 

 

Wenn ich es also richtig deute, dann kann bei jetziger Vertragsumstellung die „Sistierung“ frühestens im Dezember 2023 beantragt werden. Sechs Monate vor Jahresende, somit Möglichkeit der Sistierung ab 2025.

 

Um auszusteigen dann mindestens weitere fünf Jahre bis Anfang 2031, wenn Hapimag dann entgegenkommenderweise zurücknimmt. Bindung über mindestens ein Jahrzehnt und es besteht kein vertraglicher Anspruch darauf das alles dann endet. Hapimag hat dann das „Recht“, also die Möglichkeit, die sistierte Aktie zurückzukaufen. Es besteht somit keine Verpflichtung. Einen Rechtsanspruch, insbesondere auch eine zeitliche Festlegung, kann ich nicht erkennen.

 

Außerdem kann der Rückkaufpreis durch Hapimag dann in „Wohnrechtspunkten“ beglichen werden. Vermutlich wird Hapimag diese Option dann ziehen? Bei ähnlich gelagerten Vorgängen war die Anzahl der vergüteten Wohnrechtspunkte sehr übersichtlich. Es wurde von den „Mondpreisen“ des Hapimagpunkteverkaufswertes ausgegangen.

 

Wenn ich mich richtig erinnere gab es da vor Jahren Rücknahmeangebote die so um ca. 150 Wohnrechtspunkte für eine Aktie lagen?

 

Aktuell, Stand 05.12.2020, liegt der Einstiegspreis für die erste Hapimagaktie bei ca. 3.630,00 CHF. Der Substanzwert der Hapimagaktie lag laut Geschäftsbericht 2019 bei 2.063,00 EUR.

 

Welchen Sinn soll eine jahrelange „Sistierung“ machen, außer dass die Statistik der in Umlauf befindlichen Aktien bei Hapimag geschönt wird? Jahresbeiträge fließen dadurch nicht zu. Vielleicht hat das Unternehmen auch nicht die Erwartung einen neuen Aktionär für zurückgenommene Aktien zügig zu finden?

 

Eigentlich ist diese Vorgehensweise doch eher ein Armutszeugnis? Wie viel Vertrauen hat man noch in das eigene Produkt?

 

Die Suche nach weiteren oder ausführlichen Informationen auf der Hapimagwebseite war für mich nicht sehr erfolgreich, schon gar nicht informativ. Nachstehend die Antworten der Hapimagsuchmaschine:

 

„Leider haben wir für "FERIENRECHTSVERTRAG HAPIMAG CLASSIC" keine Suchergebnisse.“

 

 

„AGB Hapimag Classic - 2 Suchergebnisse für "AGB Hapimag Classic "“. Suchergebnis ergab keine direkte Aussage zur Fragestellung:

 

Zusätzliche Informationen zu den AGB Hapimag Classic

 

Weitergabe Ihrer Hapimag Aktien

 

„Leider haben wir für "Kündigung Hapimag Classic" keine Suchergebnisse.“

 

 

Informieren Sie sich gründlich bevor Sie eine Entscheidung treffen und prüfen ob Handlungsbedarf besteht.

 

Denken Sie dabei auch daran: Hapimag ist eine Aktiengesellschaft nach Schweizer Recht. Die bloße Tatsache, dass Sie in Deutschland wohnen, führt nicht dazu, dass auf Sie als Aktionär deutsches Gesellschaftsrecht anwendbar ist. Mit dem Schweizer Recht vergleichbare Timesharing-Modelle sind auf das deutsche Aktienrecht auch nicht ohne Weiteres übertragbar.

 

Bei mir kommen immer mehr Zweifel auf ob Hapimag überhaupt unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrieben und geführt wird? Insbesondere für 2020 kommen mir da immer mehr Zweifel, dass die Jahresgebühr auch dazu verwandt wurde wofür die Anforderung erfolgte? Die zu zahlende Jahresgebühr führt nicht zwangsläufig dazu deren Höhe ökonomisch nachhaltig und notwendig festzulegen und sparsam damit umzugehen? 

 

 

Mit Eingang vom 08.12.2020 erhielt ich eine Hapimag-E-Mail die wohl allen Aktionären zuging soweit diese sich dafür anmeldeten. Es wurde mal wieder scheibchenweise eine Verlängerung um ein paar Monate der Punkteverfallzeiten großzügig und honorig beschlossen und ebenso die um sechs Monate verlängerte Änderung der Gültigkeit der jetzt anwendbaren Stornierungsmöglichkeiten mitgeteilt. In diesen Zeiten sind dies eigentlich Selbstverständlichkeiten und auch eigentlich keine Frage der jetzigen Zeiten. Wenn es jetzt geht, warum dann nicht ständig diese Stornierungsmöglichkeiten? Hapimag ist schließlich für seine Mitglieder tätig.

 

Es kann nur richtig sein die Verfallzeiten für zugeteilte Wohnrechtspunkte total aufzuheben. Wann entschließt sich Hapimag endlich zu diesem Schritt? Die Wohnrechtspunkte wurden von den Aktionären über die Jahresgebühren bezahlt und sind deren Eigentum. Es muss denen frei stehen diese zu nutzen wann immer sie es möchten. Ohne Verfalltermin. Natürlich immer mit dem Risiko ggf. dann eben nicht das gewünschte Objekt buchen zu können. Nutzung nach Verfügbarkeit. Aber ist dies derzeit anders?

 

Was bringt den betroffenen Aktionären diese scheibchenweise Verlängerung von nicht genutzten Wohnrechtspunkten, wenn es einen Endtermin für den Verfall gibt? Das Verfalldatum wird weiter nach hinten verschoben. Die betroffene Punkteanzahl erhöht sich möglicherweise kräftig und ständig. Es werden somit immer mehr Punkte die vom Verfall bedroht sind und die Nutzungsmöglichkeiten können dadurch nicht besser werden. Wie will Hapimag die dann irgendwann zu bedienenden „Punkteberge“ abbauen? Zumindest im Moment ist es doch keine wirkliche Alternative in etlichen Risikogebieten die Objekte offen zu halten, weil dies die dortige Rechts- und Verordnungslage ermöglicht. Versuchen Sie derzeit mal einen halbwegs bezahlbaren Flug zum annähernd gewünschten Termin und zu und von einem passenden Flughafen zu bekommen. Was mir da einige Aktionäre berichteten war abenteuerlich.

 

Hapimag ist meistens bei Entscheidungen recht schwerfällig und langatmig. In diesem E-Mail konnte man nun aber schon die Entscheidung verkünden, ca. fünf Monate vorher, dass auch die nächste Generalversammlung wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden wird. Offensichtlich auch keine Durchführung in der Form wie mittlerweile bei anderen Gesellschaften durchaus üblich, wenngleich auch dort unbefriedigend. Das Hapimag diese Durchführungsmöglichkeit gefällt, daran habe ich keine Zweifel. „Corona“ wird diesbezüglich dort wohl lange anhalten? So hätte man sich dort die Durchführung einer Generalversammlung wohl schon immer gewünscht? Manche Wünsche gehen wohl doch, zumindest gelegentlich, in Erfüllung?

 

Mir fiel aber auch auf, dass bei diesem E-Mail kein Hinweis auf die geänderten AGB der Hapimag-Classic-Aktie erfolgte?

 

Information und Entscheidungsfreudigkeit immer so wie man es gebrauchen kann?

 

Die verbindlichen Möglichkeiten des Aktionärs bleiben weiter relativiert und arg begrenzt. Die Modifizierung läuft nur zu Gunsten des Unternehmens. Die Vertragsstellung des Aktionärs bleibt so unbefriedigend wie immer. Eine Erneuerung oder Änderung des bisherigen Geschäftsablaufs kann ich nicht erkennen. Es wird nur etwas konzilianter und verklärter dargestellt.  Der Aktionär bleibt weiter der Bittsteller. Die Linie und das System bleiben immer zu Gunsten des Unternehmens gewahrt.

 

 

„tt.com“: „Hapimag-Aktien: Ein ziemlich eigenartiges Modell“ – „Innsbruck – Der „Fall für Motz“ über das Timesharing-Urlaubsmodell Hapimag brachte zahlreiche Leser dazu, uns ihre Erfahrungen zu schildern. Viele Mitglieder, die vor Jahren Aktien erworben haben, möchten diese wieder verkaufen, aber das ist nicht so einfach, will man sie nicht zum Schleuderpreis hergeben…“

 

„Fernweh machte Reisefreudige vor einigen Jahrzehnten zu Aktionären. Heute wollen viele Hapimag-Mitglieder aussteigen, finden aber keine Abnehmer für ihre Anteile.“

 

 

 

23.12.2020

Hapimag Marktplatz - „09.12.2020 – „…Der neue Treffpunkt für Käufer und Verkäufer von Hapimag Aktien.“ – „Vorerst wird der Marktplatz im 1. Quartal 2021 im Rahmen einer Testphase für Aktionäre und Mitglieder aus der Schweiz zugänglich sein…“

 

Hierzu kommt mir dann der berühmte Satz in den Sinn, den Galilei nie sagte: "Und sie bewegt sich doch". (??)

 

Darf man darin eine Bewegung erkennen?

 

Man darf gespannt sein was dabei herauskommt. Es hat immerhin fast 58 Jahre gedauert bis nun diesbezüglich ein begrenzter Test durchgeführt werden soll. Wohl zunächst mit ungewissen Ausgang und es bleibt abzuwarten welche Möglichkeiten es wirklich geben wird.

 

Wo bleibt aber schon bei diesem Test die Gleichbehandlung aller Aktionäre? In der Bezeichnung „Test“ sehe ich da nur einen vorgeschobenen Ausschluss eines großen Aktionärsbestands. Der Schweizer Hapimagmarkt kann nicht repräsentativ sein.

 

„Testphase für Aktionäre und Mitglieder…“ – Soll nun ein “Marktplatz“ geschaffen werden oder eine Tauschbörse? Es ist zwar für das Unternehmen interessant, wenn ein Bestandsaktionär weitere Aktien dazukauft. Das ist aber kein neuer Kunde.

 

Weiter bringt es das Unternehmen aber nur, wenn neue Aktionäre Aktien übernehmen. Der Aktionärskreis sich dadurch erweitert und neue Aktionäre dann auch die Möglichkeiten nutzen.

 

Diese Ankündigung macht aber auch klar warum die Aktien-AGB neu gestaltet werden musste. Hapimag hat immer für sich alles im Griff. Es ist dort immer das Gesamtkonzept zu betrachten, keine zunächst publikumswirksam und kundenfreundlich aussehende Maßnahmen.

 

Aus meiner Betrachtungsweise heraus auch hier wieder eine begrenzte Modifikation zu Gunsten des Unternehmens. Es bleibt abzuwarten wie verbindlich das werden wird und was möglich sein wird.

 

 

Jahresbeitrag 2021

23.01.2021

 

„Corona“ führt das System Hapimag für mich ad absurdum. Insbesondere dort den Unterschied zwischen Realität und Darstellung.

 

Wofür wurden Jahresbeiträge für 2020 erhoben und jetzt für 2021 angefordert? Was haben oder werden Sie dafür bekommen? Wofür wurden bzw. werden diese Jahresbeiträge wirklich verwandt?

 

Hapimag: Sehen Sie hier, wofür Ihr Jahresbeitrag verwendet wird.“

 

„Knapp die Hälfte des Jahresbeitrages setzen wir für Renovierungen und Instandsetzungen in den Resorts ein“

 

„Weiter wird der Jahresbeitrag für den persönlichen Service und die Verwaltung verwendet“

 

„Der Jahresbeitrag dient zudem zur Deckung der Kosten für Steuern, Abgaben und Versicherungen sowie für die Ländergesellschaften…“

 

Für mich eine aussagelose Darstellung welche nur Allgemeinplätze verteilt.

 

Der Jahresbeitrag 2020 lag bei 338,40 CHF, ca. 311,67 EUR, ohne Rabattierung. 2021 sollen nun ca. 339 CHF, ca. 311,67 EUR, als Grundbetrag fällig werden. Vorgehensweise wie gehabt? Anforderung nach gutgläubiger Schätzung, Ausgabe dann nach Gutdünken? Der Aktionär zahlt „die Zeche“. Wofür eigentlich? Wenn weitestgehend keine Nutzung möglich ist, wie die Belegungszahlen zeigen, dann muss der Jahresbeitrag sinken, denn die Inanspruchnahme der vorgehaltenen Möglichkeiten wird reduziert, es fallen reduzierte Kosten an? 

 

Detaillierte Abrechnungen werden nicht erstellt, nur pauschale, nicht nachvollziehbare Aussagen. Schon gar keine Angaben zu Beträgen die nicht wie vorgesehen verwandt werden konnten und eigentlich als Vortrag das Folgejahr entlasten müssten. Diese Beträge fließen aber in den allgemeinen Topf und verbessern das Ergebnis für welches die Aktionäre dann ggf. die Steuern übernehmen müssen?

 

Wenn das Unternehmen so geführt worden wäre, wie immer propagiert wurde und wird, dann hätten Jahresbeiträge immer vollkommen ausgereicht um problemlos über die Runden zu kommen selbst wenn keine Nutzungen stattgefunden hätten. Seit einiger Zeit wird schon ein negatives Jahresergebnis 2020 in Aussicht gestellt.

 

Eigentlich hätte sogar noch etwas übrigbleiben müssen und der Vortrag dann die Jahresgebühr 2021 reduzieren. Die über die Jahresbeiträge ausgeglichenen Abschreibungen stellen zunächst keinen Geldabfluss dar, werden aber über die Jahresgebühren voll ausgeglichen und fließen somit liquiditätsmäßig zu. Können somit vollumfänglich als Mittelbeschaffung für neue Investitionen und Instandhaltungen verwandt werden. Es sind finanzielle Zuflüsse ohne zunächst festen Verwendungszweck. Wohin fließen diese Beträge, wenn Reparaturen und Investitionen in die Höhe der Jahresgebühren gesondert einfließen und geplante Maßnahmen „redimensioniert“ wurden? Da muss doch etwas übriggeblieben sein?

 

Bei Investitionen wurde oder musste aber angeblich kräftig auf die Bremse getreten werden. Wo sind dann die geplanten und eingeforderten Beträge für diese Bereiche verblieben? Wie vorgesehen konnte diese dann doch wohl kaum verwandt werden?

 

Es sollte dabei aber nicht verdrängt werden, dass die Hapimaganlagen mittlerweile fast ausnahmslos in die Jahre gekommen sind und ich doch immer öfter feststellen musste, dass in fast sämtlichen Objekten die ich in den vergangenen Jahren aufsuchte teilweise größere Erhaltungsaufwendungen erforderlich sind und oft großer Nachholbedarf besteht. Die meistens guten Auslastungen der Anlagen sind dort nicht spurlos an diesen vorbeigegangen. Irgendwann stößt es an die Grenzen nur von der Substanz zu leben.

 

Der Jahresbeitrag liegt nun bei ca. 339,00 CHF. Wofür wird dieser erhoben? Alles wie gehabt? Nur wieder eine phantasievolle Planung, noch nicht einmal publikumswirksam dargestellt, schon gar nicht projektbezogen abgerechnet?

 

Die „Rechnung“ dürfte aber wieder deshalb nicht aufgehen, weil Hapimag zahlreiche kostenträchtige Leistungen auf den Weg brachte die nur dann abgedeckt sind, wenn ein gewisser Nutzungsgrad der Anlagen erreicht wird. Das Problem dabei ist, dass diese dafür anfallenden Kosten, eventuell etwas reduziert, auch dann weiter laufen, wenn keine Nutzung möglich ist.

 

Das macht schon die Handhabung deutlich, dass bei sogenannten Sonderaktionen fast immer nur die Punktebelastung entfällt oder reduziert wird, nicht aber die Nebenkosten. Diese werden fast ausnahmslos immer in voller Höhe fällig.

 

Das System Hapimag funktioniert nicht mehr im ursprünglichen Sinn, Deckung der Betriebskosten über die Jahresgebühren. Folge war die fast ständige Erhöhung der Jahresgebühren, ohne dass dies ausreichte. Mittlerweile wurde das Maß der Zumutbarkeit weit überschritten. Inzwischen wird etwas moderater vorgegangen. Werden Jahresgebühren nun nach Bedarf oder nach Zumutbarkeit festgelegt?

 

Der Maßstab für die Erhebung von Jahresgebühren und Nebenkosten kann wohl kaum sein: „Man weiß nicht, was genug ist, bevor man weiß, was mehr als genug ist.“ (William Blake, englischer Dichter)

 

Die Nebenkosteneinnahmen, diese werden pauschal erhoben, werden offensichtlich benötigt um das System am Laufen zu halten und wurden und werden immer wichtiger um dem Unternehmen die Existenz zu sichern. Die Grundidee der Nebenkostenerhebung war aber nicht daraus Gewinne zu erwirtschaften, sondern die vom Nutzer der Ferienwohnung verursachten Kosten verursachungsgemäß diesen in der verursachten Höhe zu belasten und von diesem tragen zu lassen.

 

Aus meiner Sicht funktioniert jetzt das System aber nur, wenn die Pauschale der Nebenkosten höher ist, als die verursachte Kostenbelastung. Es muss immer etwas übrig bleiben für das Unternehmen. Es darf auch durchaus etwas mehr sein? Eine Pauschale die beispielhaft für vier Personen in einer Zwei-Zimmerwohnung die gleiche Höhe aufweist wie bei einer Nutzung durch ein oder zwei Personen kann für mich keine die Ausgangswerte berücksichtigende Größe sein. Hierbei bezahlt immer einer die Rechnung des anderen mit oder profitiert davon.

 

Warum soll ich aber Anderen den Urlaub auf diese Art und Weise subventionieren?

 

Wenn die abgewohnten Wohnrechtspunkte aber keine wirkliche Einnahmequelle für das Unternehmen sind warum müssen diese dann zu einem bestimmten Zeitpunkt verfallen? Insbesondere, wenn in der gegenwärtigen Situation zahlreiche Objekte nicht genutzt werden können und es zahlreichen Aktionären auch zu gefährlich ist den Urlaub in einer Hapimaganlage zu verbringen, oder generell ein Urlaubsziel anzusteuern?

 

Aktien kann man nur verkaufen, wenn Wohnrechtspunkte benötigt werden. Wohnrechtspunkte werden aber nur verbraucht, wenn eine entsprechende Nutzung möglich wird. Da „beißt sich der Hund in den Schwanz“.

 

Das Punktekonto dieser Aktionäre steigt somit an. Wann will Hapimag es ermöglichen diese Punkte einzulösen? Es kann nur sinnvoll sein den Verfalltermin für Wohnrechtspunkte generell und endgültig aufzuheben um einen Nutzungsstau zu den Verfallterminen zu verhindern. Zu diesen Terminen müssen Objekte zur Verfügung stehen die der Aktionär möchte und nicht nur Ladenhüter die dann zwangsläufig genutzt werden müssen. Die Kapazitäten der Hapimaganlagen sind aber begrenzt, insbesondere zu den Saisonzeiten.

 

Warum soll ich aber den Harz im März, das Mittelmeer im Februar oder andere Orte außerhalb der Saison aufsuchen und dann dort die hohen Nebenkosten tragen? Das Hapimagsystem ist darauf ausgelegt die Möglichkeiten in der Hauptsaison zu nutzen.

 

Ich halte es in dieser Zeit ohnehin für sinnlos in der Nebensaison überhaupt Belastungen mit Wohnrechtspunkten bei der Nutzung durchzuführen, wenn der Nutzer einen längeren Aufenthalt wünscht. Sofern freier Wohnraum vorhanden ist, sollte dann mindestens ab der zweiten Woche keine Belastung mit Wohnrechtspunkten erfolgen, wenn mindestens vier Wochen gebucht werden. Auch wenn dies die Anzahl der nicht genutzten Punkte erhöht. Aufhebung der Wohnrechtspunktebelastung in der Nebensaison. Die Nebenkostenbelastung läuft weiter, entsprechend den Vorgaben. Es sollte darüber nachgedacht werden ob hier über die derzeitigen Möglichkeiten der Vier-Wochen-Regelung zusätzliche Rabattierungen und Entlastungen möglich sein könnten? Vielleicht fühlt sich der eine oder andere Aktionär in einer der Hapimagwohnungen sicherer als an seinem Wohnort? Die Auslastung könnte steigen? Ob diese Regelung dann für sämtliche Anlagen zweckmäßig sein kann wäre zu überlegen. Für einen Großteil könnte dies aber eine Option sein?

 

Allgemein betrachtet bringt es für mich nichts, außer einer kostenmäßigen Belastung, in dieser Zeit Jahresbeiträge für etwas zu bezahlen dessen eventuelle Optionen in der Zukunft liegen. Selbst, wenn ich mich jetzt entschließe einen Urlaub in einer Hapimaganlage zu verbringen, sind die Einschränkungen, schon bei der Anreise, später Abreise, bei Anlagen die sinnvollerweise nur mit dem Flugzeug erreichbar sind, schon so, dass es da erhebliche Probleme geben kann. In allen Nutzungsmöglichkeiten sind aber die Gestaltungsmöglichkeiten vor Ort auf die eigene Initiative beschränkt. Das Umfeld bietet derzeit kaum Gestaltungsmöglichkeiten, außer Tapetenwechsel.

 

Wenn schon die Anreise mit dem eigenen Auto propagiert wird, warum werden dann die hohen Parkgebühren nicht gestrichen? Selbst eine Halbierung würde schon Sinn machen und wohl immer noch mehr als die entstehenden Kosten der Parkplätze ausgleichen? Welche laufenden Kosten verursacht ein PKW-Einstellplatz? Ganz abgesehen davon, dass die Parkplätze mit zum von Aktionären bereits bezahlten Objekt gehören und damit über die Punktebelastung ausgeglichen sind.

 

Letztendlich ist der Sinn der Anmietung einer Ferienwohnung - Eigeninitiative. Hapimag meinte aber ein kostenträchtiges Unterhaltungsprogramm, teilweise mit erheblichen Investitionen und ständigen laufenden Kosten verbunden, Kostenbelastung dann umgelegt auf den Aktionär, häufig pauschaliert und somit sozialisiert über die Nebenkosten, auf den Weg bringen zu müssen. Es wurde dabei ein Fixkostenblock geschaffen der nicht über die Jahresbeiträge ausgeglichen wird, wenn man diese vereinbarungsgemäß verwendet. Es wird aber eine gewisse Nutzungshöhe benötigt um diesen Bereich über die Nebenkostenpauschalen mit abzudecken, denn diese Kosten laufen auch dann, wenn nichts beansprucht wird.

 

Erwirtschaften denn sämtliche betriebenen Nebengeschäfte keine Deckungsbeiträge? Wenn, dann natürlich auch nur bei entsprechender Frequentierung. Ansonsten belasten diese Bereiche kostenmäßig.

 

Ich überlasse es Ihnen darüber nachzudenken, ob die Jahresbeiträge so verwandt werden bzw. wurden wie vorgesehen. Denken Sie auch daran, dass Sie dann irgendwann den Punktestau auf Ihrem Konto „abarbeiten“ müssen. Selbst wenn dann sämtliche Hapimaganlagen wieder offen sein sollten werden dort die Möglichkeiten sich auf das Machbare beschränken.

 

Wo bleibt hier ein Konzept? Hapimag klammert sich nach meiner Einschätzung an die von den Ordnungsbehörden der Staaten vorgegebenen Maßnahmen. Das ist so nicht anders möglich und zunächst richtig. Nur es muss doch immer darüber nachgedacht werden ob es wirtschaftlich sinnvoll sein kann Anlagen zu betreiben. Es kann nicht sinnvoll sein, wenn dies zwar möglich ist, aber nur mit einer sehr geringen Auslastung gerechnet werden darf. Es muss immer wirtschaftlich vertretbar sein. Sinnvoller Betrieb kann doch nur dann durchgeführt werden, wenn eine Mindestgröße an Auslastung erreicht wird. Dem Nutzer muss es aber auch zumutbar sein nach Aufhebung der Restriktionen ein Ziel problemlos zu erreichen und dort auch eine zumutbare Situation vorzufinden.

 

Man kann es natürlich auch so sehen wie die Schweizer Bergbahnbetreiber:

 

„…Bergbahnen sind ein ausgesprochen kapitalintensives Geschäft; es fallen hohe Abschreibungen für die Anlagen an, ob sie laufen oder nicht. Von daher liefert jeder Tag mit Betrieb einen willkommenen Deckungsbeitrag...“.

 

Betrieb also nach der Methode „koste es was es wolle“? Bei Hapimag gleicht ohnehin der Aktionär aus. Diese Methode hat allerdings den „Haken“, dass, dies könnte bei dieser Vorgehensweise zumindest bei Hapimag der Fall sein, dass der vereinnahmte Deckungsbeitrag nicht die verursachten Fixkosten deckt und mit den zwangsläufig bei jedem Betrieb anfallenden variablen Kosten, die dann auch nicht mehr abgedeckt sind, geht es dann trotzdem an die Substanz.

 

Es macht nur Sinn dort den Betrieb offen zu halten wo gute Wertschöpfungsbeträge erreicht werden können. Jahresbeiträge und Substanz verbrauchen verschlechtert nur den Gesamtzustand.

 

Ich kann auch nicht erkennen, dass Hapimag diese von der Pandemie verursachte Krisensituation dazu nutzt um generell über die eigenen Abläufe nachzudenken und diese zunächst auch einmal in Frage zu stellen. Insbesondere im Verwaltungsbereich sind aus meiner Sicht längst notwendige Maßnahmen zur Kostenreduzierung auf den Weg zu bringen. Ein externer Berater hätte wohl schon längst tätig werden müssen?

 

Ein Unternehmen dieser Größenordnung benötigt nicht diese, nach meiner Einschätzung, überzogene Größenordnung der Führungs- und der nachfolgenden Verwaltungsebene. Hier können Bereiche gebündelt werden und nicht alles wird benötigt. Es muss auch nicht alles selbst gemacht werden. Schon gar nicht so lange man sich zusätzlich an den Ferienorten Verwaltungen leistet die zuarbeiten und fertige Arbeit abliefern.

 

In den Ferienorten benötige ich auch keine Rezeption die fast den gesamten Tag, jeden Tag, zur Verfügung steht.

 

Es muss auch darüber nachgedacht werden, gewisse Angebote aus dem Programm zu nehmen und alles auf das Machbare und kostenmäßig Vertretbare zu reduzieren. Die Kur- und Ferienverwaltungen vor Ort haben eigentlich ausnahmslos überall ansprechende Angebote.

 

Aufgabe der Aktionäre ist es nicht über die Jahresbeiträge das Unternehmen zu alimentieren. Die Punktegutschriften haben wir nun auf unserem Konto. Nur was machen wir sinnvollerweise damit? Es kann keinen Sinn machen darauf zu warten, dass dann zum gegebenen Zeitpunkt Hapimag kulanter- und großzügigerweise den Verfall der Wohnrechtspunkte um einige Monate nach hinten verschiebt. Meist in die Nebensaison. Es ist aber für mich auch nicht sinnvoll zum x-ten Mal die gleiche Anlage aufzusuchen.

 

Eine Ferienwohnung ist in dieser Zeit eine sinnvolle Möglichkeit darin den Urlaub zu verbringen und selbst zu gestalten. Allerdings müssen das Umfeld, die Gestaltungsmöglichkeiten und die Erreichbarkeit stimmen, natürlich auch die eigenen Erwartungen dort vorgefunden werden. Vor allen Dingen muss derzeit aber die allgemeine Risikolage vertretbar sein, wobei die Altersstruktur der Hapimagaktionäre dafür spricht, dass diese gründlich darüber nachdenken wie sinnvoll in diesen Zeiten es sein kann das gewohnte Umfeld zu verlassen. Die Gefährdungslage muss jeder für sich selbst beurteilen und einschätzen ob diese zumutbar ist. Die Aktionäre durch den Punkteverfall unter Druck zu setzen kann keine geeignete Maßnahme sein.

 

Die Jahresgebühren 2021 sind per Ende Februar 2021 zur Zahlung fällig. Wenn Sie nicht, nicht voll, oder nicht pünktlich zahlen, dann streicht Hapimag die Nutzungsmöglichkeiten. Bei dieser derzeitigen Ausgangssituation, Großteil der Hapimaganlagen coronabedingt geschlossen, wohl eher „ein stumpfes Schwert“?

 

Es besteht auch die Möglichkeit bei Hapimag einen Antrag auf „Sistierung“ von Aktien zu stellen. Hapimag entscheidet über die Anträge nach deren Ermessen.

 

Ist dieses System Hapimag für Nutzer und Aktionäre ein faires System oder nur für „Lemminge“ geeignet? Mir fehlt im System Hapimag die Fairness und unter solidarischem Vorgehen und Verhalten verstehe ich auch etwas anderes. In dieser Vorgehensweise kann ich nicht mindestens den genossenschaftlichen Gedanken, gleiche Rechte und gleiche Belastungen für alle, erkennen. Ein Geschäft ist nur dann ein gutes Geschäft, wenn es für beide Seiten ein gutes Geschäft ist.

 

 

Hapimag Aktien (Stand 12.01.2021):

 

1. Aktie «Hapimag Classic»: CHF 3630.– 

2. Aktie «Hapimag Classic»: CHF 2630.–

Ab der 3. Aktie «Hapimag Classic»: CHF 2330.–

 

Pro Aktie erhalten Sie jährlich 60 Wohnpunkte. Im Gegenzug fällt ein Jahresbeitrag

an (Stand 2021: CHF 339).

 

 

 

„nzz.ch“: „Keine Chinesen, dafür viele Einheimische: Sechs Grafiken zeigen das extreme Corona-Jahr im Schweizer Tourismus“:

 

„Das Reisen hat sich durch Corona massiv verändert. Neue Daten zum Zahlungsverhalten zeigen, dass der Sommer zwar ansprechend verlief. Über das ganze Jahr gesehen ist das aber ein schwacher Trost.“

 

 

Kommentar eines Urlaubers einer Hapimag-Ferienanlage. Einzelmeinung. Wohl ebenso wenig repräsentativ wie zahlreiche positive „Bewertungen“? Aber wo viel Licht sein soll dürfte es auch Schatten geben:

 

„holidaycheck.de“: „Schöne Lage aber in die Jahre gekommen - Kann man machen, aber nichts was einen umhaut. Dazu sehr teuer. Die Appartements sind inzwischen 18 Jahre alt und sehen auch so aus. Stillos eingerichtete Zimmer mit angeschlagenem Mobiliar.“

 

 

 

 

 


 

Vorher

 

 

 

Erklärung, Nutzungsvereinbarung, Haftungsausschluss und Hinweis:

 

 

Für sämtliche in dieser Homepage angebrachten Links beachten Sie bitte den Hinweis und die Erklärung.

 

 

Es wird für sämtliche Angaben dieser Homepage keine Gewähr für deren Richtigkeit übernommen.

 

 

Der Nutzer dieser Homepage erkennt auch die Vereinbarung und den Haftungsausschluss als für sich verbindlich an.

 

 

 



 

 


Druckversion Druckversion | Sitemap
© Jürgen Keitel